Gast
#5280655
Seit einigen Tagen denke ich intensiver über das Universum und dessen Expansion und Expansionsgeschwindigkeit nach. In http://www.astropage.eu/2011/04/18/antigravitation-koennte-dunkle-energie-als-ursache-fuer-die-expansion-des-universums-ersetzen/ wird eine mögliche These, dass die Expansion des Universums durch die Beziehung zwischen Materie und Antimaterie verursacht wird, beschrieben. Nach dieser Studie stoßen sich Materie und Antimaterie gegenseitig gravitativ ab und erzeugen eine Art von "Antigravitation", welche die Notwendigkeit für Dunkle Energie im Universum beseitigen könnte. Die Antimaterie wirkt demnach abstoßend auf die Materie, was die Expansion erklären soll. Aber wie erklärt sich damit die beschleunigte Expansion? Müsste nicht mit zunehmendem Abstand zwischen Materie und Antimaterie die Beschleunigung abnehmen? Ich möchte eine andere These aufstellen, obgleich ich als Nichtphysiker, Nichtmathematiker und Nichtastronome den Beweis kaum führen kann: Wäre es nicht genauso denkbar, dass Antimaterie gravitativ anziehend auf Materie wirkt, die sich jedoch am Rand des Universums befindet. Daher beobachten wir nur eine scheinbare Expansion des Universums, weil sich die Materie hin zur Antimaterie, die sich am Rand des Universums befindet, bewegt. Das würde die sich "beschleunigende Expansion" erklären können, denn je näher sich die Materie der Antimaterie nähert, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen beiden, ergo wird die Materie beschleunigt. Man könnte unterstellen, dass es gar keine Unsymmetrie gibt, sondern Materie und Antimaterie zu gleichen Teilen im frühen Universum gebildet, die Antimaterie jedoch an den Rand des Universums separiert wurde, während die Materie im Inneren des Universum verblieb. Ist dieser Erkärungsansatz abwägig?