Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Entladeschaltung


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von Theo B. (Gast)


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Hallo Zusammen ,

hat vielleicht schon ein von euch eine Entladeschaltung 
(Konstantstrom-Senke, Spannungsüberwachung mit Schmitt-Trigger) 
entwickelt.
Ich würde mich  sehr freuen,wenn mir jemand
einen Schaltplan zum bauen eines entsprechenden Netzteils zur Verfügung
stellen würde

von Bruno (Gast)


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Theo B. schrieb:
> Hallo Zusammen ,
>
> hat vielleicht schon ein von euch eine Entladeschaltung
> (Konstantstrom-Senke, Spannungsüberwachung mit Schmitt-Trigger)
> entwickelt.
> Ich würde mich  sehr freuen,wenn mir jemand
> einen Schaltplan zum bauen eines entsprechenden Netzteils zur Verfügung
> stellen würde

Was möchtest du denn bauen?
- eine Konstanstromsenke?
- eine Spannungsüberwachung?
- ein Netzteil?

Ich würde vorschlagen, du denkst nochmal in Ruhe nach und formulierst 
dann deine Frage neu. Stell dir am besten vor, du willst erstmal 
jemandem erklären, was du überhaupt machen möchtest...

von oszi40 (Gast)


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Theo B. schrieb:
> Hallo

Wenn man noch keine konkreteren Fragen stellen kann, befindet man sich 
in einer sehr frühen Phase der Entwicklung. Schau mal was Statron 
liefert:
http://www.statron.de/index.php?page=produkte

von Theo B. (Gast)


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Ich möchte ein Lade und Entladegerät für 12 NimH Akkus bauen.
Die haben eine Nennspannung von 14,4V und Kapazität von 4500mAh und 
möchte die erst auf 12 V entladen (Am besten mit einem Konstanten Strom 
von 120 mA) bevor ich die auflade.
Ich habe schon die Ladeschaltung entwickelt und fehlt mir jetzt die 
Entladeschaltung.

von Der Andere (Gast)


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Theo B. schrieb:
> Ich habe schon die Ladeschaltung entwickelt

Prima, dann kannst du das ja (entwickeln)

Theo B. schrieb:
> fehlt mir jetzt die Entladeschaltung.

Ein einfacher Widerstand tut es da auch geschaltet durch einen 
Schmitt-Trigger und einen Mosfet.
Schliesslich ändert sich die Spannung nur zwischen 14,4 und 12V, also 
ist der Strom konstant genug.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Theo B. schrieb:
> Ich möchte ein Lade und Entladegerät für 12 NimH Akkus bauen.

Aha.

> Die haben eine Nennspannung von 14,4V und Kapazität von 4500mAh und
> möchte die erst auf 12 V entladen (Am besten mit einem Konstanten Strom
> von 120 mA)

Ein simpler Widerstand reicht doch. Entweder 100R, dann ist der Strom am 
Entlade-Ende bei 120mA und startet bei 144mA. Oder 120R, dann startet 
der Strom bei 120mA und fällt bis auf 100mA.

Bei einem Akkupack mit 4.5Ah würde ich allerdings einen höheren 
Entladestrom verwenden. 450mA (C/10h) sind sicher erlaubt. Vermutlich 
sogar deutlich mehr. Und es soll ja mal fertig werden.

von Andrew T. (marsufant)


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@TE:

Evtl. hier mal eine Anregung holen, ein ähnliches Projekt für einzellige 
Akkus mit guter Erklärung:

http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/akku/akku.htm


http://www.harald-sattler.de/html/body_akku-entlader.htm

: Bearbeitet durch User
von Theo B. (Gast)


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hab so eine Schaltung im Internet gefunden
Was sagt ihr dazu ?

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Theo B. schrieb:
> hab so eine Schaltung im Internet gefunden
> Was sagt ihr dazu ?

Daß sie keine Konstantstromentladung macht, sondern einen simplen 
Lastwiderstand verwendet. Wie dir (mehrfach) vorgeschlagen wurde.

von juergen (Gast)


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Theo B. schrieb:
> Hallo Zusammen ,
>
> hat vielleicht schon ein von euch eine Entladeschaltung
> (Konstantstrom-Senke, Spannungsüberwachung mit Schmitt-Trigger)
> entwickelt.

Ja! Hab' ich gemacht.

Ein Konstantstrom von genau 0,5A oder 1A (je nach Schalterstellung) wird 
verkehrt herum gnadenlos, zellenspannungsunabhängig durch den Akku 
gedrückt, bis nur noch 0,7V Klemmenspannung pro Zelle übrig bleiben. Bei 
weniger schaltet sich die ganze Apparatur stromlos. Tiefentladung ist 
ausgeschlossen! Auf der Uhr läßt sich dann die Entladezeit und damit 
auch die Kapazität des Akkus ablesen.

Geeignet für mikro/Mignon/Baby-Akkus bis hin zur 12V Autobatterie.

Benötigt wird ein 2-Ebenen-Stufenschalter (wenn ich mich recht 
erinnere), ein kleiner Transistor und ein 2N3055, ein Klingeltrafo, zwei 
12V-Suffitten, ein Relais und etwas "Hühnerfutter".

Das Gerät hat sich bewährt.

Im Grunde genommen eine einfache Angelegenheit.

von OS (Gast)


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Du kannst auch so ein Modul verwenden.
Nicht Selbst gebaut, aber das Funktioniert schon mal.

Ebay-Artikel Nr. 142259730155

Und eine Anzeige gibt es auch dazu um die Kapazität zu ermitteln.
Ladegerät kannst immer noch bauen.

von OS (Gast)


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Wenn Du unbedingt selbst bauen willst, dann kannst Du Dir erst mal 
anschauen wie es bei Käuflichen Lade / Entladegeräte gemacht wird.
Von ELV gibt es einige solcher Geräte.
So z.B. das ALC 8500.

Hier mal ein Link zum Schaltplan, Beschreibung.
Die Schaltung ist gut beschrieben.

http://hebo-info.de/283/59066_ALC8000_8500Expert_km.pdf

Als info ist das schon recht brauchbar.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Du kannst zum Abschalten des Entladevorgangs einfach ein 12V Relais in 
Selbsthalte-Schaltung verwenden, wenn der Entladestrom hoch genug ist 
(ich würde 1C oder 0,5C nehmen.

Wenn der Akku leer wird, schaltet das Relais bei etwa 6-9V ab. Die 
Spannung des Akkus wird dann sehr schnell wieder auf einen erträglichen 
Wert ansteigen, jetzt wo die Last weg ist.

: Bearbeitet durch User
von batman (Gast)


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Theo B. schrieb:
> Ich möchte ein Lade und Entladegerät für 12 NimH Akkus bauen.

Halt ich für keine gute Idee. NiMH verschleißen bei Tiefentladung oder 
gar Verpolung noch schneller (sind sowieso recht kurzlebig) und das ist 
bei 12 in Serie mit möglichen Spannungen bis mindestens 1.3V kaum zu 
kontrollieren.

Besser alle Zellen einzeln entladen, z.B. simpel über 13 pol. 
angesteckte Pinleiste mit je 1 Diode+Widerstand in Reihe.

von Jacko (Gast)


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Im normalen Leben wird eine "Batterie", also die Reihen-
schaltung von 12 NiMH-Akkus auch ohne Betrachtung der einzelnen
Zelle entladen.

Konstantstromquelle bringt keinen großen Vorteil, da sich der
Strom nur um 14,4/12,0 bis 12,0/12,0 = 1,2 bis 1,0 ändert.

Lege also einen Entladewiderstand passender Größe an.
Bei 4,5 Ah wären das 13,1 V / 0,45 A = 29 Ohm -> 27 Ohm
14,4 V an 27 Ohm ergeben 7,7 W
Nimm also 27 Ohm, die 10 W - oder besser 20 W vertragen.

12 V als Entladeschlussspannung ~= 1 V / Zelle ist OK, der Wert
darf aber auch nicht unterschritten werden!

Die Abschaltung braucht eine GENAUE Referenz, was mit
einer popligen Diode nicht zu machen ist. Mindestens ein
LM 285-Z2,5 (kostet < 50 Cent) muss her.

Siehe "unterspannung.png":

- Ersetze die 3 Ohm oberhalb von M1 durch 27 Ohm / 20 W
- Ersetze die 1N4148 durch einen LM 285-Z2,5.
  (Richtige Polung beachten: Bei TO-92 Pin 1 nach Masse.)
- Ersetze den Spannungsteiler 16k / 820 durch
  einen Spannungsteiler 3,3 k / 680 Ohm

Gute Nacht!

von batman (Gast)


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In der Praxis wird leider auch die höchste Exaktheit der Gesamtspannung 
die einzelnen Zellen nicht vor schädlicher Tiefentladung abhalten.
Mit NiCads hat das noch einigermaßen funktioniert, die haben es nicht so 
genau genommen und konnten bis 0V entladen werden.
NiMH sind da was ganz anderes und werden daher von Profis auch sehr 
ungern in dieser Konfiguration genommen, wie z.B. in Akkuschraubern bei 
18V o.ä.

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