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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehälter Daimler Bremen


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von Christian (Gast)


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Hallo,

die Tochter einer Bekannten hat im Sommer als Aushilfe bei Daimler in 
Bremen gerabeitet und dort 2.000 € netto verdient. Dafür, dass sie nur 
einen Schulabschluss hat, sicher kein schlechtes Gehalt, aber ich glaube 
es ihr.

Weiterhin erzählte sie, dass junge Ingenieure (einige jahre da, aber 
keine Führungsverantwortung o.ä.) 9.000 € brutto verdienen würden. 
Altgediente Meister in der Produktion würden 6.000 € netto verdienen. 
Ich habe ihr gesagt, dass diese Zahlen Quatsch sind und man ihr am 
Fließband da wohl einen Bären aufgebunden hat. Sie beharrt aber darauf, 
dass diese Zahlen stimmen, da sie das von mehreren Seiten unabhängig 
gehört hat und auch ihre Mutter glaubt ihr mehr als mir. Auch mein 
Einwand, dass ich mir das bei Ingenieuren mit Führungsverantwortung gut 
vorstellen kann, fruchtete nicht, sie hat explizit noch mal nachgehakt 
und es wurde ihr bestätigt, dass das Standardgehälter für Jungingenieure 
ohne besondere Verantwortung sind.

D.h. mit meiner Aussage, dass es in Einzelfällen vielleicht Leute da 
gibt, die soviel verdienen, dass dies aber keinesfalls die Regel ist, 
werde ich nicht ernst genommen. Ich hätte halt keine Ahnung und Daimler 
würde im Vergleich zu anderen Firmen halt gut zahlen. Auf der anderen 
Seite glauben sie jetzt auch, dass ich als Ingenieur wahnsinnig viel 
Geld verdienen würde und wenn ich sie z.B. zum Essen einladen, wird das 
abgetan mit, Du hast es ja. Ich will mein Gehalt aber nicht offen legen.

Arbeitet vielleicht jemand dort und weiß, was es mit diesen Gehältern 
auf sich hat? Von anderen Firmen kenne ich es, dass viele falsche 
Gerüchte im Umlauf sind, die gerade in nichtakademischen Kreisen auf 
fruchtbaren Boden fallen bzw. Ich nehme an, das das hier nicht anders 
ist.

von Ki K. (ki_k)


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Ohne Blödsinn zu erzählen, weil weiß ich nicht 100 &. Beim Daimler 
bekommt möglicherweise ein E3 oder E2 so viel im Monat (9000 €). 
Teamleiter verdienen ca. 90 bis 110 K. Die haben 
Führungsverantwortung...

Das mit den Meistern kann stimmen.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man auf 
Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern 
quatscht?

: Bearbeitet durch User
von Christian (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man
> auf
> Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern
> quatscht?

Ich weiß, dass es Quatsch ist. Für viele Leute zählt aber nur das, was 
sie am Ende auf dem Konto haben. Warum und wieso, ist ihnen egal. Und 
man kann in gewisser Weise ja zurückrechnen. Der durschnittliche 
altgediente Meister ist sicher verheiratet und muss somit irgendwo 
zwischen 9.000 € und 9.500 € brutto haben, damit mit jeden Monat 6k auf 
sein Konto gehen.

von Ki K. (ki_k)


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Christian schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man
>> auf
>> Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern
>> quatscht?
>
> Ich weiß, dass es Quatsch ist. Für viele Leute zählt aber nur das, was
> sie am Ende auf dem Konto haben. Warum und wieso, ist ihnen egal. Und
> man kann in gewisser Weise ja zurückrechnen. Der durschnittliche
> altgediente Meister ist sicher verheiratet und muss somit irgendwo
> zwischen 9.000 € und 9.500 € brutto haben, damit mit jeden Monat 6k auf
> sein Konto gehen.

Meine 6 K waren Brutto, sry. Habe es überlesen. 6 K Netto bekommt 
vermutlich nichtmal ein Teamleiter dort.

von M.N. (Gast)


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Ja und? Ich habe als studentische Urlaubsvertretung am Fließband auch 
knapp 4500 € weggeschleppt und das vor über 10 Jahren. Allerdings in 6 
Wochen und Überstunden.
Schaut euch einfach die IGM-Gehälter Küste an und kalkuliert die 
entsprechenden Zulagen ein und jagt das durch nen Brutto-Netto-Rechner. 
Krankenkasse und Altersvorsorge nicht vergessen.
Entwickelt wird in Bremen fast gar nicht, dad mach die Leihsklaven von 
Piss-AG.
Übrigens, die U-Boot-Firma nebenan hat, hat zwar auch “Tarif“, liegt 
aber schon 200 bis 300 € unter dem Flächengehalt.

von Felix (Gast)


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Diese Gehälter sind eigentlich gar nicht gerechtfertigt für einzelne 
Daimler-Mitarbeiter, weil diese Mitarbeiter einzelne Rädchen in einem 
starren System aus Regeln und Prozessen sind, die andere für sie 
entwerfen und über Jahre eingehalten werden.
Diese Leute werden quasi wegen ihrer physischen Anwesenheit entlohnt.


Viel eher müsste Arbeit besser entlohnt werden, die Kreativität 
erfordert, die sich in einem dynamischen Umfeld jeden Tag neu 
orientieren müssen, unerwartete Umstände und Herausforderungen lösen 
müssen.


Die guten Gehälter bei Daimler sollten nicht hinwegtäuschen, dass der 
Riese auf tönernen Füßen steht.
Wenn dieser kippt, sind alle gut bezahlten Daimler-Mitarbeiter auf der 
Straße, wie es jüngst den gut bezahlten Mitarbeiter des Siemens-Werkes 
in Görlitz erging.


Freelancer hingegen werden immer irgendwo neu anheuern können und sind 
ständig auf dem neuesten Stand der Entwicklung.

von Thomas (Gast)


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Bremen ist ein sehr reiches Bundesland. Es ist davon auszugehen, dass 
auch die Gehälter sehr hoch sein werden.

von M.N. (Gast)


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Thomas schrieb:
> Bremen ist ein sehr reiches Bundesland.

LoL!
Der Vorteil an Bremen ist der Speckgürtel. In HB arbeiten, aber in Stuhr 
oder Verden wohnen.
Die Bremer Gehälter sind im Vergleich zu BW oder BY zwar niedrig, aber 
die Lebenserhaltende Kosten sind auch z.B. deutlich niedriger als in 
Hamburg.
Wobei, für Oberneuland reicht auch ein Daimler-Gehalt nicht mehr.
Die meisten Fließband-Arbeiter wohnen direkt in Sebaldsbrück oder 
Hemelingen, in Reihenhäusern, die sie trotz Nachtschicht 20, 30 Jahre 
abbezahlen.

von steuern (Gast)


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Bruttogehälter müsste man um steuerfreie Schichtzulagen etc. bereinigen.
D.h. wer solche Zulagen erhält, dessen effektives Bruttogehalt steigt 
gemessen an seinem Steuersatz.

Nettogehälter vergleichen kann sinnvoll sein, wenn man immer die gleiche 
Steuerklasse annimmt.
Außen vor bleiben dann aber Ansprüche an die Rentenversicherung.

von Cyblord -. (cyblord)


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steuern schrieb:

> Nettogehälter vergleichen kann sinnvoll sein, wenn man immer die gleiche
> Steuerklasse annimmt.
> Außen vor bleiben dann aber Ansprüche an die Rentenversicherung.

Außen vor bleiben auch alle anderen persönlichen Umstände welche 
Einfluss auf die Steuerlast haben. Dazu kommt die Tatsache dass das 
monatlich ausgezahlte Netto ja meist gar nicht das reale Netto ist, weil 
fast jeder nach der Steuer noch was raus bekommt oder gar nachzahlen 
muss. Ganz abgesehen von Einmalzahlungen wie WG, UG oder 13./14. Gehalt.
Also ist und bleibt die Nettobetrachtung gequirlte Kacke und allein das 
Gesamtjahresbrutto ist entscheidend und auch problemlos vergleichbar.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> allein das Gesamtjahresbrutto ist entscheidend und auch problemlos
> vergleichbar.

Nein, auch da gibt es Schwierigkeiten beim Vergleich, beispielsweise 
beim Brutto von Beamten (keine Sozialabgaben) vs. Angestellte, oder 
steuerfreie Feiertags- und Nachtzuschläge bei Schichtarbeit.

von steuern (Gast)


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Deshalb das ausgezahlte Jahresnettogehalt bei Steuerklasse 1 
vergleichen.

Steuerrückzahlungen interessieren keinen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Dieses ständige "Netto" Gefasel bei Gehältern nervt. Was will man auf
> Aussagen irgendeiner Trine geben, die irgendwas von Nettogehältern
> quatscht?

"Damit vom Netto mehr Brutto übrig bleibt!"
Hat mal eine promovierte "teutsche" Physikerin bei ihrer "Bewerbung" von 
sich gegeben.

Netto!!!!!!!!!!!!!!
Da kauf ich ein!

Oder ist Netto mehr als Brutto?

NachrichtenPolitikDeutschlandBundestagswahl 2005CDU-Panne: Brutto, 
netto, Merkel

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Thomas schrieb:
> Bremen ist ein sehr reiches Bundesland. Es ist davon auszugehen, dass
> auch die Gehälter sehr hoch sein werden.

Echt?
So wie`s da aussieht, möchte ich nicht wissen wie`s im armen 
Nordost-Bayern dann ausschaut!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Felix schrieb:
> Freelancer hingegen werden immer irgendwo neu anheuern können und sind
> ständig auf dem neuesten Stand der Entwicklung.

Blödsinn!

von Ich (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Felix schrieb:
>> Freelancer hingegen werden immer irgendwo neu anheuern können und sind
>> ständig auf dem neuesten Stand der Entwicklung.
>
> Blödsinn!

Unternehmen haben so Ihre Probleme mit Freelancer, weil die immer Gefahr 
laufen diese als Scheinselbstständige zu beschäftigen, dann lieber 
Leihkräfte.

von Chris Tian (Gast)


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Ich weiß nicht wie es in Bremen oder bei Daimler ist, aber das 
Ingenieursgehalt von 9k brutto kann schon hinkommen, wenn man Urlaubs-, 
Weihnachtsgeld, Boni und Überstunden einrechnet und das Ganze auf 12 
Monate umlegt. In BW käme man bei Bosch sogar auf mehr (~9200) als 
Entwickler (EG16, 15%LZ, 3k Bonus, 20 Überstunden/Monat).

von Spül (Gast)


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Das ist alles theoretisch möglich, aber praktisch undenkbar. Die 
Gehälter sind deutlich niedriger.
Auch 20 Überstunden im Monat sind dauerhaft nicht auszuhalten und wird 
auch keiner genehmigen.
Ihr nennt hier die maximalen Werte und höchste eg u.s.w. Diese 
Kombination ist sehr selten. Und auch dann sind es eher 7 als 9k.

von Spül (Gast)


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Außerdem spielt die Dame ein böses Spiel mit dir um Geld zu bekommen. 
Siehst du das nicht?

von M.N. (Gast)


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Christian schrieb:
> da sie das von mehreren Seiten unabhängig gehört hat

https://youtu.be/ADrRS1OprrQ

von Cyblord -. (cyblord)


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> Cyblord -. schrieb:
>> allein das Gesamtjahresbrutto ist entscheidend und auch problemlos
>> vergleichbar.
>
> Nein, auch da gibt es Schwierigkeiten

Nichts ist perfekt. Aber das Jahresbrutto passt immernoch am besten.

> "Damit vom Netto mehr Brutto übrig bleibt!"
> Hat mal eine promovierte "teutsche" Physikerin bei ihrer "Bewerbung" von
> sich gegeben.

Hm sich derart hämisch an einem Versprecher aufzuhängen zeugt nicht von 
großer geistiger Reife. Was will man damit aussagen? Seht her wie doof 
die ist? Oder seht her ein Mensch kann sich mal versprechen?
Ich würde Merkel jetzt nicht unterstellen dass sie nicht weiß was Brutto 
und Netto ist.
Ich denke da gibt es deutlich substantiellere Kritikpunkte.

von Chris T. (ieng)


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Spül schrieb:
> Das ist alles theoretisch möglich, aber praktisch undenkbar. Die
> Gehälter sind deutlich niedriger.
> Auch 20 Überstunden im Monat sind dauerhaft nicht auszuhalten und wird
> auch keiner genehmigen.
> Ihr nennt hier die maximalen Werte und höchste eg u.s.w. Diese
> Kombination ist sehr selten. Und auch dann sind es eher 7 als 9k.

Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine 
durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h). Mein Chef ist 
im Betriebsrat und genehmigt das jeden Monat ohne zu fragen (ebenso wie 
der Rest des Betriebsrats). Zwar machen das nicht alle Entwickler hier 
so, aber durchaus eine gewisse Anzahl von Leuten. In heißen 
Projektphasen gehen auch mal 30-40h pro Monat zusätzlich. Solange man 
jung und kinderlos ist geht das auch. Mit Frau und Kindern 
wahrscheinlich nicht mehr.

von Qwertz (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine
> durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h).

Das ist einfach nur krank: Leben um zu Arbeiten.
Nun gut, wer sonst keine Lebensinhalte hat, darf gerne so ranklotzen, 
aber bitte nicht von Anderen als "normal" erwarten.

von Ich (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine
> durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h).

48h ist theoretisch das gesetzliche Maximum (über 24 Monate).

Qwertz schrieb:
> Das ist einfach nur krank: Leben um zu Arbeiten.

Wenn man sonst kein Leben hat.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Chris Tian schrieb:
> In BW käme man bei Bosch sogar auf mehr (~9200) als
> Entwickler (EG16, 15%LZ, 3k Bonus, 20 Überstunden/Monat).

Ähh, Entwickeln tun die dort nicht mehr!
Läuft alles in Niedriglohnländern.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Hm sich derart hämisch an einem Versprecher aufzuhängen zeugt nicht von
> großer geistiger Reife. Was will man damit aussagen?
Den Versprecher hat sie sich in einer Woche zweimal geleistet.
> Seht her wie doof
> die ist? Oder seht her ein Mensch kann sich mal versprechen?
Die hat sich zweimal den gleichen Fehler geleistet!

> Ich würde Merkel jetzt nicht unterstellen dass sie nicht weiß was Brutto
> und Netto ist.
Ähh, überschätz mal nicht die mathematischen Fähigkeiten so manches 
MINT`lers!
> Ich denke da gibt es deutlich substantiellere Kritikpunkte.
Genügend, aber eins bleibt bei mir immer wieder hängen:
Ihr zombiehaftes Grinsen!

von Chris T. (ieng)


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Cha-woma M. schrieb:
> Chris Tian schrieb:
>> In BW käme man bei Bosch sogar auf mehr (~9200) als
>> Entwickler (EG16, 15%LZ, 3k Bonus, 20 Überstunden/Monat).
>
> Ähh, Entwickeln tun die dort nicht mehr!
> Läuft alles in Niedriglohnländern.

Die Tausenden von Entwicklern in Deutschland sehen das glaube ich 
anders.

von Chris T. (ieng)


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Ich schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Ich mache das jetzt genau so seit mehreren Jahren bei Bosch (meine
>> durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in 2017 war 48,8h).
>
> 48h ist theoretisch das gesetzliche Maximum (über 24 Monate).
>
> Qwertz schrieb:
>> Das ist einfach nur krank: Leben um zu Arbeiten.
>
> Wenn man sonst kein Leben hat.

Bitte meinen Post bis zu Ende lesen: Man kann es machen so lange man 
jung ist, um sich ein Polster aufzubauen. Mal abgesehen davon sind 48h 
jetzt auch nicht die Welt. 6:00 anfangen, 16:30 Feierabend, bleiben noch 
mindestens 5 Stunden für den Feierabend.

von DrIng (Gast)


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Da 48 h das gesetzliche Maximum ist, halte ich die "48,8 h abgesegnet 
vom Betriebsrat" für sehr dubios. Gerade Bosch schaut penibel auf 
Einhaltung aller Regeln im Personalumfeld.

von Christian (Gast)


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DrIng schrieb:
> Da 48 h das gesetzliche Maximum ist, halte ich die "48,8 h
> abgesegnet
> vom Betriebsrat" für sehr dubios. Gerade Bosch schaut penibel auf
> Einhaltung aller Regeln im Personalumfeld.

In einer 5-Tage-Woche sind temporär bis 50 h/Woche erlaubt, solange der 
Durchschnitt über 24 Wochen bei maximal 48 h/Woche liegt.
Ich weiß, dass das vielen Firmen/Betriebsräten zu kompliziert ist und 
sie deshalb nur Plan-Arbeitszeiten von bis zu 48 h/Woche genehmigen. Das 
hat dann auch den Vorteil, dass man nicht bei jeder Genehmigung 
überprüfen muss, wie viel der Kollege in den letzten Monaten gearbeitet 
hat bzw. welche Planarbeitszeit er dort hatte, da 48 h/Woche eben 
dauerhaft möglich und somit immer legal sind.
Aber wenn man das prüft, kann man auch bis zu 50 h bzw. bis zu 60 h (bei 
Samstagsarbeit) genehmigen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Chris T. schrieb:
> Die Tausenden von Entwicklern in Deutschland sehen das glaube ich
> anders.

Echt?

von Chris T. (ieng)


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Cha-woma M. schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Die Tausenden von Entwicklern in Deutschland sehen das glaube ich
>> anders.
>
> Echt?

Ja

von DrIng (Gast)


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Christian schrieb:
> DrIng schrieb:
> Da 48 h das gesetzliche Maximum ist, halte ich die "48,8 h abgesegnet
> vom Betriebsrat" für sehr dubios. Gerade Bosch schaut penibel auf
> Einhaltung aller Regeln im Personalumfeld.
>
> In einer 5-Tage-Woche sind temporär bis 50 h/Woche erlaubt, solange der
> Durchschnitt über 24 Wochen bei maximal 48 h/Woche liegt.

Genau. Der Kollege schrieb aber Jahresdurchschnitt 48,8...

von Qwertz (Gast)


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DrIng schrieb:
> Genau. Der Kollege schrieb aber Jahresdurchschnitt 48,8...

Vielleicht ist der "Kollege" auch ein Internet-Troll und will sich hier 
nur wichtig machen?

von Chris T. (ieng)


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Qwertz schrieb:
> DrIng schrieb:
>> Genau. Der Kollege schrieb aber Jahresdurchschnitt 48,8...
>
> Vielleicht ist der "Kollege" auch ein Internet-Troll und will sich hier
> nur wichtig machen?

Vielleicht bezeichnen manche Kollegen auch einfach alle als Trolls, 
deren Arbeitszeiten nicht ins eigene Weltbild passen.

von DrIng (Gast)


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Arbeitszeiten, die illegal sind und angeblich vom Betriebsrat vom 
schwäbisch-bodenständigen Bosch genehmigt, sind auf der Troll-Skala aber 
weit vorne.

von Qwertz (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Vielleicht bezeichnen manche Kollegen auch einfach alle als Trolls,
> deren Arbeitszeiten nicht ins eigene Weltbild passen.

Vielleicht ist dieser Troll nun stinkig, weil er beim zu 
offensichtlichen Lügen ertappt wurde.

Arbeite doch als Selbständiger, da beschränkt kein Gesetz deine 
Arbeitszeit zu deinem eigenen Wohl, da kannst du dann aber so richtig 
ranklotzen bis zum Burnout.

von E5 in Bremen (Gast)


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Moin zusammen,

als Meister (E5) in Bremen kann ich bestätigen, dass sich 
Meistergehälter zwischen 4000 und 6600€ Netto belaufen.
Wo genau der Meister liegt ist jedoch abhängig von einigen Variablen 
Gehaltsbausteinen.
Prozessingeneure befinden sich in etwa auf dem selben Level. Einige 
bekommen von denen aber nochmal eine EG mehr und somit (wenn er Variabel 
auch gut vergütet wird) etwas mehr.

von Ing (Gast)


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E5 in Bremen schrieb:
> als Meister (E5) in Bremen kann ich bestätigen, dass sich
> Meistergehälter zwischen 4000 und 6600€ Netto belaufen.

Meister = Meisterbrief gemacht?
E5 = Was soll das denn sein? Ich kenne nur EG5 und das sind ma. 5000 
Euro BRUTTO.
Also bitte mehr Infos... so ist das einfach nur dummes Gelaber.

von Handwerker (Gast)


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Ich als Handwerker bei Porsche kann das auch bestätigen

Beitrag #6168416 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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E5 in Bremen schrieb:
> als Meister (E5) in Bremen kann ich bestätigen, dass sich
> Meistergehälter zwischen 4000 und 6600€ Netto belaufen.

Und wer Gehälter in Netto angibt hat sowieso jede Glaubwürdigkeit 
verloren.

von jetzt mal Fakten! (Gast)


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"als Meister (E5) in Bremen kann ich bestätigen, dass sich
Meistergehälter zwischen 4000 und 6600€ Netto belaufen.
Wo genau der Meister liegt ist jedoch abhängig von einigen Variablen
Gehaltsbausteinen."

Ich verstehe nicht, warum man hier bewusst Falschinformationen 
verbreitet. Deine Zahlen sind nämlich Müll!

Daimler zahlt nach IGM Tarif.
Meisterstellen bringen ca. 4500 € brutto Grundgehalt p. M. (EG8 im 
Gebiet Hamburg+Unterweser)
Hinzu kommt die
Leistungszulage (ø14 %)
UG+WG
vielleicht noch eine außertarifliche Zulage
Bonus (bei Daimler in guten Zeiten (!) ca. 4000 EUR)
Zuschlag für 40 h (in der Produktion eher selten möglich)

In Summe reden wir also von rund 80k p. a. Ausreißer sind möglich.

Bei Nachtzuschlägen (steuerfrei) reden wir von 15 % für regelmäßige 
(Dauernachtschicht) und 50 % für unregelmäßige Nachtschicht gemäß Tarif 
im Gebiet Unterweser.

Und "Jungingenieure" bekommen als Grundgehalt ca. 4500 € p. M. mit den 
gleichen Zuschlägen wie oben, also im besten Fall 80k p. a. und das 
sicher nicht zum Einstieg, sondern nach 3-5 Jahren Betriebszugehörigkeit 
(LZ + WG gestaffelt).

Auszahlung von Mehrarbeit mit Zuschlag ist auch nur im Ausnahmefall 
möglich, bei aktueller Auslastung in den Werken und dem Spardruck erst 
recht!

Also bleibt mal realistisch. Meine Zahlen entsprechen immer noch 
fürstlichen Gehältern. Die "Best-Case-Zahlen" von manchen hier sind für 
einzelne, herausragende Mitarbeiter möglich, die Masse bekommt aber 
nicht mal die o. g. Gehälter.

Mit 80k p. a. Jahresbrutto gehört man als Single Stkl. 1 in Deutschland 
zu den 5-10 % der Bestverdiener!

von Yumi (Gast)


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Man man warum denn hamburg unterweser?

Prozess ings kriegen eg 12 und projektleiter eg14.

Daimler zahlt in bremen auch den badenw. Tarif.

Kann jetzt jeder horst nachlesen was eg12 ist. Die Welt isses nicht..

Dazu kommt noch 5k/jahr gewinnbeteiligung.

von Video (Gast)


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Nein, die Gewinn Beteiligung ist dieses Jahr 500, nicht 5000.

Dein Wert ist zu hoch, das war Maximum und nicht Durchschnitt.

von MeierKurt (Gast)


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Cyblord -. schrieb:

>
> Hm sich derart hämisch an einem Versprecher aufzuhängen zeugt nicht von
> großer geistiger Reife. Was will man damit aussagen? Seht her wie doof
> die ist? Oder seht her ein Mensch kann sich mal versprechen?

Das ist Generation 'TV total'.
Da wurden ganze Sendungen mit irgendwelchen kleinsten Fehlerchen in den 
Medien gefüllt - eine Mörderquote über Jahre hin.
Eigentlich zum Fremdschämen.

von Percy N. (vox_bovi)


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MeierKurt schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>
>>
>> Hm sich derart hämisch an einem Versprecher aufzuhängen zeugt nicht von
>> großer geistiger Reife. Was will man damit aussagen? Seht her wie doof
>> die ist? Oder seht her ein Mensch kann sich mal versprechen?
>
> Das ist Generation 'TV total'.
> Da wurden ganze Sendungen mit irgendwelchen kleinsten Fehlerchen in den
> Medien gefüllt - eine Mörderquote über Jahre hin.
> Eigentlich zum Fremdschämen.

Nein, schlimmer.
Das öffentlich geförderte Amüsement über kleine Versprecher verdeckt 
hervorragend - und vermutlich gezielt - Ungeheuerlichkeiten wie zB die 
Bezeichnung der Ausübung des freien Mandates als "unverzeihlichen 
Vorgang".

Ich sah im Geiste schon eine komplette Landtagsfraktion barfuß im Schnee 
von Erfurt nach Buchenwald ziehen, aber so weit hat es unsere geliebte 
Kanzlerin zur allgemeinen Verblüffung dann doch nicht getrieben.

von F. B. (finanzberater)


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Percy N. schrieb:
> Ich sah im Geiste schon eine komplette Landtagsfraktion barfuß im Schnee
> von Erfurt nach Buchenwald ziehen, aber so weit hat es unsere geliebte
> Kanzlerin zur allgemeinen Verblüffung dann doch nicht getrieben.

Das kann noch kommen. Man arbeitet gerade offensichtlich auf die 
Endlösung des (hier den Name der betreffenden Partei einsetzen)-Problems 
hin.

von Percy N. (vox_bovi)


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Das eigentliche Problem (neben der versteckten Wiedereinführung des 
Führerprinzips, nur jetzt im blauen statt braunen Hemd)besteht darin, 
dass die Lenkung des Willens von Politikern umgestaltet wird:

Bisher ging man zu seinem Abgeordneten und erklärte ihm, er müsse im 
Sinne X stimmen, sonst würde er sounddsoviele Wählerstimmen verlieren.

Neuerdings geht man zu seinem Abgeordneten und erklärt ihm, er müsse im 
Sinne Y abstimmen, sonst erkläre man öffentlich, ihn gewählt zu haben.

Als Abgeordneter kann man sich wundervoll einfach vom Eillen beliebiger 
Dritter abhängig machen, wenn man nur blöd genug ist!

von mastermind (Gast)


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Haha, 6,6k Netto als Meister in der Produktion. Danke für diesen Lacher 
am Sonntagmorgen. Da wird ja fast schon der Abteilungsleiter neidisch, 
der Teamleiter sowieso.

Und ja, natürlich verdienen junge Ingenieure beim Daimler 9k Brutto, 
also 108k p.a.! Es laufen einfach zu viele ungebildete Menschen in 
diesem Land herum. Jemand, der dazu in der Lage ist, nach IGM Tabellen 
zu suchen und zudem auch noch die Grundrechenarten beherrscht, der kann 
sich ganz leicht ausrechnen, wie realistisch das ist.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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mastermind schrieb:
> Haha, 6,6k Netto als Meister in der Produktion. Danke für diesen Lacher
> am Sonntagmorgen. Da wird ja fast schon der Abteilungsleiter neidisch,
> der Teamleiter sowieso.

In der IGM wird nach Stelle und nicht nach Abschluss bezahlt. Wann 
begreifen die Leute das endlich. Der durchschnittliche Meister kratzt 
mit Schichtzulagen bei Steuerklasse 3 viellecht an 4k Netto. Es gibt 
aber auch Meister mit Führungsverantwortung, die z.B. die Nachtschicht 
mit 35 Mann leiten. Die bekommen auch ihre 6k Netto.

mastermind schrieb:
> Und ja, natürlich verdienen junge Ingenieure beim Daimler 9k Brutto,
> also 108k p.a.! Es laufen einfach zu viele ungebildete Menschen in
> diesem Land herum. Jemand, der dazu in der Lage ist, nach IGM Tabellen
> zu suchen und zudem auch noch die Grundrechenarten beherrscht, der kann
> sich ganz leicht ausrechnen, wie realistisch das ist.

Definiere "jung". Es gibt nicht viele sehr schwierig zu ersetzende 
Arbeitnehmer, aber es gibt sie. Ich kenne drei Hochbegabte und der 
jüngste hatte bereits Anfang 30 die höchste Tarifgruppe, weil er ein 
sehr interessantes Angebot im Ausland annehmen wollte. Der liegt 
tatsächlich über den 108k. Sonst wandern solche Hochbegabten ins Silicon 
Valley oder nach China ab.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mittwochsportraet-der-computerfluesterer-1.4707687

https://t3n.de/news/ki-experten-gehalt-870436/

Es gibt die höchsten Entgeltgruppen nicht ohne Grund. Und die liegen 
sogar über 108k. Die jeweiligen Kollegen sprechen nur nicht darüber. Für 
durchschnittliche Ingenieure ist das aber natürlich nur selten zu 
erreichen. Entweder man muss sehr gute Arbeit abliefern oder der Chef 
muss das zumindest glauben.

von Qwertz (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Es gibt die höchsten Entgeltgruppen nicht ohne Grund. Und die liegen
> sogar über 108k. Die jeweiligen Kollegen sprechen nur nicht darüber.

Warum sollten sie es denn nicht tun?
Es ist nichts, wofür man sich schämen müsste, gut bezahlt zu werden. Wer 
mich im Unternehmen von den Kollegen danach fragt, dem erzähle ich auch, 
was ich an Gehalt bekomme, da habe ich kein Problem mit. Ich leiste 
dafür ja auch gute Arbeit.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Warum erinnert mich dieser Thread hier an diesen Sketch?
Youtube-Video "In der Schreinerei"

SCNR,
WK

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Warum sollten sie es denn nicht tun?
> Es ist nichts, wofür man sich schämen müsste, gut bezahlt zu werden.

Das ist richtig, aber viele deutsche Unternehmen schreiben sogar 
unrechtmäßig ein Verbot darüber zu sprechen in Arbeitsverträge. Es stört 
aus Sicht der meisten Abteilungsleiter den Betriebsfrieden. Wenn einer 
110k bekommt und der andere 75k, dann wird letzterer entweder innerlich 
kündigen und auf Sparflamme arbeiten oder sogar den Arbeitgeber 
wechseln, wenn er nicht die gleiche Kohle bekommt. Man braucht aber für 
Standardaufgaben auch durchschnittliche Ingenieure mit 
durchschnittlichen Gehältern. Da haben Hochbegabte gar keinen Bock 
drauf. Selbst in der IGM bekommen die meisten Ingenieure weniger als 
90k. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und dann gibt es noch 
durchschnittliche Leute, die sich wie z.B. F.B. maßlos überschätzen und 
dann auch 110k fordern. Das war vermutlich der Grund für seine 
Kündigung.

von Jens J. (jensen23523)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Selbst in der IGM bekommen die meisten Ingenieure weniger als
> 90k.

Ich dachte, man kriegt indestens 90k. Zumindest ist es das, was ich hier 
im Forum immer lese. Alles anderesei ein Hungerlohn.

von F. B. (finanzberater)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Und dann gibt es noch
> durchschnittliche Leute, die sich wie z.B. F.B. maßlos überschätzen und
> dann auch 110k fordern. Das war vermutlich der Grund für seine
> Kündigung.

Nein. Die Mitarbeiterzahl ist innerhalb von 5 Jahren dank der unfähigen 
Geschäftsführung von knapp 100 auf 10 abgestürzt durch Entlassungen und 
Kündigungen. Ein halbes Jahr nach meiner Kündigung war die Firma pleite. 
Im Gegenteil war es im nachhinein betrachtet ein Fehler, dass ich zu 
lange dort geblieben bin und nicht konsequent genug nach einer neuen 
Stelle gesucht habe. Aber dank der steuerfreien Fahrtkostenerstattung 
und Verpflegungspauschale bei 35 h/Woche war das Gehalt die letzten 
Monate vor der Kündigung nicht schlecht. Zu arbeiten hatte ich nicht 
mehr viel. Das Geld gab es praktisch fürs Nichtstun und Internetsurfen 
während der Arbeitszeit, was mir damals auch einige lukrative 
Börsengeschäfte ermöglicht hat.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Jens J. schrieb:
> EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
>> Selbst in der IGM bekommen die meisten Ingenieure weniger als
>> 90k.
>
> Ich dachte, man kriegt indestens 90k. Zumindest ist es das, was ich hier
> im Forum immer lese. Alles anderesei ein Hungerlohn.

Man steigt laut IGM Tabelle mit etwa 60k ein, fast egal ob Bayern, BW, 
NRW oder NDS. Mit Bonus, sofern es einen im ersten Jahr gibt, vielleicht 
65k. Dann steigt man je nach Unternehmen, Region und wie der 
Abteilungsleiter tickt vielleicht um 5k alle 2-3 Jahre. Da kannst du dir 
ausrechnen wielange es für die meisten dauert bis sie 90k erreichen. Wie 
gesagt, Hochbegabte und Leute die von ihrem Chef für unersetzlich 
gehalten werden, sind davon ausgenommen und steigen schneller, z.B. 
jährlich. Es hängt auch von der Wirtschaft ab. Die letzten 10 Jahre 
konnte man mehr rausholen als in den 90ern.

von Qwertz (Gast)


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Jens J. schrieb:
> Ich dachte, man kriegt indestens 90k. Zumindest ist es das, was ich hier
> im Forum immer lese. Alles anderesei ein Hungerlohn.

Das ist natürlich Unsinn. Aber 90k und auch ein sechsstelliges 
Bruttojahresgehalt sind im Metalltarif realistisch möglich, darauf kommt 
es doch an. Dass der Durchschnitt niedriger liegt, ist für mich dagegen 
nicht entscheidend, denn der Durchschnitt ist nicht mein Maßstab und 
schon gar nicht mein Ziel.

von mastermind (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> mastermind schrieb:
> Haha, 6,6k Netto als Meister in der Produktion. Danke für diesen Lacher
> am Sonntagmorgen. Da wird ja fast schon der Abteilungsleiter neidisch,
> der Teamleiter sowieso.
>
> In der IGM wird nach Stelle und nicht nach Abschluss bezahlt. Wann
> begreifen die Leute das endlich. Der durchschnittliche Meister kratzt
> mit Schichtzulagen bei Steuerklasse 3 viellecht an 4k Netto. Es gibt
> aber auch Meister mit Führungsverantwortung, die z.B. die Nachtschicht
> mit 35 Mann leiten. Die bekommen auch ihre 6k Netto.

Rechne dann doch bitte mal ernsthaft vor, wie ein Meister auf 6k NETTO 
kommen kann! Das ist schlicht unmöglich und wenn du hier noch dreimal 
behauptest es sei möglich (außer natürlich der Meister wurde wie durch 
ein Wunder Abteilungsleiter). Poste doch einfach mal eine anonymisierte 
Abrechnung.

> Definiere "jung". Es gibt nicht viele sehr schwierig zu ersetzende
> Arbeitnehmer, aber es gibt sie. Ich kenne drei Hochbegabte und der
> jüngste hatte bereits Anfang 30 die höchste Tarifgruppe

Ich kenne auch einen Hauptschüler, der, ohne einen Beruf erlernt zu 
haben, heute Millionär ist. Wird deswegen jetzt jeder ungelernte 
Hauptschüler Millionär? Es wurde eingangs behauptet, es nehme jeder 
junge Ing dort über 100k mit nach Hause. Natürlich ist das nicht der 
Fall!

Abgesehen davon: Wer als Hochbegabter Ing wird, dem ist eh nicht mehr zu 
helfen. Hier bieten sich eher Jura oder WiWi an, da kann man wenigstens 
ordentliche Gehälter erwarten und ist höchstwahrscheinlich mit Mitte 30 
schon Millionär.

von Eingebettet (Gast)


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mastermind schrieb:
> Rechne dann doch bitte mal ernsthaft vor, wie ein Meister auf 6k NETTO
> kommen kann! Das ist schlicht unmöglich und wenn du hier noch dreimal
> behauptest es sei möglich (außer natürlich der Meister wurde wie durch
> ein Wunder Abteilungsleiter). Poste doch einfach mal eine anonymisierte
> Abrechnung.

Es gibt selbst DAX CEOs, die nie studiert haben und Millionen nach nur 
einer Ausbildung verdient haben wie z.B. Jan-Dirk Auris oder Karl Ulrich 
Garnadt. Wie gesagt, es kommt auf die Stelle und nicht den Abschluss an, 
egal ob du dir das vorstellen kannst oder nicht.

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