Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, funktionsfähiger Bipolartransistor!

Gast #5252763
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Da schließe ich mich gerne an. Happy Birthday, Ge-Spitzentransistor!

Diese Art Transistor konnte und kann übrigens sogar selbst gebaut - und 
sogar mehrfach repariert - werden... am einfachsten aus einer 
Ge-Spitzendiode.

(Dazu mußte ("nur") der Goldkontakt an der Spitze vorsichtig zerteilt 
werden - der Abstand beider "Goldkanten" möglichst gering gehalten.

Hierbei wird deutlich, daß ein Transistor unmöglich aus zwei Dioden 
"zusammengesetzt" werden kann - man muß eine zerteilen ... :-)
#5252765
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HBD-PCT schrieb:
> Oh - und er mußte dann noch (lustigerweise ein häufiges Todesurteil von
> modernen BJTs) über einen relativ hohen Stromstoß "aktiviert" werden.

Es hielt sich auch lange Zeit das Gerücht, das man so die 
Stromverstärkung durch weiteres Fortschreiten des Diffusionsprozesses 
erhöhen kann - oder ihn damit gleich in die ewigen Jagdgründe befördern 
kann :-)
Gast #5252785
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Matthias S. schrieb:
> Mir tut es leid, das ich in den letzten 40 Jahren so viele von deinen
> Brüderchen kaputt gemacht habe, aber immerhin habe ich dabei viel
> gelernt :-P

Wie wahr. Mir kommt der Unterschied vor, wie "damals Holzhammer, jetzt 
Skalpell oder Panzerfaust". Heute kommt es öfter vor, daß Bauteile 
nicht, oder nicht gleich völlig, kaputtgehen - aber wenn, dann oft sehr 
spektakulär (P(damals) <&> P(heute) ... und kein CC LNG besessen).

Ich konnte also meine Folter-, zu-Tode-schinden- sowie schnell(er)en BE- 
Mordfähigkeiten seitdem verbessern. Das meintest Du doch auch, oder?

Raymund H. schrieb:
> Ich gratuliere dabei dem Feldeffekttransistor, laut Wikipedia ist er
> älter und ich habe viele Milliarden davon alleine in meinem Smartphone.

Ging es nicht um "Geburtstag"? What shall this age-competition, da?
Gast #5252795
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Matthias S. schrieb:
> Mir tut es leid, das ich in den letzten 40 Jahren so viele von deinen
> Brüderchen kaputt gemacht habe, aber immerhin habe ich dabei viel
> gelernt :-P

Mir kommt der Unterschied vor, wie "damals Holzhammer, jetzt Skalpell 
oder Panzerfaust". Heute ist es der Regelfall, daß Bauteile nicht, oder 
auch nicht gleich völlig, kaputtgehen - aber wenn doch, dann oft sehr 
spektakulär.

Ich konnte also - wie Du wohl auch (bzw: "das meintest Du doch, oder?") 
-
meine Folter-, zu-Tode-schinden- sowie auch die "gnädigen" schnell(er)en 
BE-Mordfähigkeiten seitdem verbessern.

Raymund H. schrieb:
> Ich gratuliere dabei dem Feldeffekttransistor, laut Wikipedia ist er
> älter und ich habe viele Milliarden davon alleine in meinem Smartphone.

Ging es nicht um "Geburtstag"? (What shall this ages-bet-bid?)
(Firma: matzetronics) #5253086
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Marco H. schrieb:
> Hat noch jemand einen funktionsfähigen Spitzentransistor?

Mullard jedenfalls hat den OC50 und den OC51 rausgebracht, wobei nicht 
ganz klar ist, ob er je Produktionsstückzahlen erreichte. Die ersten 
erfolgreichen waren jedenfalls Junction Typen - OC10,11 und 12, danach 
kam der beliebte OC71 und sein 'rauscharmer'* Bruder OC70 im 
Glasgehäuse, weil es bei den OC10-12 wohl Probleme mit dem Plastik gab.
http://www.wylie.org.uk/technology/semics/Mullard/Mullard.htm

Ganz erstaunlich finde ich, das es sowas wie ein exklusives Patent von 
Bell anscheinend nicht gab.

*Das 'rauscharm' ist heute etwas überholt :-)
Beitrag #5258862 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5261439
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Matthias S. schrieb:
> Ganz erstaunlich finde ich, das es sowas wie ein exklusives Patent von
> Bell anscheinend nicht gab.

Ich denke, dass die Ausserirdischen damals mit ihrem UFO-Absturz 1946 
wesentlich zu der Entwicklung des Transistors beigetragen haben. Denn 
der plötzliche schnelle Sprung von der Röhre zum Siliziumtransistor, 
ohne temporäre Zwischenentwicklungen, erscheint mir dann doch etwas zu 
groß.
Gast #5261475
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michael_ schrieb:
> Mit dem Nuvistor.

Ok, der funktionierte aber auch wie eine Röhre und hatte auch noch das 
gleiche Röhren-Schaltsymbol mit den Anschlüssen Anode, Kathode und 
Gitter und enthielt noch kein Silizium. War aber immerhin schon deutlich 
kleiner und hatte die Form eines Transistors und bessere 
HF-Eigenschaften.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #5261603
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Konrad Zuse schrieb:
> Denn
> der plötzliche schnelle Sprung von der Röhre zum Siliziumtransistor,
> ohne temporäre Zwischenentwicklungen, erscheint mir dann doch etwas zu
> groß.

Eigentlich ist es erstaunlich, so 1963 bei einem Vortrag eines 
Telefunken Mitarbeiters (Prof. Dr. W. T. Runge) auf der Hannover Messe 
gesagt, das man sich am Anfang des 20. Jh. nicht mehr um den 
Kristalldetektor gekümmert hat, der als Demodulator für AM Sendungen 
verwendet wurde. Hätte man, so besagter Leiter der Telefunken 
Entwicklung, da nachgebohrt, hätte man schon 20 Jahre früher einen 
Transistor schaffen können - die Röhre wäre viel schneller auf Nischen 
zurückgedrängt worden.

Quelle: "A.F. Marfeld, Das Buch der Astronautik, Safari Verlag 1963"

Es braucht also weder Roswell noch Ausserirdische, sondern nur ein paar 
Leute, denen was auffällt.
Beitrag #5264855 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5264895
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Heiner schrieb im Beitrag #5264855:
> Trololololooooo!

Ohne, dass ich das Notenblatt von diesem Lied vor mir liegen habe, 
erkenne ich aber sofort an dem Aufbau der Silben, welche Melodie darauf 
sehr gut passt:  ''--__     ;)

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