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Forum: PC Hard- und Software Freifunk und GMail


Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,

benutzt jemand von euch ein Freifunk-Netzwerk? Zumindest mal ab und zu?

Ich mache das. Aber jedes Mal, wenn ich meine Mails von Googlemail 
abrufen will und eben in meinem WLAN war und kurz darauf im 
Freifunk-Netz, sperrt mich Google aus. Wenn die Anmeldung dann später 
wieder (in meinem Netz) klappt, rufe ich eine Mail mit dem Titel 
"Kritische Sicherheitswarnung" ab:

"Jemand hat soeben Ihr Passwort verwendet und versucht, sich in Ihrem 
Konto anzumelden. Google hat das verhindert, aber Sie sollten diesem 
Vorfall auf den Grund gehen."

Ich kann mir denken, dass das daran liegt, dass Freifunk über einen 
Proxy/VPN geht und meine IP dann natürlich einen komplett anderen 
Standort suggeriert. So ist aber eine sinnvolle Benutzung überhaupt 
nicht mehr möglich. Ich habe leider auch keine Option gefunden, mit der 
ich das Verhalten abstellen kann.

Wie macht ihr das?

Autor: Raspberry (Gast)
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Entweder immer ein vpn nehmen oder hinnehmen.
Wenn dein freifunk Knoten: VPN abschalten

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Klaus schrieb:
> Hallo,
>
> benutzt jemand von euch ein Freifunk-Netzwerk? Zumindest mal ab und zu?
>
> Ich mache das. Aber jedes Mal, wenn ich meine Mails von Googlemail
> abrufen will und eben in meinem WLAN war und kurz darauf im
> Freifunk-Netz, sperrt mich Google aus.

Im heimischen Netz abmelden und im Freifunknetz dann wieder anmelden?

Autor: Dünnwandtroll (Gast)
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Ja, das ist ein Sicherheitsfeature. Denn du kannst nicht jetzt hier und 
Minuten spaeter 1000km weiter weg sein. Dran denken, die wissen, ob, 
wann und wohin du fliegst. Du kannst bei Google die letzten Logins 
anschauen. Allenfalls gibt's auch ein Infomail, dass ein unzulaessiges 
Login probiert wurde.

Autor: Dünnwandtroll (Gast)
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Was man dagegen machen kann ? WAs soll das ueberhaupt ? Mach's nicht, dh 
diesen ploetzlichen Standortwechsel.

Autor: Manfred (Gast)
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Dünnwandtroll schrieb:
> Ja, das ist ein Sicherheitsfeature.

.. eines unbenutzbar paranoiden US-Anbieters, wolltest Du sicherlich 
schreiben?

Dieser Googlemail ist mir schon auf den Sack gegangen, wenn ich aus dem 
selben IP-Bereich von verschiedenen PCs abfrage oder oder mal in der 
Firma geschaut habe. Dass man über den Drecksdienst keine Anhänge, außer 
Bildern, versandt bekommt, macht ihn auch nicht gerade sinnvoll.

Ich habe dort vor zwei Jahren den Abwesenheitsassistenten eingerichtet 
"Because of some fucking issues this mail account is no longer in use!" 
und fertig.

Schlimmer ist nur noch Microsoft (outlook.com) - auch kaum benutzbar.

Autor: Klaus (Gast)
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Ich kann es leider nicht vermeiden, mal über den VPN und mal ohne meine 
Mails abzurufen. Ich finde das jetzt aber nicht sooo exotisch- Internet 
ist Internet und IPs sind nicht personenbezogen. Merkwürdig, dass man 
das nicht abschalten kann.

Autor: Dünnwandtroll (Gast)
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> Dass man über den Drecksdienst keine Anhänge, außer Bildern, versandt bekommt, 
macht ihn auch nicht gerade sinnvoll.

Ohne die Aussage mit nur-Bildern verfiziert zu haben... nix bezahlen und 
Meckern ..

Autor: exYahoo (Gast)
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Klaus schrieb:
> Ich kann es leider nicht vermeiden, mal über den VPN und mal ohne meine
> Mails abzurufen. Ich finde das jetzt aber nicht sooo exotisch- Internet
> ist Internet und IPs sind nicht personenbezogen. Merkwürdig, dass man
> das nicht abschalten kann.

Bei Yahoo reicht Benutzer+Passwort alleine auch nicht mehr. Dort 
muss/kann man sich einen extra Schluessel anlegen der dann wohl auf alle 
Geraete kommt von denen man zugreifen will.

Hatte dort 15Jahre lang ein 'werbemuell'-Postfach ebay, Pollin etc. 
unter welchen Namen das angelegt wurde aber schon lange vergessen,da kam 
dann auch  irgendwann nachdem das eigentlich so gut wie immer 
stoerungsfrei funktionierte, incl. Jahrelangem ignorieren der 
Aufforderung den  Nutzungsbedingungen zuzustimmen die Meldung 
'anmeldeversuch von unbekannten Geraet'.

Gut, das es z.B. das alte plain-login bei pop3 nicht mehr gibt und das 
das nun ueber tls(1.7?) geht soll einem ja Recht sein aber das einem der 
login ueber https ins webinterface trotz gueltiger Daten, also 
benutzername+passwort, ohne seinen 'supercookie' (sag ich jetzt mal so, 
k.A. was die genau wo speichern) verweigert wird ist schon ein dolles 
Ding.


---
Ob mein passwort etwas taugt oder ob es ala '1234' eher unsicher ist hat 
doch Sache des Benutzers zu bleiben.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Klaus schrieb:
> Ich kann es leider nicht vermeiden, mal über den VPN und mal ohne meine
> Mails abzurufen. Ich finde das jetzt aber nicht sooo exotisch- Internet
> ist Internet und IPs sind nicht personenbezogen. Merkwürdig, dass man
> das nicht abschalten kann.

Es ist aber doch schon stark ungewöhnlich, wenn sich während einer 
Nutzersitzung (!) die IP komplett ändert. Wenn ich mich mal von meinem 
Festnetzanschluss anmelde und mal per Mobilfunk ist das kein Thema, aber 
in einer offenen Sitzung einfach von Mobil auf WLAN zu wechseln (und 
damit andere IP) bringt nicht nur Google durcheinander. Zu Recht, meiner 
Meinung nach.

Probier doch mal eine eigene Domain mit eigener Mailadresse, kann ich 
nur empfehlen. Ist halt nicht kostenlos.

Autor: Klaus (Gast)
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Ich weiß nicht so recht, was du mit "während einer Nutzersitzung" 
meinst. Manchmal ist mein Notebook an und Thunderbird läuft und ich 
renne mit dem Smartphone zwei Häuser weiter. Das Notebook liegt noch auf 
meinem Schreibtisch und währenddessen loggt sich das Smartphone in das 
Freifunk-Netz ein. Schon habe ich den Salat.

Autor: oszi40 (Gast)
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Klaus schrieb:
> Ich habe leider auch keine Option gefunden, mit der
> ich das Verhalten abstellen kann.

Evtl. weiterleiten? Einfach anderes Postfach bei anderem Betreiber 
benutzen?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Klaus schrieb:
> Ich weiß nicht so recht, was du mit "während einer Nutzersitzung"
> meinst.

Ich bin jetzt von Webmail bzw. Webdiensten allgemein, also per Browser, 
ausgegangen.

> Manchmal ist mein Notebook an und Thunderbird läuft und ich
> renne mit dem Smartphone zwei Häuser weiter. Das Notebook liegt noch auf
> meinem Schreibtisch und währenddessen loggt sich das Smartphone in das
> Freifunk-Netz ein. Schon habe ich den Salat.

Das Problem hab ich wiederum so noch nicht gehabt.

Autor: Schwarzseher (Gast)
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Versuch doch mal die Zwei-Faktor-Authentifizierung für dein Googlekonto 
einzurichten.
https://support.google.com/accounts/answer/185839?hl=de

Seitdem ich das anhab, ist google wesentlich weniger paranoid.


Falls das nicht reicht, evtl. weil die Freifunk-Exit-Nodes (Ähnlich 
TOR-Exit-Nodes) gerne mal in Blacklisten landen:

Mach dir ein eigenes VPN nach Hause, und benutze das über Freifunk.

Autor: Karl (Gast)
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Google hat irgendwo in den Kontoeinstellungen eine Liste an 
Loginversuchen, nachdem der Endpunkt der Freifunk VPN statisch sein 
sollte kannst du da einfach "war ich" klicken, dann sollte es klappen.

Facebook hat sowas auch irgendwo, diese Liste mit den Logins und IP ist 
aber immer sehr gut versteckt...

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