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Forum: Haus & Smart Home Jung Unterputz Steckdosen - Befestigzngsklammern kürzer?


Autor: Heinz (Gast)
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Ich helfe gerade Bekannten beim Hausumbau, unter anderem neue 
Steckdosen.
Bin kein Elektriker, bitte keine Diskussionen jetzt darüber...

Mir ist aufgefallen das bei den Steckdosen die seitlichen 
Befestigungsklammern wesentlich kürzer sind als früher - wurde da was 
geändert?
Ich kenne es so, das man mit den Klammern die Dose einigermaßen 
ausgerichtet bekommt, aber mit den jetzigen quasi unmöglich, da gibts 
nur noch zu, und das wars
Oder liegt es daran, das ich bislang immer die LS-Serie verbaut habe und 
jetzt die billigere CD-Serie? Dachte das Unterteil ist immer das 
Gleiche?

Sollte es einen Unterschied zwischen LS und CD geben bin ich echt am 
überlegen den Bauherrn zu überreden zu wechseln....

Die Option Steckdose von vorne verschrauben fällt leider aus, es sind 
UP-Dosen ohne dieses benötigte Loch verbaut


Viele Grüße

Heinz

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Die klammen soll man eh nicht mehr benutzen, heutzutage nimmt man die 
Geräte schrauben dafür, wenn UP Dosen ohne die Verschraubungen verbaut 
sind ist das schon mal Mißt.

Eigentlich sind die unterteil je Hersteller gleich, gibt ausnahmen bei 
den höherwertigen Serien.

: Bearbeitet durch User
Autor: M. P. (matze7779)
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Sicher das Ihr Schalterdosen verbaut habt und nicht aus versehen 
Abzweigdosen?

Autor: Heinz (Gast)
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vom Durchmesser her sind es schon Schalterdosen.
Wir haben die nicht verbaut, sind schon drin, Haus ist ca. 36 Jahre alt

Autor: Der Andere (Gast)
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Früher waren die teilweise länger. Damals hatten die auch noch ein 
Gummiband die sie beim Einbau eng an den Korpus gezogen haben.

Beitrag #5265510 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Heinz schrieb:

> Jung Unterputz Steckdosen

Vieleicht sollte man für Altbauten besser "Alt Unterputz Steckdosen"
nehmen. :-)

Autor: Hubert Mueller (hm-electric)
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Die Einbaugeräte bei Jung sind immer die gleichen. Nur die Abdeckung ist 
von Programm zu Programm verschieden. Ich finde die Montage auch mit 
Krallen an den Jung Steckdosen einfach. Du hast bestimmt die neuen mit 
dem Schwarzen Unterteil. Da ist jetzt der Montagerahmen geerdet, und die 
Krallen komplett versenkt, was die Montage in Hohlraumdosen einfacher 
macht. Problematisch ist Grundsätzlich die Montage in den alten 
Metalldosen, die sind manchmal ein wenig "eng"

Autor: Heinz (Gast)
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> Du hast bestimmt die neuen mit
dem Schwarzen Unterteil.

Ja genau, die sind schwarz, meinte auch das die früher verbauten weiss 
waren, war mir aber nicht mehr sicher

Also wurde tatsächlich was geändert und ich habe mich nicht getäuscht.
Die weissen verbaut hatte ich vor ca. 3 Jahren

Ist der Rahmen jetzt geerdet? Muss mal nachmessen, hatte mich schon 
immer gefragt warum das nicht Standart ist

Viele Grüße

Heinz

Autor: Eppelein Von Gailingen (eppelein)
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Vor 36Jahren waren noch wenige Einbaukomponenten mit Geräteschrauben 
befestigt worden.
Für tieferliegende Schalterdosen im Putz gab es verlängerte Krallen zum 
Auswechseln. Heutzutage werden etwaig Putzausgleichringe bzw. längere 
Geräteschrauben 40mm verwendet.
Nicht wenige Elektriker verbauten klassische quadratische 
Telefonunterputzdosen, wo bereits 3mm Schrauben für die Befestigungen 
der Einsätze vorhanden waren.

MfG
Eppelein

Autor: Heinz (Gast)
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Ich weiss nicht was die damals gemacht haben, bin auch gespannt was mich 
noch alles erwartet.

Das der Vorbesitzer im Zuge irgendwelcher Umbaumaßnahmen Hohlraumdosen 
eingeputzt hat, ok, kann vorkommen :-)

Hatte jetzt z.B. die Situation (Urzustand aus dem BJ) - 2 Unterputzdosen 
nebeneinander, die beiden haben ein leicht unterschiedliches grün, eine 
der beiden hat die Löcher für die Geräteschrauben, die andere nicht

Wenn wir schon dabei sind, wie würdet ihr hier vorgehen:

die Ganze Verkabelung ist mit Leerrohr und Einzellitzen - etwas 
ungewohnt heutzutage, aber ok
Es darf ja auch rot, orange weiss usw z.B. für Phase Wechselschaltungen 
genutzt werden.
In den meisten Dosen hab ich jetzt blau, rot und gelb/grün, so weit in 
Ordnung
Aber dann kommen plötzlich welche mit schwarz, rot und gelb/grün?
Ich kann doch jetzt nicht anfangen die Litzen zu tauschen?
Dem Strom ist die Kabelfarbe letztendlich egal, was meint ihr dazu?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Es gab einmal (TM) Dosen, die etwas größer waren...

Und da ist es sinnvoll
die Pratzen abzuschrauben und den Winkel durch zwei Kombizangen zu
verändern...

Autor: Eppelein Von Gailingen (eppelein)
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Heinz schrieb:

>
> Wenn wir schon dabei sind, wie würdet ihr hier vorgehen:

Da ich vor habe, die nächsten 30 Jahre in dem "neuen" Haus zu verweilen, 
käme  für mich nur eine komplette Neuinstallation in Frage!!!

Wo aufs Geld fast nie geschaut wird, ist auf sanitäre Einrichtungen wie 
Bad, Dusche, WC....
Bei der Elektrik wird gespart wo es nur geht, notfalls nur das häßliche 
Schaltermaterial gewechselt und nur da wo man es sieht -
Einbauküche vom Feinsten ist errichtet worden.....


Auch nicht selten steht nach dem Einzug ein neues KFZ in gehobener 
Klasse vor der Haustüre .....

MfG
Eppelein

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Eppelein V. schrieb:

> Bei der Elektrik wird gespart wo es nur geht, notfalls nur das häßliche
> Schaltermaterial gewechselt und nur da wo man es sieht -

Wenn man, wie beim TE, Rohre mit Drähten hat, ist eine Totalsanierung
wenig sinnvoll. Allerdings, wenn man sowieso schon alle Dosen offen
hat, würde ich die "bunten" (weiss, rot) Drähte gegen Normfarben
tauschen und zusätzlich eine Ader mehr als nötig einziehen. Dann
kann man den nächsten 30 Jahren getrost entgegen sehen.

Autor: Eppelein Von Gailingen (eppelein)
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Harald W. schrieb:
> Eppelein V. schrieb:
>
>> Bei der Elektrik wird gespart wo es nur geht, notfalls nur das häßliche
>> Schaltermaterial gewechselt und nur da wo man es sieht -
>
> Wenn man, wie beim TE, Rohre mit Drähten hat, ist eine Totalsanierung
> wenig sinnvoll. Allerdings, wenn man sowieso schon alle Dosen offen
> hat, würde ich die "bunten" (weiss, rot) Drähte gegen Normfarben
> tauschen und zusätzlich eine Ader mehr als nötig einziehen. Dann
> kann man den nächsten 30 Jahren getrost entgegen sehen.

Sehe ich nicht so.
Meist sind gerade diese Leerrohre an "falschen" Stellen vorhanden und 
von da wird kein Mensch eine Erweiterung mit Leerrohren vornehmen.
Weiter sind auch meist bei diesen Installationen sehr wenige Stromkreise 
vorhanden.
Bei Deckenausläßen kann man teils NYM-Leitungen in den Leerrohren 
nachziehen, was Sinn macht.
Verteilerdosen, die zwangsläufig bei diesen Installationen vorhanden 
sind, ist auch nicht mehr das gelbe vom Ei - Schalterklemmdosen 
bevorzugt.

Es gäbe noch unzählige Varianten, die einer Neuinstallation zusagen.

MfG
Eppelein

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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K. J. schrieb:
> Die klammen soll man eh nicht mehr benutzen, heutzutage nimmt man die
> Geräte schrauben dafür, wenn UP Dosen ohne die Verschraubungen verbaut
> sind ist das schon mal Mißt.

Lese ich immer wieder. Kann ich nicht nachvollziehen. Mit den Klammern 
hatte ich nie Probleme. Bei Geräteschrauben, wenns nicht anders geht, 
zB. Netzwerkdosen, Temperaturregler, schon.
Je nach dem wie gut es der Gipser gemeint hat brauche ich drei längen 
von Schrauben. Die eine ist mal zu kurz oder zu lang. Und das sind dann 
auch noch Schlitzschrauben, gehört eh verboten...

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Bad U. schrieb:
> Je nach dem wie gut es der Gipser gemeint hat brauche ich drei längen
> von Schrauben. Die eine ist mal zu kurz oder zu lang. Und das sind dann
> auch noch Schlitzschrauben, gehört eh verboten...

Eigentlich gehören die Dosen mit der Putzoberfläche bündig... Wenn sie 
etwas tiefer sitzen, helfen Putzausgleichsringe. Ich hab' nur zwei 
Längen von Schrauben und noch nie das Problem gehabt, einen Rahmen nicht 
angeschraubt zu bekommen. Bei Hohlwanddosen sind die Klammern ohnehin 
unnütz, da sie die Wanddose zerdrücken - aber Hohlwanddosen siten ja 
immer bündig zur Wandoberfläche, für die reichen also immer die 
mitgelieferten Standard-Schrauben.

Dass Schlitzschrauben Käse sind, das sehe ich allerdings auch so!

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Matthias L. schrieb:
> Eigentlich gehören die Dosen mit der Putzoberfläche bündig...

Eigentlich nicht. Die werden vor dem Putz gesetzt. Und Elektriker und 
Gipser sind die schlimmsten Feinde auf dem Bau ;)

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Eigentlich (!!) doch - der Elektrogipser lässt die Dosen etwas 
'rausstehen und der Putzgipser macht sie dann bündig. Eigentlich. 
Also:theoretisch.

Ja, ich weiß, dass das in der Praxis oft nicht hinhaut. Deshalb gibt's 
ja die Ausgleichsringe sogar in verschiedenen Stärken. Hilfreiche 
Erfindung, finde ich.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Ich hab meine so ca. 5mm überstehen lassen. Oft haben dann aber 20er 
Schrauben nicht gereicht, 40er waren zu lang, dazwischen hatte der 
Baumarkt nix...
Was halt blöd war, zumindest bei meinen Dosen, dass die Löcher für die 
Schrauben hinten geschlossen waren. Sonst hättens längere getan.

Hatte an manchen Wänden aber auch 2cm Putz drauf. Und manche Dosen 
musste ich erstmal suchen....

: Bearbeitet durch User
Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Es gibt mittlerweile einen Hersteller, da kann man aus der Dose einen 
Ring rausdrehen um den Putz auszugleichen.

Außerdem haben die Dosen in den werkmäßig installierten Putzdeckeln so 
einen Kleber wie man sie zur Warensicherung kennt, um die Dosen unter 
Putz wieder zu finden.

Bei einem anderem Hersteller stehen die Dosen aus dem Putz weiter 
heraus, diese werden dann vor der Fertigmontage vom Elektriker plan 
gefräßt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hubert Mueller (hm-electric)
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Bad U. schrieb:
> Ich hab meine so ca. 5mm überstehen lassen. Oft haben dann aber 20er
> Schrauben nicht gereicht, 40er waren zu lang, dazwischen hatte der
> Baumarkt nix...

Ich kaufe nur die 40er, denn die Schrauben lassen sich super mit dem 
Seitenschneider kürzen...

Matthias L. schrieb:
> helfen Putzausgleichsringe

Die kenne ich in 12 und 24mm stärke. Und ist auch großer Mist. Früher 
waren bei den 24mm Ringe 30er Schrauben dabei, und es war einfach die zu 
befestigen, durch die lange Schraube hat es auch gut gehalten. Heute 
haben sie da eine Vertiefung, dass es mit der kurzen Schraube festmachen 
kann. Ist ein blödes Gefummel, und so ein guter halt wie die alten haben 
die nicht mehr. Dazu kommt noch, dass der Ring oben und unten befestigt 
wird, und die Steckdose rechts und links. (Oder anders Herum) Da die 
Steckdose dann nur noch am Ring fest ist, reicht ein Stecker, der fest 
sitzt, und beim herausziehen, kann es Passieren, dass der Ring 
ausbricht...

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Hubert M. schrieb:
> Ich kaufe nur die 40er, denn die Schrauben lassen sich super mit dem
> Seitenschneider kürzen...

Hab ich dann auch zwangsweise gemacht.
Ausgleichsringe hatte ich mir auch ein paar zugelegt. Hab sie aber nie 
brauchen können.

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