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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studiengänge mit Zukunft in Deutschland


Autor: Bb O. (bbox)
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Welche Studiengänge haben Zukunft in Deutschland?

: Bearbeitet durch User
Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Welche Studiengänge haben Zukunft in Deutschland?

Wenn was drauf hast - Alle. Selbst Frau Nahles ist mit einer 
abgebrochenen Promo in Literaturwissenschaften Ministerin geworden, von 
Meister zu Guttenberg ganz zu schweigen.

Autor: Mr. Big (Gast)
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Annette Schavan war noch cleverer, die hat nur Abitur und war Ministerin 
und Botschafterin.

Daher der Tip:
Druck Dir eine Promotionsurkunde und gut ist. Wissen und Können sind 
heutzutage für die Karriere hinderlich.

Autor: MangelMarkus (Gast)
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Alles was nicht ausgelagert werden kann oder mit Osteuropäern aufgefüllt 
werden kann.

Medizin wird zunehmend von Osteuropäern dominiert. Ausserdem haben die 
60 Prozent Reallohnverlust seit 1990.

Ingenieurleistungen können überall hin ausgelagert werden oder von 
Osteuropäern erledigt werden. Passiert so auch gerade massiv. Du 
konkurrierst mit der ganzen Welt ...

Juristen können nicht so leicht ersetzt werden. China hat am Rechtstaat 
kein Interesse, Osteuropäer können meist kein vernünftiges Deutsch...

BWL geht immer, kann nur schwer ausgelagert werden. Guter Verdienst. In 
allen Regionen Bedarf.

Jura > BWL > Medizin > Ingenieurwesen

Autor: Ingenieur (Gast)
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Mit einem MINT Studium bist Du immer auf der Gewinnerseite.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ingenieur schrieb:
> MINT

Mint = Mintze!

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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BWL und Jura

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Ingenieur schrieb:
> Mit einem MINT Studium bist Du immer auf der Gewinnerseite.

Genau, weil du da für Brotkrummen die Arbeit der Gewinner machen darfst.

Autor: A. K. (prx)
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Henry G. schrieb:
> Genau, weil du da für Brotkrummen die Arbeit der Gewinner machen darfst.

Was muss man studieren, um wahrscheinlich deutlich über den Durchschnitt 
zu landen? Oder ist das zu wenig und alles unter den oberen 1% ist 
nutzlos?

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Genau, weil du da für Brotkrummen die Arbeit der Gewinner machen darfst.

Du mußt dein tragisches Schicksal nicht auf alle anderen übertragen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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A. K. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Genau, weil du da für Brotkrummen die Arbeit der Gewinner machen darfst.
>
> Was muss man studieren, um wahrscheinlich deutlich über den Durchschnitt
> zu landen? Oder ist das zu wenig und alles unter den oberen 1% ist
> nutzlos?

Habe ich doch schon geschrieben. Studieren hilft nur bedingt, man muss 
da schon in die richtigen Kreise reingeboren sein.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>Genau, weil du da für Brotkrummen die Arbeit der Gewinner machen darfst.
>
> Du mußt dein tragisches Schicksal nicht auf alle anderen übertragen.

Glaube mir, das Schicksal teilst du mit mir, du willst es dir nur nicht 
eingestehen.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>...du willst es dir nur nicht eingestehen.

Hörst du eigentlich auch gelegentlich Stimmen?

Autor: Jo S. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Studieren hilft nur bedingt, man muss
> da schon in die richtigen Kreise reingeboren sein.

Bist du doch, oder?
Du mußt nur den grauen Arbeitsmantel mit einem weißen Kittel tauschen. 
;)  :)

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ingenieur schrieb:
> Mit einem MINT Studium bist Du immer auf der Gewinnerseite.

Das ist relativ.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Viele haben keinen Abschluss wie Joschka Fischer, Volker Beck, Claudia 
Roth, Katrin Göring-Eckardt usw. Auch die kassieren ordentlich.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>...du willst es dir nur nicht eingestehen.
>
> Hörst du eigentlich auch gelegentlich Stimmen?

Ja klar, ich bin ja nicht taub.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Mr. Big schrieb:
> Annette Schavan war noch cleverer, die hat nur Abitur und war Ministerin
> und Botschafterin.



Petra Hinz hat sich sogar das Abitur gespart. Einfach alles vortäuschen 
hat gereicht.


https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Hinz#Gef%C3%A4...

Autor: F. B. (finanzberater)
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Henry G. schrieb:
> Habe ich doch schon geschrieben. Studieren hilft nur bedingt, man muss
> da schon in die richtigen Kreise reingeboren sein.

Nein, muss man nicht. Aber man sollte das MINT-Studium nur als 
Sprungbrett ansehen, indem man das verdiente Geld gut investiert. 
Eigentlich braucht es kein Studium, um reich zu werden. Aber man 
benötigt halt einen Grundstock an Kapital für seine Investitionen. Um 
sich das Grundkapital für den finanziellen Erfolg zu erarbeiten, dafür 
ist das MINT-Studium ganz okay. Zehn Jahre bei einem mittelmäßigen 
KMU-Gehalt reichen dafür völlig aus.

Leider fehlt den meisten hierfür an der nötigen Intelligenz, um das 
System zu durchschauen. Das System kann nur funktionieren, solange nur 
eine kleine, elitäre Minderheit das System durchschaut und für sich 
ausnutzt und den Rest dann für sich arbeiten lässt. Deswegen hält das 
System die Leute dumm und es ist nicht verwunderlich, dass das ohnehin 
schon mangelhafte Finanzwissen der Deutschen weiter abnimmt.

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/studie-jeder-zw...

Autor: Le X. (lex_91)
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Henry G. schrieb:
> Habe ich doch schon geschrieben. Studieren hilft nur bedingt, man muss
> da schon in die richtigen Kreise reingeboren sein.

Mir hat mein MINT-Studium auch ohne irgendwelches "Geburtsrecht" 
geholfen.
Meinen Bekannten, Freunden und Kommilitonen auch.

Ich glaub du täuscht dich also.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Habe ich doch schon geschrieben. Studieren hilft nur bedingt, man muss
>> da schon in die richtigen Kreise reingeboren sein.
>
> Mir hat mein MINT-Studium auch ohne irgendwelches "Geburtsrecht"
> geholfen.
> Meinen Bekannten, Freunden und Kommilitonen auch.
>
> Ich glaub du täuscht dich also.

lol, ja genau

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Ja klar, ich bin ja nicht taub.

Und was sagen die Stimmen, vor allem wenn keine Leute anwesend sind?

Befehlen Sie dir, deine Wahrheit in diesem Forum zu schreiben?  Oder daß 
DIE uns alle holen werden?

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Da du ja gerade Herrn Carlin zitierst hätte ich noch einen für dich:

„Überleg nur, wie dumm der durchschnittliche Mensch ist, und 
vergegenwärtige dir dann, dass die Hälfte der Menschen noch dümmer ist.“
– George Carlin: Doin’ It Again (1990)

Autor: Le X. (lex_91)
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Oh, es geht also hier um eine Verschwörung von ganz oben? Dachte es geht 
um Studiengänge.

Aber erzähl bitte mehr, ich lausche mit Freuden.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>Ja klar, ich bin ja nicht taub.
>
> Und was sagen die Stimmen, vor allem wenn keine Leute anwesend sind?

Dann höre ich keine Stimmen, weil ja niemand anwesend ist.


> Befehlen Sie dir, deine Wahrheit in diesem Forum zu schreiben?  Oder daß
> DIE uns alle holen werden?

Das ist nun wirklich deine und nicht meine Aufgabe.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Oh, es geht also hier um eine Verschwörung von ganz oben? Dachte es geht
> um Studiengänge.

Verschwörung? Was für eine Verschwörung?


> Aber erzähl bitte mehr, ich lausche mit Freuden.

Obwohl du es nicht verstehst? 0.o

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Da du ja gerade Herrn Carlin zitierst hätte ich noch einen für dich:
>
> „Überleg nur, wie dumm der durchschnittliche Mensch ist, und
> vergegenwärtige dir dann, dass die Hälfte der Menschen noch dümmer ist.“
> – George Carlin: Doin’ It Again (1990)

Na wenigstens sucht du dir die zu dir passenden Zitate richtig raus.

Autor: Dünnwandtroll (Gast)
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Egal welches Studium, nachher muss man sich in neue, nicht definierte 
aber sehr wichtige Positionen verschieben.

-Subventionsberater
-Hilfswerksberater
-Europaintegrator
-Europabeauftragter
-Fluchthelfer
-Fluechtlingsintegrator

Autor: reiche Frau suchen (Gast)
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Ich habe zwar MINT studiert, aber eine rosige Zukunft erwartet mich eher 
wegen des Reichtums meiner Frau ;-)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Früher konnte man eher mit Jura und BWL ein Vermögen machen. Seit 
einigen Jahren ist stattdessen das MINT Studium ein Garant für 
finanziellen Erfolg.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Ingenieur schrieb:
> Früher konnte man eher mit Jura und BWL ein Vermögen machen. Seit
> einigen Jahren ist stattdessen das MINT Studium ein Garant für
> finanziellen Erfolg.

Haben die VDI/VDE-Lobby-Trolle denn nie Feierabend?

Autor: Rik0la (Gast)
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reiche Frau suchen schrieb:
> Ich habe zwar MINT studiert, aber eine rosige Zukunft erwartet
> mich eher
> wegen des Reichtums meiner Frau ;-)

Hat die auch MINT studiert oder woher kommt der Reichtum? Oder hat die 
zuvor auch reich geheiratet?

Ingenieur schrieb:
> Früher konnte man eher mit Jura und BWL ein Vermögen machen. Seit
> einigen Jahren ist stattdessen das MINT Studium ein Garant für
> finanziellen Erfolg.

Ein Garant ist es bestimmt nicht. Gerade Deutschlands Reiche sind doch 
zum Großteil Erben. Vom Tellerwäscher zum Millionär funktioniert in den 
USA vielleicht mittlerweile auch nicht mehr, aber hier hat es noch nie 
funktioniert.

Autor: Vergessen (Gast)
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Rik0la schrieb:
> Hat die auch MINT studiert oder woher kommt der Reichtum?

Die arbeitet sicher direkt beim Kunden. Aber im Bett macht das dann 
einfach keinen Spaß mehr.


Studiengänge haben alle keine sichere Zukunft. Wenn du Geld willst, 
erfinde irgendeine Scheiße die alle wollen. Apps oder einfache! Spiele 
(sonst überfordert es die meisten) sind da derzeit sehr beliebt.

Autor: Niine (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Welche Studiengänge haben Zukunft in Deutschland?

Medizin. Richtige Fachrichtung, zB Radiologe oder Orthopäde.
Dann eigene Praxis und ordentlich das Geld schaufeln.

Autor: Realist (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Welche Studiengänge haben Zukunft in Deutschland?

Technische Informatik oder Nachrichtentechnik, wenn man auf 
Elektrotechnik und die freie Wirtschaft abzielt. Je nach Interessen kann 
auch Energietechnik Sinn machen.

BWL würde ich heutzutage nicht mehr empfehlen, eher 
Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik.

Maschinenbau würde ich ebenfalls heutzutage nicht mehr empfehlen, eher 
Mechatronik.

Wer als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf eine Promotion aus ist, kann 
natürlich trotzdem Mathe, Physik etc. studieren.

Wer richtig Asche machen will, der sollte Medizin, Chemie oder "Aircraft 
and Flight Engineering" (inklusive Pilotenschein) studieren.

Autor: Bb O. (bbox)
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Vielen Dank für die rege Teilnahme. Bei BWL dachte ich, ist die 
Buchhaltung schon längst ausgelagert :-)

Ja mit diesen einfachen Apps, Games lässt sich wohl einiges reissen. 
Hier hat jemand seinem Coder mal nebenbei ein R8 geschenkt...

Autor: Sale ist Verkauf (Gast)
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Wer gut verkaufen kann, bei dem ist es fast egal, was man genau studiert 
hat. Selbstmarketing, ein gutes persönliches Netzwerk (nicht das für 
Computer) und ein perfektes Auftreten, selbst bei völliger 
Ahnungslosigkeit sind die Zutaten für eine Karriere. Wie es jemand 
weiter oben schrieb, zum richtig ackern holt man sich Leute aus Ländern 
in denen wenig verdient wird oder lagert die Maloche gleich dahin aus. 
Was Zukunft hat sind Leute, die sich und die Produkte gut vermarkten und 
vermitteln können. Nicht der Entwickler hat Zukunft, eher der, welcher 
Entwickler wie eine Ware an Firmen vermittelt und dafür eine dicke 
Provision kassiert. Ob man als Vermittler, Berater, XY-Manager nun 
Elektrotechnik, Informatik, BWL oder einen Bindestrichstudiengang 
studiert hat, ist nicht so wichtig. Die Softskills müssen passen und 
eine gewisse Grundqualifikation, um irgendwo die Karriere starten zu 
können.

Beitrag #5257245 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Thomas1 (Gast)
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Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.

 Benjamin Franklin

Autor: Thomas1 (Gast)
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Das Medizinstudium ist eine Lizenz zum Geld drucken. Nebenbei gibt es 
reichlich Prestige.

Autor: Name: (Gast)
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Sale ist Verkauf schrieb:
> Was Zukunft hat sind Leute, die sich und die Produkte gut vermarkten und
> vermitteln können.

Wieso kann man die nicht auslagern bzw. importieren? Es wird immer mehr 
Englisch gesprochen, sodass die Sprachbarriere auch wegfällt.

Autor: Sale ist Verkauf (Gast)
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Name: schrieb:
> ist Verkauf schrieb:
>> Was Zukunft hat sind Leute, die sich und die Produkte gut vermarkten und
>> vermitteln können.
>
> Wieso kann man die nicht auslagern bzw. importieren? Es wird immer mehr
> Englisch gesprochen, sodass die Sprachbarriere auch wegfällt.

Wer so etwas fragt, hat meine Ausführungen bezüglich Netzwerke und 
Selbstvermarktung noch nicht ganz verstanden. Gewisse Services kann man 
auslagern, wie After Sales Support und Call Center, aber nicht das reine 
Geschäfte machen, Geschäfte einfädeln, Firmen dazu bekommen, teure 
Vermittlungs- und Beraterverträge zu unterschreiben und sie nicht nur 
dazu zu überzeugen, sondern sie in den Glauben zu versetzen, dass das 
die beste Alternative für sie ist. Das hat wenig mit dem 
standardisierten Erklären von Fakten zu tun, sondern in erster Linie 
etwas mit dem Zwischenmenschlichen. Da muss es auch vom sozialen 
Background her passen. Daher kann man solche Tätigkeiten nicht 
auslagern, zumindest nicht an Leute die deutlich weniger verdienen und 
damit nicht mehr den passenden Background haben. Um mit CEOs zu 
verhandeln geht es nicht mehr darum, einen Anzug zu tragen, sondern 
welchen, kombiniert mit welchen Schuhen und welcher Uhr, da gibt es 
viele ungeschriebene Gesetze. Wer sich nicht daran hält, ist schnell 
raus. Bei der reinen Technik ist sowas egal, da geht es nur um Technik 
und Fakten. Nicht um zwischenmenschliches, nicht um soziale oder 
kulturelle Hintergründe.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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A. K. schrieb:
> Was muss man studieren, um wahrscheinlich deutlich über den Durchschnitt
> zu landen? Oder ist das zu wenig und alles unter den oberen 1% ist
> nutzlos?

Genau so ist es!

Autor: A. K. (prx)
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Cha-woma M. schrieb:
>> Oder ist das zu wenig und alles unter den oberen 1% ist nutzlos?
>
> Genau so ist es!

Also sollte man besser gleich auf H4 studieren? Ist weniger anstrengend 
als MINT. Wenn sich dann die Marx'sche Revolution abzeichnet, 
rechtzeitig auf der Gewinnerseite mitmachen um den bisherigen 1% ihr 
Geld abzunehmen und selbst zu den neuen 1% zu gehören?

: Bearbeitet durch User
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Thomas1 schrieb:
> Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.
>
>  Benjamin Franklin

Ja, nur sollte man das "Wissen" richtig verstanden haben.

Wer das mit PR (äh biodeutsch= Öffentlichkeitsarbeit) verwechselt, hat 
schon die Ar...karte gezogen!

Wissen wie`s läuft bekommt man nur durch diejenigen die bestimmen wer 
z.b. für einen Studiengang geeignet ist. Es gibt ja an vielen 
Hochschulen die Institution "Auswahlgespräch" um die "Eignung" für 
bestimmte Studiengänge!

Wer mit 16 Jahren einer Jugendorganisation einer etablierten Partei 
beitritt hat schon mal frühzeitig dadurch für jeden Studiengang die 
"Eignung"!


Alles klar?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>>> Oder ist das zu wenig und alles unter den oberen 1% ist nutzlos?
>>
>> Genau so ist es!
>
> Also sollte man besser gleich auf H4 studieren? Ist weniger anstrengend
> als MINT. Wenn sich dann die Marx'sche Revolution abzeichnet,
> rechtzeitig auf der Gewinnerseite mitmachen um den bisherigen 1% ihr
> Geld abzunehmen und selbst zu den neuen 1% zu gehören?

Du weißt doch, von wem das kommt.

Generell dürfte man zur Zeit im MINT-Bereich immer etwas finden. Von den 
Studenten, die ich kenne, und denen, die unsere Tochter kennt, haben 
alle innerhalb von Wochen einen Job gehabt - und von dem Dutzend war nur 
einer befristet. Und das waren alles keine Überflieger und die arbeiten 
in ganz Deutschland.

Wenn ich eine Richtung herausheben würde: sehr gutes Geld verdient man 
z.Z. als Informatiker.

Aber: in fünf Jahren kann das auch wieder anders aussehen.
Wenn es absolut krisensicher sein soll, würde ich ein Handwerk erlernen 
und mich selbstständig machen. Wenn es so weitergeht, wird sich der 
Mangel an Fachkräften in Zukunft dort ziemlich dramatisch erhöhen und 
die Gehälter deutlich ansteigen.

Davon abgesehen: wenn Du wirklich studieren möchtest - tue es. Ich würde 
immer wieder das studieren, das mich interessiert - auch wenn ich mit 
meinem Studienfach mittlerweile weniger Berührungspunkte habe.

Also: die Aussichten sind im Moment wirklich gut.

Autor: A. K. (prx)
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Cha-woma M. schrieb:
> Wer mit 16 Jahren einer Jugendorganisation einer etablierten Partei
> beitritt hat schon mal frühzeitig dadurch für jeden Studiengang die
> "Eignung"!

Stimmt, bei MINT bringt das nichts. Also Politikwissenschaft? Ok, das 
liegt den richtigen Kreisen für etwas Macht deutlich näher, aber macht 
das reich? Die Finanziers stopfen hierzulande weniger persönlich als 
vielmehr sachgebunden, also Parteien und Organisationen. Und davon 
wollen die Todfeinde (aka Parteifreunde) ja auch was abhaben.

Vielleicht fällt mal eine finanzierte Luxus-Urlaubsreise ab. Aber hat 
man Pech und die endet spektakulär in den Medien, muss man anschliessend 
ein paar Jahre aussetzen bis Gras über die Sache gewachsen ist. Dafür 
kann man durch den engen Kontakt mit den 1% hautnah erleben, was einem 
alles entgeht.

Autor: A. K. (prx)
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Chris D. schrieb:
> Du weißt doch, von wem das kommt.

Ja. Aber in solchen Tagen ist nichts los. ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Chris D. schrieb:
> Wenn es absolut krisensicher sein soll, würde ich ein Handwerk erlernen
> und mich selbstständig machen.

Aber eines, das schlecht vom Rumänen von nebenan erledigt werden kann. 
Also eines, bei dem der Heissluftanteil dominiert. Arbeiten können die 
nämlich auch.

Autor: Der Andere (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Wenn es absolut krisensicher sein soll, würde ich ein Handwerk erlernen
> und mich selbstständig machen. Wenn es so weitergeht, wird sich der
> Mangel an Fachkräften in Zukunft dort ziemlich dramatisch erhöhen und
> die Gehälter deutlich ansteigen.

Der Mangel an "Fachkräften" wird aber zu einem guten Teil durch billige 
Leiharbeiter aus dem Ostblock bedient. Das ist auf dem bau doch schon 
der Normalzustand und wird auch bei den "höherwertigen" Gewerken wie 
Elektro und Gas/Wasser weiter zunehmen.

Ich gebe dir aber recht, du musst dann den Schritt in die 
Selbstständigkeit tun, und wenn du dann Festangestellte hast kann es bei 
einem Wirtschaftseinbruch und Flaute auf dem Bau ganz schnell kritisch 
werden. Auch die Zahlungsmoral der größeren Auftragsgeber ist miserabel 
und als kleiner Betrieb ist es fast unmöglich mehr als 
Subsubunternehmeraufträge zu ergattern.
Ausser du hast es irgendwann geschaft einen so guten Ruf aufzubauen, daß 
du nur noch für Privatleute arbeiten kannst, aber wer kann das schon. 
Und dort hast du dann wieder das Problem das es viele Kleinaufträge 
sind, bei dem der organisatorische und Verwaltungsaufwand 
überproportional hoch ist.
Fakt ist man kann als Handwerker gut Geld verdienen, man erkauft es sich 
aber als Selbstständiger hier mit einer 60+ Stundenwoche.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Sale ist Verkauf schrieb:
> Gewisse Services kann man
> auslagern, wie After Sales Support und Call Center

Das kann man nicht pauschalisieren. Gerade die sehr gute technische 
Unterstützung ist es bspw., die viele Kunden hier in DE zu deutschen 
Maschinen greifen lassen - und auch die Chinesen selbst.

Es hilft einem nichts, wenn der Chinese 30% günstiger war, aber die 
Maschine anstatt 12 Stunden zwei Tage steht, weil der Chinese gerade 
Neujahrsfest feiert. Von Sprachproblemen/Zeitverschiebung etc. mal ganz 
abgesehen.

Dasselbe gilt durchaus auch für Software. Kaufe ich die hier in DE, dann 
ist die Chance deutlich größer, dass ich dafür auch in fünf Jahren noch 
technische Unterstützung erhalten. In Indien weiß ich nicht einmal, ob 
ich nach vier Wochen überhaupt noch den Entwickler des Moduls an die 
Strippe bekomme, weil der schon längst weg ist.

Ich sehe das ja schon hier bei uns: wenn es drückt, zahlen die 
Unternehmen fast jeden Betrag, wenn nur das Problem schnell gelöst wird.

Und es drückt fast immer ;-)

Also: Support ist ein ganz wichtiger Baustein, zumindest wenn es um ein 
halbwegs hochwertiges Produkt geht.

>, aber nicht das reine
> Geschäfte machen, Geschäfte einfädeln, Firmen dazu bekommen, teure
> Vermittlungs- und Beraterverträge zu unterschreiben und sie nicht nur
> dazu zu überzeugen, sondern sie in den Glauben zu versetzen, dass das
> die beste Alternative für sie ist. Das hat wenig mit dem
> standardisierten Erklären von Fakten zu tun, sondern in erster Linie
> etwas mit dem Zwischenmenschlichen. Da muss es auch vom sozialen
> Background her passen. Daher kann man solche Tätigkeiten nicht
> auslagern, zumindest nicht an Leute die deutlich weniger verdienen und
> damit nicht mehr den passenden Background haben. Um mit CEOs zu
> verhandeln geht es nicht mehr darum, einen Anzug zu tragen, sondern
> welchen, kombiniert mit welchen Schuhen und welcher Uhr, da gibt es
> viele ungeschriebene Gesetze. Wer sich nicht daran hält, ist schnell
> raus. Bei der reinen Technik ist sowas egal, da geht es nur um Technik
> und Fakten. Nicht um zwischenmenschliches, nicht um soziale oder
> kulturelle Hintergründe.

Das kann ich unterschreiben, wobei man auch gucken muss, mit wem man 
Geschäfte macht. Die CEOs, die ich kenne, sind Klein- und 
Mittelständler, oft Familienbetriebe. Und die haben die "Anzugallüren" 
nicht - da haben die Chefs allerdings auch Ahnung von dem, was sie 
machen und kaufen wollen ;-)

Aber selbst da ist das Zwischenmenschliche wichtig - man kann das nicht 
wegdiskutieren.

Dafür sind wir soziale Wesen - zumindest die allermeisten ;-)

Ein guter Vertriebler ist für ein Unternehmen wirklich unbezahlbar und 
fast der wichtigste Mann im Unternehmen - ja, noch vor dem Entwickler 
(und auch dem Chef).

Autor: A. K. (prx)
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Der Andere schrieb:
> Und dort hast du dann wieder das Problem das es viele Kleinaufträge
> sind, bei dem der organisatorische und Verwaltungsaufwand
> überproportional hoch ist.

Und der Aufwand für Kommunikation. Ich habe ab und zu mit Mittelsmännern 
zwischen D und dem Osten zu tun. Die Arbeit geschieht im Osten oder 
durch Leute von dort, aber vom Geld bleibt einiges unterwegs hängen. 
Dazu muss man allerdings die entsprechende Sprache draufhaben, auch 
etwas von der Kultur.

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Der Andere schrieb:
> Der Mangel an "Fachkräften" wird aber zu einem guten Teil durch billige
> Leiharbeiter aus dem Ostblock bedient. Das ist auf dem bau doch schon
> der Normalzustand und wird auch bei den "höherwertigen" Gewerken wie
> Elektro und Gas/Wasser weiter zunehmen.

Das stimmt, Bau würde ich nicht empfehlen.
Daher würde ich auch auf eigene Rechnung arbeiten.

Wenn ich sehe, mit welchen Leistungen hier gutes Geld verdient wird, 
dann wird man auch zu deutschen Stundensätzen von Nichtgewerken sehr gut 
leben können.

Alleine mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit sticht man 
schon 90% der hiesigen Betriebe aus. Und da ist noch nichts über das 
fachliche Können gesagt ;-)

> Fakt ist man kann als Handwerker gut Geld verdienen, man erkauft es sich
> aber als Selbstständiger hier mit einer 60+ Stundenwoche.

Das könnte man sicher auch noch optimieren - im Moment sowieso: da sind 
die Leute ja froh, wenn überhaupt in den nächsten Wochen jemand kommt.

Und das wird meiner Einschätzung nach noch schlimmer werden. Kaum jemand 
beginnt noch eine Ausbildung.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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A. K. schrieb:
> Also sollte man besser gleich auf H4 studieren?
Nö, nur sollte man wissen das hinter den Kunstbildern der "PR" die 
Realität versteckt wird.
> Ist weniger anstrengend
> als MINT.
Wer MINT studiert wird NIX!
> Wenn sich dann die Marx'sche Revolution abzeichnet,
> rechtzeitig auf der Gewinnerseite mitmachen um den bisherigen 1% ihr
> Geld abzunehmen und selbst zu den neuen 1% zu gehören?

Ja, "the winner takes ist all", Weltrevolution?
HaHaHa, Oben gegen Unten, und merk dir eins:
Die Oben, bleiben Oben.
Oder haste nicht gesehen wie nach der "Wende" 89 die Eliten der DDR sich 
nahtlos im neuen Deutschland in die Elite  einreihen konnten?
Merkel, Tillich, Wanka, Thierse, Gauck ....
Die waren in jungen Jahren  ( in den 70/80`ziger Jahren) in den 
politischen
Institution der DDR aktiv,  danach sind die schwubelschwubelschwubel in 
den Wendejahren vom "überzeugten" Sozialisten zum überzeugten 
"XYZ"-Demokraten "gewendet".
Von denen hat aber im Herbst 89 keiner auf der Straße gestanden mit der 
D-Fahne in der Hand und "Stasi" raus geschrien.
Die haben dann in 1990 ihre eigene geistig moralische Wende vollzogen.
Sollte man sich immer vor Augen halten.

Alles klar?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Chris D. schrieb:
> Und das wird meiner Einschätzung nach noch schlimmer werden. Kaum jemand
> beginnt noch eine Ausbildung.

Ach ja, und was sind die Ursachen dafür?

Autor: A. K. (prx)
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Cha-woma M. schrieb:
> Oder haste nicht gesehen wie nach der "Wende" 89 die Eliten der DDR sich
> nahtlos im neuen Deutschland in die Elite  einreihen konnten?

Was du in D halt so Revolution nennst. Aber nicht jeder Revolutionär 
kauft sich eine Bahnsteigkarte. In echten Revolutionen wird das Personal 
kräftig umgewälzt. Erst verlieren die alten Eliten den Kopf, sofern 
nicht rechtzeitig ausgebüxt, dann nicht selten auch etliche der 
Revolutionäre selbst. Letzteres ist ein gewisses Risiko dieser 
Strategie. Man muss höllisch aufpassen, dass man der Henker bleibt, 
nicht selber zum Gehenkten wird.

> Alles klar?

Geschichte geht schon länger als ein paar Jahrzehnte.

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Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Cha-woma M. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und das wird meiner Einschätzung nach noch schlimmer werden. Kaum jemand
>> beginnt noch eine Ausbildung.
>
> Ach ja, und was sind die Ursachen dafür?

Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)

Autor: A. K. (prx)
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Chris D. schrieb:
>> Ach ja, und was sind die Ursachen dafür?
>
> Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)

Wobei man grad bei Informatik auch was werden kann, wenn man unterwegs 
absemmelt. Die Quote derer ist nicht unerheblich. Geht halt etwas aufs 
Geld, mindestens anfangs.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Chris D. schrieb:
> Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)

Jeder der eine Ausbildung macht und "24 Monate" berufstätig ist kann 
heute sich an einer FH einschreiben.
Also kann heute jeder studieren.
Studiert deshalb jeder?

Autor: Joachim B. (jar)
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Chris D. schrieb:
> Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)

oder SOLL studieren, sind es nicht oft die Eltern die sagen "mein Kind 
soll es mal besser haben"

Studiengang mit Zukunft?
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/imam-made...

Autor: A. K. (prx)
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Joachim B. schrieb:
> Studiengang mit Zukunft?

Wenn du es drauf hast...

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>>> Ach ja, und was sind die Ursachen dafür?
>>
>> Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)
>
> Wobei man grad bei Informatik auch was werden kann, wenn man unterwegs
> absemmelt. Die Quote derer ist nicht unerheblich. Geht halt etwas aufs
> Geld, mindestens anfangs.

Ja.

Es ist meist auch nicht so, dass diese Leute zu dumm zum Abschluss wären 
- meist fehlt die weitere Lust und das, in das man seine Leidenschaft 
hineinsteckt, ist einem mittlerweile viel wichtiger (und häufig dann der 
Aufhänger für die Selbstständigkeit).

Letztendlich hätte ich mich auch mit abgebrochenem Studium selbstständig 
machen und gute Brötchen verdienen können. Ich bin trotzdem froh, es 
durchgezogen zu haben - nicht so sehr wegen der tollen Urkunde sondern 
für die Möglichkeit, mich in der Zeit im akademischen Umfeld bewegen und 
so lernen und in Grenzen auch fachübergreifend forschen zu können. Es 
ist einfach toll, wenn man nur 500m zu Leuten mit richtig Ahnung von 
Prozesschemie hat oder die Leute vom Messlabor zu Dingen befragen kann.

Wobei die Informatik schon ein gewisser Sonderfall ist: es gibt 
mittlerweile keinen technischen Bereich mehr, indem sie nicht stark 
nachgefragt wird.

Als Info kannst Du heutzutage eigentlich fast überall arbeiten, in dem 
Computer genutzt werden.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Le X. (lex_91)
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Ich bin erstaunt welch alteingesessene User hier versuchen eine 
sachliche Diskussion mit Cha-"Parteibuch"-Woma zu führen.
Die Flaute zwischen den Jahren muss sehr anstrengend sein ;-)

Nungut, ich hab gestern ja auch aus Langeweile dem Henry geantwortet.

On-Topic:
Grundsätzlich kann mnan mit jedem Studium natürlich sich eine Zukunft 
aufbauen.
Auch mit Germanistik, Geologie oder Kunst.
Allerdings ist es da bedeutend schwerer. Da muss man schon für sein 
Thema brennen, Höchstleistungen zeigen und Glück haben, respektive zur 
richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

BWL und Jura wird hier ja immer gern als Synonym für sichere 
Gutverdienerjobs genannt.
Das ist natürlich Blösinn.
BWL ist wahnsinnig überlaufen und gute Jobs sind rar.
Das Gros der BWLer wird nicht Manager oder Investor sondern hockt auf 
langweiligen Sachbearbeiterstellen mit recht durchschnittlichem Gehalt.
Die sieht man aber nicht, weswegen der einfach-gestrikte Forist BWL 
immer mit Macht und Geld verbindet.

Im Übrigen ist der fachliche Background, je höher man die Karriereleiter 
erklimmt, immer weniger wichtig. Da zählen dann andere Fähigkeiten.

Der beste Kompromiss aus Jobchancen, Karrieremöglichkeit und Einkommen 
(und für mich auch Zufriedenheit/Spaß) im Job dürften weiterhin 
MINT-Studiengänge darstellen.
Schon als Einsteiger erhält man ein ansehliches Gehalt.
Aufstiegschancen sind genauso gut/schlecht wie bei jedem anderen auch.

Autor: Jo S. (Gast)
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Name: schrieb:
> Sale ist Verkauf schrieb:
>> Was Zukunft hat sind Leute, die sich und die Produkte gut vermarkten und
>> vermitteln können.
>
> Wieso kann man die nicht auslagern bzw. importieren?

Weil die nicht so dumm sind.   ;)

Autor: Jo S. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Wenn sich dann die Marx'sche Revolution abzeichnet,
> rechtzeitig auf der Gewinnerseite mitmachen um den bisherigen 1% ihr
> Geld abzunehmen und selbst zu den neuen 1% zu gehören

AK, in 30 Jahren ist es soweit.   :)

AK47

Autor: gipy (Gast)
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Hallo zusammen,

also ich kann aus eigener Erfahrung (nach 7 Jahren BE in 2 großen 
Enrgiekonzernen) sagen, dass du mit einem MINT Studiengang 
'anstaendiges' Geld verdienen wirst (vorausgesetzt du landest bei etwas 
größeren Unternehmen). Soll heissen, du wirst nach ein paar Jahren schon 
ein anstaendiges Haus in einer anstaendigen Gegenend kaufen können und 
auch ein 'anstaendiges' Auto fahren können.


Ab einem betimmten Level (meisstens schon ab Gruppneleiter, geschweide 
denn Geschaeftsbereichsleiter oder CEO) hat die Auswahl meisst nichts 
mehr mit fachlicher Eignung oder Expertise zu tun. Da geht es eigentlich 
nur noch um das Zwischenmenschliche, d.h. wenn du eien überaus sozialer 
blabla Typ bist hast du mit einem MINT Abschluss gute Chancen... Und 
falls nicht, reichts definitiv zum Leben :)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Chris D. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Chris D. schrieb:
>>> Und das wird meiner Einschätzung nach noch schlimmer werden. Kaum jemand
>>> beginnt noch eine Ausbildung.
>>
>> Ach ja, und was sind die Ursachen dafür?
>
> Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)

Nein, die zu erwartende beschissene Bezahlung treibt die jungen Leute in 
die Studiengänge. Keine hat Bock knapp über H4 zu verdienen oder den 
450,-€-Job-Hopper machen zu müssen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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gipy schrieb:
> (vorausgesetzt du landest bei etwas
> größeren Unternehmen)

Was ist da die Grenze?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Bb O. schrieb:
> Welche Studiengänge haben Zukunft in Deutschland?

Hier geht`s zu den Geheimtipps:

http://www.hsbund.de/DE/00_Home/home-node.html

Aber zuerst das Buch der Bücher sichern!

Autor: Thomas1 (Gast)
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Le X. schrieb:
> BWL ist wahnsinnig überlaufen und gute Jobs sind rar.
> Das Gros der BWLer wird nicht Manager oder Investor sondern hockt auf
> langweiligen Sachbearbeiterstellen mit recht durchschnittlichem Gehalt.
> Die sieht man aber nicht, weswegen der einfach-gestrikte Forist BWL
> immer mit Macht und Geld verbindet.


Das trifft nur auf einige zu, die Marketing oder Personal als 
Schwerpunkt gewählt haben. Diese Richtungen sind absolut überlaufen, da 
recht einfach. Im Rechnungswesen sieht es anders aus.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Henry G. schrieb:
>> Jeder, ob geeignet oder nicht,  will studieren :-)
>
> Nein, die zu erwartende beschissene Bezahlung treibt die jungen Leute in
> die Studiengänge. Keine hat Bock knapp über H4 zu verdienen oder den
> 450,-€-Job-Hopper machen zu müssen.

Es sollte sich bis in die hintersten Winkel Deutschlands rumgesprochen 
haben, dass man ohne gute Ausbildung kaum Chancen auf eine Arbeit mit 
guter Bezahlung hat.

Gutes Geld zu verdienen ist ein legitimer Wunsch der Studierenden - 
allerdings gesellschaftlich wenig zielführend: man benötigt eben auch 
Handwerk.

Man kann auch eine handwerkliche Ausbildung machen und gutes Geld 
verdienen.

Aber die Bezahlung mit Hochschulabschluss ist meist höher (noch 
zumindest).

Autor: Jo S. (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Wer mit 16 Jahren der Jugendorganisation einer etablierten Partei
> beitritt, hat schon mal frühzeitig die "Eignung"

Auch das kann nützlich sein. Man muß auch aktiv sein und die "richtige" 
Gesinnung zeigen. Dann braucht man aber auch noch Förderer, usw.

Die nächste Förderstufe ist die Mitgliedschaft in einem Service-Club 
(Lions Club, Rotary). Man wird aber nur auf Empfehlung anderer 
(Förderer)  aufgenommen.  :)

All das kann den Studienerfolg, Berufseintritt und Aufstieg (beruflich 
und gesellschaftlich) erleichtern. NC und ähnliche Scheußlichkeiten sind 
damit auch leichter darstellbar.

So wird verständlich, daß auch Personen aus sogenannten einfachen 
Verhältnissen - also ohne Geburtsrecht - in Top-Positionen gelangen 
können. Z.B. der Sohn eines Schichtarbeiters (Joe Kaeser, Siemenschef) 
oder der Bauernbub Rupert Stadler, Audiboss. Beide wurden frühzeitig im 
Rotary Club aufgenommen. Die Serviceclubs sind 
Wohltätigkeitsorganisation. Fragt sich nur, für wessen Wohl sie tätig 
sind.

Wünsche schöne, winterliche Resturlaubstage!

       Jo S.

Autor: Le X. (lex_91)
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Thomas1 schrieb:
> Das trifft nur auf einige zu, die Marketing oder Personal als
> Schwerpunkt gewählt haben. Diese Richtungen sind absolut überlaufen, da
> recht einfach. Im Rechnungswesen sieht es anders aus.

Nö, wieso sollte es?
Egal in welchen Bereich, es braucht immer nur wenige Häuptlinge, aber 
viele Indianer.
Völlig egal welche BWL-Richtung du studieren magst (und mal ehrlich, die 
2,3 Schwerpunktvorlesungen machen den Bock auch nicht fett), du wirst 
dich immer einer großen Konkurrenz gegenüber sehen.
Und deswegen sind die meisten BWLer auch nur Sachbearbeiter und machen 
Zeugs wo früher ne Ausbildung gereicht hat.

Üblicherweise kriegt dies aber der Ingenieur nicht mit.
Technikfirmen halten sich selten einen großen Zoo an 
Finanzsachbearbeiter (außer Großkonzerne/OEMs).
Wenn also der typische Klitschenentwickler einem BWLer gegenübersteht 
ist dies meist tatsächlich ein Manager.
Vielleicht kommt deswegen die Verbindung BWL<=> Erfolg zustande.

Klar, wenn man die Ansicht dass das Gras auf der anderen Seite immer 
grüner sei zum eigenen Weltbild erhoben hat tut man sich leichter.
Z.B. kann man das eigene Versagen einfach auf die falsche Studienwahl 
schieben.

Autor: Danny Wilde (Gast)
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Genderwissenschaften
Kriminalistik
Sozialwissenschaften mit einem Schwerpunkt wie z.B. 
Flüchtlingsmanagement
Theologie
Verwaltungswissenschaften
Braucht eigentlich alles keiner wird aber immer gefragter.

MINT? Vergiss es. Da biste nur der Depp vom Dienst bei Dienstleister. 
Welche Akademiker sind am meisten bei Sklaventreibern beschäftigt? 
Richtig, der der dumme deutsche Ingenieursmichel, selbstgewähltes 
Jochtum und auch noch mächtig stolz darauf. Von sowas lässt man die 
Finger, wenn man einigermassen klar im Kopf ist.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Thomas1 schrieb:
> Das trifft nur auf einige zu, die Marketing oder Personal als
> Schwerpunkt gewählt haben. Diese Richtungen sind absolut überlaufen, da
> recht einfach. Im Rechnungswesen sieht es anders aus.

Naja, es gibt aber auch die Studiengänge bei denen die HS ihre Studenten 
schon im Vorfeld per Auswahlgespräch filtert.
Wer da wohl "durchkommt"?

Und ansonsten, BWL wird an FH`s studiert!

Wirtschaftswissenschaften an UNI`s, und nur die Absolventen der UNI`s 
sind gefragt.

Autor: Le X. (lex_91)
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Manchmal frag ich mich ernsthaft ob ihr euch euer Gejammer eigentlich 
selbst abkauft.

Beitrag #5257674 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Checkt das... (Gast)
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Ein interessanter Thread.

Wenn man ein klassisches Angestellten-Leben in der freien Wirtschaft 
anstrebt, dann ist ein MINT-Abschluss sicher eine gute Wahl. Ein 
BWL-Studium mit Spezialisierung in Finanz-/Steuer-/Rechnungswesen ist 
auch eine sehr gute Möglichkeit.
Als Informatiker in die Finanz- oder Versicherungswirtschaft zu gehen, 
ist wohl nach heutigem Stand die beste Kombination.

Wer nicht als Angestellter alt werden will, sollte Jura, Lehramt oder 
Verwaltung studieren. Jura/Lehramt/Verwaltung bedeutet i. d. R. 
Staatdsdienst, also Beamter werden. Ab A13-Besoldung ist der Staat 
durchaus konkurrenzfähig mit der freien Wirtschaft. Man ist dann halt an 
einen Arbeitgeber gebunden, auch wenn man Dienstort/Behörde wechseln 
kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Selbständigkeit bzw. eine 
freiberufliche Tätigkeit. Hier ist der Freiheitsgrad am größten, aber 
auch das Risiko. Mögliche Berufe wären hier Arzt, Rechtsanwalt, 
Steuerberater, Consultant/Berater, Ingenieur, Unternehmer, Künstler etc.

Übrigens:
Jeder kann einen Handwerksbetrieb gründen/übernehmen, wenn er 
entsprechend ausgebildetes Personal beschäftigt, Stichwort Meisterzwang.

Autor: Karl (Gast)
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Danny Wilde schrieb:
> Genderwissenschaften
> Sozialwissenschaften mit einem Schwerpunkt wie z.B.
> Flüchtlingsmanagement
> Theologie
> Verwaltungswissenschaften

Da musst aber weiblich für sein.

Wenn weiblich kann ich die Karriere beim Bund/Polizei ebenfalls 
empfehlen, da bekommt man den Rucksack "weil man es nicht schafft" 
freundlicherweiße von den männlichen Kameraden getragen, anschließend 
wird man natürlich bei der Beförderung gleichgestellt aka bevorzugt.

Als Mann sollte man diese Wege natürlich nicht bestreiten, siehe 
Gleichstellung.

PS: Wenn der Laden hier absäuft empfehle ich vorher auf die Karriere des 
Kapitän umzuschulen - wobei die eh bald dank Automatisierung arbeitslos 
werden dürften.

Beitrag #5257916 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Thomas1 (Gast)
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Besser so.

 Ausbildung -> Handwerksmeister -> eigene Firma



Viele Sachen lassen sich nicht auslagern. Beispielsweise Klempner.

Youtube-Video "Reinhard Mey - Ich bin Klempner von Beruf 1974"

Autor: Le X. (lex_91)
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Thomas1 schrieb:
> Besser so.

gähn

Pauschalaussagen sind Unsinn.
Ein "besser" oder "schlechter" ist immer von der persönlichen Situation, 
den eigenen Vorlieben und Stärken und Schwächen abhängig.

Es ist so ermüdend mit euch einfachen Geistern.

Autor: Marek N. (Gast)
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Auswandern nach Indien wäre auch noch ne Option.
“Hoch motiviert mit 530 Euro netto“, so schreibt das Manager-Magazin: 
http://m.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/a...

Autor: Lötfinger (Gast)
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> Viele Sachen lassen sich nicht auslagern. Beispielsweise Klempner.

Ja, man bedenke nur mal was aus dem Gasklempner J. R. Cocker wurde.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:

> Pauschalaussagen sind Unsinn.

Das sagst gerade du, LOL!

> Es ist so ermüdend mit euch einfachen Geistern.

Werden wir jetzt zickig?

Beitrag #5258154 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Statistiker (Gast)
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Trotz vieler Studenten immer noch MINT, wobei da eher Mathe/Informatik 
und nicht Ingenieur.
BWLer und Juristen werden zukünftig von Maschinen ersetzt.

Was mir immer auffällt, es wird ständig über Gehälter geschimpft, da 
angeblich zu wenig.
Statistisch gesehen sind nicht die Gehälter das Problem,
sondern die Tatsache, dass man 65 bis 70% seines 
Einkommens(direkt+indirekte Steuern und Abgaben) an den Staat abgibt. 
Aber das scheint niemanden zu stören.
Ich bin schon länger für die Abschaffung des Sozialstaates.
Kranken- und Rentenversicherung können bleiben. Der Rest bitte weg.

Autor: Autor: (Gast) (Gast)
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Statistiker schrieb:
> Trotz vieler Studenten immer noch MINT, wobei da eher
> Mathe/Informatik
> und nicht Ingenieur.
> BWLer und Juristen werden zukünftig von Maschinen ersetzt.

Hört sich gut an!

An welchen Bereich für Mathe-/Informatiker denkst du da genau? Wenn ich 
so die Stellenbörsen durchschaue sehe ich vor allem Jobs im 
embedded-Bereich bei Automobilzulieferern. Ganz viel Autosar und so. 
Steckt da eigentlich viel Elektrotechnik hinter? Und hat das Zukunft? So 
manch einer hat die deutsche Autoindustrie ja schon abgeschrieben...

Bei Mathe/Info habe ich irgendwie Schwierigkeiten den Bezug zum 
Arbeitsmarkt zu finden. Mein Pumping-Lemma interessiert da keinen :D

Autor: Pleitegeier (Gast)
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Karl schrieb:
> PS: Wenn der Laden hier absäuft empfehle ich vorher auf die Karriere des
> Kapitän umzuschulen - wobei die eh bald dank Automatisierung arbeitslos
> werden dürften.

Insolvenzverwalter haben heute schon reichhaltige Optionen hier, 
momentan sind die Privatinsolvenzen hipp, aber in der nächsten großen 
Währungs- und Aktienkurskorrektur durch geplatzte Blasen kommen auch die 
Firmeninsolvenzen wieder mächtig auf Trab. Wenn man sich da 
spezialsiert, könnte einem da die Rolle des Aasgeiers zu Teil werden, 
der vor lauter Kadaver verwerten nicht mehr in Luft kommt.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Le X. schrieb:
> Es ist so ermüdend mit euch einfachen Geistern.

Grunzzzzzz!

Autor: Statistiker (Gast)
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Autor: (Gast) schrieb:

> An welchen Bereich für Mathe-/Informatiker denkst du da genau? Wenn ich
> so die Stellenbörsen durchschaue sehe ich vor allem Jobs im
> embedded-Bereich bei Automobilzulieferern. Ganz viel Autosar und so.
> Steckt da eigentlich viel Elektrotechnik hinter? Und hat das Zukunft? So
> manch einer hat die deutsche Autoindustrie ja schon abgeschrieben...
>
Hast recht, ich habe tatsächlich embedded vergessen. Dann macht 
sicherlich ein ET-Studium mit viel Praxiserfahrung schon Sinn, wohl mehr 
als technische Informatik oder?
Mathe/IT aktuell stark gesucht in Optimierung, Real-Time Prozesse, 
Softwareentwicklung und Datenanalyse etc.
Ich selbst habe Statistik studiert, die meisten meiner Kommilitionen 
sind in Konzernen mit Tarifverträgen untergekommen. Wir sind aber auch 
nur wenige.
Ich denke Leiharbeit betrifft hauptsächlich Maschinenbau. Wer das 
studiert, bei dem ist Hopfen und Malz sowieso verloren.

BWL lohnt nur an einer Top-Uni mit Top-Praktika und Top-Noten, der Rest 
wird Sachbearbeiter.

Autor: Thomas1 (Gast)
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>
> BWL lohnt nur an einer Top-Uni mit Top-Praktika und Top-Noten, der Rest
> wird Sachbearbeiter.


Wenn man Vitamin B hat, brauchst du das alles nicht.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Thomas1 schrieb:
> Wenn man Vitamin B hat, brauchst du das alles nicht.

Dann reicht aber auch der Handelsfachwirt!

Autor: Sale ist Verkauf (Gast)
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Thomas1 schrieb:
>>
>> BWL lohnt nur an einer Top-Uni mit Top-Praktika und Top-Noten, der Rest
>> wird Sachbearbeiter.
>
> Wenn man Vitamin B hat, brauchst du das alles nicht.

Die Top BWLer Jobs gibt es nur mit Top Lebenslauf oder Vitamin B. Aber 
auch bei Beidem ist ein Top Auftreten sehr wichtig. Ohne gute 
Beziehungspflege hat man nicht lange die richtigen Vitamin B. Etwas 
Anschub durch Papis Kontakte bringen viel, aber irgendwann muss man sich 
selbst ein Netzwerk aufbauen. Wer nur einen Top BWL Abschluss mitbringt, 
aber in Sachen Kommunikation und Beziehungspflege eher der typische Nerd 
ist, wird meist auch nur Sachbearbeiter. Bestenfalls Teamleiter von 
einigen anderen Sachbearbeitern.

@Thomas1: In welchem Bereich bist Du den tätig?

Beitrag #5258847 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5258889 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Qwertz (Gast)
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Le X. schrieb:
> Egal in welchen Bereich, es braucht immer nur wenige Häuptlinge, aber
> viele Indianer.
> Und deswegen sind die meisten BWLer auch nur Sachbearbeiter und machen
> Zeugs wo früher ne Ausbildung gereicht hat.

Danke, du bist in diesem Thread die Stimme der Vernunft. Bei BWL neigen 
tatsächlich viele dazu, nur die Spitzenreiter zu sehen, ähnlich wie beim 
(Profi-)Fußball. Die meisten BWLer sind nur einfache Sachbearbeiter und 
bekommen oft weniger als die guten Ingenieure in der gleichen Firma.

Ich bin rückblickend sehr zufrieden mit meiner Studienwahl im 
MINT-Bereich, die hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt: interessante, 
geistig anspruchsvolle Arbeit, sich nicht die Hände schmutzig machen 
müssen, wenig Stress, gute Work-Life-Balance sowie außerordentlich gute 
Bezahlung. Was will man mehr?

Autor: Le X. (lex_91)
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Qwertz schrieb:
> Ich bin rückblickend sehr zufrieden mit meiner Studienwahl im
> MINT-Bereich, die hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt: interessante,
> geistig anspruchsvolle Arbeit, sich nicht die Hände schmutzig machen
> müssen, wenig Stress, gute Work-Life-Balance sowie außerordentlich gute
> Bezahlung. Was will man mehr?

Ja, MINT bietet einfach für mich das beste Gesamtpaket, wie ich oben 
auch schon schrieb.

Ein beliebtes Problem bei Vergleichen mit anderen Berufsgruppen ist ja 
auch:
man vergleicht sich selbst mit dem erfolgreichsten oberen Prozent dieser 
Gruppe.

Bei Vergleichen mit Handwerksbetrieben wird immer der mit allen Wassern 
gewaschene Meister und Chef einer 20-Mann Firma mit vollem Auftragsbuch 
herangezogen.
Bei Vergleichen mit BWLern vergleicht man sich immer mit dem 
erfolgreichen Top-Manager mit Verantwortung über hundert Mann und einem 
Millionenbudget.

Und aus diesen von Grund auf falschen Vergleichen wird dann gefolgert 
wie toll es doch allen anderen Gruppen geht und wie schlecht man es doch 
selbst habe.

Man sollte sich eher fragen: wäre ich mit einer anderen Ausbildung 
erfolgreicher?
Wenn ich zwei Linke Hände habe, wenig Selbstvertrauen und ungern viel 
mit anderen Menschen interagieren mag dann brauch ich mich nicht der 
Illusion hingeben ich könnte mir im Handwerk ein florierendes 
Unternehmen aufbauen.
Dann ist vielleicht eine (Fach-)Karriere als Ingenieur besser für mich 
geeignet.

Aber das Gras ist eben woanders immer grüner. Es hilft nicht gegen die 
menschliche Psyche zu argumentieren.
(Danke A.K. für den Spiegel-Link dazu, sehr interessant. Wurde wohl 
zwischenzeitlich gelöscht).

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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Le X. schrieb:
> Aber das Gras ist eben woanders immer grüner. Es hilft nicht gegen die
> menschliche Psyche zu argumentieren.

Doch, es hilft. Man muss sich nur selbst darüber klar werden, wie gut es 
einem absolut gesehen und auch relativ innerhalb der Gesamtbevölkerung 
geht, und akzeptieren, dass es immer eine Gruppe von Leuten geben wird, 
denen es noch besser geht. Das muss einen aber überhaupt nicht stören 
oder ärgern, wenn man seinen Platz in der Gesellschaft bereits gefunden 
hat. Für mich ist das Gras woanders nicht grüner, sondern nur anders.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Sale ist Verkauf schrieb:
> @Thomas1: In welchem Bereich bist Du den tätig?


Projektmanagement und anderes. Automotive ist grade schlecht.

Autor: Autor: (Gast) (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Sale ist Verkauf schrieb:
>> @Thomas1: In welchem Bereich bist Du den tätig?
>
> Projektmanagement und anderes. Automotive ist grade schlecht.

Aber Stepstone und andere Jobbörsen sind voll mit Automotive. Wenn der 
Automobilsektor hier zugrunde geht (was mit dem aufkommen von 
Elektroautos durchaus denkbar ist), dann würde ich mich nicht mehr auf 
Embedded spezialisieren wollen.

Autor: Statistiker (Gast)
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Autor: (Gast) schrieb:
> Thomas1 schrieb:
>> Sale ist Verkauf schrieb:
>>> @Thomas1: In welchem Bereich bist Du den tätig?
>>
>> Projektmanagement und anderes. Automotive ist grade schlecht.
>
> Aber Stepstone und andere Jobbörsen sind voll mit Automotive. Wenn der
> Automobilsektor hier zugrunde geht (was mit dem aufkommen von
> Elektroautos durchaus denkbar ist), dann würde ich mich nicht mehr auf
> Embedded spezialisieren wollen.

Pff Elektro wird nicht so kommen wie wir denken. Gerade die Japaner 
setzen auch nicht mehr so auf Elektro. Tesla ist faktisch pleite und ein 
künstlicher Hype.
Aber ich würde befürworten, wenn Deutschland mal ein anderes Standbein 
aufbauen würde als nur Automotive. Gerade IT ist bei uns außer SAP nicht 
viel los. Man sieht an Google, Amazon und co, wie lächerlich dagegen 
unsere Firmen sind. Gerade im Bereich Cloud machen wir uns aktuell 
komplett abhängig von amerikanischen Firmen. Keine gute Entwicklung.
Aber versuch du mal hier eine Firma zu gründen, faktisch unmöglich. Da 
geht man dann natürlich in die USA wieder.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Statistiker schrieb:
> Trotz vieler Studenten immer noch MINT, wobei da eher Mathe/Informatik
> und nicht Ingenieur.
> BWLer und Juristen werden zukünftig von Maschinen ersetzt.
>
> Was mir immer auffällt, es wird ständig über Gehälter geschimpft, da
> angeblich zu wenig.
> Statistisch gesehen sind nicht die Gehälter das Problem,
> sondern die Tatsache, dass man 65 bis 70% seines
> Einkommens(direkt+indirekte Steuern und Abgaben) an den Staat abgibt.
> Aber das scheint niemanden zu stören.
> Ich bin schon länger für die Abschaffung des Sozialstaates.
> Kranken- und Rentenversicherung können bleiben. Der Rest bitte weg.

LOL, der Großteil geht an Zinsen an die Banken, überzogene Preise von 
Pharmakonzernen, Energiekonzernen, schwachsinnige Militärausgaben, 
Millionen unfähige und unnötige Beamte plus Pension,.... Die 
Sozialausgaben sind dagegen ein Rattenschiss. Ohne diese Sozialausgaben 
würden wir auch massive Probleme mit Gewalt und Verbrechen aller Couleur 
bekommen, was extreme Ausgaben für den Staat zur Folge hätte. Das würde 
die jetzigen Kosten um ein Vielfaches in die Höhe schießen lassen. Deine 
naive Milchmädchenrechnung ist also kompletter Schwachsinn.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5259210 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> Was will man mehr?

No more Hoax!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Statistiker schrieb:
> Keine gute Entwicklung.

Folge der künstlichen lebenserhaltenden Maßnahmen für die KMU 
Familienbetriebe.

Beitrag #5259257 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259287 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259309 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259312 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259315 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259323 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259324 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5259785 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Le X. (lex_91)
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Hallo Dieter,

was hat dein Erguß mit dem Thema "Studienfachwahl" zu tun?
Geh am besten zusammen mit Henry vor die Tür, dort könnt ihr euch 
gegenseitig vorjammern wie wir alle zugrunde gehen werden.

Eine Frage noch: bist du zwischen 45 und 55 Jahre alt?

Schönen Samstag noch!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Davon abgesehen, dass multiple Persönlichkeiten hier nicht erlaubt sind, 
wähle man für solche Texte bitte ein anderes Forum. Danke.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Dieter (Gast)
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Le X. schrieb:
> Hallo Dieter,
>
> was hat dein Erguß mit dem Thema "Studienfachwahl" zu tun?
> Geh am besten zusammen mit Henry vor die Tür, dort könnt ihr euch
> gegenseitig vorjammern wie wir alle zugrunde gehen werden.
>
> Eine Frage noch: bist du zwischen 45 und 55 Jahre alt?
>
> Schönen Samstag noch!

Ganz einfach: Egal was man studiert, man ist hier der Dumme der den 
ganzen Stuss finanzieren darf.

Und kaum spreche ich von Zensur wird schon wieder zensiert.

Um es kurz zu fassen: Ein Studium lohnt sich nicht mehr, man sollte 
bereits vorher ins Ausland gehen. China wäre zum Beispiel ein Land mit 
Perspektive. Sprich wenn Studium, dann z.B. in Hongkong oder Singapur.

Ansonsten empfehle ich das Handwerk, da verdient man auch mehr und wird 
auch respektiert.

Autor: Le X. (lex_91)
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Dieter schrieb:
> man sollte bereits vorher ins Ausland gehen. China wäre zum Beispiel ein
> Land mit Perspektive. Sprich wenn Studium, dann z.B. in Hongkong oder
> Singapur.

Dann bittebitte geh und mach danach die Tür zu.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Dieter schrieb:
> Ganz einfach: Egal was man studiert, man ist hier der Dumme der den
> ganzen Stuss finanzieren darf.
>
> Und kaum spreche ich von Zensur wird schon wieder zensiert.
>
> Um es kurz zu fassen: Ein Studium lohnt sich nicht mehr, man sollte
> bereits vorher ins Ausland gehen.

Doch, es lohnt sich, wenn man das verdiente Geld sinnvoll investiert. 
Aber auch meine aufklärerischen Beiträge werden ebenfalls zensiert, denn 
das MC-Forum ist Teil des Systems. Verdient ja an den Werbeanzeigen, mit 
denen die Firmen Dumme suchen, die sie ausbeuten können, damit der Chef 
die Kohle einstecken kann.

Beitrag #5259880 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Hallo Dieter,
>
> was hat dein Erguß mit dem Thema "Studienfachwahl" zu tun?
> Geh am besten zusammen mit Henry vor die Tür, dort könnt ihr euch
> gegenseitig vorjammern wie wir alle zugrunde gehen werden.
>
> Eine Frage noch: bist du zwischen 45 und 55 Jahre alt?
>
> Schönen Samstag noch!

Warum musst du immer mit Hass, garstigen Unterstellungen und 
Beleidigungen um dich werfen. Bist du intellektuell so überfordert, dass 
du nicht sachlich darauf eingehen bzw. es widerlegen kannst? Das wäre 
auch viel wirkungsvoller und würde nicht so furchtbar unreif wirken. Und 
nebenbei bemerkt, niemand zwingt dich hier mitzulesen und zu 
kommentieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter (Gast)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5259880:
> Medizin ist ein Studiengang mit sehr guten Aussichten...mach
> deinen
> Facharzt in Orthopädie und du hast eine Gelddruckmaschine...guck dir
> doch die Fehlhaltungen der Menschen durch das ständige Sitzen,
> Smartphone-Nutzung, Tablet-Nutzung an...schon heute haben die meisten
> Fehlhaltungen und sind sehr stark übergewichtig....

Pfff, Punktesystem aus China.

Schau dir die Mi Fit App an. Sowas ziehen die Chinesen gerade auf, da 
wirst du erinnert jede Stunde/halbe Stunde aufzustehen und dich zu 
bewegen, es wird zu 8000 Schritten am Tag geraten, alles ist mit einem 
Ranking versehen "du bist heute weiter gelaufen als 71,2% der restlichen 
Bevölkerung heute".


Und hier wollen sie ja auch den Mediziner abschaffen und das ganze 
Callcenterartig über Videochats abwickeln (die natürlich absolut nicht 
aufgezeichnet werden).

Irgendwie ist alles ganz schlimm inzwischen. Früher hat man etwas 
gelernt, konnte dann bei einer Firma sein leben lang bleiben, hat gut 
verdient, fertig aus. Heutzutage reicht das Gehalt von zwei 
Arbeitnehmern kaum noch aus um eine Familie gut durchzubringen.

Beitrag #5259995 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5259995:
> Solange die einfache Kassiererin im Supermarkt zweimal im Jahr in den
> Urlaub all inclusive verreisen kann, passt es doch...

Woher haste die INFO?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5259880:
> Medizin ist ein Studiengang mit sehr guten Aussichten...mach deinen
> Facharzt in Orthopädie und du hast eine Gelddruckmaschine...

Ich sags nochmal: Am reichsten wird man ohne Arbeit bzw. indem man 
andere für sich arbeiten lässt. Wird vermutlich auch immer so bleiben.

Gerade eben meine Monatsbilanz und GuV-Rechnung für Dezember erstellt 
und den mit Abstand höchsten Monatsgewinn seit Beginn meiner 
Aufzeichnungen erzielt! Wenn es so weiter gehen würde, könnte ich schon 
in zwei Jahren den Job an den Nagel hängen und komplett von meinen 
Kapitalerträgen leben.

Beitrag #5260067 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: F. B. (finanzberater)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5260067:
> Aus dem Real-Life....alle immer am jammern in dieser Schicht, aber das
> neueste Samsung GalaXy oder iphone dann haben...können die doch mit
> ihrem prekären Lohn sich gar nicht leisten...

Ja, kürzlich hab ich auch zwei Jungs mit ihren Mofas gesehen, die stolz 
auf ihren Handy rumgetippt haben. Vermutlich ca. 16 Jahre und Azubis. 
Irgendwie tun mir diese Leute leid. Rackern sich 40 Wochen im Jahr ud 40 
Stunden die Woche ab für einen Hungerlohn, aber sind dann stolz auf ihre 
Handys, ihre Mofas und ihre zwei Wochen Urlaub im Jahr.

Oder wenn ich abends (noch) von der Arbeit heimfahre und dann die Leute 
sehe, wie sie von der Arbeit kommen, beschleicht mich dieses 
Mitleidsgefühl. Denke mir dann, wenn ihr wüsstet, dass ihr alle für 
Leute wie mich buckelt und man euch dafür mit einem Hungerlohn abspeist, 
aber mächtig stolz auf euer neuestes Handy seid.

Naja, andererseits denke ich, gibt es keine Grund für Mitleid. Denn 
niemand zwingt sie, an diesem Konsumterror teilzunehmen. Sie könnten ihr 
Geld ja auch sinnvoll anlegen statt es zu verkonsumieren.

Autor: A. K. (prx)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5260067:
> Aus dem Real-Life....alle immer am jammern in dieser Schicht,

Ob das wirklich immer Leute aus der untersten Schicht sind, die hier 
jammern? Oder jammern manche stellvertretend, analog zu manchen SJW?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5260085 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5260090 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: F. B. (finanzberater)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5260085:
> Ist wirklich die unterste Schicht glaube es mir...musst mal gucken bei
> den ganzen Unterschicht-Türken...die haben immer das neueste Smartphone,
> obwohl die gerade mal den Bildungsgrad eines Drittklässlers haben...
>
> Vom Beruf sind sie dann Döner-Verkäufer, Friseur oder arbeiten im
> Klammottenladen..,

Und du meinst, das geht mir rechten Dingen zu? Krimineller oder 
Sozialschmarotzer wären auch noch Alternativen, um schnell und ohne 
Arbeit reich zu werden.

Autor: A. K. (prx)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5260085:
> Ist wirklich die unterste Schicht glaube es mir...

Ich meinte jene die auch wirklich jammern. Nicht jene, die glücklich 
übers Mofa bei der Fahrt ins iPhone starren.

Und ein wenig auch jene, die hier im Unterschichten-Forum jammern. ;-)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5260098 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: F. B. (finanzberater)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5260090:
> Das sind arme Leute, die in ihrer kleinen Welt leben...die kennen nichts
> anderes...arbeiten, arbeiten, arbeiten und am Wochenende ist das einzige
> Highlight dann das Saufengehen...

Ja, das ist wahr. Allerdings sind viele meiner Kollegen auch nicht 
besser, trotz Studium. Sie verdienen zwar besser, aber dafür steigen 
dann auch die Ansprüche. Am bemitleidenswertesten finde ich diese 
Kreaturen, die nur viel Geld verdienen und Karriere machen wollen, um 
dann zu zeigen, wie viel sie verdienen und wie weit sie es gebracht 
haben, z.B. indem man das dickste Auto fährt.

Beitrag #5260108 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5260112 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #5260116 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5260117 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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F. B. schrieb im Beitrag #5260116:
> Und jetzt warte mal ab, wie schnell dieser Beitrag trotz Quellenangaben
> wieder zensiert wird.

Welcher Studiengang ist denn für diese Karriere empfehlenswert?

Autor: asd (Gast)
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A. K. schrieb:
> F. B. schrieb im Beitrag #5260116:
>> Und jetzt warte mal ab, wie schnell dieser Beitrag trotz Quellenangaben
>> wieder zensiert wird.
>
> Welcher Studiengang ist denn für diese Karriere empfehlenswert?

Umweltschutz

Beitrag #5260121 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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Ist man damit für den verlinkten Sozialhilfebetrug nicht 
überqualifiziert?

Autor: asd (Gast)
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A. K. schrieb:
> Ist man damit für den verlinkten Sozialhilfebetrug nicht
> überqualifiziert?

Nächste Steilvorlage? Ich halte meine Finger fest.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Tja, wie erwartet. Der Beitrag mit den verlinkten Artikeln über die 
türkischen Sozialhilfebetrüger wurde gelöscht. Man darf hier keine 
Fakten posten.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@F.B.:

Richtig, solche "Fakten" sind hier unerwünscht.

Frag Dich einfach mal, was genau das mit dem Thema zu tun hatte.

Dieses Forum ist nicht dazu da, dass man hier Stammtischtheme 
breittritt.

Das könnt Ihr gerne in anderen Foren tun, es gibt genug dafür.

Überrasche uns doch zur Abwechselung im neuen Jahr einfach mal mit einem 
ersten fachlichen Beitrag zur Intention von µC.net.

Das wäre mal ein echtes Novum.

Und das wird auch nicht so leicht gelöscht :-)

Autor: Ki K. (ki_k)
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Wenn man das hier alles liest bekommt man ja Depressionen...

Ja, ich habe Maschbau studiert und ja es ist heutzutage unheimlich 
schwer. Aber mit BWL ist es auch nicht einfacher, da bekommen die oberen 
1 % einen guten Job, genau wie bei Juristen. Ich würde sagen die 
sicherste Bank ist A13 Beamter auf Lehramt oder Medizin, weil damit wird 
man zwar nicht immer reich aber man lebt auf jeden Fall sehr gut. Als 
Ing und BWLer darf man nicht die oberen 1% betrachten, die sind sogar 
reicher als Ärzte, aber die malochen dann auch genug Stunden die Woche 
und so einen Job muss man erstmal bekommen.

Also aktuell werden Etechniker mit Spezialisierung auf Batterien und 
Informatiker mit Spezualisierung auf Daten (Big Data, machine learning) 
gesucht. Aber wie es in 5 Jahren aussieht weiß keiner. Ich dachte auch, 
dass ich damals mit Maschbau eine gute Wahl getroffen, der VDI hat ja 
schön geworben. Ich bin seit 3 Montane fertig mit dem Master und suche 
trotz gutem CV immer noch einen Job. Online geht fast nur was über 
Leihkitschen. Bin echt depressiv. Aber der Markt ist aktuell echt im 
Arsch, naja weiter machen.

Also wenn ich was empfehlen könnte.

Für High-Performer BWL und dann Beratung.

MINT nur wenn dual bei DAX30, da Übernahmegarantie.

Ansonsten Medizin (geht immer und Prestige) oder Lehramt bei gefragten 
Fächern mit Ziel Beamter.

Polizei oder Feuerwehr (Beamter).

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5262402 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5262404 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Björn A. schrieb im Beitrag #5260067:
> Aus dem Real-Life....alle immer am jammern in dieser Schicht, aber das
> neueste Samsung GalaXy oder iphone dann haben...können die doch mit
> ihrem prekären Lohn sich gar nicht leisten...

Ähh,  das neueste Samsung GalaXy oder iphone? sowas gibt`s für ne Flat 
von
https://mobile.1und1.de/samsung-galaxy-s8?ac=OM.PU...

So um die 40 bis 50 Euro im Monat also.

Das dürfte wohl noch zu schaffen zu sein, oder?

Beitrag #5262410 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Prost (Gast)
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Finanzamt ist auch gut, stellen gerade viele neue junge Leute ein. 
Cousin hat Abi, dann jetzt Studium beim Finanzamt, bei Bestehen und nach 
Anwartschaft dann A11 bis zur A13 möglich.
Der dreht um das Netto eines Mittelstandsingenieurs inkl. dessen 
Rentenansprüche mehrere Kreise. Selbst mittlerer Dienst weit besser als 
Mittelstandsingenieur. In der Industrie stimmt abseits von IGM das 
Lohngefüge überhaupt nicht mehr durch jahrzehntelanges Lohndumping. Das 
war früher mal ganz anders, da war das Beamtengehalt gegenüber der 
freien Wirtschaft völlig unattraktiv, nur die Sicherheit und vor allem 
die Pension haben gelockt. Da sieht man auch wieder, wie verkommen die 
freie Wirtschaft geworden ist.

Autor: Gandon (Gast)
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Prost schrieb:
> Selbst mittlerer Dienst weit besser als Mittelstandsingenieur.

Finanzbeamte verdienen im mittleren Dienst in A6 bei Steuerklasse 1 etwa 
1300 netto nach der Ausbildung.
Im gehobenen Dienst geht es mit A9 oder etwas 1800 netto los, aber A13 
erreicht kaum jemand. Für die meisten ist bei A11 oder A12 schluss.

Die private Krankenversicherung sollte man auch nicht vergessen 
abzuziehen, denn die gehen vom Netto ab. Mit Frau und Kindern können das 
locker 350 monatlich werden.

Informiere dich, bevor du so einen Unsinn erzählst. Sonst glaubt dir 
noch jemand.

Autor: Hans (Gast)
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Le X. schrieb:
> Mir hat mein MINT-Studium auch ohne irgendwelches "Geburtsrecht"
> geholfen.
> Meinen Bekannten, Freunden und Kommilitonen auch.
>
> Ich glaub du täuscht dich also.

Und deine Einzelerfahrung ist jetzt Beweis für was?

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Hans schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Mir hat mein MINT-Studium auch ohne irgendwelches "Geburtsrecht"
>> geholfen.
>> Meinen Bekannten, Freunden und Kommilitonen auch.
>>
>> Ich glaub du täuscht dich also.
>
> Und deine Einzelerfahrung ist jetzt Beweis für was?

Bitte Bitte füttere nicht diesen Troll!

Autor: Hans (Gast)
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Ein Studium bringt aus finanzieller Sicht oft nichts. Den 
Verdienstausfall während des Studiums holt man meist nicht mehr auf. Das 
was man als Ingenieur hinterher mehr verdient (wenn es überhaupt mehr 
ist, oft ist es das nicht) als ein Facharbeiter, ist der Rede doch nicht 
wert. Ich war selbst so dumm und habe Elektrotechnik studiert, weil mich 
die Sache seit meiner Jugend schon immer interessiert hat. Aber 
hinterher hatten andere meines Alters ohne Abi und ohne Studium Haus, 
SUV, Familie, Aktiendepot, wärend ich von all dem nichts hatte bei einem 
mikrigen Gehalt von 1500€ Netto im Monat.
Legt euer Geld möglichst früh an. Und wenn es am Anfang nur 100€ pro 
Monat sind kann man das mit den Jahren erhöhen. Der Zinseszinseffekt tut 
sein übriges. Setzt eine durchschnittliche Rendite von 8% am Aktienmarkt 
an. Auf Sicht von über 20 Jahren ist das absolut realistisch, die 
Dot.com Blase und Bankenpleiten haben daran nichts geändert.
Oder studiert BWL dabei habt ihr dann noch viel Zeit nebenher Geld zu 
verdienen weil das Studium nicht sehr anspruchsvoll ist.

Autor: Prost (Gast)
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Gandon schrieb:

> Informiere dich, bevor du so einen Unsinn erzählst. Sonst glaubt dir
> noch jemand.

Es gibt 8 Alterstufen alleine in der Besoldungsgruppe für Absitzen und 
dann zieht die Besoldung gut an, während man in der Mittelstandsbutze 
nicht fürs Absitzen mehr Geld bekommt.
Und lässt man sich nix zuschulden kommen, gehts automatisch bis A9 rauf 
selbst wenn man es erst am letzten Arbeitstag schafft, die Pension 
richtet sich nach A9. Für den Mittelstandssklaven gilt hingegen die 
Rentenformel.
Krankenkasse gibts die Beifhilfe für Beamte extra vom Dienstherr.
Und man ist privat versichert, was mindestens beim Bekommen von Terminen 
und Warten beim Arzt ein enomer Vorteil ist.

Autor: Normal (Gast)
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Schneit es an Weihnachten? Und wenn ja, wo?

Es gibt kein Studium mit Jobgarantie. Alle Vorhersagen hier sind doch 
nur Wetten. Zeitverschwendung.

Wir können doch nicht jedem einen entsprechenden Job garantieren, nur 
weil sie oder er ein Studium beginnt. Das war vielleicht in der DDR so.

Oder wollt ihr hier Tipps geben, nur im die nächste Generation 
„Jammerer“ aufzuziehen?

Autor: Michael (Gast)
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Prost schrieb:
> Gandon schrieb:
>
>> Informiere dich, bevor du so einen Unsinn erzählst. Sonst glaubt dir
>> noch jemand.
>
> Es gibt 8 Alterstufen alleine in der Besoldungsgruppe für Absitzen und
> dann zieht die Besoldung gut an, während man in der Mittelstandsbutze
> nicht fürs Absitzen mehr Geld bekommt.
> Und lässt man sich nix zuschulden kommen, gehts automatisch bis A9 rauf
> selbst wenn man es erst am letzten Arbeitstag schafft, die Pension
> richtet sich nach A9. Für den Mittelstandssklaven gilt hingegen die
> Rentenformel.
> Krankenkasse gibts die Beifhilfe für Beamte extra vom Dienstherr.
> Und man ist privat versichert, was mindestens beim Bekommen von Terminen
> und Warten beim Arzt ein enomer Vorteil ist.

Du hast vergessen zu erwähnen, dass es noch zusätzlich alle zwei Jahre 
Tarifverhandlungen gibt... quasi ist jedes Jahr eine Gehaltserhöhung 
drin.

Autor: Prost (Gast)
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Normal schrieb:

> Oder wollt ihr hier Tipps geben, nur im die nächste Generation
> „Jammerer“ aufzuziehen?

Jammerer haben wir schon genug als Firmenlenker, die einem immer,  wenn 
es um Gehaltserhöhungen geht, einem die Ohren zujammern, aber sonst 
privat sich gut im Rahm mit ihren Familien wälzen.

Autor: Düsen (Gast)
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Le X. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> man sollte bereits vorher ins Ausland gehen. China wäre zum Beispiel ein
>> Land mit Perspektive. Sprich wenn Studium, dann z.B. in Hongkong oder
>> Singapur.
>
> Dann bittebitte geh und mach danach die Tür zu.

Also Theologie ist sicherlich noch ganz gut in Deutschland.
Wer's zum Bischof macht bekommt über 10.000 EUR vom Staat (das Geld wird 
von allen bezahlt nicht nur von den Kirchenanhängern). Ansonsten 
irgendetwas mit Alkoholverkauf (also jetzt nicht Wirt, sondern 
Großhändler).

Ansonsten sehe ich die Zukunft - besonders in Österreich und Deutschland 
auch düster - die Steuerquote ist einfach zu hoch. Wer die Augen 
aufmacht wird erkennen das niedrigere Steuern in einigen Ländern sehr 
wohl zu mehr Jobs und einem leichteren Leben führt (das Proof of Concept 
gibt es).

In Österreich hat der Abverkauf einiger schlecht laufenden Ski-Regionen 
an die Chinesen schon begonnen (und da sind mittlerweile auch schon 
einige dabei welche früher Top Standorte für Reiche gewesen sind). Der 
Rückgang der Schneegrenze dürfte zur Zeit so 500m alle 10-15 Jahre 
betragen

Autor: Le X. (lex_91)
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Hans schrieb:
> wärend ich von all dem nichts hatte bei einem
> mikrigen Gehalt von 1500€ Netto im Monat

Und deine Einzelerfahrung ist jetzt Beweis für was?

Autor: Le X. (lex_91)
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Ki K. schrieb:
> Wenn man das hier alles liest bekommt man ja Depressionen...

Nur wenn man sich entschließt nur die negativen Erfahrungen hier zu 
betrachten und die positiven zu überlesen oder als Trollerei abzutun.
Es ist nämlich bequemer in seiner Filterblase zu verweilen als sich 
unbequemen, gegensätzlichen Meinungen zu stellen.
Das ist ein großes Problem unserer Zeit.

Wenn du den Thread nochmal durchsiehst wirst du sehen dass es auch 
Beiträge gibt (und nicht nur von mir) die den Untergang des Abendlandes 
nicht so bald kommen sehen.
Bisher ging da aber keiner der Jammerer drauf ein.
Das ist auch so ein Netz-Syndrom: stell dich keiner unbequemen 
Diskussion, dann kannst du diese auch nicht verlieren.

Abschließend geb ich dir noch zu bedenken:
Die Unzufriedenen sind oft die lauteste und sichtbarste Gruppe.
Die Zufriedenen sehen weniger Anlass sich zu äußern.

Autor: Ki K. (ki_k)
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Ja, stimme dir zu. Man neigt eher was zu schreiben, wenn man schlechte 
Erfahrungen sammelt.

Dennoch ist der Markt mMn momentan für uns Ingenieure sehr schwer.

Mal zu mir...

Master Maschinenbau (1.7)

Auslandssemester, Arbeit beim OEM und studentische Hilfskraft für 
mehrere Jahre

Bewerbungen: ca. 70
Absagen: 68
Einladungen: 7
Zusagen: 1 (nicht angenommen, da sehr schlechtes Angebot)

Immer noch arbeitslos ;(

Gebe nicht auf, auch wenn ich demotiviert bin.

Lohnt es sich jetzt Bewerbungen raus zu hauen oder ist die erste Januar 
Woche schlecht? Lieber sammeln und warten oder einfach raus hauen?

Danke.

Geht jemand hier zur car connects? Was haltet ihr von solchen Messen? 
Zeitverschwedung?

: Bearbeitet durch User
Autor: Prost (Gast)
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Hast eh Zeit und einen generell optimalen Zeitpunkt per se gibt es 
nicht. Seit dem Ereignis Ende 2008 sind die Unternehmen selbst bei 
ausgelasteten Auftragsbüchern eh am Zaudern, alle haben Sorge, dass es 
bald wieder ruckartig nach unten geht und mit zuviel Personal Miese 
machen. Wundert mich aber, dass du mit Master und guter Note nix 
findest, weil dann siehts für den Rest noch übler aus. Bin seit 2013 
FH-Bachelor als CAD-Solid-Works-Knecht in ner mittelständischen Butze 
angestellt, die "Apparate" für die Fleischindustrie herstellt. Mein 
Jahresbrutto konnte ich schon auf "stolze 42k" steigern, ich bewerbe 
mich schon seit einem Jahr mit sehr mäßigem Erfolg. Vor allem 
Autozulieferindustrie schmettert mich schon im Vorfeld ab.
Ist schon gut, dass du das miese Angebot abgelehnt hast, je nach Branche 
kommst du da niemals mehr oder nur sehr schwer raus.

Autor: Volker S. (vloki)
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Düsen schrieb:
> Der Rückgang der Schneegrenze ...

Ich dachte die steigt ;-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Prost schrieb:
> Da sieht man auch wieder, wie verkommen die
> freie Wirtschaft geworden ist.

Du irrst!

Schon in den 70´er sind die "informierten" Kreise lieber in den 
Staatsdienst getreten. Weil die genau wussten wie man mit P-Buch plus 
100% Absicherung als Beamter in Staat UND Wirtschaft voran kommt.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Prost schrieb:
> Jammerer haben wir schon genug als Firmenlenker, die einem immer,  wenn
> es um Gehaltserhöhungen geht, einem die Ohren zujammern, aber sonst
> privat sich gut im Rahm mit ihren Familien wälzen.
>
Wenn die Firmenbosse nur jammern würden.

Sowas könnte ich locker noch ab, schlimmer ist doch ihre perfide 
Lügerei!

Und da meine ich nicht "normales" Aufschneiden.
Richtiges Betrügen und echter Wortbruch trift`s da schon besser.

Lug und Trug, dass ist`s was man heute erlebt!

Autor: Qwertz (Gast)
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Hier wird zu viel gejammert. Generell sieht es mit einem Abschluss im 
MINT-Bereich auf dem Arbeitsmarkt gut aus, auch wenn es negative 
Einzelerfahrungen natürlich immer geben wird. Ich empfehle, in einem 
Konzern mit IG Metall Tarifvertrag zu arbeiten, dort steigt man schnell 
auf und hat wenig Stress. Das Geld reicht hinten und vorne, und zwar 
mehr als genug.

Autor: Ki K. (ki_k)
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Qwertz schrieb:
> Hier wird zu viel gejammert. Generell sieht es mit einem Abschluss im
> MINT-Bereich auf dem Arbeitsmarkt gut aus, auch wenn es negative
> Einzelerfahrungen natürlich immer geben wird. Ich empfehle, in einem
> Konzern mit IG Metall Tarifvertrag zu arbeiten, dort steigt man schnell
> auf und hat wenig Stress. Das Geld reicht hinten und vorne, und zwar
> mehr als genug.

Das ist klar, aber bekomme erst einmal diesen Job. Es ist unheimlich 
schwer dort rein zu kommen, die einzige garantierte Möglichkeit ist wenn 
man dort dual studiert hat. Einen Job beim Konzern zu bekommen ist wie 
ein 6er im Lotto, aber auch fast genau so unwahrscheinlich. Ich habe 
meine Thesis beim OEM geschrieben, dort waren extern nur Stellen für BIG 
Data oder Batterien ausgeschrieben. Intern sah es anders aus, aber 
darauf darf man sich ja nicht bewerben...

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Qwertz schrieb:
> Hier wird zu viel gejammert.

...eher wenig. Am meisten jammern hier die bezahlten VDI-Trolle, dass 
niemand mehr diese Märchen abkauft.

> Generell sieht es mit einem Abschluss im MINT-Bereich auf dem Arbeitsmarkt
> gut aus,

Das ist glatt gelogen.


> auch wenn es negative Einzelerfahrungen natürlich immer geben wird.

Jaja, alles Einzelerfahrungen. ;-)


> Ich empfehle, in einem
> Konzern mit IG Metall Tarifvertrag zu arbeiten, dort steigt man schnell
> auf und hat wenig Stress. Das Geld reicht hinten und vorne, und zwar
> mehr als genug.

Dein "Tipp" ist in etwa so geistreich, wie: "Ich empfehle im Lotto zu 
gewinnen. Da hat man wenig Stress. Das Geld reicht hinten und vorne, und 
zwar
mehr als genug."

Bei einem IGM würden fast alle gerne arbeiten, wenn sie denn die Wahl 
hätten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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Ki K. schrieb:
> Einen Job beim Konzern zu bekommen ist wie ein 6er im Lotto, aber auch
> fast genau so unwahrscheinlich.

Warum arbeiten dort dann so viele, darunter natürlich auch Ingenieure? 
Ein 6er im Lotto ist da als Vergleich völlig übertrieben. Dass etwas 
Glück auch dazugehört, ist allerdings unbestritten.

Zudem gibt es neben den großen Konzernen noch Mittelstandsunternehmen, 
die ebenfalls nach IGM-Tarif zahlen.

Autor: Prost (Gast)
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Firmen auf IGM beschränken, schränkt schon mal die Anzahl der möglichen 
Firmen um wohl fast 2/3 ein :D
Gerade bei KMUs ist fast keiner mehr in der Tarifbindung, und die, die 
es sind, waren eher mal KMUs und sehen sich jetzt als (kommende) 
Weltmarktführer.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Qwertz schrieb:
> Ki K. schrieb:
>> Einen Job beim Konzern zu bekommen ist wie ein 6er im Lotto, aber auch
>> fast genau so unwahrscheinlich.
>
> Warum arbeiten dort dann so viele, darunter natürlich auch Ingenieure?

Die meisten sind eben keine Ingenieure. Die, die dort sind alte 
Ingenieure und extrem wenige nicht aufgliederbare Ingenieure.

> Ein 6er im Lotto ist da als Vergleich völlig übertrieben. Dass etwas
> Glück auch dazugehört, ist allerdings unbestritten.

Klar ist es statistisch übertrieben. Nur gab es Zeiten, wo man deutlich 
mehr Möglichkeiten hatte mittels MINT-Studium dort reinzukommen.

> Zudem gibt es neben den großen Konzernen noch Mittelstandsunternehmen,
> die ebenfalls nach IGM-Tarif zahlen.

Sehr wenige und kaum welche die einstellen.

Autor: Flatu Lenz (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Die meisten sind eben keine Ingenieure. Die, die dort sind alte
> Ingenieure und extrem wenige nicht aufgliederbare Ingenieure.

Also ich arbeite in einem IGM-Betrieb, und bei uns haben alle männlichen 
Ingenieure ein Glied!

Henry G. schrieb:
> Klar ist es statistisch übertrieben. Nur gab es Zeiten, wo man deutlich
> mehr Möglichkeiten hatte mittels MINT-Studium dort reinzukommen.

Es muss nicht immer Pfefferminz sein, auch Cherry oder Weizen sind 
lecker!

Antworte später, muss kacken!

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Flatu Lenz schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Die meisten sind eben keine Ingenieure. Die, die dort sind alte
>> Ingenieure und extrem wenige nicht aufgliederbare Ingenieure.
>
> Also ich arbeite in einem IGM-Betrieb, und bei uns haben alle männlichen
> Ingenieure ein Glied!


LOL!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ki K. schrieb:
> Intern sah es anders aus, aber
> darauf darf man sich ja nicht bewerben...

Die Stellen die Intern gehandelt werden sind schon vergeben.
Wenn solche Stellen dann ausgeschrieben werden, wird`s nur der 
rechtlichen Form genügend getan.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Henry G. schrieb:
> Jaja, alles Einzelerfahrungen. ;-)

Singularitäten halt!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Prost schrieb:
> Firmen auf IGM beschränken, schränkt schon mal die Anzahl der möglichen
> Firmen um wohl fast 2/3 ein :D
> Gerade bei KMUs ist fast keiner mehr in der Tarifbindung, und die, die
> es sind, waren eher mal KMUs und sehen sich jetzt als (kommende)
> Weltmarktführer.

Es liegt halt dran, dass  Entwicklung einfach zu HC-lastig ist.
Da schlägt  der Stundenlohn des Entwicklers fast zu 100% auf die 
Entwicklungskosten durch. Und zusätzlich wirkt das Ergebnis der 
Entwicklung erst in 2-3 Perioden sich positiv auf die Erträge der 
Unternehmung aus.

Autor: Hans (Gast)
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Le X. schrieb:
> Hans schrieb:
>> wärend ich von all dem nichts hatte bei einem
>> mikrigen Gehalt von 1500€ Netto im Monat
>
> Und deine Einzelerfahrung ist jetzt Beweis für was?

Die ist genauso Beweis für nix wie deine Behauptung. Genau das wollte 
ich damit ausdrücken.

Autor: Ki K. (ki_k)
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Qwertz schrieb:
> Ki K. schrieb:
> Warum arbeiten dort dann so viele, darunter natürlich auch Ingenieure?
> Ein 6er im Lotto ist da als Vergleich völlig übertrieben. Dass etwas
> Glück auch dazugehört, ist allerdings unbestritten.
>
> Zudem gibt es neben den großen Konzernen noch Mittelstandsunternehmen,
> die ebenfalls nach IGM-Tarif zahlen.

Ich kenne kaum jemanden, der den Direkteinstieg geschaft hat, es ist 
nicht einfach. Als Beispiel BASF hat 1400 Chemiker und stellt nur 30 
neue pro Jahr ein. Guck mal wie viele Absolventen es gibt und errechne 
dir dann die Wahrscheinlichkeit dort rein zu kommen.

Ich kenne nicht viele Mittelstandsunternehmen, die IGM zahlen. Eine 
Liste wäre nett.

Autor: Michael (Gast)
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Flatu Lenz schrieb:

> Also ich arbeite in einem IGM-Betrieb, und bei uns haben alle männlichen
> Ingenieure ein Glied!


Da stellt sich die Frage, woher du das so genau weißt :-D

Beitrag #5263953 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5264286 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ki K. schrieb:
> hat 1400 Chemiker und stellt nur 30
> neue pro Jahr ein.

Ähh mit ca. 30 eingestellt hat man bis zur Rente mit 63 so um die 33 
Jahre im Beruf.

1400/33  ergibt ~ 43 Verrentungen pro Jahr. Plus ca.  4 die so halt ex 
gehen haben wir einen Ersatzbedarf von ca. 47 Chems!

Also ein paar mehr könnten es schon sein als die 30 Männecke die du 
angibt`s.

Autor: Paule heisst er und ist Bademeister am Schwimm... (Gast)
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Im Sylvestersuff ne alte Klassenkameradin von mir ausgehorcht:
Inhaberin eines Versicherungsbüros. Angefangen als Lehrling, dazwischen 
BWL-Studium angefangen, abgebrochen, eigene Versicherungsfiliale.
Die kassiert je nach Abschluss eines Vertrags mehrere Tausend Euro 
Prämie. Baut aktuell im Neubaugebiet wo sich kein normaler Mensch mehr 
nicht mal den Bauplatz leisten kann, ihr drittes Haus, der grösste 
Schuppen in bester Lage ist das dort. Selbst wenn man ein gutes 
IGM-Gehalt hätte, das ist geradezu lächerlich was die an Kohle einfährt. 
Zweitwagen ist ein Mercedes Cabrio.

Ich kenne auch welche die als Versicherungsvertreter rumkrebsen, kommt 
halt auf die Region an wo entspr. genug Opfer vorhanden sind.

MINTLer sind eher die unterbezahlten Deppen vom Dienst und das 
grösstenteils noch toll finden wenn sie über den Tisch gezogen werden 
("Dienstleister").
So blöd ist keine andere Berufsgruppe. Da hilft es auch nichts wenn man 
gut ist, es gibt immer einen MINT-Deppen der genauso gut ist aber für 
ein Butterbrot arbeitet, das ist das eigentliche Problem bei den 
MINT-Berufen, die betriebswirtschaftlich Dummheit dieser Leute, die wird 
gnadenlos ausgenutzt.

Autor: Ki K. (ki_k)
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Cha-woma M. schrieb:
> Ki K. schrieb:
>> hat 1400 Chemiker und stellt nur 30
>> neue pro Jahr ein.
>
> Ähh mit ca. 30 eingestellt hat man bis zur Rente mit 63 so um die 33
> Jahre im Beruf.
>
> 1400/33  ergibt ~ 43 Verrentungen pro Jahr. Plus ca.  4 die so halt ex
> gehen haben wir einen Ersatzbedarf von ca. 47 Chems!
>
> Also ein paar mehr könnten es schon sein als die 30 Männecke die du
> angibt`s.

Dann sind es halt 47. :D

Was ich aber damit sagen will ist, dass es sehr schwer ist in so ein 
Unternhemen rein zu kommen, da die Nachfrage um einiges höher ist als 
das Angebot. Ohne Vitamin B geht kaum was, es sei denn du bist gerade 
DER Spezialist, den die dort im Moment brauchen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Paule heisst er und ist Bademeister am Schwimm... schrieb im Beitrag 
#5264352:

> MINTLer sind eher die unterbezahlten Deppen vom Dienst und das
> grösstenteils noch toll finden wenn sie über den Tisch gezogen werden
> ("Dienstleister").
> So blöd ist keine andere Berufsgruppe. Da hilft es auch nichts wenn man
> gut ist, es gibt immer einen MINT-Deppen der genauso gut ist aber für
> ein Butterbrot arbeitet, das ist das eigentliche Problem bei den
> MINT-Berufen, die betriebswirtschaftlich Dummheit dieser Leute, die wird
> gnadenlos ausgenutzt.

Mehr gibt es da nicht zu sagen.

Autor: Qwertz (Gast)
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Mathematiker schrieb im Beitrag #5264286:
> Die Gehälter in einem IGM-Betrieb liegen weit über dem Durchschnitt. So
> bekommen schon Berufsanfänger nach dem Studium Gehälter gezahlt, die ich
> erst nach 7 Jahren beim SAP-Dienstleister erhalte.

Du schreibst es ja: Dienstleister!
Bei dem Vergleich ist ja klar, wer schlechte Bedingungen bietet.

> Ebenso sind die
> Arbeitszeiten unfassbar gering. Platt gesagt verdient der
> IGM-Mitarbeiter ein Vermögen fürs Nichtstun. Die 35h-Woche wird mit
> Meetings und dem Monitoring von externen Dienstleistern totgeschlagen.

Da hat für nicht ganz unrecht, aber du hast Excel-Zahlen-Schubsen und 
Powerpoint-Folien-Malen vergessen, das kommt noch obendrauf. Ist also 
doch ein ganz ordentliches Pensum für 35 Stunden. ;-)

> Ich hatte im Studium ein Praktikum bei einem IGM-Betrieb absolviert. Das
> Praktikum habe ich nur Dank Vitamin B über einen Dozenten bekommen.

Dann hattest du ja einen Fuß in der Tür, warum hast du denn die Kontakte 
nicht für eine spätere Anstellung genutzt? War man eventuell nicht ganz 
zufrieden mit dir?

> Ich finde es eine Frechheit, dass in IGM-Betrieben oft nur nach
> Beziehungen und nicht nach Können eingestellt wird.
> Meine Abschlüsse (Schule/Studium) waren sehr gut und im Beruf
> schlage ich mich auch nicht schlecht.

Ich finde es eigentlich ganz in Ordnung so, Glück spielt aber auch noch 
eine Rolle. Das Fachliche macht eben nur so 5 bis maximal 10% aus für 
eine Personalentscheidung, viel wichtiger sind die Soft Skills, und dass 
du ins Team passt. Vielleicht solltest du daran mal arbeiten?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> Das Fachliche macht eben nur so 5 bis maximal 10% aus für
> eine Personalentscheidung, viel wichtiger sind die Soft Skills, und dass
> du ins Team passt. Vielleicht solltest du daran mal arbeiten?

Ach, Zufall ist auch zu 30% bei der Einstellung und Aufstieg zu nennen.

Z.Z. Brummt der Bau und Dank der Denke IoT und "intellegentes" Haus sind 
GA und GLT z.Z. gefragte Gewerke.

Autor: Sale ist Verkauf (Gast)
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Paule heisst er und ist Bademeister am Schwimm... schrieb im Beitrag 
#5264352:
> atz leisten kann, ihr drittes Haus, der grösste
> Schuppen in bester Lage ist das dort. Selbst wenn man ein gutes
> IGM-Gehalt hätte, das ist geradezu lächerlich was die an Kohle einfährt.
> Zweitwagen ist ein Mercedes Cabrio.
>
> Ich kenne auch welche die als Versicherungsvertreter rumkrebsen, kommt
> halt auf die Region an wo entspr. genug Opfer vorhanden sind.

Das ist die übliche Varianz bei Selbständigkeit. Wer gut ist und 
vorallem gut verkaufen kann, der kann unheimlich gut verdienen. Wer das 
nicht kann, krebst teilweise noch unter Hartz4 Niveau herum. Wenn die 
Versicherungsvertreterin ihre Dienstleistungen und Produkte gut 
verkaufen kann, verdient so gut. Von der Fähigkeit sich gut zu 
verkaufen, könnten sich einige MINTler mal eine Scheibe abschneiden.

Ich half neulich einem Kumpel bei einer Bewerbung. Er(MINTler) trotze 
nur von Understatement. Gab "Grundkenntnisse" in Gebieten an, in denen 
er sich sehr gut auskennt und jahrelange Erfahrung besitzt. Er sagt, im 
Vergleich zu den Gurus in dem Bereich, besäße er nur Grundkentnisse. Ein 
Kaufmann würde jemanden mit solchen Kenntnissen vielmehr schon als Guru 
verkaufen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Hans schrieb:
> Ich war selbst so dumm und habe Elektrotechnik studiert, weil mich
> die Sache seit meiner Jugend schon immer interessiert hat. Aber
> hinterher hatten andere meines Alters ohne Abi und ohne Studium Haus,
> SUV, Familie, Aktiendepot, wärend ich von all dem nichts hatte bei einem
> mikrigen Gehalt von 1500€ Netto im Monat.
> Legt euer Geld möglichst früh an. Und wenn es am Anfang nur 100€ pro
> Monat sind kann man das mit den Jahren erhöhen. Der Zinseszinseffekt tut
> sein übriges.

Da hat mal einer durchschaut, was Sache ist, und niemanden interessiert 
es.


> Setzt eine durchschnittliche Rendite von 8% am Aktienmarkt
> an. Auf Sicht von über 20 Jahren ist das absolut realistisch, die
> Dot.com Blase und Bankenpleiten haben daran nichts geändert.

Mit etwas Eigentinitiative und bei der jetzigen Wirtschafts- und 
Börsenlage sind auch 20-25 % pro Jahr drin. Das ist die Rendite, die ich 
in meinem ersten Börsenjahr und trotz einiger Anfängerfehler erreicht 
habe. Man muss natürlich schon etwas Zeit investieren, vor allem zu 
Beginn. Aber wenn es so weiter geht, dann stecke ich in wenigen Jahren 
mit meinem Einkommen jeden IGMler in die Tasche.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Sale ist Verkauf schrieb:
> Das ist die übliche Varianz bei Selbständigkeit. Wer gut ist und
> vorallem gut verkaufen kann, der kann unheimlich gut verdienen. Wer das
> nicht kann, krebst teilweise noch unter Hartz4 Niveau herum. Wenn die
> Versicherungsvertreterin ihre Dienstleistungen und Produkte gut
> verkaufen kann, verdient so gut. Von der Fähigkeit sich gut zu
> verkaufen, könnten sich einige MINTler mal eine Scheibe abschneiden.

Genau so läuft das. Und deswegen steige ich auch aus, verdiene mein Geld 
mit ein paar Mausklicks am Computer und muss mich bei niemandem mehr 
anbiedern oder gut verkaufen, da ich von niemandem mehr abhängig bin.

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