Wechselstromzähler: Geringste bemerkte Leistung ?

OP #5230551
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Hallo,

bei Haushalts-Wasserzählern mit Turbine im Durchfluss gibt es eine 
unterste Wassermenge, die vom Wasserzähler nicht bemerkt wird, z.B. ein 
tropfender Wasserhahn.

Wie verhält sich das bei 1-Phasen Wechselstromzählern (die alte Bauart 
mit mech. Drehscheibe)? Wird z.B. ein Steckernetzteil im Leerlauf (0.5W) 
bemerkt?

Gibt es Unterschiede bei den Zählerkonstanten (z.B. 375 oder 600 
U/min.)?

Viele Grüße
Gustav
(Firma: Funkenflug Industries) #5230949
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Ein paar Watt werden nicht bemerkt. Umso geringer die Zählerkonstante, 
umso geringer die Empfindlichkeit. Aber falls Du auf die Idee kommst das 
"auszunutzen"... lohnt sich nicht und fällt wohl unter Messtoleranz. 
Diese alten Zähler laufen nämlich auch gerne mal zu schnell wenn der 
Bremsmagnet an Kraft verliert.
#5231355
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Ich habe bei uns auf der Werkbank mal den Test gemacht.

Ein Ferraris-Drehstromzähler (einphasig angeschlossen) mit 75 U/kWh 
läuft bereits irgendwo bei einer Leistung von 1-2 Watt weiter. Im Anlauf 
wohl gemerkt! Daher wird die Grenze etwas geringer sein, denn die Frage 
ist hier eigentlich, inwieweit die magnetische Kraft der "Parkposition" 
eine Rolle spielt. In der ersten Hälfte hemmt es ja den Verbrauch 
leicht, in der zweiten Hälfte wird er Zähler entsprechend, mit der 
gleichen Kraft der Hemmung, beschleunigt. Also spielt das bei euren 
Überlegungen nur eine Rolle, wenn der Anlauf beobachtet wird...

Das spielt aber nur bei solch kleinen Lasten eine Rolle.

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