Gast
#5253106
Hallo gerade mal wieder in Extremis festgestellt: Beim Übertragen einer etwa 18 GB großen Videodatei von einer schnellen 64 GB microSDXC Speicherkarte Klasse 10 problemfrei deutlich über 50 MB/sek (angeblich auch zeitweise 100 MB/sek - dieser Wert liegt wohl aber an der seltsamen Geschwindigkeitsmessung von Windows) erreicht, aber schon beim einlesen weiterer Videodateien der gleichen Speicherkarte, und beim gleichen Auslesevorgang ist die Geschwindigkeit recht schnell auf 25 - 30 MB/sek abgefallen, wobei die einzelnen Videodateien mit 4GB bis hinunter zu etwa 200MB immer noch recht groß sind. Übertragungsweg war USB3 mit einen "echten" und meiner Meinung guten USB3 Kartenleser. Prinzipiell gleiches Verhalten stelle ich bei jeden Kopiervorgang fest unabhängig von den Schnittstellen und der Speicherkomponenten, halt jeweils mit anderen Geschwindigkeitswerten aber die Unterschiede bleiben. Klar ist das beim Kopieren vieler kleiner Dateien der "Overhead" im Vergleich zu Nutzdateigröße einen deutlich größeren Anteil hat als bei wenigen großen Nutzdateien. Aber so viele MB "Overhead" werden da wohl doch nicht vorhanden sein, und große Dateien sind auch nicht weniger Fragmentiert als kleine. Also warum sinkt beim Kopieren von vielen kleinen Dateien die Datenübertragung teilweise so extrem ab ? Als besonders anfällig haben sich bei mir USB Sticks erwiesen - manchmal klappt es auch mit billigen USB2 Sticks recht schnell, aber viel öfter wird es nah zu unerträglich langsam - 15 Minuten für 1GB an Nutzdaten wenn viele kleine Dateien vorliegen sind keine absolute Ausnahme - und das bei einen Stick der auf den gleichen System und bei gleicher Datenfestplatte auch schon 1GB in 2 oder 3 Minuten schafft. Dabei ist es vom Prinzip her egal der Schreibcache aktiviert ist oder nicht - die teilweise extremen Geschwindigkeitsunterschiede bleiben bestehen, die Geschwindigkeit ist nur generell dann höher aber die Unterschiede bleiben. mfg Bitte Flotter