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Forum: Offtopic Stereo noch zeitgemäß?


Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Ein recht penetranter Titel für einen Beitrag, der nicht besser wird.

Evtl. höre ich den Unterschied nie raus, weil mein verkümmertes Hirn zu 
unfähig ist, das ganze zu verarbeiten, aber gibt es heutzutage Musik, 
bei der Stereo angewandt wird bzw. sogar hörbar ist?

Ich kenne kein Lied nach (ausser Klassiker), bei dem man den 
Stereoanteil heraus hört. Geht es Euch auch so?

Ich höre viel Musik über Kopfhörer, aber kann sehr, wirklich sehr selten 
Stereo heraus hören. Und ich höre vieles, natürlich auch viel altes. Und 
bei den alten Liedern (Bsp. unten) hört man viel eher Stereo.
Woran scheitert dieser Meilenstein der Musikindustrie?
Kosten? Ideenreichtum für das einarbeiten einer Differenzierung zwischen 
Rechst und Links?

Bsp. wäre "The Mamas & The Papas - Californai Dreamin'"

Andere Beispiele "Schaltet mal das (Stereo-)Radio ein"

Hört Ihr den Unterschied bei (neueren) Liedern zwischen den Kanälen?

Autor: Jens G. (jensig)
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>Evtl. höre ich den Unterschied nie raus, weil mein verkümmertes Hirn zu
>unfähig ist, das ganze zu verarbeiten, aber gibt es heutzutage Musik,
>bei der Stereo angewandt wird bzw. sogar hörbar ist?

Scheinbar .....

>Ich kenne kein Lied nach (ausser Klassiker), bei dem man den
>Stereoanteil heraus hört. Geht es Euch auch so?

Tja, scheint Dein individuelles Problem zu sein.
Man hört aber auch nicht den Steroanteil, sondern man hört den damit 
entstehenden räumlichen Klang. Ich zumindest höre den durchaus noch.

>Hört Ihr den Unterschied bei (neueren) Liedern zwischen den Kanälen?

Klar - spätestens, wenn Du auf Mono schaltest, solltest Du üblicherweise 
einen deutlichen Unterschied heraushören.

Autor: A. K. (prx)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Ich kenne kein Lied nach (ausser Klassiker), bei dem man den
> Stereoanteil heraus hört. Geht es Euch auch so?

Nein.

> Bsp. wäre "The Mamas & The Papas - Californai Dreamin'"
> Andere Beispiele "Schaltet mal das (Stereo-)Radio ein"

Links zum Selberbasteln???

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Bei Iron Maiden kommt bei den Gitarrenharmonien Dave Murray meistens 
links, und Adrian Smith meistens rechts.

Bei King Crimson kommt Robert Fripp oftmals von links, auch wenn er auf 
der Bühne aus Publikumssicht immer auf der rechten Seite der Bühne 
sitzt. Vielleicht macht der das im Studio mit Absicht anders.

Autor: Peter D. (peda)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Ich höre viel Musik über Kopfhörer, aber kann sehr, wirklich sehr selten
> Stereo heraus hören.

Stereo soll man ja auch nicht heraushören, sondern erleben.
Ich finde, der Stereoeffekt ist bei aktueller Musik sogar deutlich 
besser, z.B.:
Youtube-Video "Katy Perry - Chained To The Rhythm (Official) ft. Skip Marley"
Youtube-Video "Amy Macdonald & The German Philharmonic Orchestra (Full Concert in HQ)"

Autor: Joachim B. (jar)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Ich kenne kein Lied nach (ausser Klassiker), bei dem man den
> Stereoanteil heraus hört. Geht es Euch auch so?

was sind Klassiker?

das hier?
Youtube-Video "Milli Vanilli ‎- Girl You Know It's True(Extended Version)(1988)"
ist mein Test für L & R Funktion

toll hört sich auch 5.1 Sound aus das fünfte Element (Opernszene)

Autor: Max M. (jens2001)
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Autor: Old P. (old-papa)
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Tja, die Zeiten von Ping-Pong-Stereo sind ja hoffentlich vorbei. Ich 
höre viel bis sehr viel Musik (klar, sitze ja häufig an meinen 
Mischpulten) und zu 90% gibbet ordentlichen räumlichen Eindruck. Und ja, 
auch ich kann nicht leiden, wenn die Seiten vertauscht sind. Das hört 
man sofort, wenn man die Stücke kennt. Allerdings ist bei z.B. 
Internetradio von Stereo kaum noch was übrig, vom Klang eh nicht. Kommt 
also auf Quelle und Abspieler an. Ok, auch auf Hörvermögen...

Old-Papa

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Evtl. höre ich den Unterschied nie raus, weil mein verkümmertes Hirn zu
> unfähig ist, das ganze zu verarbeiten

Nicht nur das, die Hirnverkümmerung beeinträchtigt vor allem auch die
Übersprechdämpfung zwischen den beiden Ohren ;-)

Hört sich auch dieses hier (über Kopfhörer) flach für dich an?

  Youtube-Video "Kunstkopf Stereophonie"

Autor: Mani W. (e-doc)
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Von Pink Floyd


https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&sou...

für Ohren und Hirn als Test...

Autor: Stefan M. (derwisch)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Ich höre viel Musik über Kopfhörer, aber kann sehr, wirklich sehr selten
> Stereo heraus hören

Bei den alten Liedern ( als Stereo noch was neues war ) wurde der 
"rechts links" Effekt voll ausgekostet. Man spielte damit, ohne wirklich 
einen räumlichen "3D" Klang zu erzeugen.
Heute bzw. schon seit den 1980er Jahren wird Stereo eher für einen 
räumlichen Eindruck verwendet.
Dafür sind die zwei menschlichen Ohren ja auch eigentlich gedacht.

Wenn Du glaubst, du hast Schwierigkeiten einen räumlichen Eindruck 
herauszuhören, dann beschäftige dich mal mit Kunstkopfstereofonie.

Wenn Du bei Kunstkopfaufnahmen auch keinen besonderen Effekt hörst, ist 
es wohl ein physiologisches Problem mit dem Gehör.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, selbst Kunstkopf Aufnahmem zu machen.
Das ist wirklich ein fantastischer Effekt.
Natürlich kann man auch den eigenen Kopf dafür nehmen.
Man trägt dann kleine Mikrofonkapseln im Ohr.

Kunstkopfaufnahmen kann man nur mit einem ( guten ) Kopfhörer 
wiedergeben.
Aber der ist bei Dir ja wohl vorhanden.

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Stefan M. schrieb:

> Wenn Du glaubst, du hast Schwierigkeiten einen räumlichen Eindruck
> herauszuhören, dann beschäftige dich mal mit Kunstkopfstereofonie.

Wer so eine Aufnahme noch nie gehört hat, empfehle ich mal nach "Virtual 
Barber Shop" zu googeln und sich das mit einem Kopfhörer anzuhören. Das 
kribbelt richtig...

Autor: Peter D. (peda)
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Mani W. schrieb:
> Von Pink Floyd

Ja, Shine On You Crazy Diamond. Es ist lustig, wie dann die Leute ganz 
erschrocken hinter sich blicken (bei 8.32min).

Autor: Jörg H. (zwischenfrequenz)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Evtl. höre ich den Unterschied nie raus

Wenn du den Unterschied nicht hörst kannst du ihn sehen: (analoges) 
Oszilloskop im XY-Mode an L und R. Sieht das Bild stabil so  /  aus ist 
es Mono, sieht es so  \  aus ist es monountauglich. Alles was zwischen 
diesen beiden Zuständen steht und zuckt ist Stereo.

Autor: Jens G. (jensig)
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>es Mono, sieht es so  \  aus ist es monountauglich. Alles was zwischen

Monountauglich? Toller Begriff.
Also ein Kanal mit gegenphasigem Monosignal, was einen schönen schiefen 
und verwaschenen "Stero"eindruck ergibt ...

Autor: Icke ®. (49636b65)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Woran scheitert dieser Meilenstein der Musikindustrie?
> Kosten? Ideenreichtum für das einarbeiten einer Differenzierung zwischen
> Rechst und Links?

Von Scheitern würde ich nicht sprechen. Natürlich gibt es jede Menge 
schlecht abgemischte Ramschmusik, wo der Stereoeindruck wenig zur 
Geltung kommt. Kein Wunder, wo doch der Großteil fließbandmäßig in 
kürzester Zeit, manchmal in nur wenigen Stunden produziert wird. Um 
aufwendiges, manuelles Feintuning bemüht sich die Musikindustrie kaum. 
Das überläßt man vorgefertigten Softwareeffekten. Schlechtes, weil stark 
übertriebenes Stereo gab es früher aber auch schon. Da wurden ohne 
Rücksicht auf künstlerische Ausgewogenheit Instrumente/Klänge stupid 
extrem seitlich plaziert, was ebenfalls nervte. So gesehen hält sich der 
Anteil von guter zu schlechter Musikqualität die Waage, nur die 
Gesamtmasse an produzierten Titeln ist heute dank moderner Technik und 
schnelleren Verbreitungswegen deutlich größer.

Es gibt aber durchaus noch Künstler, die ihrem Anspruch gerecht werden 
und viel Zeit und Mühe in ihre Produktionen stecken. Einer davon ist 
bspw. Christopher von Deylen, besser bekannt als "Schiller". Er nutzt 
die Stereoeffekte geschickt aus, um seine legendären Klangteppiche durch 
den akustischen Raum wabern zu lassen:

Youtube-Video "Schiller-Zeitgeist"

Und nicht zuletzt braucht es gute Wiedergabetechnik. Von Smartphone, 
billigen Ohrstöpseln und hochkomprimierten Streams kann man halt nicht 
die gleiche Qualität erwarten wie von einer ordentlichen Stereoanlage im 
Wohnzimmer. Bei der jungen Generation findet man die leider kaum noch. 
Allenfalls billige 5.1 Sets, Soundbars oder gar Dockingstationen mit 
Brüllwürfeln. Verfall der Hörgewohnheiten nenne ich das.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Und bei den alten Liedern (Bsp. unten) hört man viel eher Stereo.

Früher[tm] wurde die Spuren auch anders gemischt. Da wurde dann zum 
Beispiel ein Instrumt ausschließlich auf einem Kanal ausgegeben, z.B. 
nur rechts. Auf dem linken Lautsprecher ist dann davon gar nichts zu 
hören. Das ergibt zwar auch einen Stereo-Effekt ("der sitzt rechts!"), 
aber keinen räumlichen. Diesen Effekt scheinst Du noch wahrzunehmen. Das 
hat man aber nur damals gemacht, als Stereo selbst noch in den 
Kinderschuhen steckte (60er, vielleicht noch 70er Jahre).

Allerdings funktioniert das räumliche Hören anders. Da erreicht der 
Schall beide Ohren und das Gehirn "berechnet" aus dem 
Laufzeitunterschied zwischen dem linken und rechten Ohr den Ort, wo die 
Schallquelle herkommt. Das klappt super bei Schallgeschwindigkeiten 
(Luft) bei 330 m/sec. Aber zum Beispiel unter Wasser versagt das Gehirn, 
weil die Schallgeschwindigkeit hier ungleich höher ist und das Gehirn 
keinen Laufzeitunterschied mehr feststellen kann. Da weiß der Taucher 
dann gar nicht, wo das Schraubengeräusch eines vorbeifahrenden 
Motorboots herkommt.

Dieses "räumliche" Hören nutzt man bei neueren Aufnahmen (was heisst 
neueren, auch schon seit Jahrzehnten). Das Musikinstrument hört man auf 
beiden Lautsprechern, aber zeitlich versetzt. Dazu benutzt man 
Stereo-Mikrophone, die einen Durchschnittsabstand von menschlichen Ohren 
haben.

Hier scheint Dein Stero-Empfinden aber zu versagen bzw. nicht so sehr 
ausgeprägt zu sein. Offenbar hast Du Probleme, den Ort einer 
Schallquelle über die Laufzeitdifferenz zu "berechnen". Bei Dir klappt 
das wohl nur noch über den Lautstärke-Unterschied von links zu rechts.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Hört Ihr den Unterschied bei (neueren) Liedern zwischen den Kanälen?

Schalte mal während des Hörens auf Mono. Du wirst Dich wundern was Dir 
dann fehlt.
Kann aber auch an den neueren Lieder liegen. ;-)

Autor: Oliver S. (phetty)
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Die meisten "modernen" Geräte können gar kein Stereo mehr.

Amazon Echo-Dinger, ein Lautsprecher, Handies auch nur einer, wenn mal 
zwei drin sind merkt man das auch nicht.
Über Kopfhörer hört kaum noch jemand, da dröhnt man es bass- und 
höhenlos aus der Handykrächze doch lieber gleich in die ganze Bahn.

Klar, über die klassische Stereo (!!)-Analge daheim hört man Stereo. 
Aber wer macht die noch an für Musik?

Fast überall hat man fürs Hören heutzutage wieder den klassischen 
Mono-Aufbau. Man müsste sich mal neuere Musikstücke mit Audacity ansehen 
ob es da tatsächlich noch Unterschiede in den Kanälen gibt.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Ich kenne kein Lied nach (ausser Klassiker), bei dem man den
> Stereoanteil heraus hört. Geht es Euch auch so?

wenn Dir evtl nur ein Ohr zur Verfügung steht, könnte das wohl sein.

Autor: Georg A. (georga)
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Frank M. schrieb:
> Dieses "räumliche" Hören nutzt man bei neueren Aufnahmen (was heisst
> neueren, auch schon seit Jahrzehnten). Das Musikinstrument hört man auf
> beiden Lautsprechern, aber zeitlich versetzt. Dazu benutzt man
> Stereo-Mikrophone, die einen Durchschnittsabstand von menschlichen Ohren
> haben.

Der Abstand hat damit nichts zu tun, das ist Zufall und stimmt wenn 
überhaupt nur für ORTF mit seinen 17cm. Es gibt für die 
Stereomikrophonie verschiedene Aufstellungsanordnungen (ORTF, NOS, EBS, 
RAI, XY, AB, ...) in Winkel und Abstand, die verschiedene Mischungen der 
beiden Stereoarten Intensität und Laufzeit erzeugen und sich auch im 
Winkel-Erfassungsbereich und der räumlichen Ortung unterscheiden. Die 
"mit Namen"  sind jetzt aber auch nicht direkt berechnet, sondern von 
den jeweiligen Anstalten als für ihre Zwecke gut empfunden worden.

Für Monokompatibilität will man eher mehr Intesitätsstereo (zB. XY), 
räumlicher wirds mit mehr Laufzeit (ORTF->NOS->...->AB), da wirds dann 
aber mit möglichen Auslöschungen wieder kritisch.

Der Herr Sengpiel hat da eine schöne Übersicht:

http://www.sengpielaudio.com/Fragen08.htm

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Georg A. schrieb:

> Der Abstand hat damit nichts zu tun,

Okay, im Detail kenne ich mich damit zuwenig aus.

> die verschiedene Mischungen der
> beiden Stereoarten Intensität und Laufzeit erzeugen

Der Kernpunkt meines Beitrags oben ist also schon richtig. Es wird 
(unter anderem) mit Laufzeiten gearbeitet, um eine Räumlichkeit 
abzubilden.

Wenn damals bei Pink Floyd ein synthetisch erzeugter Ton von rechts nach 
links durchs Wohnzimmer wanderte, dann hat man das damals über eine 
reine Lautstärke-Überblendung (eines Mono-Geräuschs) gemacht. Das hat 
mit dem heutigen Stereo wenig bis gar nichts zu tun.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Jörg H. (zwischenfrequenz)
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Jens G. schrieb:
> Monountauglich? Toller Begriff.
> Also ein Kanal mit gegenphasigem Monosignal, was einen schönen schiefen
> und verwaschenen "Stero"eindruck ergibt ...

Die Standardmonodefinition ist (L+R)/2, sind L und R gleich aber 
gegenphasig bleibt da nichts übrig. Rundfunkanstalten achten deshalb 
darauf, dass das XY-Bild nicht \ wird, um auch im Monoempfänger hörbar 
zu sein.

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Jörg H. schrieb:

> Die Standardmonodefinition ist (L+R)/2, sind L und R gleich aber
> gegenphasig bleibt da nichts übrig.

So einen gegenphasigen Anschluss habe ich früher mal genutzt, um aus 
Liedern die E-Gitarrensolos besser raus-/abhören zu können. Da diese 
meistens nicht mittig sind, treten diese dann in den Vordergrund.

: Bearbeitet durch User
Autor: Asko B. (dg2brs)
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Peter D. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Von Pink Floyd
>
> Ja, Shine On You Crazy Diamond. Es ist lustig, wie dann die Leute ganz
> erschrocken hinter sich blicken (bei 8.32min).

Der nächste Titel auf der Scheibe ist noch besser.
(Welcome to the Machine)
Wer da kein Rechts/Links empfinden hat, hat entweder nur ein Ohr
oder die Welt verpasst.
Spaetestens bei "Whish You were here" sollte man rechts und links von 
einander unterscheiden können,
Wenn nicht, dann ... naja ...Arztbesuch.

Gruss Asko

Autor: Gerald B. (geraldb)
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Joachim B. schrieb:
> IncreasingVoltage .. schrieb:
>> Ich kenne kein Lied nach (ausser Klassiker), bei dem man den
>> Stereoanteil heraus hört. Geht es Euch auch so?
>
> was sind Klassiker?
>
> das hier?
> Youtube-Video "Milli Vanilli ‎- Girl You Know It's True(Extended
> Version)(1988)"
> ist mein Test für L & R Funktion

Kannst du denn bei "Milli Vanilli" auch vorne und hinten raushören?

Vorne auf der Bühne zappeln zwei Tänzer rum und bewegen nur die Lippen 
(da sie auch gar nicht singen können) und der wirkliche Sänger befindet 
sich (so zu sagen) versteckt hinter der Bühne.

Das nennt man dann wohl Pseudo-Stereo.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Gerald B. schrieb:
> Vorne auf der Bühne zappeln zwei Tänzer rum

ich sagte HÖREN, gucken muss man ja nicht und bei Stereo gibt kein 
hinten :P

witzig oder traurig, 5.1 Test bei der Röhre ist immer 2-Kanal.....

ja wir wollen verarscht werden.

Autor: Karl B. (gustav)
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Jo.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/351350/...

"...so hörte es sich vor 20 - 30 Jahren an...."
OK. Die Platte stammt aus 1965 oder so.
Solche Hau-Ruck-Werbung braucht man heute nicht mehr?
(Bitte Lautstärke nicht zu hoch einstellen!)

Wer da nicht den Unterschied heraushört....

Zu Stereo und Mono bei den Mikro-Aufnahmen könnte man noch Einiges 
sagen.
Also ORTF finde ich ziemlich gut. Auch reine Sprachkommentare, wo 
eigentlich ein einziges Mikro ausreichte, bekommen so ihren eigenen 
Charakter.
Hatte auch den Eindruck, dass lästige PC-Lüfter-Störgeräusche nicht mehr 
so in den Vordergrund treten. (Bei Mono war das bei meinen Aufnahmen 
anders.)


ciao
gustav

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