Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Arduino UNO mit Atmega 328P


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von Peter ". (gingo)


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Hallo, alt und ahnungslos

Schaffe es aber mit dem Arduino und der dazugehörenden IDE mal eine  LED 
blinken zu lassen oder auch das Programm so umzuschreiben das am Ende 
<SOS> blinkt.
Das Board ist ja prima wenn man ein Projekt verwirklichen will oder  mal 
in einer Quelldatei Änderungen ausprobieren will, das ist aber nicht 
meine Absicht. Ich möchte nur verstehen und das Verstandene 
Ausprobieren.
 In diesem Programm <LED-Blink> wird eine LED an Stecker 13 nach GND 
angeschlossen. Kein Problem, es blinkt.
 Der wiederum ist  mit Pin 19 PB5 des Atmega verbunden.
 Nun habe ich in meinem dummen Kopf gedacht, wenn ich den µC auf ein 
separates Steckbord setze, mit Spannung versorge, PIN 7-8|20-22, 
XTAL1-XTAL2 PIN 9-10 und Reset PIN 1 in die Versorgung mit einbeziehe, 
sollte am PIN 19 meine LED blinken. falsch gedacht. Auch nicht wenn ich 
den Resetknopf drücke.
Jetzt frage ich mich: Mache ich etwas falsch, oder ist kein Programm 
mehr auf den µC?
Meine Vorstellung dahinter wäre, mehrere µC mit verschiedenen Programmen 
aufspielen und für bestimmte Projekte zu benutzen.

Freue mich auf eine Antwort weil ich genau weiß das ich nichts weiß.

von hansman (Gast)


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Eigentlich eine gute Frage, wenngleich Google dazu zahlreiche Websites 
liefert, die die Frage beantworten. Ich habs trotzdem auch nicht 
geschafft, die im Arduino programmierte CPU nach dem Herausnehmen mit 
dem einfachen "blink" zum Laufen zu bringen.

Ich schliesse mich also der Frage an: Was muss man beanchten? Welche 
Pins müssen wie belegt sein?

von Dietrich L. (dietrichl)


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Peter ". schrieb:
> Nun habe ich in meinem dummen Kopf gedacht, wenn ich den µC auf ein
> separates Steckbord setze, mit Spannung versorge, PIN 7-8|20-22,
> XTAL1-XTAL2 PIN 9-10 und Reset PIN 1 in die Versorgung mit einbeziehe,

Diese "Schaltung" solltest Du etwas genauer beschreiben. Da kann man 
vieles hinein interpretieren, was jetzt wo angeschlossen ist.
Und hast Du auch einen Stützkondensator vorgesehen?

von Falk B. (falk)


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@Peter "L" (gingo)

> Nun habe ich in meinem dummen Kopf gedacht, wenn ich den µC auf ein
>separates Steckbord setze, mit Spannung versorge, PIN 7-8|20-22,
>XTAL1-XTAL2 PIN 9-10

Da fehlen noch 2x 22pF Kondensatoren an XTAL1 und XTAL2, nur damit 
schwingt der Oszillator sicher.

>sollte am PIN 19 meine LED blinken.

Sollte sie auch.

>falsch gedacht. Auch nicht wenn ich
>den Resetknopf drücke.

Hast du ihn auch mal wieder losgelassen? Wie hast du das alles WIRKLICH 
angeschlossen?

>Jetzt frage ich mich: Mache ich etwas falsch,

Wahrscheinlich.

> oder ist kein Programm mehr auf den µC?

Unwahrscheinlich. Denn du kannste dein Arduino einfach mit Strom 
versorgen und das Programm läuft los.

>Meine Vorstellung dahinter wäre, mehrere µC mit verschiedenen Programmen
>aufspielen und für bestimmte Projekte zu benutzen.

CLEVER!

von Ralph S. (jjflash)


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https://www.frag-duino.de/index.php/maker-faq/35-programmieren-eines-atmel-atmega-328p-mit-dem-arduino-uno-bootloader

Hier ist auch ein Minimalschaltplan enthalten, mit dem der Chip des 
Arduino UNO außerhalb der Platine betrieben werden kann.

Wenn du eine Schaltung ohne die Arduinoplatine aber mit der Arduino 
Software aufbauen magst, empfiehlt es sich, einen Controller zu kaufen 
und den Arduino als Programmieradapter zu verwenden (in den Beispielen 
unter ArduinoISP zu finden).

von Georg M. (g_m)


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von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Schaffe es aber ...
Man darf auch vollständige Sätze schreiben, die mit "Ich" beginnen.

> Jetzt frage ich mich: Mache ich etwas falsch, oder ist kein
> Programm mehr auf den µC?

Du könntest damit beginnen, einen Schaltplan von deinem Aufbau zu 
zeichnen und ihn zu fotografieren, damit wir etwas zum kontrollieren 
haben anstatt blöd zu raten.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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https://github.com/leonvandenbeukel/Arduino-on-a-breadboard

Nicht gut. Da wird der Quarz gleich doppelt durch die Kontaktleisten des 
Steckbretts belastet. Besser den Quarz direkt neben den µC stecken, auch 
wenn das doof aussieht.

Außerdem ist in diesem Plan der dümmste aller Fehler gemacht worden: Der 
Abblock-Kondensator fehlt. Ich weiß nicht, wie oft das hier herunter 
gebetet wird. An jedes VCC/GND Pärchen von jedem IC gehört ein 
Abblock-Kondensator!

Amen

: Bearbeitet durch User
von Arduino Badboy (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> 
https://www.frag-duino.de/index.php/maker-faq/35-programmieren-eines-atmel-atmega-328p-mit-dem-arduino-uno-bootloader
>
> Hier ist auch ein Minimalschaltplan enthalten, mit dem der Chip des
> Arduino UNO außerhalb der Platine betrieben werden kann.

Georg M. schrieb:
> https://github.com/leonvandenbeukel/Arduino-on-a-breadboard

In beiden Fällen der gleiche Mist. Stefanus sagte es bereits:

Stefan U. schrieb:
> Außerdem ist in diesem Plan der dümmste aller Fehler gemacht worden:

Unglaublich wie sich diese halbseidenen Mikrocontroller-
Aufbauten bzw die Vorschläge dazu verbreiten wie die Pest.

Ein Autor könnte sagen: "Wieso? Funktioniert doch?!"
In englisch-sprachigen Kreisen:  "Works on my machine"

von Peter ". (gingo)


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Hallo

Sehr lehrreich für mich.Hauptsächlich das mit den <Abblock-Kondensator>.
Jetzt verstehe ich auch warum am Quarz die beiden Kondensatoren so 
wichtig sind.
Für die weiteren Hinweise bedanke ich mich,aber die gehen wohl eher am 
Problem vorbei.
Ich habe erwartet,das,wenn ich mit einem Arduino und dem Atmega eine LED 
blinken lasse,das dieses Programm dann schon auf dem Atmega328 gebrannt 
ist, nicht das ich es brennen will. Das ich diesen Atmega dann aus dem 
Sockel des Arduino nehmen kann und in eine andere Schaltung einbaue  wo 
dann der Blinkimpuls einen Optokoppler ansteuert.
Beispiel: LED durch einen OPtokoppler ersetzen,der Rest ist Elektronik.
Das hat aber so nicht geklappt,und ich vermute das beim Arduino der 
Atmega16U2 und bei FTDI derFT232RL einen Einfluss haben.
Was muss da noch beachtet werden?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Ich habe erwartet,das

Das ist soweit auch alles richtig. Du hast vermutlich einen Fehler in 
der Stromversorgung oder der Beschaltung der Quarz-Pins. Vielleicht ist 
der Quarz kaputt? Hast du mal eine andere Stromversorgung probiert? Ich 
verwende gerne 3 Mignon Zellen.

von Arduino Badboy (Gast)


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Peter ". schrieb:
> Das hat aber so nicht geklappt,und ich vermute das beim Arduino der
> Atmega16U2 und bei FTDI derFT232RL einen Einfluss haben.

Schön dass du das vermutest. Könntest du das mit Argumenten,
Tatsachen belegen?

Und ich vermute schwer dass du etwas falsch gemacht hast.

Peter ". schrieb:
> Was muss da noch beachtet werden?

Dass du - wenn du hier Probleme vorträgst - die Zusammenhänge
nennst bzw zeigst. Als Minimum ein Bild deines aktuellen
Aufbaus und den Schaltplan.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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Peter ". schrieb:
> Ich habe erwartet,das,wenn ich mit einem Arduino und dem Atmega eine LED
> blinken lasse,das dieses Programm dann schon auf dem Atmega328 gebrannt
> ist,
Ist es!

Peter ". schrieb:
> Das ich diesen Atmega dann aus dem
> Sockel des Arduino nehmen kann und in eine andere Schaltung einbaue  wo
> dann der Blinkimpuls einen Optokoppler ansteuert.
Kannst du tun.
Sollte auch funktionieren.

Peter ". schrieb:
> Das hat aber so nicht geklappt,
Das ist einerseits schade.
Aber andererseits normal, weil du was falsch gemacht hast.
Leider hältst du geheim, was du falsch gemacht hast.

von Peter ". (gingo)


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Arduino Fanboy

Erst mal danke.Natürlich könnte ich ein Foto machen und du schreibst mir 
dann was falsch ist.Ich verlasse mich auf die Aussage von dir < es geht 
>
und da muss ich selber Denken. Und wenn es dann tagelang nicht 
funktioniert,muss ich mich selber für unfähig halten und dann doch auf 
deine Vorschlag eingehen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Naja, 2 Tage sind gleich rum

von Peter ". (gingo)


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Hallo  Stefan Us

Schon gefunden. Mein Restknöpfchen hat eine Kurzschluss.Da muss ich 
nichts mehr dazu sagen.
Aber ohne die Zusicherung von Experten das es gehen müsste hätte ich das 
nicht gleich gefunden.

Danke an alle. Vielleicht hilft das auch  <hansman> weiter.

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