Ich helfe gerade Bekannten beim Hausumbau, unter anderem neue
Steckdosen.
Bin kein Elektriker, bitte keine Diskussionen jetzt darüber...
Mir ist aufgefallen das bei den Steckdosen die seitlichen
Befestigungsklammern wesentlich kürzer sind als früher - wurde da was
geändert?
Ich kenne es so, das man mit den Klammern die Dose einigermaßen
ausgerichtet bekommt, aber mit den jetzigen quasi unmöglich, da gibts
nur noch zu, und das wars
Oder liegt es daran, das ich bislang immer die LS-Serie verbaut habe und
jetzt die billigere CD-Serie? Dachte das Unterteil ist immer das
Gleiche?
Sollte es einen Unterschied zwischen LS und CD geben bin ich echt am
überlegen den Bauherrn zu überreden zu wechseln....
Die Option Steckdose von vorne verschrauben fällt leider aus, es sind
UP-Dosen ohne dieses benötigte Loch verbaut
Viele Grüße
Heinz
Die klammen soll man eh nicht mehr benutzen, heutzutage nimmt man die
Geräte schrauben dafür, wenn UP Dosen ohne die Verschraubungen verbaut
sind ist das schon mal Mißt.
Eigentlich sind die unterteil je Hersteller gleich, gibt ausnahmen bei
den höherwertigen Serien.
Die Einbaugeräte bei Jung sind immer die gleichen. Nur die Abdeckung ist
von Programm zu Programm verschieden. Ich finde die Montage auch mit
Krallen an den Jung Steckdosen einfach. Du hast bestimmt die neuen mit
dem Schwarzen Unterteil. Da ist jetzt der Montagerahmen geerdet, und die
Krallen komplett versenkt, was die Montage in Hohlraumdosen einfacher
macht. Problematisch ist Grundsätzlich die Montage in den alten
Metalldosen, die sind manchmal ein wenig "eng"
> Du hast bestimmt die neuen mit
dem Schwarzen Unterteil.
Ja genau, die sind schwarz, meinte auch das die früher verbauten weiss
waren, war mir aber nicht mehr sicher
Also wurde tatsächlich was geändert und ich habe mich nicht getäuscht.
Die weissen verbaut hatte ich vor ca. 3 Jahren
Ist der Rahmen jetzt geerdet? Muss mal nachmessen, hatte mich schon
immer gefragt warum das nicht Standart ist
Viele Grüße
Heinz
Vor 36Jahren waren noch wenige Einbaukomponenten mit Geräteschrauben
befestigt worden.
Für tieferliegende Schalterdosen im Putz gab es verlängerte Krallen zum
Auswechseln. Heutzutage werden etwaig Putzausgleichringe bzw. längere
Geräteschrauben 40mm verwendet.
Nicht wenige Elektriker verbauten klassische quadratische
Telefonunterputzdosen, wo bereits 3mm Schrauben für die Befestigungen
der Einsätze vorhanden waren.
MfG
Eppelein
Ich weiss nicht was die damals gemacht haben, bin auch gespannt was mich
noch alles erwartet.
Das der Vorbesitzer im Zuge irgendwelcher Umbaumaßnahmen Hohlraumdosen
eingeputzt hat, ok, kann vorkommen :-)
Hatte jetzt z.B. die Situation (Urzustand aus dem BJ) - 2 Unterputzdosen
nebeneinander, die beiden haben ein leicht unterschiedliches grün, eine
der beiden hat die Löcher für die Geräteschrauben, die andere nicht
Wenn wir schon dabei sind, wie würdet ihr hier vorgehen:
die Ganze Verkabelung ist mit Leerrohr und Einzellitzen - etwas
ungewohnt heutzutage, aber ok
Es darf ja auch rot, orange weiss usw z.B. für Phase Wechselschaltungen
genutzt werden.
In den meisten Dosen hab ich jetzt blau, rot und gelb/grün, so weit in
Ordnung
Aber dann kommen plötzlich welche mit schwarz, rot und gelb/grün?
Ich kann doch jetzt nicht anfangen die Litzen zu tauschen?
Dem Strom ist die Kabelfarbe letztendlich egal, was meint ihr dazu?
Es gab einmal (TM) Dosen, die etwas größer waren...
Und da ist es sinnvoll
die Pratzen abzuschrauben und den Winkel durch zwei Kombizangen zu
verändern...
Heinz schrieb:>> Wenn wir schon dabei sind, wie würdet ihr hier vorgehen:
Da ich vor habe, die nächsten 30 Jahre in dem "neuen" Haus zu verweilen,
käme für mich nur eine komplette Neuinstallation in Frage!!!
Wo aufs Geld fast nie geschaut wird, ist auf sanitäre Einrichtungen wie
Bad, Dusche, WC....
Bei der Elektrik wird gespart wo es nur geht, notfalls nur das häßliche
Schaltermaterial gewechselt und nur da wo man es sieht -
Einbauküche vom Feinsten ist errichtet worden.....
Auch nicht selten steht nach dem Einzug ein neues KFZ in gehobener
Klasse vor der Haustüre .....
MfG
Eppelein
Eppelein V. schrieb:> Bei der Elektrik wird gespart wo es nur geht, notfalls nur das häßliche> Schaltermaterial gewechselt und nur da wo man es sieht -
Wenn man, wie beim TE, Rohre mit Drähten hat, ist eine Totalsanierung
wenig sinnvoll. Allerdings, wenn man sowieso schon alle Dosen offen
hat, würde ich die "bunten" (weiss, rot) Drähte gegen Normfarben
tauschen und zusätzlich eine Ader mehr als nötig einziehen. Dann
kann man den nächsten 30 Jahren getrost entgegen sehen.
Harald W. schrieb:> Eppelein V. schrieb:>>> Bei der Elektrik wird gespart wo es nur geht, notfalls nur das häßliche>> Schaltermaterial gewechselt und nur da wo man es sieht ->> Wenn man, wie beim TE, Rohre mit Drähten hat, ist eine Totalsanierung> wenig sinnvoll. Allerdings, wenn man sowieso schon alle Dosen offen> hat, würde ich die "bunten" (weiss, rot) Drähte gegen Normfarben> tauschen und zusätzlich eine Ader mehr als nötig einziehen. Dann> kann man den nächsten 30 Jahren getrost entgegen sehen.
Sehe ich nicht so.
Meist sind gerade diese Leerrohre an "falschen" Stellen vorhanden und
von da wird kein Mensch eine Erweiterung mit Leerrohren vornehmen.
Weiter sind auch meist bei diesen Installationen sehr wenige Stromkreise
vorhanden.
Bei Deckenausläßen kann man teils NYM-Leitungen in den Leerrohren
nachziehen, was Sinn macht.
Verteilerdosen, die zwangsläufig bei diesen Installationen vorhanden
sind, ist auch nicht mehr das gelbe vom Ei - Schalterklemmdosen
bevorzugt.
Es gäbe noch unzählige Varianten, die einer Neuinstallation zusagen.
MfG
Eppelein
K. J. schrieb:> Die klammen soll man eh nicht mehr benutzen, heutzutage nimmt man die> Geräte schrauben dafür, wenn UP Dosen ohne die Verschraubungen verbaut> sind ist das schon mal Mißt.
Lese ich immer wieder. Kann ich nicht nachvollziehen. Mit den Klammern
hatte ich nie Probleme. Bei Geräteschrauben, wenns nicht anders geht,
zB. Netzwerkdosen, Temperaturregler, schon.
Je nach dem wie gut es der Gipser gemeint hat brauche ich drei längen
von Schrauben. Die eine ist mal zu kurz oder zu lang. Und das sind dann
auch noch Schlitzschrauben, gehört eh verboten...
Bad U. schrieb:> Je nach dem wie gut es der Gipser gemeint hat brauche ich drei längen> von Schrauben. Die eine ist mal zu kurz oder zu lang. Und das sind dann> auch noch Schlitzschrauben, gehört eh verboten...
Eigentlich gehören die Dosen mit der Putzoberfläche bündig... Wenn sie
etwas tiefer sitzen, helfen Putzausgleichsringe. Ich hab' nur zwei
Längen von Schrauben und noch nie das Problem gehabt, einen Rahmen nicht
angeschraubt zu bekommen. Bei Hohlwanddosen sind die Klammern ohnehin
unnütz, da sie die Wanddose zerdrücken - aber Hohlwanddosen siten ja
immer bündig zur Wandoberfläche, für die reichen also immer die
mitgelieferten Standard-Schrauben.
Dass Schlitzschrauben Käse sind, das sehe ich allerdings auch so!
Matthias L. schrieb:> Eigentlich gehören die Dosen mit der Putzoberfläche bündig...
Eigentlich nicht. Die werden vor dem Putz gesetzt. Und Elektriker und
Gipser sind die schlimmsten Feinde auf dem Bau ;)
Eigentlich (!!) doch - der Elektrogipser lässt die Dosen etwas
'rausstehen und der Putzgipser macht sie dann bündig. Eigentlich.
Also:theoretisch.
Ja, ich weiß, dass das in der Praxis oft nicht hinhaut. Deshalb gibt's
ja die Ausgleichsringe sogar in verschiedenen Stärken. Hilfreiche
Erfindung, finde ich.
Ich hab meine so ca. 5mm überstehen lassen. Oft haben dann aber 20er
Schrauben nicht gereicht, 40er waren zu lang, dazwischen hatte der
Baumarkt nix...
Was halt blöd war, zumindest bei meinen Dosen, dass die Löcher für die
Schrauben hinten geschlossen waren. Sonst hättens längere getan.
Hatte an manchen Wänden aber auch 2cm Putz drauf. Und manche Dosen
musste ich erstmal suchen....
Es gibt mittlerweile einen Hersteller, da kann man aus der Dose einen
Ring rausdrehen um den Putz auszugleichen.
Außerdem haben die Dosen in den werkmäßig installierten Putzdeckeln so
einen Kleber wie man sie zur Warensicherung kennt, um die Dosen unter
Putz wieder zu finden.
Bei einem anderem Hersteller stehen die Dosen aus dem Putz weiter
heraus, diese werden dann vor der Fertigmontage vom Elektriker plan
gefräßt.
Bad U. schrieb:> Ich hab meine so ca. 5mm überstehen lassen. Oft haben dann aber 20er> Schrauben nicht gereicht, 40er waren zu lang, dazwischen hatte der> Baumarkt nix...
Ich kaufe nur die 40er, denn die Schrauben lassen sich super mit dem
Seitenschneider kürzen...
Matthias L. schrieb:> helfen Putzausgleichsringe
Die kenne ich in 12 und 24mm stärke. Und ist auch großer Mist. Früher
waren bei den 24mm Ringe 30er Schrauben dabei, und es war einfach die zu
befestigen, durch die lange Schraube hat es auch gut gehalten. Heute
haben sie da eine Vertiefung, dass es mit der kurzen Schraube festmachen
kann. Ist ein blödes Gefummel, und so ein guter halt wie die alten haben
die nicht mehr. Dazu kommt noch, dass der Ring oben und unten befestigt
wird, und die Steckdose rechts und links. (Oder anders Herum) Da die
Steckdose dann nur noch am Ring fest ist, reicht ein Stecker, der fest
sitzt, und beim herausziehen, kann es Passieren, dass der Ring
ausbricht...
Hubert M. schrieb:> Ich kaufe nur die 40er, denn die Schrauben lassen sich super mit dem> Seitenschneider kürzen...
Hab ich dann auch zwangsweise gemacht.
Ausgleichsringe hatte ich mir auch ein paar zugelegt. Hab sie aber nie
brauchen können.
Ich hole mal meinen Beitrag wieder hoch - Projekt fast fertig
Ja, die neuen Jung-Steckdosen sind anders, wie oben beschrieben
Metallteile geerdet, Krallen kürzer
Und-Überraschung, die haben das Gewinde der Abdeckung geändert
Es waren wohl vom Vorbesitzer schon paar Steckdosen erneuert worden,
weisses UP-Gehäuse,auch Jung, schon mit den Steckklemmen.
Dachte die kann ich drin lassen, sind ja nicht all zu alt.
Jetzt, Malerarbeiten fertig, große Überraschung, die Schrauben passen
nicht.
Die alten waren wohl M2,5 ( habs noch nicht nachgemessen), die neuen M3
Was soll denn so ein Quatsch....
Muss jetzt wohl passende Schrauben finden, theoretisch ist dann wohl die
Konformitätserklärung für den A...., oder doch noch die verbliebenen
Unterteile tauschen
Es gab sogar noch aus dem alten Bestand die passenden Abdeckungen (
gleiche Serie/Farbe) mit den passenden Schrauben, man hätte ja
wenigstens die Bezeichnung ändern können
Ich glaub beim nächsten Projekt muss ich doch mal schauen was Merten,
Gira usw so haben
Böse Welt...
Ja die neuen Klammern sind anders, das erleichert die Monatge in
Hohlwanddosen. Die Klammern sind auch geerdet, was ich persönlich für
eine gute Idee halte.
Und ja die haben das Gewinde der Schrauben von den Abdeckungen geändert.
Die Abdeckungen lassen sich nun schneller montieren.
ABER: Man kann noch Abdeckungen einzeln mit den alten Schrauben
bestellen.
IdR tauscht man aber Ober- und Unterteile aus, da oft Maler dier
Schutzkontakte beschmutzt haben oder die Kontakte sind stark
verschmutzt.
Ach ja und die neuen Jungsteckdosen haben als Unterscheidungsmerkmal ein
EINS am Ende des Artikelnamens.
Sven L. schrieb:> ABER: Man kann noch Abdeckungen einzeln mit den alten Schrauben> bestellen.
Dachte laut EU-Verordnung bla bla dürfen Steckdosen nur komplett
verkauft werden?
Hast Du mir evtl. eine Artikel-Nr, oder einen Link wo ich das einzeln
bestellen kann? (z.B. Wandelt und Co)
Die Beiträge sind zwar älter, aber trotzdem würde ich gern ne Ergänzung
schreiben.
Die Schlitzschrauben zum Befestigen von UP-Einsätzen sollten durch
Kreuzschlitz-oder Torxschrauben abgelöst werden, finde ich. Hab meine
bisher über Kaiser in ner Box gekauft (über den Elektrogroßhandel).
Heute beim Großhändler Löffelhardt den RED-Katalog durchgeschaut.
Tatsgibt es jetzt Kreuzschlitzschrauben! Ob Kaiser mittlerweile auch
welche hat, habe ich nicht mehr geprüft. Weiss ja jetzt, wo ich welche
bekomme.
Die Befestigung mit den Krallen. Wenns sein muss, nehmt diese. Hatte man
schon vor langer Zeit verbieten wollen.
Mehr Nach- als Vorteile.
Die Krallenspannung kann im Laufe der Jahre nachlassen. Lockern der
Einsätze möglich.
Des Weiteren kann man, ohne dass mans möchte, mit den Krallen einzelne
Adern erwischen und diese dann in Verbindung mit Kralle und Gehäuse
bringen.
Ich nehme Sie nur noch, wenns nicht anders geht.
Oecie schrieb:> Ich nehme Sie nur noch, wenns nicht anders geht.
Sehe ich genau so.
Aber UP-Schrauben mit Torx hatte ich schon mal irgendwo in der Hand.
EIne feine Sache, finde ich. Besser als Kreuz und als Schlitz sowieso.
Viele nehmen als Geräteschrauben was vom Würth. Die Schrauben haben dann
aber eine Spitze, was die Kaiserschrauben nicht haben.
Hier gilt aber wie immer: Kopf einschalten, dann gibt es keine Probleme!