Die ISO9001 ist für Endkunden vollkommen egal. Das ist nur für
B2B-Geschäfte interessant.
Insgesamt bedeutet das Zertifikat nur, dass sie den Mist, den sie schon
vorher gemacht haben, jetzt soweit dokumentiert haben, dass jedes
Hasenperkelchen nachvollziehbar ist.
Bei uns läuft das in etwa so ab:
Auditor kommt: "Zeigen Sie mir bitte die Umweltziehle ihres
Unternehmens". Geht man ins Notes, macht die Datenbank mit den
Firmendokumenten auf, öffnet das PDF, sagt "Hier" und der Käse ist
gegessen.
Auditor kommt: "Hier habe ich ein Bauteil aus dem Lager. Zeigen Sie mir
bitte die Historie". Geht man ins Notes, macht die Datenbank mit den
Fertigungsdokumenten und Prüfprotokollen auf, öffnet die entsprechenden
Dokumente, sagt "Hier" und der Käse ist gegessen. Schlimmstenfalls prüft
der Prüfer, ob bei allen an diesem Produkt beteiligten Personen ein
entsprechender Eintrag in der DB enthalten ist, und das wars.
Auditor geht wieder.
Wichtig ist das also nur, wenn es darum geht, dass man als
Geschäftskunde eines anderen Unternehmens nachvollziehbar die Qualität
gesichert haben will, denn die ISO 9001 gibt dem entsprechenden
Unternehmen die Möglichkeit, durch Auswertung der Protokolle, die Stelle
zu finden, an der es hapert.
Das heißt aber nicht, dass diese Mängel dann abgestellt werden, sondern
nur, dass sie abgestellt werden könnten.
Auf Deutsch: Zum a**** abwischen.