mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wieviel % holt die IG-Metall in dieser Tarifrunde raus?


Autor: Name (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie bekannt ist will die IG-Metall 6% (und Weiteres was mir egal ist).
Was denkt ihr was am Ende rauskommt (inkl. Laufzeitnormierung ohne 
Sonderzahlung)?

Wer am nächsten dran ist bekommt von mir den Sonderpreis.

Ich denke auf 12 Monate normiert 2,87%!

Beitrag #5246340 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zwischen 3 und 4 Prozent werden es schon, ich tippe mal auf 3,3.

Autor: DrIng (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
5,2 % auf 22 Monate in zwei Stufen (2,4 auf 14 Monate und 2,8 auf acht 
Monate).

Sind fast genau 2,8 % für 12 Monate.

Autor: Normal (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
6 %

Autor: Fettgemästeter Aktionär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Immer wieder amüsant zu sehen, wie tarifliche Steigerungen zur 
Inflationsanpassung jährlich als natürlich angesehen werden, es aber 
beim Tariflosen nix gibt, außer bei individuellen Gehaltsverhandlungen 
und da nur mit validen Argumenten, die die eigene gestiegene 
Leistungsfähigkeit untermauern und dieses Tun in den meisten Foren mit 
"Karriereberatung" von dessen Nutzern auch noch als gut und natürlich 
angesehen wird. Kein Wunder, warum ein Tarifangestellter heute schon 
deutlich mehr als 1/3 mehr pro Stunde verdient, als sein Counterpart in 
einem gut bürgerlichen Mitelstand mit Fachkräftemangel.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fettgemästeter Aktionär schrieb:
> Immer wieder amüsant zu sehen, wie tarifliche Steigerungen zur
> Inflationsanpassung jährlich als natürlich angesehen werden,

Fast richtig. Inflationsanpassung ist nur die Basiskomponente, die 
gestiegene Wertschöpfung kommt noch hinzu. Die deutsche Wirtschaft 
brummt, also sollte natürlich auch der Tarifangestellte etwas davon 
abhaben, denn er hat sie ja schließlich mit erwirtschaftet.
Daher sind tarifliche Steigerungen zur Inflationsanpassung und zur 
gestiegenen Wertschöpfung jährlich als natürlich anzusehen!

> es aber
> beim Tariflosen nix gibt, außer bei individuellen Gehaltsverhandlungen
> und da nur mit validen Argumenten, die die eigene gestiegene
> Leistungsfähigkeit untermauern und dieses Tun in den meisten Foren mit
> "Karriereberatung" von dessen Nutzern auch noch als gut und natürlich
> angesehen wird.

Ja, manche Leute sind eben der Meinung, dass sie so toll sind, dass sie 
als Individuum viel besser mit dem Arbeitgeber verhandeln können, und 
keinen Tarif im Rücken brauchen.
Der Trick ist aber, beides zu kombinieren. Schön die Tarifrunden 
mitnehmen und zusätzlich noch jedes Jahr entweder mehr Leistungszulage 
oder eine höhere Entgeltstufe mitnehmen. Dann lohnt sich es erst 
richtig.
Natürlich geht das aber nur bis zum Ende des Tarifs (wo man dann aber 
schon bei ca. 100k p.a. für 40h liegt), danach winkt nur ein AT-Vertrag 
mit mehr variablen Gehaltsbestandteilen und anderen Bedingungen; dieser 
Schritt will aber tatsächlich gut überlegt sein, ob man den wirklich 
gehen will.

> Kein Wunder, warum ein Tarifangestellter heute schon
> deutlich mehr als 1/3 mehr pro Stunde verdient, als sein Counterpart in
> einem gut bürgerlichen Mitelstand mit Fachkräftemangel.

Ja, das liegt aber vor allem am in der Regel knausrigen Mittelstand. 
Jedem steht es jedoch frei, sich bei tarifgebundenen Unternehmen 
anstellen zu lassen, statt zu darüber zu jammern, dass die anderen viel 
schlechter zahlen.

Autor: meckerziege (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fettgemästeter Aktionär schrieb:
> Kein Wunder, warum ein Tarifangestellter heute schon deutlich mehr als
> 1/3 mehr pro Stunde verdient, als sein Counterpart in einem gut
> bürgerlichen Mitelstand mit Fachkräftemangel.

Allgemein kann ich das nicht unterschreiben. Im öffentlichen Dienst mit 
Tarifvertrag ist trotzdem weniger als sonst drin.

aber auch hier gibt's Anfang 2018 die nächste tarifrunde. Schätze so 
zwischen 2 und 3% pro Jahr wird die erhöhung sein.

Autor: dlbvgal (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fettgemästeter Aktionär schrieb:
> warum ein Tarifangestellter heute schon
> deutlich mehr als 1/3 mehr pro Stunde verdient, als sein Counterpart in
> einem gut bürgerlichen Mitelstand mit Fachkräftemangel.

Woran das wohl liegen mag?

dlbvgal

Autor: Sardonischer Sardinenfan (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Nicht vergesssen darf man, dass diese Ungleichheit zwischen Tariflern 
und Nicht-Tariflern eine optimale Motivation für beide Seiten ist:

Die einen haben die Option des besseren Lebens als Tarifler vor Augen, 
den anderen dient die Aussicht auf einen Verlust ihrer Vorteile als 
Motivation, sich noch besser anzustrengen.
Eine Win-Win-Situation für alle. Selten in der Menschheitsgeschichte war 
es Harmonie, die als Katalysator des Fortschrittes diente. An Konflikten 
wächst die Menschheit.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
meckerziege schrieb:
> Allgemein kann ich das nicht unterschreiben. Im öffentlichen Dienst mit
> Tarifvertrag ist trotzdem weniger als sonst drin.

Du hast recht, Tarif ist nicht gleich Tarif (negatives Beispiel: Tarif 
bei gewissen Dienstleistern...).
Gemeint war hier doch vermutlich der IG Metall-Tarif, da der Threadtitel 
ja lautet: Wieviel % holt die IG-Metall in dieser Tarifrunde raus?

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Sardonischer Sardinenfan schrieb:
> Eine Win-Win-Situation für alle. Selten in der Menschheitsgeschichte war
> es Harmonie, die als Katalysator des Fortschrittes diente. An Konflikten
> wächst die Menschheit.

Ich gebe dir recht, dass Ungleichheit per se nichts Schlechtes ist, ja 
sogar sehr vorteilhaft. Konkurrenz belebt das Geschäft usw.

Allerdings sollte die Ungleichheit besser nicht zu extrem werden, da 
dann irgendwann die Durchlässigkeit von unten nach oben immer weiter 
abnimmt. Ein gutes Beispiel im schlechten Sinne sind hier wohl die USA. 
Ein Grundgedanke des American Dream "ein jeder kann es schaffen, wenn er 
sich nur anstrengt" hat dort nichts (mehr) mit der Realität zu tun, das 
ist nur noch eine Legende.
Ähnliche Tendenzen gibt es leider auch in sehr abgeschwächter Form in 
Deutschland, wenn Kinder bildungsferner Schichten in relativer Armut 
aufwachsen; dann ist der Lebensweg und eine berufliche "Karriere" meist 
schon negativ vorgezeichnet. Von wegen Chancengleichheit und so.

Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Hartz IV, Flexibilisierung und die Steuern and Abgaben für die 
erneuerbaren Energien haben alle Lohn-und Gehaltserhöhungen der letzten 
Jahre vernichtet. Der Urlaubsflieger ist Pleite und die Fläche der 
Regale in meiner Kaufhalle hat sich halbiert und der Wert des 
Warenbestands gefühlt auf 10 % reduziert.

Es ist nur die Frage, wie hoch die Reduzierung des Einkommens ausfällt. 
Da sich Europa von einer Industrieregion zu einer monarchischen Ordnung 
entwickelt, werden sich die Tarife entsprechend anpassen müssen.

Autor: Fettgemästeter Aktionär (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm, laut CDU-Mutti, GroKo und ihren medialen Sprachrohren geht es den 
Menschen aktuell hier noch nie so gut wie seit Gründung der BRD. Überall 
würde es brummen und surren.

Autor: Name (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Fettgemästeter Aktionär schrieb:
> Hmm, laut CDU-Mutti, GroKo und ihren medialen Sprachrohren geht es
> den Menschen aktuell hier noch nie so gut wie seit Gründung der BRD.
> Überall würde es brummen und surren.

Politik hat in meinem Thread nichts zu suchen. Mod bitte löschen!

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Re: Wieviel % holt die IG-Metall in dieser Tarifrunde raus?

Der Klassiker: hoch in die Verhandlung einsteigen und sich irgendwo in 
der Mitte treffen.
Da die Läden z.Z. alle gut laufen wird wohl mehr als die Hälfte des 
geforderten herausspringen.
Mein Tipp: 3,6%, aufgeteilt auf zwei Runden.
Damit sollten beide Seiten zufrieden sein können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fettgemästeter Aktionär schrieb:
> Hmm, laut CDU-Mutti, GroKo und ihren medialen Sprachrohren geht es den
> Menschen aktuell hier noch nie so gut wie seit Gründung der BRD. Überall
> würde es brummen und surren.

Ja, das stimmt auch mit meiner und der Selbsteinschätzung sehr vieler 
Mitbürger in Deutschland überein:

"79 Prozent schätzen ihre aktuelle finanzielle Situation gut bis sehr 
gut ein [...] Zugleich ist die Mehrheit für die Zukunft optimistisch: 53 
Prozent der Befragten rechnen damit, dass sich ihre finanzielle 
Situation in den nächsten drei bis fünf Jahre verbessern wird."

http://www.sz-online.de/nachrichten/deutsche-mit-f...

Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Mein Tipp: 3,6%, aufgeteilt auf zwei Runden.
> Damit sollten beide Seiten zufrieden sein können.

Ist das 50% der geplanten Erhöhung der Erneuerbaren Energieen Abgabe?
:-)

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lutz H. schrieb:
> Ist das 50% der geplanten Erhöhung der Erneuerbaren Energieen Abgabe?

Nein, auf die hab ich nicht angespielt denn die hat in diesem Thread 
nichts verloren.

Was ist dein Tipp?

Edit: oh ich seh grad: schon der zweite Beitrag von dir hier der völlig 
am Thema vorbeigeht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Edit: oh ich seh grad: schon der zweite Beitrag von dir hier der völlig
> am Thema vorbeigeht.

Wieso, mit den Löhnen müssen die Angestellten  die Arbeitskraft 
erhalten,
dass heißt z.B. Werbung, Bildung, Arbeitsweg, Gesundheit, Erholung, 
Wohnung und Energiekosten.

Eine einfache marktwirtschaftliche Rechnung. Wenn die Angestellten zu 
wenig Geld bekommen, können diese die Arbeitskraft nicht mehr erhalten.
Es funktioniert marktwirtschaftlich  wie bei einem Unternehmen. Deshalb 
schlage ich vor, die zu erwarteten Kostensteigerungen zu überschlagen.
Wenn die Kostensteigerung höher ist als die (Netto-) Lohnsteigerung 
sinkt die Leistungsfähigkeit insgesamt. Wie bei einem Unternehmen ist 
dann eine Arbeit in diesem Wirtschaftszweig nicht mehr möglich.

Wenn ein Ferienflieger pleite geht, haben viele  Menschen weniger 
Bildung, Erholung und Gesundheit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Name (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Die EEG-Umlage wird 2018 sinken (passt nicht ins Weltbild!!)
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Presse...

Mod alles politische löschen!

Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Name schrieb:
> Die EEG-Umlage wird 2018 sinken (passt nicht ins Weltbild!!)
> https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Presse...


https://www.stromauskunft.de/strompreise/strompreise-2018/

...
Günstiger werden die Strompreise 2018 im bundesweiten durchschnitt laut 
unserer Prognose aber wahrscheinlich nicht.
...
Butterpreise haben sich verdoppelt,

ich denke die Arbeitgeber machen ein Gegenangebot mit 16% und raus kommt
9%.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Lutz H. schrieb:
> Günstiger werden die Strompreise 2018 im bundesweiten durchschnitt laut
> unserer Prognose aber wahrscheinlich nicht.

Du musst halt jährlich den Stromanbieter wechseln, was nicht viel 
Aufwand bedeutet, dann kannst du einen Menge Geld beim Strom sparen. 
Falls du dafür zu bequem bist: Ertrage die Konsequenzen deines 
Nicht-Handelns.

Autor: Fettgemästeter Aktionär (Gast)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:

> Ja, das stimmt auch mit meiner und der Selbsteinschätzung sehr vieler
> Mitbürger in Deutschland überein:
>
> "79 Prozent schätzen ihre aktuelle finanzielle Situation gut bis sehr
> gut ein [...] Zugleich ist die Mehrheit für die Zukunft optimistisch: 53
> Prozent der Befragten rechnen damit, dass sich ihre finanzielle
> Situation in den nächsten drei bis fünf Jahre verbessern wird."
>

Soviele können es ja nicht sein, wenn die paar noch verbliebenen 
Warenhäuser ihre Warenfläche verkleinern und der Warenwert nur noch 10% 
aus besseren Zeiten ist. Gut, da ist auch stark der Versandhandel 
schuldig, wo dann lieber mit Billigarbeitskräften mittels Sub-Sub gar 
unter gesetzliche Mindestlohn die paar Arbeitsdrohnen entlohnt werden.
Wie es mit wahren Kaufkraft des gemeinen Pöbels bestellt ist, merkt man 
beim Gebrauchtwarenmarkt. Und da merkt man ganz deutlich, dass die 
Statistiken abseits des Neoliberalen wie 1/3 der Bevölkerung ist 
abgehängt sind und kann bestenfalls abseits Wohnen/Essen/ÖPNV ca. 100 
Euro bestenfalls im Monat für Spaß ausgeben können, dann ist schon die 
schwarze Null auf dem Konto erreicht, näher an der Wahrheit sind, also 
diese Jubelpersermeldung der Systemzeitungen, die am Geldtropf der 
Reichen, Lobbies und Mächtigen hängen.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Du musst halt jährlich den Stromanbieter wechseln, was nicht viel
> Aufwand bedeutet, dann kannst du einen Menge Geld beim Strom sparen.

Tatsächlich ist dieser Jahreswechsel das erste Mal seit 2009 wo das bei 
mir nicht notwendig ist, die kWh wird 6ct billiger und ein anderer 
Anbieter unterbietet den aktuellen Preis auch nicht, I like.
Schauen wir mal wieviel % es werden, ich tippe so um 3% rum, liegt doch 
das Hauptaugenmerk diesmal auf Arbeitszeitverkürzung.

Autor: DrIng (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sardonischer Sardinenfan schrieb:
> Nicht vergesssen darf man, dass diese Ungleichheit zwischen
> Tariflern und Nicht-Tariflern eine optimale Motivation für beide Seiten
> ist:
>
> Die einen haben die Option des besseren Lebens als Tarifler vor Augen,
> den anderen dient die Aussicht auf einen Verlust ihrer Vorteile als
> Motivation, sich noch besser anzustrengen.
> Eine Win-Win-Situation für alle.

Nein. Nur für die Arbeitgeber. Klingt verdächtig nach 
Divide-and-Conquer-Strategie.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> Schauen wir mal wieviel % es werden, ich tippe so um 3% rum, liegt doch
> das Hauptaugenmerk diesmal auf Arbeitszeitverkürzung.

Eigentlich ist es ja nur das Rückkehrrecht nach Teilzeit und eine 
teilweise Aufstockung des Teilzeitgehalts bei kleinen Entgeltgruppen.

Da sich der Arbeitgeberverband Gesamtmetall allerdings so sehr dagegen 
sträubt, erkauft er sich ja vielleicht den Verzicht durch ein paar 
Zehntel mehr an Prozenten bei der Lohnsteigerung. :-)

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Ja, das liegt aber vor allem am in der Regel knausrigen Mittelstand.

Nein, das liegt auch daran, dass Exportunternehmen und damit auch ihre 
Angestellten über den Euro vom Rest der Bevölkerung subventioniert 
werden, wie schon in einem anderen Beitrag erläutert.

Autor: Fettgemästeter Aktionär (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:

> Nein, das liegt auch daran, dass Exportunternehmen und damit auch ihre
> Angestellten über den Euro vom Rest der Bevölkerung subventioniert
> werden, wie schon in einem anderen Beitrag erläutert.

Aber nur dann, wenn der Export in die Pleiteländer aka EU geht? Wenns zu 
den BRICS-Staaten geht, dann gilt das nicht. Wieviel wird eigentlich 
noch in die EU transportiert, war doch seit der Krise rückläufig und 
BRICS macht heute den größten Teil aus?
Allerdings müsste selbst beim vom Steuerzahler subventionieren Export in 
die EU dann auch der Export-Mittelstand wie Maschinenbau profitieren.
Dass die Gehälter trotzdem dort oft niedrig sind, ist wohl mehr auf die 
Inhaber zurückzuführen, unfähig, lustlos sich gegen das Preisdiktat der 
Konzerne zu stemmen, verquerte Wirtschaftspolitik im Unternehmen selber,
keine Konzepte, Inhaber schlafen nur gut mit einem dicken Finanzpolster 
unterm Kissen und träumen davon, mit dem gesparten Geld zu expandieren, 
indem man die noch kleineren Firmen, also Klitschen und manchmal 
Startups schluckt.
Zu allem Überdruss melkt Angie und ihre Truppe den Mittelstand noch 
kräftigst ab.
Und da der Fachkräftemarkt viel hergibt, geht man den einfachen Weg, man 
kürzt die Gehälter bzw. verordnet Nullrunden für mehrere Jahre. Gäbe es 
Fachkräftemangel, dann müssten sich viele unsere hier ansässigen 
Unternehmen  strategisch mind. 90 eher 180° drehen oder viele wären 
wegen Mitarbeitermangel innerhalb von einem Jahr geschlossen. Aber so 
fliegen selbst der schlimmsten Klitsche in Dunkeldeutschland spätestens 
bei einem Jobinserat die fertig gebratenen Bewerber in den Schlund.

Autor: Ich brauche das Geld (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
3,13 %

Autor: Aloha (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Lutz H. schrieb:
> Hartz IV, Flexibilisierung und die Steuern and Abgaben für die
> erneuerbaren Energien haben alle Lohn-und Gehaltserhöhungen der letzten
> Jahre vernichtet...

Das typisch deutsche Gebarme.

Hartz IV tut nur dem weh, der sich darin befindet. Wären die 
Sozialleistungen wie früher, müsste ich vom brutto mehr an Steuern und 
AV bezahlen.

Die EEG Umlage sind knapp 7ct/kWh und kosten mich bei 1500kWh im Jahr 
(davon 700kWh für ein Hobby) somit rund 100 Euro im Jahr.
In der Realität ist es weniger weil durch mehr als 30% EEG Strom zum 
Grenzpreis 0ct durch die merit order auch der durchschnttliche 
Börsenpreis sinkt.

Ich sehe also nicht, wie die o.g. Dinge meinen Lebensstandard heute 
irgendwie negativ beeinflussen würden.

Aber Hauptsache der Wutbürger kann meckern und rumheulen.

Autor: Hallo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hoffe auf 3,6 %.

Autor: G-Man (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Aloha schrieb:

> Hartz IV tut nur dem weh, der sich darin befindet. Wären die
> Sozialleistungen wie früher, müsste ich vom brutto mehr an Steuern und
> AV bezahlen.

Wenn 780 Euro netto Hartz All In Minimum sind, dann finden sich schon 
die ersten Arbeiter, die für ca. 1400 brutto arbeiten, also ML, dann 
finden sich Facharbeiter und Gesellen schon für 1800 Euro brutto, 
Meister dann bei 2200, Techniker 2400 und dann der Ingenieur schon für 
2800.
Das ist ne Pyramide, solange es Arbeitnehmerüberschuss bei der Stelle 
gibt, gilt Hartz als Bezugssystem bei der Lohnfindung. Deshalb sind ja 
auch seit Agenda 2010 die Löhne gepurzelt durch diese Effekte, gerade 
bei Allerweltsberufen, die "genetisch" viele erlernen können, und das 
war auch der einzige Grund für Einführung. Lohnsenkungen durchsetzen 
können am Markt, um die Gewinne der Unternehmer steigern zu können. Und 
die sind ja auch seit 2005 bis heute enorm gewachsen.
Wir haben die größte Lücke zwischen (Real)lohnzuwachs und 
Produktivitätszuwachs seit Jahren, diese Lücke sind die Gewinne.

Aloha schrieb:
>
> Die EEG Umlage sind knapp 7ct/kWh und kosten mich bei 1500kWh im Jahr
> (davon 700kWh für ein Hobby) somit rund 100 Euro im Jahr.
> In der Realität ist es weniger weil durch mehr als 30% EEG Strom zum
> Grenzpreis 0ct durch die merit order auch der durchschnttliche
> Börsenpreis sinkt.
>
> Ich sehe also nicht, wie die o.g. Dinge meinen Lebensstandard heute
> irgendwie negativ beeinflussen würden.
>

Deshalb hat Deutschland ja auch die 2.höchsten Strompreise nach 
Dänemark, wo aber die Einnahmen des Staates für das ganze 
Volk/öffentliche Wesen verwendet werden, anstatt alles kaputt gehen zu 
lassen und Reichenklientel zu pflegen.
Erneuerbare Energien sind alleine schon wegen des Backups der 
konventionellen Kraftwerke teurer.
Alle energieintensive Industrie damals von uns hockt deswegen heute 
entweder in den USA oder China, die fleißg billigen Strom mit der pösen 
Kohle oder Atomkraft erzeugen.

Autor: Name (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>. Alle energieintensive Industrie
> damals von uns hockt deswegen heute entweder in den USA oder China, die
> fleißg billigen Strom mit der pösen Kohle oder Atomkraft erzeugen.

Die Chinesen sind dir da etwas vorraus:

http://www.deutschlandfunk.de/china-310-milliarden...

"Bis vor einigen Jahren lief es noch gut. Aber jetzt wird unsere 
Kohlemine wohl bald schließen. Wir haben die Produktion in den 
vergangenen Jahren immer weiter zurückgefahren. Nächstes Jahr könnte nun 
ganz Schluss sein, heißt es. Die staatliche Betreiberfirma wird sich 
etwas ausdenken müssen für uns Arbeiter."

Autor: Streiklustig (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal eine andere Offtopic-Frage:
Macht ihr bei den Warnstreiks mit, falls es in eurem Betrieb welche 
geben sollte? Bei uns sind welche angekündigt, aber ich war noch nie 
streiken. Gehört sich das für einen Akademiker?

Autor: IGMetallDisneyLandBewohner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Streiklustig schrieb:
> Gehört sich das für einen Akademiker?

Es gehört sich für jeden vernünftigen Menschen, dass er für seine Rechte 
eintritt und kämpft.

Streiklustig schrieb:
> aber ich war noch nie streiken.

Ist ganz einfach, brauchst in der Zeit nur nicht zu arbeiten. ;)

Autor: Streiklustig (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
IGMetallDisneyLandBewohner schrieb:
> Ist ganz einfach, brauchst in der Zeit nur nicht zu arbeiten. ;)

Das bekomme ich glaube ich hin ;)

Vermutlich haben aber die Produktionsmitarbeiter eines Autowerks eine 
höhere Wirkung...

Autor: igm (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wird die IGM es irgendwann schaffen, die dummen Tabellen für alle 
Bundesländer zu konsolidieren?

Bei der IG Chemie ist das der Fall, überall gibt es 13 Stufen 
(+Nebenstufen), die sich dann je nach Bundesland um +- 100€ 
unterscheiden.

Autor: Bayer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mein Tipp: 6,1% bei 21 Monaten Laufzeit in 2 Stufen.

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
G-Man schrieb:
> Deshalb sind ja
> auch seit Agenda 2010 die Löhne gepurzelt durch diese Effekte, gerade
> bei Allerweltsberufen, die "genetisch" viele erlernen können, und das
> war auch der einzige Grund für Einführung. Lohnsenkungen durchsetzen
> können am Markt, um die Gewinne der Unternehmer steigern zu können.

und da das immer noch nicht reicht sollen per blue card auch Ing. mit 
34k€ per anno importiert werden können und die IGM wird immer mehr 
rausgeworfen bzw. durch andere (Haus)Tarife im Unternehmen ersetzt. Nach 
30 Jahren in der IGM und dann outgesourced frage ich mich warum das ewig 
so weitergeht, wer auf die perverse Lohndumping blue card kam. (Ich 
weiss es ja, das macht es so traurig)

Autor: Bessermensch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Streiklustig schrieb:
> Gehört sich das für einen Akademiker?

Ein echter Akademiker wird natürlich nicht mir dem Pöbel gemeinsam auf 
die Straße gehen, er hat ja studeirt und ist etwas Besseres!

Autor: igm (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was haltet ihr von dem IGM Caritas Vorstoß?
Die IGM fordert scheinbar 28h Woche bei 35h Lohn für ausgewählte Gruppen

Autor: Name (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die ersten Warnstreiks sind gelaufen. Bei uns war leider nichts ;-)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warns...

Am Donnerstag ist die nächste Verhandlungs-Runde. Da werden die 
Arbeitgeber nochmal ein lächerliches Angebot auf den Tisch legen (ich 
schätze 2,3% auf 18 Monate) und dann gehts richtig los. Vor Fasching 
sind sie auf jeden Fall durch.

Autor: DrIng (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
igm schrieb:
> Was haltet ihr von dem IGM Caritas Vorstoß?
> Die IGM fordert scheinbar 28h Woche bei 35h Lohn für ausgewählte Gruppen

Ein selten dämlicher Vorschlag. Der Staat ist für so was zuständig, wie 
z.B. Eltern besonders fördern. Aber warum soll ein AG verschiedenen 
Gruppen, aufgrund ihres Privatvergnügens, mehr Gehalt zahlen als 
anderen?

Autor: Mark (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bin auch gespannt was nun dabei rauskommt. Ich vermute man einigt sich 
auf die Möglichkeit mit 28 Stunden, jedoch ohne Lohnausgleich, sowie 
eine Steigerung der Bezüge um 4%

Autor: DrIng (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
4% auf 12 Monate halte ich für utopisch bei der Teuerungsrate im Moment. 
Bin gespannt.

Autor: Pommes (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mark schrieb:
> jedoch ohne Lohnausgleich

Ich verstehe nicht, warum gewisse Gruppen (Personen mit Kindern, mit 
pflegebedürftigen Angehörigen etc.) einen Lohnausgleich erhalten sollen 
und manche nicht. Soll hier etwa Zwietracht zwischen der einen und der 
anderen Gruppe gesäht werden?

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
igm schrieb:
> Was haltet ihr von dem IGM Caritas Vorstoß?
> Die IGM fordert scheinbar 28h Woche bei 35h Lohn für ausgewählte Gruppen

Absoluter Bullshit, diese Fake News.

Es soll einen Zuschuss! von 750 Euro im JAHR geben.
Wo das ein voller Lohnausgleich ist, das dürfte nicht mal in EG1 
reichen, bei den EG von uns MINTlern noch weitaus weniger.

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name schrieb:
> Die staatliche Betreiberfirma wird sich
> etwas ausdenken müssen für uns Arbeiter."

Ja. Umschulung von Kohlebergbau auf Uranbergbau oder zum Bauarbeiter mit 
der Spezialisierung "Kernkraftwerksbau"

Streiklustig schrieb:
> Vermutlich haben aber die Produktionsmitarbeiter eines Autowerks eine
> höhere Wirkung...

Ja, das Management denkt dann viel schneller über eine 
Produktionsverlagerung nach. Die Zauberworte lauten hier "Mexiko" und 
"Rumänien".
Meist verbunden mit dem zusätzlichen Zauberwort "Union Management" 
(=Gewerkschaftsmanagement/-vermeidung)

Autor: Name (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Ja, das Management denkt dann viel schneller über eine
> Produktionsverlagerung nach. Die Zauberworte lauten hier "Mexiko" und
> "Rumänien".
> Meist verbunden mit dem zusätzlichen Zauberwort "Union Management"
> (=Gewerkschaftsmanagement/-vermeidung)

Mein Konzern produziert den Großteil bereits in günstigen Ländern, 
außerdem gibts es an den deutschen Standorten eine neue 
Rekordbeschäftigung. Gibt es hier eine positive Korrelation? Verstehst 
du das? Was sind hier die Zauberworte?

Autor: joajoajoa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fettgemästeter Aktionär schrieb:
> Immer wieder amüsant zu sehen, wie tarifliche Steigerungen zur
> Inflationsanpassung jährlich als natürlich angesehen werden, es aber
> beim Tariflosen nix gibt, außer bei individuellen Gehaltsverhandlungen
> und da nur mit validen Argumenten, die die eigene gestiegene
> Leistungsfähigkeit untermauern und dieses Tun in den meisten Foren mit
> "Karriereberatung" von dessen Nutzern auch noch als gut und natürlich
> angesehen wird. Kein Wunder, warum ein Tarifangestellter heute schon
> deutlich mehr als 1/3 mehr pro Stunde verdient, als sein Counterpart in
> einem gut bürgerlichen Mitelstand mit Fachkräftemangel.

So ist das durchweg das Menschen die sich solidarisch organisieren eben 
mehr bekommen ob es Rechte in der Firma, Gehalt oder Sozialleistungen 
sind. Da kann ma so ziemliche jede Branche als Referenz nehmen.

Klar dann landet eben nicht so viel Kohle bei den Aktionären, Investoren 
etc.. die häufig dafür bekannt sind kurzfristig zu denken. Geld kann man 
eben schnell mal abziehen und einfach in ein gesundes Unternehmen 
stecken. Während langfristige Entscheidungen, eine konstanz im handeln 
eine Abstimmung mit und nicht gegen die Belegschadt eben zukunftsfähig 
machen.

Bist du eigentlich auch in einer Gewerkschaft?

Autor: Pumuckl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wir hatten 2% Inflation. Alles unter 4% wäre also beschämend bei 
Rekord-Handelsüberschüssen.

Es werden aber sicherlich 2,5% werden, um "den Standort nicht zu 
gefährden". Traurig!

Autor: CoolestMonkeyInTheJungle (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier ist eine Liste von IGM betrieben die heute streiken. Da sind einige 
dabei, da hätte ich nicht geglaubt dass sie nach IGM bezahlen...

http://www.nordbayern.de/wirtschaft/zweite-welle-i...

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
> Da sind einige
> dabei, da hätte ich nicht geglaubt dass sie nach IGM bezahlen...

Zum Beispiel?

Autor: Arbeiter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

"Ist ganz einfach, brauchst in der Zeit nur nicht zu arbeiten. ;)"

Hast du schon mal richtig gestreikt, oder auch nur an einen "richtigen" 
Warnstreik teilgenommen?

Nein so einfach ist das leider nicht wenn du dein Streikgeld von der 
Gewerkschaft bekommen möchtest.
Bei der Arbeitsstelle musst du, zumindest bei einen Warnstreik, trotzdem 
erst mal erscheinen, dich in einer eventuell längeren Schlange anstellen 
und einiges an Papierkram erledigen (da wird die Gewerkschaft sehr 
schnell genauso kleinlich wie jedes Behörde oder der Arbeitgeber).

Je nach den Kollegen kann man danach auch nicht einfach nach Hause 
abhauen sondern wird "freiwillig gezwungen" sich in der Öffentlichkeit, 
am Werkstor oder irgendwie andres Publikumswirksam zu zeigen.

Und je nach Betrieb gibt es immer eine "Brandwache", einfach wirklich 
100% Arbeitsniederlegung, auch dort wo es technologisch möglich wäre 
(eine Stahlschmelze kann natürlich nicht einfach abgeschaltet werden) 
gibt es so gut wie nie.

Und die ärmsten Schweine "dürfen" sowieso nicht am Streik teilnehmen 
-oder glaubst die das in Gesundheitswesen, der Altenpflege die Pfleger 
und Krankenschwestern auch nur einfach mal über  mehren Stunden durch 
streiken "dürfen", nein das können und "dürfen" nur die 
Verwaltungsangestellten und eventuell einige wenige Fachärzte in 
ausgewählten Abteilungen.
Das "dürfen" bitte jetzt nicht rechtlich sehen, da gibt es natürlich 
keine Unterschiede, aber in richtigen Leben leider schon...

Und je nach Art des Betriebs zahlt man nach den Streik mit mehr 
Arbeitsaufkommen, d.h. die Arbeitsintensität für jeden Einzelnen ist für 
die nächsten Tage deutlich höher (Insbesondere in der Instandhaltung).

Nein ein Streik ist leider oft nicht einfach "Nicht arbeiten und einige 
schöne Tage haben".


Arbeiter

Autor: CoolestMonkeyInTheJungle (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
>> Da sind einige
>> dabei, da hätte ich nicht geglaubt dass sie nach IGM bezahlen...
>
> Zum Beispiel?

Vor Allem kleinere Firmen wie Läpple Automotive, Preh, Reich, Fränkische 
Rohrwerke, Aerotech, Jenoptik

Sagen dir die Firmen etwas?

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Preh, Aerotech und Jenoptik sagen mir was und wusste, dass dort IGM 
bezahlt wird, der rest sagt mir schon vom Namen nichts.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.