Gast
#5277620
Die Frage nach dem geeigneten Laminator : Ich verwende Munolux-Belichtungsfolie, die sollte in etwa ähnlich dem Dynamask-Löstopp sein, glaube ich - und würde gerne mal fragen, welchen Laminator Ihr für so etwas benutzt? Ich hatte mir letztens einen bestellt, aber der ging am ersten Tag schon flöten bzw. hat sich als unbrauchbar erwiesen: Obwohl er laut Beschreibung nur 60-80 Grad warm werden soll, wurde er deutlich heißer - und die Folie des Tentingresists verschmolz mit einem Metallrahmen, der im Innern des Lamis sehr nah an der Walze lag... Also für solche Zwecke total ungeeignet. Und bevor ich nun wieder einen Fehlkauf mache, wollte ich mal Euch fragen, welches (möglicherweise günstige :o) Laminiergerät Ihr so benutzt und bei solchen Folien gute Erfahrungswerte damit habt. Gibt doch sicher auch im 20-40€-Bereich passende Modelle, oder? Und die Sache mit dem Entwickeln : Und wo ich schon mal dabei bin - da hätte ich gleich noch eine Frage, was das Entwickeln dieser Folien betrifft. Die Mungolux entwickle ich mit 15g-20g pro Liter, mit Natriumcarbonat. Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Entwicklungszeiten scheinbar sehr stark von der Belichtungszeit abhängen. Ich tue mir wirklich schwer, die "richtige" Entwickungszeit/-Stärke zu finden, und rätsle und probiere da jetzt wirklich schon seit Wochen herum. Belichtet man sehr lange, dann scheint das unproblematisch mit dem Entwickeln: Irgendwann löst sich dann beim Entwickeln einfach nichts mehr, und man kann das belichtete Werkstück scheinbar sogar minutenlang im Bad liegen lassen. Problematischer aber wird es bei geringeren Belichtungszeiten - da verschwinden halt so ab 1:20-1:30 langsam immer mehr Feinheiten und Details. Leider brauche ich für meine Motive oft etwas geringere Belichtungszeiten, da ansonsten die feineren Details wiederüberbelichtet sind. Und das Herumexperimentieren mit diesen drei Fakoren (Belichtungszeit in Relation zur Entwicklungsstärke und Relation zur Entwicklungslänge) nimmt bei mir jetzt wie gesagt schon Wochen in Anspruch, ohne wirkliche Lösung. Ich finde es sehr schwierig, diese drei miteinander in Beziehung stehenden Variablen miteinander so in Deckung zu bringen, dass wirklich optimale Ergebnisse entstehen. Entweder ist es nicht gut genug entwickelt (noch dünner Belag/Reste etc. vorhanden), oder aber anders herum, es fehlen Details bzw. löst sich zu viel im Entwicklerbad. Nochmals verkompliziert wird das Ganze dadurch, dass es scheinbar auch einen Unterschied macht, ob man Sprüh-entwickelt, oder in der Schale... Und jetzt bin ich einfach verwirrt. Da kann ich ja noch Jahre herum probieren... :\ Würde auch gerne mal fragen, wie Ihr das macht. Wie lange Ihr entwickelt, welche Stärke, Temperatur etc. Habt Ihr da Faustregeln? Mach ich´s mir zu kompliziert!? Bei Mungolux heißt es in der Anleitung z.B. 10g/Liter. Das scheint mir zu wenig... Hier im Forum las ich mal von 15g/0,5 Liter - was mir wiederum sehr viel erscheint usw.