Gast
#5265835
Hallo zusammen, aktuell werden ja Brennstoffzellen als Heizung für Einfamilienhäuser vom Staat massiv gefördert. Es gibt bis zu 11.000€ oder mehr an Zuschuss. Die Brennstoffzellen fungieren dabei als Mini-Blockheizkraftwerk, d.h. sie produzieren ca 20h am Tag Strom wobei die anfallende Wärme in einem Pufferspeicher gespeichert wird. Zusätzlich ist meistens noch eine Gastherme notwendig um den Wärmebedarf zu Spitzenzeiten abzufangen. Die Heizungen verfügen dabei über einen sehr hohen Wirkungsgrad von mehr als 90%. Entsprechend des aktuellen Gaspreises lässt sich Strom für realistische 4-5ct/kwh produzieren. Es ist also etwa eine Ersparnis von 20ct/kwh gegenüber dem Einkauf vom Energieerzeuger möglich. Ein Energiespeicher ist sinnvoll, damit der Strom komplett selbst genutzt werden kann und nicht für die mageren 5ct/kwh die man bekommt verkauft werden muss. Geht man von einem Energiebedarf von 4000 kwh in einem Einfamilienhaus aus, wobei ca. 80% durch Eigenproduktion erzeugt werden ist eine Einsparung von ca 650€/Jahr möglich. Die Anschaffungskosten liegen wohl bei etwa 25.000€. Rechnet man die Förderung und die 7.000€ für eine Gastherme dagegen bleibt noch ein Mehrbetrag von 7.000€ übrig, der in etwas mehr als 10 Jahren (wenn die Strompreise steigen wohl schneller) herinnen ist. Da die Hersteller unter anderem mit 10 Jahren Garantie werben finde ich diese Technologie recht interessant. Laut meiner Recherche ist die Technik in Japan bereits sehr weit verbreitet, wohingegen sie bei uns eher noch unbekannt ist. Meine Frage ist nun, was denkt ihr über diese Technologie? Kann das die Zukunft sein? Hat evtl bereits jemand Erfahrungen mit so einer Heizung gesammelt oder ist sogar Besitzer einer Vissmann Vitovalor 300-P? Über Feedback und eine angeregte Diskussion freue ich mich :-)