Forum: Offtopic Bitcoin: Mit 100 Dollar zum Multimillionär


von Gustav K. (hauwech)


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Hallo,

vorab: Der Zug ist schon abgefahren.

Eben in den Medien: Wer im Jahre 2010 100 Dollar in Bitcoin gewechselt 
hat, wäre heute Multimillionär (genau 75 Mio. Dollar). Wer die Nerven 
hat und drin bleibt, schafft es vielleicht noch zum Milliardär. Oder 
muss eben wieder Mikrocontroller programmieren.

https://www.washingtonpost.com/news/on-small-business/wp/2017/05/23/100-of-bitcoin-in-2010-is-worth-75-million-today/?utm_term=.16ba75e99f57

Gustav

von Harald W. (wilhelms)


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Gustav K. schrieb:

>  Wer im Jahre 2010 100 Dollar in Bitcoin gewechselt
> hat, wäre heute Multimillionär (genau 75 Mio. Dollar).

...und bei welcher Bank kann man diese 75 mio. in bar abheben?

von Michael S. (mikel_x)


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Unter Zwang hätte man sich vlt. noch Jahrzehnte gegen die Abschaffung 
des Bargeldes gewehrt. Aber jetzt, wo es spielerisch als Mega-Zock für 
jedermann und als stylischer Hype unters Volk gejubelt wird und in aller 
Munde ist, werden die Gefahren des völlig bargeldfreien 
Wirtschaftensystems schnell in der Ecke der VTler, Paranoiker und 
Ewiggestrigen verdrängt. Dann ist nix mehr mit: jemandem aus Dankbarkeit 
oder einfach Sympathie mal ein oder ein paar Scheinchen zukommen zu 
lassen, oder zugesteckt zu bekommen. Gerade denen ganz unten im 
Sozialgefüge, vergällt man ohnehin jeden bekanntgewordenen, zusätzlichen 
'Rubel' der ihnen zugute kommt, umgehend mit Sanktionen oder Abschlägen. 
Der individuelle Freiraum des kleinen Mannes wird bestimmt nicht 
erweitert, wenn es erst mal final etabliert ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Michael S. schrieb:
> Unter Zwang hätte man sich vlt. noch Jahrzehnte gegen die Abschaffung
> des Bargeldes gewehrt. Aber jetzt, wo es spielerisch als Mega-Zock für
> jedermann und als sytylischer Hype unters Volk gebubelt wird und in
> aller Munde ist, werden die Gefahren des völlig bargeldfreien
> Wirtschaftensystems schnell in der Ecke der VTler, Paranoiker und
> Ewiggestrigen verdrängt. Dann ist nix mehr mit: jemandem aus Dankbarkeit
> oder einfach Sympathie mal ein oder ein paar Scheinchen zukommen zu
> lassen, oder zugesteckt zu bekommen. Gerade denen ganz unten im
> Sozialgefüge, vergällt man ohnehin jeden bekanntgewordenen, zusätzlichen
> 'Rubel' der ihnen zugute kommt, umgehend mit Sanktionen oder Abschlägen.
> Der individuelle Freiraum des kleinen Mannes wird bestimmt nicht
> erweitert, wenn es erst mal final etabliert ist.

Bitcoins haben mit der Abschaffung von Bargeld überhaupt nichts zu tun!

von Cyblord -. (cyblord)


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Harald W. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>
>>  Wer im Jahre 2010 100 Dollar in Bitcoin gewechselt
>> hat, wäre heute Multimillionär (genau 75 Mio. Dollar).
>
> ...und bei welcher Bank kann man diese 75 mio. in bar abheben?

Bei keiner Bank. Du musst jemanden finden der deine Bitcoins kaufen 
will. Dafür gibt es Bitcoin Börsen. Dort werden Bitcoins gehandelt. So 
wie es Börsen für Wertpapiere gibt oder Marktplätze für Waren.

Deine Frage ist in etwa so dämlich, als wenn ein Bauer dir eine 
Kartoffel zeigt und dann fragt, bei welcher Bank er das Geld für diese 
Kartoffel abheben kann.

Glückwunsch!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Was zum Geier™ hat die Bitcoin-Spekuliererei denn mit „Abschaffung
des Bargelds“ zu tun?

Dieser Kram ist derzeit reines Spekulationsobjekt, ob sie das nun
wollten oder nicht.  Leider ist das mittlerweile eine katastrophale
Energieverschwendung ohnegleichen, die aus ebendieser
Spekulationsblase resultiert.

von Bernd S. (bernds1)


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Cyblord -. schrieb:
> Bitcoins haben mit der Abschaffung von Bargeld überhaupt nichts zu tun!

Vielleicht nicht direkt, aber indirekt auf jeden Fall. Die Bitcoins 
kannst du nicht in der Hosentasche aufbewahren oder dir etwas kaufen 
dafür. Du brauchst jemanden, der dir dafür richtiges Geld gibt. Oder 
auch einen materiellen Gegenwert.
Und wenn die Blase platzt, findest du dann jemanden, der dir auch nur 
einen Mitleidsgroschen dafür gibt? ;-)

von Michael S. (mikel_x)


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Cyblord -. schrieb:
> Bitcoins haben mit der Abschaffung von Bargeld überhaupt nichts zu tun!

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..." hörte man während der 
Maurerarbeiten.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael S. schrieb:
> "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..." hörte man während der
> Maurerarbeiten.

Nicht einmal historische Zitate kannst du ordentlich recherchieren.

von Michael S. (mikel_x)


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Jörg W. schrieb:
> Nicht einmal historische Zitate kannst du ordentlich recherchieren.

O Gottogottogott, was bin ich ein Versager... :)

Hauptsache die Hintergründe und Zusammenhänge dessen, was um mich herum 
so abgeht kann ich recherchieren. Mann kann eben nicht in Allem fit 
sein.

von Bernd S. (bernds1)


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Jörg W. schrieb:
> Michael S. schrieb:
>> "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..." hörte man während der
>> Maurerarbeiten.
>
> Nicht einmal historische Zitate kannst du ordentlich recherchieren.

Was ist so schlimm daran, wenn man statt "errichten" eben "bauen" sagt? 
Die Bedeutung bleibt die gleiche, und jeder weiss, was gemeint war.

von Cyblord -. (cyblord)


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Bernd S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Bitcoins haben mit der Abschaffung von Bargeld überhaupt nichts zu tun!
>
> Vielleicht nicht direkt, aber indirekt auf jeden Fall. Die Bitcoins
> kannst du nicht in der Hosentasche aufbewahren oder dir etwas kaufen
> dafür. Du brauchst jemanden, der dir dafür richtiges Geld gibt. Oder
> auch einen materiellen Gegenwert.

> Und wenn die Blase platzt, findest du dann jemanden, der dir auch nur
> einen Mitleidsgroschen dafür gibt? ;-)

Das gilt für JEDES Zahlungsmittel. Sogar auch für Bargeld.

Dein Girokontostand ist auch nicht real, was auch immer "real" bei Geld 
bedeuten soll. Und nach einer deftigen Krise können auch deine 
Euroscheine wertlos werden. Das Argument ist quatsch.

Praktisch niemand kauft mit Bitcoins ein. Wenn dann wäre Bargeldlose 
Zahlung eine Gefahr für das Bargeld, so wie es heute schon millionenfach 
gemacht wird. Also girocard, Lastschrift, PayPal, KK usw. usw.
Man könnte locker das Bargeld gesetzlich abschaffen, auch heute schon. 
Und wenn die obigen Zahlungsarten noch mehr dominieren, um so leichter.

Bitcoins haben damit aber, wie gesagt, gar nichts zu tun.


> Was ist so schlimm daran, wenn man statt "errichten" eben "bauen" sagt?
> Die Bedeutung bleibt die gleiche, und jeder weiss, was gemeint war.

[ ] Du weißt was ein Zitat ist.

> Hauptsache die Hintergründe und Zusammenhänge dessen, was um mich herum
> so abgeht kann ich recherchieren.

Leider auch nicht, weil deine Thesen allesamt Unsinn sind.

von Bernd S. (bernds1)


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Cyblord -. schrieb:
> Das gilt für JEDES Zahlungsmittel. Sogar auch für Bargeld.

Auch für Sachwerte?

Cyblord -. schrieb:
> Dein Girokontostand ist auch nicht real, was auch immer "real" bei Geld
> bedeuten soll. Und nach einer deftigen Krise können auch deine
> Euroscheine wertlos werden. Das Argument ist quatsch.

Wer sagt denn, dass ich "Euroscheine" sammle?

Cyblord -. schrieb:
> Bitcoins haben damit aber, wie gesagt, gar nichts zu tun.

Bis auf die Kleinigkeit, dass sie bargeldlos sind...

Cyblord -. schrieb:
> [ ] Du weißt was ein Zitat ist.

[ ] Du weißt, daß nirgends der Begriff "Zitat:" verwendet wurde?

Insofern war das kein Zitat, sondern lediglich eine Äußerung, die nicht 
zwingend wörtlich wiedergegeben werden muß...

Cyblord -. schrieb:
> weil deine Thesen allesamt Unsinn sind.

Na wenn das mal keine stichhaltige Begründung ist! :-)

von Michael S. (mikel_x)


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Cyblord -. schrieb:
> Bitcoins haben damit aber, wie gesagt, gar nichts zu tun.

Deswegen wird an der CME in 2 Wochen auch ein Future auf den Bitcoin 
aufgelegt. Die etablierte Finanzlobby hat sich das Teil und das ganze 
Prinzip damit offensichtlich schon zu eigen gemacht. Die Verquickung mit 
der normalen Finanzwelt und den anderen Zahlungswegen ist damit amtlich.
Aber ich weiß, seit einiger Zeit hat sowieso nix mehr mit irgendwas 
kausal zu tun.

https://boerse.ard.de/anlageformen/devisen/future-auf-bitcoin-kommt100.html

von Cyblord -. (cyblord)


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Bernd S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Das gilt für JEDES Zahlungsmittel. Sogar auch für Bargeld.
>
> Auch für Sachwerte?

Natürlich nicht. Das sind auch keine Zahlungsmittel.

> Wer sagt denn, dass ich "Euroscheine" sammle?

Niemand. Aber wenn deine Bedenken genau so auch auf Euroscheine 
zutreffen ist es Unsinn sich hier auf Bitcoins einzuschießen.

> Bis auf die Kleinigkeit, dass sie bargeldlos sind...

ja so wie praktisch alle anderen Finanzprodukte, bis auf Bargeld, eben 
auch. Also auch alle "normalen" Wertpapiere. Aber davon lese ich bei dir 
nichts, sondern nur von Bitcoins.

> Na wenn das mal keine stichhaltige Begründung ist! :-)

Leider kann man nicht mehr zu sagen. Ich argumentiere ja schon, aber 
gegen VTler kommt man schwer an.

> Deswegen wird an der CME in 2 Wochen auch ein Future auf den Bitcoin
> aufgelegt.

Na und? Wo ist der Unterschied zu einen Future auf sonst ein 
Finanzprodukt?
Was hat das mit Bargeld zu tun?

Bringen euch Bitcoins so auf die Palme weil sie "Coin" im Namen haben 
und damit irgendwie einen Bezug zum Bargeld suggerieren ;-) Man könnte 
es denken.

von Michael S. (mikel_x)


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Cyblord -. schrieb:
> Was hat das mit Bargeld zu tun?

Als Programmierer traue ich dir ohne Weiteres genug Grips und 
Kombinationsgabe zu, die Zusammenhänge selbst zu erkennen, wenn du 
wolltest. Dein Doofstellen wirkt in diesem Fall nicht authentisch genug, 
als dass ich jetzt dazu weiter was sage. Mir reicht es, den ein oder 
anderen Denkanstoss zu geben, für jene, die noch nicht ganz verholzt in 
der Wahrnehmung des aktuellen gesellschaftlichen Umbruches auf vielen 
Gebieten sind.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Michael S. schrieb:
>>> "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..." hörte man während der
>>> Maurerarbeiten.
>>
>> Nicht einmal historische Zitate kannst du ordentlich recherchieren.
>
> Was ist so schlimm daran, wenn man statt "errichten" eben "bauen" sagt?
> Die Bedeutung bleibt die gleiche, und jeder weiss, was gemeint war.

Darum ging's nicht. Ulbricht hat diesen Satz einige Monate vor dem 
Mauerbau von sich gegeben, nicht während (und vermutlich hat er das 
sogar ehrlich gemeint, aber das ist dann 'ne andere Baustelle).

von Michael S. (mikel_x)


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Bernd S. schrieb:

Jörg W. schrieb:
>> Was ist so schlimm daran, wenn man statt "errichten" eben "bauen" sagt?
>> Die Bedeutung bleibt die gleiche, und jeder weiss, was gemeint war.
>
> Darum ging's nicht. Ulbricht hat diesen Satz einige Monate vor dem
> Mauerbau von sich gegeben, nicht während (und vermutlich hat er das
> sogar ehrlich gemeint, aber das ist dann 'ne andere Baustelle).


So hören sich Argumente an, wenn man keine hat...

von Michael S. (mikel_x)


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Cyblord -. schrieb:
> Leider auch nicht, weil deine Thesen allesamt Unsinn sind.

Nein, es sind einfach Thesen. Und sie bleiben so lange Thesen, bis sie 
in der Zukunft belegt, oder widerlegt werden. Das ist das Wesen von 
Thesen. Und da weder ich sie derzeit definitiv belegen kann, noch du sie 
definitiv widerlegen kannst, ist dein Attribut 'Unsinn' nichts weiter 
als persönliches Gepöbel. Kann vorkommen, wenn man verkrampft 
gegenteiliger Meinung ist, aber nichts stichhaltig belegen kann.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael S. schrieb:

> So hören sich Argumente an, wenn man keine hat.

Mit dir zu diskutieren ist doch völlig zwecklos. Du stellst einfach
eine Behauptung auf, die schon nahe an eine Verschwörungstheorie
reicht, schmeißt dann noch historisch unsaubere Gleichnisse in den
Raum (es war eben durchaus ein Unterschied, ob er das davor oder
während der Aktion behauptet hat, wie du es benutzt hast), und wenn
andere dir erzählen, dass du da Phantasien hast, berufst du dich drauf,
dass es ja nur „Thesen“ seien.

Ich habe übrigens überhaupt nicht behauptet, dass es keine Bestrebungen
gäbe, Bargeld abzulösen – aber wenn, dann doch keineswegs mit
Spekulationsobjekten wie Bitcoins.  (Wie weit das Bargeld aus dem
täglichen Leben bereits zurückgedrängt worden ist, kann ich an mir
selbst gut sehen.  Ganz ohne Bitcoins oder dergleichen.)

von Michael S. (mikel_x)


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Bitcoin ist eben nicht nur ein Spekulationsobjekt. Seine Intention war 
ursprünglich als virtuelles Wertaufbewahrungs- und Zahlungsmittel. Dass 
es aufgrund der sehr engen Marktkapitalisierung und der geringen 
Breitenverteilung zu drastischen Kurseskapaden kam und kommt, liegt in 
der Natur solcher Konstrukte. Und als virtuelles Zahlungsmittel wird es 
auch schon weltweit von zahllosen Shops akzeptiert, ohne dass man zuerst 
in nationale Währungen tauschen muss. Auch mit seiner dezentralen 
Wallettechnik ist es ein weiteres Puzzle in der Verdrängung des 
Bargeldes. Dass diese auf der Agenda steht und nur eine Frage der Zeit, 
wird von den Protagonisten nicht mal bestritten.

Auch auf das Wort 'These' hab ich mich nicht hinausgeredet, sondern die 
gleichlautende Vorlage von Cyblord aufgenommen.

Tja, das Wort VT noch in abgeschwächter Form einflechten, wenn sonst nix 
hilft, ist ja auch typisch, dort wo es argumentativ nicht weitergeht.

Siehst du, mit mir kann man schon diskutieren... ;-)

von Icke ®. (49636b65)


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Michael S. schrieb:
> Und als virtuelles Zahlungsmittel wird es
> auch schon weltweit von zahllosen Shops akzeptiert, ohne dass man zuerst
> in nationale Währungen tauschen muss.

Welche ernsthaften Shops denn? Laut coinmap

https://coinmap.org/#/map/52.57676721/13.28933716/10

gibt es selbst im hippen Berlin gerademal 50 Läden, die Bitcoins 
akzeptieren. Deutschlandweit sieht es extrem mau aus. Aufgrund der 
extremen Volatilität ist der Bitcoin für beide Seiten momentan als 
Zahlungsmittel denkbar ungeeignet.

Es wäre auch sehr interesant, zu wissen, in wievielen Händen der Bestand 
verteilt ist. Im klassischen Börsenhandel sind Kursmanipulationen nichts 
neues. Möglicherweise dient der aktuelle Bitcoinhype auch nur dazu, 
möglichst viel echtes Geld abzuschöpfen...

von Mani W. (e-doc)


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Ich frage mich, wie werden die Dealer entlohnt in bargeldlosen Zeiten?

Bankomat, Mastercard, etc.. wäre ja Schwachsinn...


Michael S. schrieb:
> "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..." hörte man während der
> Maurerarbeiten.

Und dann kam Stein auf Stein...

von Max M. (zbmax)


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Icke ®. schrieb:
> Es wäre auch sehr interesant, zu wissen, in wievielen Händen der Bestand
> verteilt ist. Im klassischen Börsenhandel sind Kursmanipulationen nichts
> neues. Möglicherweise dient der aktuelle Bitcoinhype auch nur dazu,
> möglichst viel echtes Geld abzuschöpfen...

Ich hatte mal gehört 80 oder 90% liegen in wenigen Händen.
Aber ob das stimmt weiß ich nicht. Also vielleicht nicht ernst nehmen.

Ebenso hab ich gehört das der Bitcoin durch die derzeitigen 
Spekulationen mehr eine Art Gold wird. Ein weltweiter pool in den jeder 
ein Teil seines Vermögens parken kann. Eben nur in Bitcoin und nicht in 
Gold.
So gesehen ist das also überhaupt nichts neues, die wenigsten werden 
weltweit gesehen tatsächlich (also real) Gold besitzen.

Natürlich ist die Frage nun wie sich das ganze entwickeln wird.

von Rainer U. (r-u)


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Max M. schrieb:
> Natürlich ist die Frage nun wie sich das ganze entwickeln wird.

Also ich spekuliere mal: Die Spekulationsblase wird platzen und der Kurs 
wieder fallen. Man weiß eben leider nie vorher, wann. vielleicht morgen, 
vielleicht in 2 Jahren. :-)

Interessant wäre für mich, was passieren würde, wenn Bitcoins verboten 
würden - der Besitz lässt sich doch nicht nachweisen, oder? Dann müsste 
man auch Kryptografie verbieten. Und den Besitz von Gold auch (das gab's 
schonmal). Im Unterschied zu Gold muss man die Bitcoins im Ernstfall 
nicht außer Landes schmuggeln.

von Thomas E. (thomase)


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Max M. schrieb:
> Ich hatte mal gehört 80 oder 90% liegen in wenigen Händen.

Na, das ist ja gegenüber der Vermögensverteilung von € und $ geradezu 
das sozialistische Paradies.

von Robert L. (lrlr)


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und >Bis zu einem Viertel aller jemals geminten Bitcoin sind für immer 
verloren..


>vorab: Der Zug ist schon abgefahren.
das ist ja gerade der Punkt: stell dir vor jeder Chinese und Inder würde 
auch nur 1 bitcoin haben wollen..

wer schon über die bitcoin Blase staunt, soll sich erstmal CryptoKitties 
anschauen..

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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boah nur mit 100 Dollar!!!

krass!

von Cyblord -. (cyblord)


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Michael S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Was hat das mit Bargeld zu tun?
>
> Als Programmierer traue ich dir ohne Weiteres genug Grips und
> Kombinationsgabe zu, die Zusammenhänge selbst zu erkennen, wenn du
> wolltest.

Tja ich erkenne das und damit weiß ich dass Bitcoins mit der Abschaffung 
des Bargeldes nichts zu tun haben und auch nicht haben werden.

> Mir reicht es, den ein oder
> anderen Denkanstoss zu geben,

DAS machen alle von deinem Schlage so. Sie posaunen halbgaren Unsinn 
raus, den sie nicht Belegen müssen, weil sie ja nur Denkanstösse geben 
wollen. Und alle die dagegen ARGUMENTIEREN haben halt keine Ahnung oder 
stellen sich dumm. Typischer VT'ler. Läuft bei Flat Earthern und 
Hohlweltlern genau gleich ab.

von Michael K. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Wer die Nerven
> hat und drin bleibt, schafft es vielleicht noch zum Milliardär.

Wahrscheinlicher: Er verliert seine 100$

Bitcoin bricht also die Macht der Zentralbanken indem mit dem Äquivalent 
des Energiebedarfes Dänemarks von gigantischen Farmen in Ländern 
geschürft wird, die durch staatliche Subventionen den Strompreis 
künstlich niedrig halten um ihre Wirtschaft anzukurbeln.

Da bei 21M Bitcoins definitiv schluss ist, ist die totale Macht dann 
nicht mehr in der Hand einer weltweiten Politikelite die in 
demokartischen Wahlen alle paar Jahre neu gewählt wird, sondern in der 
Hand weniger Großindustrieller die diesen Reichtum mit 
Subventionsabschöpfung und Umweltzerstörung auf Kosten der Gesellschaft 
erwirtschaftet haben.

Da Spekulanten aber nur in Wachstumsmärkte mit extremen 
Gewinnmöglichkeiten investieren und stabile Wirtschaftssysteme deren 
Geschäftsmodell eher gefährden, kann der Plan nur sein die Bitcoins an 
die leichtgläubigen Jubeljünger abzustoßen und dann crashen zu lassen.
Die nächste Währung ist dann natürlich viel toller und stabiler und man 
hat ja ganz sicher dazugelernt....

Irgendwie hab ich da eher das Gefühl das hier Cholera mit Pest bekämpft 
werden soll.
Aufgabe einer Währung sind stabile Wirtschafträume in denen alle Ihre 
Geschäfte machen können.
Das es nicht ideal ist wie es derzeit läuft ist ja richtig.
Deswegen muss man doch aber nicht jeden Blödsinn toll finden und sich 
wie eine Horde Lemminge über die Klippe stürzen.

Max M. schrieb:
> Ebenso hab ich gehört das der Bitcoin durch die derzeitigen
> Spekulationen mehr eine Art Gold wird. Ein weltweiter pool in den jeder
> ein Teil seines Vermögens parken kann. Eben nur in Bitcoin und nicht in
> Gold.

Oh ja, gern.
Du gibst mir Gold und Diamanten und ich gebe dir eine ganz lange 
Zeichenkette.
Das tue ich, weil ich so sehr daran glaube, das Gold und Diamanten an 
Wert verlieren werden und nur die lange Zeichenkette ihren Wert behält.
Denn ich bin ein netter Kerl, der einfach nicht weiß wie er seinen 
Reichtum andern nutzen kann um anderen eine Freide zu machen.
[Kopf auf den Tisch schlag]

Herje, Geld, Währung und von mir aus Bitcoins hält man nur um 
Gegenstände handelbar zu machen. Ist schwer Amazon 10gr Gold zu 
überweisen, das geht mit 'Währung' einfacher.
Da parkt man sein Vermögen nicht drin! Niemals!

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Icke ®. schrieb:
> Aufgrund der
> extremen Volatilität ist der Bitcoin für beide Seiten momentan als
> Zahlungsmittel denkbar ungeeignet.

Die Transaktionen sind umständlich und dauern viel zu lange. Bitcoin ist 
eigentlich der proof of concept der etwas aus der Spur geraten ist.

Beitrag #5234308 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5234315 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5234317 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5234318 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5234335 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Pandur S. (jetztnicht)


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Vergesst Bitcoins. Gut um in einem kleinen Raum zu spielen, aber er 
skaliert nicht.
Die kleinste Einheit ist 10^-8, ein Hundertmillionstel. Die maximale 
Anzahl ist 22 Millionen, etwa 10^7. Das macht einen Bereich von 10^15. 
Das ist viel zuwenig um Volkswirtschaften abzubilden. Die Schulden der 
USA Alleine sind im Bereich von 10^13$. In Cents gerechnet waeren das 
dann schon 10^15.

Beitrag #5234348 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Robert L. (lrlr)


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>10^15.

es gibt aber keine 10^15 $Cent...

man kann die Bitcoins genauso "vermehren" wie echte $
(z.b. durch Kredite*)

eine Bank müsste nie 100% der Bitcoins tatsächlich besitzen
genauso wie sie nicht 100% der echten $ besitzt

ich denke dass es generell nicht möglich ist, den täglichen 
Zahlungsverkehr in einer BlockChain abzuwickel (rein aus kostengründen 
schon nicht..)





*wer denkt Bitcoins sind super, soll mal fiktiv ein AutoLeasing in 
Bitcoins abschließen.. würde man das machen??
für bitcoin gläubige wäre das maximal dann denkbar wenn alle das 
monatliche Einkommen in Bicoin erhalten würde,.. ?

von Cyblord -. (cyblord)


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Robert L. schrieb:
> man kann die Bitcoins genauso "vermehren" wie echte $
> (z.b. durch Kredite*)

> eine Bank müsste nie 100% der Bitcoins tatsächlich besitzen
> genauso wie sie nicht 100% der echten $ besitz

Nun, eine Bank BESITZT genau den Betrag in Dollar, den ihre Konten 
elektronisch ausweisen. Das Bargeld ist dabei egal.

Aber bei Bitcoins kann sie auch elektronisch nicht einfach MEHR 
besitzen. Weil das nur durch einfügen in die Blockchain geht. Was nicht 
in der Blockchain steht, existiert nicht.

Wie also kann sie nur einfach mal schnell mehr Bitcoins 
erzeugen/schöpfen und in die Blockchain einfügen. Erkläre das bitte mal!

Der Trick bei Bitcoins ist doch genau der Punkt dass man eben nicht 
beliebig welche davon erzeugen kann


>
> ich denke dass es generell nicht möglich ist, den täglichen
> Zahlungsverkehr in einer BlockChain abzuwickel (rein aus kostengründen
> schon nicht..)

Tut niemand, will niemand. Danke tschüss.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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interessant, Euch beim Thema Bitcoins "zuzuschauen"...

von Robert L. (lrlr)


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>Wie also kann sie nur einfach mal schnell mehr Bitcoins
>erzeugen/schöpfen und in die Blockchain einfügen. Erkläre das bitte mal!


z.b. indem du einen Kredit oder Banksaldo über "fiktive" Bicoins hast..
so wie du eben "fiktive" Euro am Konto hast

erst wenn du zum Bankomaten rennst für Echte Euro (oder eben echte 
Bitcoins) brauchst, bekommst du diese..

damit braucht eine Bank sicher nicht mehr als 10% echter Euro/bitcoins 
der Gesamteinlage..  (siehe auch Eigenkapitalquote der Banken..)

>Tut niemand, will niemand. Danke tschüss.

genau: und deshalb braucht es eine alternative (Schuldscheine auf 
BItcoins)
und damit hast wieder das selbe system wie jetzt ...(samt 
Geldvermehrung)

von Michael K. (Gast)


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Kryptografisch erzeugte Währungen mit begrenztem Wertebereich sind ja an 
sich okay.
Wenn sie aber denen gehören die sie errechnet haben, bekommen wir doch 
die Situation wo Spekulanten nicht nur Währungen benutzen, um reich zu 
werden, sondern gleich ihre eigene Währung bekommen.

Um gegen internationale Kriminalität, Geldwäsche und Steuervermeidung 
vorzugehen bleibt uns auch keine andere Wahl als jede Transaktion 
transparent zu machen, ob uns das gefällt oder nicht.
Anonyme Zahlungen sind meines Erachtens kein Argument für 
Kryptografische Währungen, sonder eines dagegen.

Ich sehe nicht das Bitcoin u.ä. irgendein grundlegendes Problem lösen, 
dafür schaffen sie neue.

Ein grundlegender Designfehler der EU ist z.B. das Länder mit 
unterschiedlich starken Wirtschaften eine gemeinsame Währung haben.
Starke Länder werden jetzt immer stärker und Schwache immer schwächer 
weil die Schwachen Ihre Währung nicht abwerten können um den 
Internationalen Handel anzukurbeln.
Es muss jetzt also direkt Geld umverteilt werden weil man das über die 
indirekte Verteilung einer Währungsabschwächung nicht mehr tun kann.
(Bitte keine EU Diskussion. Ist nur ein Beispiel)

Das Geld erschaffen aus den Nichts ist eine der  großen Schwächen 
unseres Finanzsystemes, es ist aber auch seine große Strärke um in 
Krisenzeiten reagieren zu können.
Blockchain Geld kann nicht beliebig erzeugt werden. Schön.
Damit fällt eine der wesentlichen Steuerungsmöglichkeiten der 
Zentralbanken weg. Das kann nur toll finden wer die die komplexen 
Zusammenhänge nicht versteht.

von Pandur S. (jetztnicht)


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> Ein grundlegender Designfehler der EU ist z.B. das Länder mit
unterschiedlich starken Wirtschaften eine gemeinsame Währung haben.
Starke Länder werden jetzt immer stärker und Schwache immer schwächer
weil die Schwachen Ihre Währung nicht abwerten können um den
Internationalen Handel anzukurbeln.

Technisch koennten sie die Loehne senken um wieder konkurrenzfaehig zu 
werden. Das machen die Gewerkschaften aber nicht mit. Das Problem ist 
also, dass im Euroraum die Hausaufgaben nicht gemacht werden muessen, da 
irgendwer schon geradesteht.
Wenn man nun im System der abgeschotteten Nationalstaaten bleiben will, 
sollte man auch fuer Schulden geradestehen muessen. ZB durch 
Landverkauf.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Die Steuerungsmoeglichkeiten der Nationalbanken sind erschoepft. Wenn 
die Zinsen negativ sind, was sie sind, ist Schluss. Denn wenn das auf 
die Konsumenten duchschlaegt, holen sie das Geld von der Bank nach 
Hause. Bei uns zahlen die Banken negativen Zins bei der Nationalbank, 
belasten es aber nicht den Konsumenten weiter. Noch nicht.

Solange soviel zuviel Geld da ist, werden die Zinzen aber nicht positiv. 
Die Ursache : die Pensionskassen. Verpflichtungen in die Zukunft.

von Cyblord -. (cyblord)


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Robert L. schrieb:
>>Wie also kann sie nur einfach mal schnell mehr Bitcoins
>>erzeugen/schöpfen und in die Blockchain einfügen. Erkläre das bitte mal!
>
>
> z.b. indem du einen Kredit oder Banksaldo über "fiktive" Bicoins hast..
> so wie du eben "fiktive" Euro am Konto hast

Es gibt keine fiktiven Bitcoins. Dann sind es keine Bitcoins mehr und du 
kannst sie nennen wie du willst.
Bitcointransaktionen die nicht in die Blockchain eingefügt werden, haben 
nie stattgefunden.


> erst wenn du zum Bankomaten rennst für Echte Euro (oder eben echte
> Bitcoins) brauchst, bekommst du diese..

Warum sollen Euroscheine "echter" sein als Euroguthaben auf einem Konto? 
Diese Unterscheidung ist wenig sinnvoll.

von Michael K. (Gast)


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Sabberalot W. schrieb:
> Wenn
> die Zinsen negativ sind, was sie sind, ist Schluss. Denn wenn das auf
> die Konsumenten duchschlaegt, holen sie das Geld von der Bank nach
> Hause. Bei uns zahlen die Banken negativen Zins bei der Nationalbank,
> belasten es aber nicht den Konsumenten weiter. Noch nicht.
>
> Solange soviel zuviel Geld da ist, werden die Zinzen aber nicht positiv.

Die Zinsen sind negativ weil trotz der Geldschöpfung dieses Geld nicht 
abgerufen und in Konsum umgesetzt wird.
Der Konsum stabilisiert aber die Wirtschaft.
Die Konsumenten holen es eben nicht nach Hause sondern verballern es 
weil es keine Zinsen bringt und kaufen sich auf Kredit überteuerte Dinge 
die sie nicht brauchen, was genau das ist was man sich davon erhofft 
hat.
Auf Kosten einer Verschuldung die in der Zukunft beglichen werden muss.
Aufgabe der Zinsen ist es nicht den Besitzer von Geld vermögender zu 
machen sondern das Wirtschaftswachstum zwischen Stagnation und 
Überhitzung zu halten.

Klar, das Problem ist ja die zu hohe Verschuldung aber da diese Summe so 
groß sind das die ohnehin nie wieder zurückgezahlt werden kann, kann man 
da auch noch fett was draufpacken ohne das schlimmer zu machen, weil 
schlimmer als völliger Zusammenbruch geht ja nicht.
Eine Lösung dafür hat niemand deshalb machen alle weiter.

Blockchain Geld nimmt einem erstmal die Möglichkeit überhaupt Geld zu 
erschaffen um Wirtschaft zu stützen und Konsum zu erhöhen.
Das Prinzip der Zinsen und der Inflation gibt es auch nicht mehr bei 
100% Blockchain Geld, denn wenn ich jemanden 1Bitcoin leihe kann er mir 
ja nur 1.1 wiedergeben wenn er 0.1 von jemand anderes bekomme hat.
Die Wirtschafft wächst also aber die Währung wächst nicht mit.

Wenn nun also 10BC bei mir auf dem Konto liegen und über die Jahre in DE 
die Wirtschaft wächst und an Wert gewinnt und im immer größeren Summen 
Transaktionen stattfinden, die Menge an BC aber konstant beliebt und 
10BC auf meinem Konto noch immer den gleichen anteiligen Wert an der 
gesammten im Umlauf befindlichen Geldmenge haben, wie soll das 
funktionieren?

Wir reden also über BC Anleihen, deren Wechselkurs nicht konstant bleibt 
sondern von Staatlichen Stellen gesteuert werden MUSS.
Nennen wir die doch einfach Euro, Dollar, Rubel und Yuan und schon haben 
wir genau das was wir heute haben.

Statt diese BC aber einfach zu drucken wie wir es mit unserem Geld immer 
getan haben, kaufen wir die zu Phantasiepreisen von privaten Spekulanten 
ab die sie vorher mit horrenden Mengen an staatich subventioniertem 
Strom errechnet haben.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael K. schrieb:
> Wir reden also über [...]

Bitcoins.

Bitte keine weitere generelle Wirtschaftspolitik-Diskussion, das
ufert sonst endlos aus.

von Michael K. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Bitte keine weitere generelle Wirtschaftspolitik-Diskussion, das
> ufert sonst endlos aus.

Hm, über den technischen Aspekt der Bitcoins läßt sich aber nicht viel 
reden.
Es ist doch gerade die Wirtschaftspolitische Unmöglichkeit die die 
Bitcoin Diskussion treibt.

Wir müssen dann die Diskussion über Bitcoin einstellen, weil 
hochspekulativ.
Die Spekulation dreht sich doch gerade darum ob das Wirtschaftpolitisch 
als Zahlmedium überhaupt taugt oder sogar so gefährich ist das es 
Verbote hagelt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael K. schrieb:
> Wir müssen dann die Diskussion über Bitcoin einstellen

Ja, und?  Was ist daran so schlimm?

von Michael K. (Gast)


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Nix :-)

von Raymund H. (raymund_h753)


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Ist Bitcoin ein Open-Source Projekt von den Lieferanten elektrischer 
Energie und Minern gesponsert?

Ist Bitcoin ein Projekt zur Vereitelung staatlicher Eingriffe in die 
Energiepreise?

Kaufen Chinesen die meisten Bitcoins weil China jüngst den Bitcoin 
Handel verboten hat (um die Chinesen vor Betrügern zu schützen, 
natürlich)?

Und ist die Währung der Chinesen damit evtl. die mit den meisten 
staatlichen Manipulationen?

Ich denke Bitcoin legt offen dass "alternative Energie" gescheitert ist, 
denn die Miner sind logischerweise in Ländern wie dominant China die 
billigen Strom ohne Steuern aus viel Kohle und Gas herstellen.

Chinesen bauen jetzt übrigens eigene AKW's, nicht von Siemens o.ä. 
gekauft.

Haben wir bald Ausnahmeregelungen für Bitcoin Strom wie für 
großindustrielle Verbraucher?

Ist Bitcoin am Ende eine chinesische Erfindung, weil China als 
Energieexporteur über Ramsch an Wachstumsgrenzen stößt?

Ist Bitcoin auch nur wieder ein Wohlstandstransfer nach China durch 
politische Dummheit des Westens ermöglicht?

von Michael K. (Gast)


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Ja, finde ich auch, muss aber nicht sein.
Worum ging es gleich?

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Erst der Klimawandel, dann Bitcoin... was lassen sich die Chinesen als 
nächstes einfallen?

Muahahaha...

von Bernd K. (prof7bit)


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Michael S. schrieb:
> Unter Zwang hätte man sich vlt. noch Jahrzehnte gegen die Abschaffung
> des Bargeldes gewehrt

Bitcoins und vergleichbare Kryptowährungen SIND Bargeld.

von Michael S. (mikel_x)


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Das war jetzt Brain-Mining. Bei notorisch fluktuierenden Gedanken kann 
evtl. Ritalin helfen.

von Michael K. (Gast)


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Mit der Dummheit des Westens hat er vielleicht nicht ganz unrecht.
Obwohl, ich kann kein Chinesisch und weiß nicht was in deren Elektronik 
Foren so geschrieben wird ;-)

von Jens M. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Eben in den Medien: Wer im Jahre 2010 100 Dollar in Bitcoin gewechselt
> hat, wäre heute Multimillionär (genau 75 Mio. Dollar)

Ja in Bitcoin. Das ist wie Gewinner bei Monopoly.

Hat eigentlich jemand von euch schon mal Bitcoins in eine Währung 
gewechselt?

Cyblord -. schrieb:
> Das gilt für JEDES Zahlungsmittel. Sogar auch für Bargeld.

Nur sind Bitcoin keine Zahlungsmittel sondern ein hochgehyptes 
Pyramidenspiel. Geschickt gemacht, der letzte Bitcoin lässt sich 
vermutlich mit keinem Computer der Welt erschürfen. Alle "Besitzer" 
haben auch ein starkes Interesse daran den "Kurs" hoch zu halten.

Dann ist es ein marktenger Wert so das sich mit wenigen Transaktionen 
ein Kursanstieg bewerkstelligen lässt. Die extremen Kursschwankungen 
bestätigen das nur.

von Jens M. (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Wir müssen dann die Diskussion über Bitcoin einstellen, weil
> hochspekulativ.

Würde eher Vorschlagen Sie auf Psycholgie und die Dummheit der Menschen 
zu verlagern

> Die Spekulation dreht sich doch gerade darum ob das Wirtschaftpolitisch
> als Zahlmedium überhaupt taugt oder sogar so gefährich ist das es
> Verbote hagelt.

In China ist das Verbot längst da. Wohl kaum weil es gefährlich wird 
sondern weil die sich nicht so leicht verarschen lassen wie einige hier.

Allein die hochpolierte "Münze" die häufig bei den Artikeln über diese 
Zahlenkette auftaucht ist doch nur dazu da einen Wert zu suggerieren der 
nun mal nicht vorhanden ist.

von Jens M. (Gast)


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Jens M. schrieb:
> der letzte Bitcoin lässt sich
> vermutlich mit keinem Computer der Welt erschürfen.

Stelle gerade fest das sich auch bei mir die manipulative Wortwahl der 
Berichterstattung eingeschlichen hat.

Es muss natürlich errechnen heißen, ich entschuldige mich für die 
ungewollte Weitergabe von Propaganda.

von M. P. (matze7779)


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Jens M. schrieb:
> Hat eigentlich jemand von euch schon mal Bitcoins in eine Währung
> gewechselt?

Ja. Wo ist das Problem?
Oder was meinst Du wie der Kurs zustande kommt?

von Cyblord -. (Gast)


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Wie hier wieder alle Sparbuchopas aus den Löchern gekrochen kommen, von 
Dingen schwadronieren von denen sie keine Ahnung haben und sich 
insgeheim nur ärgern, dass sie mal wieder den Zug verpasst haben, ein 
paar extra-€ mitzunehmen.
Köstlich, µC.net wie es leibt und lebt, nirgends lebt der deutsche 
Michel in klarerer Reinform als hier. :-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Abradolf L. schrieb:
> nirgends lebt der deutsche Michel

Nirgends leben auch bessere Sprücheklopfer als hier im OT-Forum,
wenn zum eigentlichen Thema des Threads bereits alles gesagt worden
ist.

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