Schaltregler: Spannung an Schottky-Diode >>Vin?

Gast #5223462
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Kann bei einem Schaltregler an der Schottky-Diode die auftretende 
Spannung deutlich über der Eingangsspannung liegen? Ich frage zwecks 
Dimensionierung. Mir leuchtet ein, dass die Spannung im Freilauffall 
etwas hoch geht, da dann ja Strom in die Quelle (bzw. Kondensator) 
zurück fließt. Aber das sollte nicht viel sein (ca. Vorwärtsspannung der 
Diode). Oder ist es deutlich mehr und man sollte deutlich mehr Reserve 
einplanen (+100%)?
#5223498
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@ klaus-peter (Gast)

>Kann bei einem Schaltregler an der Schottky-Diode die auftretende
>Spannung deutlich über der Eingangsspannung liegen?

Welche Topologie?

> Ich frage zwecks
>Dimensionierung. Mir leuchtet ein, dass die Spannung im Freilauffall
>etwas hoch geht,

Wirklich? Das wäre mir neu.

> da dann ja Strom in die Quelle (bzw. Kondensator)
>zurück fließt.

Nö. Die magnetische Energie der Spule entlädt sich weiter in den 
Ausgangskpondensator. In den Eingangskondensator fließt keinerlei 
Energie zurück!

> Aber das sollte nicht viel sein (ca. Vorwärtsspannung der
>Diode). Oder ist es deutlich mehr und man sollte deutlich mehr Reserve
>einplanen (+100%)?

Nö. Im einfachen Step Down Wandler sieht die Freilaufdiode maximal die 
Eingangsspannung als Sperrspannung. Ja nach Anwendung und persönlichem 
Befinden rechnet man da 10-50% Reserve drauf und gut. Für Einzelstücke 
und Bastlerobjekte darf man beliebig überdimensionieren, zumindest 
solange es dadurch keine anderen Nebeneffekte gibt (z.b. durch eine 
riesige 1000A Diode oder so, die einem auf den Fuß fällt ;-)

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