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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Gaslötkolben für dicke Kabel


Autor: Marco S. (motoquero)
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Hallo,

ich suche einen Gaslötkolben um an dicken Kabeln(>35mm2) Kabelschuhe 
anzulöten.
Die meisten Aufgaben werden aber sein, <1mm-6mm2 Kabel zusammen oder 
irgendwo anzulöten. Sehr selten an eine Platine.
Schön wäre es ,wenn er genug Dampf hätte um 1mm Stahldrähte 
heisszulöten. Aber das wäre nur Zugabe fürs Hobby.
Ich nehme an dass ich für die dicken Kabel mit dem Heissgasstrahl löten 
muss. Um heisszulöten sowieso. Also sollte der gut funktionieren.

Welches Geräten würdet ihr mir empfehlen? Preislich dachte ich, wenn 
möglich, bis 50 Euro.

Gruss Marco

Autor: sreghv (Gast)
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Es gibt KEINEN Lötkolben mit dem man sinnvoll 35qmm und 1qmm Litzen 
löten kann.

Du wirst also mehr als einen brauchen.

sreghv

Autor: Manfred (Gast)
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Marco S. schrieb:
> an dicken Kabeln(>35mm2) Kabelschuhe anzulöten.

Mit etwas Übung direkt mit der Flamme.

Autor: Marco S. (motoquero)
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sreghv schrieb:
>Es gibt KEINEN Lötkolben mit dem man sinnvoll 35qmm und 1qmm Litzen
löten kann.

Die 35mm2 Litzen sind einmalig. Es muss nur funktionieren, auch wenn 
mühsam ist.

Manfred schrieb:
>Mit etwas Übung direkt mit der Flamme.

Das wäre auch meine Idee. Evtl den Kabelschuh noch vorwärmen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ma Win (mawin_offiziell)
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Marco S. schrieb:
> Die 35mm2 Litzen sind einmalig. Es muss nur funktionieren, auch wenn
> mühsam ist.

Nochmal buchstabiert:

es-geht-nicht

Autor: Marco S. (motoquero)
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Ma W. schrieb:
> es-geht-nicht

Mit was geht es den? Oder sind 35mm2 nicht lötbar?

Autor: sreghv (Gast)
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Mit viel Geduld ab 200W aber nur wenn kein Luftzug weht.
Ausserdem war die Anforderung (>35mm2).

sreghv

Autor: Marco S. (motoquero)
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sreghv schrieb:
> Mit viel Geduld ab 200W aber nur wenn kein Luftzug weht.
> Ausserdem war die Anforderung (>35mm2).

Ab 200W! Der von Velleman geht bis 125W. Mehr hab ich noch nicht 
gefunden.
Hätte schreiben sollen 35mm2 oder 50mm2. Ist um 2 12V Batterien parallel 
anzuhängen. Warscheinlich reicht 35mm2 locker. Kabel ist nur 1.5m.

Autor: sreghv (Gast)
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Marco S. schrieb:
> Ist um 2 12V Batterien parallel
> anzuhängen.

In welcher Anwendung? Welcher Maximalstrom wird entnommen?

sreghv

Autor: Marco S. (motoquero)
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sreghv schrieb:
> In welcher Anwendung? Welcher Maximalstrom wird entnommen?

Wohnmobil. ~30A

Autor: sreghv (Gast)
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Marco S. schrieb:
> Wohnmobil. ~30A

35qmm fuer 30A?????
Das solltest Du ueberdenken (und nachrechnen).

sreghv

Autor: Lutz H. (luhe)
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Ma W. schrieb:
> es-geht-nicht

Ebay-Artikel Nr. 361776001953

Geht ganz einfach.

Autor: Marco S. (motoquero)
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sreghv schrieb:
> Das solltest Du ueberdenken (und nachrechnen).

Natürlich würden theoretisch auch 4mm2 reichen, aber es werden Batterien 
parallel angeschlossen und da können kurzfristig viel höhere Ströme 
fliessen.
Für den Rest werde ich 6mm2 Kabel verwenden. Ich möchte sehr wenig 
Wiederstand, damit der Solarstrom wenig Verluste hat.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Löten kommt bei Kabel- Verbindungen immer mehr aus der Mode, weil 
zuverlässigere Technologien entwickelt wurden.

Autor: Phil J. (exloermond)
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>Löten kommt bei Kabel- Verbindungen immer mehr aus der Mode

Habe ich auch im Kopf.
Vor allem wenn dann noch Vibration bei Bewegung ins spiel kommt.

Ich dachte sowas verpresst man heutzutage.

Die Zangen dafür die ich gerade so bei der Recherche gesehen habe sind 
auch günstiger als ein Lötkolben in der Leistungsklasse

Beitrag #5236176 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: L. H. (holzkopf)
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Marco S. schrieb:
> Welches Geräten würdet ihr mir empfehlen? Preislich dachte ich, wenn
> möglich, bis 50 Euro.

Bei dem horrenden "Investitions-Betrag":
a) Heißluft-Gebläse/-Fön (meist zweistufig 300 od. 600°C) oder evtl. 
nur:
b) Gas-Flambierbrenner

Beide Varianten haben natürlich Vor- und Nachteile.
a) Vorteil: keine offene Flamme. Nachteil: T-Limitierung
b) Vorteil: T bis weit über 1000°C (bei scharfer "Blau-Flamme").
Kleinere Teile kannst Du damit durchaus auch hartlöten.
Mit Silberlot allemal.
Nachteil: offene Flamme.
Wobei der aber relativiert werden muß, weil die "Wärme-Streuung" der 
offenen Flamme in den allermeisten Fällen gar keine Rolle spielt. ;)

Am vielseitigsten einsetzbar ist b).
Sogar bis zur Lösung durch Rost festsitzender Verschraubungen, weil die 
relativ kleine Flamme so eines Flambierbrenners auch auf einen scharfen 
Blau-Kegel einstellbar ist.
Wenn ich Dir raten darf:
Gib (nahezu) den Investitions-Betrag für so einen ordentlichen 
Gasbrenner aus, weil Du damit viel Freude haben wirst.

Ma W. schrieb:
> Marco S. schrieb:
>> Die 35mm2 Litzen sind einmalig. Es muss nur funktionieren, auch wenn
>> mühsam ist.
>
> Nochmal buchstabiert:
>
> es-geht-nicht

Was sollte denn da nicht gehen?
Denke, Du hast keine Ahnung von der Leistungsfähigkeit von Gas-Brennern. 
:)

Für den Anfang müssen es ja nicht unbedingt Hochleistungs-Gasbrenner von 
z.B. Rothenberger sein. Z.B.:
http://www.rothenberger-industrial.com/produkte/pr...
Die lächerlichen 35mm^2 schafft ein Flambierbrenner allemal. :D

Was ist das denn schon für ein großartiger Querschnitt, der 
hochzutemperieren ist??

Grüße

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 361776001953
>
> Geht ganz einfach.

Der Kauf vielleicht. Die Lötung funktioniert damit überhaupt nicht! 
Heißluft hat einen ganz bescheidenen Wärmeeintrag auf kleine Flächen. 
Das Kupfer leitet das sofort ab.
Um damit zu löten, müsste der TO sicher 20cm des Kabels in den Luftstrom 
halten, 2 Minuten warten, und sich auf 30cm Länge die Isolierung 
verkokeln.


Die vielleicht beste Lösung wäre ein HHO-Brenner. Der hat je nach Größe 
meist ne sehr kleine, aber unglaublich heiße und aggressive Flamme. Der 
Wärmeeintrag ist gefühlsmäßig so, als ob man flüssiges Kupfer an die 
Lötstelle bringt.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Der Dreckige Dan schrieb:
> Um damit zu löten, müsste der TO sicher 20cm des Kabels in den Luftstrom
> halten, 2 Minuten warten, und sich auf 30cm Länge die Isolierung
> verkokeln.

Ich würde den Kabelschuh anheizen und das Kabel vorheizen.

Autor: sreghv (Gast)
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Marco S. schrieb:
> Natürlich würden theoretisch auch 4mm2 reichen, aber es werden Batterien
> parallel angeschlossen und da können kurzfristig viel höhere Ströme
> fliessen.
> Für den Rest werde ich 6mm2 Kabel verwenden. Ich möchte sehr wenig
> Wiederstand, damit der Solarstrom wenig Verluste hat.

Dann rechne doch erst einmal diese "Verluste" aus.
Dann sehen wir weiter.

sreghv

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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Probier mal, mit Heißluft ein Kabel wo anzulöten, ohne die Isolierung zu 
zerstören. Kann gern auch nur ein 1,5mm² sein, klappt genausowenig.

Heißluft geht ganz generell nur für Flächen, die vollständig im 
Luftstrom sind, oder deren Materialien kaum Wärmeableitung haben.

Selbst bei nem Propanbrenner mit doppelter/dreifacher Temperatur muss 
die Flamme ziemlich hart eingestellt sein, um diese Lötung korrekt zu 
machen.
Mit nem weichen Bunsenbrenner an 33 oder 50mbar ginge es nicht mehr, 
ohne daß sich die Isolierung zurückzieht.

Autor: Klaus (Gast)
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L. H. schrieb:
> b) Gas-Flambierbrenne

Ich hab so ein Teil mal durch Zufall bekommen, funktioniert gut für 
Kabelschuhe und ähnliches. Geht richtig schnell und schmilzt dadurch die 
Isolierung nicht.

Ebay-Artikel Nr. 253202905932

MfG Klaus

Autor: L. H. (holzkopf)
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Klaus schrieb:
> L. H. schrieb:
>> b) Gas-Flambierbrenne
>
> Ich hab so ein Teil mal durch Zufall bekommen, funktioniert gut für
> Kabelschuhe und ähnliches. Geht richtig schnell und schmilzt dadurch die
> Isolierung nicht.

Freut mich sehr, daß Du analoge Erfahrungen bestätigen kannst. :)
Wir "leben" hier ja alle vom Austausch unserer Erfahrungen, um 
weiterkommen zu können.

Der Dreckige Dan schrieb:
> Die vielleicht beste Lösung wäre ein HHO-Brenner. Der hat je nach Größe
> meist ne sehr kleine, aber unglaublich heiße und aggressive Flamme. Der
> Wärmeeintrag ist gefühlsmäßig so, als ob man flüssiges Kupfer an die
> Lötstelle bringt.

Zwar bin ich auch engagierter HHO-Fan, aber nur in einem ganz anderen 
Zusammenhang (Verbrennungs-Beschleunigung in Motoren).
Das phänonemenale bei HHO-Flammen ist ja einerseits, daß die Flamme 
eines HHO-Brenners so gut wie gar keine seitliche Auswirkungen hat und 
andererseits, daß sie im "Auftreffpunkt" der Flamme enorm hohe T 
erzeugt.
Weit über 2000°C!
Korrigier mich dazu bitte, falls ich das nicht mehr so ganz richtig in 
Erinnerung habe.

Aber:
HHO verbrennt (restlos) zu H2O.
Was nicht ganz unproblematisch sein kann, wenn "Wasser-Eintrag" bei 
Lötungen oder Verschweißungen unerwünscht ist.
Oder wie siehst Du das??

Grüße

Autor: Volker Kattoll (tobel)
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Moin,Moin.

Um Anlasserkabel mit einer Ringöse zu versehen hab ich den genutzt:

https://www.marktreif.org/aldi-sued/2015/kw-49/274...

Es hat problemlos funktioniert und macht seit 2 Jahren keine Probleme.

Gruss Volker

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Mein Vater im Außendienst hat früher dafür sowas genommen:

https://www.amazon.co.uk/Silverline-868656-Butane-...

Die Dinger sind pervers und waren explizit für's Löten konzipiert. Ich 
denke, ein Gasbrenner geht aber auch (Gourmet-Brenner, oder bessere 
Sturm-Feuerzeuge).

Eine mögliche (finde ich jedenfalls) Alternative wäre: Geh zum 
KFZ-Betrieb Deines vertrauens.

Möglichkeit Nr. 1: Die haben eine ausreichend große Handcrimpzange. 
16mm² ist ja standard.

Möglichkeit Nr. 2: Punktschweißen. Hält vermutlich besser. Vorher im 
Schraubstock die Klemme ordentlich verpressen.

Autor: Ing (Gast)
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Anlasser Ringöse - habe ich bei meinem Oldtimer auch stilecht angelötet.

Als Gaslötkolben schätze ich meinen alten von Steinel sehr, da kann man 
die Spitze abnehmen und ihn als Brenner beutzen.

Autor: Volker Kattoll (tobel)
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Martin S. schrieb:
> Mein Vater im Außendienst hat früher dafür sowas genommen:
>
> https://www.amazon.co.uk/Silverline-868656-Butane-...
>
> Die Dinger sind pervers und waren explizit für's Löten konzipiert. Ich
> denke, ein Gasbrenner geht aber auch (Gourmet-Brenner, oder bessere
> Sturm-Feuerzeuge).

Eine 35mm Ringöse bekommt man damit nicht wirklich verlötet. Ein 
schnelles Aufheizen ist einfach nicht möglich - es dauert sehr lange und 
zumeist wird die Isolation angebrutzelt.(ausnahme Spezialisolation).

Also mit dem Teil hatte ich keinen Erfolg, deswegen:

Volker K. schrieb:
> Um Anlasserkabel mit einer Ringöse zu versehen hab ich den genutzt:
>
> https://www.marktreif.org/aldi-sued/2015/kw-49/274...

Autor: Otto Normal (Gast)
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Nimm einen Dachdeckerlötkolben

https://www.contorion.de/schweissen-loeten/loetkol...

gruss Otto

Autor: Dachdecker (Gast)
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Ma W. schrieb:
> Marco S. schrieb:
>> Die 35mm2 Litzen sind einmalig. Es muss nur funktionieren, auch wenn
>> mühsam ist.
>
> Nochmal buchstabiert:
>
> es-geht-nicht

Ich habe schon ganze Kupferbleche mit Zinn zusammengelötet. Jeder 
Dachdecker tut das.

Mit derartigen Dingern:
https://www.amazon.de/CFH-Kupferl%C3%B6tkolben-KL-...

Damit kann man auch 35mm² löten. Auch für 1mm² sehe ich keine zwingendes 
Hindernis. Handlich ist das zwar nicht, aber naja...

Üblicherweise quetscht man solche großen Kabelschuhe aber. Ich musste 
das frühe öfter machen, vor dem Studium habe ich auch öfter 
Unterverteilungen angeschlossen.
Da habe ich auch schon mal auf 100mm² Kabelschuhe aufgequetscht. Die 
Zange sah aus wie eine große Zweihandgartenscheere, mit den Kabelschuhen 
kann man Fenster einwerfen.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

eine Möglichkeit - könnte - es sein >16mm² von einen freundlichen 
Elektriker, einer Firma,einen  Fachbetrieb... an quetschen zu lassen 
denn der Arbeitsaufwand und die Schwierigkeiten ist wirklich sehr gering 
und schnell gemacht - mit den richtigen Werkzeug.(Und das ist der 
Knackpunkt)

Aber man muss halt auch Glück haben zu wissen wo und wen man fragt und 
es ist auch nicht jedermanns Sache einfach "irgendwo" zu jemand 
Wildfremden bzw. einer Firma (Betrieb...) hinzugehen und vor Ort zu 
Fragen.

Kennst du einen Elektriker, jemanden der in eine Größeren Firma mit 
Instandhaltungsabteilung Arbeitet (muss nicht mal ein Elektriker sein - 
auch z.B ein Lokführer kann mal in der Werkstatt nachfragen)?

Ein wirklich (!) kleines "Trinkgeld" wäre schön, sollte aber eine 
trotzdem absolut freiwillige Sache sein - auch nicht immer ganz einfach 
einen Fremden gegenüber der in Trinkgeld aber indirekt (manchmal auch 
recht offensichtlich) "verlangt".  (Es geht um 1 oder 2 Quetschungen - 
nicht um einen ganzen Schaltschrank!)

Aber wie gesagt ich kann vollkommen Nachvollziehen das es Situationen 
gibt wo das nicht möglich ist bzw. man gehemmt ist "einfach" (was es 
nämlich oft nicht ist) nach zu fragen. Gerade im Elektrobereich bekommt 
man von "Spezialisten" (das sind die Typen wo ich mich schäme ein 
"Berufskollege" zu sein) noch dumme Rückfragen oder Belehrungen. :-(

Meine Aussagen beziehen sich auf die eventuellen sehr seltenen bis 
einmaligen Quetschungen (Verlötungen - aber wer einmal gequetscht oder 
besser gecrimt hat will nichts anderes mehr ab 2,5mm²...) die 
Hochgerechnet sonst richtig teuer werden - bis etwa 16mm² sind 
brauchbare Quetschzangen (die ohne jahrelanges Muskeltraining nutzbar 
sind) noch bezahlbar - darüber  will man für einmalige Quetschungen den 
Preis nicht mehr bezahlen (ganz heftig wird es ab etwa 50mm² wenn 
einwandfreie Qualität und auch von Sportmuffeln handelbare Qutschzangen 
gebraucht werden...)

Jemand

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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es gibt Dinge, die man gerade bei Wohnmobilen auch mal von einem
professionellen Laden machen sollte.

Die Gas-Anlage wäre für mich ein solcher Fall.

und Kabel-Installationen dieser grösseren Art
gehören für Dich @TO auch dazu.

sowas verlötet man nicht!

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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L. H. schrieb:
> HHO verbrennt (restlos) zu H2O.
> Was nicht ganz unproblematisch sein kann, wenn "Wasser-Eintrag" bei
> Lötungen oder Verschweißungen unerwünscht ist.

Es bildet sich Wasser, klar. Aber an der 200-300° heißen Lötung bleiben 
davon eher überschaubare Mengen zurück ;-)
Zumindest bei so ner einfachen Lötung wie der des TOs dürfte es keine 
Rolle spielen. Man braucht ja praktisch nur von außen auf den 
Quetschteil des Kabelschuhs halten. Sprich, es könnte sogar 
"Lötstop-Gas" sein, diese Spaltlötung würde immer noch einwandfrei.


2500°C hab´ ich meist zur Flamme gehört. Obs stimmt, weiß wohl so 
ziemlich keiner. Wer kann das schon real messen? Man könnte nicht mal 
einen deluxe-Temperatursensor rein halten, weil der dabei stark 
strahlen, und nie auch nur ansatzweise die Flammentemperatur erreichen 
würde. Und irgendwie optisch messen bei kaum leuchtendem Knallgas??
Zumindest ist die Flamme derart aggressiv, daß z.B. Goldschmiede sie 
extra noch mit ich weiß gar nicht mehr welchen brennbaren Gasen weicher 
machen. Dazu oft der zweite Gaswäscher an vielen käuflichen 
Gasgeneratoren.


Wollte mit sowas tatsächlich mal SMD löten. Eben weil die Flamme alle 
Kraft konzentriert nach vorn richtet. Man bekommt sie durchaus auch 
schmal genug, aber die Länge ist dabei doch enorm. Außerdem sieht man ja 
so gut wie nichts.
Eine eventuelle Lösung hatte ich noch, und zwar die winzige Kanüle des 
Brenners IN ein Saugrohr zu stecken, was mit nahezu -1bar saugt. Dann 
würde das in der Kanüle SEHR schnelle Gas zwar noch ausströmen und sich 
entzünden, aber nach z.B. 2mm wieder rückwärts gezogen werden.
Es blieb aber beim Gedanken.


Leider wird mit dieser tollen Technik (zumindest bei YT) fast nur 
Blödsinn und "overunity" angestellt. Eine Schande.
Schau dir auch mal den Markt an Generatoren an. Man kriegt so´n Hals. 
Abzocke ohne Ende für billigsten Schrott. Hauptsache, da steht irgendein 
cooles Logo drauf und die Beschreibung lässt einen an ein Wunder 
glauben. Und die ganzen Spinner kaufen, kaufen, kaufen...und zwar bei 
privat, an jedem Gesetz und jeder Steuer vorbei. Intressiert keinen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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● J-A V. schrieb:
> sowas verlötet man nicht!

Es gibt Künstler die wollen es so und 35mm2 ist noch recht handlich.

https://www.voelkner.de/products/73646/2-Leiter-Du...

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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Der Dreckige Dan schrieb:
> 2500°C hab´ ich meist zur Flamme gehört.

kann schon sein.
aber Bauteile werden damit NICHT so heiss.
das wäre für eine Lötung eh mehrfach zu heiss.

spätestens wenn das Zinn zu bröseln anfängt, war was verkehrt ;)

Autor: Dieter B. (debe)
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Nimm eine Gaslötlampe, damit ist das überhaupt kein Problem.
In jungen Jahren habe jede Menge Kabelschuhe bis 150mm² gelötet, 
allerdings nicht mit einer Gas- sondern mit einer Bezinlötlampe. Aber 
auch da war kein Benzin drin sondern Benzol, das bringt noch mehr Wärme.
Kabelschuh aufstecken und unten mit Glsseidenband umwickeln damit kein 
Zinn ausläuft.

Autor: Marco S. (motoquero)
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Vielen Dank für die vielen Antworten.

Am besten wird warscheinlich sein ich lass die 35mm2 verpressen.

Also werd ich mir ein Gaslötgerät für die kleineren Arbeiten -6mm2 
zulegen.

Welche könnt ihr mir da empfehlen? Es soll einfach ein gutes brauchbares 
Gerät sein dass mehrere Jahre Spass macht und nicht gleich kaputt geht.

Gruss Marco

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> aber Bauteile werden damit NICHT so heiss.

Oha, wer hätte das gedacht? Was für eine Enttäuschen für den TO, der 
damit seinen Kabelschuh verdampfen wollte ;-)

Autor: 123 (Gast)
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Manche HF-Steckverbinder werden mit Induktionsheizungen gelötet 
Youtube-Video "Induction Soldering RF Cables and connectors"

Auf aliexpress gibt es in dieser Richtung für ca. 30€ was in der 
Richtung zu kaufen. 
https://www.aliexpress.com/item/ZVS-induction-heat...

Müsste man halt ausprobieren ob das ausreichend ist.

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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123 schrieb:
> Müsste man halt ausprobieren ob das ausreichend ist.

Reicht bestimmt. Nur was sagt die Isolierung des Kabels dazu, wenn man 
da zwei Minuten lang heizt?
Der Knackpunkt bei Litzen ist doch die schnelle Erwärmung der Lötstelle. 
Idealerweise müsste die Lötung in einer Sekunde geschehen sein.
Also braucht man entweder eine SEHR heiße Flamme, oder (besser) einen 
Energiespeicher in Form einer Lötspitze.
Ich weiß in dem Zusammenhang auch gar nicht, warum der TO sich nicht 
einfach einen Hammerlötkolben kauft.

Autor: Bernhard __ (Firma: dl1bg) (bernhard_)
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Mit dem Dachdeckerlötkolben (gasbetrieben) geht das sicher, damit habe 
ich schon massivere Kupferteile verlötet.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Der Dreckige Dan schrieb:
> Ich weiß in dem Zusammenhang auch gar nicht, warum der TO sich nicht
> einfach einen Hammerlötkolben kauft.

http://www.di-li.eu/loetstationen.html


Können die dicken Kabelenden auch in so einem Löt Tiegel verzinnt 
werden?

Autor: L. H. (holzkopf)
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Marco S. schrieb:
> Welche könnt ihr mir da empfehlen? Es soll einfach ein gutes brauchbares
> Gerät sein dass mehrere Jahre Spass macht und nicht gleich kaputt geht.

Wir hatten schon mehrere, die relativ schnell kaputt waren, weil sie 
längere Dauer-Einsätze nicht überstanden. ;)

Dann kauften wir den hier: 
http://www.bing.com/images/search?view=detailV2&cc...

Weder meine Frau noch ich noch unsere Kinder schafften es bisher, den 
kaputt zu machen.
Den Standfuß (unten) kann man abnehmen.
Insgesamt ist das Gerät tadellos und seine Flamme bestens "einstellbar".

Grüße

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Können die dicken Kabelenden auch in so einem Löt Tiegel verzinnt
> werden?

Na sicher, nur wie bekommt er damit den Kabelschuh angelötet?
Er soll einfach für 10 Euro nen Lötkolben größergleich 150W kaufen und 
gut is. In der Bucht 10 Euro oder so.

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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35qmm kann ich mit meinem Weller 200Watt Lötkolben nur mit sehr viel 
Geduld löten. Geht mit einem Heißluftgebläse um Klassen besser. Bei den 
Kabeln die ich im Schiff nutze kommt immer sehr feindrähtige 
Schweißleitung mit Gummiisolierung zum Einsatz da schmilzt nichts und 
Rauchen tut es auch nicht.
Viel sinnvoller finde ich aber geschlossene Kabelschuhe und meine Klauke 
16-120qmm Zange. Die Verbindungen sind nicht so steif man kann die Kabel 
auch noch ohne Zange biegen.
Dank kurzer Stücke Schrumpfschlauch sehen beide Versionen gut aus.

MfG
Michael

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