Hallo Freunde,
Möchte gerne meine alten Funksteckdosen per Arduino NANO steuern.
Verwende dafür einen Arduino Nano und folgendes Funkmodul.
https://www.amazon.de/Aukru-Superregeneration-433M-receiver-module/dp/B00R2U8OEU/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1516022209&sr=8-2&keywords=arduino+funkmodul
Habe in diversen Foren und YT Videos immer den selben Code gefunden:
https://github.com/sui77/rc-switch/
Habe das ganze nach dieser Anleitung installiert.
Danach wollte ich meine 433MHZ Fernbedienung auslesen. Was leider nicht
klappt es wird mir nichts auf meinem Serial Monitor angezeigt. Habe
danach mit einem zweiten Arduino und dem Sendemodul einen Sender gebaut
und einen Beispielcode mithilfe der SendDemo immer wieder gesendet.
Dieser konnte Problemlos und korrekt ausgelesen werden. Hab mir darauf
hin ein neues Funksteckdosenset gekauft (andere Marke mit 433,92MHZ),
leider wieder das selbe Problem der Code kann nicht ausgelesen werden,
es wird nichts angezeigt. Habe auch schon das Funkmodul gewechselt und
eine neues mit eindeutig 433MHZ leider alles ohne Erfolg:(
Bin langsam am verzweifeln finde leider auch keine Beiträge im Internet
welche das gleiche Problem haben.
Würde mich über Hinweise und Tipps sehr freuen :)
Vielen Dank!
Sebastian
Sebastian schrieb:> meine alten Funksteckdosen
Was sinds denn für welche? So wie ich den Code überflogen habe, sind
z.B. ELVs (und zwar sowohl FS10 als auch FS20) z.B. nicht vorgesehen.
Im Zweifel kannst du mal den originalen Geber öffnen und schauen, ob da
eine Bezeichung auf dem Coder-IC steht.
Zeige deinen realen Aufbau (Foto) und die Schaltung (Schaltbild,
Zeichnung) dazu, damit wir sehen was du wirklich machst.
Es gibt verschiedene Empfangsmodule, und es gibt verschiedene
(nichtfunktionierende) Aufbauten die einem die Freude vermiesen.
Sebastian schrieb:> und eine neues mit eindeutig 433MHZ
Die genaue Frequenz ist nicht relevant wenn es ein Pendel-
emfänger ist da er sehr (bzw ausreichend) breitbandig empfängt.
Noch einen Hinweis geben etwaige Schalter am Sender. Wenns da keine
gibt, ist es entweder eine zum Anlernen (z.B. ELV) oder eine
festprogrammierte wie z.B. HS1527.
Wie oben schon geschrieben wurde um welches SET geht es GENAU ?
Ich selber verwende auch 433 funk Steckdosen und auch bei mir war ein
auslesen nicht so einfach.
habe es dann aber so gemacht.
#include <RCSwitch.h>
RCSwitch mySwitch = RCSwitch();
void setup() {
mySwitch.enableTransmit(40); (an welchen pin sein sender ist)
}
void loop() {
mySwitch.switchOn("10101", "00001"); // 433 Funk E (10101 = schalter)
00001 (schalter emfänger)
delay(1000); // Und wieder aus.
mySwitch.switchOff("10101", "00001");
}
// 10000 = A
// 01000 = B
// 00100 = C
// 00010 = D
// 00001 = E
Die null heist schalter offen und 1 heist schalter zu (als in der
funksteckdose MÜSSEN diese 5 schalter so gesteckt sein.
(andere Schalterstellung müssen dann halt angepasst werden)
Ich hoffe das hilft dir.
Hallo Joachim
Danke für die Antwort.
habe mittlerweile eine Antenne angelötet. (Sollte aber auch ohne
funktionieren wie man in diversen Tutorials sieht bzw. funktionierte ja
auch mit der Send Demo :(
Mag ja sein das der Empfänger Schrott ist, allerdings habe ich mehrer
Stück auch von verd. Herstellern und in allen Tutorials wird genau
dieser verwendet sollte daher meiner Meinung funktionieren.
lg
Sebastian
Sebastian schrieb:> und in allen Tutorials wird genau> dieser verwendet sollte daher meiner Meinung funktionieren.
aha, frei nach dem Motto esst Sche**e, 100 Mio Fliegen können nicht
irren?
Egal ich habe hier von diesen so ca. ein Dutzend zu liegen und mies
waren sie alle, was nutzt ein Empfang auf 1m? Soviel Kabel hätte ich
dann doch noch.
Wenn du damit keine Probleme hättest würdest du ja auch nicht fragen
oder?
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit liegt das Problem nicht
am Empfänger oder der Antenne; sondern schlicht daran, dass "rc-switch"
für Deine Funksteckdosen schlicht ungeeignet ist.
rc-switch ist m.W.n. nur für die einfachen billigen Funksteckdosen, bei
denen man die Adresse per DIP-Schalter, Drehrädchen oder Ähnlichem
einstellen kann.
Deine mumbi-Steckdosen hingegen werden offenbar angelernt, und sind
daher nicht kompatibel; sprich: Mit der rc-switch kannst Du weder die
zum Ein-/Ausschalten nötigen Funksignale erzeugen, noch wird Dir das
entsprechende Tool von rc-switch etwas anzeigen, wenn Du einen Knopf auf
der Handfernbedienung betätigst.
Und das erklärt auch, warum das "Auslesen" durchaus geklappt hat, als Du
mit einem zweiten Arduino und der rc-switch-Library testweise etwas
gesendet hast: Nur in diesem Moment wurde das Protokoll gesendet, das
die rc-switch-Library kennt.
Joachim S. schrieb:> Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit liegt das Problem nicht> am Empfänger oder der Antenne; sondern schlicht daran, dass "rc-switch"> für Deine Funksteckdosen schlicht ungeeignet ist.
Das ist auch eine Möglichkeit und wurde auch schon von anderen
festgestellt.
http://www.die-plutkas.de/2016/09/21/mumbi-funksteckdosen-selbstlernend-ohne-dip-mit-fhem-steuern/
Ich hatte ja gleich Erfolg mit den billigen Sets aus dem Baumarkt und
kann sogar meinen Nachbarn "anfunken"
Es bleibt dabei,
1. muss es funktionieren
2. Reichweite für die Empfänger ist empfängerabhängig
Joachim B. schrieb:> 1. Empfänger Schrott
Das ist der grösste Pauschal-Mist den ich seit langem gehört habe.
Ich habe schon viel mit den "einfachen" Modulen gemacht - und sie
funktionieren. Das einzige an Aussage was ich dir zugestehe ist:
"ich habe einen Epfänger gehabt der Schrott ist".
Die Teile funktionieren - im Rahmen dessen was sie können - ganz
hervorragend.
Joachim B. schrieb:> 2. keine Antenne angeschlossen
Das ist für den HF-Einsichtigen völlig irrelevant für kleine
Abstände auf dem Labortisch.
Joachim S. schrieb:> Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit liegt das Problem nicht> am Empfänger oder der Antenne; sondern schlicht daran, dass "rc-switch"> für Deine Funksteckdosen schlicht ungeeignet ist.
Sehr richtig! Es gibt jede Menge an unterschiedlichen Codierungen.
Ich habe gestern mal mit den zwei Fernbedienungen die mir zur
Verfügung stehen herumgespielt.
Eine stammt aus dem Jahre 2002 von Aldi, die andere ist aus dem
letzten Jahr, auch von Aldi. Die alte lässt sich nicht dekodieren
(man würde jetzt billigerweise vermuten die Lib geht nicht), die
neue liefert zumindest ein Dekodier-Ergebnis, wenn auch nicht mit
stabilen Werten. Ist deswegen der Emfänger scheisse? Nein. Mit dem
Oszilloskop lässt sich in beiden Fällen ein sauberes Telegramm
darstellen, nur passt es eben nicht zu den Codierungen die die
immer wieder zitierte Lib bietet.
Arduino Badboy schrieb:> Joachim B. schrieb:>> 1. Empfänger Schrott>> Das ist der grösste Pauschal-Mist den ich seit langem gehört habe.> Ich habe schon viel mit den "einfachen" Modulen gemacht - und sie> funktionieren.
also hier hatte ich mit ca 12 Teilen von verschiedensten Lieferanten auf
einige Meter keinen Empfang mehr. Mit den Superheterodyne sofort.
Dasselbe ein anderer Forenfreund im anderen Forum.
Egal wenn du bessere Erfahrungen gemacht hast freuts mich für dich,
gleichwohl kann ich nur über meine Erfahrungen berichten und was sich im
Austausch mit Anderen ergab.
Arduino Badboy schrieb:> Joachim B. schrieb:>> 2. keine Antenne angeschlossen>> Das ist für den HF-Einsichtigen völlig irrelevant für kleine> Abstände auf dem Labortisch.
für eine nutzbare Reichweite ist es schon wichtig, für 1m brauche ich
die Teile nicht.
Also ich habe auch gemerkt dass mein Empfänger, auch mit Antenne, nicht
besonders gut ist, der Empfang funktioniert nur bis ca. 2 m Entfernung,
und nur bis 1 m zuverlässig.
Bei einer kurzen Suche gerade habe ich festgestellt dass es deutlich
mehr Billigmodule gibt als noch vor ein paar Jahren als ich meine
gekauft habe, siehe Bild, alle von Aliexpress. Typ E wurde ja schon von
Joachim B. als gut befunden, und Typ A ist das eher schlechte dass ich
auch habe. Gibt es Erfahrungen mit den anderen? Bei Typ F war nicht zu
erkennen welcher der Empfänger ist.
Dann gibt es noch Module die auf dem CC1101 oder SI4463 basieren, taugen
die eigentlich auch für die simple Steckdosensteuerung? Sind etwas
teurer, aber immer noch < 3 EUR.
Till B. schrieb:> Also ich habe auch gemerkt dass mein Empfänger, auch mit Antenne, nicht> besonders gut ist, der Empfang funktioniert nur bis ca. 2 m Entfernung,> und nur bis 1 m zuverlässig.
Das liegt in den meisten Fällen daran dass es die Maker-Gemeinde
nicht versteht mit den Antennen umzugehen. Damit diese Antennen
(ich meine die Lambda/4-Drahtstücke) gut funktionieren bedarf es
nun mal eines Gegengewichts, einer Massefläche die in der
Grössenordnung der Antenne liegt. Das sehe ich auf Beispielfotos
nirgends.
Das zweite grosse Übel ist dass jeder meint es reicht wenn man
über endlose lange Dupont-Strippen alles miteinander verkabelt.
Die Argumentation dass es für eine sichere und weitreichende
Verbindung noch ein paar Abblock-Kondensatoren braucht wird
gerne weg-ignoriert. Bzw es ist vielen Leuten niemals gesagt
worden da kein HF-geneigter Entwickler dabei war. Über die langen
Strippen koppeln sich beliebig Störungen ein die den höchst
empfindlichen Empfängern das Leben schwer machen. Hab ich auch
schon gehört: "braucht's nicht, auf den Modulen sind ja Abblock-
Kondensatoren drauf".
Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Arduino Badboy schrieb:> und es gibt verschiedene> (nichtfunktionierende) Aufbauten die einem die Freude vermiesen.
Für meine Testaufbauten verwende ich eine gemeinsame Kupfer-
beschichtete Epoxi-Platte auf der Sender und/oder Empfänger
und der Controller nahe zusammen positioniert sind. Die Platte
bietet zum einen bereits eine Massefläche als Gegengewicht zur
Antenne, zum anderen sorgt sie für eine stabile (und entstörende/
abschirmende) Verbindung zwischen den einzelen Schaltungsteilen.
Sebastian schrieb:> WhatsApp_Image_2018-01-15_at_22.37.47__1_.jpeg> WhatsApp_Image_2018-01-15_at_22.37.47.jpeg> WhatsApp_Image_2018-01-15_at_22.37.48.jpeg
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