Heizung gegen Schnee auf der Einfahrt

Gast #5231539
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Hallo Boardmitglieder,

auf dem Bild sieht man Hofpflaster, ähnliches wie ich es bei mir habe. 
Der Unterschied ist nun, dass meine Einfahrt eine starke Neigung (und 
Kurve) aufweist, weshalb das Auto trotz wegschieben des Schnees 
weggerutscht ist (RIP Briefkasten). Nun habe ich mir überlegt ob ich ich 
nicht einen Heizdraht in die "Fugen" legen könnte, der dann den Schnee 
schmelzen lässt. Habe an solch einen Draht gedacht.
https://www.ebay.de/itm/1mm-18-Spur-AWG-15M-49ft-Nichrome-Widerstandsdraht-Heizelementwiderstand/302152468770?hash=item4659b0c922:g:OXoAAOSwYxBZ-Vyv

Ist das überhaupt so möglich wie ich es mir vorstelle?
Angehängte Dateien:
Gast #5231553
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Das ist wirklich eine großartige Idee. Das sollte Pflicht sein für alle 
öffentlichen Wege und Strassen. Insbesondere  sollte man die Fußwege im 
Winder auf gut 30 Grad aufheizen, dann hat auch niemand mehr kalte Füße.
Gast #5231568
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Da könnte man Synergien mit der Atomindustrie nutzen:
Die müssen Castoren entsorgen, und ein solcher hat neu beladen locker 
80°C Oberflächentemperatur.
Du benötigst eine Heizung.

Also lass dir einen Castor unter der Einfahrt vergraben.
Die Heizung reicht für dich und deine Nachkommen. Bis das dicke Ding 
durchgerostet ist, gehen locker 100 Jahre ins Land.
Und die Atomindustrie hat einen Castor weniger.

Alternativ wäre die Verwendung von Pu-238 Pellets eine Variante.

Alles völlig CO2-frei und Klimaneutral! Da freut sich der Eisbär!
Gast #5231586
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Atomfreund schrieb:
> Also lass dir einen Castor unter der Einfahrt vergraben.

Ich würde ja gern einen nehmen, auch gleich für die Beheizung des 
Hauses, aber bei der derzeitigen hysterischen Terrorangst, werden die so 
einen Castor wohl nie herausrücken.

Wenn man nun aber mal die Zahl der Todesopfer die in Deutschland durch 
vereiste Straßen alljährlich entstehen (einige 100 vielleicht?) den 
Todesopfern durch Atomkraftwerke (so etwa 0 vielleicht?) 
gegenüberstellt, dann sind mit billigem Atomstrom beheizte Straßen im 
Winter sicher sehr sinnvoll...
#5231598
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Glaube wenn man die Stromkosten mit einbezieht, wäre es deutlich 
preiswerter eine art mechanische Blockade zu verbauen.
Denke da an hydraulische Rad-Keile die per Knopfdruck (oder durch eine 
Druckplatte ausgelöst) ausfahren.
Die müssen ja nicht exakt am Rad anliegen sondern können breiter sein 
und halten das Fahrzeug auf wenn es etwas rutscht.
Gast #5231612
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Gegen seitliches Rutschen auf der Einfahrt helfen Spurrillen oder 
anständig Schneeräumen - bevor das Zeugs zu einer Eisschicht verdichtet 
ist.
Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, helfen Streumittel 
(Split).

Falls du geologisch günstig wohnst, kannst du es wie die Islander machen 
- heize einfach geothermisch. Auch dort setzt das aber rechtzeitige 
Berücksichtigung beim Bau der Einfahrt voraus.
Gast #5231655
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TestX schrieb:
> Zusammengefasst nein. Du musst den kompletten belag
> tauschen..heizelemente und isolierung+drainage darunter.

So ist es.

Alex G. schrieb:
> Glaube wenn man die Stromkosten mit einbezieht, wäre es deutlich
> preiswerter eine art mechanische Blockade zu verbauen.

Korrekt. Solch eine Heizung hat mich, für eine ca. 2,5m x 12m große 
Tiefgarageneinfahrt, in einem strengen Winter knapp € 4500,- gekostet. 
IIRC 12 Heizmatten je 2 kW + Rinnenheizung. Trotz guter und ordentlich 
eingestellter Regelung.

Jede Änderung der Fahrwege dürfte sich nach kürzester Zeit rechnen.
Persönliche Seite #5231707
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Bei den im Thread genannten Energiekosten ist es vielleicht doch eine 
deutlich günstigere Alternative, einem netten muskulösen jungen Menschen 
aus der Nachbarschaft das Taschengeld aufzustocken als Gegenleistung für 
zeitigen Schippe-und-Schaufel-Einsatz. Oder, wenn so jemand nicht 
aufzutreiben ist, ein kommerzielles Räumunternehmen zu beauftragen.
Gast #5231811
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Bei den im Thread genannten Energiekosten ist es vielleicht doch
> eine deutlich günstigere Alternative, einem netten muskulösen jungen
> Menschen aus der Nachbarschaft das Taschengeld aufzustocken als
> Gegenleistung für zeitigen Schippe-und-Schaufel-Einsatz. Oder, wenn so
> jemand nicht aufzutreiben ist, ein kommerzielles Räumunternehmen zu
> beauftragen.

Bei einer missratenen Tiefgarageneinfahrt hilft nur tonnenweise Salz 
(den Betonschadensanierer freut es...) oder kräftiges Heizen

Dazu kommt noch der Ärger mit der Verkehrssicherungspflicht, sofern 
dritte die Einfahrt benutzen. Heizen ist unökologisch, aber manchmal 
leider Alternativlösung.
Beitrag #5231894 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5231964
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Retch schrieb:
> weshalb das Auto trotz wegschieben des Schnees
> weggerutscht ist (RIP Briefkasten). Nun habe ich mir überlegt ob ich ich
> nicht einen Heizdraht in die "Fugen" legen könnte, der dann den Schnee
> schmelzen lässt. Habe an solch einen Draht gedacht.
> Ebay-Artikel Nr. 302152468770

Kauf dir pro Winter 5 Briefkästen.
Falsche Reifen. Was soll das erst auf der Straße werden?
Falsches Auto. Allrad PKW oder SUFF.
Sand gibt es genug!

Übrigens haben hier manche keine Vorstellung der Brutalität einer 
Winterkälte von -16°C über vier Wochen.
Beitrag #5231968 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5231970 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5231995
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Bisher fast 100% offtopic-Gelaber, mit moderatorischer Absegnung!



@TO: das mit dem Draht würde schon gehen. Der sollte aber recht dick 
sein, da du wahrscheinlich -zig Meter brauchst, und die Spannung ja 
nicht allzu hoch werden darf. Und eine gemischte Verschaltung macht 
einfach mehr Aufwand und sieht schlechter aus.
Es muss zwingend Wechselstrom sein, sonst oxydiert dir egal welches 
Metall im Nu weg.

Um eine wie große Fläche handelt es sich? Hast du Kraftstrom? Falls ja, 
kauf dir einen Drehstromtrafo mit z.B. 24 oder 48V sekundär. Und lege 
alles auf SEHR hohe Leistung aus, die du dann aber nur z.B. 20 Minuten 
lang brauchst. Ist unterm Strich weitaus effizienter, als wenn du 
stundenlang mit geringer Leistung fast nur die Außenluft heizt. Es geht 
in jedem Fall um etliche Kilowatt, ideal wären 100KW, aus o.g. Grund.

Den Draht könntest du evtl. mit geeigneten Krampen befestigen (so tief 
wie möglich einbringen). Einfach reinlegen wäre mit dem Zeug ein Graus, 
der Draht ist wie Federstahl.
Gast #5232029
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oszi40 schrieb:
> Ob bei minus 20 Grad die Heizleistung noch ausreeicht? Wahrscheinlich
> wird ein 450€-Job die bessere Lösung sein.

Ich heize zwar nicht die Autoeinfahrt aber die Fußwege und Treppen in 
meinem Vorgarten. Dazu gibt es passende Heizdrähte. Das was ich habe ist 
ein Heizdraht mit einem Rückleiter in einem Kabel, extra dafür gebaut. 
Die legt man in Mäandern vom Schaltkasten unter den jeweiligen Weg. Dazu 
sind die Flächen in Segmente geteilt so daß sich der Strom jedes 
Segments gut an einer 16A Sicherung anschließen lässt.

Geheizt wird nur, wenn frischer Schnee gefallen ist oder wenn bei rund 
um 0° Blitzeis vorkommt. Bei Temperaturen so unter -5° schneit es bei 
uns eigentlich nicht, bei -20° nie. Man muß aber dafür sorgen, das das 
Schmelzwasser gut abfließen kann, der Rest ist dann schnell 
weggetrocknet. Sobald der Schnee bzw. das Eis weg ist, der Weg trocken 
ist, braucht nicht mehr weiter geheizt zu werden. Im Jahr kommen da 
nicht wirklich viele Stunden zusammen.

Ich vermute daß es billiger als andere Methoden ist. Salz ist nicht mehr 
nötig. Das Aufpickern des Eises ebenfalls nicht. Beides verkürzt die 
Lebensdauer des Wegebelages ungemein, schon nach ein-zwei Wintern sieht 
er übel aus. Auch Streusand und insbesondere Granulat gibts nicht mehr, 
das schont massiv den Boden im Eingangsbereich.

Ich werd vermutlich im nächsten Jahr die Regenrinnen erneuern. Da bilden 
sich im Winter auch an einigen Stellen Eispfropfen, die den Ablauf des 
Schmelzwassers behindern. Ich werd auch dort Heizungen installieren, die 
bei Bedarf die Rohre frei machen.

MfG Klaus
Gast #5232033
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Gast #5232056
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Jupp schrieb:
> Solch eine Heizung hat mich, ... in einem strengen Winter knapp
> € 4500,- gekostet.
> IIRC 12 Heizmatten je 2 kW + Rinnenheizung. Trotz guter und ordentlich
> eingestellter Regelung.

Worauf hast du denn dabei geregelt?
Auf konstante Belagtemperatur oder auf Eisfreiheit?

Normalerweise entstehen die tiefen Bodentemperaturen nur bei klarem 
Himmel, aus dem gewöhnlich kein Niederschlag kommt.
#5232162
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Retch schrieb:
> Hallo Boardmitglieder,
>
> auf dem Bild sieht man Hofpflaster, ähnliches wie ich es bei mir habe.
> Der Unterschied ist nun, dass meine Einfahrt eine starke Neigung
Wieviel? - Prozent, Winkel?

> (und
> Kurve) aufweist,
Plan oder überhöht?

> weshalb das Auto trotz wegschieben des Schnees
> weggerutscht ist
Den Strassenverhältnissen der Jahreszeit entsprechende Reifen helfen.
Dazu natürlich Glättebekämpfung. (Kies, Split,...)

> (RIP Briefkasten).
Wie - das emailprogramm stürzte ab?




> Nun habe ich mir überlegt ob ich ich
> nicht einen Heizdraht in die "Fugen" legen könnte,
Nein. In die Setzfugen von Betonsteinen kannst du nix klemmen. Das 
Anfahrmoment wird das zerquetschen. Du musst eine Freiflächenheizung 
UNTER den Belag legen. Bekannte Technik - macht man in jeder 
Parkhausrampe.
Normal nimmt man einen Glykolkreis.
Fernwärmekunden die nur nach Volumen abgerechnet werden, haben hier 
natürlich Vorteile.


Elektrisch kann man das auch machen. Das zieht ein paar kW und die 
Anschlussleistung muss natürlich da sein.

Ob das energisch ein Geschäft ist kommt u.a. darauf an wie teuer die 
Briefkästen sind, die zu zu kaufen pflegst.


> Habe an solch einen Draht gedacht.
> Ebay-Artikel Nr. 302152468770
Ich nominiere dich hiermit fur den Darwin-Award.
Hoffentlich musst du früher los als der Briefträger. Wenn es nur einen 
Kurzschluss gibt und der FI/LS auslöst dann:
https://youtu.be/pSY4fEEg4j0

> Ist das überhaupt so möglich wie ich es mir vorstelle?
Nein. Das sollte man schon nach den Regeln der Technik machen. Eine 
08/15 Rohrbegleitheizung oder gar ein blanker Draht sind ungeeignet.
#5232168
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Bei einem Strompreis von 30c ist sowas natürlich Irrsinn.

Ein benutzter Brennstab aus einem AKW wäre klasse, leider in der Praxis 
nicht anwendbar.

Wo bekommt man also möglichst günstig Energie her um den Weg zu heizen? 
Wohl doch eine Bohrung in die Tiefe. Aber dann braucht man wieder eine 
leistungsstarke Pumpe für die Zirkulation. oder zirkuliert das aufgrund 
der Sättigung?
#5232173
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Nop schrieb:
> michael_ schrieb:
>
>> Übrigens haben hier manche keine Vorstellung der Brutalität einer
>> Winterkälte von -16°C über vier Wochen.
>
> Pfft, da laufen die Finnen noch im T-Shirt rum.
Aber auch nur im Auto welches natürlich mit dubbdäck bereift ist.

Wer einmal Winterralley in Schweden oder Finnland gesehen hat, der 
weiss, das bei denen irgendwas fehlt. Genau die Angst, ansonsten würden 
die ja wegfliegen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5232201
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Sebastian L. schrieb:
> Wer einmal Winterralley in Schweden oder Finnland gesehen hat, der
> weiss, das bei denen irgendwas fehlt. Genau die Angst, ansonsten würden
> die ja wegfliegen.

die Skandinavier
dürfen ja selbst im normalen Strassenverkehr Spikes nutzen.

Auch an stark befahrenen Strassen in Göteborg und Stockholm
gehen dabei die Strassen offensichtlich nicht kaputt.
Im Gegensatz zu Deutschland, da gehen die dann kaputt - angeblich.


nein nein, eher fehlt es den Deutschen an

> irgendwas
Gast #5232213
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RWE schrieb:
> Das ist wirklich eine großartige Idee. Das sollte Pflicht sein für alle
> öffentlichen Wege und Strassen. Insbesondere  sollte man die Fußwege im
> Winder auf gut 30 Grad aufheizen, dann hat auch niemand mehr kalte Füße.

Da ist man in Island schon vor langer Zeit drauf gekommen.
Beitrag #5232344 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5235361
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Jack schrieb:
> RWE schrieb:
>> Das ist wirklich eine großartige Idee. Das sollte Pflicht sein für alle
>> öffentlichen Wege und Strassen. Insbesondere  sollte man die Fußwege im
>> Winder auf gut 30 Grad aufheizen, dann hat auch niemand mehr kalte Füße.
>
> Da ist man in Island schon vor langer Zeit drauf gekommen.

Ja, aber DIE haben billige und umweltfreundliche geothermische Energie. 
Die kommt sowieso aus dem Boden, die muss nur umgeleitet werden. Für die 
Umwelt ändert das nichts, billig ist es auch.

Ähnliches ginge bei uns, ist aber VIEL aufwändiger:
http://www.bine.info/publikationen/publikation/weichenheizung-mit-erdwaerme/

Die Idee finde ich aber super.
#5235377
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● J-A V. schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Wer einmal Winterralley in Schweden oder Finnland gesehen hat, der
>> weiss, das bei denen irgendwas fehlt. Genau die Angst, ansonsten würden
>> die ja wegfliegen.
>
> die Skandinavier
> dürfen ja selbst im normalen Strassenverkehr Spikes nutzen.
>
> Auch an stark befahrenen Strassen in Göteborg und Stockholm
> gehen dabei die Strassen offensichtlich nicht kaputt.
Doch, auch da gehen die Strassen kaputt. Ausserdem staubt das gewaltig. 
Die Diskussionen kochen jeden Winter auf. Die CafeLatte Fraktion vom 
Södermalm oder Grünerløkka hat andere Vorstellungen als die Bevölkerung 
Jämtlands und Hedmarks.
Göteborg, Stockholm und Uppsala haben lokale Verbote - Bussgeld sek 
1000.

Dubbdäck darf man auch nur vom 1 Oktober – 15 april aufgezogen haben.
M.S/M+S/M-S/M&S ist Pflicht 1 Dezember – 31 März

> Im Gegensatz zu Deutschland, da gehen die dann kaputt - angeblich.
Schau dir mal im Mai an welche Rillen solche Reifen in Asphalt fräsen - 
Trotz ohrenbetäubenden Granitsplit im Topbelag. Ein offenporiger 
Flüsterasphalt ist da ganz schnell weg.
#5235784
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Sebastian L. schrieb:
> Dubbdäck darf man auch nur vom 1 Oktober – 15 april aufgezogen haben.
> M.S/M+S/M-S/M&S ist Pflicht 1 Dezember – 31 März

Spikereifen sind heutzutage nicht mehr sinnvoll, weder in Deutschland 
noch in Lappland. Die modernen M&S Reifen sind in Summe deutlich besser. 
Nur auf blankem Eis ist ein Spikereifen überlegen.

Auf trockener Straße rutscht ein Spikereifen sehr stark. Bei 
Temperaturen unter etwa -15°C wird auch eine vereiste Straße wieder 
stumpf - man sollte sie nur nicht pökeln, etwas Sand reicht aus.
#5246031
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Selbstverständlich gibt es Heizungen dafür. Reichem und Devi haben so 
etwas. Allerdings musst Du schon das Pflaster aufnehmen, einfach in die 
Fuge pressen reicht nicht. Das Kabel kommt in das Kiesbett, das Pflaster 
kommt wieder oben drauf, das braucht nicht getauscht zu werden. Ich habe 
120m von dem Zeug auf dem Dachboden liegen, samt Abstandhalter. Ist ein 
Überbleibsel von meiner ... Ex.
Das Kabel reguliert übrigens selber die Temperatur.
Die anderen 120m habe ich unter meiner Terasse verlegt ... Geht super
Die 4500 Euro Stromkosten sind ... unrealistisch und weisen ehr auf 
einen Installations- oder Betreiberfehler hin.
Die Heizung müsste ungereglt über 10 kw gehabt haben, bei 60 Tagen 
Winter ...
Außerdem beheizt Du nicht die ganze Fläche, sondern nur den Teil, wo Du 
rüber fährst, der Rest taut ganz von allein ab.
Gast #5246071
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Aber mal eine ganz blöde Frage.
Wo läuft das Schmelzwasser hin?
Irgendwo hört die Heizung auf und es entsteht ein schöner Eishuckel.

Oder mach es wie Jeder sonst.
Schaufel den Schnee weg und streue dann Sand.
#5246163
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@michael
Leute die mit diesen Witterungsverhältenissen konfrontiert sind haben 
schon früh 2 Dinge erkannt...
1. Solche Witterungsverhältnisse sind zeitlich begrenz
2. Die Macht des Menschen über die Gewalten der Natur ist endlich
... und haben sich wie Maulwürfe unter Ihren betroffenen Städten Tunnel 
gegraben und die Bürgersteige beheizt.
Alle übrigen haben die Erkenntnis, das 70cm Schnee/Stunde bei -12°C ehr 
eine Extremwetterlage sind als Lebensrisiko akzeptiert und ihre 
Präventionsmaßnahemm auf übliche Witterungsverhältnisse reduziert.
Jene, die 70cm Schnee/Stunde bei -40°C als normales Winterwetter kennen, 
haben ihre Autos mit einer Motorheizung ausgerüstet (im Wesen elektrisch 
im Osten eine Wanne entzündetes Altöl) lassen den Motor über Nacht 
laufen, haben die Schneeketten von Oktober bis Ostern drauf oder gleich 
Ketten und haben keine gepflasterten Einfahren, weil der Frost die 
Steine jedes Jahr hochtreiben würde.
Gast #5246173
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michael_ schrieb:
> Ich denke da eher, wenn man abends bei -12°C und Scheegestöber nach
> Hause kommt.
> Und wenn rundrum der Boden 70cm tief gefroren ist.

Bei -12°C gibts bei uns kein Schneegestöber und auf 70cm ist bei uns der 
Boden das letzte mal im Hungerwinter 1945 gefroren. Da war der Strom 
rationiert, hab also keine Daten.

Letzte Woche gabs ein wenig Neuschnee. Da hab ich die Heizkreise unter 
meinen Gehwegen (die haben durchschnittlich 2kW) für ca. 5 Stunden 
zyklisch geheizt, also rund 10kWh. Dann war alles blitzeblank und 
rutschfrei, die Nachbarn haben gefegt. Damit das bei mir nicht so 
protzig aussieht hab ich aber nen Schneeschieber neben den Eingang 
gestellt.

MfG Klaus
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5246792
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Tex A. schrieb:
> Alle übrigen haben die Erkenntnis, das 70cm Schnee/Stunde bei -12°C ehr
> eine Extremwetterlage sind als Lebensrisiko akzeptiert

und auch das lässt sich mit Räumen und Streuen erledigen.

wo soll eigentlich die Energie herkommen,
wenn sich jeder mit einer grösseren Einfahrt
eine Heizung in selbige einbaut?

In Zeiten, in denen man Atomkraftwerke abschaltet und
fossiles am liebsten auch nicht verbrennen soll,
wird die Auswahl verdammt eng.

von solchen Leuten kann sich gerne mal einer ansehen,
wie der Disco-Effekt in der untergehenden Sonne aussieht.
#5246946
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Naja, die Elektrizitätsversorgung in unseren Breitengraden passt sich 
schon sehr gut der Nachfrage an.
Da würde es ebensowenig wirklich Probleme geben wie wenn vermehrt 
E-Autos zum Einsatz kommen, denn in beiden Fällen passiert das nicht 
über Nacht.

Natürlich sollte man Energie so sinnvoll wie möglich einsetzen und 
Parkplatzheizung ist in der tat nicht als besonders sinnvoll ein zu 
stufen.
Gast #5246959
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Alex G. schrieb:
> denn in beiden Fällen passiert das nicht
> über Nacht.

Apropos Nacht. Da der Nachtstrom durch immer weniger 
Nachtspeicherheizungen sowieso nicht genutzt wird, kann man zumindest 
nachts seine Einfahrt mit Strom beheizen, damit werden dann auch die 
Netzschwankungen besser ausgeglichen. In Norwegen werden sogar komplette 
Bürgersteige mit Strom beheizt.

Man müsste sich dann allerdings ein vernünftiges Bezahlsystem ausdenken.
#5246992
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Apropos Nacht. Da der Nachtstrom durch immer weniger
> Nachtspeicherheizungen sowieso nicht genutzt wird, kann man zumindest
> nachts seine Einfahrt mit Strom beheizen,

Musst dann aber früh raus, denn 6 Uhr ist Schicht im Schacht und bald 
ist die Rampe wieder zugefroren.

> damit werden dann auch die Netzschwankungen besser ausgeglichen.

Nur mit entsprechendem Speicher. Die ganze Nacht über die Rampe zu 
heizen, bloss um gegen 7 das Töff rauszufahren, ist Unsinn. Das gäbe ein 
Peak morgens zwischen 5 und 6.

> In Norwegen werden sogar komplette Bürgersteige mit Strom beheizt.

Norwegen als Modell für Deutschland ist gewagt. Die haben Wasserkraft im 
Überfluss. Wir haben Braunkohle.
#5247062
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Nein, ist die Spur abgetaut, friert sie nicht geleich wieder zu.
Nein es gibt keinen Peak zwischen 5 und 6 weil es schon 2 bis 3 Stunden 
dauert, die Steine zu erwärmen. Es ist also durchaus etwas 
langfristigeres.
Wenn einfach alle auf Kaffee und Tee verzichten würden, könnten wir viel 
mehr Energie sparen, als alle Rampenheizungen verbrauchen.
Und wenn alle auf das Autofahren verzichenten würden, bräuchten wir auch 
keine Rampenheizung mehr, keine Energie für Reifenproduktion, 
Werstattbeleuhtungen, Walzwerke, Automobilwerke, keine Abgase mehr für 
Treibstoffbeförderung, keine Flächen für Tankstellen, keine 
Flächenversiegelung für Parkplätze mehr ect...
Das läßt sich noch beliebig heruntersklieren, bis zur Lösung aller 
Probleme weltweit, binnen 4 Wochen.
Gast #5247123
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Tex A. schrieb:
> Das läßt sich noch beliebig heruntersklieren, bis zur Lösung aller
> Probleme weltweit, binnen 4 Wochen.

Genau. Man kann sogar die Stein- und Braunkohle im Erdboden drin lassen 
(keine Dörfer mehr umgraben), anstatt die Kohle zu verbrennen um in 100 
Jahren mit komplizierten Verfahren das CO2 wieder aus der Atmosphäre 
rauszufiltern. Wohin dann damit?

Jetzt ist noch ein Teil des Kohlenstoffs schön brav im Erdboden 
gebunden, da hat die Natur lange für gebraucht.
Gast #5247304
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Tex A. schrieb:
> Die 4500 Euro Stromkosten sind ... unrealistisch und weisen ehr auf
> einen Installations- oder Betreiberfehler hin.

Ja ja, du wirst das schon beurteilen können. Ist klar.

A. K. schrieb:
> Ich stell mir grad vor, wie du in Norwegen nördlich des Polarkreises im
> Winter die Auffahrt mit Solarstrom aufwärmst. ;-)

Vielleicht nicht unbedingt mit Solarstrom ;) Ich kenne kein anderes Land 
auf der Welt, wo derart exzessiv Strom in Wärme jeglicher Art umgesetzt 
wird.
#5247620
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Die Eifel ist vulkanisch aktiv, auch wenn der letzte Ausbruch schon 
etwas her ist.

https://erdbebennews.de/2017/06/landesamt-magmatische-aktivitaet-ursache-fuer-eifel-erdbeben/

Ab welcher Erwärmung sich eine Geothermie-Bohrung lohnt, davon habe ich 
keine Ahnung. In der südlichen Eifel wird's jedenfalls etwa 2,6 – 2,7 
°C/100 m Tiefe wärmer und im bayrischen Voralpenland (Molasse) etwa 3,5 
– 4,5 °C/100 m. Im Oberrheingraben können sogar Maximalwerte von 7-9 
°C/100 m erreicht werden.

Quelle: 
http://www.geothermie.de/wissenswelt/geothermie/einstieg-in-die-geothermie/ursprung-der-erdwaerme.html
Gast #5247769
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Klaus schrieb:
> Solange es nicht wieder schneit, friert sie überhaupt nicht zu.

Das gilt aber nur solange, bis wieder Fahrzeuge drüberfahren. Die 
bringen dann wieder Schnee und Wasser mit, was dann wieder gefrieren 
kann. Bei privaten Auffahrten vielleicht nicht ganz so tragisch, bei 
viel befahrenen Wegen aber ein erheblicher Faktor.
Gast #5268072
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Alex G. schrieb:
> Sorry dass ich den thread aus der Versenkung hole, aber grad die
> professionelle Lösung für das Problem bzw. Vorhaben gefunden:

Prima, nur einen Monat nachdem ich den Link zu einem Hersteller dieses 
System gepostet hab. 
https://www.aeg-haustechnik.de/de/home/produkte-loesungen/frostschutz-systeme/freiflaechenheizung/uebersicht.html

Ok, ohne Video und damit nichts mehr für die heutigen Leser.
Gast #5270164
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Horst schrieb:
> Prima, nur einen Monat nachdem ich den Link zu einem Hersteller dieses
> System gepostet hab.

Schon dein Beitrag war völlig umsonst, denn der TO hat ein Pflaster, das 
er nicht beschädigen will. Dazu braucht man keinen der Links hier auch 
nur anzuklicken.

Es bleibt nur der Edelstahldraht. Ist billig und hält ewig. Alles Andere 
geht auch gar nicht, wenn er die Steine nicht anheben will. Aber das 
hält die Leute hier nicht vom Quatschen ab. Auch daß sich der TO nie 
wieder meldete, scheint einerlei...entweder hat er das Problem längst 
gelöst, oder (sehr viel wahrscheinlicher) es aufgegeben.
Also ab mit dem Thread dahin wo er hingehört, in die Versenkung.
Gast #5270231
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Was denn beantworten? Einerseits ist die Frage schon ziemlich selten. 
Andererseits wurde doch eh nur gelabert. Was interessieren den TO 
irgendwelche professionellen Lösungen, die gleich aus mehreren Gründen 
nicht passen? Bei ihm ging es von Anfang an um halbwegs effektiven 
Pfusch.

Selbst eine innenbeheizte Kupferwalze zum Schieben wäre noch brauchbarer 
gegen den Schnee gewesen, als das, was man hier so lesen musste.
Ich denke, es liegt daher nicht nur im Interesse des verschwundenen TO, 
daß der Thread so schnell wie möglich versenkt wird.
Gast #5270593
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Meine Idee ist egal, die hat der TO entweder längst gelesen, oder eben 
sowieso nie mehr. Und ein Anderer hat das Problem in der Art nicht, der 
verlegt die Heizung unter die Steine.


Die Energiemenge ist generell sehr hoch, aber bei der Walze sogar am 
geringsten, weil man die Steine nicht mit erwärmen muss. Man kann sie 
doch auch mit entsprechender Leistung befeuern, evtl. sogar im wahrsten 
Sinne des Wortes.
Sie wäre auf jeden Fall 10x effizienter, als beispielsweise ein offener 
Brenner, darin liegt der Tip. Bei Brennern geht nun mal fast alle Wärme 
gleich wieder nach oben weg, Flammen nach unten gehen echt gar nicht...
Aber natürlich war das ein Witz. Nur eben immer noch eher ein Tip, als 
die ganzen vorgeschlagenen Rohre oder dicken 230V-Heizungen, die man 
überhaupt nicht in die Fugen legen kann.
Gast #5270595
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Der Dreckige Dan schrieb:
> Bei Brennern geht nun mal fast alle Wärme
> gleich wieder nach oben weg, Flammen nach unten gehen echt gar nicht...
> Aber natürlich war das ein Witz. Nur eben immer noch eher ein Tip, als
> die ganzen vorgeschlagenen Rohre oder dicken 230V-Heizungen, die man
> überhaupt nicht in die Fugen legen kann.

Ok, Du hast gewonnen. Deine Ideen sind wenigstens nachträglich umsetzbar 
und deshalb genau passend für den TO, der ja seine Einfahrt, wie Du 
selber sagst, schon gepflastert hat.

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