Gast
#5285625
Hallo Freunde der Elektronik! Schon beim ATmega 88 hatte ich vor Jahren gestaunt, als Atmel für seinen 10 Bit ADC Wandler auch die Verwendung der internen 1.1V Referenzspannung anheim stellte. Erstaunt suchte ich in der Spec nach Daten für die Fehlerquote der Wandlung, fand aber nichts, nur für 5 V. Natürlich verständlich. Interne ausführliche Tests ergaben, erst ab etwa 4 V wurde die spezifizierte Genauigkeit einwandfrei erreicht, bei 1.1 V gab es bei ADC Werten um die 1000, also nahezu 10 Bit, bis zu 7% Abweichungen (sporadische Sprünge). Nun bastel ich gerade fröhlich und gut vorankommend mit dem Arm-Cortex SAMD10D14, wo Atmel sogar nur 1.0 V interne Uref anbietet, und das sogar bei gesteigerter 12 Bit Auflösung, sehr sportlich!!!Auf deren Oversampling Phantasien gehe ich gar nicht erst ein. Mag ja sein, daß Atmel insgeheim hofft, der User schaltet während der Wandlung solange die CPU aus, damit deren Rausch/Spiketeppich nicht den ADC begräbt. Allerdings ist diese Lösung nicht ganz ohne, da die CPU einige Zeit braucht zum aufwachen. Ich habe mal präventiv einen TL 431 vorgesehen bei 2,5 V Uref. Hat jemand schon Erfahrung gemacht mit Uref=1,0 V und 12 Bit ADC und nicht schlafender CPU? Ich kann mir nicht vorstellen, daß da Begeisterung aufkommt....... Auf Spielchen wie Mitteln und Gaußsche Verteilung möchte ich verzichten, da ich Speed (300 ksamples/s) brauche. Beste Grüße, Uwe