Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Intelligentes Licht: Helligkeit messen


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von bastler (Gast)


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Hallo zusammen,

ich tüftle gerade an einer Lampe, die sich der Umgebungshelligkeit 
anpassen soll. Eine Art besseres Nachtlämpchen, nur auch für Tag ;).

Mein Hauptproblem ist, dass ich die PWM zur Regelung der 
verantwortlichen LED gerne hoch wählen würde (Bereich um 4 kHz), um die 
Lampe absolut flimmerfrei zu bekommen.

Gleichzeitig muss ich die Umgebungshelligkeit in einer Dunkelphase 
messen, sonst verfälsche ich mir mein Ergebnis, ich muss die Lampe also 
solange abdunkeln.

Normal mache ich Helligkeitsgeschichten mit einem Fotowiderstand. Der 
ist für diesen Zweck aber viel zu lahm und liefert keine proportionale 
Kennlinie.
Die fertigen Sensoren von TAOS haben entweder den falschen 
Empfindlichkeitsbereich (250/260) oder reagieren im Dunkelbereich auf 
Änderungen zu langsam (235).
Ich würde gerne innerhalb einer Millisekunde messen, gerne noch weniger. 
Eingang bevorzugt über den ADC, da der noch frei und fast ungenutzt ist.

Was gibt es denn da?

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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bastler schrieb:
> Normal mache ich Helligkeitsgeschichten mit einem Fotowiderstand.

Nimm eine Photodiode.

von oszi40 (Gast)


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bastler schrieb:
> Umgebungshelligkeit in einer Dunkelphase

Komisch, mir wäre das Ergebnis-Licht wichtiger.

Interessanter wäre für mich, ob die Diagnose mit der richtigen 
Lichtfarbe erfolgt. Eine IR-Diode wird z.B. bei blauem Licht nur einen 
kleinen Wert anzeigen.

von Heinz-Wilhelm F. (h-w-frickelfixer)


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Bitte überlege Dir zu erst wie die gesamte Regelung aussehen soll.

Wenn Du nur die Umgebungshelligkeit messen willst, dann einfach da wo 
die LED nicht hin leuchtet.
Du willst ja die Helligkeit der LED Regel?
Woher weißt Du wie hell die LED ist?
Die LED und angestrahlte Körper leuchten nach,
wann willst Du die Umgebungshelligkeit dann Messen?

Prüfe, ob es nicht sinnvoller ist durch eine langsame integratorische 
Messung/Messwertaufbereitung Dir viele Softwareseitig implementierte 
Filter zu ersparen.

Nur die Gesamthelligkeit (träge/gemittelte) zu messen und dann durch für 
den Menschen nicht wahrnehmbare Variation der LED Helligkeit den 
Regelkreis rückzukoppeln erscheint mir im meinem Projekt sinnvoller, 
zumal beim mir die LED aus einer schwankenden Spannungsquelle (Akku) 
betrieben wird.

Letztendlich ist eine wahrnehmbare Helligkeitsänderung von vielen 
(menschlichen) Faktoren abhängig, so das sich die Frage stellt, wie 
genau muss die Regelung sein, wie stark darf sie schwingen.

von michael_ (Gast)


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bastler schrieb:
> Normal mache ich Helligkeitsgeschichten mit einem Fotowiderstand. Der
> ist für diesen Zweck aber viel zu lahm und liefert keine proportionale
> Kennlinie.

Für deine Nachttischlampe nachzuregeln reicht der dicke.
Und er hat eine einigermaßen lineare Kennlinie.

bastler schrieb:
> Ich würde gerne innerhalb einer Millisekunde messen, gerne noch weniger.
> Eingang bevorzugt über den ADC, da der noch frei und fast ungenutzt ist.

Das menschliche Auge reagiert so schnell nicht.
Und die Umgebungshelligkeit ändert sich so schnell? Disko?
Du willst also einen Licht-Repeater.

von bastler (Gast)


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Heinz-Wilhelm F. schrieb:
> Prüfe, ob es nicht sinnvoller ist durch eine langsame integratorische
> Messung/Messwertaufbereitung Dir viele Softwareseitig implementierte
> Filter zu ersparen.
>
> Nur die Gesamthelligkeit (träge/gemittelte) zu messen und dann durch für
> den Menschen nicht wahrnehmbare Variation der LED Helligkeit den
> Regelkreis rückzukoppeln erscheint mir im meinem Projekt sinnvoller,
> zumal beim mir die LED aus einer schwankenden Spannungsquelle (Akku)
> betrieben wird.

An den Aspekt des Nachleuchtens der LED habe ich gar nicht gedacht. Die 
Idee einer Software-Aufbereitung gefällt mir aber ganz gut.

Prinzipiell müsste es doch relativ einfach sein, einen entsprechend 
dynamischen Sensor wie den TSL235 zu nehmen und einmal die LED in 
dunklem Raum voll aufzudrehen, um zu wissen, wieviel Licht der LED am 
Sensor wieder eintrifft.
Dann könnte man im Normalbetrieb dieses Licht wieder abziehen und müsste 
somit die LED nicht ausschalten, um die Umgebungshelligkeit zu messen. 
Eigentlich eine gute Idee - oder?
Damit fiele nämlich der Geschwindigkeitsaspekt weg. Prinzipiell reicht 
es völlig aus, wenn die Lampe sich alle zehn Sekunden neu einstellt.

Die Lampe ist immer an derselben Stelle platziert.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich hatte mal angedacht, das man das direkt über die LED selber messen 
könnte. Die liefert ja auch eine winzige Spannung, wenn sie beleuchtet 
wird. Allerdings ist ein Umschalter zwischen LED Endstufe und Mess-ADC 
gar nicht so einfach, denn der ADC würde mit der Betriebsspannung für 
die LED völlig überfahren.
Wie gesagt, nur angedacht, noch nicht ausprobiert.

von M.A. S. (mse2)


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bastler schrieb:
> Gleichzeitig muss ich die Umgebungshelligkeit in einer Dunkelphase
> messen, sonst verfälsche ich mir mein Ergebnis, ich muss die Lampe also
> solange abdunkeln.

Ich nehme an, Du verwendest weiße LEDs?! Leuchtstoff-Dioden also. Wie 
ist denn das Zeitverhalten des Leuchtstoffes (Nachleuchtdauer)? Sprich: 
gibt es überhaupt saubere Dunkelphasen?

Du hast mich neugierig gemacht, ich glaube, ich muss das jetzt selber 
'mal messen...

von M.A. S. (mse2)


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bastler schrieb:
> (Bereich um 4 kHz)

M.A. S. schrieb:
> weiße LEDs?! Leuchtstoff-Dioden also. Wie
> ist denn das Zeitverhalten des Leuchtstoffes (Nachleuchtdauer)? Sprich:
> gibt es überhaupt saubere Dunkelphasen?

Habe nachgemessen: Zumindest bei einer weißen 5mm LED (die hier gerade 
herumlag) habe ich kein Nachleuchten messen können, das bei der 
angegebenen Betriebsfrequenz eine Rolle spielen könnte.

Aufbau:
Sender: Funktionsgenerator (Rechteck) -> Vorwiderstand -> LED
Empfänger: Fotodiode SFH213 -> Parallelwiderstand (10k) -> Oszilloskop

von Wolfgang (Gast)


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bastler schrieb:
> Mein Hauptproblem ist, dass ich die PWM zur Regelung der
> verantwortlichen LED gerne hoch wählen würde (Bereich um 4 kHz), um die
> Lampe absolut flimmerfrei zu bekommen.

> Ich würde gerne innerhalb einer Millisekunde messen, gerne noch weniger.

Dazu fällt mir eine kleine Rechenaufgabe ein:
Angenommen, deine LED leuchtet mit 80% ihrer Maximalhelligkeit, i.e. 
läuft mit einem Tastverhältnis von 80%. Wie lange dauert dann bei einer 
PWM-Frequenz von 4kHz jeweils die für die Messung der 
Umgebungshelligkeit zur Verfügung stehende Dunkelphase?

Du wirst das PWM-Signal also für die Messung gezielt unterbrechen 
müssen, was dann natürlich eine kurze Unterbrechung der Beleuchtung 
bedeutet.

von Herbert B. (herbert_b)


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Wolfgang schrieb:
> Dazu fällt mir eine kleine Rechenaufgabe ein:
> Angenommen, deine LED leuchtet mit 80% ihrer Maximalhelligkeit, i.e.
> läuft mit einem Tastverhältnis von 80%. Wie lange dauert dann bei einer
> PWM-Frequenz von 4kHz jeweils die für die Messung der
> Umgebungshelligkeit zur Verfügung stehende Dunkelphase?

Die Periodendauer ist der Kehrwert der Frequenz d.h. t=1/f
Die Frequenz kennst Du, das Tastverhältnis auch. Was hindert Dich daran, 
Deine kleine Rechenaufgabe selbst zu lösen?

@TO
Du mußt die Messung mit der Zeit der Dunkelphase synchronisieren.

Herbert

von Brummbär (Gast)


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Unsere Lampen im Büro messen die effektive Helligkeit der Umgebung, 
beispielsweise der Schreibtischplatte, und sorgen nun dafür, dass sie 
selber nur so hell ist, wie nötig. Bei Sonnenbestrahlung dimmen sie 
selbstständig herunter oder schalten auch komplett ab.

von Wolfgang (Gast)


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Herbert B. schrieb:
> Was hindert Dich daran, Deine kleine Rechenaufgabe selbst zu lösen?
Sei beruhig, ich habe vorher nachgerechnet und für das Beispiel extra 
Zahlen gewählt, mit denen man durch "bloßen hingucken" erkennt, dass die 
Dunkelphase dann 50µs beträgt.

Herbert B. schrieb:
> Du mußt die Messung mit der Zeit der Dunkelphase synchronisieren.

Eben, und jetzt finde mal in dem von mir beschriebenen Fall eine 
Dunkelphase, die auch nur annähernd in den Bereich Millisekunde kommt 
:-(

von gfgddfdhnsdf (Gast)


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bastler schrieb:
> um die
> Lampe absolut flimmerfrei zu bekommen.
>
> Gleichzeitig muss ich die Umgebungshelligkeit in einer Dunkelphase
> messen, sonst verfälsche ich mir mein Ergebnis, ich muss die Lampe also
> solange abdunkeln.

Das widerspricht sich.


gfgddfdhnsdf

von Edi M. (Gast)


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Ich würde sagen, langsam und gezielt abdunkeln und in der Hellphase 
glatt ansteuern.

Wenn die Gesamthelligkeit stimmen soll, muss eben auf die geregelt 
werden. Macht jede automatische Filmleuchte so.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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bastler schrieb:

> ich tüftle gerade an einer Lampe, die sich der Umgebungshelligkeit
> anpassen soll. Eine Art besseres Nachtlämpchen, nur auch für Tag ;).
>
> Mein Hauptproblem ist, dass ich die PWM zur Regelung der
> verantwortlichen LED gerne hoch wählen würde (Bereich um 4 kHz), um die
> Lampe absolut flimmerfrei zu bekommen.

Wie überaus albern. Das menschliche Auge sieht schon ab ~100Hz kein 
Flimmern mehr.

> Gleichzeitig muss ich die Umgebungshelligkeit in einer Dunkelphase
> messen, sonst verfälsche ich mir mein Ergebnis, ich muss die Lampe also
> solange abdunkeln.

Man könnte den Sensor ja einfach so anbringen, daß er nicht von der 
Leuchte beleuchtet wird. Aber das ist dir wohl zu einfach.

von Daniel B. (daniel_3d)


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Es gibt durchaus Gründe, warum man eine LED mit so hoher Frequenz 
ansteuern will.
Und je nach Lampendesign und Umgebungsbedingungen ist es nicht immer 
möglich den Helligkeitssensor an einer abgeschatteten Stelle 
anzubringen.

Ich stehe gerade vor einem ähnlichen Problem und hätte auch eine 
Photodiode in Betracht gezogen, allerdings habe ich damit keine 
Erfahrung.

Verstehe ich die obigen Posts richtig, dass eine Messung innerhalb von 
50us nicht so ohne Weiteres möglich ist?

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Daniel B. schrieb:
> Verstehe ich die obigen Posts richtig, dass eine Messung innerhalb von
> 50us nicht so ohne Weiteres möglich ist?

Mit Photodioden kann man durchaus innerhalb von 50µs messen. Die 50µs 
gelten für 80% Duty Cycle. Bei 96% wären es allerding nur noch 10µs. 
Dafür muss man also schon wissen,was man tut.

Das Beispiel bezog sich auf den Widerspruch zwischen 4kHz PWM und 1ms 
Dunkelphase zur Messung.

Um auch bei heller LED (100% Duty Cycle) noch die Umgebungshelligkeit 
messen zu können, tut man sich wahrscheinlich einen Gefallen, wenn man 
die LED für die Messung mal kurz ganz ausschaltet.

von Daniel B. (daniel_3d)


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Ich will diesen Thread nicht kapern, deswegen eine letzte Frage:
Sofern man eine gewisse "Dunkelzeit" von ca. 50us hat, bestünde dann 
nicht die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum zu messen und dann 
einfach den "dunkelsten" Wert zu nehmen?

von Wolfgang (Gast)


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Daniel B. schrieb:
> ... und dann einfach den "dunkelsten" Wert zu nehmen?

Das kommt auf deinen ADC und die Signalaufbereitung an. Erstmal muss 
deine Photodiode und der zugehörige TIA schnell genug sein. Und dann 
kommt es drauf an, wie der ADC aufgebaut ist, insbesondere wie es mit 
Sample&Hold, Acquisition time (sampling time) und Wandlungszeit 
aussieht. Da ist ein bisschen Datenblattstudium gefragt.

von Jakob (Gast)


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Dunkelphase, Nachleuchten von LEDs, ... sehr mysteriös,
was hier alles aufgetischt wird.

Was soll die Beleuchtungsregelung machen? - Ich denke doch,
für konstantes Licht an der Stelle sorgen, wo die LED hin-
leuchtet:

Also ganz einfach die Helligkeit im Leuchtfeld der LED erfassen.
- Wenn das Tages-/Umgebungslicht mehr Helligkeit liefert, kann
die LED-Versorgung abgeregelt werden. WAS WILLSTE MEHR!

Zur Erfassung ist ein LDR optimal! Nichtlinearität ist doch
bei konstanter Mindesthelligkeit (Regeleinsatz) kein Problem!

Sollte er wirklich zu träge sein, dürfte ein TSL235 mit gepulstem
Licht und entsprechend schwankender Ausgangsfrequenz seine
Schwierigkeiten bei der Auswertung bieten...

Dann würde ich es eher mit einer BPW21 versuchen, auch wenn das
Signal erst mit einer OPV-Schaltung für den ADC aufbereitet werden
muss - dabei kann man aber auch gleich die Reaktionszeit per
passendem TP optimieren.

Die PWM kannste mit (ausreichend) einigen 100 Hz machen. Wenn's
die Esoterik erfordert, natürlich auch schneller...

von bastler (Gast)


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Jakob schrieb:
> Also ganz einfach die Helligkeit im Leuchtfeld der LED erfassen.
> - Wenn das Tages-/Umgebungslicht mehr Helligkeit liefert, kann
> die LED-Versorgung abgeregelt werden. WAS WILLSTE MEHR!

Genau das geht eben nicht ;).
Geregelt werden soll eine Signalleuchte. Je heller die Umgebung ist, 
desto heller muss auch die Leuchte sein.

Dummerweise ist das Ganze in einem geschlossenem Raum. Wenn also die 
Signalleuchte auch nur ein bisschen heller wird, meint der Sensor zu 
Recht, dass die Umgebung heller geworden ist und der Controller regelt 
die Helligkeit der Leuchte rauf, der Sensor meint, dass die Umgebung 
noch heller geworden ist, und das Chaos ist perfekt. Nach unten dasselbe 
Spiel.

Deshalb muss ich die Leuchte derweil ausschalten.

Mittlerweile habe ich gemerkt, dass das Thema alles andere als trivial 
ist und möchte ein fertiges IC benutzen. Am liebsten eins, das eine 
Spannung ausspuckt, die ich in den ADC füttern kann. Da der ADC im AVR 
nur bescheidene 10 Bit bietet, bevorzuge ich einen logarithmischen 
Sensor.

Gefunden und für geeignet befunden habe ich diese beiden:
http://www.osram-os.com/Graphics/XPic4/00091040_0.pdf (Osram SFH 5711)
https://www.intersil.com/content/dam/Intersil/documents/isl2/isl29102.pdf 
(Intersil ISL29102)

Für den Osram spricht die relativ schnelle Rise- und Fallzeit, für den 
Intersil spricht, dass Renesas den Wert bis zur Fallzeit auf 0 Lux 
angibt.

Irgendwie gefällt mir der Osram besser. Spricht ein triftiger Grund 
gegen ihn?

von Jakob (Gast)


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- Und warum erzählst du erst vom "Nachtlämpchen"?

Klar muss eine Signallampe sich idealerweise dem
Umgebungslicht anpassen.
Bei Verkehrsampeln wäre es vorteilhaft, wird aber nicht
gemacht: Früher waren die nicht zu erkennen, wenn die Sonne
draufschien, heute mit LED-Licht wird man dafür abends eher
geblendet.

- Passende Lösung:
Sensor so anbringen, dass er eben NICHT direkt von der
"Signallampe" angestrahlt wird, aber das Umgebungslicht
auswerten kann. (Gähn, voll schwer drauf zu kommen!)

Wenn du unbedingt "Boaah-ey! HiTec! Voll-SELBST-gekauft!!!"
anstrebst, (was wahrscheinlich nicht besser läuft), dann freu
dich alleine dran.

Und tschüs.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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bastler schrieb:
> Da der ADC im AVR nur bescheidene 10 Bit bietet, bevorzuge ich einen
> logarithmischen Sensor.
Das nennt sich, wenn es für die "Regelung" der Helligkeit einer 
läppischen Signalleuchte in einem Raum eingesetzt wird, dann kurz: 
"technischer Overkill".

> Spricht ein triftiger Grund gegen ihn?
Nein. Fang einfach mal mit irgendwas an. Du wirst dann im weiteren 
Verlauf mehr und mehr dazulernen. Und wenn du fertig bist, sollte bzw. 
wird etwas ganz Einfaches vor dir liegen.

bastler schrieb:
> habe ich gemerkt, dass das Thema alles andere als trivial ist
Durch Nachdenken oder durch Ausprobieren?

: Bearbeitet durch Moderator
von Schlumpf (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Das nennt sich, wenn es für die "Regelung" der Helligkeit einer
> läppischen Signalleuchte in einem Raum eingesetzt wird, dann kurz:
> "technischer Overkill".

Vorallem, weil es sich nicht mal um eine Regelung im technischen Sinn 
handelt. Denn ich kann hier beim besten Willen keine geschlossene 
Regelschleife erkennen.
Es ist lediglich ein Steller ohne Feedback, was er implementieren will.

Weiterhin erschließt sich mir nicht, warum das Ding mit 4kHz betrieben 
werden soll? Es ist eine Signallampe, die offenbar nur vom menschlichen 
Auge "ausgeweretet" wird und das ist schnarchlangsam, aber von mir aus, 
dann stell den PWM auf 4kHz

Nimm nen kleinen uC mit PWM, stelle einmal pro Sekunde den Duty Cycle 
auf Null, messe über einen AD-Wandler mit Fotodiode die 
Umgebungshelligkeit, passe den DutyCycle an und weiter geht´s.

Selbst wenn du 1ms lang misst, ist die Lampe so kurz aus, dass das kein 
Mensch sieht. Und wenn du 250µs lang misst, dann hättest du deine 4kHz, 
und das ist für eine Fotodiode immer noch gar kein Problem

bastler schrieb:
> Mittlerweile habe ich gemerkt, dass das Thema alles andere als trivial
> ist

Sehe ich etwas anders

von michael_ (Gast)


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bastler schrieb:
> Genau das geht eben nicht ;).
> Geregelt werden soll eine Signalleuchte. Je heller die Umgebung ist,
> desto heller muss auch die Leuchte sein.
>
> Dummerweise ist das Ganze in einem geschlossenem Raum. Wenn also die
> Signalleuchte auch nur ein bisschen heller wird, meint der Sensor zu
> Recht, dass die Umgebung heller geworden ist und der Controller regelt
> die Helligkeit der Leuchte rauf, der Sensor meint, dass die Umgebung
> noch heller geworden ist, und das Chaos ist perfekt. Nach unten dasselbe
> Spiel.

Um was man heute eine Raketenwissenschaft machen kann.
Was glaubst du, mit was Bühnentechniker mit Schall zu kämpfen haben.
Dein Problem ist dagegen Kinderkram.
Wie schon gesagt, dein Lämpchen wird den Raum nicht erhellen.

von Michael M. (michael89)


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bastler schrieb

> Genau das geht eben nicht ;).
> Geregelt werden soll eine Signalleuchte. Je heller die Umgebung ist,
> desto heller muss auch die Leuchte sein.
>
> Dummerweise ist das Ganze in einem geschlossenem Raum. Wenn also die
> Signalleuchte auch nur ein bisschen heller wird, meint der Sensor zu
> Recht, dass die Umgebung heller geworden ist und der Controller regelt
> die Helligkeit der Leuchte rauf, der Sensor meint, dass die Umgebung
> noch heller geworden ist, und das Chaos ist perfekt. Nach unten dasselbe
> Spiel.
>

Hi,

hab nicht mehr die ganzen Beiträge gelesen.Aber

Hab noch so ein Programm rumliegen bei dem ein Lichtsensor ausgelesen 
wird, mit einem Sollwert verglichen wird(der Sollwert kann auch 
eingelesen werden) und dementsprechend ein Ausgang über PWM angesteuert 
um die Helligkeit in einem Raum auf ein Level zu halten. Hab so ein 
Regler gewähl, der nicht auf schnelle Änderungen ( das aufblitzen einer 
Signalleuchte) gleich drauf reagiert.

Falls du interesse hast lass es mich wissen. Hatte jetzt leider nicht 
die Zeit alle beiträge zu lesen, hoffe das beschreibt das Problem.


MfG
M.V

von Schlumpf (Gast)


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Michael V. schrieb:
> um die Helligkeit in einem Raum auf ein Level zu halten.

Genau das will er ja nicht.
Er will lediglich die Helligkeit einer Signallampe so anpassen, dass sie 
in Abhängigkeit des Umgebungslichtes so hell leuchtet, dass sie gut 
erkennbar ist.
Er will nicht die Raumhelligkeit regeln.
Aber er er macht aus dieser trivialen Aufgabe eine Raketenwissenschaft 
;-)

von Test (Gast)


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Axel S. schrieb:

> Wie überaus albern. Das menschliche Auge sieht schon ab ~100Hz kein
> Flimmern mehr.

Den Phantom Array Effekt (sieht dann aus wie eine Lichterkette z.B. bei 
Bremslichtern) kann man bis ca. 2 kHz produzieren.

von Michael M. (michael89)


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Schlumpf schrieb
> Er will nicht die Raumhelligkeit regeln.
> Er will lediglich die Helligkeit einer Signallampe so anpassen, dass sie
> in Abhängigkeit des Umgebungslichtes so hell leuchtet, dass sie gut
> erkennbar ist.

Wiewso dann das Signallicht Regeln, kann man das nicht einfach immer auf 
100% (also ohne PWM) ansteuern. Dann sieht man das Signal auf jedenfall, 
wenn nicht --> Lampe mit größere Leistung.


sonst

void loop()
{
int sensorwert;
int Signal_an_aus;

Signal_an_aus = digitalRead(3); // or whatever


if (Signal_an_aus == 1){

sensorwert = analogRead(A0);
sensorwert = map(sensorwert,0,1023,0,255);
sensorwert+= 50;  // Leuchte 20% heller als Umgebung
if (sensorwert > 255) sensorwert = 255;

analogWrite(2,sensorwert);
delay(500);
analogWrite(2,0);
delay(500);   // Verzögert das gemessen wird wenn Signalleuchte aus ist

}


// Deine Signallampe wird nun 20% stärker als deine Umgebung alle 1 
Sekunden für 0.5 Sec aufeuchten wenn D3 = 1 ist. Habs hier mal nur so 
runtergeschrieben evtl ist noch kleiner Bug drin, aber ungefähr so 
könnte man das machen.

War das die Frage ???

MfG
M.V

: Bearbeitet durch User
von Giaccomo (Gast)


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Tja, wer so "intelligentes Licht" braucht, dass allen
Niedrig-IQ-lern (< 150) nicht mal das Problem erkennbar
wird, bewegt sich wohl in Sphären, wo wir ihm nicht das Wasser
reichen können.

Ziehen wir uns ehrfurchtsvoll zurück.

von Dirk (Gast)


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die Empfindlichkeit für Flackern/"Phantom Array Effekt" hängt stark am 
Tastverhältnis:
ED 0,01% kann mit 1 kHz störend sein,
ED 99% flackert bei 100 HZ nicht (und wird als 100% wahrgenommen)
==> dynamische Frequenz könnte die Messung 'etwas' vereinfachen.

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