Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Buchempfehlungen für Geldanlage, Altervorsorge etx


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von Nickname (Gast)


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Hallo

Bisher habe ich mir nie Gedanken um irgendwelche Anlagestrategien 
gemacht. Besitze weder Eigentum noch ne irgendwelche Fonds oder 
Versicherungen

Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich 
mein bisschen Geld anlegen könnte.

Habt ihr dafür gute Bücher, die ihr empfehlen könntet. Als Ingenieur 
habe ich mich nie mit diesen Themen befasst. Depot usw. sind für mich 
Fremdwörter. Bankberater vertraue ich hier nicht. Deshalb würde ich 
gerne selbst darüber lernen. Bin für jeden Tipp dankbar

von Cyblord -. (Gast)


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von Claus M. (energy)


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Ich finde das Magazin "Finanztest" recht informativ. Dauert dann 
allerdings einige Jahre ;-).

von Claus M. (energy)


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Nickname schrieb:
> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich
> mein bisschen Geld anlegen könnte.

Im Moment eigentlich nur in Sachwerten... welche allerdings auch alle 
überbewertet sind. Es steht wohl ein Crash ins Haus. Danach ist dein 
erspartes gar nichts mehr wert. Also doch Sachwerte kaufen.

von Bb O. (bbox)


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Seltene Erden. z.B. Dysprosium

: Bearbeitet durch User
von Reinhard #. (gruebler)


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Nickname schrieb:
> Bankberater vertraue ich hier nicht.

Gute Einstellung. Bankberater sind wie
Autoverkäufer die preisen nur die Produkte
ihrer Bank an.


Nun zu deiner Frage:
Nutz nur noch Onlinebanken, das spart schon mal Gebühren
min. 2 Monatsgehälter auf ein Tagesgeldkonto,
damit du schnell an Geld kommst.
Die Hälfte als Festgeld. Laufzeit 6...12Monate
0,5% sollten drin sein.

Den Rest in ETFs oder/und ein ETF-Sparspaln.
Ich hab so ein Ding seit 30 Jahren.
Durchschnittliche Wertentwicklung 5%

Links auf die Schnelle im Netz gefunden
https://www.test.de/thema/investmentfonds/

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/etf-sparplan-eine-anleitung-in-acht-schritten-a-1149936.html

http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

von Cyblord -. (cyblord)


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Reinhard #. schrieb:
> Nickname schrieb:
>> Bankberater vertraue ich hier nicht.
>
> Gute Einstellung. Bankberater sind wie
> Autoverkäufer die preisen nur die Produkte
> ihrer Bank an.

Das ist ja mal echt der Hammer, wer hätte das gedacht?

Allerdings gibt es auch unabhängige Finanzberater und es kann sinnvoll 
sein sich von so einem beraten zu lassen. Kostet halt ein paar Euro.

von Martin Rot (Gast)


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I Will Teach You To Be Rich
The Millionaire Next Door
Rich Dad Poor Dad
Gerd Kommer
zendepot.de
blog.geldwert-finanz.de


Ganz wichtig: glaube keinem der dir hier mit konkreten Tipps kommt. Du 
brauchst zuerst eine gute Finanzbildung.
Sonst hast du keine Chance die Tipps zu beurteilen.

von oszi40 (Gast)


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Lesen bildet. https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Ogger
Diversifizierung vermindert das Risiko.
Nützlich wäre Steuerinfo für 2018. Es ändert sich einiges bei Fonds.

Cyblord -. schrieb:
> unabhängige Finanzberater

Auch Kostolany irrte sich manchmal. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Kostolany

von Qwertz (Gast)


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Nickname schrieb:
> Bisher habe ich mir nie Gedanken um irgendwelche Anlagestrategien
> gemacht. Besitze weder Eigentum noch ne irgendwelche Fonds oder
> Versicherungen
>
> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich
> mein bisschen Geld anlegen könnte.

Besser spät als nie, aber da stellt sich mir spontan die Frage: Was hast 
du denn bisher mit deinem überschüssigen Geld gemacht, wenn nicht 
angelegt? Alles ausgegeben? Oder liegen auf deinem Girokonto 
mittlerweile über 100.000 Euro herum?

von X4U (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Lesen bildet. https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Ogger
> https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Kostolany

Für die Grundlagen sehr gut.

Wer tiefer gehen möchte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen

und eher geldphilosophisch:

Unser Geld von James Buchan

von Nickname (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Nickname schrieb:
>> Bisher habe ich mir nie Gedanken um irgendwelche Anlagestrategien
>> gemacht. Besitze weder Eigentum noch ne irgendwelche Fonds oder
>> Versicherungen
>>
>> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich
>> mein bisschen Geld anlegen könnte.
>
> Besser spät als nie, aber da stellt sich mir spontan die Frage: Was hast
> du denn bisher mit deinem überschüssigen Geld gemacht, wenn nicht
> angelegt? Alles ausgegeben? Oder liegen auf deinem Girokonto
> mittlerweile über 100.000 Euro herum?


Ganz so viel liegt nicht herum (arbeite erst seit 5 Jahren), aber es ist 
in der Tat so, dass ich bisher rein gar nichts damit gemacht habe. 
Meiner Frau geht es übrigens genauso. Das dies ziemlich dumm ist, weiß 
ich, deshalb wollen wir jetzt auch handeln. Wenn ich mir anschaue, dass 
andere mit einer vernünftigen Anlagestrategie ihr halbes Studium 
finanziert haben bzw. deren Eltern, dann wird es allerhöchste Zeit auch 
mal was zu tun. Ich denke nur, dass der Zeitpunkt gerade nicht so 
güsntig ist!

von Skippy (Gast)


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Low cost Index ETF Wie zb. VOO oder VTI, oder gleich direkt in den 
entsprechenden Fond einzahlen.

Einfach Mal ein Paar Videos/Interviews von John Bogle ansehen :)

von Cyblord -. (Gast)


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Nickname schrieb:
> Ich denke nur, dass der Zeitpunkt gerade nicht so
> güsntig ist!

Es gibt keinen falschen Einstiegszeitpunkt, da man ihn nicht vorhersehen 
kann. Typischer Anfängerfehler.

von Logon (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Reinhard #. schrieb:
>> Nickname schrieb:
>>> Bankberater vertraue ich hier nicht.
>>
>> Gute Einstellung. Bankberater sind wie
>> Autoverkäufer die preisen nur die Produkte
>> ihrer Bank an.
>
> Das ist ja mal echt der Hammer, wer hätte das gedacht?

Alle anderen Formsteilnehmer - du natürlich nicht.

von Der Andere (Gast)


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Das ist geil,
da kommt ein Post mit 99,7 von 100 Trollpunkten, aber weils um 
Geldanlage geht, geht ihr alle ab wie Zäpfchen.

Der Troll hat jetzt schon den Preis der Woche verdient.

von Thomas (Gast)


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Wenn man arbeiten geht und jeden Monat Geld übrig hat, und nichts damit 
anzufangen weiß und auch keine Anlagen/Immobilien hat/möchte, käme für 
mich nur eins in Frage: weniger Arbeiten und das Leben genießen.

von Le X. (lex_91)


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Nickname schrieb:
> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich
> mein bisschen Geld anlegen könnte.

Nun, du hast Glück.
In unsren Reihen tummelt sich der herausragendste Investor seit Buffett.
Ich bin mir sicher der kommt gleich vorbei und beglückt dich mit seiner 
Weisheit.

In der Zwischenzeit kannst (und solltest) du auf den Link von Abradolf 
klicken:

Abradolf L. schrieb:
> https://www.wertpapier-forum.de/

Lies alles.
Leitfaden, Übersichten, Anfängererklärungen, alles.
Mehrere Stunden am Tag.
Bist du dir nicht sicher bist was du eigentlich erreichen willst und wie 
du dies erreichst rührst du dein Geld nicht an.

Im Übrigen:
Die Anlagestrategie gibt es eh nicht. Das kommt immer auf den 
konkreten Einzelfall drauf an.

von Skippy (Gast)


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Warren Buffett empfiehlt den Laien, auf John Bogle zu hören ;)

Vanguard's index funds, trading is a losers game!

von Le X. (lex_91)


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Der Andere schrieb:
> da kommt ein Post mit 99,7 von 100 Trollpunkten, aber weils um
> Geldanlage geht, geht ihr alle ab wie Zäpfchen.
>
> Der Troll hat jetzt schon den Preis der Woche verdient.

Welch simples Weltbild du hast.

Das Thema ist nun mal interessant und wichtig.
Unabhängigbvon der Absicht des TEs kann da durchaus was Nützliches bei 
rumkommen.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Nickname schrieb:
> Ich denke nur, dass der Zeitpunkt gerade nicht so
> güsntig ist!
>
> Es gibt keinen falschen Einstiegszeitpunkt, da man ihn nicht vorhersehen
> kann. Typischer Anfängerfehler.

Einerseits: Ja, einfach damit anfangen, den perfekten Zeitpunkt erwischt 
man sowieso nicht.

Andererseits: Es ist wohl unbestritten, dass die Kurse schon sehr lange 
gestiegen sind und insgesamt relativ hoch stehen, es also sicherlich 
bessere Zeitpunkte gab und gibt.

Trotzdem überwiegt natürlich der erste Punkt, wenn nur der 
Anlagezeitraum lang genug ist. Außerdem muss man ja nicht 95% seines 
Vermögens in Wertpapiere investieren, und auch nicht auf einen Schlag.

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Andererseits: Es ist wohl unbestritten, dass die Kurse schon sehr lange
> gestiegen sind und insgesamt relativ hoch stehen, es also sicherlich
> bessere Zeitpunkte gab und gibt.

Ja das konnte man auch schon vor zwei Jahren sagen als ich damit 
angefangen hab. :)

Qwertz schrieb:
> Trotzdem überwiegt natürlich der erste Punkt, wenn nur der
> Anlagezeitraum lang genug ist. Außerdem muss man ja nicht 95% seines
> Vermögens in Wertpapiere investieren, und auch nicht auf einen Schlag.

So ist es.

von Nickname (Gast)


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Danke erstmal!

Verstehe nicht, was hier "trollig" sein soll. Während des Studiums habe 
ich mir keinerlei Gedanken um meine Finanzen gemacht. Da schaut man 
eben, dass man über die Runden kommt - viel Sparen ist da nicht. Jetzt 
sieht die Welt etwas besser aus. Deshalb überlege ich mir einfach was 
sinnvoll ist. Hier geht es darum Tipps zu bekommen, um sich dann 
einzulesen. Ich habe nicht danach gefragt, welchen ETF ich mir konkret 
kaufen soll...

von pumuckl (Gast)


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Bislang sehr vernünftige Ratschläge hier. Hoffentlich grätscht nicht 
Finanzberater mit seinem Zockwahn dazwischen.

von VHDL hotline (Gast)


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Die Verbraucherzentralen geben Ratgeber raus, das ist meiner Meinung 
nach halbwegs unabhängig.

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/geldanlage

Inhaltsverzeichnis:
https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/mediabig/1154086A.pdf

von Cyblord -. (Gast)


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Nickname schrieb:
> Deshalb überlege ich mir einfach was
> sinnvoll ist. Hier geht es darum Tipps zu bekommen, um sich dann
> einzulesen. Ich habe nicht danach gefragt, welchen ETF ich mir konkret
> kaufen soll...

Als Normalverdiener ohne Erbe sind die Möglichkeiten relativ limitiert 
und wird auf ne übliche Mischung aus Immobilien, Wertpapiere, Rohstoffe 
und Tagesgeld rauslaufen. Über Risikobereitschaft und Investitionsziele 
steuerst du dann die Verteilung auf die einzelnen Posten (ETF vs. 
Einzelaktien, Eigenheim vs. zu vermietende Wohnungen, uswusf. ).
Aber erstmal musst du dir klar werden was du überhaupt erreichen willst, 
dann kannst du dir übers wie Gedanken machen und dazu hilft dann das 
Forum.

von Marcus (Gast)


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von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Als Normalverdiener ohne Erbe sind die Möglichkeiten relativ limitiert
> und wird auf ne übliche Mischung aus Immobilien, Wertpapiere, Rohstoffe
> und Tagesgeld rauslaufen.

Findest du diese Auswahl denn wirklich limitiert?
Wenn du alles diese Dinge hast, bist du außerdem schon relativ 
wohlhabend im Vergleich zum Durchschnitt der deutschen Bevölkerung.

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Findest du diese Auswahl denn wirklich limitiert?

Naja für richtige Vermögensdiversifikation fehlen mindestens noch ganze 
Unternehmen, Oldtimer, Kunstwerke, Hochprozentiges und vieles mehr :-)

von Pandur S. (jetztnicht)


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Bitcoins..

von Danny Wilde (Gast)


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Nickname schrieb:
> Deshalb würde ich
> gerne selbst darüber lernen. Bin für jeden Tipp dankbar
Das Forum hat dafür einen hauseigenen Finanberater:
https://www.mikrocontroller.net/user/show/finanzberater

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Nickname schrieb:
> Danke erstmal!
Danke für die Höflichkeit, nicht hier manchmal vermisst wird.

> Verstehe nicht, was hier "trollig" sein soll. ...
> Hier geht es darum Tipps zu bekommen, um sich dann
> einzulesen.

Ich habe bereits damals(R) im Studium ein wenig rumgeschoppt. Die 
Finanzmakler waren ja ganz gierig nach uns kommenden Akadekomikkern. Das 
waren in den 90ern, da gab es zum Vortrage noch ein volles Abendessen 
(aber nur 2 Bier pro Person). Das erschloss einem etwas vom Vokabular 
der Branche und ausserdem wurde man billig satt. Letzteres war bei 
einigen Veranstaltungen der Grund der Teilnahme.

Letztendlich habe ich dann mal unabhängig beraten lassen und dem Berater 
dafür einen Lohn gezahlt, der in etwa mein eigener gewesen wäre.

Der Berater
- lotete erst einmal ungefähr mein Risikoprofil aus
- Dann gab es den (zugegeben verwirrenden) Helikopterflug mit Looping 
und allem drum und dran - dabei konnte er sehen wie ich mit den Augen 
rollte, den
Kopf schüttelte oder interessiert lauschte.
- und erst dann pulten wir in einigen wenigen für mich interessanten 
Anlageformen.

Nach Hause gegangen bin ich mit dem Satz:
"Kaufe niemals ein Anlageprodukt, dass du nicht verstehst."

Nunja man wird nicht jünger.
Irgendwann wurde ich Elter, das verändert das Risikoprofil: also 
Nachschulung
Irgendwann kam Grundeigentum und dessen Finanzierung: also Nachschulung.
Nach dem Elter werden wird man alt, dann Nachprüfung und -schulung.

Mir war das lesen einfach zu langwierig und Bücher werden oft in 
Auflagen von mehr als eins geschrieben. Aber das "one-size fits all" 
gibt es nicht.

Bei den Verkäufern habe ich nie spezifische Anlageformen angefragt, bei 
denen die mir etwas anderes empfohlen als "mein" Berater, bin ich 
stutzig und neugierig geworden.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Naja für richtige Vermögensdiversifikation fehlen mindestens noch ganze
> Unternehmen, Oldtimer, Kunstwerke, Hochprozentiges und vieles mehr :-)

Das brauche ich alles nicht, bin auch ohne diese Dinge glücklich und 
zufrieden.

von nicht"Gast" (Gast)


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Bücher kann ich als Wertanlage nicht empfehlen. Man weiß nie, welche 
Erstausgabe zum Klassiker wird und entsprechend Preise erzielt. Außerdem 
ist die Lagerung über so viele Jahre nicht trivial und denk an einen 
Umzug. Er soll das denn schleppen?

von oszi40 (Gast)


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Sebastian L. schrieb:
> Irgendwann kam Grundeigentum und dessen Finanzierung

Egal ob Gold, Boden, Rohstoffe oder ... Man sollte das Risiko 
VERETEILEN.

In den USA wurde im 2.WK das Gold eingesammelt, bei A.H. gab es eine 
Zwangshypothek, Papiergeld wurde öfter wertlos, vog wenigen Jahren 
US-Immobilienblase usw. ...

von S. B. (Gast)


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> Ganz wichtig: glaube keinem der dir hier mit konkreten Tipps kommt. Du
> brauchst zuerst eine gute Finanzbildung.
> Sonst hast du keine Chance die Tipps zu beurteilen.
Im Prinzip richtig - wobei Du eben selbst evaluieren mußt; dazu solltest 
Du als Ing. schon in der Lage sein.
Ich nenne Dir keine URLs ... auf die wirst Du hoffentlich selbst kommen; 
wenn Du ein paar englische Begriffe in die Suchmaschine eintippt wirst 
Du fündig. Ansonsten lerne Englisch.
Englisch ist nun mal die Sprache der Börse, Informatik, usw.

von Claus M. (energy)


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nicht"Gast" schrieb:
> Bücher kann ich als Wertanlage nicht empfehlen. Man weiß nie, welche
> Erstausgabe zum Klassiker wird und entsprechend Preise erzielt. Außerdem
> ist die Lagerung über so viele Jahre nicht trivial und denk an einen
> Umzug. Er soll das denn schleppen?

Wenn man einen Kamin hat, kann man sie in schlechten Zeiten wenigstens 
noch verbrennen.

Ansonsten empfehle ich hochprozentiges... Hält sich lange und kann bei 
Bedarf verzehrt werden. Ein guter Whisky hat in den letzten Jahren 
durchaus einen Wertzuwachs von mehreren Hundert Prozent gehabt. 
Allerdings heute ist der einstieg auch schon wieder fraglich, weil 
Blase.

von F. B. (finanzberater)


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Reinhard #. schrieb:
> Die Hälfte als Festgeld. Laufzeit 6...12Monate
> 0,5% sollten drin sein.

Was sind denn das für Tipps hier? Die Hälfte des Vermögens als Festgeld 
mit 0,5 % Zins? Da ist ja die Inflation höher.


> Ich hab so ein Ding seit 30 Jahren.
> Durchschnittliche Wertentwicklung 5%

5 % ist meine persönliche Untergrenze, wo ich evtl. noch investieren 
würde. Ich bewege mich da in anderen Sphären.

An den Threadersteller: Wird dir nichts anderes übrig bleiben, als dich 
selbst zu informieren. Und nicht ewig warten mit den Investitionen, weil 
du denkst, du müsstest erst alles in der Theorie verstanden haben, bevor 
du an die Praxis gehst, sondern früh mit kleinen Beträgen anfangen, die 
nicht weh tun, um Erfahrung zu sammeln. Ich hab leider auch zu lange 
gewartet, weil ich mich anfangs nicht getraut habe, da ich mich nicht 
kompetent genug gefühlt habe. Aber nur durch Praxis wird man zum Profi.

von F. B. (finanzberater)


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X4U schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Lesen bildet. https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Ogger
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Kostolany
>
> Für die Grundlagen sehr gut.
>
> Wer tiefer gehen möchte:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen

Behavioral Finance ist ja ganz interessant, bringt aber für die konkrete 
Geldanlage eher wenig.

Wer direkt in Einzelaktien investieren will, dem kann ich zum Einstieg 
das Buch "Der entspannte Weg zum Reichtum" von Susan Levermann 
empfehlen, um sich Grundlagenwissen für das Verständnis von 
Finanzkennzahlen und Geschäftsberichten anzueignen. Enthält auch viele 
Informationen über Forschungsergebnisse der Behavioral Finance und ist 
gut zu lesen.

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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"Das Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt für die Geldanlage die 
Produktinformationsbeilage zur Tageszeitung." (wegen der 
Binnennachfrage)
"Bitte vorzugsweise in Güter aus deutscher Produktion investieren!"

Wegen schwachem Angebot an Gütern aus deutscher Produktion, (weil 
erfolgreich die letzten 3 Jahrzehnte abgeschafft) empfehlen wir die 
Investition in einen PKW eines deutschen Markenherstellers, damit wir 
ihr Altfahrzeug in die erfolgreiche deutsche Exportstatistik aufnehmen 
können.

Wenn sie wirklich ZUVIEL Geld haben lohnt sich der Blick in die Angebote 
für die Traditionsmarke 911, das günstigste Einstiegsmodell jetzt für 
"nur" 97.000€.

von F. B. (finanzberater)


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Abradolf L. schrieb:
> Naja für richtige Vermögensdiversifikation fehlen mindestens noch ganze
> Unternehmen, Oldtimer, Kunstwerke, Hochprozentiges und vieles mehr :-)

Es gibt noch so viel mehr Investitionsmöglichkeiten, da könnt ihr mit 
euren 5 %-ETFs einpacken. Aber ich will hier ja keine Zockertipps geben. 
Habe auch schon alles geschrieben, in was ich investiere. Persönlich 
investiere ich in nichts, was weniger als 5 % pro Jahr bringt.

Meine finanzielle Unabhängigkeit kalkuliere ich anhand von drei 
Szenarien: Die realistische Variante mit 10 % Rendite pro Jahr, 5 % wenn 
es schlecht läuft und 20 % wenn es sehr gut läuft (also wie bisher).

Nebenbei sollte man auch Spar- und Nebenverdienstmöglichkeiten nicht 
außer Acht lassen. Allein dadurch lässt sich ohne allzu großen Aufwand 
nochmal eine Zusatzrendite von 2.000 - 3.000 € pro Jahr erzielen.

von Nickname (Gast)


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F. B. schrieb:
> Reinhard #. schrieb:
> Die Hälfte als Festgeld. Laufzeit 6...12Monate
> 0,5% sollten drin sein.
>
> Was sind denn das für Tipps hier? Die Hälfte des Vermögens als Festgeld
> mit 0,5 % Zins? Da ist ja die Inflation höher.
>
> Ich hab so ein Ding seit 30 Jahren.
> Durchschnittliche Wertentwicklung 5%
>
> 5 % ist meine persönliche Untergrenze, wo ich evtl. noch investieren
> würde. Ich bewege mich da in anderen Sphären.
>
> An den Threadersteller: Wird dir nichts anderes übrig bleiben, als dich
> selbst zu informieren. Und nicht ewig warten mit den Investitionen, weil
> du denkst, du müsstest erst alles in der Theorie verstanden haben, bevor
> du an die Praxis gehst, sondern früh mit kleinen Beträgen anfangen, die
> nicht weh tun, um Erfahrung zu sammeln. Ich hab leider auch zu lange
> gewartet, weil ich mich anfangs nicht getraut habe, da ich mich nicht
> kompetent genug gefühlt habe. Aber nur durch Praxis wird man zum Profi.

Eigentlich habe ich geplant einen ETF zu nehmen. So etwas wie das 
Pantoffel-Portfolio worüber ich heute in der finanztest durch Zufall 
gestolpert bin. Einzelne Aktien hatte ich nicht vor ins Depot zu nehmen. 
Wie siehst du das?

Als Einsteiger fände ich 5% per anno ganz gut. Ich möchte ja auch nicht 
so viel Risiko eingehen.

von F. B. (finanzberater)


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Nickname schrieb:
> Eigentlich habe ich geplant einen ETF zu nehmen. So etwas wie das
> Pantoffel-Portfolio worüber ich heute in der finanztest durch Zufall
> gestolpert bin. Einzelne Aktien hatte ich nicht vor ins Depot zu nehmen.
> Wie siehst du das?

Kommt drauf an, wie viel Zeit du bereit bist zu investieren. Mich hat 
Geldanlage früher auch nie interessiert, aber inzwischen ist das ein 
Hobby und ich lese regelmäßig Zeitschriften wie "Der Aktionär" oder das 
"Nebenwerte-Journal". Außerdem verfolge ich täglich die 
Unternehmensmeldungen und Finanznachrichten. Wenn dir das zu viel 
Aufwand ist oder es dich nicht interessiert, dann würde ich nicht in 
Einzelaktien investieren.

von Mario Bastler (Gast)


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F. B. schrieb:
> "Der Aktionär" oder das
> "Nebenwerte-Journal"

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