Subtrahierer mit Referenzspannung

OP #5238176
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Hey, ich habe mir die Ausgangsspannung für obigen Subtrahierer 
ausgerechnet und diese lautet:

Ua = (Z1+Z2)/Z1 * [Ue1*(1 - 1/(Z1+Zn)) - Ue2*(1-Z1(Z1+Zn)) + 
Uref*Z1/(Z1+Zn)]

Der Subtrahierer funktioniert ja auch mit Uref=0V. Was für einen Sinn 
hat es z.b. meine Referenz auf 5V zu heben? Also im Endeffekt ist die 
Ausgangsspannung ja einfach um Uref*Z1/(Z1+Zn) erhöht, wenn meine Uref 
ungleich Null ist.

Aber in welchen Fällen macht es Sinn? Das würde mich mal interessieren!

Gruß
Paul
Angehängte Dateien:
#5239014
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Hallo,
> Paul E. schrieb:
> Aber in welchen Fällen macht es Sinn? Das würde mich mal interessieren!
ein Anwendungsbeispiel, das ich in Praxis schon hatte:
Es soll eine Meßbrücke eines barometrischen Drucksensors in einem 
Messbereich um 1Bar (von 0,8Bar bis 1,2Bar) ausgewertet werden.
Der Nullpunkt des Drucksensor liegt aber bei 0Bar.

Dazu wird die Meßspannung der Meßbrücke mit einem Instumentverstärker 
soweit verstärkt, dass die Meßspanne von 1,2Bar - 0,8Bar = 0,4Bar auf 
den Eingangsbereich 0...5V eines ADC abgebildet wird.
Um das zu erreichen muß dem Signal aber ein negativer Offset aufgeprägt 
werden, so dass bei 1 Bar eine Eingangsspannung von ca. 2,5V am ADC 
anliegt.

Ohne diesen Offset müßte man statt 0,8...1,2Bar den Bereich von 
0...1,2Bar einlesen. Von dem ADC könnte man nur den Bereich von ca. 
3,3V...5V nutzen.
Gruß Öletronika

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