axoloti synthesizer mit STM32F427

Gast #5248621
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Nach längerem hin- und her überlegen habe ich mir jetzt mal eine 
Axoloti-Synthesizerplatine zugelegt.

http://www.axoloti.com/axoloti-patcher/

Auf der Platine ist im wesentlichen ein STM32F427 und ein Audiocodec. 
Gedacht ist das Ganze ist dazu gemacht, eigene Synthesizer aufzubauen.
Man kann mit einem graphischen Editor verschiedene Oszillatoren 
verkabeln und an die Platine Potis und Schalter anschließen und diese 
dann damit steuern.

Es sind ein paar Beispiele dabei, die man schon ohne externe Komponenten 
ausprobieren kann. Die klingen echt nicht schlecht.

Interessant ist, dass die Sourcen offen liegen:
https://github.com/axoloti/axoloti/

Ich habe gerade mal ein wenig herum probiert. Es ist so, dass das 
graphische Patch in ein HTML-File verwandelt wird und dann ein cpp-File 
erzeugt wird. Das ganze kann man dann mittels des "live" Knopfes 
kompiliert und herunter geladen werden. Man sieht eigentlich von dem 
Vorgang nichts, aber ich hab mal ein wenig in die Tiefen gebohrt.
Was mich dabei wundert ist, dass es ziemlich schnell geht ( extrem viel 
schneller als die übliche Compilierprozedur bei sonstigen STM32 
Projekten ).

Die Dokumentation scheint quer über das Internet verteilt, ich bis jetzt 
noch kein Bild mit der Beschreibung aller Anschlüsse gefunden.
Angehängte Dateien:
Gast #5248689
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chris schrieb:
> Wie lange dauert das denn sonst bei dir?
>
> Das kann ich nicht so genau sagen. Aber dieser einfache Synthesizer im
> Bild braucht 2.3 Sekunden mit compilieren und upload.

Ja, wenn man's einigermaßen vernünftig anstellt ist das doch nicht 
überraschend.
Gast #5248788
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Mal kurz eine andere Frage, villeicht kennt sich jemand damit aus: Der 
Axoloti hat MIDI-In damit er von externen Keyboards gesteuert werden 
kann.
Leider haben die günsitigen Keybaords ( von denen ich eines habe ) 
keinen MIDI-out mehr, sondern nur noch eine USB-Schnittstelle.
Wie kriege ich das Signal gewandelt. Das einzige, was mir momentan 
einfällt, ist einen RasPi zu nehmen und das Signal zu wandeln. Aber ich 
vermute, dass dann die Latenz zu hoch wird.
Gast #5248856
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>Full size USB host port, supports USB-MIDI compliant devices.

Tatsächlich, das habe ich überlesen. Ich dachte immer, USB-Host sei 
ziemlich kompliziert zu realisieren und außerdem bräuchte die Hostseite 
irgendwelche speziellen Treiber für das spezifische Gerät.

Ich bin begeistert: Ich habe den Piano-Synthesizer aus den Beispielen 
einfach mal ins interne Flash des Axoloti geladen, eine Handy-Power-Bank 
als Stromversorgung verwendet und einfach ein USB-Kabel zwischen dem 
Axoloti und einem Yhamaha PSR443 Keyboard gesteckt. Und siehe da: es 
funktioniert direkt ohne irgend welche Probleme.
Das Piano-Beispiel klingt zwar eher wie eine Orgel, aber das mir erst 
mal egal.
Gast #5248858
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chris schrieb:
> Ich dachte immer, USB-Host sei
> ziemlich kompliziert zu realisieren und außerdem bräuchte die Hostseite
> irgendwelche speziellen Treiber für das spezifische Gerät.

Richtig, das Teil unterstützt ja auch nur USB-MIDI-Geräte, weil nur 
dafür ein Treiber integriert ist. USB-Host ist kompliziert aber möglich, 
denn  USB-Host-fähige Geräte existieren offenbar.
Gast #5249745
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Im Repository des Axoloti befindet sich ein Treiber für den Audiocodec 
CS34L22, wie er sich auf dem günstigen STM32F4 Discovery befindet.

https://github.com/axoloti/axoloti/blob/master/firmware/codec_CS43L22.c

Ich vermute, dass die Entwicklung damit begonnen wurde.

Im Schaltplan ist aber ein anderer Codec zu sehen:

http://www.axoloti.com/wp-content/uploads/2013/12/axoloti-core-sch-v10.pdf

Interessant wäre, wenn man die Axoloti-Software mit dem Discovery-Board 
benutzen könnte, weil es wesentlich günstiger ist.
Man hat dann zwar keinen externen Speicher den man für Halleffekte 
bräuchte, aber für Tongengeneratoren und verschiedene Effekte würde es 
wohl reichen.
(Firma: matzetronics) #5249768
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chris schrieb:
> Man hat dann zwar keinen externen Speicher den man für Halleffekte
> bräuchte, aber für Tongengeneratoren und verschiedene Effekte würde es
> wohl reichen.

Du kannst die 128k des Disco Boards allerdings exklusiv für Audiodaten 
nutzen, wenn du den Rest deiner Variablen in den CC Ram verschiebst, der 
normalerweise ungenutzt ist, was mit einem angepassten Linker Skript gar 
nicht so schwer ist. Für Flanger und Delays reicht das dann, selbst bei 
Stereodaten.
#5250477
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chris schrieb:
>>Full size USB host port, supports USB-MIDI compliant devices.
>
> > Ich bin begeistert: Ich habe den Piano-Synthesizer aus den Beispielen
> einfach mal ins interne Flash des Axoloti geladen, eine Handy-Power-Bank
> als Stromversorgung verwendet und einfach ein USB-Kabel zwischen dem
> Axoloti und einem Yhamaha PSR443 Keyboard gesteckt. Und siehe da: es
> funktioniert direkt ohne irgend welche Probleme.

Und kann man jetzt noch die Midi-Daten über den DIN Midi Out ausgeben? 
So als USB Midi -> Midi Out wandler? Das wäre super und so ein Board 
bald auch meins ...
#5287614
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So ich habe jetzt auch ein. **freu** Erste Schritte sind erfolgt, aber 
die Beschreibungen insbesondere für Anfänger sind echt quer über das 
Internet verteilt ...

chris schrieb:
> Die Dokumentation scheint quer über das Internet verteilt

Ich habe das hier noch gefunden:

http://www.privatepublic.de/public/factory-objectlist.html

und ein Buch:

https://leanpub.com/getting-started-with-axoloti

Kann einer was zu diesem Buch/PDF sagen? Lohnt das? Das erste Kapitel 
(Leseprobe) ist nur ein so geht es und ich vermisse ein bisschen das 
Warum bzw. Erklärung der Elemente.

Gibt es hier sonst noch Besitzer?

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