Artur schrieb:
> Ich habe leider keine brauchbar Infos gefunden,
> ob man die Leitungen beim FTDI extern extra beschalten muss, mit z.B.
> Invertern. Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrung gemacht?
Ja. ich benutze die Bootlader bei den LPC's schon seit langem.
Also,
Variante 1:
Du hast einen MAX232 o.ä. an deinem UART0 des LPC dran, weil du per V.24
mit deinem µC kommunizieren willst.
Dann brauchst du an DTR und RTS jeweils eine Kombination aus einem
NPN-Transistor und einem Vorwiderstand. Vom Signal (DTR oder RTS) kommt
der Widerstand, 22k oder so reicht völlig aus, geht an die Basis des
Transistors. Emitter kommt auf GND. Kollektor geht an deine Schaltung.
Dort hast du /BOOT und /RESET, jeweils mit einem Widerstand auf VCC
gezogen. An diese gehst du mit den Kollektoren deiner Transistoren. Das
war's. RxD und TxD gehen natürlich an die entsprechenden Anschlüsse des
MAX232 und du kannst (aus Angstgründen) in jede Leitung ruhig 470 Ohm
einschleifen.
Variante 2:
Du hast keinen MAX232 o.ä. an deinem µC dran.
Dann gehen vom FTDI-Chip RxD und TxD (5V bzw. TTL-Pegel) direkt an die
entsprechenden TxD und RxD deines µC, wenn du willst, eben auch über
eingeschleifte 220..470 Ohm. Ebenso gehen DTR und RTS an /BOOT bzw.
/RESET, ebenso wenn du willst über 220..470 Ohm. Kommt auf deine
Hochzieher an.
Du kannst im FlashMagic die Zeiten für /Reset und /Boot manuell
einrichten, so daß du testeshalber selbige so lang machen kannst, daß du
sie per Multimeter nachmessen kannst.
W.S.