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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehälter Daimler Bremen


Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

die Tochter einer Bekannten hat im Sommer als Aushilfe bei Daimler in 
Bremen gerabeitet und dort 2.000 € netto verdient. Dafür, dass sie nur 
einen Schulabschluss hat, sicher kein schlechtes Gehalt, aber ich glaube 
es ihr.

Weiterhin erzählte sie, dass junge Ingenieure (einige jahre da, aber 
keine Führungsverantwortung o.ä.) 9.000 € brutto verdienen würden. 
Altgediente Meister in der Produktion würden 6.000 € netto verdienen. 
Ich habe ihr gesagt, dass diese Zahlen Quatsch sind und man ihr am 
Fließband da wohl einen Bären aufgebunden hat. Sie beharrt aber darauf, 
dass diese Zahlen stimmen, da sie das von mehreren Seiten unabhängig 
gehört hat und auch ihre Mutter glaubt ihr mehr als mir. Auch mein 
Einwand, dass ich mir das bei Ingenieuren mit Führungsverantwortung gut 
vorstellen kann, fruchtete nicht, sie hat explizit noch mal nachgehakt 
und es wurde ihr bestätigt, dass das Standardgehälter für Jungingenieure 
ohne besondere Verantwortung sind.

D.h. mit meiner Aussage, dass es in Einzelfällen vielleicht Leute da 
gibt, die soviel verdienen, dass dies aber keinesfalls die Regel ist, 
werde ich nicht ernst genommen. Ich hätte halt keine Ahnung und Daimler 
würde im Vergleich zu anderen Firmen halt gut zahlen. Auf der anderen 
Seite glauben sie jetzt auch, dass ich als Ingenieur wahnsinnig viel 
Geld verdienen würde und wenn ich sie z.B. zum Essen einladen, wird das 
abgetan mit, Du hast es ja. Ich will mein Gehalt aber nicht offen legen.

Arbeitet vielleicht jemand dort und weiß, was es mit diesen Gehältern 
auf sich hat? Von anderen Firmen kenne ich es, dass viele falsche 
Gerüchte im Umlauf sind, die gerade in nichtakademischen Kreisen auf 
fruchtbaren Boden fallen bzw. Ich nehme an, das das hier nicht anders 
ist.

Autor: Ki K. (ki_k)
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Ohne Blödsinn zu erzählen, weil weiß ich nicht 100 &. Beim Daimler 
bekommt möglicherweise ein E3 oder E2 so viel im Monat (9000 €). 
Teamleiter verdienen ca. 90 bis 110 K. Die haben 
Führungsverantwortung...

Das mit den Meistern kann stimmen.

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Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man auf 
Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern 
quatscht?

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man
> auf
> Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern
> quatscht?

Ich weiß, dass es Quatsch ist. Für viele Leute zählt aber nur das, was 
sie am Ende auf dem Konto haben. Warum und wieso, ist ihnen egal. Und 
man kann in gewisser Weise ja zurückrechnen. Der durschnittliche 
altgediente Meister ist sicher verheiratet und muss somit irgendwo 
zwischen 9.000 € und 9.500 € brutto haben, damit mit jeden Monat 6k auf 
sein Konto gehen.

Autor: Ki K. (ki_k)
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Christian schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man
>> auf
>> Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern
>> quatscht?
>
> Ich weiß, dass es Quatsch ist. Für viele Leute zählt aber nur das, was
> sie am Ende auf dem Konto haben. Warum und wieso, ist ihnen egal. Und
> man kann in gewisser Weise ja zurückrechnen. Der durschnittliche
> altgediente Meister ist sicher verheiratet und muss somit irgendwo
> zwischen 9.000 € und 9.500 € brutto haben, damit mit jeden Monat 6k auf
> sein Konto gehen.

Meine 6 K waren Brutto, sry. Habe es überlesen. 6 K Netto bekommt 
vermutlich nichtmal ein Teamleiter dort.

Autor: M.N. (Gast)
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Ja und? Ich habe als studentische Urlaubsvertretung am Fließband auch 
knapp 4500 € weggeschleppt und das vor über 10 Jahren. Allerdings in 6 
Wochen und Überstunden.
Schaut euch einfach die IGM-Gehälter Küste an und kalkuliert die 
entsprechenden Zulagen ein und jagt das durch nen Brutto-Netto-Rechner. 
Krankenkasse und Altersvorsorge nicht vergessen.
Entwickelt wird in Bremen fast gar nicht, dad mach die Leihsklaven von 
Piss-AG.
Übrigens, die U-Boot-Firma nebenan hat, hat zwar auch “Tarif“, liegt 
aber schon 200 bis 300 € unter dem Flächengehalt.

Autor: Felix (Gast)
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Diese Gehälter sind eigentlich gar nicht gerechtfertigt für einzelne 
Daimler-Mitarbeiter, weil diese Mitarbeiter einzelne Rädchen in einem 
starren System aus Regeln und Prozessen sind, die andere für sie 
entwerfen und über Jahre eingehalten werden.
Diese Leute werden quasi wegen ihrer physischen Anwesenheit entlohnt.


Viel eher müsste Arbeit besser entlohnt werden, die Kreativität 
erfordert, die sich in einem dynamischen Umfeld jeden Tag neu 
orientieren müssen, unerwartete Umstände und Herausforderungen lösen 
müssen.


Die guten Gehälter bei Daimler sollten nicht hinwegtäuschen, dass der 
Riese auf tönernen Füßen steht.
Wenn dieser kippt, sind alle gut bezahlten Daimler-Mitarbeiter auf der 
Straße, wie es jüngst den gut bezahlten Mitarbeiter des Siemens-Werkes 
in Görlitz erging.


Freelancer hingegen werden immer irgendwo neu anheuern können und sind 
ständig auf dem neuesten Stand der Entwicklung.

Autor: Thomas (Gast)
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Bremen ist ein sehr reiches Bundesland. Es ist davon auszugehen, dass 
auch die Gehälter sehr hoch sein werden.

Autor: M.N. (Gast)
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Thomas schrieb:
> Bremen ist ein sehr reiches Bundesland.

LoL!
Der Vorteil an Bremen ist der Speckgürtel. In HB arbeiten, aber in Stuhr 
oder Verden wohnen.
Die Bremer Gehälter sind im Vergleich zu BW oder BY zwar niedrig, aber 
die Lebenserhaltende Kosten sind auch z.B. deutlich niedriger als in 
Hamburg.
Wobei, für Oberneuland reicht auch ein Daimler-Gehalt nicht mehr.
Die meisten Fließband-Arbeiter wohnen direkt in Sebaldsbrück oder 
Hemelingen, in Reihenhäusern, die sie trotz Nachtschicht 20, 30 Jahre 
abbezahlen.

Autor: steuern (Gast)
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Bruttogehälter müsste man um steuerfreie Schichtzulagen etc. bereinigen.
D.h. wer solche Zulagen erhält, dessen effektives Bruttogehalt steigt 
gemessen an seinem Steuersatz.

Nettogehälter vergleichen kann sinnvoll sein, wenn man immer die gleiche 
Steuerklasse annimmt.
Außen vor bleiben dann aber Ansprüche an die Rentenversicherung.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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steuern schrieb:

> Nettogehälter vergleichen kann sinnvoll sein, wenn man immer die gleiche
> Steuerklasse annimmt.
> Außen vor bleiben dann aber Ansprüche an die Rentenversicherung.

Außen vor bleiben auch alle anderen persönlichen Umstände welche 
Einfluss auf die Steuerlast haben. Dazu kommt die Tatsache dass das 
monatlich ausgezahlte Netto ja meist gar nicht das reale Netto ist, weil 
fast jeder nach der Steuer noch was raus bekommt oder gar nachzahlen 
muss. Ganz abgesehen von Einmalzahlungen wie WG, UG oder 13./14. Gehalt.
Also ist und bleibt die Nettobetrachtung gequirlte Kacke und allein das 
Gesamtjahresbrutto ist entscheidend und auch problemlos vergleichbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> allein das Gesamtjahresbrutto ist entscheidend und auch problemlos
> vergleichbar.

Nein, auch da gibt es Schwierigkeiten beim Vergleich, beispielsweise 
beim Brutto von Beamten (keine Sozialabgaben) vs. Angestellte, oder 
steuerfreie Feiertags- und Nachtzuschläge bei Schichtarbeit.

Autor: steuern (Gast)
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Deshalb das ausgezahlte Jahresnettogehalt bei Steuerklasse 1 
vergleichen.

Steuerrückzahlungen interessieren keinen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyblord -. schrieb:
> Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man auf
> Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern
> quatscht?

"Damit vom Netto mehr Brutto übrig bleibt!"
Hat mal eine promovierte "teutsche" Physikerin bei ihrer "Bewerbung" von 
sich gegeben.

Netto!!!!!!!!!!!!!!
Da kauf ich ein!

Oder ist Netto mehr als Brutto?

NachrichtenPolitikDeutschlandBundestagswahl 2005CDU-Panne: Brutto, 
netto, Merkel

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Thomas schrieb:
> Bremen ist ein sehr reiches Bundesland. Es ist davon auszugehen, dass
> auch die Gehälter sehr hoch sein werden.

Echt?
So wie`s da aussieht, möchte ich nicht wissen wie`s im armen 
Nordost-Bayern dann ausschaut!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Felix schrieb:
> Freelancer hingegen werden immer irgendwo neu anheuern können und sind
> ständig auf dem neuesten Stand der Entwicklung.

Blödsinn!

Autor: Ich (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Felix schrieb:
>> Freelancer hingegen werden immer irgendwo neu anheuern können und sind
>> ständig auf dem neuesten Stand der Entwicklung.
>
> Blödsinn!

Unternehmen haben so Ihre Probleme mit Freelancer, weil die immer Gefahr 
laufen diese als Scheinselbstständige zu beschäftigen, dann lieber 
Leihkräfte.

Autor: Chris Tian (Gast)
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Ich weiß nicht wie es in Bremen oder bei Daimler ist, aber das 
Ingenieursgehalt von 9k brutto kann schon hinkommen, wenn man Urlaubs-, 
Weihnachtsgeld, Boni und Überstunden einrechnet und das Ganze auf 12 
Monate umlegt. In BW käme man bei Bosch sogar auf mehr (~9200) als 
Entwickler (EG16, 15%LZ, 3k Bonus, 20 Überstunden/Monat).

Autor: Spül (Gast)
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Das ist alles theoretisch möglich, aber praktisch undenkbar. Die 
Gehälter sind deutlich niedriger.
Auch 20 Überstunden im Monat sind dauerhaft nicht auszuhalten und wird 
auch keiner genehmigen.
Ihr nennt hier die maximalen Werte und höchste eg u.s.w. Diese 
Kombination ist sehr selten. Und auch dann sind es eher 7 als 9k.

Autor: Spül (Gast)
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Außerdem spielt die Dame ein böses Spiel mit dir um Geld zu bekommen. 
Siehst du das nicht?

Autor: M.N. (Gast)
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Christian schrieb:
> da sie das von mehreren Seiten unabhängig gehört hat

Youtube-Video "Samy Deluxe - ..Hab' gehört.."

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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> Cyblord -. schrieb:
>> allein das Gesamtjahresbrutto ist entscheidend und auch problemlos
>> vergleichbar.
>
> Nein, auch da gibt es Schwierigkeiten

Nichts ist perfekt. Aber das Jahresbrutto passt immernoch am besten.

> "Damit vom Netto mehr Brutto übrig bleibt!"
> Hat mal eine promovierte "teutsche" Physikerin bei ihrer "Bewerbung" von
> sich gegeben.

Hm sich derart hämisch an einem Versprecher aufzuhängen zeugt nicht von 
großer geistiger Reife. Was will man damit aussagen? Seht her wie doof 
die ist? Oder seht her ein Mensch kann sich mal versprechen?
Ich würde Merkel jetzt nicht unterstellen dass sie nicht weiß was Brutto 
und Netto ist.
Ich denke da gibt es deutlich substantiellere Kritikpunkte.

Autor: Chris T. (ieng)
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Spül schrieb:
> Das ist alles theoretisch möglich, aber praktisch undenkbar. Die
> Gehälter sind deutlich niedriger.
> Auch 20 Überstunden im Monat sind dauerhaft nicht auszuhalten und wird
> auch keiner genehmigen.
> Ihr nennt hier die maximalen Werte und höchste eg u.s.w. Diese
> Kombination ist sehr selten. Und auch dann sind es eher 7 als 9k.

Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine 
durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h). Mein Chef ist 
im Betriebsrat und genehmigt das jeden Monat ohne zu fragen (ebenso wie 
der Rest des Betriebsrats). Zwar machen das nicht alle Entwickler hier 
so, aber durchaus eine gewisse Anzahl von Leuten. In heißen 
Projektphasen gehen auch mal 30-40h pro Monat zusätzlich. Solange man 
jung und kinderlos ist geht das auch. Mit Frau und Kindern 
wahrscheinlich nicht mehr.

Autor: Qwertz (Gast)
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Chris T. schrieb:
> Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine
> durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h).

Das ist einfach nur krank: Leben um zu Arbeiten.
Nun gut, wer sonst keine Lebensinhalte hat, darf gerne so ranklotzen, 
aber bitte nicht von Anderen als "normal" erwarten.

Autor: Ich (Gast)
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Chris T. schrieb:
> Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine
> durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h).

48h ist theoretisch das gesetzliche Maximum (über 24 Monate).

Qwertz schrieb:
> Das ist einfach nur krank: Leben um zu Arbeiten.

Wenn man sonst kein Leben hat.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Chris Tian schrieb:
> In BW käme man bei Bosch sogar auf mehr (~9200) als
> Entwickler (EG16, 15%LZ, 3k Bonus, 20 Überstunden/Monat).

Ähh, Entwickeln tun die dort nicht mehr!
Läuft alles in Niedriglohnländern.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyblord -. schrieb:
> Hm sich derart hämisch an einem Versprecher aufzuhängen zeugt nicht von
> großer geistiger Reife. Was will man damit aussagen?
Den Versprecher hat sie sich in einer Woche zweimal geleistet.
> Seht her wie doof
> die ist? Oder seht her ein Mensch kann sich mal versprechen?
Die hat sich zweimal den gleichen Fehler geleistet!

> Ich würde Merkel jetzt nicht unterstellen dass sie nicht weiß was Brutto
> und Netto ist.
Ähh, überschätz mal nicht die mathematischen Fähigkeiten so manches 
MINT`lers!
> Ich denke da gibt es deutlich substantiellere Kritikpunkte.
Genügend, aber eins bleibt bei mir immer wieder hängen:
Ihr zombiehaftes Grinsen!

Autor: Chris T. (ieng)
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Cha-woma M. schrieb:
> Chris Tian schrieb:
>> In BW käme man bei Bosch sogar auf mehr (~9200) als
>> Entwickler (EG16, 15%LZ, 3k Bonus, 20 Überstunden/Monat).
>
> Ähh, Entwickeln tun die dort nicht mehr!
> Läuft alles in Niedriglohnländern.

Die Tausenden von Entwicklern in Deutschland sehen das glaube ich 
anders.

Autor: Chris T. (ieng)
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Ich schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine
>> durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h).
>
> 48h ist theoretisch das gesetzliche Maximum (über 24 Monate).
>
> Qwertz schrieb:
>> Das ist einfach nur krank: Leben um zu Arbeiten.
>
> Wenn man sonst kein Leben hat.

Bitte meinen Post bis zu Ende lesen: Man kann es machen so lange man 
jung ist, um sich ein Polster aufzubauen. Mal abgesehen davon sind 48h 
jetzt auch nicht die Welt. 6:00 anfangen, 16:30 Feierabend, bleiben noch 
mindestens 5 Stunden für den Feierabend.

Autor: DrIng (Gast)
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Da 48 h das gesetzliche Maximum ist, halte ich die "48,8 h abgesegnet 
vom Betriebsrat" für sehr dubios. Gerade Bosch schaut penibel auf 
Einhaltung aller Regeln im Personalumfeld.

Autor: Christian (Gast)
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DrIng schrieb:
> Da 48 h das gesetzliche Maximum ist, halte ich die "48,8 h
> abgesegnet
> vom Betriebsrat" für sehr dubios. Gerade Bosch schaut penibel auf
> Einhaltung aller Regeln im Personalumfeld.

In einer 5-Tage-Woche sind temporär bis 50 h/Woche erlaubt, solange der 
Durchschnitt über 24 Wochen bei maximal 48 h/Woche liegt.
Ich weiß, dass das vielen Firmen/Betriebsräten zu kompliziert ist und 
sie deshalb nur Plan-Arbeitszeiten von bis zu 48 h/Woche genehmigen. Das 
hat dann auch den Vorteil, dass man nicht bei jeder Genehmigung 
überprüfen muss, wie viel der Kollege in den letzten Monaten gearbeitet 
hat bzw. welche Planarbeitszeit er dort hatte, da 48 h/Woche eben 
dauerhaft möglich und somit immer legal sind.
Aber wenn man das prüft, kann man auch bis zu 50 h bzw. bis zu 60 h (bei 
Samstagsarbeit) genehmigen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Chris T. schrieb:
> Die Tausenden von Entwicklern in Deutschland sehen das glaube ich
> anders.

Echt?

Autor: Chris T. (ieng)
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Cha-woma M. schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Die Tausenden von Entwicklern in Deutschland sehen das glaube ich
>> anders.
>
> Echt?

Ja

Autor: DrIng (Gast)
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Christian schrieb:
> DrIng schrieb:
> Da 48 h das gesetzliche Maximum ist, halte ich die "48,8 h abgesegnet
> vom Betriebsrat" für sehr dubios. Gerade Bosch schaut penibel auf
> Einhaltung aller Regeln im Personalumfeld.
>
> In einer 5-Tage-Woche sind temporär bis 50 h/Woche erlaubt, solange der
> Durchschnitt über 24 Wochen bei maximal 48 h/Woche liegt.

Genau. Der Kollege schrieb aber Jahresdurchschnitt 48,8...

Autor: Qwertz (Gast)
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DrIng schrieb:
> Genau. Der Kollege schrieb aber Jahresdurchschnitt 48,8...

Vielleicht ist der "Kollege" auch ein Internet-Troll und will sich hier 
nur wichtig machen?

Autor: Chris T. (ieng)
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Qwertz schrieb:
> DrIng schrieb:
>> Genau. Der Kollege schrieb aber Jahresdurchschnitt 48,8...
>
> Vielleicht ist der "Kollege" auch ein Internet-Troll und will sich hier
> nur wichtig machen?

Vielleicht bezeichnen manche Kollegen auch einfach alle als Trolls, 
deren Arbeitszeiten nicht ins eigene Weltbild passen.

Autor: DrIng (Gast)
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Arbeitszeiten, die illegal sind und angeblich vom Betriebsrat vom 
schwäbisch-bodenständigen Bosch genehmigt, sind auf der Troll-Skala aber 
weit vorne.

Autor: Qwertz (Gast)
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Chris T. schrieb:
> Vielleicht bezeichnen manche Kollegen auch einfach alle als Trolls,
> deren Arbeitszeiten nicht ins eigene Weltbild passen.

Vielleicht ist dieser Troll nun stinkig, weil er beim zu 
offensichtlichen Lügen ertappt wurde.

Arbeite doch als Selbständiger, da beschränkt kein Gesetz deine 
Arbeitszeit zu deinem eigenen Wohl, da kannst du dann aber so richtig 
ranklotzen bis zum Burnout.

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