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Forum: Projekte & Code piMeter - Raspberry Pi Smartmeter


Autor: digitaldex (Gast)
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Hallo zusammen,

ich würde hier gerne mein SmartMeter auf ADE9000 Basis vorstellen.

Im Endausbau soll der Zähler folgende Werte darstellen:
- Strom RMS L1, L2, L3, Gesamt
- Momentanstrom L1, L2, L3
- Spannung RMS L1, L2, L3
- Wirkleistung L1, L2, L3
- Scheinleistung L1, L2, L3
- Blindleistung L1, L2, L3
- Cos Phi L1, L2, L3
- Akkumulierte Wirkleistung
- Akkumulierte Scheinleistung
- Stromkosten in €


Da ich derzeit auf die 2. Revision der Platinen warte und ich auf der 
alten noch keine 230V Spannung anlegen konnte, funktioniert bisher nur 
das auslesen und darstellen der Ströme. Das auslesen der Spannung ist im 
Code allerdings bereits vorgehalten. Ich denke im Laufe der nächste 
Woche kommen dann auch die neuen Platinen und ich kann den Rest fertig 
bauen.

Alle nötigen Dateien und eine bisher noch rudimentäre Beschreibung 
werden in einem Git Repo gepflegt:

https://github.com/digitaldex/piMeter

Ich würde mich freuen wenn sich Leute finden, die eine solche Smartmeter 
Lösung gebrauchen können und vielleicht sogar bei der weiteren 
Entwicklung helfen möchten.

Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
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Sieht auf jeden Fall super Interessant aus, wollte mir sowas auch mal 
bauen.

Werde das ganze mal beobachten, vielleicht kann komme ich nächstes Jahr 
zu einem nachbau und kann berichten bzw. zum Code beitragen.

Autor: bingo (Gast)
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Sieht interessant aus, ich hätte allerdings keine Klinkenstecker für die 
Eingänge genommen, die haben sehr oft Kontaktprobleme.

Autor: digitaldex (Gast)
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Danke für das bisherige Feedback. Ich nutze diese 
Ebay-Artikel Nr. 281387766721 
Stromwandler zum messen. Daher die Klinkenstecker auf dem Board.

Autor: Ovp (Gast)
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Warum nutzt du gerade diesen Chip? Warum nicht ADE9078?

Autor: digitaldex (Gast)
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Es gibt keinen speziellen Grund. Bei meiner Suche nach einem passenden 
IC bin ich als erstes über den ADE9000 gestolpert. Auch jetzt im 
Vergleich sehe ich nicht was gegen den 9000er spricht. Schnelleres SPI, 
mehr Funktionen zum spielen.

Das Datenblatt vom 9078 sieht aber so aus als könnte man diesen 1:1 
anstelle des 9000er einsetzen wenn man denn wollte.

Warum fragst du?

Autor: Ovp (Gast)
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Weil mich interessiert wie du auf genau diesen IC kamst

Autor: Ovp (Gast)
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Hast du mal über eine Isolierung des spi nachgedacht?

Autor: digitaldex (Gast)
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Bisher nicht. Erstmal will ich die Grundfunktionen laufen haben wenn die 
neuen Platinen da sind. Danach schaue ich mir noch mal die Hardware an. 
Spannungsversorgung aus dem Spannungspfad für den PI steht auch noch auf 
dem Plan für eine spätere Version.

Autor: Ovp (Gast)
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Sehr gut. Finde das Projekt sehr interessant. Für SPI kannst du dir den 
ADuM4151BRIZ mal angucken bzw. dessen Geschwister.

Autor: digitaldex (Gast)
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So die neuen Platinen sind da und ich hatte mal wieder etwas Zeit zum 
basteln.

Da ich die Werte des Zählers sekündlich auslesen will, hat sich die 
Speicherung in einer Datenbank als nicht praktisch heraus gestellt. 
Nicht nur die Datenmenge wird in kurzer Zeit relativ groß, sondern die 
SD-Karte im Raspberry wird die vielen Schreibzyklen auf Dauer auch nicht 
überstehen.

Ich habe daher meine Herangehensweise geändert. Die Daten werden 
weiterhin sekündlich vom ADE9000 gelesen. Die Werte schreibe ich 
anschließend aber nicht mehr in die Datenbank, sondern in einen 
Ringbuffer. Der Ringbuffer hält historische Trenddaten von einer Stunde 
fest. Das Frontend holt sich die Daten aus dem Speicher über eine 
Websocketverbindung und stellt diese grafisch dar. Durch die Nutzung von 
Websockets und dem Ringbuffer habe ich jetzt noch den Vorteil das die 
Trendkurven automatisch aktualisieren und wie ein Ticker mitlaufen.

Die Kehrseite ist leider das ich mir daher auch Qt als Abhängigkeit mit 
eingeschleppt habe. Aber ich habe auch keine Lust den Websocket Standard 
zu implementieren. (von den Fähigkeiten ganz zu schweigen) Daher blieb 
nur die Verwendung eines Frameworks das dies schon kann. Die 
Signal/Slots dürften aber noch hilfreich werden, wenn ich im nächsten 
Schritt Mittelwerte über die gesammelten Stunden ermitteln will um 
daraus Kosten zu berechnen sowie zum Speichern des KWh mittels in der 
Datenbank.

Autor: Färber (Gast)
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Warum so wenig Farbkontrast bei der Darstellung?

Autor: Ovp (Gast)
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Bei der Spannung würde ich die y Achse auf einen Bereich um 230V 
beschränken sodass Abweichung auch sichtbar sind

Autor: digitaldex (Gast)
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Das sollte der Graph von alleine tun sobald ich L3 anklemme. Bisher 
liegt der noch bei 0V rum. Daher muss die Chart Software raus zoomen.

Autor: Simon S. (nickfisher)
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sieht schick aus! ein paar bilder wären schön. was für "sensoren" 
verwendest du? Diese Blauen klammern mit klinkenstecker, die es für ein 
paar euro beim chinesen gibt?

Autor: digitaldex (Gast)
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Ja ich nutze die China Stromwandler. Im zweiten Beitrag ist auch der 
genaue Typ verlinkt.

Habe dir mal ein Foto angehängt. Viel zu sehen gibt es da allerdings 
nicht. Sieht noch alles sehr wild aus.

Autor: Vka (Gast)
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Schau ich falsch oder hast du den Vorzähler Bereich aufgeknackt? Das ist 
böse :D

Autor: digitaldex (Gast)
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Sagen wir’s so; Die Plombe war bereits ab als ich das Haus übernommen 
habe und für den Moment war dort die einzige Stelle mit ausreichend 
langen Kabeln um die Clips noch über die Leitungen zu kriegen. :)
Jetzt wo es läuft werde ich die Leitungen zwischen FI und 
Schraubsicherung austauschen um dort mit meinen Clips zwischen zu 
kommen.

Autor: Böse Fragen (Gast)
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Ein paar Dinge, die du dir ggf. nochmal angucken solltest:

1. Der Abstand zwischen C18 und L1 ist schon sportlich oder?
2. C28 und C27 sind ganz schön weit weg
3. Leitungen unterm Quarz??
4. Quarz gibts kleiner (ECS-245.7-12-33Q-JES-TR)
5. Hast du dir mal die beiden EvalBoards von Analog angeguckt?

Autor: digitaldex (Gast)
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1. ist der zu klein? Zwischen den Terminals ist auch kaum mehr Abstand 
und da sind es sogar 400V zwischen L1 und L2. Aber wenn es da Gründe 
gibt kann man den ja problemlos noch nach links verschieben.
2.-4. würden sich mit dem kleineren Quarz erledigen. Danke für den Tip.
5. Ich habe mal über das Datenblatt zum Eval Board gescrollt aber im 
Detail habe ich mir das Layout nicht angesehen. Ich denke aber ich werde 
noch ein paar mehr Widerstände beim Spannungsteiler der 230V in Reihe 
schalten. Im Eval Board sind es glaube ich 4 oder 5. Ich wollte es aus 
Platzgründen mit 3 Versuchen. Wieso fragst du?

Autor: Böse Fragen (Gast)
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Ich frage, weil man da einiges angucken und abgucken kann.

Miss mal die Abstände aus C18 L1.

Autor: Br4in (Gast)
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Ich finde das Projekt auch spannend und würde es ggf. auch nachbauen - 
das Layout ist allerdings wirklich an einigen Stellen 
verbesserungswürdig. Von den bereits angesprochenen kritischen Abständen 
abgesehen sind auch einige Abstände gewöhnlicher Singalleitungen arg nah 
beieinander (ich hab mal ein paar Fälle markiert, die mich direkt 
anspringen).
Generell ist das Routing auch ausbaufähig (ginge deutlich "knickfreier" 
und man darf auch ruhig GND-Leitungen routen), aber ich denke da fehlt 
dem TO wohl etwas Erfahrung...
Ich habe leider kein Eagle installiert, aber vielleicht findet sich ja 
jemand, der sich mal ein paar Minuten daran austobt. Auf dem Board ist 
jedenfalls genügend Platz.
Das Webinterface gefällt mir übrigens sehr gut!

Autor: genervt (Gast)
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Das ist kein Messgerät. Du hast eine Interpretationssoftware 
geschrieben.

Messkurven interpoliern Messpunkte nicht durch Splines, um Genauigkeit 
zu suggerieren, die nicht da ist. Entweder du stellst die einzelnen 
Punkte dar, oder irgendeine Art von Balkendiagrammen. Du kannst auch die 
Messpunkte durch gerade Linien verbinden, solange die Punkte noch zu 
differenzieren sind.

Alles andere ist keine Messung, sondern Intepretation. Die kannst du im 
Finanzwesen verkaufen, aber in der Elektronik würde das zu den gleichen 
Fehlentscheidungen führen, wie bei den Finanzmathematikern.

Autor: Böse Fragen (Gast)
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Du hast grundsätzlich recht, aber welchen Mehrwert würde dir das bei 
dieser Darstellung geben?

Autor: digitaldex (Gast)
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Habe grade mal wie gewünscht den Abstand zwischen C18 und L1 gemessen. 
Sind ziemlich genau 3mm. In der nächsten Revision schiebe ich den 
Kondensator noch etwas nach links.

Einige seltsam wirkende Markierungen in deinem Screenshot stammen 
allerdings vom PNG export in Eagle. Wer mag kann aber gerne das Layout 
verbessern. Dafür gibt es ja das Repo.

Autor: digitaldex (Gast)
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Zum Thema Interpretationssoftware: Das ich kein Messgerät zur uWatt 
genauen Abrechnung vom Stromverbrauch erschaffen habe ist mir schon 
klar. Hier geht es um ein Hobbyprojekt zur Visualisierung meines 
Stromverbrauchs. An diesem Hintergrund sollte man sich orientieren.

Alle Messpunkte liegen aber trotz hübscher Interpolation in den Graphen 
und sind mit Mouseover auch abzulesen.

Autor: Simon S. (nickfisher)
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Könntest du noch die Eagle library für den ADE9000 mit in git 
einchecken? ich würde die gerne ein bisschen überarbeiten, so dass die 
pin beschriftungen nicht ineinander hängen, name+ value dran steht und 
die origins in der mitte der symbole liegen und nicht irgendwo in der 
pampa!

Autor: digitaldex (Gast)
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Habe ich mit rein gelegt.

Autor: Kolja L. (kolja82)
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digitaldex schrieb:
> Hier geht es um ein Hobbyprojekt zur Visualisierung meines
> Stromverbrauchs.

Wie unterscheidet sich den die Summe deiner Sensoren mit dem,
was der Ferraries Zähler misst?

Autor: Simon S. (nickfisher)
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Ich hab mal das projekt mal geforkt, das symbol in ordnung gebracht und 
ein bisschen neu geroutet.

Autor: Wolfgang (Gast)
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digitaldex schrieb:
> Das sollte der Graph von alleine tun sobald ich L3 anklemme. Bisher
> liegt der noch bei 0V rum. Daher muss die Chart Software raus zoomen.

Bei solchen Sachen ist nichts unübersichtlicher, als wenn sich dauernd 
die Skalierung abhängig von den Werten ändert. IMHO ist eine feste 
Skalierung, die sich an den zulässigen Netzspannungsschwankungen 
orientiert, auf Dauer einfacher ablesbar, weil man nicht zusätzlich zu 
der Kurven noch immer auf die gerade verwendete Skalierung gucken muss.

Autor: digitaldex (Gast)
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@Simon Danke habe deine Änderungen übernommen!

Zur Abweichung der KWh verglichen mit meinem Ferrariszähler kann ich 
abschließend noch nichts sagen, da ich erst seit heute Mittag die Daten 
auslesen kann und auf dem Webinterface darstelle. Bisher sieht es aber 
so aus als würde ich 5-10% daneben liegen. Das ist aber bisher noch 
alles ohne jegliche Kalibrierung im ADE9000. Wenn man dort eine saubere 
Spannungsquelle als Referenz zur Verfügung hat und eine Stunde Zeit 
investiert sollte die Sache schon ganz anders aussehen.

Autor: digitaldex (Gast)
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So nach langer Zeit mal wieder etwas neues. Es soll eine neue Version 
her mit den hier vorgeschlagenen Verbesserungen.

Der SPI ist galvanisch von der 230V Seite getrennt. Gleiches habe ich 
für das gesamte Layout vor, so dass ich auch später auf der Platine eine 
saubere Trennung der beiden Potentiale erreiche.

Ich bräuchte hierzu allerdings noch eine Bauteil Empfehlung. Da ich kein 
Steckernetzteil mehr für den Raspberry verwenden möchte, habe ich über 
ein Recom Printnetzteil die Kleinspannung aus einer Phase genommen. 
Womit bekomme ich diese jetzt galvanisch getrennt auf die Raspberry 
Buchse? Bei Analog Devices gibt es schöne DC/DC Coupler, leider bringen 
die die ich gefunden habe nur 400mW rüber. Ich suche also ein ähnliches 
Bauteil mit dem ich die vollen 2W des Printnetzteils auf die 
Sekundärseite schieben kann. Damit sollte ich dann auch genug Strom für 
einen Pi Zero haben.

Autor: Simon S. (nickfisher)
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schau mal bei recom, die haben galvanisch getrennte DC/DC wandler

Autor: Sascha W. (sascha-w)
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digitaldex schrieb:
> Ich bräuchte hierzu allerdings noch eine Bauteil Empfehlung. Da ich kein
> Steckernetzteil mehr für den Raspberry verwenden möchte, habe ich über
> ein Recom Printnetzteil die Kleinspannung aus einer Phase genommen.
> Womit bekomme ich diese jetzt galvanisch getrennt auf die Raspberry
> Buchse? Bei Analog Devices gibt es schöne DC/DC Coupler, leider bringen
> die die ich gefunden habe nur 400mW rüber. Ich suche also ein ähnliches
> Bauteil mit dem ich die vollen 2W des Printnetzteils auf die
> Sekundärseite schieben kann. Damit sollte ich dann auch genug Strom für
> einen Pi Zero haben.
Ich denke es wird effizienter wenn du den PI direkt aus dem RECOM speist 
und dafür die paar mW für die Messschaltung über einen kleinen DC/DC 
erzeugst.

Sascha

Autor: Böse Fragen (Gast)
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Oh es geht doch weiter. Dachte du hättest das Projekt wieder aufgegeben. 
Habe, weil ich auch Interesse an einem 3-Phasen Messgerät habe, auch mal 
einen Platine gelayoutet allerdings in KiCad. Im Anhang Schaltplan und 
PCB. Bei Interesse stell ich gern alle Daten online.

Im Schaltplan hab ich CF1 und CF2 auch über ein extra IC isoliert 
übertragen. Ein extra IC, um es nur zu Bestücken, falls die Pins auch 
Verwendung finden.

Zudem habe ich teilweise Bauteile verwendet, die ich noch hier hatte wie 
Beispielsweise ein 8pin 7,5mm Terminalblock für die Stromsensoren. Was 
nat. etwas arg viel abstand ist für pm 1 V :).

Wie auch in deiner aktuellen Planung habe ich mich für einen Zero W 
entschieden. Passt schön auf die PCB und ist mehr als ausreichend. ;)

Freue mich über Kritik am Layout/Schaltplan!

Autor: digitaldex (Gast)
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Sieht deutlich überlegter aus als mein erster Entwurf ;)
Was machen die Dioden in den Stromkanälen? Die hatte ich bisher nicht 
vermisst. Oder nutzt du andere Stromklemmen?
Und man sieht es in deinem Render nicht aber mach auf jedenfall noch 
Vias in das Groundplane vom ADE sonst macht das Löten keinen Spaß.

Autor: temp (Gast)
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Was mich dabei mal interessieren würde, wie gleichst du das Teil 
eigentlich ab? Laut Datenblatt müsste ja auch der Phasenversatz der 
Stromwandler kalibriert werden. Ohne vernünftigen Abgleich wird das ja 
nur ein Schätzeisen und kein Messgerät.
Weiterhin frag ich mich manchmal wirklich ob heute keiner mehr mit 
einfachen Dateien umgehen kann. Warum muss man für so banale Sachen wie 
eine konstante Anzahl Messwerte in einem konstanten Messintervall eine 
ganze Datenbankengie bemühen. Da reicht es doch am Anfang der Datei die 
Startzeit zu vermerken und dann an die berechneten festen Positionen in 
der Datei die Messwerte zu speichern. Das bisschen Code um so was zu 
verwalten ist doch in ein paar Stunden geschrieben. Schneller wird die 
Datenbankengie auch nicht auf die (sequenziell in Folge liegenden) Daten 
zugreifen können die für die Charts benötigt werden.

Autor: digitaldex (Gast)
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Abgeglichen wird über definierte Referenz Spannungen und einer Excel 
Tabelle von AD. Auch wenn früher alles besser war gibt es keinen Grund 
das Rad jedesmal neu zu erfinden. Die Rechenleistung ist da, der 
Speicher ist da und die Bibliotheken sind da. Das kann man dann auch 
nutzen. Der letzte Stand war sogar der, dass die Daten für die Graphen 
garnicht mehr in die Datenbank gelaufen sind, sondern nur bei Bedarf 
über Websockets zum Client geschickt wurden. In deinen Augen sicher noch 
mehr Overkill aber mir gefällts.

Autor: digitaldex (Gast)
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Habe den Tipp von Sascha beherzigt und dabei auch noch ein günstigeres 
Printnetzteil von Meanwell gefunden.

Wer mag kann ja noch mal über die neue Version drüber schauen bevor sie 
zum Chinesen geht.

Autor: Böse Fragen (Gast)
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digitaldex schrieb:
> Dioden in den Stromkanälen

Der Eingang vom ADE kann pm 1 V. Die Dioden als als Schutzbeschaltung 
für die Eingänge.

digitaldex schrieb:
> Die Rechenleistung ist da, der
> Speicher ist da und die Bibliotheken sind da.

Sehe ich genauso. Der Zero W kostet 10 EUR plus Versand. 
Leistugnsaufnahme sind rund 1W. Da kann man mit lieben. Zudem kann man 
nebenbei nen Webserver laufen lassen und andere spielereien. :)

Die Halterungsschrauben brauchst du für den Pi übrigens nicht, schaden 
kann sie aber auch nicht ;).

Du musst dir nur überlegen, wie du den PI draufstecken willst. Wenn oben 
5V sind, machst du dir mit dem Netzteil einen Konkurenten. Wenn unten, 
steht der PI nach links ab. Du könntest den PI allerdings unter die 
Platine setzen... (was du ggf. auch vor hast?)

Optisch sieht dein Layout übrigens so aus, als könne der Quarz noch nen 
stück näher an die IC. Guck dir mal an, wie man am besten einen Quarz 
anbindet. Damit meine ich die Plazierung von C8,C9  und dann zu GND.

Und auch wenn das dein Gesamtkonzept umwirft, würde ich dir empfehlen, 
einen LDO vor den ADE zu setzen. Ich habe mir das auch schon so 
überlegt. Der ADUM5404 liefert bei 3V3 rund 60 mA. Der ADUM4151 braucht 
rund 20mA und der ADE so ca. 17mA. ... Ausreichend... aber... böser 
RIPPEL.

Autor: Böse Fragen (Gast)
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Es könnt sein, dass es extra ist, aber der Footprint vom Netzteil ist so 
angelegt, dass das Netzteil auf der Rückseite sitzt. Dann würde das 
ganze passen, dass der PI auf der Vorderseite ist und in die Platine 
rein ragt. Dann wäre aber die Beschriftung des Netzteils falsch, aber 
ein positiver Zufall. Hoffe du verstehst was ich meine ... :)

Autor: Böse Fragen (Gast)
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Vergiss es, bin falsch... Entschuldige. Letzten Post löschen. Finger 
schneller geklickt als gedacht. ;)

Autor: digitaldex (Gast)
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Nee du hast schon recht der Footprint ist verkehrt herum. Das Netzteil 
soll oben drauf. Die Stiftleiste löte ich von unten ein, so dass der PI 
drunter gesteckt wird. 5V sind im Bild unten. Da dürfte dann nix 
überstehen.

Was ist wenn ich den Adum5404 primär mit 5V versoge? Das gäbe noch mal 
mehr Stromreserven bei 3,3V Ausgang. Zusätzlich muss ich noch jeweils 
einen 10uF Kondensator an die Versorgungspins spendieren. Hoffe so komme 
ich um ein weiteres IC drum rum.

Den Quarz muss ich noch tauschen. Der ist mir noch zu gross. In dem Zuge 
schaue ich mir dann noch mal an wie ich die Kondensatoren besser setzen 
kann.

Autor: digitaldex (Gast)
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Nein Hirnfurz garnicht! Das Netzteil passt so

Autor: Böse Fragen (Gast)
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digitaldex schrieb:
> Was ist wenn ich den Adum5404 primär mit 5V versoge? Das gäbe noch mal
> mehr Stromreserven bei 3,3V Ausgang. Zusätzlich muss ich noch jeweils
> einen 10uF Kondensator an die Versorgungspins spendieren. Hoffe so komme
> ich um ein weiteres IC drum rum.

Die Leistung reicht aus. Mit 60mA ist alles bestens versorgt. Allerdings 
hast du halt ein Schaltnetzteil, was die Messung nicht gerade 
verbessert.

Du kannst mal gucken, ob es den ADUM5404 mit linear Regler gibt. Analog 
hat  CAN Treibern ADM3053 (Schaltregler) und ADM3052 (linearregler). 
Ggf. gibts das auch beim ADUM5404.

Als Quarz habe ich den hier vergesehen: 
https://www.mouser.de/ProductDetail/815-ABM8-24.5-10-1UT

digitaldex schrieb:
> Nein Hirnfurz garnicht! Das Netzteil passt so

Böse Fragen schrieb:
> Vergiss es, bin falsch... Entschuldige. Letzten Post löschen. Finger
> schneller geklickt als gedacht. ;)

Entschuldige nochmal! :)

Autor: digitaldex (Gast)
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Der Vollständigkeit halber hier noch die letzte und hoffentlich finale 
Version mit Linearregler und kleinerem Quarz. Sobald ich getestet habe 
ob die neue Version der Platine funktioniert, lade ich die Eagle Files 
ins Git Repository.

Autor: digitaldex (Gast)
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Ein erster einfacher Entwurf für ein Gehäuse ist nun auch fertig.

Autor: Christopher N. (Firma: app22 UG (haftungsbeschränkt)) (christopher)
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Sieht ja echt gut aus!

Wie ist denn die maximale Messfrequenz?

Autor: digitaldex (Gast)
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Der SPI kann mit maximal 17Mhz betrieben werden. Für ganz zeitkritische 
Messungen gibt es einen internen Waveform Buffer im ADE9000 der im SPI 
Burst Mode ausgelesen werden kann. Den habe ich mir aber noch nicht 
weiter angesehen. Hoffe das beantwortet die Frage.

Autor: RoNo (Gast)
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Also ich finde das Teil ist wirklich der absolute Hammer. Echt super und 
das hat auch mein Interesse geweckt. Leider bin ich absoluter Neuling in 
Sachen Raspi und auch hier im Forum kenne ich mich überhaupt nicht aus. 
Gerne würde ich das Teil nachbauen und auch die Daten sammeln. Mir fehlt 
nur der Link oder Hinweis wo ich die Daten/Programm herbekomme oder die 
Platine anfertigen lassen kann. Gerade auch die Tatsache dass hier ein 
großer Frequenzbereich dargestellt werden kann finde ich super. Die 
Frequenzen über 50 Hz, das sind die harmonischen Oberwellen und die 
können gerade bei Computer und Co Probleme machen, würde ich gerne mal 
aufzeichnen können. Daher würde ich mich doch sehr freuen wenn ich für 
meine ersten Schritte in Richtung Raspi etwas Unterstützung bekommen 
würde.
Übrigens das mit der Plombe ist so wie du das beschrieben hast. Wenn 
sich dein Verbrauch nicht plötzlich signifikant verändert interessiert 
sich kein Schwe...für die Dinger. Bin selber aus der Energieversorgung 
und hatte das Thema mal juristisch überprüfen lassen.

Autor: digitaldex (Gast)
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Die Daten liegen im Git Repository. Den Link dazu findest du im 
Startpost. Ich würde mit dem Nachbau allerdings noch warten bis die neue 
Platine getestet ist. Die Software braucht auch noch ein wenig Arbeit. 
Hoffe hier finden sich ein paar Leute die da vielleicht mithelfen 
wollen.

Autor: powermon (Gast)
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This is a very interesting project. Please keep up the good work. I am 
keen to help out, I can review further versions. Please let me know if 
you have tested the new design as I intend to make a board.

Autor: powermon (Gast)
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A quick question: Why did you isolate CF1 and CF2 and connect them 
through to the Raspberry Pi instead of the CF2, CF3 - which are the ZX 
(zero crossing) and DREADY lines?

Autor: digitaldex (Gast)
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I dont think that i will need any of these 4 pins. So in the end CF1+2 
are only routed because there are free pins on the ADUM. Zero Crossing / 
Line Cycle Period can be found in the SPI registers. DReady tells you if 
there is a new conversation on all 7 channels ready. The sampling rate 
per channel is 8kHz. I cant think of any usecase where i would need that 
much data perfectly synced to the ready signal. if you realy need that 
resolution the waveform buffer with 128 samples per line cycle would be 
the better way to get your data from.

Autor: powermon (Gast)
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OK, Great. I only asked because the ZX and DREADY lines are routed 
through the ADUM on the EVALADE9000SHIELD from Analog Devices board that 
uses an Arduino Zero. I am working on making a variant of that board 
with an option for either Arduino or a Raspberry Pi.

Autor: digitaldex (Gast)
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@BoeseFragen hast du dein Board eigentlich fertig?

Autor: Böse Fragen (Gast)
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ja, aber bin noch nicht zum bestücken gekommen. uni.

Autor: digitaldex (Gast)
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Meine neue Version ist auch zurück vom Fertiger, bestückt und bereits 
seit gestern Abend im Einsatz. Die Version funktioniert also 
einwandfrei. Ich habe zusätzlich auch noch Pads für Bürdenwiderstände in 
den Stromkanälen eingebaut.

Da hier auch schon die Frage nach der Genauigkeit aufgekommen ist. Mit 
der neuen Version habe ich seit gestern Abend 11kWh laut Ferrariszähler 
verbraucht und selbst 10,8 gezählt. Denke die feinere Spannungsregelung 
tut dem ADC gut.

Das Repo wurde um .step Files für das Gehäuse ergänzt.

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