Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik step down Schaltung


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von grundschüler (Gast)


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Ich möchte einen DC Motor mit verschiedenen Spannungen - ca. 15V bis 
300V - betreiben. Labornetzgeräte und DC/DC/Stepdown-Regler gehen bis 
max. 50 V.

Ich habe einen Zwischenkreis, der aus 240V AC ca. 320V DC macht. Diese 
vollen 320V möchte ich aber nicht direkt an den Motor anlegen.

Ist es möglich, die 320V DC per Mosfet/PWM geregelt auf niedere 
Spannungen zu bringen? Gibts dafür fertige Schaltungen?

: Verschoben durch Moderator
von stone (Gast)


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grundschüler schrieb:
> Labornetzgeräte und DC/DC/Stepdown-Regler gehen bis 50 V.

Hmja. Die meisten.

grundschüler schrieb:
> Ich möchte einen DC Motor mit verschiedenen Spannungen -
> ca. 15V bis 300V - betreiben.

Welcher Leistungsbereich? Was für ein Motor genau?

grundschüler schrieb:
> Ist es möglich, die 320V DC per Mosfet/PWM geregelt auf niedere
> Spannungen zu bringen?

Klar. Wenn man ohne Netztrennung arbeiten will, dann schon.

> Gibts dafür fertige Schaltungen?

Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht könnte man etwas anderes 
"ummodeln". Wobei eine netzgetrennte Lösung häufig besser, oder gar
unumgänglich ist.

Details?

von Axel S. (a-za-z0-9)


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grundschüler schrieb:
> Ich möchte einen DC Motor mit verschiedenen Spannungen - ca. 15V bis
> 300V - betreiben.

Hier fehlt eine Leistungsangabe.

> Labornetzgeräte und DC/DC/Stepdown-Regler gehen bis max. 50 V.

Das kann man so nicht sagen.

> Ich habe einen Zwischenkreis, der aus 240V AC ca. 320V DC macht. Diese
> vollen 320V möchte ich aber nicht direkt an den Motor anlegen.

Was meinst du damit? Daß du weniger Spannung als die 320V willst, hast 
du ja schon gesagt. Oder geht es dir hier um eine Netztrennung?

> Ist es möglich, die 320V DC per Mosfet/PWM geregelt auf niedere
> Spannungen zu bringen? Gibts dafür fertige Schaltungen?

Das macht jedes Schaltnetzteil, z.B. in einem PC so. Für gewöhnlich will 
man eine Netztrennung, deswegen ist da ein Übertrager im Spiel. Mit 
einem Übersetzungsverhältnis, das sich aus Zwischenkreis- und 
Ausgangsspannung ergibt.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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grundschüler schrieb:
> Ich möchte einen DC Motor mit ... ca. 15V bis 300V betreiben.
Was ist das für ein Motor?

> Diese vollen 320V möchte ich aber nicht direkt an den Motor anlegen.
Wirst du aber müssen (und er Motor wird das aushalten müssen), denn 
sonst kannst du den Motor kaum auch mit 300V betreiben...

von Michael B. (laberkopp)


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grundschüler schrieb:
> Ist es möglich, die 320V DC per Mosfet/PWM geregelt auf niedere
> Spannungen zu bringen?

Natürlich, aber damit sind diese niedrigen Spannungen noch immer nicht 
von der tödlichen Netzspannung getrennt.

Normalerweise verwendet man PWM, der Motor muss isolationstechnisch die 
320V ja auch aushalten wenn es sowieso 300V Nennspannung hat.

Allerdings muss die PWM zumindest kurzfritsig auf den Maximalstrom des 
Motors im Anlaufmoment ausgelegt sein, und das können sehr viele Ampere 
sein.

Da DC kann eine Freilaufdiode verhindern, daß der MOSFET deutlich mehr 
Spannung als die 320V aushalten muss. Da aber die Schaltung mit dem 
Zwischenkreis direkt aus der Netzspannung gewonnen wird, muss man mit 
Netzüberspannungen rechnen.

von Karl K. (leluno)


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Danke für die Posts. Die Lösung ist wahrscheinlich ganz einfach. Ich 
habe einen Stk621 3-Phasen-Brückentreiber, an den ich die 320V direkt 
anschließen kann und dann per PWM auf jede gewünschte Spannung 
modulieren kann.

Geplant ist ein Evualboard für beliebige 3-Phasenmotoren. Läuft bislang 
mit 15V. Wollte mich langsam auf 300V hochtasten. Aber im Prinzip muss 
der Zwischenkreis - aus einem PC-Netzteil - jetzt an den stk621.

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