Hallo,
ich habe heute eine 8 Kanal Relaiskarte zusammen mit dem MCP23017 und
einem ULN2003 getestet.
Der erste Versuch war so weit erfolgreich. Habe anschließen eine
Elektroweiche für den Modellbau an das Relais angeschlossen. Diese soll
nämlich geschalten werden. Ich Habe also mein MCP wieder auf Out gesetzt
und den Ausgang angesteuert. Dieser hat auch geschalten. Anschließend
setzte ich ihn wieder zurück, um ihn erneut zu schalten. Und genau dann
habe ich das Problem. Ich kann das Relais dann nicht mehr schalten. Erst
wenn ich den MCP wieder als Out definiere, ist ein Schaltvorgang
möglich. Ist an der externe Seite des Relais nichts angeschlossen, so
kann ich beliebig oft schalten. Ich verstehe allerdings nicht wo genau
das Problem ist. Immerhin sind die beiden Seiten doch voneinander
getrennt.
Es macht für mich den Eindruck, als ob der MCP resetet wird. Hatte
jemand solch ein Problem schon einmal, oder weis jemand wo man das
Problem lösen kann?
Freilaufdiode am Relais vergessen?
Stützkondensatoren vergessen an den ICs?
Leitungen zu lang?
Wenn lang, dann nicht abgeschirmt?
Stromversorgung zu schwach für das Relais -> Spannungseinbruch?
GND Probleme?
Oder, oder, oder.
Optokoppler sind auf der Relaiskarte verbaut.
Spannungsversorgung,Gnd Problem kann ja eig. fast nicht sein oder? Das
hat doch nichts damit zu tun, ob auf der Sekundaerseite was
angeschlossen ist oder nicht?
Ich habe mal den Link zu den Relais
tinxi® 8 Kanal Relais Modul 5V DC 230V Optokoppler passend für Arduino
Raspberry Pi
https://www.amazon.de/dp/B01C2IN2U2/ref=cm_sw_r_cp_api_EAwpAbHXHB376
marcel schrieb:> Ist an der externe Seite des Relais nichts angeschlossen, so> kann ich beliebig oft schalten. Ich verstehe allerdings nicht wo genau> das Problem ist.
Die Elektoweiche (AC?) wird sicherlich beim Schalten ordentliches
Kontaktfeuer produzieren. Das dürfte deinen Prozessor beeinflussen. EMV.
- Resetbeschaltung
- Aufbau,
- Stromversorgung,
- Blockung
all das kann die Beeinflussung möglich machen.
Genau den uln verwende ich fuer die Ansteuerung. Habe es auch schon ohne
versucht bringt aber auch nichts. Schaltplan habe ich keinen zur Hand.
Bild sieht man nich wirklich was.
Die Weichen sind DC12V. Reset habe ich auf 5V gelegt. Vermute auch das
ich mir beim abschalten irgendwo was einfange... Aber wie kommt man das
weg?
marcel schrieb:> Es macht für mich den Eindruck, als ob der MCP resetet wird. Hatte
Hast du genügen "Power" für den MC?
(Stützelko usw.)
Versorge mal den MC aus einer eigenen Strom/Spannungsquelle.
Kurt
Danke für den Tipp ich werde morgen mal schauen ob ich Widerstände in
dieser Größenordnung rumliegen hab und werde diese dann mal in der SCL
und SDA Leitung verbauen.
Wäre ja wundervoll, wenn das mein Problem schon lösen würde.
So das ganze brachte leider keinen Erfolg. Ich habe mal die Position der
Relais geändert. Sprich sie sind nicht mehr so nah am Controller. Nun
kann ich öfters schalten. Es kann sein, dass nun 3 oder 5 Schaltzyklen
möglich sind. Bis mir alles "abgelöscht" wird.
Es scheint so, als ob ich mir beim umschalten der Relais Störungen
einfange. Mit was bekommt man diese am besten weg?
@Müller I2C kommt vom MCp23017. Diesen Steuer ich über den Bus an.
Hey ich habe gerade nochmal über meine Schaltung geschaut, als ich den
Plan gezeichnet habe. Mir ist dabei folgendes aufgefallen.
Vom MCP23017 habe ich die CDD mit 3.3V Verbunden. Habe diese nun mal auf
5V gelegt und konnte viele Schaltzyklen durchführen. Nur wenn ich 2 oder
3 Relais gleichzeitig abschalte, hatte ich das Problem.
Anbei habe ich noch den Plan, wie ich es aktuell angeschlossen habe.
Widerstände habe ich in SLC SDA drin. Da ist mir ein Zeichenfehler
passiert.
a)
Sind auf dem Relaisboard die 5V am unteren Connector mit dem VCC Pin am
oberen (breiten) Connector verbunden?
Ich vermute die 5V Verbindung vom Controller zum Relaisboard ist
überflüssig wenn nicht sogar schädlich - insbesondere wenn die 5V vom
Controller nicht die gleichen 5V wie dein Supply links unten sind.
b)
Deine ICs haben so wie es aussieht keine Stützkondensatoren.
Jedes IC sollte einen 100nF Keramikkondensator zwischen VCC und GND
(bzw. VCC und VDD) bekommen, der ULN zusätlich noch einen 1uF.
c)
Das Relaisboard braucht einen Kondensator. Die Freilaufdioden schießen
die Überspannung in die 5V Leitung, und mit der jetzigen Verbindung
beeinflussen diese Peaks vermutlich deine ICs.
Für diese Theorie spricht vor allem, dass deine Probleme beim Abschalten
von Relais auftreten.
Plaziere direkt am 5V Connector (unterer Connector) des Relaisboards
einen 100nF Keramik, einen 1uF Keramik und einen 10..22uF Elko zwischen
5V und GND.
d)
Probiere mal 2.2K Pullups. 4.7K sollten bei 5V zwar reichen, die 2.2K
schaden aber auch nicht.
marcel schrieb:> Nur wenn ich 2 oder> 3 Relais gleichzeitig abschalte, hatte ich das Problem.
Du könntest die Relais (wenn die oberen Maßnahmen - vor allem die
Kondensatoren - nichts bringen) jeweils etwas zeitverzögert (z.B. 0.1s)
schalten, damit sich Strom- und Spannungsspitzen möglichst wenig
überlagern.
Hey erst einmal wünsche ich euch frohe Weihnachten. Ich habe zwar
einiges hier, allerdings keine Kondensatoren. Ich werde das ganze nun
einmal so testen, da seit ich den MCP an 5V hängen hab nur Probleme
bekomm, wenn ich mehrere Relais gleichzeitig schalt, ist es für mich
i.O. Ich werde eh immer eine Weiche nach der anderen Schalten. Da sah es
aktuell gut aus und hatte keine Probleme so weit. Werde mir bei
Gelegenheit Kondensatoren besorgen und diese nach eurer Vorgabe
einbauen.
Ich danke euch auf jeden Fall für die super Unterstützung hier.