Hallo
Bisher habe ich mir nie Gedanken um irgendwelche Anlagestrategien
gemacht. Besitze weder Eigentum noch ne irgendwelche Fonds oder
Versicherungen
Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich
mein bisschen Geld anlegen könnte.
Habt ihr dafür gute Bücher, die ihr empfehlen könntet. Als Ingenieur
habe ich mich nie mit diesen Themen befasst. Depot usw. sind für mich
Fremdwörter. Bankberater vertraue ich hier nicht. Deshalb würde ich
gerne selbst darüber lernen. Bin für jeden Tipp dankbar
Nickname schrieb:> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich> mein bisschen Geld anlegen könnte.
Im Moment eigentlich nur in Sachwerten... welche allerdings auch alle
überbewertet sind. Es steht wohl ein Crash ins Haus. Danach ist dein
erspartes gar nichts mehr wert. Also doch Sachwerte kaufen.
Reinhard #. schrieb:> Nickname schrieb:>> Bankberater vertraue ich hier nicht.>> Gute Einstellung. Bankberater sind wie> Autoverkäufer die preisen nur die Produkte> ihrer Bank an.
Das ist ja mal echt der Hammer, wer hätte das gedacht?
Allerdings gibt es auch unabhängige Finanzberater und es kann sinnvoll
sein sich von so einem beraten zu lassen. Kostet halt ein paar Euro.
I Will Teach You To Be Rich
The Millionaire Next Door
Rich Dad Poor Dad
Gerd Kommer
zendepot.de
blog.geldwert-finanz.de
Ganz wichtig: glaube keinem der dir hier mit konkreten Tipps kommt. Du
brauchst zuerst eine gute Finanzbildung.
Sonst hast du keine Chance die Tipps zu beurteilen.
Nickname schrieb:> Bisher habe ich mir nie Gedanken um irgendwelche Anlagestrategien> gemacht. Besitze weder Eigentum noch ne irgendwelche Fonds oder> Versicherungen>> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich> mein bisschen Geld anlegen könnte.
Besser spät als nie, aber da stellt sich mir spontan die Frage: Was hast
du denn bisher mit deinem überschüssigen Geld gemacht, wenn nicht
angelegt? Alles ausgegeben? Oder liegen auf deinem Girokonto
mittlerweile über 100.000 Euro herum?
Qwertz schrieb:> Nickname schrieb:>> Bisher habe ich mir nie Gedanken um irgendwelche Anlagestrategien>> gemacht. Besitze weder Eigentum noch ne irgendwelche Fonds oder>> Versicherungen>>>> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich>> mein bisschen Geld anlegen könnte.>> Besser spät als nie, aber da stellt sich mir spontan die Frage: Was hast> du denn bisher mit deinem überschüssigen Geld gemacht, wenn nicht> angelegt? Alles ausgegeben? Oder liegen auf deinem Girokonto> mittlerweile über 100.000 Euro herum?
Ganz so viel liegt nicht herum (arbeite erst seit 5 Jahren), aber es ist
in der Tat so, dass ich bisher rein gar nichts damit gemacht habe.
Meiner Frau geht es übrigens genauso. Das dies ziemlich dumm ist, weiß
ich, deshalb wollen wir jetzt auch handeln. Wenn ich mir anschaue, dass
andere mit einer vernünftigen Anlagestrategie ihr halbes Studium
finanziert haben bzw. deren Eltern, dann wird es allerhöchste Zeit auch
mal was zu tun. Ich denke nur, dass der Zeitpunkt gerade nicht so
güsntig ist!
Low cost Index ETF Wie zb. VOO oder VTI, oder gleich direkt in den
entsprechenden Fond einzahlen.
Einfach Mal ein Paar Videos/Interviews von John Bogle ansehen :)
Nickname schrieb:> Ich denke nur, dass der Zeitpunkt gerade nicht so> güsntig ist!
Es gibt keinen falschen Einstiegszeitpunkt, da man ihn nicht vorhersehen
kann. Typischer Anfängerfehler.
Cyblord -. schrieb:> Reinhard #. schrieb:>> Nickname schrieb:>>> Bankberater vertraue ich hier nicht.>>>> Gute Einstellung. Bankberater sind wie>> Autoverkäufer die preisen nur die Produkte>> ihrer Bank an.>> Das ist ja mal echt der Hammer, wer hätte das gedacht?
Alle anderen Formsteilnehmer - du natürlich nicht.
Das ist geil,
da kommt ein Post mit 99,7 von 100 Trollpunkten, aber weils um
Geldanlage geht, geht ihr alle ab wie Zäpfchen.
Der Troll hat jetzt schon den Preis der Woche verdient.
Wenn man arbeiten geht und jeden Monat Geld übrig hat, und nichts damit
anzufangen weiß und auch keine Anlagen/Immobilien hat/möchte, käme für
mich nur eins in Frage: weniger Arbeiten und das Leben genießen.
Nickname schrieb:> Jetzt wird man ja nicht jünger und so langsam frage ich mich, wie ich> mein bisschen Geld anlegen könnte.
Nun, du hast Glück.
In unsren Reihen tummelt sich der herausragendste Investor seit Buffett.
Ich bin mir sicher der kommt gleich vorbei und beglückt dich mit seiner
Weisheit.
In der Zwischenzeit kannst (und solltest) du auf den Link von Abradolf
klicken:
Abradolf L. schrieb:> https://www.wertpapier-forum.de/
Lies alles.
Leitfaden, Übersichten, Anfängererklärungen, alles.
Mehrere Stunden am Tag.
Bist du dir nicht sicher bist was du eigentlich erreichen willst und wie
du dies erreichst rührst du dein Geld nicht an.
Im Übrigen:
Die Anlagestrategie gibt es eh nicht. Das kommt immer auf den
konkreten Einzelfall drauf an.
Der Andere schrieb:> da kommt ein Post mit 99,7 von 100 Trollpunkten, aber weils um> Geldanlage geht, geht ihr alle ab wie Zäpfchen.>> Der Troll hat jetzt schon den Preis der Woche verdient.
Welch simples Weltbild du hast.
Das Thema ist nun mal interessant und wichtig.
Unabhängigbvon der Absicht des TEs kann da durchaus was Nützliches bei
rumkommen.
Abradolf L. schrieb:> Nickname schrieb:> Ich denke nur, dass der Zeitpunkt gerade nicht so> güsntig ist!>> Es gibt keinen falschen Einstiegszeitpunkt, da man ihn nicht vorhersehen> kann. Typischer Anfängerfehler.
Einerseits: Ja, einfach damit anfangen, den perfekten Zeitpunkt erwischt
man sowieso nicht.
Andererseits: Es ist wohl unbestritten, dass die Kurse schon sehr lange
gestiegen sind und insgesamt relativ hoch stehen, es also sicherlich
bessere Zeitpunkte gab und gibt.
Trotzdem überwiegt natürlich der erste Punkt, wenn nur der
Anlagezeitraum lang genug ist. Außerdem muss man ja nicht 95% seines
Vermögens in Wertpapiere investieren, und auch nicht auf einen Schlag.
Qwertz schrieb:> Andererseits: Es ist wohl unbestritten, dass die Kurse schon sehr lange> gestiegen sind und insgesamt relativ hoch stehen, es also sicherlich> bessere Zeitpunkte gab und gibt.
Ja das konnte man auch schon vor zwei Jahren sagen als ich damit
angefangen hab. :)
Qwertz schrieb:> Trotzdem überwiegt natürlich der erste Punkt, wenn nur der> Anlagezeitraum lang genug ist. Außerdem muss man ja nicht 95% seines> Vermögens in Wertpapiere investieren, und auch nicht auf einen Schlag.
So ist es.
Danke erstmal!
Verstehe nicht, was hier "trollig" sein soll. Während des Studiums habe
ich mir keinerlei Gedanken um meine Finanzen gemacht. Da schaut man
eben, dass man über die Runden kommt - viel Sparen ist da nicht. Jetzt
sieht die Welt etwas besser aus. Deshalb überlege ich mir einfach was
sinnvoll ist. Hier geht es darum Tipps zu bekommen, um sich dann
einzulesen. Ich habe nicht danach gefragt, welchen ETF ich mir konkret
kaufen soll...
Nickname schrieb:> Deshalb überlege ich mir einfach was> sinnvoll ist. Hier geht es darum Tipps zu bekommen, um sich dann> einzulesen. Ich habe nicht danach gefragt, welchen ETF ich mir konkret> kaufen soll...
Als Normalverdiener ohne Erbe sind die Möglichkeiten relativ limitiert
und wird auf ne übliche Mischung aus Immobilien, Wertpapiere, Rohstoffe
und Tagesgeld rauslaufen. Über Risikobereitschaft und Investitionsziele
steuerst du dann die Verteilung auf die einzelnen Posten (ETF vs.
Einzelaktien, Eigenheim vs. zu vermietende Wohnungen, uswusf. ).
Aber erstmal musst du dir klar werden was du überhaupt erreichen willst,
dann kannst du dir übers wie Gedanken machen und dazu hilft dann das
Forum.
Abradolf L. schrieb:> Als Normalverdiener ohne Erbe sind die Möglichkeiten relativ limitiert> und wird auf ne übliche Mischung aus Immobilien, Wertpapiere, Rohstoffe> und Tagesgeld rauslaufen.
Findest du diese Auswahl denn wirklich limitiert?
Wenn du alles diese Dinge hast, bist du außerdem schon relativ
wohlhabend im Vergleich zum Durchschnitt der deutschen Bevölkerung.
Qwertz schrieb:> Findest du diese Auswahl denn wirklich limitiert?
Naja für richtige Vermögensdiversifikation fehlen mindestens noch ganze
Unternehmen, Oldtimer, Kunstwerke, Hochprozentiges und vieles mehr :-)
Nickname schrieb:> Danke erstmal!
Danke für die Höflichkeit, nicht hier manchmal vermisst wird.
> Verstehe nicht, was hier "trollig" sein soll. ...> Hier geht es darum Tipps zu bekommen, um sich dann> einzulesen.
Ich habe bereits damals(R) im Studium ein wenig rumgeschoppt. Die
Finanzmakler waren ja ganz gierig nach uns kommenden Akadekomikkern. Das
waren in den 90ern, da gab es zum Vortrage noch ein volles Abendessen
(aber nur 2 Bier pro Person). Das erschloss einem etwas vom Vokabular
der Branche und ausserdem wurde man billig satt. Letzteres war bei
einigen Veranstaltungen der Grund der Teilnahme.
Letztendlich habe ich dann mal unabhängig beraten lassen und dem Berater
dafür einen Lohn gezahlt, der in etwa mein eigener gewesen wäre.
Der Berater
- lotete erst einmal ungefähr mein Risikoprofil aus
- Dann gab es den (zugegeben verwirrenden) Helikopterflug mit Looping
und allem drum und dran - dabei konnte er sehen wie ich mit den Augen
rollte, den
Kopf schüttelte oder interessiert lauschte.
- und erst dann pulten wir in einigen wenigen für mich interessanten
Anlageformen.
Nach Hause gegangen bin ich mit dem Satz:
"Kaufe niemals ein Anlageprodukt, dass du nicht verstehst."
Nunja man wird nicht jünger.
Irgendwann wurde ich Elter, das verändert das Risikoprofil: also
Nachschulung
Irgendwann kam Grundeigentum und dessen Finanzierung: also Nachschulung.
Nach dem Elter werden wird man alt, dann Nachprüfung und -schulung.
Mir war das lesen einfach zu langwierig und Bücher werden oft in
Auflagen von mehr als eins geschrieben. Aber das "one-size fits all"
gibt es nicht.
Bei den Verkäufern habe ich nie spezifische Anlageformen angefragt, bei
denen die mir etwas anderes empfohlen als "mein" Berater, bin ich
stutzig und neugierig geworden.
Abradolf L. schrieb:> Naja für richtige Vermögensdiversifikation fehlen mindestens noch ganze> Unternehmen, Oldtimer, Kunstwerke, Hochprozentiges und vieles mehr :-)
Das brauche ich alles nicht, bin auch ohne diese Dinge glücklich und
zufrieden.
Bücher kann ich als Wertanlage nicht empfehlen. Man weiß nie, welche
Erstausgabe zum Klassiker wird und entsprechend Preise erzielt. Außerdem
ist die Lagerung über so viele Jahre nicht trivial und denk an einen
Umzug. Er soll das denn schleppen?
Sebastian L. schrieb:> Irgendwann kam Grundeigentum und dessen Finanzierung
Egal ob Gold, Boden, Rohstoffe oder ... Man sollte das Risiko
VERETEILEN.
In den USA wurde im 2.WK das Gold eingesammelt, bei A.H. gab es eine
Zwangshypothek, Papiergeld wurde öfter wertlos, vog wenigen Jahren
US-Immobilienblase usw. ...
> Ganz wichtig: glaube keinem der dir hier mit konkreten Tipps kommt. Du> brauchst zuerst eine gute Finanzbildung.> Sonst hast du keine Chance die Tipps zu beurteilen.
Im Prinzip richtig - wobei Du eben selbst evaluieren mußt; dazu solltest
Du als Ing. schon in der Lage sein.
Ich nenne Dir keine URLs ... auf die wirst Du hoffentlich selbst kommen;
wenn Du ein paar englische Begriffe in die Suchmaschine eintippt wirst
Du fündig. Ansonsten lerne Englisch.
Englisch ist nun mal die Sprache der Börse, Informatik, usw.
nicht"Gast" schrieb:> Bücher kann ich als Wertanlage nicht empfehlen. Man weiß nie, welche> Erstausgabe zum Klassiker wird und entsprechend Preise erzielt. Außerdem> ist die Lagerung über so viele Jahre nicht trivial und denk an einen> Umzug. Er soll das denn schleppen?
Wenn man einen Kamin hat, kann man sie in schlechten Zeiten wenigstens
noch verbrennen.
Ansonsten empfehle ich hochprozentiges... Hält sich lange und kann bei
Bedarf verzehrt werden. Ein guter Whisky hat in den letzten Jahren
durchaus einen Wertzuwachs von mehreren Hundert Prozent gehabt.
Allerdings heute ist der einstieg auch schon wieder fraglich, weil
Blase.
Reinhard #. schrieb:> Die Hälfte als Festgeld. Laufzeit 6...12Monate> 0,5% sollten drin sein.
Was sind denn das für Tipps hier? Die Hälfte des Vermögens als Festgeld
mit 0,5 % Zins? Da ist ja die Inflation höher.
> Ich hab so ein Ding seit 30 Jahren.> Durchschnittliche Wertentwicklung 5%
5 % ist meine persönliche Untergrenze, wo ich evtl. noch investieren
würde. Ich bewege mich da in anderen Sphären.
An den Threadersteller: Wird dir nichts anderes übrig bleiben, als dich
selbst zu informieren. Und nicht ewig warten mit den Investitionen, weil
du denkst, du müsstest erst alles in der Theorie verstanden haben, bevor
du an die Praxis gehst, sondern früh mit kleinen Beträgen anfangen, die
nicht weh tun, um Erfahrung zu sammeln. Ich hab leider auch zu lange
gewartet, weil ich mich anfangs nicht getraut habe, da ich mich nicht
kompetent genug gefühlt habe. Aber nur durch Praxis wird man zum Profi.
X4U schrieb:> oszi40 schrieb:>> Lesen bildet. https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Ogger>> https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Kostolany>> Für die Grundlagen sehr gut.>> Wer tiefer gehen möchte:>> https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen
Behavioral Finance ist ja ganz interessant, bringt aber für die konkrete
Geldanlage eher wenig.
Wer direkt in Einzelaktien investieren will, dem kann ich zum Einstieg
das Buch "Der entspannte Weg zum Reichtum" von Susan Levermann
empfehlen, um sich Grundlagenwissen für das Verständnis von
Finanzkennzahlen und Geschäftsberichten anzueignen. Enthält auch viele
Informationen über Forschungsergebnisse der Behavioral Finance und ist
gut zu lesen.
"Das Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt für die Geldanlage die
Produktinformationsbeilage zur Tageszeitung." (wegen der
Binnennachfrage)
"Bitte vorzugsweise in Güter aus deutscher Produktion investieren!"
Wegen schwachem Angebot an Gütern aus deutscher Produktion, (weil
erfolgreich die letzten 3 Jahrzehnte abgeschafft) empfehlen wir die
Investition in einen PKW eines deutschen Markenherstellers, damit wir
ihr Altfahrzeug in die erfolgreiche deutsche Exportstatistik aufnehmen
können.
Wenn sie wirklich ZUVIEL Geld haben lohnt sich der Blick in die Angebote
für die Traditionsmarke 911, das günstigste Einstiegsmodell jetzt für
"nur" 97.000€.
Abradolf L. schrieb:> Naja für richtige Vermögensdiversifikation fehlen mindestens noch ganze> Unternehmen, Oldtimer, Kunstwerke, Hochprozentiges und vieles mehr :-)
Es gibt noch so viel mehr Investitionsmöglichkeiten, da könnt ihr mit
euren 5 %-ETFs einpacken. Aber ich will hier ja keine Zockertipps geben.
Habe auch schon alles geschrieben, in was ich investiere. Persönlich
investiere ich in nichts, was weniger als 5 % pro Jahr bringt.
Meine finanzielle Unabhängigkeit kalkuliere ich anhand von drei
Szenarien: Die realistische Variante mit 10 % Rendite pro Jahr, 5 % wenn
es schlecht läuft und 20 % wenn es sehr gut läuft (also wie bisher).
Nebenbei sollte man auch Spar- und Nebenverdienstmöglichkeiten nicht
außer Acht lassen. Allein dadurch lässt sich ohne allzu großen Aufwand
nochmal eine Zusatzrendite von 2.000 - 3.000 € pro Jahr erzielen.
F. B. schrieb:> Reinhard #. schrieb:> Die Hälfte als Festgeld. Laufzeit 6...12Monate> 0,5% sollten drin sein.>> Was sind denn das für Tipps hier? Die Hälfte des Vermögens als Festgeld> mit 0,5 % Zins? Da ist ja die Inflation höher.>> Ich hab so ein Ding seit 30 Jahren.> Durchschnittliche Wertentwicklung 5%>> 5 % ist meine persönliche Untergrenze, wo ich evtl. noch investieren> würde. Ich bewege mich da in anderen Sphären.>> An den Threadersteller: Wird dir nichts anderes übrig bleiben, als dich> selbst zu informieren. Und nicht ewig warten mit den Investitionen, weil> du denkst, du müsstest erst alles in der Theorie verstanden haben, bevor> du an die Praxis gehst, sondern früh mit kleinen Beträgen anfangen, die> nicht weh tun, um Erfahrung zu sammeln. Ich hab leider auch zu lange> gewartet, weil ich mich anfangs nicht getraut habe, da ich mich nicht> kompetent genug gefühlt habe. Aber nur durch Praxis wird man zum Profi.
Eigentlich habe ich geplant einen ETF zu nehmen. So etwas wie das
Pantoffel-Portfolio worüber ich heute in der finanztest durch Zufall
gestolpert bin. Einzelne Aktien hatte ich nicht vor ins Depot zu nehmen.
Wie siehst du das?
Als Einsteiger fände ich 5% per anno ganz gut. Ich möchte ja auch nicht
so viel Risiko eingehen.
Nickname schrieb:> Eigentlich habe ich geplant einen ETF zu nehmen. So etwas wie das> Pantoffel-Portfolio worüber ich heute in der finanztest durch Zufall> gestolpert bin. Einzelne Aktien hatte ich nicht vor ins Depot zu nehmen.> Wie siehst du das?
Kommt drauf an, wie viel Zeit du bereit bist zu investieren. Mich hat
Geldanlage früher auch nie interessiert, aber inzwischen ist das ein
Hobby und ich lese regelmäßig Zeitschriften wie "Der Aktionär" oder das
"Nebenwerte-Journal". Außerdem verfolge ich täglich die
Unternehmensmeldungen und Finanznachrichten. Wenn dir das zu viel
Aufwand ist oder es dich nicht interessiert, dann würde ich nicht in
Einzelaktien investieren.