Zwei 110V Schaltnetzteile in Serie an 230V?

OP #5282213
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Hi

während man ja 2 ohmsche Verbraucher (z.b. 2 x 110V Ami-Glühbirnen) 
problemlos in Serie schalten und an 230V hängen kann, frage ich mich was 
passiert wenn man 2 110V Schaltnetzteile in Serie an 230V hängt?

Meine Vermutung: es fliegt in die Luft LOL :)

Die Frage ist nicht theoretisch, man könnte z.b. auf die Idee kommen 2 
110V LED lampen in Serie an 230V zu hängen.

Weiß jemand mehr?
Persönliche Seite #5282221
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Das Verfahren, Lampen in Reihe zu schalten ist älter, als dein Bart 
(Lichterkette). Bei Schaltnetzteilen könnten beispielsweise bei einer 
Flyback- oder Flusswandler-Topologie zwei Trafos in Reihe an einen 
gemeinsamen Schalttransistor. Dann wird aber nur die Ausgangsspannung 
von einem Trafo zur Regelung verwendet. Das in Reiheschalten zweier 
Netzteile wird aufgrund von unterschiedlichem Schalttakt und 
unterschiedlicher Regelung nicht funktionieren.
Gast #5282363
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Dazu müßte die Eingangsspannung "aktiv geteilt" (*) werden - die 
V(in)=110V Schaltnetzteile selbst sind dafür nicht ausgelegt. Aus schon 
genannten Gründen führte das zur Selbstzerstörung.

(* Dazu gäbe es durchaus Möglichkeiten, je nach Anwendung vielleicht 
auch relativ (!) einfache - allerdings wird in den meisten Fällen der 
Aufwand den Nutzen (weit) übersteigen.)
#5282411
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Piter K. schrieb:

> während man ja 2 ohmsche Verbraucher (z.b. 2 x 110V Ami-Glühbirnen)
> problemlos in Serie schalten und an 230V hängen kann,

Falsch. Probier das mal mit einer 25W und einer 100W-Glühlampe.

> frage ich mich was
> passiert wenn man 2 110V Schaltnetzteile in Serie an 230V hängt?

Wenn man die Ausgänge zweier gleicher Netzteile parallel schaltet,
sollte das m.E. funktionieren. Das geht natürlich nur, wenn beide
Netzteile galvanisch getrennt sind. Besser wäre es, am Eingang
einen 230V/115V Trafoi mit zwei gleichen Wicklungen parallel zu
schalten.
#5282473
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Harald W. schrieb:
> Wenn man die Ausgänge zweier gleicher Netzteile parallel schaltet,
> sollte das m.E. funktionieren.

Natrürlich funktioniert das nicht.

> Das geht natürlich nur, wenn beide
> Netzteile galvanisch getrennt sind.

Galv. Trennung zw. Ein- und Ausgang: Selbst das reicht nicht.

> Besser wäre es, am Eingang
> einen 230V/115V Trafoi mit zwei gleichen Wicklungen parallel zu
> schalten.

Es muß für diese Zusammenschaltung also zwingend ein 230/115V Spartrafo 
sein.

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