Labor-Notebook mit Win XP "dicht" machen?

Gast #5220506
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Hallo zusammen,

falls ihr auch noch euer ausrangiertes Notebook als Labor Gerät nutzt 
und XP drauf habt - was habt ihr getan / wäre vernünftig um es von außen 
mgl dicht zu machen? Gibt es da eine vernünfige Anleitung? Ich müsste 
eigentlich NUR weiter surfen können...

Danke, BZ!
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Wenns NUR ums surfen geht würde er sich vermutlich keinen alten Laptop 
mit XP "gönnen", vermutlich steht er deshalb im Labor ;)

Aber mit XP surfen? Naja...

Wäre es andersrum keine Idee, mit Win7/8/10/Linux zu surfen und das XP 
als virtuelle Maschine darunter laufen zu lassen?
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Also

nur fürs AVR Studio lohnt es sich nicht wirklich bei xp zu bleiben. Ich 
würde nur kein Upgrade machen, wenn es wirklich eine Software gibt, die 
nicht unter Win7 zu laufen zu bringen ist. Muss ja nicht gleich win 10 
sein.
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A. K. schrieb:
> Anderen Rechner fürs Surfen daneben stellen.

Genau so habe ich das auch schon bei einer Unternehmensanwendung gelöst.

Offiziel läuft diese maximal mit Windows XP, maximal ist Word 2002 
kompatibel, Neuanschaffung lohnt sich nicht da die Lizenz dann jährlich 
>2000€ kostet zuzüglich Datenmigration für >5000€.

Da war ein zusätzlicher Laptop für läppische 100€ mit Kubuntu die 
einfacherere und vor allem sicherere Lösung - vertrauliche Daten bleiben 
so konsequenz vom Internet getrennt. Viele Firmen handhaben das leider 
nicht so strikt, finde ich irgendwie schade, wenn es dann aber wieder 
einen Leak gibt heulen se wieder alle rum...


Und für 100-200€ bekommt man inzwischen echt tolle Rechner die für 
Internet locker ausreichen, selbst vom Chinesen bekommt man hier Neuware 
wobei ich persönlich auf z.B. ein X201/X220 mitsamt Dockingstation (ca. 
20-30€) setzen würde.
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Läuft jetzt schon etliche Jahre so, alter P4 Rechner. Das Eagle-Zeug ist 
streng geheim und sicher für alle brauchbar (weil ja schliesslich die 
halbe Welt an irgendwelcher jahrzentealter Elektronik rumbastelt).
Das was irgendwie annähernd für andere nützlich sein könnte, kommt 
nachher sowieso gratis ins Internet.

Das Thema wird mM. nach gnadenlos überbewertet. Phishing ist das viel 
lukrativer, weniger Aufwand und genug Dumme gibts auch. HD-Crash ist btw 
bedeutend häufiger als ein irgendwie gehackter/vervirter Rechner.
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Naja, nur weil den XP-Nutzer der Trojaner nicht stört den er hat, heisst 
das nicht dass er niemanden stört. Ist ein bisschen so als wenn man sich 
nicht dran stört dass man Parasiten in der Wohnung hat - die bleiben 
aber nicht dort und die Nachbarn sind vielleicht weniger tolerant. Das 
gilt natürlich nur für den infizierten Rechner, ich hab garnix gegen XP 
solange ihr das sauber haltet. Sobald die aber verseucht sind und den 
Mist weiter verbreiten gehört was dagegen getan und nicht "der findet 
hier eh nix interessantes". Oder wem hier gefällt es wenn er auf der 
Straße von einem röchelnden Kranken angehustet wird?
(Firma: TOKA)
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In meiner Werkstatt steht auch eine alte XP Kiste, da ist kein Browser 
mehr drauf und über meinen Router habe ich ihn von der Internetnutzung 
ausgeschlossen. Er darf auf meine Daten auf meinem Server zugreifen das 
war es aber auch.

Bitdefender Free Version läuft zwar auch noch auf dem Rechner und für 
Updates von Bitdefender öffne ich einmal monatlich kurzzeitig den 
Zugriff auf das Internet damit er Bitdefender Updates ziehen kann, das 
war es aber auch. Ist bei mir eigentlich nicht zwingend notwendig, da 
die Dateien auf meinem Server immer geprüft sind. Damit bin ich soweit 
zufrieden und kann den Rechner noch nutzen.
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OK, Danke für eure Meinungen - ich installiere mal Bitdefender und 
stelle Mozilla auf kritisch, mache die FW zu und lege mir einen Nutzer 
ohne Rechte an (und was ich noch quick n easy so ergoogeln kann).

Danke, BZ.
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Bug Zapper schrieb:

> falls ihr auch noch euer ausrangiertes Notebook als Labor Gerät nutzt
> und XP drauf habt - was habt ihr getan / wäre vernünftig um es von außen
> mgl dicht zu machen? Gibt es da eine vernünfige Anleitung? Ich müsste
> eigentlich NUR weiter surfen können...

Ist doch easy. WindowsXP wird von Microsoft nach wie vor mit 
Sicherheitsupdates beglückt. Es darf nur nicht zugeben, dass es 
WindowsXP ist, sondern muss statt dessen angeben, eine der 
"embedded"-Varianten von WindowsXP zu sein. Dann kriegt's die 
Sicherheitsupdates, die auch eben diesen Varianten zuteil werden...

Das allermeiste davon ist allerdings nur Scheiss, der dem IE die 
Bug-Zähne zieht, aber den benutzt ja eh' kein normal denkender Mensch, 
jedenfalls nicht freiwillig.
Leider hat Winzigweich aber die unfreiwillige Nutzung dieses 
Vollschrotts dermaßen tief im System verankert, dass man auch als 
denkender Mensch garnicht darum herum kommt, diesen Schrott zu benutzen. 
Der Windows-Explorer (und damit der Desktop, das Startmenü usw. usf.) 
ist leider letztlich kaum was anderes als eine Instanz des IE mit sehr 
vielen Rechten. Deswegen sind diese IE-Updates durchaus wichtig, auch 
wenn man den IE garnicht als Browser benutzt...

Was den tatsächlich benutzten WWW-Browser betrifft, muss man halt 
einfach einen nehmen, der noch explizit WindowsXP als Zielsystem 
unterstützt. Neben den bereits genannten fällt mir dazu z.B. SeaMonkey 
ein.
Darüber hinaus brauchen viele der aktuellen Browser auch nix (oder 
zumindest so gut wie nix) von dem, was z.B. Wixdos10 mehr an API hat als 
Windows XP. Es gibt nämlich de facto praktisch nix Neues an 
Funktionalität, jedenfalls absolut nix, was für den User nützlich 
wäre...

Sprich: Mit einem gewissen Aufwand kann man alle aktuellen Browser auch 
unter XP zum Laufen bringen. In den meisten Fällen braucht man bloß dem 
Installer vorzugaukeln, dass das Zielsystem ein Windows7 wäre...
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Bug Zapper schrieb:
> OK, Danke für eure Meinungen - ich installiere mal Bitdefender

Überflüssig, frisst nur Performance.

> stelle Mozilla auf kritisch, mache die FW zu und lege mir einen Nutzer
> ohne Rechte an

Eingeschränkter Nutzer sollte immer eingerichtet sein, Stichwort 
Rechtevererbung. "FW zumachen" soll jetzt was bedeuten? Kein Dienst, 
keine Angriffsfläche, fertig. Darüber hinaus wird der Rechner wohl 
sowieso in einem LAN mit privaten IPs sein, damit ist er von Außen 
erstmal nicht zu erreichen. Noch supporteter Browser sollte eh klar 
sein. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, den Rechner vom Rest des Netzes 
zu trennen. VLAN, Gastnetz am Router etc. pp., je nach dem, was die 
vorhandene Technik hergibt.

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