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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug FLUKE 87V - Wo günstig?


Autor: Marius K. (kuemmel)
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Moin,

das FLUKE 87V scheint so mit das meist verbreitetste Multimeter 
überhaupt zu sein, u. a. auch hier im Forum. Das gute Stück schlägt ja 
mit schlappen 500€ zu buche, was im Hobbybereich dann doch jenseits von 
Gut und Böse ist oder?
Wo habt ihr eures bezogen? Hat irgendjemand Tipps wie man günstig an das 
Ding kommt?

Gruß

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Marius K. schrieb:

> Wo habt ihr eures bezogen? Hat irgendjemand Tipps wie man günstig an das
> Ding kommt?

Nimm ein anderes Multimeter, welches genausogut oder sogar besser
und deutlich billiger ist. :-)

Autor: Marius K. (kuemmel)
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Hast du ein vergleichbares? Temperaturmessung sollte auf jeden Fall auch 
vorhanden sein.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

es gibt da so eine bekannte Verkaufsplattform...
Neu gibt es die da auch für unter 500Euro (499 Euro ist auch unter 
500...)

Aber um ernsthaft zu bleiben: Für etwa 350Euro bekommst du als 
Sofortkauf auch gebrauchte - und abgesehen von den Sicherungen im 
Strommessbereich ;-) geht eigentlich nie etwas kaputt - das FLUKE 87V 
ist wirklich ein sehr gutes und robustes DMM - wäre mir allerdings zu 
teuer wenn ich es privat für das Hobby kaufen sollte - habe das Glück es 
als eine "Dauerleihgabe" zu Hause nutzen zu dürfen, mit jährlicher 
Kalibrier- und Sicherheitsprüfung.

Aber um ehrlich zu sein ein 150 Euro DMM reicht auch vollkommen aus im 
Hobbybereich - in dieser Preisklasse ist den CAT Angaben schon zu 
vertrauen und alle anderen Bereiche, Genauigkeiten und auch das äußere 
Design (Display) sind auch meist etwas "schöner" - letzter Punkt ist 
zwar nebensächlich, aber...

Andererseits wer mal ein FLUKE 87V in der Hand hatte möchte drauf ungern 
verzichten, aber zu dem Preis - nein nicht aus eigener Kasse nur für das 
Hobby...

Autor: L1 (Gast)
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Ich finde nicht, dass 500 Euro fürs Hobby zuviel ist. Das darf man schon 
mal ausgeben. Zum Vergleich: da ich ein paar spezielle Funktionen brauch 
hab ich mir ein besonderes Multimeter gekauft, lag bei ca 700 Euro. Und 
nun? Kann ich anständig messen! Sparen wäre hier falsch gewesen. Gute 
Ausrüstung macht sich schnell bezahlt.

Der eine kauft sich für das Geld ein Handy. Ein anderer eine flugdrohne. 
Der nächste gibt ein vielfaches davon aus nur um ein paar PS mehr zu 
haben.

Nein. 500 Euro ist vollkommen in Ordnung für eine solche langfristige 
Investition.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ L1 (Gast)

>Ich finde nicht, dass 500 Euro fürs Hobby zuviel ist.

Ist es aber im Allgemeinen. Die allerwenigsten Hobbybastler brauchen 
0,1% Genauigkeit und den ganz anderen Kram. Es muss sicher auch nicht 
die billgsten 20 Euro-Gurke aus China sein.

> Das darf man schon
>mal ausgeben.

Du DARFs dafür ausgeben was du willst. Sinnvoll ist es dennoch nicht.

>Zum Vergleich: da ich ein paar spezielle Funktionen brauch
>hab ich mir ein besonderes Multimeter gekauft, lag bei ca 700 Euro.

Wenn's halt für den Porsche nicht reicht . . . ;-)

> Und nun? Kann ich anständig messen!

Das können billigere DMMs auch.

> Sparen wäre hier falsch gewesen. Gute
>Ausrüstung macht sich schnell bezahlt.

Als Bastler? Wo liegt da der materielle Gegenwert? Gesparte Arbeitszeit? 
Bessere Meßergebnisse, die teuer verkauft werden können? 
Auftragsbezogene Zertifizierung der Meßkette (aka Kalibration)?

>Nein. 500 Euro ist vollkommen in Ordnung für eine solche langfristige
>Investition.

Für dich vielleicht, für die allermeisten Bastler sicher nicht.

Autor: Der Andere (Gast)
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Manche bezahlen 5000 Euro für ein Rennrad, andere 500 für ein gutes 
Messgerät, wieder andere 50000 und mehr für einen Sportwagen obwohl sie 
meist am Anfang der Schlange fahren und ansonsten im Stau stehen.

Also was bitte ist hier SINNVOLL?

Autor: Joachim B. (jar)
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sinnvoll bei Hobby passt halt nicht!

ich bin Hobbyfotograf und habe über 10k€ für Cam und Linsen ausgegeben, 
andere die ich kenne viel mehr, wo gibt es bei Hobby sinnvolle Ausgaben?
Auch Hobbyschrauber am PKW müssen sich doch nicht begrenzen, ich kenne 
einen der hat sogar eine Hebebühne im Garten.

Ich kenne aber keinen Hobbychirurg mit eigenem OP :)

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

Na ja wenn du meinst - aber trotzdem würde ich mich nach einen guten 
Gebrauchten umsehen.
350,- Euro (wenn Sofortkauf) oder mit ein wenig Pokern und warten auch 
weniger ist schon ein Unterschied zu (fast) 500,-.
Mit den eingesparten >=150,- Euro reicht es dann für ein zweites 
Messgerät was man eigentlich immer gebrauchen kann - ab den dritten wird 
es dann allerdings...ähm sagen wir mal zum Sammelhobby ;-)

Jemand

Beitrag #5257911 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cheffe (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> wo gibt es bei Hobby sinnvolle Ausgaben


Gar nicht. Ein Hobby dient nur einem Zweck. Nämlich, dass man sich am 
Hobby erfreuen kann. Daher ist ein Hobby immer sinnfrei.


Cheffe

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Autor: bingo (Gast)
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Schau Dir mal die Multimeter von Brymen an, die sind genauso hochwertig 
wie Fluke und deutlich billiger, dafür weniger bekannt. Imm Eevblog auch 
gut weggekommen. Youtube-Video "EEVblog #432 - Brymen Multimeters"

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Autor: Marc Ebmeyer (mahwe)
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Wenn du 500€ ausgeben willst dann würde ich mal das gossen xtra 
anschauen das kann mehr fürs Geld oder benning m11 das kostet nur 350€ 
und hat direkt usb dabei.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Cheffe (Gast)

>> wo gibt es bei Hobby sinnvolle Ausgaben

>Gar nicht. Ein Hobby dient nur einem Zweck. Nämlich, dass man sich am
>Hobby erfreuen kann. Daher ist ein Hobby immer sinnfrei.

Ein Oxymoron. Der Sinn des Hobbys ist der Spaß, Entspannung, Fitness 
etc.
Nur daß die meisten Hobbys sich eben nicht ökonomisch/technische 
Effizienz unterwerfen müssen, wenn gleich es auch dort Grenzen gibt, 
nämlich wenn Ebbe in der Kasse ist ;-)

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Joachim B. schrieb:
> Ich kenne aber keinen Hobbychirurg mit eigenem OP :)

Dann solltest Du Dich einmal in der Medizinfetischszene umschauen... 
Dort findet man auch so etwas.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Falk B. schrieb:
> Ein Oxymoron. Der Sinn des Hobbys ist der Spaß, Entspannung, Fitness
> etc.
Spaß? Was du meinst ist (meistens) Freude. Es sei denn man ist 
Kabarettist oder Clown oder Witzeerzähler.
Weil Spass ist, wenn man lacht.
Lachst du beim Löten oder am Oszi? Oder macht/bereitet es dir Freude, 
elektronisch zu frickeln, Tischtennis/Schach zu spielen, Tauben zu 
züchten?

:-P

nix für ungut und jetzt blos keine Diskussion drüber anfangen...

duck und wech

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Ich hab hier ein 88 und ein 77/3.
Das 77 ist mir lieber.
Zum Einen wegen der besseren Anzeige und zum Zweiten wegen dem 
geringeren Batterieverbrauch. Das 77 kann ich immer wieder tagelang 
liegen lassen ohne dass die Batterie leer ist. Das 88 ist dann längst 
leer. Auch ist die Betriebszeit bis "Standby" beim 77 wesentlich länger.
Um 500€ würde ich mir ein Tischmultimeter holen. Das 88 bekam ich durch 
einen glücklichen Umstand mit "blindem" Display : "Hier, Du bist doch 
Bastler. Vielleicht kannst Du was davon brauchen."
Zu dem Problem gibts im Netz Reparaturthreads...

Autor: MiWi (Gast)
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Marius K. schrieb:
> Moin,
>
> das FLUKE 87V scheint so mit das meist verbreitetste Multimeter
> überhaupt zu sein, u. a. auch hier im Forum. Das gute Stück schlägt ja
> mit schlappen 500€ zu buche, was im Hobbybereich dann doch jenseits von
> Gut und Böse ist oder?
> Wo habt ihr eures bezogen? Hat irgendjemand Tipps wie man günstig an das
> Ding kommt?

hier:

https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/...

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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L1 schrieb:

> Ich finde nicht, dass 500 Euro fürs Hobby zuviel ist.

Wenn ich soviel Geld übrig hätte, würde ich eher
ein Oszilloskop kaufen. Das ist wesentlich viel-
seitiger verwendbar.

Autor: Olaf (Gast)
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Also ich persoenlich hasse ja Fluke, hab wohl einfach Geschmack <grin>, 
aber ich habe auch ein teures Multimeter. Genauer gesagt ein Agilent 
U1253B. Das gab es bei Datatek als Vorfuehrmodel zum halben Preis.

Und ja, das hat sich gelohnt. Die sehr hohe Messrate, das wunderschoene 
Display und die restliche Verarbeitung machen die Nutzung jedesmal zu 
einer Freude. (den kleinen Haken am Agilent hab ich behoben)
Also egal ob nun Fluke oder was schoeneres, vor dem kauf einfach mal ein 
bischen umschauen.

Olaf

Autor: Der Andere (Gast)
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Olaf schrieb:
> Das gab es bei Datatek als Vorfuehrmodel zum halben Preis.

Olaf schrieb:
> den kleinen Haken am Agilent hab ich behoben

Wie schön, daß du auf geheimnisvoll machst statt einfach zu sagen was 
Preis und Haken war/ist.
Es könnte ja jemand anderes einen NUtzen daraus ziehen...

Autor: A. K. (prx)
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bingo schrieb:
> Schau Dir mal die Multimeter von Brymen an, die sind genauso hochwertig
> wie Fluke und deutlich billiger, dafür weniger bekannt. Imm Eevblog auch
> gut weggekommen.

Yup. Weshalb Dave die auch selber verkauft. ;-)

Autor: Kh Loeter (loeter)
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Hi,

Falls Du dich für den Gebrauchtskauf entscheidest, hier noch ein 
Erfahrungsbericht zum Fluke 87:

Die Fluke 87 haben fast alle die Krankheit, dass die 4mm Buchsenreihe 
fest in die Platine eingelötet ist. Bei häufiger Benutzung führt das 
dazu, dass die Messingstifte mit denen die Buchsenreihe in der Platine 
eingelötet ist, abbrechen. Ermüdungsbruch.
Wir haben in der Firma eine ganze Menge der Fluke 87 in Betrieb, und 
alle zeigen früher oder später die gleichen Symptome.
Lässt sich nur pfuschig reparieren. Es gibt aber die ganze Buchsenreihe 
als Ersatzteil im IN zu bestellen.

Zum Preis: Ich habe letztens festgestellt, dass ich mein altes 
Multimeter nun schon seit 25 Jahren besitze, und es immer noch 
funktioniert und ich es gerne benutze. Da ich was Präziseres benötigte 
musste nun trotzdem mal ein Neues her.
Mit der Erkenntnis hatte ich dann aber keine Hemmungen für ein Gutes 
Gerät ordentliches Geld auszugeben. Das Auge misst halt mit :-), und 
Gutes Werkzeug macht Freude, und sich auf Dauer bezahlt.
Es ist dann ein Gossen Ultra geworden.
Btw: Dort sind die Buchsen flexibel mit kurzen Drahtzuführungen 
montiert. Fluke war auch in der Auswahl, wollte ich aber aus obigem 
Grund nicht.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Olaf schrieb:

> Also ich persoenlich hasse ja Fluke, hab wohl einfach Geschmack <grin>,
> aber ich habe auch ein teures Multimeter. Genauer gesagt ein Agilent
> U1253B. Das gab es bei Datatek als Vorfuehrmodel zum halben Preis.
> Und ja, das hat sich gelohnt.

Das sehe ich genauso, u.a. wegen der gut lesbaren Anzeige
(kein Siebensegment).

> (den kleinen Haken am Agilent hab ich behoben)

Welchen Haken meinst Du?

Autor: Olaf (Gast)
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> Wie schön, daß du auf geheimnisvoll machst statt einfach zu sagen was
> Preis und Haken war/ist.
> Es könnte ja jemand anderes einen NUtzen daraus ziehen...

Das hatte ich an diesem Ort doch schon mal erklaert...

Die OLED-Agilents verwenden einen 9V-Akku, also das duemmste was man 
machen kann, ausserdem haben sie auch eine megabescheuerte Laderegelung 
und Endabschaltung eingebaut. Ich kann mir garnicht erklaeren wie jemand 
so ein gutes Multimeter entwickeln kann und dann an der Ladeelektronik 
solche krasse Fehlenscheidungen trifft.

Den habe ich durch einen 7.2V Lithiumakku aus irgendeiner Kamera (gab es 
mal bei Pollin) ersetzt. Jetzt muss ich den Akku nur noch 1-2x im Jahr 
laden. Frueher war das je nach Nutzung alle 2-4Wochen. Dabei lasse ich 
das Multimeter jetzt immer lange laufen weil ich ja weiss das der Akku 
endlos haelt.

Olaf

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Olaf schrieb:

> Das hatte ich an diesem Ort doch schon mal erklaert...

Link?

> Die OLED-Agilents verwenden einen 9V-Akku,
> Den habe ich durch einen 7.2V Lithiumakku ersetzt.
> Jetzt muss ich den Akku nur noch 1-2x im Jahr laden.

Das geht dann aber nur ausserhalb des Multimeters?

Autor: L1 (Gast)
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Falk B. schrieb:
> @ L1 (Gast)
>
>>Ich finde nicht, dass 500 Euro fürs Hobby zuviel ist.
>
> Ist es aber im Allgemeinen. Die allerwenigsten Hobbybastler brauchen
> 0,1% Genauigkeit und den ganz anderen Kram. Es muss sicher auch nicht
> die billgsten 20 Euro-Gurke aus China sein.
Gegen was argumentierst du hier gerade? Mein Argument ists zumindest 
nicht. Die Aussage war nur: 500 Euro sei nicht zuviel fürs Hobby. Und du 
fängst an 0,1% Genauigkeit in den Raum zu werfen und dass das ja kaum 
jemand bräuchte.


>> Das darf man schon
>>mal ausgeben.
>
> Du DARFs dafür ausgeben was du willst. Sinnvoll ist es dennoch nicht.
Ob es für mich sinnvoll ist, das kannst du gar nicht entscheiden da du 
meine Anwendungsbereiche nicht kennst. Dazu aber später mehr.

>>Zum Vergleich: da ich ein paar spezielle Funktionen brauch
>>hab ich mir ein besonderes Multimeter gekauft, lag bei ca 700 Euro.
>
> Wenn's halt für den Porsche nicht reicht . . . ;-)
Da hab ich noch ein viel schöneres Spielzeug hier ;-)


>> Und nun? Kann ich anständig messen!
>
> Das können billigere DMMs auch.
Gewagte Aussage... Fast schon Trollwürdig.

>
>> Sparen wäre hier falsch gewesen. Gute
>>Ausrüstung macht sich schnell bezahlt.
>
> Als Bastler? Wo liegt da der materielle Gegenwert? Gesparte Arbeitszeit?
> Bessere Meßergebnisse, die teuer verkauft werden können?
> Auftragsbezogene Zertifizierung der Meßkette (aka Kalibration)?
Primär Zeit und Ärger. Zeit ist ein aktuell leider sehr knappes Gut, 
ärgern will ich mich auch nicht weiter das tu ich schon genügend in der 
Arbeit.


>>Nein. 500 Euro ist vollkommen in Ordnung für eine solche langfristige
>>Investition.
>
> Für dich vielleicht, für die allermeisten Bastler sicher nicht.
"Wer billig kauft, kauft zweimal"


Um mal Zahlen auf den Tisch zu werfen: Mein erstes Multimeter war ein 
Peaktech irgendwas, damaliger Preis war irgendwo zwischen 100 und 200 
Euro. Das konnte so die Standardaufgaben durchaus lösen. Anfangs. Nach 
wenigen Jahren (und wenig Benutzung) gingen die Probleme los: Segmente 
fallen aus, der Drehschalter ist intern an den Kontakten gebrochen, 
Bruch bei interner Verkabelung, der Sicherungshalter war nicht mal 
richtig festgelötet. Ach ja: Sobald ich die Displaybeleuchtung 
einschalte, geht die gemessene Temperatur um 2-3°C runter. Bis auf 
letzteres war alles irgendwo wieder zu reparieren bzw. hinzupfuschen.
In der Arbeit hatten wir ein paar Uni-T herumfliegen. Auch viel Ärger 
gehabt. Durchgangsprüfer braucht ne Ewigkeit. Es fängt sich sehr gerne 
Noise ein und meinte dann (obwohl gerade gar nichts gemessen wird), dass 
es "overrange" wäre und piept wild herum. Teils schaltet es sich mitten 
in der Messung ab, weil der Stromsparmodus nicht erkennt dass es (aktiv) 
verwendet wird.
Nur Ärger damit, weil wieder irgendwer ein paar Euro sparen wollte...


Selbst habe ich mir dann letztes Jahr ein Fluke 289 gekauft für ca. 
700€. Das war eine gute Entscheidung. Da kann ich ordentlich+sicher an 
230V herummessen, aber es auch für feinste Analogtechnik verwenden. Ich 
habe da ein breites Anwendungsspektrum. Die angesprochenen 0,1% 
Genauigkeit sind da wirklich sinnvoll (Selektion von Bauteilen, Matching 
von Amplituden, ...), da ich, wie gesagt, eine speziellere Anwendung 
habe (nein, kein Audio). Auch die Funktionen bzw. die Auflösung (runter 
bis 10nA AC wie DC, hoch bis 500MOhm, Abschätzung bis GOhm Bereich) 
haben mir schon oft sehr viel Zeit erspart.
Dahingehend war es für mich die richtige Entscheidung. Einem Einsteiger 
würde ich natürlich erstmal zu einem einfacheren Gerät raten, allerdings 
ohne die Qualität hinten anzustellen. Das Peaktech war eine 
Fehlinvestition, zu kurze Lebensdauer und zu schlechte Qualität. Bevor 
ich alle X Jahre für 150€ ein schlechtes Multimeter kaufe, lege ich mir 
lieber für 500€ ein sehr gutes zu, was dann ein Vielfaches von X Jahren 
halten wird.
Über die Jahre gerechnet zahle ich das gleiche bzw. sogar weniger, habe 
dafür aber mehr fürs Geld. Dieser Aspekt wird leider oft nicht 
berücksichtigt.


Marius K. schrieb:
> Das gute Stück schlägt ja
> mit schlappen 500€ zu buche, was im Hobbybereich dann doch jenseits von
> Gut und Böse ist oder?
Schreib doch auch erst mal, was du mit dem Gerät alles machen willst 
bzw. deine Anwendungszwecke.

Autor: Olaf (Gast)
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> Das geht dann aber nur ausserhalb des Multimeters?

Nein. Ich lade den Akku einfach normal im Multimeter mit dem 
mitgelieferten Lader auf.

Der Akku hat etwa die dreifache Kapazitaet wie ein 9V-Akku im 
Bestzustand. Deshalb schaltet das Multimeter immer nach etwa 1h ab weil 
es denkt das der Akku nun voll sein muesste. Danach lade ich einfach 
nochmal auf. So nutze ich etwa 2/3 der vorhandenen Kapazitaet und 
vermeide Probleme mit der Ladeschlusspannung. Ausserdem duerfte der Akku 
auch sehr lange halten weil ich ihn niemals ganz voll machen. Allerdings 
hat der Akku auch noch eine Sicherheitsabschaltung. Die spricht so aber 
nicht an.

Ausserdem habe ich den 9V AkkuTyp im Setup auf den 7.2V Typ eingestellt.

Funktioniert jetzt so 3 Jahre problemlos.

Olaf

Autor: Der Andere (Gast)
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Olaf schrieb:
> Das hatte ich an diesem Ort doch schon mal erklaert...

Sorry aber ich kenne nicht alle 1 Million Threads.

Olaf schrieb:
> Die OLED-Agilents verwenden einen 9V-Akku, also das duemmste was man
> machen kann, ausserdem haben sie auch eine megabescheuerte Laderegelung
> und Endabschaltung eingebaut. ...

Danke für die Info.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Kh Loeter (loeter)

>Die Fluke 87 haben fast alle die Krankheit, dass die 4mm Buchsenreihe
>fest in die Platine eingelötet ist. Bei häufiger Benutzung führt das
>dazu, dass die Messingstifte mit denen die Buchsenreihe in der Platine
>eingelötet ist, abbrechen. Ermüdungsbruch.
>Wir haben in der Firma eine ganze Menge der Fluke 87 in Betrieb, und
>alle zeigen früher oder später die gleichen Symptome.

Sei ihr alle Grobmotoriker oder Schwermaschinenschlosser? Wir haben die 
Dinger auch in der Firma und da ist noch nicht ein einziges angeknackst.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@L1 (Gast)

>>>Ich finde nicht, dass 500 Euro fürs Hobby zuviel ist.
>

>> Ist es aber im Allgemeinen. Die allerwenigsten Hobbybastler brauchen
>> 0,1% Genauigkeit und den ganz anderen Kram. Es muss sicher auch nicht
>> die billgsten 20 Euro-Gurke aus China sein.

>Gegen was argumentierst du hier gerade?

Eben gegen deine Aussage von ganz oben!

> Mein Argument ists zumindest nicht.

Aber sicher!

> Die Aussage war nur: 500 Euro sei nicht zuviel fürs Hobby.

DOCH! Für die allermeisten schon! Hab ich lang und breit erklärt.

>Und du
>fängst an 0,1% Genauigkeit in den Raum zu werfen und dass das ja kaum
>jemand bräuchte.

Ist auch so.


>> Als Bastler? Wo liegt da der materielle Gegenwert? Gesparte Arbeitszeit?
>> Bessere Meßergebnisse, die teuer verkauft werden können?
>> Auftragsbezogene Zertifizierung der Meßkette (aka Kalibration)?

>Primär Zeit und Ärger. Zeit ist ein aktuell leider sehr knappes Gut,
>ärgern will ich mich auch nicht weiter das tu ich schon genügend in der
>Arbeit.

Welche Zeit und Arbeit beschert dir ein 100 Euro DMM im Gegensatz zu 
einem 500 Euro DMM?

>> Für dich vielleicht, für die allermeisten Bastler sicher nicht.
>"Wer billig kauft, kauft zweimal"

100 Euro für ein DMM sind nicht billig.

>Nur Ärger damit, weil wieder irgendwer ein paar Euro sparen wollte...

Mag sein, aber es gibt auch preiswerte DMMs, die diese Probleme nicht 
haben.

>230V herummessen, aber es auch für feinste Analogtechnik verwenden. Ich
>habe da ein breites Anwendungsspektrum. Die angesprochenen 0,1%
>Genauigkeit sind da wirklich sinnvoll

Für dich mag das zutreffen, die Allgemeinheit der Bastler eher nicht.

>Dahingehend war es für mich die richtige Entscheidung. Einem Einsteiger
>würde ich natürlich erstmal zu einem einfacheren Gerät raten,

Da kommen wir der Sache schon näher . . .

Autor: Joachim B. (jar)
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Olaf schrieb:
> aber ich habe auch ein teures Multimeter. Genauer gesagt ein Agilent
> U1253B.

OK DA kann ein Fluke natürlich nicht mithalten
"Durch das 50000-stellige OLED-Display"

Kh L. schrieb:
> Die Fluke 87 haben fast alle die Krankheit, dass die 4mm Buchsenreihe
> fest in die Platine eingelötet ist. Bei häufiger Benutzung führt das
> dazu, dass die Messingstifte mit denen die Buchsenreihe in der Platine
> eingelötet ist, abbrechen. Ermüdungsbruch.

ist doch kein Drama, habe schon einige getauscht,
die 87er sind z.T. bis ">=25" Jahre alt, aber sie laufen!

Harald W. schrieb:
> wegen der gut lesbaren Anzeige

ja OLED nur soll sich die organische Leuchtschicht verbrauchen, ob die 
über 20 Jahre hält? man wird sehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Joachim B. schrieb:

>> aber ich habe auch ein teures Multimeter. Genauer gesagt ein Agilent
>> U1253B.
>
> OK DA kann ein Fluke natürlich nicht mithalten
> "Durch das 50000-stellige OLED-Display"

Nun, ich habe das vor ein paar Jahren als Vorführgerät
für ca. 200EUR gekauft.

>> wegen der gut lesbaren Anzeige
>
> ja OLED nur soll sich die organische Leuchtschicht verbrauchen, ob die
> über 20 Jahre hält? man wird sehen.

Die Befürchtung habe ich zwar auch, denke aber, das die OLEDs eher
durch Betriebsstunden und nicht durch Lagerdauer verschleissen.
Und ich achte darauf, das Gerät in Messpausen abzuschalten.

Autor: Richard B. (r71)
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L1 schrieb:
> Selbst habe ich mir dann letztes Jahr ein
> Fluke 289 gekauft für ca. 700€.

Kit oder Naked?

Autor: Olaf (Gast)
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> Die Befürchtung habe ich zwar auch, denke aber, das die OLEDs eher
> durch Betriebsstunden und nicht durch Lagerdauer verschleissen.
> Und ich achte darauf, das Gerät in Messpausen abzuschalten.

Da wuerde ich mir keine Sorgen machen. Als ich das letzte mal geschaut 
hat lagen orange farbige Oleds IMHO so bei 40-50000h Betriebsstunden. 
Mittlerweile nimmt man ja sogar Oleds fuer Handys und TVs und das ist 
VIEL kritischer weil es schnell zu einem Farbstich kommt. Die Farben 
altern unterschiedlich schnell und Orange haelt am laengsten.

Da wurde ich eine abbrechende Bananenbuchse wie bei der Konkurenz als 
schlimmer ansehen. :-)

Der Vorteil der Oleds ist im uebrigen nicht nur ihre gute Ablesbarkeit, 
weil man an sich schon ein Multimeter mit einem hohen Stromverbrauch und 
einem Akku hat konnten sie wohl den Prozessor und AD-Wandler schneller 
laufen lassen. Deshalb haben die Teile eine hohe Messrate und reagieren 
viel schneller wenn man sie irgendwo dran haelt. Wenn man das einmal 
gewohnt ist dann kommen einen die anderen Multimeter immer lahm vor.
Nachteil ist aber dafuer eine schlechte Lesbarkeit um 12Uhr Mittags im 
August draussen. Als Elektriker im Ausseneinsatz wuerde ich mir auch 
eher was mit LCD kaufen.

Und wo wir schon mal am noergeln sind. Die CATIII Multimeter muessen 
auch bestimmte Sichheitsstandards bezueglich der Messleitung erfuellen. 
Das ist sicher gut und richtig wenn man Elektriker ist, aber auf dem 
heimischen Schreibtisch nerven die fetten Messspitzen. Da sollte man bei 
besseren Multimetern einplanen das man sich was eigenes bauen muss. Das 
kostet auch noch mal 20-30Euro...

Olaf

Autor: Alles Humbug (Gast)
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Olaf schrieb:
> Mittlerweile nimmt man ja sogar Oleds fuer Handys und TVs und das ist
> VIEL kritischer weil es schnell zu einem Farbstich kommt.

Nur ist die Nutzungsdauer beim Smartphone kaum vergleichbar mit der beim 
Digitalmultimeter. Laut einer Studie gilt dass:

"42 Prozent der Konsumenten alle zwei Jahre oder häufiger ein neues 
Smartphone kaufen. Der wichtigste Grund für den Neukauf ist der Wunsch 
nach einem besseren Modell, gefolgt vom Abschluss eines neuen Vertrags."

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Obsoleszen...

Klar trifft es nicht für jeden zu sich so oft ein neues Smartphone 
anzuschaffen. Aber bei immer öfter fest verbauten Akkus und hoher 
"Herunterfallquote" und entsprechender Empfindlichkeit der Geräte hat 
der Taschenkommunikator nun mal keine lange Nutzungserwartung bei den 
Allermeisten mehr.

So ein DMM hat man aber schon mal 20 Jahre und länger (eigene 
Erfahrung). Auch macht es Freude so ein längst überholtes Gerät noch 
funktionsfähig im Besitz zu haben.

Autor: Richard B. (r71)
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Olaf schrieb:
> Deshalb haben die Teile eine hohe Messrate und reagieren
> viel schneller wenn man sie irgendwo dran haelt.

Sorry, das ist BS.

Beim Arbeiten ist völlig Schnuppe ob LCD oder OLED.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Richard B. schrieb:

> Sorry, das ist BS.

?

> Beim Arbeiten ist völlig Schnuppe ob LCD oder OLED.

Vielleicht liegts ja an meinem Alter, aber ich kann "runde" Zahlen
wesentlich besser und schneller erkennen als Siebensegment. Lernt
man heutzutage denn das kleine 1x1 mit Siebensegmentzahlen?

Autor: genau! (Gast)
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Fluke?, Brymen?

Für <20€ bekommt man doch z.B. so etwas:

https://www.aliexpress.com/item/ANENG-6000-counts-...

Da kommen 2*AA rein, und braucht 1,4 mA im U/I Messbereich..

Auch gut als Antwort für Fluke-Besitzer auf die Bitte "Leih mir doch mal 
kurz dein 0,5k€ DMM .."

Autor: Olaf (Gast)
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> Nur ist die Nutzungsdauer beim Smartphone kaum vergleichbar mit der beim
> Digitalmultimeter. Laut einer Studie gilt dass:

Aeh wat? Der durchschnittliche Jugendliche hat doch das Display seines 
Handy vermutlich 8h am Tag an. Mein Multimeter duerfte eine effektive 
geschaetzte durschnittliche Betriebszeit von 1h/Woche haben.

Wir reden hier ja von einem Handmultimeter. Bei einem Tischmultimeter im 
Firmeneinsatz das gerne mal jeden Tag 8h oder bei Dauermessungen noch 
laenger eingeschaltet ist waere ich auch vorsichtig.


> Beim Arbeiten ist völlig Schnuppe ob LCD oder OLED.

Noe. Leuchtende Anzeigen sind viel besser abzulesen.

Olaf

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Olaf (Gast)

>laufen lassen. Deshalb haben die Teile eine hohe Messrate und reagieren
>viel schneller wenn man sie irgendwo dran haelt.

Wie relevant ist das für die Masse der Anwender? Ein DMM ist ein DMM und 
kein Hilfsozi. Wenn man schon etwas Dynamik in der Anzeige braucht, 
nimmt man eins mit echter Analoganzeige. Wildes Zahlengeflimmer bringt 
so oder so nix. DMMs (DIGITAL Multimeter) sind zum genauen Messen 
quasistatischer Größen ohne Ablesefehler einer Analoganzeige gedacht.

>August draussen. Als Elektriker im Ausseneinsatz wuerde ich mir auch
>eher was mit LCD kaufen.

Aha! Und wie oft nutzt der Durchschnittsuser seine LCD 
Hinterhrundbeleuchtung? Ich vermute mal, deutlich weniger als 1%!

Autor: Joachim B. (jar)
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Falk B. schrieb:
> Aha! Und wie oft nutzt der Durchschnittsuser seine LCD
> Hinterhrundbeleuchtung? Ich vermute mal, deutlich weniger als 1%!

dann bin ich kein Durchnittsuser, bei mir ist da öfter an weil ich an 
vielen unmöglichen Stellen messen muss und "meine" Dienstwerkstatt in 
einem Büro ist.
Da hatte ich bei der Neuplanung auch so nette Diskusion mit dem 
Architekten, Werkstatt nach Betriebsstätten Verordnung sollen 1000 Lux 
bekommen, lt. Architekt reichen 500 Lux und eine Tischleuchte.

Autor: Olaf (Gast)
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> Wie relevant ist das für die Masse der Anwender? Ein DMM ist ein DMM und
> kein Hilfsozi.

Wie relevant ist es bei einem Auto das die Tuer mit einem eleganten 
Klack zugeht und nicht mit einem klong-schepper wie bei einem 
Muelleimer? So ein Multimeter macht dann einfach mehr Spass und privat 
ist mir Spass wichtig.

> Aha! Und wie oft nutzt der Durchschnittsuser seine LCD
> Hinterhrundbeleuchtung? Ich vermute mal, deutlich weniger als 1%!

Ich war manchmal im Service draussen bei Kunden wenn die Serviceleute 
nicht mehr weiter wussten. Da war ein beleuchtetes LCD eine EXTREM 
grosse Hilfe. Ich hab sogar extra ein Multimeter mit integrierter 
Taschenlampe gekauft. Einfach deshalb weil viele Geraete schon mal in 
dunkleren Ecken stehen oder eine offene Schranktuer fuer Schatten sorgt 
oder die Stelle wo man das Multimeter abstellen kann im dunkeln ist. Und 
Taschenlampe ist auch nicht so doll wenn du mit beiden Haenden die 
Messstrippen haelst.
Das ist schon ein tolle Verbesserung.

Olaf

Autor: Klaus I. (klauspi)
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genau! schrieb:
> Fluke?, Brymen?
>
> Für <20€ bekommt man doch z.B. so etwas:
>
> 
https://www.aliexpress.com/item/ANENG-6000-counts-...

In der Preisklasse gibt es durchaus brauchbares für den heimischen 
Bastelbetrieb. Darf ja jeder frei entscheiden, wo er seine Prioritäten 
setzt. Verstehe hier so manche Diskussion darüber nicht :o(
Youtube-Video "ANENG AN8008 True RMS vs AN8002 vs FLUKE 87V vs Mastech (clone) MY-68"
Youtube-Video "EEVblog #1007 - Is a $25 Multimeter Any Good?"

Autor: Kalle S. (kallebmw)
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Na dann werfe ich den etwas besseren Typ AN8009 ins Rennen. Den habe ich 
vor einigen Wochen bei Banggood bestellt und war erstaunt von der 
Genauigkeit. Echt toll das kleine Teil für dieses kleine Geld.


https://www.banggood.com/ANENG-AN8009-True-RMS-NCV...

Autor: Richard B. (r71)
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Kalle S. schrieb:
> Echt toll das kleine Teil für dieses kleine Geld.

Hat einen Wert von ~5 USD und ist unsicher!

Autor: lol (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Aha! Und wie oft nutzt der Durchschnittsuser seine LCD
> Hinterhrundbeleuchtung? Ich vermute mal, deutlich weniger als 1%!

Wie oft benutzt du deinen Airbag? Bestimmt auch deutlich weniger als 1%. 
Aber wenn du ihn brauchst, dann bist du froh, ihn doch zu haben!

Genauso ist es mit der Hintergrundbeleuchtung. Ich bin ebenfalls hin und 
wieder an schwer zugänglichen Stellen am herummessen (im Fußraum eines 
Autos, hinter Schränken, bei Stromausfall im Keller, im Labor bei 
Versuchen die kein Licht mögen, ...). Da ist das enorm hilfreich.
Ein Kollege, der sich die 20€ für die Hintergrundbeleuchtung sparen 
wollte, schimpft mittlerweile...

Autor: herbert (Gast)
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Mit einem Brymen machst nix verkehrt und wenn du unbedingt weniger als 
500€ ausgeben willst, dann kaufe dir davon zwei. Eines ist auch für 
einen Hobbyisten manchmal zu wenig...

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Kalle S. schrieb:
> Na dann werfe ich den etwas besseren Typ AN8009 ins Rennen. Den
> habe ich vor einigen Wochen bei Banggood bestellt und war erstaunt von
> der Genauigkeit. Echt toll das kleine Teil für dieses kleine Geld.
>
> https://www.banggood.com/ANENG-AN8009-True-RMS-NCV...

Mittlerweile ärgerts mich, dass ich mir nicht auch eines  geordert habe.
Am Black Friday gabs das für schlappe 16$!!
Unsicher hin oder her, aber wer von Euch braucht am Basteltisch CATIII 
BEI 600V?


Armin

Autor: Manfred (Gast)
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Hat schon jemand bemerkt, dass Marius K. (kuemmel) nichts mehr von sich 
hören lässt?

Wundert mich das, wenn ich dieses ganze Geschwafel hier lese?

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Manfred schrieb:
> Hat schon jemand bemerkt, dass Marius K. (kuemmel) nichts mehr von sich
> hören lässt?

Ja; ich! Und?


> Wundert mich das, wenn ich dieses ganze Geschwafel hier lese?

Deswegen setzt Du bezüglich Sinnlosigkeit noch etwas drauf?

Autor: Olaf (Gast)
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> Unsicher hin oder her, aber wer von Euch braucht am Basteltisch CATIII
> BEI 600V?

Das ist natuerlich ein Einwand der nicht ganz unberechtigt ist. 
Allerdings lege ich bei Multimetern auch Wert auf eine gewisse 
mechanische Qualitaet.
Es ist naemlich echt kacke wenn nach zwei Jahren die Popelbilligschalter 
oder die Buchsen einen hoeheren Uebergangswiderstand bekommen und du es 
erst nach drei Jahren merkst. Dann hast vielleicht ein Jahr Muell 
gemessen.
Ich hatte mal so was aehnliches mit den Messkabeln. Die haben bei einem 
Billigmultimeter irgendwann 2-3 Ohm gehabt. Da lag dann die Strommessung 
immer falsch bis es mir aufgefallen ist.

Daher denke ich ein gutes und auch gut verarbeitetes Multimeter muss 
sein. Wenn man dann noch zwei weitere in  der 20Euro Klasse hat, 
manchmal braucht man ja auch mehrere, dann ist das IMHO okay.

BTW: Ein Kollege kam mal irgendwann mit so einem Billigheimer an. Es sei 
kaputt! Ich reingeschaut, Sicherung (20mm) defekt. Da hab ich dann eine 
neue reingemacht. Die ist aber leider sofort wieder rausgefallen. Grund 
war das der Sicherungshalter nicht aus Federstahl sondern aus Stahlblech 
gebogen war. So ein Dreck wuerde ich nicht wollen.

Olaf

Autor: Ing (Gast)
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Für um die 50€ gibt es bei bekannten Kistenschiebern wie Conrad, 
Reichelt & Co schon sehr vernünftige Multimeter, die genauer sind und 
mehr Funktionen haben als der veraltetet und überteuerte Fluke-Murks.
Ich benutze heute noch ein Voltcraft GS6520, bestimmt schon über 20 
Jahre alt. Mein neueres Gerät benutze ich eher selten.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Ob ein Fluke 87 das Geld wert ist, ist Ansichtssache. Meins ist jetzt 
mittlerweile 23 Jahre alt und funktioniert immer noch so einwandfrei wie 
am ersten Tag. Auch die Kalibrierung ist noch innerhalb der Grenzwerte. 
Es mußte noch nie kalibriert werden. Da ich Zugang zu einem Meßlabor 
habe, verifiziere ich es aus Interesse jedes Jahr. Es ist super stabil. 
Als Pluspunkt: Es gab(gibt) ein richtiges Service Manual.

Würde ich mir ein Fluke wiederkaufen? Wahrscheinlich. Falls die Qualität 
immer noch so gut ist, dann lohnt es sich bestimmt. In der Arbeit haben 
wir einige 187. Die sind auch recht gut, nur ist der Batterieverbrauch 
recht hoch und nervt mit häufigen Selbstausschalten.

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Nur mal so am Rande:
Mein 88er zieht eingeschaltet 0,78mA aus der Batterie.
Im Widerstandsmodus ohne Widerstand dran auch. Mit kurzgeschlossenen 
Messspitzen und Piepser werden es über 3mA.
Im Standby(wenn es von selbst das Display deaktiviert hat) immer noch 
0,28mA

Das 77III zieht stehts nur 0,26mA. Auch im Widerstandsmessbereich sind 
es nur bis zu 0,75mA.
Den Ruhezustand wollte ich jetzt aber nicht abwarten, da dessen 
Aktivierung deutlich länger dauert als beim 88.

Auch habe ich jetzt, angesichts der doch sehr geringen Stromaufnahme 3 
½AA Lithiumpufferbatterien in Serie geschaltet und anstelle des 9V 
Blocks eingesetzt. Passt exakt. Gibts sogar, wie ich zwischenzeitlich 
gesehen habe, auch fertig eingeschrumpft von Saft.
Damit sollte ich nun, auch wenn ich immer wieder vergesse das 88 
auszuschalten über ein Jahr durchkommen.
Die Batterien fallen bei uns im Betrieb reichlich im Tausch an da wir 
die regelmäßig nach 3 Jahren rausschmeißen...

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