Es ist doch ganz einfach: Wer dagegen warum auch immer Vorbehalte hat,
persönliche Überwachung befürchtet, kauft sich das eingach nicht. Das
geht dann aber gerade schon beim Handy los, wie hier schon zu Recht
angemerkt! Und das ist meistens überall dabei :)
Christian B. schrieb:> (wie dein Text glauben machen will)
guck bitte genau hin: ich '''will''' nix Glauben machen,
nur DU kannst glauben '''wollen''' ...
es sind lediglich meine Gedanken dazu, und ich bin mir sicher, das ich
nicht immer im Recht bin (wäre mir auch echt langweilig bei).
Dein '''wollen''' sorgt fürs nicht-verstehen meiner Worte!
Aber Danke, das du mir hilfst, meine Fehler zu sehen... :-)
also behalte deine Polemik des Moralapostels für dich!
Entschuldige: so wie du diesen Text verfasst hast, kann er nur bedeuten,
daß Einstein die Entwicklung der Relativitätstheorie bedauert hätte. Was
nunmal, mit Verlaub, vollkommener Unsinn ist.
Das "es" im 2. Nebensatz kann sich, in der gewählten Satzkonstruktion,
nunmal nur auf die, im Hauptsatz genannte, Relativitätstheorie beziehen.
Das ist erstens Sachlich falsch und trägt 2. überhaupt nichts zum Thema
dieses Freds bei.
Ich hab also schon genau hingesehen.
Im übrigen, um zum Thema des Threads zurückzukommen, muss ich Alex ander
zustimmen: All denen, welche der Meinung sind, daß dieses Gerät eine
Verbesserung ihres Lebensstandards mit sich bringt, steht es frei sich
ein solches Gerät zu kaufen. Während es denen, die Bedenken dagegen
haben, frei steht es eben nicht zu kaufen. Sogesehen verstehe ich die
Aufregung nicht wirklich.
p.s.: ich hab keine Alexa o.ä. Hätte aber auch nicht zwingend ein
Problem damit, wenn meine Frau oder meine Kinder der Meinung währen, daß
so ein Gerät sinnvoll ist. Nur die Bestellfunktion würde ich dann
ausschalten. (Nicht weil ich befürchten würde, die Sachen nicht
zurückschicken zu können, das ist Gesetzlich geregelt, eher weil ich den
Aufwand scheue dies tun zu müssen.)
> Ich hab also schon genau hingesehen
ja OK, da hast du Recht - aber ich vermute zu genau -
weil der eigendliche Sinn meines Posts geht damit an dir vorbei ;-)
entschuldige bitte den Moralapostel an deine Adresse - ist nicht
zutreffend!
ganz klar mein Fehler :-)
Tom V. schrieb:> Mani W. schrieb:>> Kann man diese "Alexa" Schachtel auch überreden, auf einen anderen>> Namen zu zu hören?>> "Alexa", "Amazon", "Echo" oder "Computer" sind möglich. Alles andere> nicht, da die Erkennung dieses Startkommandos lokal auf der Büchse> passiert und nicht in die Cloud geht. Alles was nach dem Startkommando> kommt, geht in die Cloud.
Man kann ein beliebiges Codewort wählen/ vorgeben:
https://www.amazon.de/ask/questions/Tx11O19PI3WZS3R?_encoding=UTF8&sort=helpful
Gruß
Alexus schrieb:> Tom V. schrieb:>> Mani W. schrieb:>>> Kann man diese "Alexa" Schachtel auch überreden, auf einen anderen>>> Namen zu zu hören?>>>> "Alexa", "Amazon", "Echo" oder "Computer" sind möglich.
wenn Nach dem Komando:
Computer!
Programm beenden und Ausgang zeigen!
wirklich die echte Welt hinter dem Ausgang auftaucht,
kaufe ich mir das sofort :D
Kennst du die Folge, wo Im Holodeck ein Holodeck simuliert wird, was die
Besatzung und den KI Doctor so sehr verwirrt, dass sie an ihrer eigenen
Existenz zweifeln?
So ich habe mich nun intensiv mit der Büchse beschäftigt und sie
gehorcht mir aufs Wort ;). Sie in Projekte einzusetzen ist nun kein
Problem mehr für mich.
Was ich er als ein Problem sehe ist die Beständigkeit vom Framework bzw.
dessen Dienste. Ehrlich gesagt kann ich keinen raten mehre tausend Euro
in sein SmartHome zu investieren und sich dabei auf einen Anbieter
festzulegen. Die Sache hat einen gewaltigen haken, man ist diesen Firmen
und den Herstellern der Geräte Hoffnungslos ausgeliefert.
Bei Amazon ist es momentan so das man Skills kostenlos Programmieren
aber die Response muß von einen Dienst verarbeitet werden. Dieser muß
also von außen erreichbar sein, er steht in der Amazon cloud oder bei
Hersteller des Gerätes.
Amazon hat also immer die Daten mit in der Hand und kann diese zu Geld
machen während der Hersteller dies über seine Produkte erzeugen muß.
Amazon ist in jeden Fall immer der Gewinner. Die HTTPs Schnittstelle des
Skills ist einzige Möglichkeit ohne Amazon Dienste Daten vom Skill zu
verarbeiten.
Das kostenlose AWS Konto hat in der Form einen Haken das es mit 12
Monaten eine wichtige Schnittstelle kostenpflichtig macht.
Anwender von Geräten dessen Hersteller insolvent gehen oder die kosten
nicht tragen wollen haben ein Problem. OpenSource Projekte ebenfalls,
wenn die HTTPs Schnittstelle geschlossen wird.
Es entsteht auch dauernder Support aufwand. Da Amazon das Framework
immer anpaßt und nur versucht Kompatibilität vom Code für 12 Monate
sicherzustellen. Hat ein Hersteller kein Interesse mehr an seinen
Geräten und dessen Support gehen im Haus die Lichter aus.
Man kann jetzt nur Google beobachten, zumindest der IOT Dienst ist mit
250MB Trafic momentan frei und man profitiert durch die bessere suche.
Amazon hat ein Vertrag mit Bing, das findet nicht immer eine Antwort.
Marco H. schrieb:> Amazon ist in jeden Fall immer der Gewinner.
Und der Anwender der Verlierer?
Was ist das für eine verquere Logik?
Aber wer so denkt wird auch nicht gezwungen das Ding einzusetzen!
Selbstverständlich kann man die "Büchse" auch ohne
Skill-Programmierung und Amazon-Cloud gewinnbringend für sein Smarthome
nutzen:
Mit Ha-Bridge ist es beispielsweise simpel möglich, Sprachanfragen in
Http-Requests zur Steuerung im Heimnetzwerk befindlicher Geräte
einzusetzen.
Dazu ist ja ein Skill nötig und dieser erzeugt einen Request per https
und die response geht auch wieder über den Skill. Amazon hat die Daten
die darüber laufen immer in der Hand. So und jetzt kommt es, damit das
funktioniert wird dein Amazon Account mit der Cloud vom Skill verlinkt.
Bei Smart Home Skills unabdingbar ! Denn das ganze läuft über die Cloud
des Anwenders, so werden die Geräte in der App verfügbar gemacht.
Ja die Leute die für Amazon diverse Trash Skills schreiben schon. Denn
Amazon braucht diese Müll Skills, wenn der Anwender mal dumme Sprüche
hört oder es Pupsen lassen kann vergißt er ganz schnell die Gefahren von
der Büchse.
Deswegen werden Programmierer auch mit $100 belohnt für solche Skills,
aber nicht für nützliche Dinge wie ein Smart Home Skill. Das
Geschäftsmodell ist sehr eindeutig und ich wette das es nicht lange
dauert bis du nur zum AWS ein https Request machen kannst.
Noch etwas, Amazon beobachtet nicht nur die Anwender sondern auch die
Programmierer genau. Es ist schon erstaunlich welch Interessen dieser
Konzern verfolgt. Zuerst wundert man sich wenn mit dem AWS arbeitet
warum immer so vermeidliche Tips kommen. Das läßt sich aber genau mit
den Aktivitäten im AWS in Zusammenhang bringen.
Mir zeigt eigentlich die ganze Diskussion nur, daß diese ganze Voice
Command Technik noch nicht Prime Time fertig ist.
Solange ganze Cloud Server Scharen zwingend zum richtigen Funktionieren
notwendig sind, ist das für mich ein Beweis, daß wir besser daran tun
würden, zu warten oder selber dazu beitragen, bis wir den Stand der
Technik und Programmierung erreicht haben wo das in autonomer Weise ohne
Anbindung and die Cloud und Abhängikeit von Firmen zuverläßig möglich
ist.
Voice gesteuerte Home Automation und Home Automation als Solches muß für
mich 100% autark funktionieren können. Alles weniger ist meiner Ansicht
nach ein Spielzeug oder schlimmer, eine unakzeptable Abhängikeit von
Dritten.
Die Versuche dieser Firmen diese kurzlebigen Produkte auf den Markt zu
werfen die nach kurzer Zeit wegen Obsoleszenz unbrauchbar werden sind
auf weitester Linie verschwenderisch und unverantwortlich.
Nunja das muß man aber Relativieren. Der Anwender erwartet in den
meisten fällen das er sein Smart Home von überall aus steuern kann. Da
kommt man um Cloud Lösungen nicht wirklich herum. Ebenso erwartet der
Anwender das dieser Service nichts kosten darf. Er kauft das Gerät und
geht davon aus 10 Jahre und länger wäre alles gratis.
Die Hersteller von SmartHome Technik haben das Problem die kosten für
die externen Dienste zu finanzieren. Die einzige Möglichkeit nicht den
Kunden zur Kasse zu bitten ist dessen Daten zu verkaufen.
Hierzu einen kleinen Einblick was Amazon alles sammelt... Wenn ich diese
Daten einen Kunden zuordnen kann und noch viel mehr Daten von ihm habe
ist das eine Goldgrube.
Weiterentwicklung hin zu immer besseren Nutzwert lebt von Verbreitung
und Mitmachen. Die produzierende Firma tut gut daran, die
Kundenbedürfnisse genau zu beobachten.
Der unterstellten "Kurzlebigkeit" liegen auch keinerlei Fakten zugrunde.
Wär auch wirklich keine gute Strategie... An cloudgestützten Funktionen
führt in Zukunft kein kostengünstigerer, flexiblerer, bequemerer,
leidtungsfähigerer Weg vorbei!
Für die oben genannte Ha-Bridge ist übrigens kein zusätzlicher Skill
nötig. Diese setzt bereits auf die eingebauten Fähigkeiten zur Steuerung
von Hue-Lampen auf.
Es ist trotzdem ein Smart Home Skill dieser ist schon aktiviert. Die
Funktionen die dort ablaufen sind die gleichen. Vermutlich werden Firmen
wie Philips etc. Kooperationen dafür abgeschlossen haben. Deswegen halte
ich von solchen Trittbrettlösungen gar nichts. Alles was dort an Daten
aufläuft läßt sich sehr fein dosiert auswerten. Vermutlich sehen sie
auch solche Trittbrettfahrer. Ups da war noch was um Cache...
Marco H. schrieb:> Deswegen halte ich von solchen Trittbrettlösungen gar nichts.
Ach solche Einschätzungen können einem wurscht sein wenns denn
zuverlässig und mit kurzer Reaktionszeit funktioniert. Und das tut es.
> Alles was> dort an Daten aufläuft läßt sich sehr fein dosiert auswerten.
Zwischen dem was technisch machbar und dem was tatsächlich gemacht wird
besteht da noch ein kleiner Unterschied. Im Endeffekt muss jeder selbst
beurteilen was er/sie zu befürchten hat. Am "Verkauf" meiner Daten ist
mir bislang jedenfalls kein Schaden entstanden, ja es war nicht einmal
ein Windhauch von Konsequenzen zu spüren. Das dürfte für die meisten
Anwender bereits ausreichen. Natürlich kann man sich auch gepusht von
Unterstellungen und Befürchtungen aller Art zu entschiedenster Ablehnung
hoch-echauffieren :)
Das Problem bei diesen Trittbrettfahrerlösungen ist eben das sie ganze
schnell obsolet sein können.
Du kannst dir sicher sein das alles genutzt wird was zur
Gewinnmaximierung möglich ist. So etwas wie eine Moral gibt es bei
solchen BigPlayern nicht, sonst würden sie ja auch ihre Steuern
ordentlich begleichen.
Marco H. schrieb:> Das Problem bei diesen Trittbrettfahrerlösungen ist
...
Hallo Marco,
Deine Kritik kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Daß kein zusätzlicher Skill erforderlich ist vereinfacht doch nur die
Verwendung. Mit Moral schließlich ist Funktion ganz unpassend beurteilt.
Und ob diese schnell obsolet wird muss sich erst noch herausstellen.
Wenn, dann besteht dies Gefahr ja sowieso überall dort wo mit IT
gearbeitet wird.
Gewinne zu erzielen ist der natürlichste Zweck von Firmen. Für meinen
Alexa Einsatz habe ich aber gerade mal 35€ bezahlt und ich frage mich,
wo hier die großen Gewinne herkommen sollen. Wenn aber dieser nebulöse
angenommene große "Datenverkauf" Realität sein sollte kann das den
Kunden aber nur recht und billig sein, weil es schlicht solche
innovativen, nützlichen, sehr preiswerten Produkte erst rentabel
ermöglicht. Allzu persönlich kann die Auswirkung mangels spürbarer
Konsequenzen nicht sein- vielmehr dürfte es Amazon um mehr oder weniger
anonymisierte Auswertung der Anwenderinteressen gehen, was wiegesagt für
die sinnvolle Weiterentwicklung auch essentiell ist!
Inwieweit Welt-Firmen wie Amazon ordentlich Steuern begleichen ist
freilich ein anderes Thema. Soll man deshalb moralgesteuert auf
Amazon-Käufe verzichten?
andere Gründe schrieb:> Lars schrieb:> Soll man deshalb moralgesteuert auf> Amazon-Käufe verzichten?>> Frag doch das mal die Beschäftigten...
Die Antwort dürfte eindeutig sein.
Denn wenn keiner mehr bestellt hat auch keiner was von...
Marco H. schrieb:> So etwas wie eine Moral gibt es bei> solchen BigPlayern nicht, sonst würden sie ja auch ihre Steuern> ordentlich begleichen.
Hast du dich schon mal gefragt, ob du deine Steuern begleichen würdest,
wenn es Schlupflöcher gibt, in die du ausweichen kannst?
Und hast du dich weiterhin mal gefragt, wer denn diese Schlupflöcher
möglich macht?
Lars schrieb:> andere Gründe schrieb:>> Lars schrieb:>> Soll man deshalb moralgesteuert auf>> Amazon-Käufe verzichten?>>>> Frag doch das mal die Beschäftigten...>> Die Antwort dürfte eindeutig sein.> Denn wenn keiner mehr bestellt hat auch keiner was von...
Doch der Einzelhandel und der darf 30-40% Steuern und diverse andere
Auflagen der Städte und Gemeinden erfüllen. Nur dieser hat keine Chance
sich seiner Pflicht zu entziehen, genau so wie jeder andere Bürger.
Das hier was faul ist muß wohl jeden klar sein. Es würde den
Innenstädten gut tun wenn ihre Bürger dort wieder etwas kaufen würden.
So viel zur Moral und die kann in vielen Stellen mal wieder zum leben
erwecken! Ursache und Wirkung liegen immer nahe bei anderer.
Es braucht sie keine über Flüchtlinge aufregen aber mit einer 300ps
starken Ölkutsche durch die Gegend zu fahren. Beim nächsten bücken nach
dem billigsten einfach mal nachdenken über die Moral.
Kräuterli schrieb:> Marco H. schrieb:>> So etwas wie eine Moral gibt es bei>> solchen BigPlayern nicht, sonst würden sie ja auch ihre Steuern>> ordentlich begleichen.>> Und hast du dich weiterhin mal gefragt, wer denn diese Schlupflöcher> möglich macht?
Ja, wir ! Da wir uns für Politik nicht interessieren. Hast du dich schon
mal gefragt wer die Kosten für die Gesellschaft trägt ? Amazon
jedenfalls nur extrem gering und hast du dich mal gefragt wenn alle das
sie machen würden wie Amazon und co.? Wo wäre dieses Land ? Hast du dich
auch schon mal gefragt warum Steuerverschwendung nicht genau so betraft
wird wie Hinterziehung ? Obwohl es den gleichen Effekt hat ? An allem
sind wir schuld, schau in Grundgesetz warum...
dasistdiezukunft schrieb:> Früher haben Geheimdienste aufwendig Wanzen installiert. Heute kaufen> sich die Menschen freiwillig selbst welche.
Die Geheimdienste? Eher nicht.
Selbst wenn, das kann einem ja egal sein. Ich wüsste nicht, was die
Geheimdienste das Privatleben der Leute interessiert. Die würden
vermutlich an Langeweile sterben...
Google ist das Problem, oder Amazon. Die wollen dich wirklich
belauschen, um dir Schaden zuzufügen.
So kann man es durchaus sehen: Die wollen alles über dich wissen, um dir
noch mehr Konsum aufzuzwingen, den du nicht willst, den du nicht
brauchst oder den du dir nicht leisten kannst.
Konsum den du willst, brauchst oder dir leisten kannst, braucht ja keine
Werbung.
Marco H. schrieb:>> Und hast du dich weiterhin mal gefragt, wer denn diese Schlupflöcher>> möglich macht?>> Ja, wir !
Ich wusste nicht, daß du Steuergesetze schreibst und erläßt...
achso schrieb:> Die Geheimdienste? Eher nicht.
Das weiß man nicht so genau. Wer seine Stasi-Akte gelesen hat, der wird
feststellen, daß auch FALSCHE Sachen drin standen. Wer heute Klopapier
mit Alexa bestellt, könnte morgen schon als gefährlich eingestuft
sein???
> Die wollen dich wirklich belauschen, um dir Schaden zuzufügen.
Nein, die wollen nur dein Geld bekommen. Ein geschädigter Kunde ist kein
Kunde mehr, das wäre aus Sicht des Konzerns kontraproduktiv.
> Die wollen alles über dich wissen, um dir noch mehr Konsum aufzuzwingen
Nicht ganz. Sie wollen Dich dazu bringen, Dinge haben zu wollen, die du
vorher nicht brauchtest. Und dafür sind Informationen über Dich
natürlich sehr hilfreich. Mit Kindern darf man so etwas nicht machen,
mit Erwachsenen schon.
Schlimmer finde ich, dass diese ganzen Daten eventuell zum Problem
werden, wenn du untertauchen musst. Das kann nach einem
Regierungswechsel schneller notwendig werden, als wir es uns heute
vorstellen können. Aber die alten 90 Jährigen können Dir darüber was
erzählen.
Unser Leben ist sehr bequem geworden. Sogar die dümmsten Menschen können
gut über die Runden kommen. Da hört man schon mal auf zu denken und
vergisst, wie es früher war, als Leute zu viel über andere wussten.
Also ich habe mir jetzt mal aus einen Rpi eine eigene Alexa gebastelt.
Mich hat einfach interessiert wie die andere Seite funktioniert.
Der interessante Teil ist binär.... Eben dieser der das Ding aktiviert.
Jetzt kann man natürlich böse Absichten unterstellen oder man möchte den
Algorithmus für die Erkennung nicht teilen.
Nun kann man sich vor dem Rpi setzen und alles "böse" dort hin
einsprechen und schauen ob sie reagiert :). In der Tat ist die Erkennung
nicht sehr stark. Stellt man sie neben einen Fernseher reagiert sie des
öfteren, womit die Daten nach außen bringt. Man munkelt das Entwickler
auch zugriff zu diesen Audiodateien bekommen ....
Ein Riesen Problem ist das rauschen vom DAC und Mikrofonen was die
Fernfelderkennung betrifft.
Unsere Postboten sind schon übellaunig ... wie wird das erst in der
Zukunft ? Dabei müssen die nur in den ersten Stock ... dafür können sie
aber die Pakete der Nachbarn dalassen.
Marco H. schrieb:> Also ich habe mir jetzt mal aus einen Rpi eine eigene Alexa> gebastelt ...> Ein Riesen Problem ist das rauschen vom DAC und Mikrofonen was die> Fernfelderkennung betrifft
Nun das dürfte in erster Linie ein Riesen Problem Deiner Hardware sein.
Die Amazon-Echo Büchse ist mit ihrem Mikro-Array da über jeden Zweifel
erhaben- das ist viel eher ein Riesen Schritt nach vorn, jedenfalls wenn
man andere Spracherkennungen kennt.
Weniger lustig ist in der Tat, wenn in einer anderen parallel laufenden
Soundquelle "Alexa" in irgend einem Zusammenhang vorkommt. Natürlich
fühlt sich Echo dann genauso angesprochen, wie es überhaupt
sprecherunabhängig arbeitet. Ob dann aber irgendwelche Daten von
Bedeutung entfleuchen (und die dann von irgend einer Gegenseite auch
noch interessiert ausgewertet werden) möchte ich hier mal sehr
bezweifeln :)
achso schrieb:> So kann man es durchaus sehen: Die wollen alles über dich wissen, um dir> noch mehr Konsum aufzuzwingen, den du nicht willst, den du nicht> brauchst oder den du dir nicht leisten kannst.
Bist Du so willensschwach daß Du Angebote aller Art schon als
"Aufzwingen von Konsum" empfindest?
Übrigens, Alexa macht von sich aus keinerlei Werbung. Wär ja noch
schöner wenn die Büchse damit nerven würde. Dann würde sie bei mir
hochkant aus dem Fenster fliegen.
Nicht ganz es gibt Skills in dem man die Büchse lange Monologe sprechen
lässt. Man möge den Skill mit 5 Sternen bewerten. Das ist auch Werbung
und offenbar wurde dieser Skill ohne Problem freigegeben.
Marco H. schrieb:> Nicht ganz es gibt Skills in dem man die Büchse lange Monologe> sprechen lässt. Man möge den Skill mit 5 Sternen bewerten. Das ist auch> Werbung und offenbar wurde dieser Skill ohne Problem freigegeben.
Ja, zur Installation solcher Skills muß man aber erst selbst aktiv
werden. Der Kreis der Nutzer dürfte überschaubar sein- aber wer sich
gern mit Werbung berieseln lässt soll doch auch bedient werden :)
Lars schrieb:> achso schrieb:>> So kann man es durchaus sehen: Die wollen alles über dich wissen, um dir>> noch mehr Konsum aufzuzwingen, den du nicht willst, den du nicht>> brauchst oder den du dir nicht leisten kannst.>> Bist Du so willensschwach daß Du Angebote aller Art schon als> "Aufzwingen von Konsum" empfindest?
Ich finde es unerträglich, dass mir irgendso eine Software die ganze
Zeit zuhört, mein Verhalten analysiert, und versucht, an mein Geld zu
kommen. Gegen meinen Willen.
Jaja, noch tut das Alexa & Co noch nicht im großen Umfang, das stimmt
momentan noch. Aber wenn der Quark erst einmal breit aktzeptiert ist,
wird das Salamischeibchenweise eingeführt. Wie bisher halt auch. Am
Handy findete es jeder "total schön" wenn Google alles mitprotokolliert.
Amazon & Co geht mein Privatleben einen feuchten Dreck an. Ich will mich
auch nicht dafür rechtfertigen müssen, dass ich so ein Ding Scheiße
finde.
Und ich finde es auch allgemein völlig inakzeptabel, das Privatleben der
Leute auszuspionieren um irgenwelche Mist zu verkaufen, den keiner will.
Vor 20 Jahren hätte keiner geglaubt, das ein solcher Dreck breit
akzeptiert werden würde. Und ich hätte niemals geglaubt, dass man als
Spinner hingestellt wird, wenn man solchen Mist nicht akzeptiert. Weit
ist es gekommen, das muss man schon sagen :-(
achso schrieb:> Vor 20 Jahren hätte keiner geglaubt, das ein solcher Dreck breit> akzeptiert werden würde
Vielleicht liegt das ja daran, daß so ziemlich jede Deiner Annahmen
maßlos übertrieben bis völlig daneben ist?
Lars schrieb:> achso schrieb:>> Vor 20 Jahren hätte keiner geglaubt, das ein solcher Dreck breit>> akzeptiert werden würde>> Vielleicht liegt das ja daran, daß so ziemlich jede Deiner Annahmen> maßlos übertrieben bis völlig daneben ist?
Genau. Die typische Reaktion der Fanboys:
- Amazon is super, denen kann man vertrauen
- Alle Befürchtungen sind natürlich total übertrieben
Fakten werden aber keine genannt.
Dazu wird dann vergessen, dass die Verbreitung dieser Teile eine Menge
unbeteiligter Personen erfassst - sonst würde ich mich daran ja nicht
stören. Aber wenn man solchen Dingen auskommen will, müsste man quasi
zum Eremiten werden.
Die Freiheit ended meiner Meinung nach da, wo dritte betroffen sind. Das
ist für Fanboys unangenehm, aber so ist es halt.
achso schrieb:> Die Freiheit ended meiner Meinung nach da, wo dritte betroffen sind. Das> ist für Fanboys unangenehm, aber so ist es halt.
Also Fanboy weise ich zurück- das Teil hat bei mir einen nachweisbaren
Nutzen so wie TV und Computer auch! Das ist für Gegner wie Dich
unangenehm, aber so ist es halt...
Welche dritten sollen denn Deiner Meinung nach überhaupt "betroffen"
sein? Betroffen von was?
Kann es sein daß Du, ohne das Teil jemals in der Hand gehabt zu haben,
hier nur Deine vorgefaßte unabänderliche Meinung zum Besten gibst?
Vermutlich glaubst Du, daß Heerscharen von Beobachtern auf der "anderen"
Seite jeden Geräuschfetzen begeistert verfolgen und ggf. gegen Dich
verwenden? Das kannst Du ja gerne weiter vermuten wenn es Dir so zusagt,
nur solltest Du diesen Deinen Glauben hier nicht sofort mit Fakten
gleichsetzen.
Niemand zwingt Dich zum Kauf.
Lars schrieb:> Du ja gerne weiter vermuten
Nicht nur Vermutung. Als ein Kind sich ein Puppenhaus von Alexa
wünschte, wurde es prompt von A* geliefert:-) Und als der Fall im Radio
zitiert wurde, bekamen 250 Alexa-Fans ein Pupenhaus geliefert. Einfach
toll. :-) Ich liebe Alexa-Fans. So kurbelt man die Wirtschaft an. :-)
oszi40 schrieb:> Nicht nur Vermutung. Als ein Kind sich ein Puppenhaus von Alexa> wünschte, wurde es prompt von A* geliefert:-)
Stimmt. Was Du aber nicht sagst ist der Fakt, daß sich die
Bestellfunktion in der zugehörigen App einfach abschalten lässt.
Meiner Meinung macht die auch wenig Sinn. In aller Regel will man sich
ein Produkt im Internet ja erstmal anschauen und Preise vergleichen.
Evt. wärs was für wiederholte Bestellungen und auch nur für den Fall,
daß keine Unbefugten drankommen.
Lars schrieb:>> wünschte, wurde es prompt von A* geliefert:-)>> Stimmt. Was Du aber nicht sagst ist der Fakt, daß sich die> Bestellfunktion in der zugehörigen App einfach abschalten lässt.
Ein Hersteller hat kein Interesse eine "Verkaufsbremse" einzubauen.
Schätzungsweise 80% der Leute werden NICHT an den voreingestellten
Einstellungen herumfummeln (weil sie es nicht wissen oder können)!
oszi40 schrieb:> Ein Hersteller hat kein Interesse eine "Verkaufsbremse" einzubauen.
Zunächst mal hat er ein Interesse daran, daß seine Produkte dem Kunden
nicht lästig werden oder gar schaden. Deshalb ist die Einstellung auch
ganz prominent in der App zu ändern.
> Schätzungsweise 80% der Leute werden NICHT an den voreingestellten> Einstellungen herumfummeln (weil sie es nicht wissen oder können)!
Ach was. Unterschätz die Leute nicht :)
Ich werd mir so eine Abhörwanze auch erstmal nicht ins Haus holen.
Als Argumente gegen die Sprachassistenten kann ich mich auch nur an die
Fehlbestellungen von Puppenhäusern erinnern. Allerdings möchte ich daran
erinnern dass wir das Internet alle toll fanden/finden, uns um unsere
Daten keine Sorgen machten, denn Hacker gingen damals ja nur auf
Firmen/Regierungsseiten los - und dann kam die Ransomware.
Ebenso möchte ich daran erinnern, das es in Russland das Problem gab,
dass einige eine App entiwckelt haben, mit der man die Gesichtserkennung
eines Sozialen Netzwerkes nutzen konnte. Und dann wurde einige
Po3nodarstellerinnen erpresst.
Irgendwas kann man immer zur Erpressung nutzen. Ob das Nacktbilder vom
Letzten Urlaub sind, oder Alxea den Befehl bekommt, zu melden wann und
wer S e x in der Wohnung hat.
Ich denke, da wird noch ein großer Knall kommen.
Was ich erwarte, ist das mit zunehmender Verbreitung vor Videos
Sprachbefehle gesetzt werden, wodurch der Assistent eine Malware
verbreitende Internetseite aufruft. Und dann ist das Einfallstor von
Innen geöffnet.
Geht nicht allein von Europa aus, dankt daran dass in Nigeria mehrere
Tausend Menschen mit Scamming ihr Geld verdienen. Die werden auch
besser. Oder Chinesische Staatshacker, die nach einem Hebel suchen damit
der deutsche Inscheniör die Herstellungsgeheimnisse nach China verrät.
In Zukunft werden wir es mit einer Erpressungsindustrie zu tun bekommen.
Grüße
Gerhard O. schrieb:> Die Versuche dieser Firmen diese kurzlebigen Produkte auf den Markt zu> werfen die nach kurzer Zeit wegen Obsoleszenz unbrauchbar werden sind> auf weitester Linie verschwenderisch und unverantwortlich.
ja ich bin mal gespannt wann ich davon die ersten Teile
in einer Schrottkiste liegend finde.
Axel B. schrieb:> Ich denke, da wird noch ein großer Knall kommen.
Kennst du diese Leute mit Schildern in der Hand "Das Ende ist nah!".
Tja du bist genau so. Wir werden alle sterben. OMG.
Es ist sehr einfach immer das schlimmste vorherzusagen. Ist
Kinderleicht. Panikmache ist billig.
oszi40 schrieb:> Lars schrieb:>> Du ja gerne weiter vermuten>> Nicht nur Vermutung. Als ein Kind sich ein Puppenhaus von Alexa> wünschte, wurde es prompt von A* geliefert:-) Und als der Fall im Radio> zitiert wurde, bekamen 250 Alexa-Fans ein Pupenhaus geliefert. Einfach> toll. :-) Ich liebe Alexa-Fans. So kurbelt man die Wirtschaft an. :-)
Jaja, diese Urban Stories.
Es wurden keine Puppenhäuser geliefert.
https://www.golem.de/news/echo-in-san-diego-tv-sendung-loest-amazon-alexa-bestellungen-aus-1701-125455.html
Man beachte den Nachtrag, der bei den anderen Nachrichtenkanälen fehlt.
PS: Mittlerweile reagiert mein Echo nicht mehr auf den Fernseher.
TomH schrieb:> Ich finde, Timmy (Gast) legt hier mit nicht allzu vielen Worten, ohne> Hysterie, Übertreibung, Demagogie, Religion und Rechtschreibfehler dar,> worauf es wirklich hinauslaufen könnte.
Völlig falsch!
Das "könnte" ist falsch, ersetze es durch "wird" und Alles ist gut.
Es dürfte doch wohl nun langsam Jeder mitbekommen haben das ab dem
Moment an den Daten irgendwo verfügbar sind, Begehrlichkeiten nach
diesen Daten entstehen und zwar zwangsläufig.
Seht Euch den Personalausweis mit den Biometriedaten an, das konnte man
freiwillig freischalten um sich authentifizieren zu können..haben nur zu
Wenige gemacht..zu Wenige für unseren antidemokratischen Innenminister,
der nun der Meinung ist es wäre genug, im Zeitalter vom BigData könne
Niemand von seinem Eigentum an persönlichen Daten sprechen, das wäre
überholt..und plötzlich hat sichs mit der Freiwilligkeit der
Freischaltung im Perso.
(weswegen bei 34C3 auch Induktionskochfelder empfohlen wurden)
Ich kann mich nicht erinnern das das Parlament darüber abgestimmt hätte
oder der (die) Datenschutzbeauftragte dazu befragt worden wäre..desween
auch das durchaus sorgfältig gewählte Adjektiv "antidemokratisch".
Als Begründung für derartige grundrechtswidrige Machenschaften wird
immer wieder gern genommen "XYZ dürfe ja schließlich kein rechtsfreier
Raum sein"..., natürlich gab es in den betreffenden Räumen schon vorher
gültige Rechtsvorschriften, aber an die ist "man" nicht gewillt sich zu
halten bzw. erachtet sie nicht als ausreichend.
Wird man bei miesen Machenschaften erwischt..siehe BND und VS
Gesetzgebung, nachträglich legalisiert ..als ob da irgendwas legal
gewesen wäre...
Ich fühle mich deutlich mehr durch unsere aktuelle Regierung bedroht als
durch irgendwelchen Terrorismus.
Gruß,
Holm
Borislav B. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> "Bitte-schalte-den-Adblocker-aus-Geheule".>> Dann hast du den falschen Adblocker ;-)> (mit uBlock Origin tuts)
danke für den Tip :) ist jetzt getauscht.
ma' schaun wie lange es braucht, bis der auch erkannt wird...
So also erfolgreich realisiert.
- Color Controller RGBW
- Normaler Dimmer
- Switch
- Thermostat
- Eigenen Alexa Lauschsprecher
Nun bin ich schlau genug :).
An sich kann man sagen das die Sache recht gut funktioniert auch mit
seinen eigenen Kram. Wenn da nicht... und die kosten ....
Wenn Interesse besteht kann man gewissen Themen in anderen Thread
abhandeln.