Forum: Offtopic wie viele Bitcoins können noch geschürft werden?


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von Georg S. (randy)


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Die Anzahl der Bitcoins ist ja per Algorithmus nach oben begrenzt.
Gibt es eine Abschätzung welcher Anteil davon bereits geschürft ist?

von Karsten B. (kastenhq2010)


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von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Vergiss Bitcoin, da lohnt sich das Mining nur noch wenn Du 'ne riesige 
Farm hast und alle 6 Monate (spätestens) die Hardware erneuerst. Die 
Strompreise hierzulande tun ihr übriges.

Es gibt inzwischen viele erfolgreiche Alternativen, die deutlich mehr 
technisches Potential als Bitcoin haben, als Beispiel nur mal Ethereum 
genannt. Da macht das Mining Sinn und ist auch bei deutschen 
Strompreisen noch profitabel.

Jetzt noch auf Bitcoin zu setzen wäre als würde man heute anstatt eines 
Autos noch eine Pferdekutsche fahren.

von Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite


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@Ben B. (stromkraft): Das hat der TO gar nicht gefragt.
@Karsten B. (kastenhq2010): Cooler Link, also knapp 16,8 Mio.
> There are only 21 million Bitcoins that can be mined in total.
https://www.investopedia.com/news/what-happens-bitcoin-after-all-21-million-are-mined/

=> Also sind wir bei 16,8 von 21,0. Ist das richtig?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wen interessiert es denn sonst wieviel man noch schürfen könnte, wenn 
man sich nicht mit dem Thema Mining beschäftigt?

von Cyblord -. (Gast)


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Ben B. schrieb:
> als Beispiel nur mal Ethereum
> genannt

oder Monero

von Purzel H. (hacky)


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Bitcoin war ein nettes Experiment, skaliert aber nicht. Es gibt eine (1) 
Blockchain, die alle Bitcoins und Transaktionen enthaelt. Und die wird 
repliziert. Wieviele Transaktionen sind pro Sekunde weltweit moeglich ? 
5 -6 ? Deswegen sind die Transaktionskosten auch nicht Null, sondern 
eher heftig.

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Vergiss Bitcoin, da lohnt sich das Mining nur noch wenn Du 'ne riesige
> Farm hast und alle 6 Monate (spätestens) die Hardware erneuerst. Die
> Strompreise hierzulande tun ihr übriges.
>
> Es gibt inzwischen viele erfolgreiche Alternativen, die deutlich mehr
> technisches Potential als Bitcoin haben,

Diese Alternativen beruhen doch ebenfalls auf Blockchain und haben damit 
prinzipiell früher oder später ein ähnliches Problem:

Um erfolgreich einen neuen Block anhängen zu können, braucht's einen 
Nachweis, den andere nachvollziehen können, genannt "proof of work". 
Als POW dient bei Bitcoin z.B. das Berechnen bestimmer Hashes.

Um das System gegen Angriff / Übernahme robust zu machen, muss ein POW 
einen gewissen Aufwand darstellen, damit jemand nicht einfach beliebig 
viele Blöcke anhängen kann und dadurch z.B. einen Hard-Fork durchsetzt.

Da momentan die Leistungsfähigkeit verfügbare Hardware immer noch ca. 
exponentiell mit der Zeit wächst (Moore) erfordert dies, dass der 
Aufwand für einen POW ebenfalls (mindestens) exponentiell mit der Zeit 
wachsen muss.

...und das nur um hirnlose, nixnutzige Hashes zu berechnen, von denen 
jeder nur 1× verwendet werden kann. Wenn die Rechenpower wenigstens noch 
irgendwie sinnvoll eingesetzt werden würde, z.B. indem man nachweislich 
Beiträge zu anderen Projekten leistet wie etwa Einstein@Home

https://einsteinathome.org/

und dies dann als POW verwenden würde.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ach du Scheiße, jetzt kommt der wieder mit DC-Projekten. Also über die 
Sinnhaftigkeit von sowas kann man sich jetzt auch massiv streiten.

Ich kann auch einfach ganz blöde sagen: Wenn mich jemand dafür bezahlt, 
daß ich ihm bestimmte passende Hashwerte berechne, dann mache ich das 
doch.

Ethereum hat interessante Neuerungen gegenüber Bitcoin. Es gilt nicht 
die "längste" Blockchain als die glaubwürdige, sondern die "stärkste". 
Dadurch können mehr Transaktionen gespeichert werden als bei Bitcoin, 
nur das Problem mit dem Speicherplatzverbrauch bleibt und muß noch 
gelöst werden.

von Wolfram D. (muttikaputti)


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Das ist ein Schneeballsystem. Jetzt betreten die letzten Idioten das 
Spielfeld. SPON, Bildzeitung und FAZ schreiben ständig zum Thema. 
Natürlich warnen die auch, aber dennoch zeigt es, dass ein Hype da ist. 
Dann wird behauptet, Blockchain sei eine tolle Technologie mit 
Potential. Sollte das stimmen, dann sollte man doch in Aktien der 
Unternehmen investieren, die Blockchain-Lösungen anbieten, 
beispielsweise ein öffentliches Grundbuch auf dieser Technik, um den 
Notaren das Wasser abzugraben. Aber doch nicht in Bitcoin. Wenn es 
heißt, das Wasserstoff-Auto sei eine dolle Sache, ist doch die 
Schlussfolgerung, in Automobilkonzerne zu investieren, die das im 
Portfolio haben. Ich kaufe doch nicht Wasserstoff in Flaschen und lager 
die ein. Das aber passiert genau dann, wenn man sich mit Bitcoins 
eindeckt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Wolfram D. schrieb:
> Das ist ein Schneeballsystem.
Unsinn. Wie kommst du darauf?

> Jetzt betreten die letzten Idioten das
> Spielfeld.

Das hat man auch schon gesagt als der Bitcoin bei 1000 EUR war. Da war 
EINDEUTIG Ende der Fahnenstange. Wer da doch investiert hat war 
Strohdoof. Der Crash war abzusehen.
Dasselbe dann bei 5000 EUR. Bei 10.000 EUR sowieso. Und die 16.000 EUR 
letztens, sind dann aber WIRKLICH das Ende.

> Natürlich warnen die auch, aber dennoch zeigt es, dass ein Hype da ist.

Ein Hype mit dem man seit einiger Zeit gut Geld verdienen kann. Oder man 
meckert in Foren darüber. Ich bevorzuge Ersteres.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Bildzeitung
Sehr vertrauenswürdige und objektive Quelle.

Die Presse greift das Thema immer mal wieder auf wenn sich jemand dort 
über die Kurssprünge (nach oben genauso wie nach unten) wundert. Und in 
dem Moment wo dann größere Mengen Geld dahin fließen (könnten) warnen 
die etablierten Banken natürlich vor der Konkurrenz. Die sehen einen 
Teil irher Felle davonschwimmen und ballern natürlich dagegen. Würde ich 
genau so machen.

Aber da deren Einlagen auch alles andere als sicher sind (siehe die 
klitzekleine Marktunruhe verursacht durch den Abgang von Lehman 
Brothers) ist es doch völlig egal wo man investiert. Auf die Fresse 
fliegen kann man immer und wirklich sicher ist nur der Totalverlust wenn 
das System zusammenbricht - ganz EGAL WELCHES!!

Jedes Zahlungsmittel hat das große Problem, daß es nur etwas wert ist, 
solange viele/alle daran glauben, daß es etwas wert ist. Irgendeine 
Sache, die keiner von mir haben möchte, ist auch nichts wert. Wenn die 
Menschheit nun zu dem Ergebnis käme, daß man mit Gold im Grunde nichts 
anfangen kann außer die Kontakte in Elektrogeräten aufzuwerten, wäre das 
das sofortige Ende des heutigen Wirtschaftssystems.

von Icke ®. (49636b65)


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Cyblord -. schrieb:
> Ein Hype mit dem man seit einiger Zeit gut Geld verdienen kann.

Ja, wie mit Aktienoptionen. Oder mit Lotto. Da hört man auch nur von 
denen, die Glück hatten.

> Ich bevorzuge Ersteres.

Na dann viel Glück...

von Cyblord -. (cyblord)


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Icke ®. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ein Hype mit dem man seit einiger Zeit gut Geld verdienen kann.
>
> Ja, wie mit Aktienoptionen. Oder mit Lotto. Da hört man auch nur von
> denen, die Glück hatten.

Bisher ist praktisch jede Kryptowährung nur gestiegen. Große Verluste 
gab es (noch) gar nicht. Also was soll der Unsinn? Argumente auf 
Bild-Niveau!

>
>> Ich bevorzuge Ersteres.
>
> Na dann viel Glück...

Habe den Verdacht dass du das nicht ganz ernst meinst.

von Icke ®. (49636b65)


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Cyblord -. schrieb:
> Bisher ist praktisch jede Kryptowährung nur gestiegen. Große Verluste
> gab es (noch) gar nicht. Also was soll der Unsinn? Argumente auf
> Bild-Niveau!

Ja, wie am Neuen Markt. Der Rest ist Geschichte. Du hast den Kurs des 
Bitcoin in den letzten Tagen verfolgt?

von Cyblord -. (cyblord)


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Icke ®. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Bisher ist praktisch jede Kryptowährung nur gestiegen. Große Verluste
>> gab es (noch) gar nicht. Also was soll der Unsinn? Argumente auf
>> Bild-Niveau!
>
> Ja, wie am Neuen Markt. Der Rest ist Geschichte. Du hast den Kurs des
> Bitcoin in den letzten Tagen verfolgt?

Also ich hab mit Bitcoin schon genug verdient.
Und jeder weiß dass die Chance für einen Totalverlust bei den Kryptos 
groß ist.
Na und?

Nur ein ständiges rumplärren dass es bald so weit ist, ist nicht 
zielführend. Wer jeden Tag vom Crash redet, hat natürlich irgendwann 
recht. Aber was bringt das?

So wie du redest bist du gegen jede Art der Geldanlage sofern sie kein 
Sparbuch ist. Deine Bedenken treffen generell auf alle Arten von 
Wertpapieren zu.

von Cyblord -. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Also ich hab mit Bitcoin schon genug verdient.

Frührente und nun von Kapitalanlagen als Privatier leben, oder was ist 
genug? :)

von Cyblord -. (cyblord)


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Abradolf L. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Also ich hab mit Bitcoin schon genug verdient.
>
> Frührente und nun von Kapitalanlagen als Privatier leben, oder was ist
> genug? :)

Genug im Sinne von: Ein Crash macht mir nichts, weil ich schon viel 
Gewinn rausgezogen habe.

Wirklich genug hat man ja leider nie, da gebe ich dir recht. Aber das 
Krypto-Gezocke ist bei mir nur Hobby und keine wirkliche Geldanlage.

von Cyblord -. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Wirklich genug hat man ja leider nie, da gebe ich dir recht. Aber das
> Krypto-Gezocke ist bei mir nur Hobby und keine wirkliche Geldanlage.

Sicher, aber wenn die Summe stimmt, ...

Mir ist nur eine Person persönlich bekannt, die bei einem mittleren 
6stelligen Betrag dann Cash realisiert hat, und er wirkt mir auch nicht 
unglücklich obwohl sich der Kurs seit seinem Exit nochmal verdoppelt 
hat. 10 Nettojahresgehälter sind 10 Nettojahresgehälter, Glückwunsch 
dazu.

von Cyblord -. (cyblord)


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Abradolf L. schrieb:
> Mir ist nur eine Person persönlich bekannt, die bei einem mittleren
> 6stelligen Betrag dann Cash realisiert hat, und er wirkt mir auch nicht
> unglücklich obwohl sich der Kurs seit seinem Exit nochmal verdoppelt
> hat. 10 Nettojahresgehälter sind 10 Nettojahresgehälter, Glückwunsch
> dazu.

Ja da kann man nur gratulieren. Das Problem der Leute die früh Bitcoins 
günstig gekauft haben war das Halten der derselbigen bei einem so großen 
Kursanstieg.
Da hatte fast niemand die Nerven.

Ein gutes System war bei mir, das Stückweise verkaufen bei bestimmten 
Kursgewinnen. So kann man regelmäßig Gewinn realisieren, hat schnell 
alle Investitionen wieder drinn und profitiert trotzdem von steigenden 
Kursen.

von Cyblord -. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Da hatte fast niemand die Nerven.

Richtig, die Early Birds waren schon ganz euphorisch, dass sie mit ihren 
Coins ne Pizza bestellen konnten und haben dies und ähnliches gemacht. 
Heute wären das Pizzen für 3000-15000€ gewesen :-) exquisit

Cyblord -. schrieb:
> Ein gutes System war bei mir, das Stückweise verkaufen bei bestimmten
> Kursgewinnen. So kann man regelmäßig Gewinn realisieren, hat schnell
> alle Investitionen wieder drinn und profitiert trotzdem von steigenden
> Kursen.

Wenn man jetzt noch wissen würde, welche der vielen Coins nach Bitcoin 
vielleicht noch groß ins Rennen kommt, ...

von Cyblord -. (cyblord)


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Abradolf L. schrieb:
> Wenn man jetzt noch wissen würde, welche der vielen Coins nach Bitcoin
> vielleicht noch groß ins Rennen kommt, ...

Und ob überhaupt nochmal ein Coin so ne Nummer hinlegt.

Aber deshalb bin ich auch in fast alle anderen Coins investiert. Aber 
nur geringfügig, weil sicher ist dass alle bis fast alle davon sang und 
klanglos untergehen werden.

von Cyblord -. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Und ob überhaupt nochmal ein Coin so ne Nummer hinlegt.

Naja Ripple hatte ja auch ne heiße Phase:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ripple-was-hinter-dem-bitcoin-rivalen-steckt-a-1186789.html

Mal sehen, meine erschürften Moneros tausche ich sollten sie noch 
5stellig werden, ansonsten wars nen netter Versuch bei überschaubaren 
Stromkosten.

von Johnny B. (johnnyb)


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Johann L. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Vergiss Bitcoin, da lohnt sich das Mining nur noch wenn Du 'ne riesige
>> Farm hast und alle 6 Monate (spätestens) die Hardware erneuerst. Die
>> Strompreise hierzulande tun ihr übriges.
>>
>> Es gibt inzwischen viele erfolgreiche Alternativen, die deutlich mehr
>> technisches Potential als Bitcoin haben,
>
> Diese Alternativen beruhen doch ebenfalls auf Blockchain und haben damit
> prinzipiell früher oder später ein ähnliches Problem:

Leider falsch; es gibt z.B. IOTA, welches auf einem Tangle bzw. 
"Directed Acyclic Graph DAG" beruht und mit zunehmender Netzwerkgrösse 
immer schneller wird.
https://iota.org/

von Icke ®. (49636b65)


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Cyblord -. schrieb:
> Also ich hab mit Bitcoin schon genug verdient.

Na dann herzlichen Glückwunsch. Wie ich schon sagte, man hört nur von 
denen, die Glück hatten. Wer von denen, die am 17.12.17 BC zum Kurs 
16892€ gekauft und bis zur Stunde 25% Minusrendite erwirtschaftet haben, 
würde das posaunen?

> Und jeder weiß dass die Chance für einen Totalverlust bei den Kryptos
> groß ist.

Vielleicht kann man sich wenigstens von den ansonsten wertlosen Bitcoins 
noch im Darknet den goldenen Schuß bestellen.

> So wie du redest bist du gegen jede Art der Geldanlage sofern sie kein
> Sparbuch ist. Deine Bedenken treffen generell auf alle Arten von
> Wertpapieren zu.

Aha, es gibt also keinen Unterschied zwischen klassischen Aktien oder 
Rohstoffen etc., also unabhängig vom Handelskurs immer noch 
wertbehafteten Anlagen, und dem Bitcoin, mit dem ich außer im Darknet so 
gut wie nichts anfangen kann? Willst du alle Anleger als dämlich oder 
hasenfüßig hinstellen, die ihr Geld nicht einem derart hochspekulativen 
Heißluftballon anvertrauen?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Naja man hört auch von denen, die richtig Pech hatten... irgendwer ich 
glaube in England gräbt seit Jahren auf einer Deponie nach seiner alten 
Festplatte, weil er in der Anfangszeit von Bitcoin mal 5000 oder so 
gemined hat. Irgendwann ist der Rechner kaputtgegangen und er hat die 
Festplatte weggeschmissen, auf der das Wallet gespeichert war.

Mit einer "normalen" Börse kannst Du Dich genau so anscheißen. Wenn ich 
zum aktuellen Kurs US-Dollar kaufe und übers nächste Jahr bricht deren 
Wert gegenüber dem Euro um 25% ein, dann bin ich bestimmt auch nicht 
scharf drauf, daß jeder erfährt wieviel Miese ich gemacht habe.

von Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Wenn die
> Menschheit nun zu dem Ergebnis käme, daß man mit Gold im Grunde nichts
> anfangen kann außer die Kontakte in Elektrogeräten aufzuwerten, wäre das
> das sofortige Ende des heutigen Wirtschaftssystems.
Eben: Eigentlich ist es fast nichts wert. Man kann es nicht essen (man 
wird zumindest nicht satt davon), es heilt keine Krankheiten und auch 
sonst benötigt man es nur in kleinen Mengen z.B. um Kontakte in 
Elektrogeräten  zu vergolden.
^^ Behaupte ich jetzt einfach mal, ist natürlich übertrieben.

Fazit: Auch Gold ist nur was wert, weil es in begrenzten Mengen 
verfügbar ist und nicht belibig geschürft werden kann, wie Bitcoins 
auch.

. o O (Opps, das war ja das ursprüngliche Thema des TO. )

von Matthias X. (current_user)


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Heute in den Nachrichten gehört:
>Kodak führt Kryptowährung KodakCoin ein

Der Börsenkurs der Aktie ist gleich um 200% gestiegen.

Mal sehen wenn der nächste seine Kryptowährung einführt. Derzeit will 
jeder was von dem Goldrausch abbekommen, mal sehen wann die Leute 
erkennen, dass es nur goldfarben angemalte Steine sind.

von Cyblord -. (cyblord)


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Icke ®. schrieb:
> Na dann herzlichen Glückwunsch. Wie ich schon sagte, man hört nur von
> denen, die Glück hatten. Wer von denen, die am 17.12.17 BC zum Kurs
> 16892€ gekauft und bis zur Stunde 25% Minusrendite erwirtschaftet haben,
> würde das posaunen?

Also den Allzeit-Höchstkurs zu nehmen und dann zu sagen, wer dort 
gekauft hat, hat aber Verluste, ist bisschen einfach oder? Außerdem sind 
selbst dijenigen ja nicht Pleite. Und solche Schwankungen sind auch 
einfach zu erwarten.

> Vielleicht kann man sich wenigstens von den ansonsten wertlosen Bitcoins
> noch im Darknet den goldenen Schuß bestellen.
Aktuell bekommst du noch über 10.000 EUR für einen Bitcoin. Es ist 
unserös diesn als wertlos zu bezeichnen. Dann sind bunte Geldscheine 
auch nur Papier und wertlos. Also solche Sprüche bringen einen nicht 
weiter.

> Aha, es gibt also keinen Unterschied zwischen klassischen Aktien oder
> Rohstoffen etc., also unabhängig vom Handelskurs immer noch
> wertbehafteten Anlagen, und dem Bitcoin, mit dem ich außer im Darknet so
> gut wie nichts anfangen kann?

Nein da gibt es keinen Unterschied. Jede Aktie kann von heute auf morgen 
abstürzen. Siehe mal Lehman usw.
Auch Firmen die felsenfest wirken können morgen schon am Abgrund stehen 
und der Handel mit denen ihren Aktien wird ausgesetzt.
Der "reale Wert" was auch immer das sei, spielt am Aktienmarkt fast 
keine Rolle. Der Wert ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Das wars.

Und was kannst du bitte mit Aktien von Firma XYZ anfangen? Du kannst nur 
damit Handeln. Vor allem mit Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. So wie 
aktuell mit Bitcoins halt auch. Das Argument, Bitcoins wären unnütz, ist 
also offensichtlich Unsinn.

> Willst du alle Anleger als dämlich oder
> hasenfüßig hinstellen, die ihr Geld nicht einem derart hochspekulativen
> Heißluftballon anvertrauen?

Nein ich nenne die Leute dämlich die reflexartig gegen Kryptowährungen 
wettern, mit hahnebüchenen Argumenten.

: Bearbeitet durch User
von Wolfram D. (muttikaputti)


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Ben B. schrieb:
>> Bildzeitung
> Sehr vertrauenswürdige und objektive Quelle.
>

Darum geht's nicht. Es geht darum: Wenn Boulevard-Medien verstärkt über 
Aktien (oder Bitcoin, oder Immobilieninvestments, oder Investments in 
"erneuerbare Energien") berichten, dann weiß doch der erfahrene Anleger, 
dass man sich in der sogenannten Hausfrauenhausse befindet: "Also 
Kinder, nischt wie raus!"

Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel dazu: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Dienstm%C3%A4dchenhausse

Dort wird der "Bildzeitungsindikator" erwähnt.

Die zunehmende Thematisierung von Bitcoins warnt mich, dass es demnächst 
bald kracht. Erst recht, nachdem ein Kollege dort panisch eingestiegen 
ist, weil ich ihn als Investor nicht wirklich schätze. Er hatte sich mal 
mit Aktien im Small-Cap-Bereich verspekuliert. Er ist da irgendeinem 
Geheimtipp nachgejagt. Die Konsequenz, die er gezogen hat: "Aktien sind 
zu riskant! Vielleicht sollte ich was mit CFDs machen." Wenn jemand mit 
so wenig Sachverstand Kryptowährungen kauft, dann weiß man doch, dass 
die Dienstmädchenhausse angebrochen ist.

In den letzten Jahren war es auch immer ratsam, das Gegenteil zu machen, 
was Dirk Müller gemacht hat.

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Und was kannst du bitte mit Aktien von Firma XYZ anfangen? Du kannst nur
> damit Handeln. Vor allem mit Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. So wie
> aktuell mit Bitcoins halt auch. Das Argument, Bitcoins wären unnütz, ist
> also offensichtlich Unsinn.

Vergeblich suche ich die Logik in diesem "Argument".

von Wolfram D. (muttikaputti)


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Cyblord -. schrieb:
> Und was kannst du bitte mit Aktien von Firma XYZ anfangen? Du kannst nur
> damit Handeln. Vor allem mit Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. So wie
> aktuell mit Bitcoins halt auch. Das Argument, Bitcoins wären unnütz, ist
> also offensichtlich Unsinn.


Aktien sind Anteilsscheine an Firmen. Die Firmen haben Grundstücke, 
Gebäude, Maschinen und Personal. Da werden Werte geschaffen. Als 
Investor ist man auf die Dividenden aus. Es geht nicht darum, Aktien zu 
kaufen, um sie später teuer zu verkaufen. Dann ist man Spekulant. Und 
spekulieren kann man auch bei Bitcoins, keine Frage. Und Bitcoins sind 
so riskant wie Pennystocks.

von Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite


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Zu den beiden letzten Posts^^:
Cyblord -. schrieb:
> Du kannst nur damit Handeln. Vor allem mit Vorzugsaktien…
Besser: Du kannst auch damit spielen/spekulieren.

Johann L. schrieb:
> Vergeblich suche ich die Logik in diesem "Argument".
Er hat in soweit Recht: Beim Spekulieren ist es egal, ob es Cryptos 
sind, Aktien, Devisen, Futures, Gold oder sonstwas. Hauptsache "es" 
geht hoch und runter.

Wolfram D. schrieb:
> Es geht nicht darum, Aktien zu kaufen, um sie später teuer zu verkaufen.
Wem geht es nicht darum?
> Dann ist man Spekulant.
Sicher geht es vielen nicht ums Spekulieren, sondern um Dividenden.
Aber bestimmt nicht denen, die Cryptos kaufen, würde ich wetten.

.oO(Bitcoin-Dividende. Ein interessanter Gedanke.)

Wolfram D. schrieb:
> Bildzeitungsindikator … Dienstmädchenhausse
Wieder was gelernt. Danke. ? Das war lesenswert.

: Bearbeitet durch User
von Icke ®. (49636b65)


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Cyblord -. schrieb:
> Also den Allzeit-Höchstkurs zu nehmen und dann zu sagen, wer dort
> gekauft hat, hat aber Verluste, ist bisschen einfach oder?

In der Tat ist das einfach. Falls dich das Allzeithoch stört, beim 
momentanen Kurs hat faktisch jeder eingebüßt, der nach dem 5. Dezember 
kaufte.

> Und solche Schwankungen sind auch einfach zu erwarten.

Mein Reden, hochspekulative Anlage. Nur für Zocker geeignet.

> Aktuell bekommst du noch über 10.000 EUR für einen Bitcoin.

Mal sehen wie lange noch.

> Es ist
> unserös diesn als wertlos zu bezeichnen. Dann sind bunte Geldscheine
> auch nur Papier und wertlos.

Hatten wir in den einschlägigen Threads doch schon ausgiebig diskutiert. 
Der maßgebliche Unterschied ist, bunte Scheine werden überall als 
Zahlungsmittel akzeptiert. Ich kann mir was zu Essen dafür kaufen, mein 
Auto volltanken oder ins Kino gehen. Was bekomme ich momentan für 
Bitcoins, ohne die vorher in bunte Scheine zu tauschen? Weder brauche 
ich Drogen oder Waffen, noch will ich stundenlang durch die Gegend 
fahren, um meine Frau in eine Hipsterkneipe auszuführen.

> Nein da gibt es keinen Unterschied. Jede Aktie kann von heute auf morgen
> abstürzen. Siehe mal Lehman usw.

Tolles Argument. Richtig ist, daß jede Aktie abstürzen kann. Nur ist die 
Wahscheinlichkeit dafür um Größenordnungen geringer, wenn man nicht 
gerade auf Zockerwerte setzt. Und die Wahrscheinlichkeit, daß sie sich 
wieder erholt, sehr viel größer, wie man gerade bei VW gut sehen kann.

> Und was kannst du bitte mit Aktien von Firma XYZ anfangen? Du kannst nur
> damit Handeln.

Ich kann sie als langfristige Wertanlage benutzen. Wie von Vorrednern 
schon bemerkt, stecken hinter Aktien solider Firmen reale Gegenwerte. 
Die verschwinden nicht von heute auf morgen. Welche gegenständlichen 
Werte, außer endlosen Hashwertketten, bieten Krytowährungen?

> Nein ich nenne die Leute dämlich die reflexartig gegen Kryptowährungen
> wettern, mit hahnebüchenen Argumenten.

Hanebüchene Argumente?? Ist die Tatsache hanebüchen (ohne h), daß die 
Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel jenseits des Darknets 
nach wie vor vernachlässigbar ausfällt? Ist die Tatsache hanebüchen, daß 
außer Early Minern, Stromversorgern und glücklichen Spekulanten bisher 
niemand davon profitiert hat?

von Wolfram D. (muttikaputti)


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Cyblord -. schrieb:
> Wolfram D. schrieb:
>> Das ist ein Schneeballsystem.
> Unsinn. Wie kommst du darauf?
>

Man hat ein Produkt von geringem bis gar keinen Wert. Jemand kauft 
Bitcoins, in der Hoffnung, dass der nächste Dumme einen höheren Preis 
dafür zahlt.

>> Jetzt betreten die letzten Idioten das
>> Spielfeld.
>
> Das hat man auch schon gesagt als der Bitcoin bei 1000 EUR war. Da war
> EINDEUTIG Ende der Fahnenstange. Wer da doch investiert hat war
> Strohdoof. Der Crash war abzusehen.
> Dasselbe dann bei 5000 EUR. Bei 10.000 EUR sowieso. Und die 16.000 EUR
> letztens, sind dann aber WIRKLICH das Ende.

Die Zeichen mehren sich, dass das Ende sein wird. Es gibt immer mehr 
Kryptowährungen. Israel hat bereits ICOs von Firmen verboten, deren 
Hauptgeschäftsfeld so eine Kryptowährung ist. Südkorea hat den Handel 
mit Kryptowährungen verboten. In den USA gibt es ähnliche Überlegungen.

Und ich bin ja nicht alleine, der Bitcoins und Kryptowährungen kritisch 
sieht. Max Otte ist auf meiner Seite, Warren Buffet auch. Sogar Dirk 
Müller, obwohl ich von dem ingesamt nichtv viel halte. In meinem näheren 
Umfeld kenne ich nur einen, der Kryptowährungen hält und seine 
Verständnis vom Investieren ingesamt erachte ich nicht als sehr hoch. Er 
hat Angst vor Fingern, nachdem er sich einmal die Finger an einem 
SmallCap verbrannt hat, um später den Klops rauszuhauen: "Ich mach 
vielleicht mit CFDs. Aktien sind mir zu unsicher."


> Ein Hype mit dem man seit einiger Zeit gut Geld verdienen kann. Oder man
> meckert in Foren darüber. Ich bevorzuge Ersteres.

In der Dot-Com-Blase wurden auch einige schnell reich. Aber es wurden 
auch viele arm. Es gab Leute, die damals die Dot-Com-Blase sehr kritisch 
gesehen haben, wie Warren Buffet und Arthur Rock. Letzter war einer 
ersten Investoren von Apple und hat viele Startups im Silicon Valley 
investiert, kannte sich also mit der Branche aus, aber während der 
Dot-Com-Blase investierte er nichts mehr.

Nur mal so als Denkanregung.

Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, wann die Kurse von Bitcoin fallen oder 
steigen, aber ich weiß von BASF beispielsweise: In den nächsten 20 
Jahren wird es diese Firma noch geben und höchstwahrscheinlich im Wert 
gestiegen sein. Es wird auch in den nächsten 20 Jahren Dividenden geben. 
Beim Bitcoin möchte ich aber nicht die Wette eingehen, dass es diesen in 
20 Jahren noch gibt. Nicht einmal in 10 oder 2 Jahren.

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