Forum: Haus & Smart Home Vorteile eines DC-Netzes?


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von Stephan S. (outsider)


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In letzter Zeit liest man immer wieder Berichte, dass DC-Netze die 
AC-Netze ablösen könnten. Als Argument dafür wird dann angeführt, dass 
eh alles DC ist. Computer, Router, Smartphone, Solarmodule, E-Auto.

Ich frage mich dann aber immer: bringt das wirklich was? Es ist ja nicht 
so, dass alle direkt mit einem Netz mit einer Einheitsspannung versorgt 
werden könnten. Die Kleingeräte bräuchten dann halt einen DC/DC Wandler 
in der Wandwarze, Computer und Laptops DC/DC Netzteile, das E-Auto ein 
DC/DC Ladegerät, da die Akkuspannung ja auch vom Ladestand abhängt und 
dass man die Energie der Solarmodule effizient nutzen kann, bräuchten 
die nach wie vor einen MPP Tracker, der wieder einen DC/DC Wandler hat 
und die Spannung bei MPP auf das wandelt was im Netz sinnvoll ist.

Würde man mit diesen DC/DC Wandlern echt einen so viel höheren 
Wirkungsgrad haben als bei AC/DC und DC/AC, dass sich lohnen würde die 
Nachteile des DC Netzes in Kauf zu nehmen? Und wie realistisch schätzt 
ihr es ein, dass so etwas tatsächlich kommt, wo man es nicht mal schafft 
einen kompakteren, leistungsfähigen und verpolungssicheren Schuko Ersatz 
einzuführen?

von m.n. (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> Und wie realistisch schätzt
> ihr es ein, dass so etwas tatsächlich kommt,

Definitiv 0%

von Peter M. (r2d3)


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Von welcher Netzebene sprichst Du?

Bei DC-Netz denke ich an

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstrom-%C3%9Cbertragung

während Deine Beispiele eher im Niederspannungsbereich zu finden sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz

von k.A. (Gast)


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Ein 24 V DC Netz in der Wohnung mit "Akku-USV" hilft Stromausfälle zu 
kaschieren. Andere Vorteile sehe ich nicht (ein großes Netzteil tauscht 
die 230 V Seite in den Gerätestromversorgungen in einen 24 V Eingang).

von Stephan S. (outsider)


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von Mani W. (e-doc)


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Stephan S. schrieb:
> Würde man mit diesen DC/DC Wandlern echt einen so viel höheren
> Wirkungsgrad haben als bei AC/DC und DC/AC, dass sich lohnen würde die
> Nachteile des DC Netzes in Kauf zu nehmen?

https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjMr6LvpeDYAhUF_ywKHe2QDqYQFgg3MAI&url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FTransformator&usg=AOvVaw391b5ps4bTyxMv-YyTynyb

von Horst (Gast)


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Du bekommst schon reichlich Probleme bevor Du überhaupt an die Wandlung 
denken mußt.
Welchs Spannung willst Du nehmen? Bei eine kleinen Spoannung tut jeder 
Zentimeter Leitungswiderstand weh, bei einer hohen Spannung kämpfst Du 
überall wo gesteckt oder mechanisch geschaltet wird mit Lichtbögen.
Außerdem sollte man die höhere Gesundheitsgefahr bei Unfällen nicht 
außer Acht lassen.

Ich denke nicht, daß man über mehr als eine zentrale Versorgung für den 
ganzen IoT-Kram hinaus kommt, allerding muß ja da alles möglichst 
Drahtlos passieren.

Stephan S. schrieb:
> wo man es nicht mal schafft
> einen kompakteren, leistungsfähigen und verpolungssicheren Schuko Ersatz
> einzuführen?

Wozu brauchst Du den? Ich meine wirklich brauchen, nicht wollen.
Wo SchuKo nicht reicht nimmt man CEE.

von Dhonn (Gast)


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AC ist eine Verschwörung der Illuminaten um den armen redlichen Arbeiter 
zu knechten, und weil es Leute gibt die das durchschauen werden jedes 
Jahr Billionen Tonnen Gift von Chemtrails versprüht.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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In im Vergleich dazu kleinen Bereichen geht das ja ganz schnell,
dass man bestehende Systeme eben mal schnell abschafft,
siehe DVBT, analog-SAT, ISDN (...)

das ganze verursacht ja letztlich Hauptsächlich Kosten
beim Verbraucher und nicht beim Betreiber.
'ne andere Modulationsart am Sender
kostet nun nicht sooo viel wie ein ganzes Stromnetz umzustricken.

von daher ist das o.g. keine win-win sondern eine
"win-Verarsche" Situatuion

von Horst (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> von daher ist das o.g. keine win-win sondern eine
> "win-Verarsche" Situatuion

DVBT2 ist definitiv nur Win für die Industrie.
Für ISDN uns analog-Sat gibt es wenigstens glaubwürdige Erklärungen.

von Horst (Gast)


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Man würde sich halt pro Gerät mind. 4 Dioden und einen dicken Elko 
sparen... Außerdem bräuchte man keine pfc mehr und die EMV Geschichte 
wird in geringen Teilen auch einfacher.
Die Nachteile wurden bereits genannt.
Meine Meinung: "Es bleibt alles so wie es ist!"

von Lukas T. (tapy)


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Stephan S. schrieb:
> In letzter Zeit liest man immer wieder Berichte, [..]

Wo denn? Ich gebe ja zu, dass ich aus Grunden des Amüsements regelmäßig 
Berichte lese, die Erde sei Flach, aber Gleichstrom kam schon länger 
nicht mehr.

Ein Problem sind auch leicht feuchte Wände und beschädigte Isolierungen. 
Bei AC steht da die Wand ein bisschen (hochohmig) unter Spannung, das 
ist nicht schön, fällt aber 10 Jahre und länger nicht auf, bei DC siehst 
du recht schnell grünen "Schimmel" von den Heizungsrohren aufsteigen.

EMV wird übrigens eher zu einem größeren Problem, weil die Geräte 
relativ direkt an der riesigen Antenne des Hausetzes hingen und sicher 
nicht jeder ein faustgroßes Kondesatorpaket mit Sanftanlauf vorsehen 
wird.

von Carsten W. (eagle38106)


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Ich habe irgendwann in 2017 in der Zeitschrift Elektronik, oder einer 
anderen Publikation, die einem regelmäßig auf den Tisch flattert, einen 
interessanten Artikel über DC-Versorgung gelesen. Wenn ich mich recht 
erinnere, dann wurden dort folgende Aussagen gemacht:

* Es ging dabei um die Versorgung von Werkzeugmaschinen mit DC.
* Eine zentrale Bereitstellungen von Gleichspannung ist effizienter.
* Eine Rückspeisung in eine zentrale DC Versorgung ist einfacher.
* Die Blindleistungskompensation könnte bei passender Auslegung 
entfallen.
* Das Abschalten und Trennen unter Last will man elektronisch 
beherrschen können.

Es wurde aber klar zum Ausdruck gebracht, daß dies nur Insellösungen für 
den Endverbraucher sein können und daß die Versorgung der 
Betriebsstätten weiterhin per Hochvolt AC stattfinden wird.

von chris (Gast)


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m.n. schrieb:
> Definitiv 0%

Definitv nicht 0% ;)

Horst schrieb:
> DVBT2 ist definitiv nur Win für die Industrie.

Joar das hat aber andere Ursachen denn ab 2022 wird FreeTV zu PAY-TV für 
70€ /Sendergruppe. Das Bundeskartellamt handelte mit den Privaten / 
Öffentlichen Sendern eine Vereinbarung aus, dass Dies bis auf SD bis 
2022 unberührt bleibe. Bei HD darf entsprechend schon gelöhnt werden. Ab 
2022 ist dann auch SD PAY-TV = 70€/Monat/Sendergruppe für Schrott 
herrlich nicht wahr da sind die 50€/Quartal nen Lacher

Horst schrieb:
> Welchs Spannung willst Du nehmen? Bei eine kleinen Spoannung tut jeder
> Zentimeter Leitungswiderstand weh, bei einer hohen Spannung kämpfst Du
> überall wo gesteckt oder mechanisch geschaltet wird mit Lichtbögen.

230eff AC = 230V DC ergo bei Rx ergibt den gleichen Strom bei AC 
zusätzlich die Blind/Scheinanteile die fallen bei DC komplett weg...

von Michael R. (fisa)


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chris schrieb:
> 230eff AC = 230V DC ergo bei Rx ergibt den gleichen Strom bei AC

Das mit den Lichtbögen hast überlesen, oder? Das ist eins der 
KO-Kriterien

von Falk B. (falk)


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@Stephan S. (outsider)

>In letzter Zeit liest man immer wieder Berichte, dass DC-Netze die
>AC-Netze ablösen könnten.

Jaja.

> Als Argument dafür wird dann angeführt, dass
> eh alles DC ist. Computer, Router, Smartphone, Solarmodule, E-Auto.

Dumm nur, daß das alles sehr unterschiedliche Spannungen und 
Leistungaklassen sind.

>Ich frage mich dann aber immer: bringt das wirklich was?

Viele Probleme ;-)

>werden könnten. Die Kleingeräte bräuchten dann halt einen DC/DC Wandler
>in der Wandwarze,

Und wo ist da der Vorteil zur AC/DC Wandwarze?

>Würde man mit diesen DC/DC Wandlern echt einen so viel höheren
>Wirkungsgrad haben als bei AC/DC und DC/AC, dass sich lohnen würde die
>Nachteile des DC Netzes in Kauf zu nehmen?

Nö.

>Und wie realistisch schätzt
>ihr es ein, dass so etwas tatsächlich kommt, wo man es nicht mal schafft
>einen kompakteren, leistungsfähigen und verpolungssicheren Schuko Ersatz
>einzuführen?

3,1415927%

von Falk B. (falk)


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@ k.A. (Gast)

>Ein 24 V DC Netz in der Wohnung mit "Akku-USV" hilft Stromausfälle zu
>kaschieren.

Kaum. Schon mal über die nötigen Kupferquerschnitte bei nennenswerter 
Leistung nachgedacht. Allein schon die Ami-Netze mit 115VAC sind mit 
doppeltem Querschnitt und Strom deutlich im Nachteil.

von k.A. (Gast)


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Falk B. schrieb:
> @ k.A. (Gast)
>
>>Ein 24 V DC Netz in der Wohnung mit "Akku-USV" hilft Stromausfälle zu
>>kaschieren.
>
> Kaum. Schon mal über die nötigen Kupferquerschnitte bei nennenswerter
> Leistung nachgedacht. Allein schon die Ami-Netze mit 115VAC sind mit
> doppeltem Querschnitt und Strom deutlich im Nachteil.

Auch dir sollte klar sein, daß ich keine Versorgung von Großgeräten 
meinen dürfte. Oder bei dir Licht/ TV/ Computer/ Internet nur wenn alle 
Herdplatten und die Waschmaschine läuft? Echt mal...  :)

von k.A. (Gast)


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k.A. schrieb:
> Oder bei dir

Oder geht bei dir ...

von cutter (Gast)


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Also an den Gleichrichtern fallen bei AC 1,4V von 230V ab, das würde bei 
DC wegfallen, denn der Rest bleibt gleich.

Zu wenig um die Nachteile eines DC Netzes auszugleichen.

von oszi40 (Gast)


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cutter schrieb:
> denn der Rest bleibt gleich.

Statt x Netzteilen jetzt nur EINS? Wiki:Unter einem Single Point of 
Failure (kurz SPOF, englisch für etwa einzelne Stelle des Scheiterns) 
versteht man einen Bestandteil eines technischen Systems, dessen Ausfall 
den Ausfall des gesamten Systems nach sich zieht.

von Stephan S. (outsider)


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Ich kann mir das ja auch nicht vorstellen. Die Lichtbogenthematik macht 
alles unsicherer und Schutzeinrichtungen aufwendiger und teurer.

Horst schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> wo man es nicht mal schafft
>> einen kompakteren, leistungsfähigen und verpolungssicheren Schuko Ersatz
>> einzuführen?
>
> Wozu brauchst Du den? Ich meine wirklich brauchen, nicht wollen.
> Wo SchuKo nicht reicht nimmt man CEE.

Ich fände es schon toll, wenn ich mich drauf verlassen könnte, dass ich 
aus der 230 V Dose auch die 16 A entnehmen kann, mit der sie abgesichert 
ist. Aktuell ist das ein reines Glücksspiel. Bei mir selbst kann ich ja 
hochwertige Dosen installieren oder auch den "Campingstecker". Aber wenn 
ich mit meinem Auto mal wo anders mit 16 A laden wollte, dann ist die 
Wahrscheinlichkeit hoch, dass das zu Problemen führt. Kollegen von mir 
haben schon neue Ladekabel kaufen müssen, weil die Stecker einfach 
verbrannt sind an schlechten Schuko Dosen. Und das schon bei nur 10 A. 
Angeblich ist bei meinem Ladekabel ja ein Temperatursensor im Stecker 
verbaut, damit sollte das dann immerhin nicht mehr passieren, aber dann 
schaltet er halt ab und wenn ich nach Stunden zurück komme, ist der Akku 
noch genauso leer wie zuvor...

von chris (Gast)


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Michael R. schrieb:
> Das mit den Lichtbögen hast überlesen, oder? Das ist eins der
> KO-Kriterien

Nö hab ich nicht weil die Lichtbögen auch nur die gleiche Energie 
haben... ;) Na dann viel Spaß beim einstecken wenn mal ein 230V-Gerät 
nicht ausgeschaltet ist huiiiii pöse pöse sooo pöse.... Ich hoffe da du 
weißt das bei 230Veff ca 325V Spitze ankommen...

von m.n. (Gast)


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chris schrieb:
> Nö hab ich nicht weil die Lichtbögen auch nur die gleiche Energie

Du weißt wohl garnicht, was ein Lichtbogen ist.

von Mani W. (e-doc)


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m.n. schrieb:
> chris schrieb:
>> Nö hab ich nicht weil die Lichtbögen auch nur die gleiche Energie
>
> Du weißt wohl garnicht, was ein Lichtbogen ist.

Aus Erfahrung in früheren (tm) Jahren weiß ich, dass mit LS-Automaten
bei 48 Volt Gleichspannung der Lichtbogen bei 1KW NICHT abreißt, sondern
es hurtig weiter geht mit der Verschmorung desselben...

Bei einem 230 Volt System mit DC wären bei Lichtschaltern und LS
wesentlich weitere Funkenstrecken notwendig, vor allem bei
Steckdosen mit 2KW wäre dann bei direktem Abzug des Steckers mit
Lichtbögen und Verbrennungen zu rechnen, abgesehen von Mauerfeuchte
und Übergangswiderständen...

Es wäre einfach zu gefährlich wegen Brandgefahr und wegen
Kabelfraß!

von Niemand (Gast)


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@ m.n. du diskutierst gern mit Ahnungslosen? Kennst du nicht das 
Sprichwort: streite nie mit Ahnungslosen ähm Id_oten
Der hat doch da oben schon um kurz vor 21.00 Uhr keinen Plan bewiesen!

von hinz (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> In letzter Zeit liest man immer wieder Berichte, dass DC-Netze die
> AC-Netze ablösen könnten.

AC ist halt viel zu gefährlich. Frag Edison!

von Mani W. (e-doc)


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hinz schrieb:
> AC ist halt viel zu gefährlich. Frag Edison!

Und das gilt jetzt in Deinem Leben?

von Jemand (Gast)


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Hallo

wenn ich dich richtig verstehe denkst du über ein 24V Netz für "echte" 
Kleinverbraucher nach die höchstens so etwa 150W Leistung benötigen?

Auch dort denke ich das sich ein DC Netz nicht durchsetzen könnte, und 
zwar weniger (aber auch) aus elektrotechnischen Gründen, sondern weil 
nun mal die wenigsten mit Aufputzleitungen, Aufputzschaltern im 
Wohnbereich, neuen und sicherlich dann auch großen Steckersystemen usw. 
leben bzw. bezahlen wollen.

Warum verschieben den die meisten Nutzer bzw. Besitzer einer alten, 
streng genommen nicht mehr zulässigen (bitte jetzt nicht Korinthen 
kacken - die Details überlassen wir bitte den Versicherungsjuristen und 
nicht den Foren Hobbyjuristen) Elektroinstallation einen Umbau?
Doch nicht wegen einigen FI und etwas Kupferkabel - das ist mit einigen 
dutzend bis wenigen hundert Euro bezahlt und auch -theoretisch- (!) 
schnell angeschlossen und verlegt.
Aber neue Schlitze stemmen, die Kabel in ein neues Stockwerk sauber hoch 
bringen, die 1001 Überraschungen die  vor allem bei einen Altbau (die 
halbe Wand fällt einen entgegen, Bohren mit den Finger möglich -etwas 
übertrieben dargestellt) drohen...
Dann alles wieder sauber verputzen (nein nur Theoretiker denken das man 
als untrainierter Laie mal eben größere Flächen sauber verputzt kann), 
das notwendige nicht bei mir mich so verhasste Tapezieren und eventuelle 
anstreichen, die teuren neuen Steckdosen und Schalter die Frau dann 
meist verlangt (aber trotzdem jammert wie teuer das alles ist) und noch 
vieles andere mehr sorgen dafür das so ein Spaß sehr teuer, aufwendig, 
nervig und dreckig ist. Machen lassen ist unbezahlbar und der Dreck und 
Lärm bleibt selbst dann man in den sauren Apfel beißt und sein Geld in 
den Gierigen Hals der örtlichen Kleinunternehmen wirft.

Aber für ein angedachtes DC Stromsystem wäre genau das alles notwendig, 
anders würde es leider nicht akzeptiert werden. Einzelfälle mal 
abgesehen - aber die haben auch die Wasserleitungen aufputz... :)

mfg

Jemand

von chris (Gast)


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m.n. schrieb:
> Du weißt wohl garnicht, was ein Lichtbogen ist.

Doch Doch beim täglichen schwießen sieht man das sehr schön was n 
Lichtbogen...

Sogenannte LS-Schalter sind zwar bedingt für Gleichspannungen geeignet 
aber kannst ja mal überlegen was be AC den Lichtbogen verlöschen lässt. 
Scheinst wohl nicht zu wissen was AC/DC ist.. Nein keine alte 
australische Knastband

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo k.A.


>>>Ein 24 V DC Netz in der Wohnung mit "Akku-USV" hilft Stromausfälle zu
>>>kaschieren.
>>
>> Kaum. Schon mal über die nötigen Kupferquerschnitte bei nennenswerter
>> Leistung nachgedacht. Allein schon die Ami-Netze mit 115VAC sind mit
>> doppeltem Querschnitt und Strom deutlich im Nachteil.
>
> Auch dir sollte klar sein, daß ich keine Versorgung von Großgeräten
> meinen dürfte. Oder bei dir Licht/ TV/ Computer/ Internet nur wenn alle
> Herdplatten und die Waschmaschine läuft? Echt mal...  :)

Für "Kleingeräte" gibt es ja bereits Power over Internet (PoE) zur 
Versorgung.

Spannung ist was um 48V und die Leistung maximal zwei dutzend Watt. 
Dafür musst Du dann aber auch die LAN Leitung extra sorgfältig wählen 
und verlegen. Auch wenn "RJ45" Stecker verwendet werden.

Die Probleme dabei werden im Wikipedia Artikel 
https://de.wikipedia.org/wiki/Power_over_Ethernet durchaus beschrieben.

Wenn die Geräte noch kleiner werden und die Leitungen noch kürzer, gibt 
es ja noch USB. Aber ich habe persönlich schon Bauchschmerzen, wenn ich 
500mA über die Fitzelchen von USB-Adern schicken soll....solide ist das 
nicht wirklich.

Und ich habe schon einige "defekte" USB-Sticks geschenkt bekommen, die 
eigentlich ganz in Ordnug waren, aber halt eine ausreichend bemessene 
Leitung brauchten.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Horst (Gast)


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chris schrieb:
> Michael R. schrieb:
>> Das mit den Lichtbögen hast überlesen, oder? Das ist eins der
>> KO-Kriterien
>
> Nö hab ich nicht weil die Lichtbögen auch nur die gleiche Energie
> haben... ;

chris schrieb:
> Sogenannte LS-Schalter sind zwar bedingt für Gleichspannungen geeignet
> aber kannst ja mal überlegen was be AC den Lichtbogen verlöschen lässt.

Kann es sein, daß Du Dir selbst widersprichst? Oder plapperst Du nur 
irgendwas nach, was Du nicht verstanden hast?

Die Energie ist nicht das Problem, es geht um die Brenndauer.
Bei Wechselspannung löscht sich der Lichtbogen bei jedem Nulldurchgang 
selbst und kann nur wieder zünden wenn die Strecke noch ausreichend 
Ionisiert ist und der Abstand der Kontakte noch klein genug ist. Das ist 
im Haushaltsbereich gut in den Griff zu bekommen..

Ein Lichtbogen bei Gleichspannung brennt bis die Kontakte weit genug 
getrennt sind und das kann durch die Ionisation eine weite Strecke sein.
Versuch doch mal einen Sicherungsautomaten zu finden, der mehr als 48V 
bei einigen Ampere unterbrechen kann und in einen haushaltsüblichen 
Sicherungskasten passt.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Chris.

chris schrieb:

>> Das mit den Lichtbögen hast überlesen, oder? Das ist eins der
>> KO-Kriterien
>
> Nö hab ich nicht weil die Lichtbögen auch nur die gleiche Energie
> haben... ;) Na dann viel Spaß beim einstecken wenn mal ein 230V-Gerät
> nicht ausgeschaltet ist huiiiii pöse pöse sooo pöse.... Ich hoffe da du
> weißt das bei 230Veff ca 325V Spitze ankommen...

Leider verhält das sich etwas anders. Lichtbögen bei Gleichstrom mit 
Spannungen über 30V und einem Ampere ziehen sich wie Käsefondue. D.h. 
die Zeit bis zum verlöschen wird seeeehr lang, und damit vergrößert sich 
auch die in den Lichtbogen hineingesteckte Arbeit (Arbeit ist Leistung x 
Zeit).

Alles wird heiss und schmilzt zusammen. Ein für Wechselstrom 250V 16A 
geeignetes Relais schaltet bei 60V und 55mA Gleichstrom nur noch wenige 
dutzend mal. Ganz schlimm wird es, wenn auch noch Induktivitäten 
involviert sind.

Probiers halt mal aus, wenn Du es nicht glaubst.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Rumstromerer (Gast)


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@Horst:
>Versuch doch mal einen Sicherungsautomaten zu finden, der mehr als 48V
bei einigen Ampere unterbrechen kann und in einen haushaltsüblichen
Sicherungskasten passt.

ABB S201 - Familie
http://new.abb.com/products/de/2CDS251001R1165/sicherungsautomat-s200-1p-b

Gibts im Baumarkt für 3€ , ist für 72V DC zugelassen und macht kein 
allzulautes "Pöff" wenn er einen Kurzschluß an einem 180Ah Akkupack 
abschaltet.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Stephan S. schrieb:
> Ich fände es schon toll, wenn ich mich drauf verlassen könnte, dass ich
> aus der 230 V Dose auch die 16 A entnehmen kann, mit der sie abgesichert
> ist. Aktuell ist das ein reines Glücksspiel. Bei mir selbst kann ich ja
> hochwertige Dosen installieren oder auch den "Campingstecker". Aber wenn
> ich mit meinem Auto mal wo anders mit 16 A laden wollte, dann ist die
> Wahrscheinlichkeit hoch, dass das zu Problemen führt. Kollegen von mir
> haben schon neue Ladekabel kaufen müssen, weil die Stecker einfach
> verbrannt sind an schlechten Schuko Dosen. Und das schon bei nur 10 A.
> Angeblich ist bei meinem Ladekabel ja ein Temperatursensor im Stecker
> verbaut, damit sollte das dann immerhin nicht mehr passieren, aber dann
> schaltet er halt ab und wenn ich nach Stunden zurück komme, ist der Akku
> noch genauso leer wie zuvor...

ziemlich interessanter Punkt, der mir auch noch nie in den Sinn kam.

-Damit hat man noch einen Punkt mehr auf der Liste für die
Ausschlusskriterien für E-Autos. Zumindest nach heutigem Stand
der gesamten Infrastruktur.

von Stephan S. (outsider)


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● J-A V. schrieb:

> ziemlich interessanter Punkt, der mir auch noch nie in den Sinn kam.
>
> -Damit hat man noch einen Punkt mehr auf der Liste für die
> Ausschlusskriterien für E-Autos. Zumindest nach heutigem Stand
> der gesamten Infrastruktur.

Das ist ein kleines Problem. Ein Ausschlusskriterium sicher nicht. Man 
konnte ja z.B. eine einfache Netzimpedanzprüfung in die Ladeelektronik 
des Autos integrieren und bei Beginn des Ladens darauf hinweisen, dass 
der Anschlusspunkt ungeeignet ist. Ich schätze mal dass das rein über 
Software machbar wäre. Spannung und Strom kann das Auto eh messen.

Erst Spannung im Leerelauf messen, dann einen kurzen bekannten Strom 
drauf geben indem man lädt, wieder Spannung messen und Impedanz daraus 
berechnen. Wobei das vermutlich trotzdem nichts bringt, weil auf zig 
Meter Zuleitung ruhig ein paar Volt abfallen dürfen, selbiges im Stecker 
aber zum Verschmoren führt und man nicht unterscheiden kann wo die 
Spannung abfällt... Bleibt also doch nur der Temperatursensor im Stecker 
um Hardware zu schützen, nicht aber das Auto sicher zu laden.

Aber man könnte ja auf das Smartphone benachrichtigt werden, wenn etwas 
beim Ladevorgang schief geht. Eine Sim Karte hat eh jedes neue Auto.

von John D. (drake)


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Bernd W. schrieb:
> ... Power over Internet ...

Welche Programme brauche ich, um Strom aus dem Internet herunterzuladen?

von Hmm (Gast)


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m.n. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Und wie realistisch schätzt
>> ihr es ein, dass so etwas tatsächlich kommt,
>
> Definitiv 0%

nöö.

Ein schönes Beispiel:
https://de.wikipedia.org/wiki/NordLink

Für große Entfernungen setzt sich das immer mehr durch, weil:
- Kabeltauglich
- Geringere Verluste

Für die Versorgung von Haushalten, Industrie oder Dörfern ist das aber 
nichts, da bietet das AC-Netz mehr Flexibilität. Ein Trafo ist z.B. per 
Default immer Bidirektional, ist viel billiger und simpler als ein DCDC, 
und wartungsfrei. Der Wirkungsgrad großer Trafos ist dazu sehr gut.

Die Vorteile hat DC bei langen Strecken (kein Skin-Effekt, keine 
Probleme mit Blindanteilen).

von m.n. (Gast)


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Hmm schrieb:
> nöö.
>
> Ein schönes Beispiel:
> https://de.wikipedia.org/wiki/NordLink
>
> Für große Entfernungen setzt sich das immer mehr durch, weil:
> - Kabeltauglich
> - Geringere Verluste

Und an die 500 kV schließe ich direkt meinen Computer oder die 
Kaffeemaschine an? Auf diese Geräte bezog sich die Eingangsfrage.

Aber um ganz ehrlich zu sein: bei meinen Geräten verwende ich immer 
zentrale Gleichspannung mit zumeist 24 V, 5 V und 3 V. Da muß ich dann 
nicht für jedes IC einen passenden AC/DC-Wandler dazubauen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Stephan S. schrieb:
> Ein Ausschlusskriterium sicher nicht.

Sicher nicht de rHAUPTpunkt aber eben NOCH ein Punkt.

Wenn man z.B. an einem Hotel gesagt bekommt,
es gäbe eine Lade"Station",
es aber in Wirklichkeit nur ein SCHUKO ist.

und rate mal: DER verbrennt wenn ich es laden will.

Die wirkliche Welt und das "Wunschdenken E-Auto"
liegen noch MEILENWEIT auseinander.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Erpel.

John D. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> ... Power over Internet ...
>
> Welche Programme brauche ich, um Strom aus dem Internet herunterzuladen?

Sorry, sollte Ethernet heissen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo J-A V.

● J-A V. schrieb:

> Die wirkliche Welt und das "Wunschdenken E-Auto"
> liegen noch MEILENWEIT auseinander.

Richtig. Zumindest was diese unsäglichen Akkulösungen angeht.

Mit Auslieferfahrzeugen in einem kleineren Stadtgebiet oder 
Flurförderfahrzeugen in einem Industriebetrieb, wo Akkumulatoren 
durchaus sinnvoll sind, ist "echter" Autobetrieb halt kaum zu 
vergleichen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von wendelsberg (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> des Autos integrieren und bei Beginn des Ladens darauf hinweisen, dass
> der Anschlusspunkt ungeeignet ist.

Ja, und dann faehrst Du 25km vom Hotel weg zur naechsten Station und 
laesst das Auto ueber Nacht dort laden?

● J-A V. schrieb:
> Die wirkliche Welt und das "Wunschdenken E-Auto"
> liegen noch MEILENWEIT auseinander.

Aber nicht in der Richtung, die Du denkst, die Wirklichkeit ist 
schlechter als das heutige Wunschdenken.

Wenn nur der halbe Satz der Mineraloelsteuer schon heute auf den 
Fahrstrom aufgeschlagen wuerde (was kommen muss, wenn sich das E-Fahren 
wirklich durchsetzt), waere die Fantasterei E-Auto sofort tot.

wendelsberg

von Christijan (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Ein Ausschlusskriterium sicher nicht.
>
> Sicher nicht de rHAUPTpunkt aber eben NOCH ein Punkt.
>
> Wenn man z.B. an einem Hotel gesagt bekommt,
> es gäbe eine Lade"Station",
> es aber in Wirklichkeit nur ein SCHUKO ist.

Laden an normalen Steckdosen erledigt sich doch eh von selbst. Aktuell 
wäre das evtl. noch gelegentlich wünschenswert, aber da man bei den 
üblichen 10 A eh nur etwa 15 km/h nachlädt (interessant, endlich passt 
diese ofmals falsch genutzte Einheit mal tatsächlich :-) ), ist das nur 
eine Notlösung. Mittelfristig wenn die Anzahl an E-PKW steigt, wird es 
eh überall Anschlüsse geben, an denen man dann mit mindestens 11 kW 
3-phasig laden kann.

von ZF (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Wenn nur der halbe Satz der Mineraloelsteuer schon heute auf den
> Fahrstrom aufgeschlagen wuerde (was kommen muss, wenn sich das E-Fahren
> wirklich durchsetzt), waere die Fantasterei E-Auto sofort tot.
Elektrizitaet ist in D die fuer Privatkunden mit Abstand am hoechsten 
mit Steuern und Abgaben belegte Energie.

von wendelsberg (Gast)


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ZF schrieb:
> Elektrizitaet ist in D die fuer Privatkunden mit Abstand am hoechsten
> mit Steuern und Abgaben belegte Energie.

Ja, aber eben noch nicht mit dem Aequivalent zur Mineraloelsteuer.
Und das wird ganz sicher kommen und den reinen Energiepreis fuer das 
Fahren weit ueber den Energiepreis fuer das Fahren mit Verbrennungsmotor 
anheben.

wendelsberg

von Horst (Gast)


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Rumstromerer schrieb:
> ABB S201 - Familie

Danke, die kannte ich noch nicht.
Aber auch die können die Physik nicht ändern. Bei Gleichspannung haben 
die nur ein Zehntel der Auslösevorgänge die sie bei Wechselspannung 
aushalten.
Also deutlich höheren Verschließ durch den LIchtbogen.

Rumstromerer schrieb:
> wenn er einen Kurzschluß an einem 180Ah Akkupack abschaltet.

Bei welcher Spannung?

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Stephan S. schrieb:
> In letzter Zeit liest man immer wieder Berichte, dass DC-Netze die
> AC-Netze ablösen könnten.

"in letzter Zeit" - stimmt so ungefähr seit den Lebzeiten von Edison und 
Telsa.

nungut die Technik ist heute weiter. Es gibt immer wieder Leute die ihr 
EFH komplett mit einer DC Verteilung bauen und alle Apparate dann 
umrüsten. Dazu dann ein Blog wie superduper das ist und diverse YouTube 
Videos die uns erzählen, dass die übrige Welt total dumm ist und im VDE 
nur Schwachköppe sitzen.
Manche schaffen das sogar mit ausreichender Sicherheit. Das Haus hat 
danach trotzdem einen geringeren Wiederverkaufswert.

Die Wahrscheinlichkeit dass DC Versorgung wiederkommt ist wohl kleiner 
als Schweine auf dem Mars zu finden.

von ZF (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Ja, aber eben noch nicht mit dem Aequivalent zur Mineraloelsteuer.
> Und das wird ganz sicher kommen und den reinen Energiepreis fuer das
> Fahren weit ueber den Energiepreis fuer das Fahren mit Verbrennungsmotor
> anheben.
1 Liter Sprit hat etwa 10kWh Energie. Rechne mal was 1 Liter Benzin 
kosten würde, wenn das die Steuern und Abgaben von 10kWh Strom drauf 
wären.

von ZF (Gast)


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das=da

von k.A. (Gast)


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Jemand schrieb:
> Hallo
>
> wenn ich dich richtig verstehe denkst du über ein 24V Netz für "echte"
> Kleinverbraucher nach die höchstens so etwa 150W Leistung benötigen?

Falls du mich gemeint hast.

Bernd W. schrieb:
> Für "Kleingeräte" gibt es ja bereits Power over Internet (PoE) zur
> Versorgung.

Ich will kein DC-Netz, ich sehe es auch nicht kommen.

Aber falls das durchgedrückt werden sollte (kennt man ja von anderen 
tollen Gesetzen) würde ich so eine Zweigleisigkeit vermuten - Kochen & 
Waschen AC, anderes Geraffel gepuffertes DC (Puffer in der Butze ersetzt 
das E-Auto vor der Tür zum zwischenlagern).

von Christijan (Gast)


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ZF schrieb:
> 1 Liter Sprit hat etwa 10kWh Energie. Rechne mal was 1 Liter Benzin
> kosten würde, wenn das die Steuern und Abgaben von 10kWh Strom drauf
> wären.

Wenn man annimmt, dass man 7 l Benzin auf 100 km verbraucht, und 0,86 
€/l Steuer auf dem Benzin sind, wären das 6 € Steuer auf 100 km.

Das E-Auto braucht bei ähnlicher Fahrweise etwa 18 kWh/100 km. Das würde 
bedeuten, dass man 0,33 € Steuern pro kWh erheben müsste. Da ist man 
schon noch ein Stück weit weg und man müsste auch überlegen, ob das der 
richtige Weg wäre, da dann die anderen "normalen" Stromverbraucher nicht 
benachteiligt wären. Andernfalls müsste man die passende Infrastruktur 
schaffen um zwischen Fahrstrom und Hausstrom unterscheiden zu können. 
Beim Diesel/Heizöl und Gas hat man das ja auch gemacht.

Besser wäre wohl dann doch eine streckenabhängige Abgabe einzurichten.

von Christijan (Gast)


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Wenn man sich das so überlegt, dann ist eine pauschale Maut wie in der 
Schweiz eigentlich Pillepalle. 40 Euro für beliebige Strecken ein ganzes 
Jahr lang, während man z.B. für 15.000 km/a nach deutschem Satz schon 
900 € Steuer auf den Sprit bezahlt.

von Falk B. (falk)


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Wenn mal jemand den Vergleich von AC und DC Lichtbogen sehen will.

https://www.youtube.com/watch?v=Zez2r1RPpWY

https://www.youtube.com/watch?v=csMQ9A-4Pws

von Zutimasi (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> -Damit hat man noch einen Punkt mehr auf der Liste für die
> Ausschlusskriterien für E-Autos. Zumindest nach heutigem Stand
> der gesamten Infrastruktur.

Soll das ein Witz sein? Das ist ja wohl ein Kindergartenproblem und kein 
Ausschlusskriterium. Da verwendet man einfach einen CEE-Stecker und das 
Thema hat sich erledigt.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Zutimasi schrieb:
> Soll das ein Witz sein?

Das sind einfach nur die Dinge, denen man so begegnet.

Die Elektromobilität per sé, DIE ist mit heutiger Technik ein Witz!

von chris (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Wenn mal jemand den Vergleich von AC und DC Lichtbogen sehen will.
>
> Youtube-Video "AC versus DC load breaking comparison with a knife
> switch"
>
> Youtube-Video "AC Circuit Breaker 230V DC Test"

Leider kann man schlecht sehen welcher Hersteller den LS hergestellt 
hat.
1er Versuch fließt gar kein Strom selbst als er den Kurzschluss AC 
verursacht müsste das Messgerät mal kurz ausschlagen.

2er Versuch ist bei DC 220V bei 11A.... Super das die Hersteller durch 
die Bank fast nur einpolig bis 60V und zweipolig bis 125V nur zu 
lassen... Applaus somit is das Ding ausserhalb vom Hersteller besteieben 
worden sehr glaubwürdig das Video... lol...

https://www.hager.de/modulargeraete/leitungsschutzschalter/ls-schalter-6-ka/mbn116/959447.htm#Downloads 
für den EU-Markt

Für den US-Markt Schön dad die nur AC angeben bis auf das eine oder 
andere Produkt was nur bis 125V bei 1A zugelassen ist... Datenblatt 
nicht gelesen

von Horst (Gast)


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chris schrieb:
> Applaus somit is das Ding ausserhalb vom Hersteller besteieben
> worden sehr glaubwürdig das Video... lol...
> [...]
> Für den US-Markt Schön dad die nur AC angeben bis auf das eine oder
> andere Produkt was nur bis 125V bei 1A zugelassen ist... Datenblatt
> nicht gelesen

Irgendwie hast Du das Video, was es zeigen will und warum der Link hier 
gepostet wurde nicht verstanden:

Es geht gerade darum, warum die nicht für DC zugelassen sind und was 
passiert wenn man es doch macht.

Ich bin immernoch der Meinung, Du solltest Dich wirklich mal mit dem 
Thema beschäftigen bevor Du weiter dazu postest.

von Rumstromerer (Gast)


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@ Horst (Gast)

> Bei welcher Spannung?

ca. 75V, 24* LiFePO4 - Zellen, Meine Autobatterie :)

Der Kurzschluß kam von einem uuuups bei einem Umbau.



@ Christijan (Gast)

> Das E-Auto braucht bei ähnlicher Fahrweise etwa 18 kWh/100 km. Das würde
bedeuten, dass man 0,33 € Steuern pro kWh erheben müsste. Da ist man
schon noch ein Stück weit weg und man müsste auch überlegen, ob das der
richtige Weg wäre, da dann die anderen "normalen" Stromverbraucher nicht
benachteiligt wären. Andernfalls müsste man die passende Infrastruktur
schaffen um zwischen Fahrstrom und Hausstrom unterscheiden zu können.
Beim Diesel/Heizöl und Gas hat man das ja auch gemacht.

Das wird leider einfacher als du denkst...

Praktisch alle Ladestationen werden sowieso eine personalisierte 
Ladekarte freigeschaltet und der Strom vom Kundenkonto abgerechnet. Also 
wird es nur eine kleine Gesetzesänderung um da noch Steuern und Abgaben 
auf Autostrom draufzusetzen.

Schnelladung zu Hause am Drehstrom wird voraussichtlich aussterben da 
zukünftig alles auf Gleichstrom-Schnelladung (CCS) gehen wird und nur 
noch eine Notladung mit Schuko bleibt.

von chris (Gast)


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Horst schrieb:
> Es geht gerade darum, warum die nicht für DC zugelassen sind und was
> passiert wenn man es doch macht.
>
> Ich bin immernoch der Meinung, Du solltest Dich wirklich mal mit dem
> Thema beschäftigen bevor Du weiter dazu postest.

Klar wenn man ein zugelassenes Produkt über seine angegebenen Daten 
starpaziert ist DC = totaler Müll weil es explizit im Datenblatt steht 
wo dort die Grenze ist !!! Schon klar das ich mich damit nicht 
beschäftige obwohl man nen Nachweis mit Quellenbezug geliefert hat...

Schau mal bei Hager,Siemens,ABB,Legrand usw die sind alle bis 125V DC 
zugelassen also erzähl hier kein Müll!!!!

von BitcoinBerufshysteriker (Gast)


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Horst schrieb:
> Ich bin immernoch der Meinung, Du solltest Dich wirklich mal mit dem
> Thema beschäftigen bevor Du weiter dazu postest.

Sehe ich auch so.
Das erste Viedeo zeigt doch ganz gut, wo das Problem liegt.
Wer das nicht glaubt, sollte sich mal mit Relais beschäftigen.

Ein kleines Beispiel:
http://www.farnell.com/datasheets/1558263.pdf

Es kann 250V AC schalten, aber nur 30VDC. Und das hat genau diesen 
Grund.

Natürlich gibt es auch Relais für hohe DC-Spannungen. Aber für die 
braucht es eine spezielle Konstruktion, damit diese die hohen Ströme 
unterbrechen können. Funkenlöschkammern und was weiß ich nicht alles.

Wer schon einmal die Auswirkungen eines DC-Zwischenkreiskurzschlusses 
bei 400VDC gesehen hat, und das vergleicht mit denen bei 400VAC, weiß 
das.

Damit will ich nicht sagen, dass DC allgemein Käse ist, aber es gibt 
halt auch zusätzliche Schwierigkeiten, die man bei AC nicht hat.

Naja, aus welcher Ecke die Forderungen nach DC-Hausnetzen kommen, ist 
hinlänglich bekannt...
Meine Meinung zu Elektrosmog:
Man könnte genauso gut behaupten, Elektrosmog wäre der Gesundheit 
förderlich. Es besteht nämlich eine Übereinstimmung zwischen der 
Verbreitung von Elektrosmog und dem Anstieg der Lebenserwartung 
hierzulande :-)

von Joachim B. (jar)


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kleine Wandwarzen ersetzen stelle ich mir nur sinnvoll vor mit PoE für 
DSL Modem, Router, Switches, Mini PC, USB Lan Server, Telefone mit AB.

Das wäre schon mal ein kleiner Lichtblick umd der Flut der Wandwarzen 
Herr zu werden.

Wo immer ich SNT Steckernetzteile gleicher Spannung brauchte, 3 AV 
Modulatoren oder an der Fritzbox, habe ich die vielfachen zu einem 
größeren SNT Steckernetzteil getauscht und Spannungsanpassungen 12:5 V 
mit DC/DC Wandler erledigt.

von BitcoinBerufshysteriker (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Wo immer ich SNT Steckernetzteile gleicher Spannung brauchte, 3 AV
> Modulatoren oder an der Fritzbox, habe ich die vielfachen zu einem
> größeren SNT Steckernetzteil getauscht und Spannungsanpassungen 12:5 V
> mit DC/DC Wandler erledigt.

Viel einfacher:
Man nehme ordentliche Steckernetzteile. Zum Beispiel die hier:
https://www.reichelt.de/Festspannungsnetzteile/GS36E12-P1J/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=161626&GROUPID=4946&artnr=GS36E12-P1J&SEARCH=GS36E12

Gemessen hätte ich 150mW im Leerlauf (mit einem True-RMS-Wattmeter).
Kostet halt etwas mehr. Der Vorteil ist, dass es plug and play ist.

von Joachim B. (jar)


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BitcoinBerufshysteriker schrieb:
> Viel einfacher:
> Man nehme ordentliche Steckernetzteile. Zum Beispiel die hier:
> 
https://www.reichelt.de/Festspannungsnetzteile/GS36E12-P1J/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=161626&GROUPID=4946&artnr=GS36E12-P1J&SEARCH=GS36E12

schrieb ich doch, was ist an deinem Beitrag anders oder einfacher?

1 dickeres Steckernetzteil mit Y-Kabel statt 3 Stück an den AV 
Modulatoren!
1 dickeres Steckernetzteil mit Y-Kabel statt 3 Stück an der Fritzbox und 
dem Rest der Kleinelektronik.

Sparte schon mal mindestens 4 kleinere Steckernetzteile.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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habe für 2 elektrisch verstellbare Sitzteile in einer Couchlandschaft
ein Netzteil (29V) raus geschmissen und die beiden Teile parallel 
versorgt.
Das haben wir schon 3 Jahre lang hinbekommen die Teile nicht 
gleichzeitig zu
verstellen.
Das andere Netzteil liegt zur Reserve gut verwahrt.
So'n "Möbelnetzteil" kostet gerne mal 75EUR,
da müssen ja nicht gleich beide auf einmal zerbraten werden.

von Jörg (Gast)


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Reine DC im EFH sehe ich eher kritisch.

Wie steht denn die werte Gemeinde zu zentraler DC für Beleuchtung?
Bspw. Consta LED by Vol tus. 24V...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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bring doch erst mal die Industrie auf einen Standard,
dann lässt sich vielleicht darauf etwas vernünftiges aufbauen

von chris (Gast)


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BitcoinBerufshysteriker schrieb:
> Das erste Viedeo zeigt doch ganz gut, wo das Problem liegt.
> Wer das nicht glaubt, sollte sich mal mit Relais beschäftigen.

Wusste gar nicht das Fanrell solche Relais herstellt

Youtube-Video "AC versus DC load breaking comparison with a knife 
switch"

Joar wenn man das ohne Löschkammern macht ganz klar ein Problem aber 
dazu empfehel ich mal den Aufbau eines 
Relais/Schützes/Leitungsschutzschalter. Damals flogen wir zum Mond aber 
für DC die Probleme in den Griff zu bekommen geht nicht schon klar.... 
;)

Um richtig Bumms zu schalten nutzt man SCHÜTZE und keine Relais. Zum 
ersten, zum zweiten selbst AC wird mit reltiv fetten Triacs/Thyristoren 
geschaltet. Zuatätzlich kann man beide Technologien vereinen!!! Das 
nennt sich dann Halbleitertschütz.

Auch hier ist DC immer nur im kleinen Bereich entwickelt worden ebenso 
wie der Emot bzw deren Batterien parallel zum Verbrennungsmotor nie 
wirklich entwickelt worden sind.

Somit stehen beide Technologien noch in den Kinderschuhen!!!

Grundlagen setze ich mal vorraus und schau dir mal die Leistungsbereiche 
an...
https://de.wikipedia.org/wiki/Triac
https://de.wikipedia.org/wiki/Thyristor
http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/edocs/dokumente/fbe/elektrotechnik/diss2009/schmitt/de0905.pdf

Und wenn du soooooo viel Angst vor Lichtbögen hast dann nimm doch 
Schmelzsicherungen mit Sand ensprechend der Energieklasse zum LS.

Was relativ aktuelles...l
https://www.recknagel-online.de/fileadmin/Recknagel/Nachrichten/NR_Gleichstrom_V1_DE.pdf

von Sebastian S. (amateur)


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Die Vorteile von Gleichstrom, im privaten Bereich sind:
??????? sowie
??????? und
???????

Vielleicht fällt Dir ja was ein...

Noch nicht mal, wenn der Input aus einer Solaranlage kommt, ist hier ein 
Vorteil zu sehen.

Der Grund hierfür ist ja auch einleuchtend: Es gibt keine 
"Standartspannung"!

Klar im Auto (und nur da drinnen) gibt es 12V. Aber schon beim LKW sieht 
man alles doppelt.

Ach so!
230V soll es auch noch geben. Interessanterweise nutzt die kaum einer - 
die größeren Hausverbraucher mal außen vor gelassen. Jedes andere Gerät 
kann zwar problemlos angeschlossen werden, aber hinter dem Stecker ist 
ein Netzteil, welches dann "seine" individuelle Spannung produziert.

Wenn ich mir aber den zu erwartenden Strom vorstelle, würde ich ganz 
klar 230V/400V favorisieren. Die gibt es aber schon.

Ach so: Natürlich plädieren die Kupfer-/Kabelhersteller für geringere 
Spannungen. "Oh man, was für ein Geschäft läge schon in einer Halbierung 
der Spannung".

von BitcoinBerufshysteriker (Gast)


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chris schrieb:
> Und wenn du soooooo viel Angst vor Lichtbögen hast dann nimm doch
> Schmelzsicherungen mit Sand ensprechend der Energieklasse zum LS.

Ja, ich  habe Angst vor Lichtbögen. Ich habe aber beruflich viel mit 
DC-Netzen gearbeitet, DC-Zwischenkreise für FUs im Bereich 400V-1kV und 
250kW, und kann daher beurteilen, was das bedeutet.

DC-Netze für höhere Leistungen haben ihre Daseinsberechtigung, im 
Haushalt sehe ich den Vorteil nicht.
Der Vorteil von AC-Netzen ist aber offensichtlich:
- Einfach und billig über mittlere Entfernungen zu übertragen
- Spannung ändern ist billig und hat einen sehr guten Wirkungsgrad
- Vereinfachte Sicherheit (Lichtbogenproblematik)
Wenn du dagegen einen Offshore-Windpark anschließen willst, sieht das 
möglicherweise anders aus.

Im Ernst:
Es gibt keinen schlagenden Grund, ein bestehendes, gut funktionierendes 
(ja, tut es wirklich!) Stromnetz abzureißen, und durch etwas neues zu 
ersetzen.
Ich hatte die letzten Jahre eine Verfügbarkeit von 99,9%, und das bei 
einem Alter der Hausinstallation von 60 Jahren.
Danke, lass dein DC stecken, ich bleib bei AC :-)

von chris (Gast)


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BitcoinBerufshysteriker schrieb:
> Ich habe aber beruflich viel mit
> DC-Netzen gearbeitet, DC-Zwischenkreise für FUs im Bereich 400V-1kV und
> 250kW, und kann daher beurteilen, was das bedeutet.

Ah is das so und warum denn erwähnst du Relais wenn du mit 400V-1kV 
gearbeitet hast ?? Fachmann sollte es besser wissen!

Sebastian S. schrieb:
> Die Vorteile von Gleichstrom, im privaten Bereich sind:
> ??????? sowie
> ??????? und
> ???????
>
> Vielleicht fällt Dir ja was ein...

bllablablalaaaa DKE lesen und verstehen da stehts auch drine...

Infos hab ich mehr als genug geliefert...

von Stephan S. (outsider)


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von Manfred (Gast)


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chris schrieb:
> warum denn erwähnst du Relais wenn du mit 400V-1kV
> gearbeitet hast ?? Fachmann sollte es besser wissen!

Ich denke, er erwähnt Relais, weil er Fachmann ist und die 
Abschaltproblematik von DC verstanden hat.

Lege mal 100V-DC mit 1kOhm (10 Watt) an ein Relais, schalte ab und 
erfreue Dich, wie der Kontakt abfällt und im Klarsichtgehäuse landet. 
Mit dem selben Relais kannst Du x-tausend mal die Waschmaschine 
abschalten, ohne dass es stirbt.

von Falk B. (falk)


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@ Stephan S. (outsider)

>Mal wieder ein Artikel zu dem Thema:

>https://www.elektronikpraxis.vogel.de/warum-gleich...

Naja. Wenn gleich schon viele Infos korrekt sind, so schwingt da schon 
eine gehörige Portion Euphorie und Aktionismus mit.

"Heute verschärft sich die Lage zusehends, denn mit Photovoltaikanlagen 
und -kraftwerken und der zunehmenden Installation von Batteriespeichern 
gelangt immer mehr Strom ins Netz, der erst von Gleich- in 
Wechselspannung gewandelt werden muss. Dabei entstehen Verluste."

Das ist korrekt, aber mit DC-Netzen würde man den Wirkungsgrad nur wenig 
steigern, denn eine Zwischenstufe braucht man immer noch!

"Ebenso auf der Seite der Verbraucher: Netzteile werden heiß – ein 
fühlbarer Beweis, dass dabei Energie vergeudet wird. "

Böse Zungen würden das als typische Hausfrauenlogik abwerten. E-Motoren 
werden auch verdammt heiß. Also abschaffen ;-)

"Dadurch ist der Wirkungsgrad unseres Energienetzes auf schätzungsweise 
56 Prozent gesunken"

Die Rechnung dazu will ich erstmal sehen.

" – und wird weiter sinken, wenn nicht grundlegend umgedacht wird."

Ob Frau Redakteur das auch tut?

"Die Alternative ist der Einsatz von Gleichstrom-Technik für die 
Übertragung über große Distanzen mittels 
Hochspannungs-Gleichstromübertragung – kurz HGÜ – sowie 
Niederspannungsnetze mit Gleichstrom in Haushalten und Industrie, an die 
man zum Beispiel sein Notebook, oder auch einen industriellen Antrieb, 
direkt – ohne Netzteil oder Wechselrichter – anschließen kann. "

Soso, ein Niederspannungs-DC Netz für Laptops. Mit 19V oder doch gleich 
3,3V oder gar 1,1V für die CPU? Merkt er was?

"Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und einem Elektroauto in der 
Garage wäre die Effizienz unübertroffen. "

Schwachsinniges Marketinggeblubber.

"Ein konsequent auf Gleichstrom ausgelegtes Energienetz käme auf einen 
Gesamtwirkungsgrad von 90 Prozent. "

Rechnung? Schon mal über das Thema Regelung und Netzstabilität bei DC 
nachgedacht?

" Bei einem höheren Wirkungsgrad von zehn Prozent könnten die zwei 
größten Braunkohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden, das 
würde 63 Millionen Tonnen CO2 – zwölf Prozent des deutschen 
Kraftwerksausstoßes – einsparen, bei Stickoxiden wären es sogar 29 
Prozent. "

Ach so, die grüne Lithurgie mal wieder. 2 der größten Kohlekraftwerke = 
12% der Gesamtleistung aller Verbrennungskraftwerke? Wirklich?

"Doch zunehmend dringen Erzeuger ins Netz, die ihre Energie als 
Gleichstrom bereitstellen: Photovoltaikanlagen zum Beispiel, die 
zunehmend auch durch Batterien oder chemische Speicher unterstützt 
werden."

Die Batteriekraftwerke sind bisher ein Witz, was deren Kapazität angeht.

" Die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom bringt jedoch Verluste mit 
sich – ein Gleichstromnetz wäre für diese Erzeuger die bessere Wahl. "

DC/DC Wandler haben auch Verluste und sind nicht entbehrlich!

"Doch mit dem Siegeszug der regenerativen Energien wird das Stromnetz 
dezentraler, kleinräumiger, oft wird Strom dort verbraucht, wo er 
erzeugt wird. "

Wirklich? Vor allen in den stetig wachsenden Ballungsräumen?

"Die Wechselspannungstechnik kann ihre Vorteile dort nicht ausspielen. 
Und auch über große Distanzen ist Wechselstrom nicht ideal. Die 
Übertragungsverluste nehmen deutlich zu. "

Ja, ab WANN denn, Frau Redakteur? 30km sind es mal sicher nicht!

"Aus diesem Grund baut etwa China aufwendige Netze mit HGÜ die große 
Energiemengen von den Wasserkraftwerken im Inneren des Landes zu den 
Ballungsräumen an den Küsten bringen."

Richtig, dort reden wir aber über 1000km++. Wie war das doch gleich? 
Energie wird lokal erzeugt und verbraucht? ;-)

"Vor allem durch Fortschritte in der Energieumwandlung durch 
Leistungselektronik können Gleichspannungen auf bis zu 800.000 V ohne 
Transformator gewandelt werden."

AUTSCH! Da hat man wohl nur mal ganz kurz gegoogelt und ist auf ein paar 
echt schlechten uC.net Postings hängen geblieben? Frau O Frau! 
Informiere dich mal, wie HGÜ WIRKLICH auf 800kV kommt. (Tipp: es sind 
böse Trafos im Spiel, sogar die uralten mit Eisenkern, bähhhh)

"Auf dem Weg zu mehr Gleichstrom – in welcher Form auch immer – sind 
daneben auch einige technischen und wirtschaftlichen Hürden zu meistern, 
von denen viele noch nicht einmal bekannt sind. "

Frei nach Willy Brandt. "Lassen Sie uns mehr Gleichstrom wagen!" ;-)

"Unternehmen wie der Kabelhersteller Lapp sind von den Vorteilen der 
Gleichstromtechnik überzeugt und sich sicher, dass der Paradigmenwechsel 
kommen wird. "

Klar, wenn man NUR das Kabel betrachtet, ist das leicht 8-0


Naja, mal wieder ein arg mittelmäßiger Artikel in einem mittelmäßigen 
Elektronikmagazin.

von Schreiber (Gast)


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m.n. schrieb:
>> Ein schönes Beispiel:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/NordLink
> Und an die 500 kV schließe ich direkt meinen Computer oder die
> Kaffeemaschine an? Auf diese Geräte bezog sich die Eingangsfrage.

Nein, aber wenn eine Aluminiumhütte hast, legen die dir sicher auch so 
einen Gleichstromanschluss. Vermutlich nicht teurer wie ein Anschluss 
ans 380kV-Wechselstromnetz

Christijan schrieb:
> Laden an normalen Steckdosen erledigt sich doch eh von selbst. Aktuell
> wäre das evtl. noch gelegentlich wünschenswert, aber da man bei den
> üblichen 10 A eh nur etwa 15 km/h nachlädt (interessant, endlich passt
> diese ofmals falsch genutzte Einheit mal tatsächlich :-) ), ist das nur
> eine Notlösung. Mittelfristig wenn die Anzahl an E-PKW steigt, wird es
> eh überall Anschlüsse geben, an denen man dann mit mindestens 11 kW
> 3-phasig laden kann.

15km/h*10h=150km Für den Alltagsgebrauch ausreichend. 11kW wird es in 
Garagen mit vielen Stellplätzen entweder gar nicht oder nur mit teurem 
Powermanagement geben. Einfach mal nachdenken...

Gammlige/ungepflegte Steckdosen sind übrigens immer ein Problem. Egal ob 
Schuko oder CEE oder Typ2 (Elektroautodose). Minderwertige CE-Ware 
(=China-Export) ist ebenfalls ein Problem. Lockere Anschlussklemmen 
ebenfalls, muss man halt gelegentlich nachziehen oder auf Federklemmen 
setzen.

Eine normale Schuko-Steckdose hält problemlos 10A Dauerlast aus.

von chris (Gast)


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Manfred schrieb:
> Ich denke, er erwähnt Relais, weil er Fachmann ist und die
> Abschaltproblematik von DC verstanden hat.

aaallless klar zum Mars fliegen da wird nach gestrebt aber irdische 
Probleme lösen unmöglich...

Manfred schrieb:
> Lege mal 100V-DC mit 1kOhm (10 Watt) an ein Relais, schalte ab und
> erfreue Dich, wie der Kontakt abfällt und im Klarsichtgehäuse landet.
> Mit dem selben Relais kannst Du x-tausend mal die Waschmaschine
> abschalten, ohne dass es stirbt.

Wusste gar nicht das eine WM mit einer Gleichgröße läuft.

2. FU's sind da wohl eher verbreitet und auch mit Gleichspannung in 
Betrieb zu nehmen. Was man sich eben spart ist die Umrichtung von 
Wechsel auf Gleichgrößen.

3. http://www.crydom.com/en/tech/brochures/handout_de.pdf man gibs wohl 
schon schade werd wohl kein Nobeldingens bekommen...
Zustätzlich kann man dann dies mit nem Schütz/Relais koppeln, was erst 
nach abschalten des Halbleiter, getrennt wird.

4. Steuerelemente wie normale Taster/Schalter werden evtl sowas mit 
integriert haben oder aber man macht es eben wie in der 
Automobilindustrie und führt Schalteinheiten auf Steuergeräte zusammen 
die dann den Verbraucher direkt schalten werden. Stellt sich jetzt die 
Frage ob diese Halbleiter im Vebraucher integriert oder einzeln im Haus 
verbaut werden....

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