Oliver schrieb:
> Ich studiere Elektrotecknik im ersten Semester, kann es aber kaum
> abwarten zu erfahren, wie ich (rein theoretisch) mit einem
> Kaltgeräte-Stecker eine Schaltung baue, die eine 230V Wechselspannung in
> eine z.B. 24V gleichspannung umwandelt.
Hmm, die meisten, die Elektrotechnik studieren, haben sich das schon
vorher mal angeguckt.
Es gibt im wesentlichen 3 unterschiedliche Methoden:
Ein Eisenkerntrafo, ein Graetz-Brückengleichrichter, ein Siebelko und
falls gefordert ein linearer Spannungsregler.
Oder: Ein Schaltnetzteil. Das besteht aus viel mehr Bauteilen, es
wandelt erst mit Brückengleichrichter und Siebelko die 230V~
Netzspannung in nicht-netzgetrennte 320V Gleichspannung, zerhackt diese
dann mit 1 MOSFET und vielleicht 100kHz, überträgt diese Impulse über
einen kleinen Ferritkerntrafo, glättet hinter ihm mit Diode und Elko die
Impulse wieder zu Gleichspannung und misst per TL431 die erzeugte
Gleichspannung um per Optokoppler der vor dem Trafo befindlichen
Steuerelektronik zu sagan, wann es genug ist mit der Wandlung.
Drittens für kleine Leistungen ein Kondensator der aus den 50Hz der
230V~ einen Stromfluss macht, der dann nach Gleichrichter an einer
Z-Diode zu einer konstanten Spannung führt, die aber nicht netzgetrennt
ist und nur zur Versorgung z.B. von Funksteckdosen dient bei denen es
nichts zum Anfassen gibt.
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Vorwort/Vorwort.html