Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studiumsabschluss und Arbeitsvertrag


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von Student xyz (Gast)


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Hallo zusammen.

Folgende Ausgangssituation: In einem halben Jahr werde ich mein Studium 
beenden.
Sollte man sich jetzt schon bewerben, sodass der Übergang nahtlos ist? 
Wenn man also die Urkunde (zum Master) bekommt, man direkt den 
Arbeitsvertrag unterschreiben kann.
Ein lockerer Kollege (nicht böß gemeint) sagte, dass er sich erst 
bewirbt, wenn er die (Master-)Urkunde überreicht bekommt.

Wäre man nach der Urkunde arbeitslos, wenn man nicht direkt schon einen 
Arbeitsvertrag zum Unterschreiben hat? Obwohl man noch als Student 
eingeschrieben ist?


Grüße

von G. P. (gpnt)


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Student xyz schrieb:
> Wäre man nach der Urkunde arbeitslos, wenn man nicht direkt schon einen
> Arbeitsvertrag zum Unterschreiben hat?

Ja.
Ich habe sogar schon aus unterschiedlichen Quellen gehört, dass man sich 
am besten direkt nach dem Hochschulabschluss arbeitslos melden sollte! 
(Auch wenns im Optimalfall nur für kurze Zeit ist)
Die genauen Gründe dafür weiß ich jetzt nicht mehr, da es mich nicht 
betreffen wird, aber kannst ja mal googeln.

> Obwohl man noch als Student
> eingeschrieben ist?

Du wirst sofort exmatrikuliert sobald du dein Zeugnis bekommen hast.
An meiner Uni ist das zumindest so.

von Student xyz (Gast)


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G. P. schrieb:
> Student xyz schrieb:
>> Wäre man nach der Urkunde arbeitslos, wenn man nicht direkt schon einen
>> Arbeitsvertrag zum Unterschreiben hat?
>
> Ja.
> Ich habe sogar schon aus unterschiedlichen Quellen gehört, dass man sich
> am besten direkt nach dem Hochschulabschluss arbeitslos melden sollte!
> (Auch wenns im Optimalfall nur für kurze Zeit ist)
> Die genauen Gründe dafür weiß ich jetzt nicht mehr, da es mich nicht
> betreffen wird, aber kannst ja mal googeln.
>
>> Obwohl man noch als Student
>> eingeschrieben ist?
>
> Du wirst sofort exmatrikuliert sobald du dein Zeugnis bekommen hast.
> An meiner Uni ist das zumindest so.

Dank Dir!
Ist es unbedingte Pflicht, sich in einem solchen Fall arbeitslos zu 
melden, direkt nach der Exmatrikulation (falls also nicht sofort ein 
Arbeitsvertrag vorliegt)?

Grüße

von Mike R. (thesealion)


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Pflicht ist es meines Wissens nach nicht (Zu mindestens so lange du 
keine Unterstützung vom Staat willst).

Aber natürlich musst du genug Geld haben für deinen laufenden Kosten und 
die Krankenversicherung.

von Alexander (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Sollte man sich jetzt schon bewerben, sodass der Übergang nahtlos ist?

Ich würde bereits die Augen nach potentiellen Stellen offen halten. Wenn 
du zB beim Konzern bereits eine spannende Stelle siehst, würde ich mich 
bewerben. Das kann das nämlich durchaus einige Monate dauern.

Bei mir bei Bosch hat es damals mehr als 6 Monate gedauert.

Allerdings würde ich noch nicht in Panik geraten. Auch wäre ich am 
Anfang wählerisch bei den Bewerbungen in der Zuversicht, einen guten Job 
innerhalb der nächsten 6 Monate zu erhalten.

Viel Erfolg!

Gruß,

von Claus M. (energy)


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Vermutlich kann er sich nicht arbeitslos sondern nur arbeitssuchend 
melden.

Früher als 3 Monate vor Ende würde ich nicht anfangen mit Bewerbungen.

von Wühlhase (Gast)


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Was studiert man eigentlich um dann solche Fragen zu 
stellen...Soziologie? Gender Studies?

Was machst du eigentlich, wenn du eine Aufgabe bekommst zu der dein Prof 
in seinem Skript mal keine Formel zu stehen hat? Und du Wikipedia nicht 
verstehst weil du die Formel aus der mathematischen Herleitung nicht 
herauslesen kannst?

von Geheim (Gast)


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Du kannst auf jeden Fall mal anfangen, eine Liste zu erstellen mit 
Firmen, bei denen Du Dich bewerben wirst wollen.

Im Optimalfall hat die Liste mehr als 300 Einträge, jeweils mit direktem 
Link  zur Homepage-Unterseite mit den Stellenangeboten. Wenn Du Dich 
dann bewerben willst, nimmst Du die Liste her und schaust nach passenden 
Angeboten.

So eine Liste zu erstellen dauert mehrere Wochen. Die ersten 20 oder 30 
hast Du in 1 Stunde beieinander. Leider bewerben sich bei diesen Firmen 
auch die meisten anderen. Also erweitere Deine Liste nach und nach.

von Student xyz (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Was studiert man eigentlich um dann solche Fragen zu
> stellen...Soziologie? Gender Studies?
>
> Was machst du eigentlich, wenn du eine Aufgabe bekommst zu der dein Prof
> in seinem Skript mal keine Formel zu stehen hat? Und du Wikipedia nicht
> verstehst weil du die Formel aus der mathematischen Herleitung nicht
> herauslesen kannst?

Ich sitze momentan an meiner Masterarbeit und an dieser arbeite ich 
ingenieurmäßig. Mein Kollege geht mir nur langsam auf die Nerven. Nur 
weil ich die Experten hier mal in der Kaffeepause anschreibe, heißt das 
noch lange nicht, dass ich unselbstständig bin.

Grüße

von Geheim (Gast)


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Nachtrag zum vorigen Post:
- Sei nicht zu wählerisch bei der Auswahl der Firmen
- Denke immer dran: Lieber zu einer x-beliebigen unbekannten Firma, als 
zu einem Verleiher
- Schau in Deiner direkten Nachbarschaft (mit Google Maps) bzw. im 
Umfeld: dann müsstest Du nicht umziehen

von Alexander (Gast)


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Geheim schrieb:
> Denke immer dran: Lieber zu einer x-beliebigen unbekannten Firma, als zu
> einem Verleiher

Vollkommen richtig. Leiher ist die allerletzte Wahl.

Meine Ansicht:
Lieber auf einen Job 2 Monate warten, der dafür spannend ist und 
erfüllend klingt, als 2 Monate vor Studiumabschluss einen Job annehmen, 
der nur dritte Wahl wäre, aber man dafür in trockenen Tüchern ist.

Gruß,

von Student xyz (Gast)


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Geheim schrieb:
> Nachtrag zum vorigen Post:
> - Sei nicht zu wählerisch bei der Auswahl der Firmen
> - Denke immer dran: Lieber zu einer x-beliebigen unbekannten Firma, als
> zu einem Verleiher
> - Schau in Deiner direkten Nachbarschaft (mit Google Maps) bzw. im
> Umfeld: dann müsstest Du nicht umziehen

Danke,

würdest Du lieber in der Nähe bleiben und suchen oder wäre es Dir egal, 
ob Du bundesweit zum Einsatz kommst?

Grüße

von Student xyz (Gast)


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Wo wir schon einmal dabei sind...

Wie sehen die Jobchancen in Elektrotechnik (Master) aus?
sagen wird mit Praktika aber ohne Berufserfahrung.


Grüße

von Guest (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Sollte man sich jetzt schon bewerben, sodass der Übergang nahtlos ist?

Ja.

Student xyz schrieb:
> Wenn man also die Urkunde (zum Master) bekommt, man direkt den
> Arbeitsvertrag unterschreiben kann.

Nein den Arbeitsvertrag hast du zu dem Zeitpunkt der Urkundenuebergabe 
schon lang unterschrieben.

Student xyz schrieb:
> Ein lockerer Kollege (nicht böß gemeint) sagte, dass er sich erst
> bewirbt, wenn er die (Master-)Urkunde überreicht bekommt.

Gott nein! Die Unis brauchen teilweise ein halbes Jahr fuer die 
Ausstellung der Urkunde, nach Abgabe (und Verteidigung) der 
Abschlussarbeit. Spaetestens 2 Monate vor Abgabe solltest du in das 
letzte Bewerbungsgespraech gehen damit das noch puenktlich was wird. 6 
Monate vorher ist gut frueh aber man kann schon anfangen den Markt zu 
erkunden.

Ich hatte meinen Vertrag 4 Monate vor Abgabe unterschrieben.

von Alexander (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Wie sehen die Jobchancen in Elektrotechnik (Master) aus?
> sagen wird mit Praktika aber ohne Berufserfahrung.

Passt schon. Ein wenig mehr Selbstvertrauen würde dir allerdings gut 
tun.

Gruß,

von Student xyz (Gast)


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Alexander schrieb:
> Student xyz schrieb:
>> Wie sehen die Jobchancen in Elektrotechnik (Master) aus?
>> sagen wird mit Praktika aber ohne Berufserfahrung.
>
> Passt schon. Ein wenig mehr Selbstvertrauen würde dir allerdings gut
> tun.
>
> Gruß,

Danke für die Aufmunterung, bin wie gesagt im Stress der Masterarbeit.

Grüße

von Alexander (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Danke für die Aufmunterung, bin wie gesagt im Stress der Masterarbeit.

Welche Fachrichtung, welches Thema? Hardware oder Software?

von Geheim (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Geheim schrieb:
>> Nachtrag zum vorigen Post:
>> - Sei nicht zu wählerisch bei der Auswahl der Firmen
>> - Denke immer dran: Lieber zu einer x-beliebigen unbekannten Firma, als
>> zu einem Verleiher
>> - Schau in Deiner direkten Nachbarschaft (mit Google Maps) bzw. im
>> Umfeld: dann müsstest Du nicht umziehen
>
> Danke,
>
> würdest Du lieber in der Nähe bleiben und suchen oder wäre es Dir egal,
> ob Du bundesweit zum Einsatz kommst?
>
> Grüße

Ich würde in der Nähe bleiben, da ich im abbezahlten Eigenheim lebe ;-)

Und Du? Als Absolvent würde ich zunächst versuchen, um einen Umzug 
herumzukommen. Ist ja auch mit Aufwand und Kosten verbunden: Erst mal 
was finden, dann umziehen, eventuell noch Möbel kaufen usw.

Und beim ersten Job bleibt man in der Regel eh nur 2 - 4 Jahre.

von Student xyz (Gast)


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Alexander schrieb:
> Student xyz schrieb:
>> Danke für die Aufmunterung, bin wie gesagt im Stress der Masterarbeit.
>
> Welche Fachrichtung, welches Thema? Hardware oder Software?

Die Vertiefung ist elektrische Energietechnik. Elektrische Netze 
interessiert mich am meisten. In diesem Bereich möchte ich auch 
beruflich was machen.


Grüße

von Geheim (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Danke für die Aufmunterung, bin wie gesagt im Stress der Masterarbeit.

Masterarbeit hat höhere Priorität. Habe erst nach Abgabe angefangen mit 
der Jobsuche. Dadurch Lücke von 4 Monaten zwischen Studium und erstem 
Job, aber das ist kein wirkliches Problem.

von Student xyz (Gast)


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Es gab bei uns letze Woche wieder so eine Diskussion um die sogenannte 
"Berufserfahrung".
Hat man ohne Berufserfahrung und exakt gut im Masterabschluss in der 
Energietechnik gute Chancen oder eher nicht.

An meiner Uni (ja, Eigenlob stinkt) sind die Energietechniker mit "gut" 
wirklich top. Die kennen von den Kraftwerken bis zur power control and 
stabilization alles. Ich will nur sagen, dass es ungerecht ist, nur zu 
schauen ob da eine 1,x steht, ansonsten weg usw.


Grüße

von Geheim (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Wie sehen die Jobchancen in Elektrotechnik (Master) aus?
> sagen wird mit Praktika aber ohne Berufserfahrung.

Ich denke, die Chancen steigen linear zum Aufwand, den Du bereit bist, 
bei der Bewerbung/Jobsuche zu betreiben. Je weniger Aufwand, umso 
kleiner wird Deine Auswahlmöglichkeit sein.

Bedenke auch, dass der erste Job nicht unbedingt beim "Traumarbeitgeber" 
sein muss. Um wirkliche Gehaltssprünge zu machen, musst Du sowieso 
kündigen; außer Du kommst gleich in einen IGM Betrieb.

von Cerberus (Gast)


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Schaut euch mal in der Jobbörse und zwar im Bewerber-Pool
eure Akademiker-Kollegen an und was die so nach dem Studium
gearbeitet haben. Bei einigen könnt ihr das Kotzen bekommen.
Wer sich nicht (rechtzeitig) verkaufen kann, den bestraft das
Leben. Die Strukturen auf dem Arbeitsmarkt sind da gnadenlos
bedingungsfeindlich. Abschluss allein reicht da nicht und
ob die Informationen einer Bewerbung einem Entscheider reichen,
erfährt man auch so gut wie nie. Von wegen Fachkräftemangel.
Schon bei den Noten macht das den Eindruck, Betriebe haben
einen internen Numerus Clausus.
Was dann noch so alles gewertet wird, weiß Gott allein.
Allerdings kennt Gott Gnade - bei Personalern ist das ein
Fremdwort. ;-b

von Student xyz (Gast)


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Geheim schrieb:
> Und Du? Als Absolvent würde ich zunächst versuchen, um einen Umzug
> herumzukommen. Ist ja auch mit Aufwand und Kosten verbunden: Erst mal
> was finden, dann umziehen, eventuell noch Möbel kaufen usw.

Bundesweit wäre für mich erst einmal kein Problem, hauptsache ich komme 
bei einem Übertragungsnetzbetreiber unter.
Bei welchem Übertragungsnetzbetreiber hat man IGM Tarif?


Grüße

von Geheim (Gast)


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Cerberus schrieb:
> Schaut euch mal in der Jobbörse und zwar im Bewerber-Pool
> eure Akademiker-Kollegen an und was die so nach dem Studium
> gearbeitet haben. Bei einigen könnt ihr das Kotzen bekommen.

Die haben aber bestimmt nicht hier nach Tipps gefragt und sie befolgt, 
sonst hätten sie einen Job! ;-)

von Bernd der Löter (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Ich sitze momentan an meiner Masterarbeit und an dieser arbeite ich
> ingenieurmäßig

Was soll das heissen, du arbeitest ingenieurmäßig? Du koordinierst und 
bekommst die Arbeit von einem Inder geschrieben?

von Student xyz (Gast)


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Bernd der Löter schrieb:
> Student xyz schrieb:
>> Ich sitze momentan an meiner Masterarbeit und an dieser arbeite ich
>> ingenieurmäßig
>
> Was soll das heissen, du arbeitest ingenieurmäßig? Du koordinierst und
> bekommst die Arbeit von einem Inder geschrieben?

Der war gut. Nein, ich lese Datenblätter und arbeite mich ein, löse 
Probleme eigenständig ohne sofort zum Betreuer zu rennen.

Grüße

von Wühlhase (Gast)


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Selbständigkeit, sowohl im Handeln als auch im Denken, hast du hier nun 
nicht gerade gezeigt.

Bei mir lief das im Bachelorstudium so, daß mir mein Betreuer sofort 
nach dem Kolloquium eine vorläufige Bestätigung über den erfolgreichen 
Abschluß meines Studiums in die Hand gedrückt hat. Und es würde mich 
sehr wundern, wenn das bei dir anders gewesen wäre. Und im Master wird 
es dann wohl genauso sein.
Und mit dem Wisch kannst du dich sehr wohl bewerben.

Da du ja nun Masterand bist solltest du dieses Prozedere also kennen. 
Warum also stellst du hier deine Unfähigkeit, dir Informationen zu 
beschaffen, zur Schau? Hier kann das eh keiner genau wissen, deine 
direkte Quelle wäre das Prüfungsamt deiner Hochschule.

Selbst wenn du keine vorläufige Bestätigung bekommst: Egal wo du dich 
bewirbst, werden die Firmen das Problem mit der Wartezeit auf Akten 
kennen. Über so was kann man reden. Da du ja schon einen Bachelor hast 
darfst du die Berufsbezeichnung Ingenieur tragen, ergo die Firma dich 
als solchen einstellen. Mit einer Immatrikulationsbescheinigung, daß du 
so und so viele Semester im Master studiert hast, kannst du immerhin 
deine Studientätigkeit nachweisen wenn es sein muß.
Und auf ernste Projekte wird man dich eh nicht sofort loslassen, auch du 
wirst erst einmal eingearbeitet werden müssen. Bis dahin hat dir deine 
Hochschule auch drei Urkunden ausgestellt.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Student xyz schrieb:
> Sollte man sich jetzt schon bewerben, sodass der Übergang nahtlos ist?

Ja, aber nur in Firmen die einen "kennen"!

von Werklstudent (Gast)


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Kannst du dir eigentlich schon selbstständig die Schuhe binden oder 
macht das noch deine Kindergartentante?

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Claus M. schrieb:
> Vermutlich kann er sich nicht arbeitslos sondern nur arbeitssuchend
> melden.

Ja, so wird es laufen. Es sein denn der TE hat bereits eine 
Berufsausbildung und will wieder in dem Bereich arbeiten. Als 
Hochschulabsolvent hat man aber keine Berufsausbildung. Man darf die 
Hosen runterlassen und sich ums SGB2 bewerben.

edith:
@TE: Der nahtlose Übergang ist tatsächlich Sinnvoll, denn du mußt dich 
nach dem Ende des Studiums freiwillig bei einer Krankenkasse versichern. 
Das sind aktuell um die 200 Euro/Monat an Beitrag.

: Bearbeitet durch User
von Student xyz (Gast)


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Alles klar.

Eine andere Frage noch:
Ist es generell ein KO Kriterium, wenn man sich auf eine 
Elektroingenieurstelle in einem anderen Bundesland bewirbt?

Nehmen wir einmal an man beweirbt sich bei 50Hz Transmission in Berlin 
und wohnt in NRW. Wird dann eher der Bewerber genommen, der auch in 
Berlin wohnt? Oder entscheidet das nur minimal?


Grüße

von Alexander (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Ist es generell ein KO Kriterium, wenn man sich auf eine
> Elektroingenieurstelle in einem anderen Bundesland bewirbt?
>
> Nehmen wir einmal an man beweirbt sich bei 50Hz Transmission in Berlin
> und wohnt in NRW. Wird dann eher der Bewerber genommen, der auch in
> Berlin wohnt? Oder entscheidet das nur minimal?

ok, jetzt wird es langsam peinlich...

von Student xyz (Gast)


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Alexander schrieb:
> Student xyz schrieb:
>> Ist es generell ein KO Kriterium, wenn man sich auf eine
>> Elektroingenieurstelle in einem anderen Bundesland bewirbt?
>>
>> Nehmen wir einmal an man beweirbt sich bei 50Hz Transmission in Berlin
>> und wohnt in NRW. Wird dann eher der Bewerber genommen, der auch in
>> Berlin wohnt? Oder entscheidet das nur minimal?
>
> ok, jetzt wird es langsam peinlich...

Wieso peinlich?
Ich will nur wissen, zu wieviel Prozent das mitentscheidet.

Grüße

von Ehemaliger Student (Gast)


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Bei uns spielt der aktuelle Wohnort des Bewerbers so gut wie keine 
Rolle. Wenn der "Neue" natürlich schon Familie hat und der 
Lebenspartner/Frau/Freundin/... auch schon arbeitet, sollte schon eine 
gute Erklärung vorhanden sein, wie das im Falle einer Einstellung gelöst 
werden soll. Wie haben aber bei uns auch etliche Wochenend-Pendler mit 
Familie. Ist alles kein Problem. Kommt aber sicher auf den potentiellen 
Arbeitgeber an. Aber warum nicht auch da bewerben, wo man vielleicht 
dann doch nicht hingeht. Zumindest bringt es einem Erfahrung!

Also bloß keine Panik bekommen. Schon mal die Augen aufhalten, ob sich 
irgendwo was passendes bietet. Und dann schon mal anfangen, die 
Bewerbungsmappe (kann natürlich in der heutigen Zeit auch eine 
elektronische sein) füllen. Dann bist Du im Fall der Fälle vorbereitet!

Falls bei deinen Praktika schon ein potentieller Arbeitgeber dabei war, 
hier unbedingt am Ball bleiben. Vielleicht mal unverfänglich anrufen bei 
den alten Kollegen/Betreuern, ob in der nächsten Zeit Bedarf besteht. 
Vitamin B hilft auch hier noch immer weiter.

Und jetzt noch viel Erfolg bei der Master-Arbeit!!

von Wühlhase (Gast)


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Bist du hochbegabt?

Denn wenn du deinen Master mit 12 oder so abschließt wären deine Fragen 
gleich viel plausibler...

von Student xyz (Gast)


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Ehemaliger Student schrieb:
> Bei uns spielt der aktuelle Wohnort des Bewerbers so gut wie keine
> Rolle. Wenn der "Neue" natürlich schon Familie hat und der
> Lebenspartner/Frau/Freundin/... auch schon arbeitet, sollte schon eine
> gute Erklärung vorhanden sein, wie das im Falle einer Einstellung gelöst
> werden soll. Wie haben aber bei uns auch etliche Wochenend-Pendler mit
> Familie. Ist alles kein Problem. Kommt aber sicher auf den potentiellen
> Arbeitgeber an. Aber warum nicht auch da bewerben, wo man vielleicht
> dann doch nicht hingeht. Zumindest bringt es einem Erfahrung!
>
> Also bloß keine Panik bekommen. Schon mal die Augen aufhalten, ob sich
> irgendwo was passendes bietet. Und dann schon mal anfangen, die
> Bewerbungsmappe (kann natürlich in der heutigen Zeit auch eine
> elektronische sein) füllen. Dann bist Du im Fall der Fälle vorbereitet!
>
> Falls bei deinen Praktika schon ein potentieller Arbeitgeber dabei war,
> hier unbedingt am Ball bleiben. Vielleicht mal unverfänglich anrufen bei
> den alten Kollegen/Betreuern, ob in der nächsten Zeit Bedarf besteht.
> Vitamin B hilft auch hier noch immer weiter.
>
> Und jetzt noch viel Erfolg bei der Master-Arbeit!!

Vielen Dank.

Grüße

von Student xyz (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Bist du hochbegabt?
Noch nicht getestet, denke nicht.

> Denn wenn du deinen Master mit 12 oder so abschließt wären deine Fragen
> gleich viel plausibler...

Bin leider (schon) 22. Habe während des Bachelors parallel ein Paar 
Masterklausuren gemacht und die Masterarbeit baut auf meiner 
Bachelorarbeit auf.
Aber bis auf Elektrotechnik/Physik noch keine Fragen ans Leben gehabt. 
:-)
Nunja, jetzt steht bald die Berufswelt an.


Grüße

von Jo S. (Gast)


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Alexander schrieb:
> Das kann nämlich durchaus einige Monate dauern.
> Bei mir bei Bosch hat es damals mehr als 6 Monate gedauert.

Große Unternehmen empfehlen, die Bewerbung 3-4 Monate vor dem geplanten 
Arbeitsbeginn einzureichen. Bei Initiativbewerbungen würde ich 4-6 
Monate empfehlen. Den gewünschten Starttermin mit angeben. Bei 
Großunternehmen werden täglich Personalanforderungen gestellt. Wenn man 
bereits auf der Bewerberliste steht und die Stellenanforderungen 
erfüllt, hat man gute Chancen.

Bei kleineren Firmen ist die Vorlaufzeit kürzer. Generell das Bewerben 
nicht zu lange hinaus schieben. Bewirbt man sich auf eine konkrete 
Stellenausschreibung, kann man auch mit 2-3 Monaten Vorlauf rechnen. 
Personalplanungen sind nicht kurzfristig angelegt.

Spätestens ein halbes Jahr vor Studienende sollte man beginnen, den 
Arbeitsmarkt regelmäßig intensiv zu beobachten. Wo werden von welchen 
Firmen welche Qualifikationen gesucht.

Aktuell ist die Lage hervorragend. 5 Jahre in Folge 
Wirtschaftsaufschwung (das gab es in den letzten 4 Jahrzehnten noch 
nie). Die Prognosen für 2018 sind gut. Nutzt die Chancen! Man weiß 
nicht, wie lange es noch weiter geht. Wenn ein Einbruch kommt, kann eine 
eben so lange Wirtschaftsflaute folgen.

Jetzt keine Zeit verschwenden, sondern schnellstmöglich in den Beruf 
starten!

Arbeitslosmeldung: ist z.Z. unerheblich - allg. vielleicht für 
Rentenzeiten interessant.

@Fragensteller

Viel Erfolg!

     Jo S.

von Jo S. (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Was studiert man eigentlich um dann solche Fragen zu
> stellen...Soziologie? Gender Studies?
>
> Was machst du eigentlich, wenn du eine Aufgabe bekommst zu der dein Prof
> in seinem Skript mal keine Formel zu stehen hat? Und du Wikipedia nicht
> verstehst weil du die Formel aus der mathematischen Herleitung nicht
> herauslesen kannst?

Dein Beitrag ist nutzlos.

Mach dich nützlich!   ;)

Jo S.

von Jo S. (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Bei welchem Übertragungsnetzbetreiber hat man IGM Tarif?

Wenn Tarifbindung vorhanden, dann evtl. IG BCE oder Ver.di

von Jo S. (Gast)


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Bernd der Löter schrieb:
> Student xyz schrieb:
>> Ich sitze momentan an meiner Masterarbeit und an dieser arbeite ich
>> ingenieurmäßig
>
> Was soll das heissen, du arbeitest ingenieurmäßig? Du koordinierst und
> bekommst die Arbeit von einem Inder geschrieben?

Bernd ist halt nur zum Löten geeignet - nicht für ingenieurmäßige 
Arbeiten.   ;)

von Jo S. (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Nehmen wir einmal an man beweirbt sich bei 50Hz Transmission in Berlin
> und wohnt in NRW. Wird dann eher der Bewerber genommen, der auch in
> Berlin wohnt?

Unterstellen wir einmal, daß du nicht täglich aus NRW nach Berlin 
pendeln wirst. :)  Dann ist es völlig egal. Vermutlich werden sogar 
Nichtberliner bevorzugt.  ;)

von Jo S. (Gast)


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Student xyz schrieb:
> Bin leider (schon) 22. Habe während des Bachelors parallel ein Paar
> Masterklausuren gemacht und die Masterarbeit baut auf meiner
> Bachelorarbeit auf.

Wenn die Altersangabe stimmt, dann nutze die gegebenen Chancen!

Orientiere dich nicht nur auf die Energieübertragung (DL), sondern auch 
an den diesbezüglichen Herstellern. Die Boomphase bei der Energie ist 
leider schon vorbei. Ein heißes Thema ist jetzt die Elektromobilität. 
Bewirb dich vor allem bei den Fahrzeugherstellern und deren großen 
Zulieferern (inkl. Ladestationen).

Auch wenn deine Studiumsausrichtung und die Abschlußarbeiten nicht 
direkt mit E-Mobilität korrelieren, das macht überhaupt nichts. Du hast 
bereits bewiesen, daß du dir Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen kannst 
und Aufgaben erfolgreich lösen kannst. Nur das zählt!

Master-Ingenieur mit 22 = super!

Akzeptiere nur große Unternehmen mit weltweitem Prestige!
Daimler, Audi, BMW, VW, Bosch, Conti., etc.

Arbeitsort möglichst an der Firmenzentrale oder in Forschungszentren. 
Sortiere mittelmäßige Standorte aus.
Gehalt im ersten Jahr (München, Stuttgart, nahegelegene 
Forschungsstandorte): nicht unter 60.000 €, Ziel 65.000 €.
Nach 5 Jahren > 100.000€. Mit 30 bist du in einer leitenden Funktion mit 
> 150.000 €.

Ich meine das ernsthaft - kenne mehrere Personen mit einer solchen 
Laufbahn. Nutze die Vorteile, die du dir gegenüber anderen erarbeitet 
hast!

Weiterhin viel Erfolg!

   Jo S.

von Student xyz (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Orientiere dich nicht nur auf die Energieübertragung (DL), sondern auch
> an den diesbezüglichen Herstellern. Die Boomphase bei der Energie ist
> leider schon vorbei. Ein heißes Thema ist jetzt die Elektromobilität.
> Bewirb dich vor allem bei den Fahrzeugherstellern und deren großen
> Zulieferern (inkl. Ladestationen).

Vielen Dank Jo!
Ja, das habe ich schon auf der Berufsmesse an meiner Uni mitbekommen. 
Dieses Thema der Elektromobilität würde mich auch reizen.
Könntest Du mir ein Paar gute Unternehmen empfehlen?


Grüße

von Jo S. (Gast)


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hab ich oben schon gemacht ;)
alle Großen der Branche
auch ZF, Faun, P3 Group, etc.
suchen!  ;)

von Kolja L. (kolja82)


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G. P. schrieb:
> Du wirst sofort exmatrikuliert sobald du dein Zeugnis bekommen hast.

Ja, bei uns auch.
Damit ist dann auch das Semesterticket ungültig und ich musste die 
letzte Fahrt nach Hause schwarz fahren.

von Po (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Master-Ingenieur mit 22 = super!

Total grün hinter den Ohren. Ein Papier in der Hand macht einen noch 
nicht zum Ingenieur!

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