Hallo, Ich habe hier mehrere Steuerungen, in denen ein MC68HC05 irgendwas (mit ROM) verbaut ist. Der MC68HC05... sitzt entnehmbar in einem PLC44 SMD-Sockel. Der Hardware, also der gesamten Schaltung würde ich gerne neues Leben einhauchen. Die Firmware auf dem MC68HC05 habe ich nicht. Die Hardware belegung am Sockel und Gesamtschaltung wurde von mir entsprechend analysiert. Wie aber kommt ein neuer uC in die SMD aufgebaute Platine? Am liebsten mit ein Atmel AVR. Da etwa 50 dieser Steuerungen vorhanden sind, soll möglichst einfach derMC68HC05 mitsamt PLC44-SMD-Sockel gegen einen wie auch immer gearteten Hardware-Adapter getauscht werden. Eine Idee war eine Adapterplartne herzustellen, den man nach dem Entfernen des MC68HC05 in den PLC44 Sockel klemmt, Die Enden der Keiterbahnrn mit den Federflächen des Sickels dann verlötet. Die Platine hat ja leider seitlich keine Kontaktfläche. Auf der Adapterplatine selbst sind dann die Leiterbahnenden passend zu einem darauf sitzenden neuen AVR-SMD-controller geroutet. Eingriffe in die Hardware sollen so weit es geht unterbleiben. Ich hoffe dass das zu verstehen war. Hat jemand mal so was vom Prinzip schon mal gemacht. Am liebsten Wäre mir, wenn die Adapterplatine auch ohne verlöten zu den Federbeinchen des PLCC-Sockels auskäme. Entgegengenommen werden natürlich auch Alternativvorschläge. Grüße Marco
> PLC44-SMD-Sockel gegen einen wie auch immer gearteten Hardware-Adapter > getauscht werden. Es gab (oder gibt?) auch Gegenstücke zu PLCC Sockeln. Die waren fuer Entwickler gedacht. Aber vermutlich etwas teurer. Olaf
Marco S. schrieb: > Die Enden der > Keiterbahnrn mit den Federflächen des Sickels dann verlötet Bei 50 Systemen eine irre Arbeit und nie wieder zu reparieren. Ein Adapter mit seitlichen Kontakten, der in den PLCC44-Sockel passt, wäre schon das richtige - aber das sind die Systeme wohl nicht wert. Was für ein Prozessor da drauf sitzt ist weniger wichtig, der muss bloss genug I/O haben. Georg
Olaf schrieb: > Es gab (oder gibt?) auch Gegenstücke zu PLCC Sockeln. Ja, die waren an In-Circuit-Emulatoren. Kann man auch selber bauen mit Stiftleisten im RM 1,27.
>> Es gab (oder gibt?) auch Gegenstücke zu PLCC Sockeln. Dasda https://de.rs-online.com/web/p/ic-sockel-adapter/7419678/
wenn du den plcc-sockel auch noch runter nimmst, hast du eine fehlerquelle eingespart. ich empfehle, die kontakte als halbierte vias an den platinenkanten zu zeichnen (castellated holes) und einfach mit den pads auf der originalen lp zu verlöten
Was spricht dagegen, bei Deinem Platinenhersteller mal anzufragen ob sie ein passendes Board mit Kantenmetallisierung machen können, das in den Sockel hineinpasst?
Also einen "Fuß" zu machen der sich auf den Footprint löten lässt ist relativ einfach. Man macht dafür eine Leiterplatte mit Bohrungen an den Positionen wo nachher gelötet wird und geht mit der Kontour mittig durch die Bohrung. Die Leiterplatte wird dann also durch die Bohrungen durch auf ihr Aussenmaß gefräst. Durch die Durchkontaktierung ist dann die Aussenkante an der Stelle metallisiert und lässt sich anstelle des Sockels auf die Platine löten. Die spannendere Frage finde ich eigentlich waru nicht erst mal geschaut wird, ob es von dem HC05 eine programmierbare Variante mit dem gleichen Footprint gibt. Die Chips sind mittlerweile zu NXP gewandert nachdem die Freescale aufgekauft haben.
Guido Körber schrieb: > nicht erst mal geschaut > wird, ob es von dem HC05 eine programmierbare Variante mit dem gleichen > Footprint gibt Ich hab mal kurz reingeschaut - da gibt es schon eine ganze Liste von Versionen, nur steht bei allen "derzeit nicht verfügbar". Das wäre vielleicht anders, wenn der TO nicht 50 St bräuchte sondern 50000. Georg
Danke für die guten Anregungen. Variante 1) PLCC-SMD-Sockel belassen und eine passgenaue 2-lagige Platine, welche an den Seiten eine gerade Kantenmetallierung hat, einsetzen/einklemmen. Vorteil ohne jegliche Lötarbeit veerwendbar und auch wieder entnehmbar. Variante 2) PLCC-SMD-Sockel ablöten (hier muss ich prüfen, ob die Pads bei entfernten MC68HC05 mit Heissluft erreichbar sind) und neue Platine, welche zum an der Außenkontur besitzt. Frage zu Variante 2) Klebt man die Platine vorher an? Ich werde eine Platine grundsätzlich mal routen und beide Varianten bei den bekannten LP-Herstellern anfragen. Der Vollständigkeithalber: Variante 3) Pinkompatible Alternative zu MC68HC05 suchen lasse ich sein. Über den spezifischen Typ der hier verwendet wurde überhaupt was zu finden hat schon mehr als Zeit gekostet und die Suche nach Alternativen sehe ich aktuell 0% Chance. Grüße Marco aus Diez a.d. Lahn
Bei Variante 2) fehlte PLCC-SMD-Sockel ablöten (hier muss ich prüfen, ob die Pads bei entfernten MC68HC05 mit Heissluft erreichbar sind) und eine neue Platine, welche an den Außenkanten zur besseren Lötbarkeit durchschnittene VIAS hat, an dessen Stelle auflöten.
Marco Schramm schrieb: > Bei Variante 2) fehlte > PLCC-SMD-Sockel ablöten (hier muss ich prüfen, ob die Pads bei > entfernten MC68HC05 mit Heissluft erreichbar sind) und eine neue > Platine, welche an den Außenkanten zur besseren Lötbarkeit > durchschnittene VIAS hat, > an dessen Stelle auflöten. Habe schon PLCC Sockel gesehen bei denen sich das Kunststoffgehäuse abhebeln lies, danach musste ich nur noch mim Lötkolben die Kontakte entfernen.
georg schrieb: > Das wäre vielleicht anders, wenn der TO nicht 50 St bräuchte sondern > 50000. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die 50 Stück bekommt man eher noch über einen Katalogdistri, die 50k sind mit "Nummer ziehen, hinten anstellen, warten" verbunden. Wir sind grad mal wieder in Allocation und haben Spezis die bei diversen Distris parallel bestellen um dann abzusagen wenn der erste geliefert hat. Lieferzeiten von 25 Wochen und mehr sind aktuell aufgerufen.
Marco Schramm schrieb: > Pinkompatible Alternative zu MC68HC05 suchen lasse ich sein. Über den > spezifischen Typ der hier verwendet wurde überhaupt was zu finden hat > schon mehr als Zeit gekostet und die Suche nach Alternativen sehe ich > aktuell 0% Chance. Welcher Typ ist es denn genau? Soll ja Leute geben, die die Chip-Familie kennen…
René F. schrieb: > danach musste ich nur noch mim Lötkolben die Kontakte > entfernen. 50 x 44 = 2200. Mir würde das keinen Spass machen. Georg
Ist der Rest Steuerung sehr komplex ? Evtl. die ganze Platine ersetzten. Dann gibt es wenigstens Ersatzteile. Bei so einer Aktion geht immer was schief und der eine oder andere Kandidat überlebt die Behandlung nicht.
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