DCF Spannungsversorgung

#5249282
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Hallo

Ich habe mir vor ca 1,5Jahren eine Qlocktwo gebaut.
Funktioniert auch wunderbar, aber nach ca. 4 Monaten verabschiedet sich 
jedes Mal mein DCF Modul.

Habe ein 5V Schaltnetzteil für die LED's, µC, Treiber usw. und dann 
einfach 3 Dioden in Reihe um die Spannung auf ca.3V runterzukriegen für 
das DCF Modul.

Habe das ganze auch schon mit nem DC/DC Wandler(5V-->2,5V) probiert, 
aber das DCF Modul wird bei mir nicht alt.

Hat jemand ne Idee wie ich das DCF Modul länger am Leben halten kann, 
bzw. was an diesem Ding überhaupt kaputt gehen kann/

Grüße
Gast #5249296
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Nicolas R. schrieb:
> Habe ein 5V Schaltnetzteil für die LED's, µC, Treiber usw. und dann
> einfach 3 Dioden in Reihe um die Spannung auf ca.3V runterzukriegen für
> das DCF Modul.

EXAKT das ist der Grund.

Die Vorwärtsspannung von Dioden ist vom Strom abhängig. Wenn fast keiner 
fließt, fällt auch nur wenig ab. Wenn das DCF77-Modul gar keinen 
nennenswerten Strom braucht, steigt die Spannung recht weit. Wie weit 
die SPannung steigt, kann dir keiner sagen, das ist Temperatur und 
Exemplarabhängig.

Lass einen Transienten auf den 5V kommen, und tot ist das.

Nimm einen Spannungsregler für das DCF77-Modul, dann geht es auch nicht 
kaputt.

Ich hab für solche Dinge einmal einen größeren Schwung MCP1755 gekauft.
Die 3V3-Variante sollte es tun.
Gast #5249352
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Hmm schrieb:
> Nimm einen Spannungsregler für das DCF77-Modul, dann geht es auch nicht
> kaputt.
> Ich hab für solche Dinge einmal einen größeren Schwung MCP1755 gekauft.

Halte ich für leicht übertrieben, es sei denn, es kommt auf 20mW 
Verluste an.

Diese DCF-Empfänger von P* oder C* brauchen nur wenig Strom. Hier liegt 
ein Pollin-Empfänger #810054: 1,2 bis 3,5V / Strom typ. <90µA - maximal 
120µA steht auf dem Waschzettel.

Da nehme man einen Widerstand samt LED und den Empänger parallel zur LED 
- an 5 Volt weiße LED mit 680 Ohm.

oszi40 schrieb:
> Wahrscheinlich braucht Dein DCF zu wenig Strom? Wenn es die Stromquelle
> erlaubt, dann eine LED als konstante Last hinzu?

Eine LED ist keine konstante Last! Aber gut, wenn das Konzept mit 3 
Dioden in Reihe an 5 Volt bleiben soll, wäre eine Grundlast in Form 
eines Widerstandes sinnvoll. Ich werfe mal 1,5 kOhm parallel zum 
Empängermodul in den Raum.
Gast #5249385
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Harald W. schrieb:
> A. K. schrieb:
>
>> Die Suche nach "Qlocktwo" offenbarte eine Armbanduhr. ;-)
>
> Eine LED plus Widerstand passt da sicherlich noch rein.

Ein MCP1755 dann erst recht. der ist (inklusive Kondensatoren) kleiner 
als eine übliche 5mm LED.

Wer bei der Spannungsversorgung spart, handelt sich nur Probleme ein. 
Eine saubere Spannungsversorgung ist die wichtigste Grundlage für die 
zuverlässige Funktion jeder Schaltung.

Drum: Spannungsregler gehören in jede Bastelkiste. Sowas hat man 
einfach. Und wenns nur eine kleine Tüte LM317 ist.

Aber jeder wie er will, ich werde hier keinem Vorschriften machen ;-)

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