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Forum: Haus & Smart Home Häuslebauerthread 2018


Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Da zur Zeit recht gerne und viel gebaut wird wollte ich mal einen 
allgemeinen Thread zum Thema bauen eröffnen.

Es geht hier nicht um größer, besser, teurer sondern um das Wie.

Viele werden sicherlich selbst Hand anlegen, mich interessiert bis zu 
welchem Grad.

Weiterhin würde mich interessieren:
Keller ja / nein?
Fertighaus  massiv  sonstiges?
Art der Heizung? Also Wärmeerzeuger und -verbraucher
regenerative Energien ja / nein?
Lüftung zentral oder per Raum?
irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager?
Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?
Sprechanlage von welchem Hersteller?
Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?
Art der TV-Versorgung
Grad der Netzwerkverkabelung?
Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik?
Sonstige interessante Dinge?

Nunja ich denke auch an's Bauen, habe auch so meine Ideen, habe 
sicherlich auch schon genügend in der Richtung gesehen, aber mich 
interessiert halt mal wie eher technikafine Leute bauen!

Ich freue mich auf eine aufregende Diskussion.

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Autor: Soeren K. (srkeingast)
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Worauf willst du denn hinaus Neubauten aus 2018?

Unsere DHH aus 2015:

Keller Nein - hier geografisch sehr ungünstig
Massiv  Porenbeton  Doppelhaushälfte
Gas / Solarthermie
regenerative Energien Photovoltaikanlage ohne Speicher, rd. 5kWp 
O/W-Ausrichtung
keine kontrollierte Wohnraumlüftung
keine spezielle Wohnraumtechnik
Smarthome / Teils, Homematic für "wichtige" Beleuchtungen und alle 
Rollläden (alle Fenster und Dachflächenfenster)
keine Sprechanlage
V-DSL 100 MBit, Kabel war auch nach Anfrage und trotz neuem Baugebiet 
n.v.
SAT-TV
Cat 7 Kabel, je Raum min. 1 Doppel-Dose
keine Einbruchmeldeanlage, Fenster im EG und OG gemäß Herstellervorgabe 
auf RC2 (N) nachgerüstet

Gasverbrauch auf 140m2 Wohnfläche (DHH) rund 8.000kWh, beheizt wird 
mollig, Standort ist PLZ-Region 04 - bin damit sehr zufrieden


Was ich anders machen würde:
- Keller / größerer Hauswirtschaftsraum oder große Garage (gibt kleines 
Stadtgrundstück nicht mehr her)
- Ich hätte gerne auf die Solarthermie zur WW-Bereitung verzichtet, da 
aber die PVA erst nach der Planung kam, und die ENEV ja diverse 
Vorschriften hat war das nötig. Wenn man den Platz für den Speicher hat, 
ist das aber wohl kein großer Nachteil
- Gas-Therme ist vom Heizungsbauer viel zu groß dimensioniert, taktet 
daher stark da der Modulationsbereich nicht groß genug ist.
- Netzwerkdosen/ Auslässe an der Decke für Repeater vorsehen
- Statt konventionellen Heizkörpern in den "Schlaf/ Arbeitszimmern" im 
OG würde ich auch hier auf FBH setzen - der Overhead für den zweiten 
Heizkreis ist ordentlich. (Platzverschwendung im HWR) Viel "günstiger" 
war es ohnehin nicht, bietet aber die Flexibilität die Räume auch 
kurzfristig aufzuheizen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sven (Gast)
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Ich bin gerade am Sanieren Haus Baujahr 1802 Lehm Holz Fachwerk. Das 
komplette entkernen war Eigenleistung. Also innen alles raus Böden 
Decken Rohre Elektrik diverse Wände...

Keller nein.
Fertighaus  massiv  sonstiges? Solides Fachwerk
Art der Heizung? Pellets weil genug Platz zum Lagern. Dazu 
Röhrenkollektoren und Pufferspeicher 2000l
regenerative Energien ja Holz, 12m² Warmwasser Kollektoren, 5kWp Solar 
und einen 4kw Akku.
Lüftung zentral oder per Raum? Jeder Raum kann durch öffnen der Fenster 
belüftet werden.
irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager? nein
Smarthome ja / nein, wenn ja welches System? Teilweise Eigenbau 
teilweise nur vorbereitet.
Sprechanlage von welchem Hersteller? nein
Art der Internetanbindung Cu
Art der TV-Versorgung sat
Grad der Netzwerkverkabelung? gesamt 38 Anschlüsse enden im Serverraum
Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik? reed Kontakte an fast allen 
Fenstern. Aber hauptsächelich um die Heizung abzuschalten wenn die 
Fenster offen sind.
Sonstige interessante Dinge?

Autor: 3162534373 .. (3162534373)
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JA :)
Mach ich :)
Wenn es passt :)

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Soeren K. schrieb:
> Worauf willst du denn hinaus Neubauten aus 2018?

Nein nur eine Jahreszahl damit man auf einen Blick sieht das er neu ist.

Ich danke dir und deinem Nachfolger auf jeden Fall für die recht 
ausführlichen Beschreibungen.

Wie gesagt mich interessiert wie andere technisch versierte Leute bauen.

Immer wieder hört man das jemand seine Smarthomesteuerung selbst bauen 
will, ich glaube die wenigsten setzen es um.

Für kleine Projekte habe ich auch schon mal gehört das z.B. mit Siemens 
Logo etwas automatisiert wurde.

Von Leuten die hin und wieder an gebrauchte Beckkoffkomponenten kommen 
hört man das die damit das Haus automatisieren.

KNX scheint man bei in Privathäusern eher weniger anzutreffen ist mein 
Eindruck.

Habe mal ein Haus gesehen, da wurde die ganze Verteilung in einem 
Ritalanreihschrank mit Montageplatte und Verdrahtungskanal 
untergebracht, das war alles sehr durchdacht und sehr sauber aufgebaut.

Den Trend Netzwerk in jeden Raum kenne ich so auch, manch einer lässt 
sich das Cat 7 sogar schon hinter die Waschmaschine und hinter den Herd 
/ Kühlschrank legen. WLAN-Accesspoints an der Decke, zentral per POE 
versogt erfreuen sich auch großer Beliebtheit.

Bin mal gespannt ob noch  jemand aus der Kategroie Fertighaus sich zu 
Wort meldet. Über das für und wieder lässt sich sicher streiten, was man 
immer wieder hört das jeder noch so kleine Extrawunsch der vom Standart 
abweicht gleich sehr viel Geld kostet.

@Sven
Ist das Fachwerkhaus denkmalgeschützt?

wieviel kostet denn ein Fenster mehr, wenn man die Reedkontakte ab Werk 
mit einbauen lässt?

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Sven L. schrieb:
> wieviel kostet denn ein Fenster mehr, wenn man die Reedkontakte ab Werk
> mit einbauen lässt?

Bei mir wärens 80€ pro Flügel gewesen. Hätte nur auf/zu detektiert, 
nicht ob verschlossen. Habs dann gelassen.

Autor: TylerDurden (Gast)
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Mal ganz ketzerisch: am Besten gar nicht bauen sondern ein bereits 
vorhandenes Haus (oder Eigentumswohnung) kaufen.

Ich bin gut damit gefahren Häuser aus der Zeit zwischen 1890 und ca. 
1940 zu kaufen. Eine solide Bauweise ohne Experimente, die auch einige 
Jahre oder Jahrzehnte Vernachlässigung gut übersteht, findet man da am 
ehesten. Alle typischen Bauschäden sind längst eingetreten oder sie 
bleiben eben aus. Es gibt in guten Universitätsbibliotheken meterweise 
Bücher über die typischen Bauschäden aller Baustile - da kann man genau 
nachlesen was man zu erwarten hat, kann beim Kauf direkt auf solche 
Dinge achten und die eventuell nötigen Gegenmaßnahmen gegebenenfalls 
einkalkulieren.

Klar man kriegt dann nicht das Passivhaus, aber dafür lebt man 
stilvoller und stressfreier.

tdr

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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TylerDurden schrieb:
> Mal ganz ketzerisch: am Besten gar nicht bauen sondern ein bereits
> vorhandenes Haus (oder Eigentumswohnung) kaufen.

Kommt natürlich aber auch bissel darauf an, wo man wohnt, Es gibt 
wirkich Gegenden, da kauft man was gebrauchtes so günstig, da würde ich 
auch nicht neu bauen.

Wenn aber ein altes Haus dann mal das kosten soll, was ein Neubau kostet 
und zusätzlich muss man noch Geld reinstecken, dann lohnt der Neubau 
eventuell.

Darum fragte ich ja auch, wieviel der Einzelne selber machen kann oder 
will.

Beitrag #5263739 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bad U. (bad_urban)
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Sven L. schrieb:
 Weiterhin würde mich interessieren:
 Keller ja
 massiv
 Gas / ST
 regenerative Energien zwangsweise über ST
 Lüftung keine
 irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager? nein
 Smarthome ja / nein, wenn ja welches System? Eigenbau. Kommt aber erst 
nach und nach
 Sprechanlage von welchem Hersteller? Busch Welcome
 Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE? LTE, GF kommt bald
 Art der TV-Versorgung   SAT
 Grad der Netzwerkverkabelung? Mittel ;)
 Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik? Später dann über 
Automatisierung
 Sonstige interessante Dinge? Garage ;)

Autor: Balduin (Gast)
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Was kommt als nächstes, der " Was soll ich heute anziehen" oder " 20kg 
Abnehmen in 2 Tagen" Thread.

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Balduin schrieb:
> Abnehmen in 2 Tagen

Beim Hausbau nimmst Du ab ;)

Autor: Soeren K. (srkeingast)
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Bezüglich der Reed-Kontakte:

Alle Fenster im EG haben natürlich abschließbare Griffe, nur die 
Terrassentür hab ich nachträglich auf einen Druckknopf umgerüstet da ich 
diese mehrmals täglich benutze und Schlüssel einfach unpraktisch wäre.


Im Zuge der Automatisierung (alles nachträglich eben mit Homematic) 
waren die sinnvollsten Änderungen für mich:

Drehgriffkontakt der bei offener Tür das Licht auf der Terrasse ein (und 
vor allem ausschaltet) und eine Gira-Zimmerleuchte (im Eingangsbereich) 
aus dem Krankenhaus, die Verschluss aller überwachten Fenster 
signalisiert.

Damit umgeht man die geschlossene, aber eben nicht verriegelte 
Terrassentür oder aber das gekippte Fenster im HWR.

Sollte man das Verriegeln dennoch vergessen und das Haus verlassen (kein 
wlan Gerät der Bewohner mehr im Netz) dann werden, nach einer 
Push-Nachricht, die Betroffenen Rollläden heruntergefahren.

: Bearbeitet durch User
Autor: MaWin (Gast)
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TylerDurden schrieb:
> Ich bin gut damit gefahren Häuser aus der Zeit zwischen 1890 und ca.
> 1940 zu kaufen. Eine solide Bauweise ohne Experimente, die auch einige
> Jahre oder Jahrzehnte Vernachlässigung gut übersteht, findet man da am
> ehesten

Ich hätte da gerade eines für dich, von 1890, natürlich Fachwerk, 
2-Ständer Bauernhaus. Der Besitzer ist letztes Jahr verstorben, die 
Kinder haben es entkernt, schon der dritte Architekt hält es für 
abbruchreif obwohl unter Denkmalschutz stehend. Von aussen hübsch, es 
sind einige Balken angefressen, weil der Trottel den Wohnhausteil 
riemchenverklinkert hat, war wohl in den 70gern in Mode.

Sven L. schrieb:
> Viele werden sicherlich selbst Hand anlegen, mich interessiert bis zu
> welchem Grad.

Alle Umbauten und Renovierung zu 100%.

> Keller ja / nein?

Einfache Rechnung: Kostet der qm Baugrund mehr als der qm Keller teurer 
ist als ein Nebengebäude ? Im Ballungsraum sicherlich.

> Fertighaus  massiv  sonstiges?

Ein Neubau-Reihenhaus wurde aus Betonfiligranplatten erbaut wie ein 
umgedrehtes U (3-stöckig, also 3 U), vorne und hinten mit 
nicht-tragenden Wärmedämmsteinen ausgemauert, und Innenwände sind 
Trockenbau.

> Art der Heizung?

Fernwärme.

> regenerative Energien ja / nein?

Haben den Vorteil, dass man keinen Versorger braucht.

> Lüftung zentral

In einem Neubau: Ja. Vor allem wenn es dort so laut ist dass man kein 
Fenster nachts offen haben kann.

> irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager?

Holz-Brotbackofen. KFZ Grube in Garagenboden, Regenwasserzisterne.

> Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?

Bloss nicht, macht nur Ärger.

> Sprechanlage von welchem Hersteller?

Muss schon auf Handy schalten wenn Bewohner nicht zu Hause sonst Unsinn.

> Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?

Cu. BK und Glas liegt Anbieter sind aber zu teuer, LTE natürlich 
möglich.

> Art der TV-Versorgung

Sat.

> Grad der Netzwerkverkabelung?

1 Raum per Kabel, andere Geräte per WLAN.

> Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik

Ja, Alarmanlage meldet auf Handy, Haustür gilt versicherungsrechtlich 
als verschlossen selbst wenn sie nur zufällt, Garagentor mit 4 Riegeln 
verschlossen wenn elektrisch zugefahren weil von dort Zutritt ins Haus 
möglich wäre, Nebeneingangstüren verriegelt, Terrassentür auch.

Wahlweise auch: Alles steht offen, aber ein Hund wacht.

Autor: TylerDurden (Gast)
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>TylerDurden schrieb:
>> Ich bin gut damit gefahren Häuser aus der Zeit zwischen 1890 und ca.
>> 1940 zu kaufen. Eine solide Bauweise ohne Experimente, die auch einige
>> Jahre oder Jahrzehnte Vernachlässigung gut übersteht, findet man da am
>> ehesten
>
>Ich hätte da gerade eines für dich, von 1890, natürlich Fachwerk,
>2-Ständer Bauernhaus. Der Besitzer ist letztes Jahr verstorben, die
>Kinder haben es entkernt, schon der dritte Architekt hält es für
>abbruchreif obwohl unter Denkmalschutz stehend. Von aussen hübsch, es
>sind einige Balken angefressen, weil der Trottel den Wohnhausteil
>riemchenverklinkert hat, war wohl in den 70gern in Mode.

Ja leider wurden und werden viele Häuser kaputtgemacht.

Ansonsten schockt mich das nicht wirklich. Die Frage ist: wo steht es?

Autor: Sebastian M. (sbm)
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Ehem. Bauernhaus, Bj. kurz nach 1900, in Fachwerkbauweise, komplett 
kernsaniert, Dach teils umgebaut, gedämmt und neu gedeckt. Scheune, Kuh- 
und Saustall sind noch original.
Neubau kam nicht in Frage, brauchen den großen Garten für die Kinder, 
Scheune für Papa und charmiges Haus für Mama. Neubau mit so viel Garten 
und totem Raum wäre bei uns nicht bezahlbar.

Sven L. schrieb:
> Viele werden sicherlich selbst Hand anlegen, mich interessiert bis zu
> welchem Grad.
Heizung, Wasser und Fliesen und Wände schön gipsen habe ich vergeben, 
Rest ist Eigenleistung. Ehrlich.
> Weiterhin würde mich interessieren:
> Keller ja / nein?
Ja
> Fertighaus  massiv  sonstiges?
Fachwerk (unter Putz), neue Teile in Holzständer
> Art der Heizung? Also Wärmeerzeuger und -verbraucher
Gas zentral, solar heizungsunterstützt (~14 qm Panel auf der Südseite).
Heizkörper sind unauffällige Flachkollektoren, FBH oder Wandheizung war 
nicht/ schlecht möglich.
Desweiteren Holzofen in Planung, nur der Ofen fehlt noch.
> regenerative Energien ja / nein?
s. Heizung
> Lüftung zentral oder per Raum?
per Fenster
> irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager?
nein, wäre wegen Fachwerkbauweise auch nur mit zusätzlichem, zentralem 
Schacht möglich gewesen. Kann ja schlecht alle Hölzer wegen eines 
XXL-Saugrohres perforieren.
> Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?
Klassisch elektrifiziert mit Stockwerks-UV, ich hätte die Kabelflut 
sonst niemals unter Putz bekommen. Das einzigst "smarte" sind 
elektrische Rollos mit Astrosteuerung in den Wohnräumen.
> Sprechanlage von welchem Hersteller?
s. Lüftungsanlage :)
> Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?
Kupfer, 50 MBit, mehr sollte auch möglich sein.
> Art der TV-Versorgung
Kabelanschluss verplombt im Keller, 4 Strippen für SAT vorbereitet, 
Antennenkabel im ganzen Haus sternförmig verteilt. Während der 
Umbauphase dann festgestellt, dass uns Streaming völlig genügt.
> Grad der Netzwerkverkabelung?
Volleskalation, teils 4 Doppeldosen in einem Raum. Wird sicherlich nie 
benötigt, aber Frau kann wöchentlich Möbel rücken. 19"-Schränkchen im 
Souterrain. 2*24-Port-Patchpanels wollen noch aufgelegt werden.
> Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik?
Nix. Nachts wird manchmal die Terrassentür abgeschlossen (!). Will aber 
noch Bewegungsmelder mit Hoflicht verbauen.
> Sonstige interessante Dinge?
Alles Alte (außer Elektrik) erhalten und restauriert. Bringt ordentlich 
Charme und sieht gut aus. Außerdem war es ja schon da, brauchte also nur 
Zeit, Liebe und wenig Geld. Bissl Kalk bzw. allgemein vernünftige 
Bau-chemie und -physik, hohe Räume, und vernünftig Lüften bringen ein 
schönes Raumklima.
> Nunja ich denke auch an's Bauen, habe auch so meine Ideen, habe
> sicherlich auch schon genügend in der Richtung gesehen, aber mich
> interessiert halt mal wie eher technikafine Leute bauen!
Ehrlich?!? Ich mag Technik, aber die gute Wechselschaltung funktioniert 
einfach und zuverlässig. Vernünftig geplant und hier und da mal ein 
Kalbel zuviel verbuddelt (und dokumentiert) bleibt das robust und auch 
genug flexibel. Ich möchte nicht vom Smartphone aus die Lichter im 
Keller ausschalten wenn ich gerade unterm Dach sitze. Ich möchte auch 
nicht die Software vom Klo updaten müssen, weil da eine Sicherheitslücke 
drin ist (gab es schon). Wir sind alle ohne diese "Extras" groß geworden 
und, zumindest ich, habe nichts vermisst. Für wen es Komfort heißt, vom 
Sofa aus die Bude zu steuern, dann bitte. Ich würde mich faul fühlen, 
nicht nochmal aufstehen zu müssen ums Licht passend zu schalten. 
Heizungsfernsteuerung? Wozu denn? Das Haus bleibt stehen, die Heizung 
drin auch - dann sollen die zwei sich bitteschön zusammen einregeln. 
Vernünftig eingestellt muss das arbeiten ohne dazwischen zu fummeln. Ich 
verstehe den Vorteil von Smarthomes als EFH (in großen Gebäuden ist 
Leittechnik und Automation ein anderes Kapitel) überhaupt nicht. Alle 
Steuerungen fressen Strom, das aber nur um mir einen Lichtschalter zu 
ersetzen oder Unmengen an Daten zu sammeln. Wann und wie oft soll ich 
die Daten anschauen? Ich hab Kinder, mit denen muss ich spielen, nicht 
ich mit der Hütte.
Wenn jemand eine Sprechanlage mit Video auf dem Handy braucht ist das 
für mich übrigens nix smartes, das krieg ich mit WLAN, Kleinzeux in der 
Verteilung und dem Klingeltaster gebacken. Markisen o.ä., welche bei 
Gefahr automatisch in eine sichere Position fahren ist auch nicht smart, 
nur logisch. Alles was drüber raus geht verstehe ich nicht.
Soweit dazu.

Autor: Sven (Gast)
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Sven L. schrieb:
> @Sven
> Ist das Fachwerkhaus denkmalgeschützt?
>
> wieviel kostet denn ein Fenster mehr, wenn man die Reedkontakte ab Werk
> mit einbauen lässt?
>
>
>Kein Denkmalschutz zum Glück. die Reedkontakte habe ich selber eingesetzt
Sowas wie 
Ebay-Artikel Nr. 282688792537
Kann man mit einem Bohrer sehr einfach in das Plastik setzen.

Autor: MaWin (Gast)
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TylerDurden schrieb:
> Die Frage ist: wo steht es?

Wedelheine bei Braunschweig.

Autor: Olaf B. (omb)
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Wir haben 2012 eine schlüsselfertige DHH gekauft. Da muss man außer der 
Auswahl von diversen Bodenbelägen und Sanitärausstattung nicht viel 
selber machen.
Handwerklich wäre das selber bauen nicht das größte Problem gewesen, 
aber das wollte ich uns nicht antun. Die Zeit kann man sinnvoller 
nutzen.
Wichtig war aber, den Baufortschritt gut zu kontrollieren und zu 
dokumentieren. Am besten macht das ein von dir bezahlter 
Sachverständiger.

Weiterhin würde mich interessieren:
Keller ja und wird viel genutzt. Hobbyraum, Lagerplatz, Waschküche.
Massivhaus, Kalksandstein mit WDVS
Art der Heizung? Gasheizung + Holzofen (der Holzofen ist aber eher für 
die gemütlichen Abende)
regenerative Energien ja, aber nur Warm Wasser um Auflagen zu erfüllen.
Lüftung zentral oder per Raum? Kein Lüftungssystem. Bisher nicht 
vermisst.
irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager? Nein
Smarthome ja / nein, wenn ja welches System? Nein, wir auch nicht 
vermisst. Keine elektrischen Rolläden.
Sprechanlage von welchem Hersteller? Nein
Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE? Kupfer, 6MBit/s. Mehr ist 
nicht verfügbar.
Art der TV-Versorgung. DVB-T2.
Vorbereitung für Satelitenschüssel vorhanden (Kabel aufs Dach und in 4 
Zimmer).
Grad der Netzwerkverkabelung? Cat 7 in jedem Zimmer außer Bad und Küche. 
In jeder Etage (3) ein WLAN Accesspoint
Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik? Alle Fenster und Türen im 
Erdgeschoss mit mehreren Pilzkopfverriegelungen und Griffschlössern.
Sonstige interessante Dinge? Die Dusche im Gäste-WC wird so gut wie nie 
benutzt. Hätte man sich ggf. sparen können. Wir wohnen aber auch nur zu 
Zweit, keine Kinder.
Von der Stereoanlage/TV geht ein Leerrohr auf die gegenüberliegende 
Seite des Raums in Deckenhöhe. Dort ist ein HDMI Kabel für den Beamer 
verlegt. Gleiches gilt für zwei Leerrohre für die Sourround 
Lautsprecher.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Sven L. schrieb:

> Weiterhin würde mich interessieren:
> Keller ja / nein?
Hängt von der Gegend ab. Hier ist Bauland immens teuer. Da ist Keller 
und TG ein absolutes muss. Meine Beobachtung ist, dasss leute die keinen 
Keller haben, gerne die Garage zumüllen. Freunde kommt dann auf wenn die 
Gemeinde beschließt die Straße umzubauen und die öffentlichen Parkplätze 
zu entfernen oder die Parkdauer zu begrenzen. Auf alle fälle die max. 
Anzhal Autos berücksichtigen die es mal geben könnte (Kinder!)
überzählige Parkplätze kann man oft gut vermieten.
> Fertighaus  massiv  sonstiges?
Fertighäuser sind inzwischen wirklich gut. Vorteil ist, dass man sich 
für die Kurze Bauzeit günstig einen Bausachverständigen holen kann, der 
die Baustelle jeden Tag überwacht.
> Art der Heizung? Also Wärmeerzeuger und -verbraucher
Wenns der Platz zulässt würde ich ein Pellet BHKW nehmen. Setzt unter 
Umständen kooperation mit den Nachbarn vorraus, außer man hat ein sehr 
großes Haus. Ansonsten normale Pellet Heizung. Dann kann man sich die 
Solarthermiemodule sparen. (ENBW Auflage)
Auf alle Fälle überall FBH. Wenn man keine Heizkörper hat kann man die 
vorlauftemperatur deutlich senken, was immens Energie spart.
> regenerative Energien ja / nein?
Photovoltatik lohnt sich immer noch, aber nur über den Eigenverbrauch. 
Also entweder eine kleien Anlage mit ~2kWp oder ein größeres System mit 
Akku.

> Lüftung zentral oder per Raum?
Zentral. ggf. je Stockwerk. Viel leiser in den jeweiligen Zimmern. 
Außerdem deutlich effizienter. mit der richtigen Lüftung muss man die 
Fenster NIE mehr öffnen. Ich "bereue" es normale Fenster in den 
Schlafzimmern installiert zu haben. Besser wären einfach un-öffnebare 
Scheiben gewesen(Billiger, Isoliert besser, mehr Glasfläche). Man sollte 
natürlich zum putzen von außen ran kommen.

> Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?
In einem Niedrigenergiehaus mit FBH muss man an der Heizung schon mal 
nix smart regeln, weil die thermischen Zeitkonstanten so lang sind, das 
es sich erst lohnt die Heizung runter zu drehen wenn man länger als 3 
Tage weg ist.
Was Licht & Co angeht, muss jeder selber entscheiden was er braucht. Ich 
hab alles was "Smart" ist im Haus selber gebaut.

> Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?
Wenns verfügbar ist natürlich Glasfaser. Am besten auch Kabel. Macht den 
Anbieterwechsel sehr enstspannt, wenn die auf unterschiedlichen Systemen 
laufen.
Wir haben durh drohen mit dem wechsel zum Telekom-netz von Vodaphone 
kostenlos ein Upgrade von 25Mbit auf 200Mbit bekommen.

> Art der TV-Versorgung
Wir haben zwar Kabel nutzen es aber nicht.

> Grad der Netzwerkverkabelung?

In jedem Schlafzimmer eine Netzwerk-buchse. Wenn man schon dabei ist am 
besten auch in die Garage. Praktisch wenn man da mal eine Ladesäule hin 
hängt.

> Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik?

Moderne Häuser mit 3-Fach Verglasung und Sicherheitstür sind für 
Einbrecher in der Regel abschreckend genug. Sehr praktisch ist eine 
elektronische Tür mit Fingerabdruck/Iris-scanner. Nie wieder Schlüssel 
vergessen. Insbesondere praktisch mit Kindern. So ein Modernes Haus mit 
Gewalt auf zu bekommen ist langwierig und extrem teuer.

> Sonstige interessante Dinge?
Stromanschluss für Ladesäule in der Garage.

>
> Nunja ich denke auch an's Bauen, habe auch so meine Ideen, habe
> sicherlich auch schon genügend in der Richtung gesehen, aber mich
> interessiert halt mal wie eher technikafine Leute bauen!

Außerdem die Fußleisten erst 1 Jahr nach Einzug anbringen lassen! Der 
Boden mit FBH setzt sich um ca. 8-9mm.

> Ich freue mich auf eine aufregende Diskussion.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Sven L. schrieb:
> Da zur Zeit recht gerne und viel gebaut wird wollte ich mal einen
> allgemeinen Thread zum Thema bauen eröffnen.
>
> Es geht hier nicht um größer, besser, teurer sondern um das Wie.
Dumm nur dass man nur wenig Pauschalaussagen treffen kann.
Welche Klimazone?
Welche geologische Gegebenheiten?
Wieviel Grundwasser gibt es wo?
Legislative Rahmenbedingungen und Rahmenplanungsvorgaben (B-Plan)?
Nutzungsprofil?

> Viele werden sicherlich selbst Hand anlegen, mich interessiert bis zu
> welchem Grad.
Hierbei sind besonders Kompentenzen zur Schnittstellenabsprache 
gefordert.

> Weiterhin würde mich interessieren:
> Keller ja / nein?
Geologische Gegebenheiten beachten.
Auf Fels oder im Moor ist das mit Keller etwas kostenintensiver.

Welche Flächen sind vorhanden und was sind die planerischen Vorgaben an 
Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl, Baumassenzahl?

> Fertighaus  massiv  sonstiges?
Das Bausystem kann man nur zusammen mit der Kubatur festlegen. Einige 
Formen sind in gewissen Bausystemen nicht oder nur kostenintensiv 
möglich.

> Art der Heizung? Also Wärmeerzeuger und -verbraucher
Welche Endenergieträger stehen am Standort zur Verfügung?
Welchen Heizwärmebedarf hat das Gebäude?
Wie gross sind die internen Wärmequellen und die solaren 
Wärmeenergieeinträge?
Klassische Heizkreise mit Wärmeträgermedium "Wasser" haben viele 
Vorteile die selten reklamiert werden. Diese erfordern jedoch gewisse 
Kenntnisse zu Hydraulik und Strömungsmechanik die in mehr und mehr in 
Vergessenheit geraten.

> regenerative Energien ja / nein?
Welche Flächen stehen zur Verfügung?
Wie sind die geologischen Gegebenheiten?
Welche Geräuschemissionen sind am Standort zulässig?
Welche Rauchgasemissionen sind am Standort zulässig?
Ein paar PV-Zellen aufs Dach schrauben ist Technik mit wenig 
Abhängigkeiten. Eine Wärmepumpe ist bei einem auf 70/50 ausgelegtem 
Heizkreis nicht so prickelnd.

> Lüftung zentral oder per Raum?
Welche Schallimissionen treten am Standort auf?
Bei Neubau lassen sich wartungsfreundliche Zentralsysteme leicht 
installieren. Raumbedarf beachten.

> irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager?
Raumbedarf der Installation beachten. Raumbedarf der Lagerung der 
Gebrauchsteile beachten. Nachkaufgarantie 10 Jahre fordern.
Aber: Wäre das nicht Kategorie "Mehr" und nicht "Wie"?

> Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?
Was soll "smart" sein?
Fällt eine aussentemperaturgeregelte Heizungsvorlauftemperatur unter 
"Smart Home"?
Abschattung?
Lüftungsanlage und und und und...
oder nur Beleuchtung?
Sollen diese Systeme untereinander korrespondieren?

> Sprechanlage von welchem Hersteller?
Welche Abstände? Ein Türspion ist eine bekannte und weitestgehend 
wartungsfreie Videokorrespondenzanlage. Ansonsten:
Je simpler, je eher lässt sich das später erweitern / umbauen. Mit CAT6 
verkabelt kann man da später mehr machen. WAF beachten. 10 Jahre 
Nachkaufgarantie fordern.

> Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?
Egal was, Hauptsache die "dirty last mile" ist für verschiedene, 
konkurrierende Zugangsanbieter offen.
Was ist am Standort zugänglich?

> Art der TV-Versorgung
Das macht man heute eher über IP, ansonsten s.o.
Nochmal nachdenken ob bei Fertigstellung des Baus noch ein Bedarf an 
Flow-TV besteht.

> Grad der Netzwerkverkabelung?
Für welchen Bedarf?
CAT7 von RJ47 auf ein Patchpanel führen und dort bestimmen ob dann 
TV-koax, Ethernet, Telefonie, oder oder oder übers Kabel läuft und im 
Raum ein (teures/selbsgebautes) Adapterkabel wählen.

> Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik?
Zuerst Sicherungskonzept erdenken. Dann die Technik dazu wählen.
Erst Ankertechnik, dann Riegel, dann Schloss.
Bei Schlüsselsystemen welche wählen die noch mindestens 10 Jahre 
mustergeschützt sind UND eine entsprechend hohe Lebensdauer haben.
Rückmeldesysteme je nach eigener Schusselichkeit wählen.
Das Konzept "wachsamer Nachbar" ist eines der effektivsten und 
funktioniert ganz ohne Technik. ccTV ist zum verifizieren von Alarmen 
gut geeignet, ansonsten eher weniger.


> Sonstige interessante Dinge?
Barrierefreiheit (vgl DIN 18040-2)
Hygrisches und termisches Verhalten der Baustoffe und Bauprodukte
Bauchemie im Auge halten: Reach, RoHS & SVHC ... freiwillige 
Kennzeichnungen
Tageslistausnutzung - faktor - Tageslichtregelung
Raumakustik
passiver Brandschutz
Schallschutz

in der nice-to-have Kategorie
 Briefkastenbefüllungsmelde- und  Packetanlieferungsanlage.

> ...aber mich
> interessiert halt mal wie eher technikafine Leute bauen!
KISS. Keep It Simple Stupid.

Autor: MaWin (Gast)
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Olaf B. schrieb:
> Die Dusche im Gäste-WC wird so gut wie nie benutzt. Hätte man sich ggf.
> sparen können.

Du freust dich über die Dusche, wenn du einen Hund hast.

Fabian F. schrieb:
> Sehr praktisch ist eine elektronische Tür mit
> Fingerabdruck/Iris-scanner. Nie wieder Schlüssel vergessen. Insbesondere
> praktisch mit Kindern

Prust, wie dumm muss man sein, da brauchst du nicht den Schlüssel 
verlieren, das machen da schon die Kinder:

Etwas Sekundenkleber auf's Kameraauge, etwas Sekundenkleber auf den 
Fingerabdruckscanner und schon bist du ausgesperrt, ohne eigene Schuld, 
ausser überzogener Technikgläubigkeit und mangelnder Kenntnis 
Murphyscher Gesetze.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Ich kapier es nicht!
Mein Browser (feuriger Fuchs) behauptet steif und fest: 
mikrocontroller.net/...

Gibt es denn keine (passenderen) Foren mehr, oder ist die Adresse eine 
Art Reflex?

Demnächst will ich meinen Keller ausbauen.
Kann ich dann einfach hier eine Diskussion eröffnen?
Oder reicht es, wenn ich das Dach mit dem Pluspol verbinde und die Masse 
an den Fundamenterder bringe?

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Sebastian S. schrieb:
> Demnächst will ich meinen Keller ausbauen.
> Kann ich dann einfach hier eine Diskussion eröffnen?

Ja, aber der TO hat schon überwiegend nach der elektrischen Ausstattung 
gefragt, das kann man also noch gelten lassen.  :)

In der Garageneinfahrt vielleicht noch einen 22kW Drehstromanschluss für 
das spätere Elektroauto vorsehen. Der BMW i3 hat zwar nur 7,4kW 
Ladeleistung, aber es gibt auch andere Hersteller, wie z.B. Renault mit 
22kW E-Autos.

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Sebastian S. schrieb:
> Mein Browser (feuriger Fuchs) behauptet steif und fest:
> mikrocontroller.net/...

Meiner behauptet: Haus & Smarthome...

Autor: oszi40 (Gast)
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> In der Garageneinfahrt vielleicht noch einen 22kW Drehstromanschluss

Gute Idee für Neubau. Es gibt kaum ein Neubaugebiet, was ausreichend 
Stellplätze hat! Etwas MEHR Platz für die künftigen Autos der Kinder 
wäre schon sinnvoll. Hintereinander parken artet in Rangierorgien aus 
weil immer das falsche Auto vorn ist.

Autor: Bad U. (bad_urban)
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oszi40 schrieb:
> Gute Idee für Neubau. Es gibt kaum ein Neubaugebiet, was ausreichend
> Stellplätze hat!

In ländlicheren Gebieten mit günstigeren Grundstückspreisen schon noch. 
Bei teurem Baugrund gebe ich Dir recht.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Hallo Zuammen,

Sebastian L. schrieb:
>> Es geht hier nicht um größer, besser, teurer sondern um das Wie.
> Dumm nur dass man nur wenig Pauschalaussagen treffen kann.
Darum ging es nicht, ich habe lediglich in die Runde gefragt, was andere 
hier aus dem Forum gemacht haben.

Das ein Haus mit Wasserrad in einem Wohngebiet ohne Bach keinen Sinn 
macht sollte klar sein. Ergo muss jeder selbt für sich entscheiden, was 
er für sich übernehmen kann und was nicht.

Okay Deine Liste mit Gegenfragen macht es sicher dem einen oder anderen 
einfacher bzw. sorgt dafür das der eine oder andere Gewisse Dinge mit 
betrachtet.


Sebastian S. schrieb:
> Ich kapier es nicht!
> Mein Browser (feuriger Fuchs) behauptet steif und fest:
> mikrocontroller.net/...

Naja dann schau mal, wo heute überall mikrocontroller verbaut sind und 
wie sich Elektronik gewerkeübergreifend einsetzen lässt...


Ach Du grüne Neune schrieb:
> Ja, aber der TO hat schon überwiegend nach der elektrischen Ausstattung
> gefragt, das kann man also noch gelten lassen.  :)

Der TO ist zu dem der Meinung das es hier im Forum Leute gibt, die über 
den Tellerrand oder muss man sagen Bestückungsrahmen hinhaus schauen 
können.

Bad U. schrieb:
> Meiner behauptet: Haus & Smarthome...

Das Auch!

Was mich sehr freut, das es Leute gibt, die nicht meckern, sondern sich 
sinnvoll am Thread beteiligen und erzählen, was sie erlebt haben.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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MaWin schrieb:

> Etwas Sekundenkleber auf's Kameraauge, etwas Sekundenkleber auf den
> Fingerabdruckscanner und schon bist du ausgesperrt, ohne eigene Schuld,
> ausser überzogener Technikgläubigkeit und mangelnder Kenntnis
> Murphyscher Gesetze.

Dann nehme ich das Nummernpad, den Funksender oder den mechanischen 
Not-Schlüssel zum öffnen? Senkundenkleber im Türschloss hingegen ruft 
auf alle fälle den Schlüsseldienst auf den Plan. Abgesehen davon lass 
ich meine <5 jährigen nicht mit Sekundenkleber spielen.

Autor: Dualbauer (Gast)
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Ja, spinnt mal weiter...
Am Ende der Hausbauerei habt ihr keinen Cent für irgendwelche 
Spielereien übrig. Da seid ihr froh, wenn ihr einziehen könnt ohne 
größere Baustellen im Haus. Vor 10 Jahren gebaut, mit EIB in allen 
Wänden, noch 10 Jahren nicht realisiert, jetzt für Unsinn empfunden...
Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung und das Haus ist jetzt bezahlt.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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1. Wenn man nicht in völligen Größenwahn schwelgt hat man durchaus Geld 
übrig. Wenn du nach 10 Jahren mit den Abbezahlen fertig bist wäre ja 
offenbar auch noch Luft gewesen.
2. Viele Features muss man nicht direkt verbauen, aber man kann sie für 
wenig Geld vorbereiten, indem man leerrohre verlegt und Stromanschlüsse 
an Stellen wie Fenstern, Türen und Garagen vorsieht. So etwas 
nachträglich zu verbauen ist ungleich teurer.

Autor: Jörg (Gast)
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Stand: 30%, Fertigstellung (Einzug) Juni 2018

Keller: ja (Weiße Wanne)
Fertighaus
Gastherme mit FBH und solare Brauchwasserunterstützung
Lüftung zentral
Smarthome jein
Sprechanlage: Noch keine ausgewählt
Internetanbindung: Cu
Art der TV-Versorgung: Cu
Grad der Netzwerkverkabelung: Hoch
Einbruchmeldetechnik: MVS Kontakte an Fenstern und Türen (bis auf 
Hauseingang)

Eigenleistung:
- Elektrik
- Lüftungsanlage
- Rollladenmotoren
- Wände spachteln
- Oberböden

Smarthome:
- 5x2,5 zu jeder Steckdose/Schalter bzw. alle Verbraucher in 
Hauptverteilung/Unterverteilung
- Einige 1-wire sensoren je Raum (Heizungssteuerung)

Später:
- Luftqualität messen und Lüftungsanlage steuern

Sonstige Gimmiks:
- Pool Eigenbau (Lego-System)
- Gartenbewässerung
- Temperaturmessung Erdreich (um Keller herum an 4 Punkten, aus Spass an 
der Freude)

Fertighaus:
Aus Marlow, würde ich dort aber nicht noch mal kaufen. Planung schlecht, 
vielleicht wird die Ausführung ja besser (wenigstens komme ich mit dem 
Bauleiter zurecht)

Autor: Markus (Gast)
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Da wir hier im µc.net-Forum sind, wo es oft berufsbezogen zugeht:

Ich war damals zu stolz, das Angebot meiner Eltern über einen Zuschuß 
zum Eigenkapital anzunehmen und wollte alles selbst finanzieren.
Anstatt eines Neubaus wurde es also ein gebrauchtes Häuschen, das zudem 
erst nach und nach, im Laufe der Zeit renoviert wird.

Auf der anderen Seite ein paar Kollegen, die -wie auch immer finanziert- 
mit 30 Jahren einen kompletten Neubau stehen hatten: Das Haus ist 
pikobello fertig, so daß die nächsten Jahre / Jahrzehnte Ruhe herrscht 
und die Kollegen sich auf ihre Karriere konzentrieren konnten.
Würde ich beim nächsten Mal genauso machen :-)

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Markus schrieb:

> Ich war damals zu stolz, das Angebot meiner Eltern über einen Zuschuß
> zum Eigenkapital anzunehmen und wollte alles selbst finanzieren.
Wow, das ist mal ein Schuss ins Knie...
Selbst wenn man das Geld nicht geschenkt haben will, würd ich es ja wohl 
zumindest Zinsfrei leihen, bevor ich das der Bank in den Rachen werfe.
> Anstatt eines Neubaus wurde es also ein gebrauchtes Häuschen, das zudem
> erst nach und nach, im Laufe der Zeit renoviert wird.
Spricht ja nix gegen gebrauchte Häuser. Mann muss aber eben den 
Renovierungsaufwand nicht unterschätzen. Bei einem Haus an dem 25 Jahre 
nix/wenig gemacht wurde muss man schon beim kauf noch mal 50% vom 
Kaufpreis für Renovierungen einplanen. Ich beobachte mehrere Baustellen 
von Kollegen die den grandiosen Ansatz "Das mach ich selber" verfolgen. 
Wenn man einen 40h-Job hat renoviert man nicht nebenher ein Haus in 2 
Jahren.
Bei einem Kollegen sind dann noch Zwillinge aufgeploppt und die 
Baustelle steht seit 2 Jahren quasi still. Insbesondere sobald man ein 
Bewohnbares Schalfzimmer, Wohnzimmer und Küche hat eilt die Motivation 
gegen 0.

> Auf der anderen Seite ein paar Kollegen, die -wie auch immer finanziert-
> mit 30 Jahren einen kompletten Neubau stehen hatten: Das Haus ist
> pikobello fertig, so daß die nächsten Jahre / Jahrzehnte Ruhe herrscht
> und die Kollegen sich auf ihre Karriere konzentrieren konnten.
> Würde ich beim nächsten Mal genauso machen :-)
Leider kauft man sich in der Regel nicht so viele Häuser in seinem 
Leben. Von da ist das eines der Felder wo man sich auf die Erfahrungen 
anderer verlassen sollte. Wenn man merkt dass gar nix mehr geht sollte 
man aber auch in Erwägung ziehen die Reißleine ziehen und die Baustelle 
zu verkaufen und in ein kleineres, fertiges Haus/Wohnung zu ziehen.

Autor: MaWin (Gast)
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Markus schrieb:
> Anstatt eines Neubaus wurde es also ein gebrauchtes Häuschen, das zudem
> erst nach und nach, im Laufe der Zeit renoviert wird.
> Auf der anderen Seite ein paar Kollegen, die -wie auch immer finanziert-
> mit 30 Jahren einen kompletten Neubau stehen hatten: Das Haus ist
> pikobello fertig, so daß die nächsten Jahre / Jahrzehnte Ruhe herrscht
> und die Kollegen sich auf ihre Karriere konzentrieren konnten. Würde ich
> beim nächsten Mal genauso machen :-)

Ich würde es machen wie du, aber mit dem Geld der Eltern.

Denn due Kollegen zahlen immer noch ab. Die haben zum Schluss 2 Häuser 
erarbeitet: 1 für sich und 1 für die Bank.

Autor: vn nn (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Sehr praktisch ist eine
> elektronische Tür mit Fingerabdruck/Iris-scanner. Nie wieder Schlüssel
> vergessen. Insbesondere praktisch mit Kindern. So ein Modernes Haus mit
> Gewalt auf zu bekommen ist langwierig und extrem teuer.

Praktisch, mit Fingerabdruckscanner muss man wenigstens keine Gewalt 
mehr anwenden, ist doch schon seit Jahren bekannt dass Fingerabdrücke 
nicht zur Sicherung von Eigentum geeignet sind.

Autor: Der Andere (Gast)
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vn nn schrieb:
> So ein Modernes Haus mit
>> Gewalt auf zu bekommen ist langwierig und extrem teuer.

Soso. Vor allem wenn man Geiz ist Geil Fenster und Türen eingebaut hat.

Schliesslich musste man ja das Geld dafür sparen das Haus so smart zu 
machen, daß es dem potentiellen Einbrecher von sich aus meldet wann man 
in Urlaub ist.

;)

Autor: Axel L. (axel_5)
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vn nn schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Sehr praktisch ist eine
>> elektronische Tür mit Fingerabdruck/Iris-scanner. Nie wieder Schlüssel
>> vergessen. Insbesondere praktisch mit Kindern. So ein Modernes Haus mit
>> Gewalt auf zu bekommen ist langwierig und extrem teuer.
>
> Praktisch, mit Fingerabdruckscanner muss man wenigstens keine Gewalt
> mehr anwenden, ist doch schon seit Jahren bekannt dass Fingerabdrücke
> nicht zur Sicherung von Eigentum geeignet sind.

Das sind Schlösser auch nicht, aber der Fingerabdrucksensor ist 
wenigstens praktischer.

Gruss
Axel

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Andere (Gast)
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Sorry falsch zitiert. Die Ausssage:
> So ein Modernes Haus mit
> Gewalt auf zu bekommen ist langwierig und extrem teuer.
war von Fabian F.

Axel L. schrieb:
> aber der Fingerabdrucksensor ist wenigstens praktischer.

Ansichtssache. Bei Stromausfall komm ich nicht mehr ins Haus?
Im Winter (falls es den noch mal geben sollte) kann ich den Schlüssel 
auch mit Handschuhen bedienen. Bei dem Fingersensor muss ich dann beide 
Hände frei haben um den Handschuh auszuziehen.
Bei einem Schloss kenne ich die Risiken, es gibt duchaus welche mit 
einer entsprechenden Widerstandszahl.
Und ich muss ich nicht mit rechnen, daß das Schloss einen Softwarefehler 
hat.

Autor: MaWin (Gast)
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Der Andere schrieb:
> vn nn schrieb:
> So ein Modernes Haus mit
> Gewalt auf zu bekommen ist langwierig und extrem teuer.

Eher nicht, da nutzt Tresortür und Fenstergitter nichts.
Man lehnt eine Leiter ans Dach, hebt ein paar Dachziegel ab, zerbricht 
die Lattung, zerreisst die Folie und ist im Dach, von wo der Weg ins 
Haus leicht ist.
Wahlweise tritt man gegen die Wand. Bei Piroton oder Ytong ist man dann 
schon drin, die zerbröseln einfach, bei Holzständerbauweise ist das 
dickste eine OSB Platte.

> Schliesslich musste man ja das Geld dafür sparen das Haus so smart zu
> machen, daß es dem potentiellen Einbrecher von sich aus meldet wann man
> in Urlaub ist.

Nun ja, viele nutzen SmarfHome für das Gegenteil: 
Anwesenheitssimulation, inklusive Rangehen an die Türsprechanlage wenn 
jemand klingelt.

Autor: Horst (Gast)
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Ich saniere gerade ein Häusle:


Sven L. schrieb:
> Keller ja / nein?

Ja, wird ein schöner Hobbykeller

> Fertighaus  massiv  sonstiges?

Holz-Fertighaus aus den 70ern

> Art der Heizung? Also Wärmeerzeuger und -verbraucher

Ich werde versuchen das Haus nach den Modernisierungsmaßnahmen zu 100% 
mit dem Holzofen zu heizen. Als Backup wirds dann noch ne 
Nachtspeicherheizung geben.


> regenerative Energien ja / nein?

Holzheizung, falls noch Geld übrig bleiben sollte gibts noch ne PV 
Anlage die im Winter dann die Nachtspeicherheizung lädt.

> Lüftung zentral oder per Raum?

Manuelle Lüftungsanlage per Fensteröffnung

> irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager?

nein

> Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?

Rolladensteuerung und ein paar Lämpchen über Siemens Logo. Warum? - 
einfach, sehr robust, relativ günstig.

> Sprechanlage von welchem Hersteller?

nein

> Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?

ka

> Art der TV-Versorgung

sat

> Grad der Netzwerkverkabelung?

WLAN im ganzen Haus

> Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik?

evt. werde ich mir ein paar Gänse anschaffen.

> Sonstige interessante Dinge?

Abriss und Naubau wäre wirtschaftlicher gewesen



Eigenleistung:
- Fußboden entfernen, Dämmung tauschen, neuen Fußboden verlegen
- Wände spachteln, tapezieren
- Decke enfternen, Dämmen, verlegen
- Wärmebrücken entfernen
- Elektrik
- Türen vergrößern, tauschen, einbauen
- Fliesen legen
- Küchenmöbel restaurieren

gerne würde ich etwas Arbeit abgeben, aber die guten Handwerker sind für 
absehbare Zeit restlos ausgebucht...

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Der Andere schrieb:

> Ansichtssache. Bei Stromausfall komm ich nicht mehr ins Haus?
Für wie blöd hälst du die Hersteller solcher Türen. Wenn der Strom 
ausgefallen ist (Was bei uns seit 5 Jahren nicht mehr vorgekommen  ist) 
nimmt man eben den Schlüssel zum öffnen oder wartet bis der Strom wieder 
da ist.
> Im Winter (falls es den noch mal geben sollte) kann ich den Schlüssel
> auch mit Handschuhen bedienen. Bei dem Fingersensor muss ich dann beide
> Hände frei haben um den Handschuh auszuziehen.
Den Funk Sender kann man auch mit Handschuhen bedienen. Im Haus trag ich 
aber eh keine Handschuhe. Ob ich die nun 20cm vor oder hinter der 
Eingangstür ausziehe ist ja wohl ziemlich egal..
> Bei einem Schloss kenne ich die Risiken, es gibt duchaus welche mit
> einer entsprechenden Widerstandszahl.
Man kann inzwischen ganz gut Schlüssel anhand von Fotos im 3D-Drucker 
duplizieren. Das geht sogar noch viel leichter als Fingerabdrücke 
sammeln (Und hoffen das es der richtige Finder war). Wenn man ganz 
paranoid ist, kann man sich auch einen Venenscanner hinstellen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Wenn der Strom
> ausgefallen ist (Was bei uns seit 5 Jahren nicht mehr vorgekommen  ist)
> nimmt man eben den Schlüssel zum öffnen oder wartet bis der Strom wieder
> da ist.

Den Schlüssel, dan man nicht dabei hat weil man ihn ja nicht braucht.
Man wartet also draussen.
Und Kein Stromausfall? Was war glaich noch mal gestern?
https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/sturm-orkan-franken-burglind-100.html

Fabian F. schrieb:
> Den Funk Sender

Es ging um Fingerabdrucksensor!
Und den hast du selber ins Spiel gebracht. Also erst mal lesen was du 
selber geschrieben hast ehe du hier Schaum vor den Mund bekommst ;)

Fabian F. schrieb:
> Sehr praktisch ist eine
> elektronische Tür mit Fingerabdruck/Iris-scanner.

Autor: vn n. (wefwef_s)
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Axel L. schrieb:
> Das sind Schlösser auch nicht, aber der Fingerabdrucksensor ist
> wenigstens praktischer.

Lockpicking abseits des 2€-Vorhängeschlosses aus dem Baumarkt erfordert 
eine große Menge an Geschick und Übung, gegen Aufbohren o.ä. gibts auch 
Maßnahmen. Fingerabdrücke kopieren ist dagegen simpel, nebenbei haben 
sie noch den Vorteil, dass man sie ein ganzes Leben lang nicht ändern 
kann.

Fabian F. schrieb:
> Man kann inzwischen ganz gut Schlüssel anhand von Fotos im 3D-Drucker
> duplizieren. Das geht sogar noch viel leichter als Fingerabdrücke
> sammeln (Und hoffen das es der richtige Finder war).

Aha, inwiefern soll das leichter sein? Aber ja, grundsätzlich möglich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Horst (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Wenn der Strom
>> ausgefallen ist (Was bei uns seit 5 Jahren nicht mehr vorgekommen  ist)
>> nimmt man eben den Schlüssel zum öffnen oder wartet bis der Strom wieder
>> da ist.
>
> Den Schlüssel, dan man nicht dabei hat weil man ihn ja nicht braucht.
> Man wartet also draussen.

man kann sich ja für diesen Fall nen Ersatzschlüssel unter die Fußmatte 
legen.

Autor: edfgbhnm (Gast)
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vn n. schrieb:
> Fingerabdrücke kopieren ist dagegen simpel, nebenbei haben
> sie noch den Vorteil, dass man sie ein ganzes Leben lang nicht ändern
> kann.

Und sie haben den entscheidenden Nachteil, dass bei Versagen der tollen 
Technik keine Einbruchsspuren da sind und die Versicherung (fein) raus 
ist.

edfgbhnm

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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TylerDurden schrieb:

> Ich bin gut damit gefahren Häuser aus der Zeit zwischen 1890 und ca.
> 1940 zu kaufen.
...
 Es gibt in guten Universitätsbibliotheken meterweise
> Bücher über die typischen Bauschäden aller Baustile
...
> Klar man kriegt dann nicht das Passivhaus, aber dafür lebt man
> stilvoller und stressfreier.


die Bauschäden lacht man sich erst an,
wenn man ein solches Haus auf modern trimmt.

Fassedendämmung:
läuft innerhalb von ein paar Jahren so an,
als wäre es die Stahlbetonwand einer
30 Jahre lang brach liegenden Industrieruine.

Dann zieht der Specht ein und jegliche Heizkostenersparnis
der Wärmedämmung ist dahin.

Autor: edfgbhnm (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> die Bauschäden lacht man sich erst an,
> wenn man ein solches Haus auf modern trimmt.

Im Prinzip ja, aber das kann ja der Vorbesitzer schon versucht haben. 
;-(

edfgbhnm

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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edfgbhnm schrieb:
> aber das kann ja der Vorbesitzer schon versucht haben.

dann würde ich eine solche Hütte nicht kaufen wollen

Autor: Horst (Gast)
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kennt sich eigentlich hier zufällig jemand mit der 
Energieeffizienzklasse aus? Was würde schätzungsweise meine Hütte für ne 
Klasseneinteilung bekommen?

- 100 mm Glaswolle Wanddämmung
- 60 mm Steinwolle Kellerdeckendämmung
- 120 mm Glaswolle Wohnraumdeckendämmung
- Wärmeschutzverglasung aus 2018
- el. Rolläden
- absolut Zugluftfrei (winddichte Steckdosen, keine offenen Ritzen, 
keine Gurtbänder usw.)

Hauptenergieträger ist Holz.

Wie sieht es bei 200 mm Wohnraumdeckendämmung und 200 mm Wanddämmung 
aus?

Autor: Sebastian M. (sbm)
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Hallo Horst,

kannst selber dir deinen Aufbau rechnen lassen:
https://www.u-wert.net/

Für den Privatmann kostenlos. Wichtig ist nur, dass du alle Schichten/ 
evtl. Folien des Bauteils angibst.

Autor: Axel L. (axel_5)
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vn n. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Das sind Schlösser auch nicht, aber der Fingerabdrucksensor ist
>> wenigstens praktischer.
>
> Lockpicking abseits des 2€-Vorhängeschlosses aus dem Baumarkt erfordert
> eine große Menge an Geschick und Übung, gegen Aufbohren o.ä. gibts auch
> Maßnahmen. Fingerabdrücke kopieren ist dagegen simpel, nebenbei haben
> sie noch den Vorteil, dass man sie ein ganzes Leben lang nicht ändern
> kann.
>

Ach Gottchen, als ob der Einbrecher bei einem Haus durch die Haustüre 
gehen würde. Ich finde diese ganzen einbruchsicheren Haustüren ja eher 
witzig, der Einbrecher arbeitet doch viel lieber auf der Terasse, wo er 
nicht so leicht gesehen wird.

Und ein Einbrecher, der sich die Mühe macht, irgendwo meinen 
Fingerabdruck herzubekommen, um damit dann meinen Fingerabdrucksensor zu 
überlisten, hat seinen Beruf verfehlt. Das ist eine rein akademische 
Diskussion, Einbrecher sind berufsbedingt doch eher Praktiker.

Gruss
Axel

Autor: Sebastian M. (sbm)
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Nachtrag zum eigenen Beitrag:

Sebastian M. schrieb:
> Hallo Horst,
>
> kannst selber dir deinen Aufbau rechnen lassen:
> https://www.u-wert.net/
>
> Für den Privatmann kostenlos. Wichtig ist nur, dass du alle Schichten/
> evtl. Folien des Bauteils angibst.

Geht nur Bauteil für Bauteil, ganze Hütte auf einmal kann man da nicht 
eintippen. Wenn fertig berechnet kann man irgendwo eine Bewertung 
finden, wie man im Vergleich zu ENEV-Standard/ Passivhaus/ Zelt denn so 
liegt. Ich fands praktisch und lehrreich, auch die Hinweise auf Feuchte 
und Phasenverschiebungen sind mehr als brauchbar.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Axel L. schrieb:
> Und ein Einbrecher, der sich die Mühe macht, irgendwo meinen
> Fingerabdruck herzubekommen, um damit dann meinen Fingerabdrucksensor zu
> überlisten, hat seinen Beruf verfehlt

Na ja, die Passbehörde hat ihn schon, und der Staat WILL REIN:

http://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/software-verdeckten-ueberwindung-von-sicherheitssystemen/

Autor: Horst (Gast)
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Danke für die Antworten. Aber den u-wert Rechner kenne ich schon und das 
ist bei meinen Sanierungsarbeiten das wichtigste Werkzeug. Allerdings 
fehlt mir der Schritt vom u-Wert zur Effizienzklasse.
OK, eine Möglichkeit wäre es die einzelnen U-Werte der Bauteile zu 
berechnen, mit der jeweiligen Fläche zu multiplizieren, durch die 
Grundfläche des Hauses zu dividieren und dann bleibt noch die Frage 
welches delta-Teta ich annehmen soll und so weiter und so fort, viel zu 
kompliziert und zu genau. Hätte auf einer einfachen Einschätzung 
gehofft.

Autor: Der Andere (Gast)
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Horst schrieb:
> Hätte auf einer einfachen Einschätzung
> gehofft.

Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.
(frei nach Albert Einstein)

Ist es dein Haus? Dann kann dir die Klassifizierung egal sein.
Willst du die Bude verkaufen? Dann brauchst du eh einen "offiziellen" 
Wisch aka "Energieausweis".

Autor: Axel L. (axel_5)
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Michael B. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Und ein Einbrecher, der sich die Mühe macht, irgendwo meinen
>> Fingerabdruck herzubekommen, um damit dann meinen Fingerabdrucksensor zu
>> überlisten, hat seinen Beruf verfehlt
>
> Na ja, die Passbehörde hat ihn schon, und der Staat WILL REIN:
>
> 
http://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/software-verdeckten-ueberwindung-von-sicherheitssystemen/

Der Staat kommt immer rein, notfalls mit einer Ramme. Die haben Zeit und 
brauchen nicht leise sein.

Da ist es mir fast noch lieber, wenn die dafür wenigstens die Haustür 
heile lassen.

Gruss
Axel

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Axel L. schrieb:
> Der Staat kommt immer rein, notfalls mit einer Ramme. Die haben Zeit und
> brauchen nicht leise sein.

Die wollen, im Fall der platzierten Wanzen, aber das Haus unbeschädigt 
lassen (im Gegensatz zum Einbrecher, dem es egal ist, welchen Schaden er 
anrichtet), nur bei Gefahr im Verzug rammt das SEK mal die Tür ein.

Autor: Sebastian M. (sbm)
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drück doch mal nach der Berechnerei auf "U-Wert" am linken Rand und 
scroll ganz runter. Wenn alle Bauteile ungefähr gleich sind, dann weißt 
schon wo du stehst.
Sonst bleibt dir nur die Möglichkeit über die gesamten Aussenflächen zu 
gehen, was man grob ja aber auch gut machen kann. Fensterflächen nicht 
vergessen.
Aber auch grob kann ich die hier keine Einschätzung geben, denn deine 
Wand wird bestimmt nicht nur aus Dämmung bestehen, sind bestimmt noch 
tragende Wände mit dabei. :)

Autor: Axel L. (axel_5)
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Michael B. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Der Staat kommt immer rein, notfalls mit einer Ramme. Die haben Zeit und
>> brauchen nicht leise sein.
>
> Die wollen, im Fall der platzierten Wanzen, aber das Haus unbeschädigt
> lassen (im Gegensatz zum Einbrecher, dem es egal ist, welchen Schaden er
> anrichtet), nur bei Gefahr im Verzug rammt das SEK mal die Tür ein.

Und durch den Verzicht auf einen Fingerprintsensor vermasselst Du denen 
die Show ?

Meinst Du jetzt nicht ernsthaft, oder ?

Gruss
Axel

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Der Andere schrieb:
> Fabian F. schrieb:
> Den Schlüssel, dan man nicht dabei hat weil man ihn ja nicht braucht.
Ich hab natürlich einen Schlüssel außerhalb des Hauses. Bei den Nachbarn 
und in einem Versteck ein paar km entfernt.
> Und Kein Stromausfall? Was war glaich noch mal gestern?
> 
https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/sturm-orkan-franken-burglind-100.html
"Nach wenigen Minuten war die Stromversorgung der N-Ergie zufolge wieder 
hergestellt"
Außerdem ziehe ich es vor bei einem Sturm zu hause zu bleiben.
Ich könnte verhungern in der Ewigkeit..
> Fabian F. schrieb:
>> Den Funk Sender
> Es ging um Fingerabdrucksensor!
> Und den hast du selber ins Spiel gebracht. Also erst mal lesen was du
> selber geschrieben hast ehe du hier Schaum vor den Mund bekommst ;)
Jedes System das ich kenne hat standardmäßig Funksender und Biometrie 
optional. Wenn man den Hauch einer Ahnung hätte wüsste man also, dass 
auch Handschuhe kein Thema sind.

Autor: Olaf B. (omb)
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Michael B. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Der Staat kommt immer rein, notfalls mit einer Ramme. Die haben Zeit und
>> brauchen nicht leise sein.
>
> Die wollen, im Fall der platzierten Wanzen, aber das Haus unbeschädigt
> lassen (im Gegensatz zum Einbrecher, dem es egal ist, welchen Schaden er
> anrichtet), nur bei Gefahr im Verzug rammt das SEK mal die Tür ein.

Die Wanzen hast (du) schon mannigfaltig im Haus verteilt. Smartphone, 
Alexa, Internet TV ...

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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vn n. schrieb:

> Fingerabdrücke kopieren ist dagegen simpel, nebenbei haben
> sie noch den Vorteil, dass man sie ein ganzes Leben lang nicht ändern
> kann.
Und woher hat der Einbrecher aus Osteuropa meinen makellosen 
Fingerabdruck? Noch dazu den richtigen? Wenn ich den Finger 2 mal falsch 
scanne wird eh nach dem Pin gefragt. Den bräuchte er also auch noch..
>
> Fabian F. schrieb:
>> Man kann inzwischen ganz gut Schlüssel anhand von Fotos im 3D-Drucker
>> duplizieren. Das geht sogar noch viel leichter als Fingerabdrücke
>> sammeln (Und hoffen das es der richtige Finder war).
>
> Aha, inwiefern soll das leichter sein? Aber ja, grundsätzlich möglich.

Ein Foto vom Schlüsselbund z.B im Restaurant ist schnell gemacht. Ist 
aber genauso Akademisch die Fingerabdrücke kopieren.
Wenn die einbrecher die Wahl haben zwischen Geheimdienstarbeit oder 2 
min mit dem Brecheisen an Omas Bruchbude (Die ohnehin mehr 
Wertgegenstände zu Hause hat) ist Entscheidung vorhersehbar.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Olaf B. schrieb:
> Die Wanzen hast (du) schon mannigfaltig im Haus verteilt.

Schliesse nicht von dir auf andere.

Kein Alexa, kein Internet-TV, kein Smartphone im Haus.

Autor: Olaf B. (omb)
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Alexa habe ich nicht, aber Smartphone und IP-TV schon. Da mache ich mir 
keine Illusion, dass die Geheimdienste da nicht bei Interesse eine 
Hintertür öffnen können.

Autor: Joanofarch (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Olaf B. schrieb:
>> Die Wanzen hast (du) schon mannigfaltig im Haus verteilt.
>
> Schliesse nicht von dir auf andere.
>
> Kein Alexa, kein Internet-TV, kein Smartphone im Haus.

Haus? Dann wohl eher Höhle :P

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Joanofarch schrieb:
> Haus? Dann wohl eher Höhle :P

Erschreckend, wie konsumgeleitet die heutigen Kinder so sind,
die glauben ernsthaft, ein Leben ohne die ständig beworbenen
Artikel minderer Haltbarkeit und Qualität wäre kein Leben.

Es ist genau andersrum.

Natürlich steht hier ein PC der mit dem Internet verbunden ist,
sonst könnte ich den Beitrag nicht schreiben, aber ein Mikrophon
hat er nicht, und er überlebt eher 10 Jahre als die 2 Jahre der
Gimmicks die du für unverzichtbar hältst.

Autor: Joanofarch (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Joanofarch schrieb:
>> Haus? Dann wohl eher Höhle :P
>
> Erschreckend, wie konsumgeleitet die heutigen Kinder so sind,

Kinder? Ein bisschen mehr Respekt bitte!

Aber mal im Ernst: Alexa kann sich Amazon von mir aus sonstwo hin 
stecken. TV habe ich keinen mehr. Kommt eh nur Müll und dann auch noch 
zu Uhrzeiten die ich mir nicht aussuchen kann - total 20. Jahrhundert. 
Wenn TV dann also der sog. Smart-TV, natürlich habe ich den auch nicht, 
habe ja schließlich einen Computer mit Bildschirm dran...

Ich denke wir verstehen uns.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Ob Alexa und Co in die Wohnung kommen muss jeder für sich selbst 
entscheiden.

Blöd ist, wenn die Freundin den selben Namen trägt und das Ding im 
Schlafzimmer steht :D

Als damals der Strom neu war, war das auch Teufelszeug. Würde man sich 
immer gegen alles Neue sperren, dann würden wir alle in der Höhle oder 
um Urwald wohnen.

Jede Technik kann für gute oder schlechte Zwecke genutzt werden.

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Dualbauer schrieb:
> Am Ende der Hausbauerei habt ihr keinen Cent für irgendwelche
> Spielereien übrig.

Und der Gartenbauer kommt dann erst ja noch ;)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Sven L. schrieb:
> Als damals der Strom neu war, war das auch Teufelszeug. Würde man sich
> immer gegen alles Neue sperren, dann würden wir alle in der Höhle oder
> um Urwald wohnen.

das ist aber schon noch ein gewisser Unterschied
und ich weiss auch genau dass Du den kennst.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Horst schrieb:
> kennt sich eigentlich hier zufällig jemand mit der
> Energieeffizienzklasse aus?
Ja

> Was würde schätzungsweise meine Hütte für ne
> Klasseneinteilung bekommen?
Da es das Haus ja schon gibt, und es wohl genutzt wird, kannst du den 
Energiebedarfsausweiss nach Verbrauch erstellen.
Ansonsten gibt es 100+1 Programme in denen du ein kleines EFH 
modellieren kannst.
http://www.solaroffice.de/fileadmin/solaroffice/dokumente/Software_EnEV.pdf

> Hauptenergieträger ist Holz.
und zum Schluss den Endenergibedarf der Heizung mit Primärenergifaktor 0 
multiplizieren.  Das Ergebnis ist bekannt.

> Wie sieht es bei 200 mm Wohnraumdeckendämmung und 200 mm Wanddämmung
> aus?
Bau Dir ein Model in Dämmwerk o.ä. und rechne.

Autor: oszi40 (Gast)
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Sebastian L. schrieb:
> Bau Dir ein Model in Dämmwerk o.ä. und rechne.

Diese Rechnung stimmt nur, solange alle Fenster noch dicht schließen.

Bad U. schrieb:
> Und der Gartenbauer kommt dann erst ja noch ;)

Garten, Zaun, Möbel, Teppiche usw. kosten auch noch ...

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Hier meine ganz privaten Präferenzen

Sebastian L. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Da zur Zeit recht gerne und viel gebaut wird wollte ich mal einen
>> allgemeinen Thread zum Thema bauen eröffnen.

>> Viele werden sicherlich selbst Hand anlegen, mich interessiert bis zu
>> welchem Grad.
Planungsleitung.
Planung: Bauphysik. Raumakustik, TGA Planung
Vergabe
Finanzierung

garantiert nicht mache ich: Garten- Landschaftsplanung & -ausführung

Bauüberwachung
Ausführung: alles <50V


>> Weiterhin würde mich interessieren:
>> Keller ja / nein?
Je nach geologische Gegebenheiten und planerischen Vorgaben.
Ein Schuppen ist billiger als ein Keller.
Keine Lager.

>> Fertighaus  massiv  sonstiges?
Kontextgerecht.
Hohlwandbauweise - <15 kWh/m2/a Heizenergiebedarf.

>> Art der Heizung? Also Wärmeerzeuger und -verbraucher

Endenergie: am liebsten non-profit Fernwärme. - keine Feuerung im Wohn- 
und Aufenthaltsräumen.

solare WW Bereitung

Niedertemperaturheizungsanlage mit geringem Exergiebedarf.

>> regenerative Energien ja / nein?
solare WW Bereitung

>> Lüftung zentral oder per Raum?
Zentral, balanciert, hybrid-VAV, einbezogene Dunstabzugshaube. 
Vorwärmecoil (auch für direkte Grundwasserkühlung), Bypass. keine 
Befeuchtung. Generöse Kanalauslegung (<5 m/s); NR25.

Hybrid mittels motorisierten Fensterflügeln, Klappen.

>> irgendwelche spezielle Haustechnik wie Zentralstaubsager?
Alle Räume, PDS CAT7 verkabelt, ein paar AP verteilt, Aussen-AP.

kein Zentralstaubsauger (Die Monsterschläuche sind zu unhandlich)

>> Smarthome ja / nein, wenn ja welches System?
PLC Unterzentralen / Controller, evtl. einen später zu errichtendem 
zentralen Überbau
Für präemtive Abschattung, Wettervorhersagen- und 
Aussentemperaturgeregelte Heizung. Zählererfassung. Null-Verbrauch 
Überwachung

Beleuchtung innen mit Schaltwippen oder Drehdimmern.
Aussenbeleuchtung PIR + Dämmerung


>> Sprechanlage von welchem Hersteller?
Nein, aber Bildübertragung mittels Türspion

>> Art der Internetanbindung Cu  BK  Glas / LTE?
Nach Standort. Am liebsten non-profit ISP über eigene Glasfaser. 
Fall-back Strategie nach Standort.

>> Art der TV-Versorgung
keine. Zimmerantenne für Notfälle (Krieg, Naturkatastrofen, Kabelbruch).

>> Grad der Netzwerkverkabelung?
 CAT7 sternförmig RJ47 auf ein Patchpanel führen und dort bestimmen ob 
dann
 TV-koax, Ethernet, Telefonie, oder oder oder übers Kabel läuft und im
 Raum ein (teures/selbsgebautes) Adapterkabel wählen.

 >> Einbruchmeldetechnik / Sicherheitstechnik?
Ankertechnik - Riegeltechnik - Schlosstechnik.
Einbruchmeldetechnik über 2-3 Zonen PIR, keine Hüllenüberwachung. sooo 
schussellig bin ich nicht.

Bei Schlüsselsystemen mindestens 10 Jahre mustergeschützt sind UND eine 
entsprechend hohe Lebensdauer haben.

>> Sonstige interessante Dinge?
Barrierefreiheit - Mann wird elter und älter.

Hygrisches und termisches Verhalten der Baustoffe und Bauprodukte - 
entsprechende Puffer einbauen.

Bauchemie im Auge halten: von halogenfreien Kabeln, evtl. SFA-freier 
Beton, Farben, und und und. Kein PU Schaum.

Tageslichtregulierung

Raumakustistische Massnahmen ergreifen (Akustikdecken, -böden)

Schallschutz im Gebäude nach 4100 - 4109
(ich will die Musik der Kinder nicht hören und die sollen mein 
Geschnarche nicht hören)

hoher passiver Brandschutz - Fluchtwege. mineralische Baustoffe.

nice-to-have Kategorie
kombinierte Briefkastenbefüllungsmelde- und  Packetanlieferungsanlage.

Autor: Sebastian M. (sbm)
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Sebastian L. schrieb:

> Bauüberwachung

> Kein PU Schaum.
Vorneweg: Ich gebe dir recht, desto weniger, desto besser, aber das wird 
sportlich, sehe da schon vor dem geistigen Auge die Bauleitung wie ein 
Hase allen Gewerken hinterherhetzen. Ohne Schaum geht, wird aber an 
manchen Stellen teurer. Denn jeder Handwerker sagt: "Des Zimmrers/ 
Glasers/ Schreiners/ ... Traum - der Schaum".
Zumal manchmal auch Brandabschottungen geschäumt werden. 
Brandschutzschaum ist manchmal günstiger als die Ausführung mit 
speziellen Elementen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Sebastian M. schrieb:
> Ohne Schaum geht

Ja (jahrhunderte ging es ohne Bauschaum).

> wird aber an manchen Stellen teurer.

Nein. Das ist nur eine Ausrede um was draufschlagen zu können. Also 
gleich bei Kostenvoranschlag darauf hinweisen daß kein Bauschaum 
verwendet wird.

Normal ist Ausstopfen, mit JKompriband, Glaswolle oder Filz oder 
Schafwolle, und das hat gegenüber dem Bauschaum, der aushärtet, 
entscheidende Vorteile zur Lebensdauer: Die Materialen bleiben elastisch 
und dehnen sich auch wieder aus wenn das Haus/Holz/Gemäuer mal arbeitet 
und der Spalt grösser wird.

Bauschaum nicht, daher ist Bauschaum immer die Lösung minderer Qualität.

An vielen Stellen gibt es auch noch bessere Lösungen, z.B. Folie über 
den Spalt und auf der anderen Seite mit der sowieso (auch über 
Bauschaum) montierten Leiste festnageln.

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Michael B. schrieb:
> Die Materialen bleiben elastisch
> und dehnen sich auch wieder aus wenn das Haus/Holz/Gemäuer mal arbeitet
> und der Spalt grösser wird.
>
> Bauschaum nicht, daher ist Bauschaum immer die Lösung minderer Qualität.

Da hinkst Du mit Deiner Ansicht der Realität hinterher. Es gibt auch 
dauerhaft flexiblen Bauschaum:

https://www.baulinks.de/webplugin/2015/0246.php4

https://www.dichtstoffhandel.de/flexi-schaum-flexibler-pu-schaum-flexifoam-pistolenschaum.html

MfG Paul

Autor: Sebastian M. (sbm)
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Michael B. schrieb:
> Normal ist Ausstopfen, mit JKompriband, Glaswolle oder Filz oder
> Schafwolle, und das hat gegenüber dem Bauschaum, der aushärtet,
> entscheidende Vorteile zur Lebensdauer: Die Materialen bleiben elastisch
> und dehnen sich auch wieder aus wenn das Haus/Holz/Gemäuer mal arbeitet
> und der Spalt grösser wird.

richtig, dauert aber länger in der Ausführung. Zeit -> Geld. Auch wenns 
gleich im Kostenvoranschlag gerechnet wird. Aber zum Glück sind die 
Arbeitskosten meist der kleinere Teil gegenüber dem Material.


> dauerhaft flexiblen Bauschaum:

ja, gibt es auch. Dann kann ich aber gleich Kompriband aufziehen. Da 
hätte ich mehr vertrauen hinsichtlich Langzeitbeständigkeit.

Beitrag #5267315 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5267329 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Sebastian L. schrieb:
> Hier meine ganz privaten Präferenzen

Mir scheint, Du hast noch keine Regierung :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Michael B. schrieb:
> Die Materialen bleiben elastisch
> und dehnen sich auch wieder aus

... oder verschmoddern (Filz oder Schafwolle) ... das will gut gewählt 
und noch besser vor Feuchtigkeit geschützt werden (oder gut 
"hinterlüftet" und damit energetisch weniger wirksam) ... :-)

Das erkauft man sich halt mit einem höheren Energie-Eintrag (ich lebe im 
Altbau) - aber auch gleichzeitg mit einem aus meiner Sicht deutlich 
besseren Wohnklima.

Autor: Kopfbedeckung aus Alufolie (Gast)
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Michael B. schrieb:
> und der Staat WILL REIN

Genau dieses Grundmißtrauen gegenüber unseren Machthabern und ihren 
Schergen ist der Grund dafür, warum ich in meiner Haustür einen anonym 
auf dem Flohmarkt gekauften Zylinder (1) stecken habe.

Einziger Nachteil: Es gibt keine Sicherungskarte (mehr), deshalb kann 
ich keine Schlüssel nachbestellen. Wenn die mitgelieferten drei 
Exemplare nicht mehr ausreichen (oder verlorengegangen sein) sollten, 
muß halt ein neuer Zylinder her. Aber andererseits wäre spätestens nach 
Vorlage der Sicherungskarte anlässlich Schlüselnachbestellung die 
Anonymität ohnehin aufgehoben.

(1) Schon was ordentliches, ein KESO 2000S OMEGA, den picken auch Geübte 
nicht mal eben so in fünf Minuten... Einbrecher picken ohnehin nicht, 
sonst würden sie ja Einpicker heißen. Aber staatliche Organe legen 
mitunter großen Wert auf unerkanntes Eindringen.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Kopfbedeckung aus Alufolie schrieb:
> Genau dieses Grundmißtrauen gegenüber unseren Machthabern und ihren
> Schergen ist der Grund dafür, warum ich in meiner Haustür einen anonym
> auf dem Flohmarkt gekauften Zylinder (1) stecken habe.

Gut, dass Du Deinen Alu-Hut auf hast. Damit bist Du halbwegs sicher! 
Ggf. solltest Du den Keller mit ca. 2-5 cm Blei auskleiden - nur zur 
Sicherheit. Pendel, Onyx etc. setze ich voraus. Mondstein und 
Mutterkraut wären ggf. noch empfehlenswert.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Die  Diskussion das der Staat zu Besuch kommt finde ich ziemlich 
sinnlos, wenn sie dich holen wollen, dann holen Sie dich, egal welche 
Tür oder Alarmanlage man zuhause hat. Auch die Angst vor Wanzen in den 
eigenen 4 Wänden halte ich für einigermaßen paranoid.

Wenn ich die Beiträge der einzelnen hier so lese, dann geht es beim 
Bauen darum unabhängig von anderen zu sein, eben darum seine eigenen 4 
Wände zu haben, in denen man es schön hat.

Klar ist Bauen teuer, je nach Region und persönlicher Opferbereitschaft 
mehr oder weniger, aber wenn man über viele Jahre in einer Mietwohnung 
wohnt kann das je nach Region auch den Wert mehrerer Kleinwagen 
übersteigen.

Es gibt sicherlich Personen, für die selbst zu bauen nicht in Frage 
kommt, aber eben auch Personen, da ist das eigene Haus ein großer 
Wunsch.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Mal eine Frage an die (Neu-)Hausbesitzer: Wie hoch sind eure jährlichen 
Gesamtnebenkosten im Bezug aufs Haus? Also:

- Müll
- Energie
- Steuern
- Versicherungen
- ...

Autor: Christian R. (supachris)
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Abradolf L. schrieb:
> Mal eine Frage an die (Neu-)Hausbesitzer: Wie hoch sind eure jährlichen
> Gesamtnebenkosten im Bezug aufs Haus? Also:
>
> - Müll
> - Energie
> - Steuern
> - Versicherungen
> - ...

Bei uns um die 220€ pro Monat. Freistehendes EFH mit 163m2 Nutzfläche, 
Gasheizung mit Solar WW.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Abradolf L. schrieb:
> Mal eine Frage an die (Neu-)Hausbesitzer: Wie hoch sind eure jährlichen
> Gesamtnebenkosten im Bezug aufs Haus? Also:
>
> - Müll
> - Energie
> - Steuern
> - Versicherungen
> - ...

300 EUR pro Monat (130m2 WfL, 200m2 NfL, auf 1000m2 Grund) inklusive 
Erbpacht.

Reparatur/Renovierung und Garten käme oben drauf.

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Michael B. schrieb:
> Reparatur/Renovierung und Garten käme oben drauf.

Quasi ein Dachgarten.

MfG Paul

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