Hallo Leute,
ich schließe bald meinen Master ab (Informatik) und finde bei den
Konzernen nur Stellen im Status "Professional". Ich habe mich dann auf
ein paar beworben und bekomme nur Absagen. Habe angerufen und man sagte
mir die übliche Laier -> andere waren qualifizierter.
Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu
gelangen, wenn es kaum Stellen gibt für Absolventen / Young
Professionals? Im März bin ich exmatrikuliert und ich habe noch nichts
und gefühlt ist die Kacke bereits am Dampfen. Ich schlafe merklich
schlechter.
Ich wohne in einer Großstadt im Norden Deutschlands und würde zur Not
erst einmal irgendwo für 35-40k programmieren gehen. Aber langfristig
ist das nichts. Ich habe viele Studijobs gemacht und überall sah ich wie
belastet die meisten Festangestellten waren. Das lag dann meist am
Kundendruck, und in der Informatik arbeitet man ja meist als
Dienstleister.
Ist die Marktsituation wirklich so schlecht in Deutschland oder was ist
los? Bin den ganzen Dax30 abgegangen und alle wollen nur "Experienced"
und oder "Professionals" in ihren Onlineportalen. Es ist zum
Mäusemelken.
Beim Dienstleister ist nach der HS erstmal deine Behausung, wo du dir
für die Deutschland AG deine Sporen verdienen musst, bevor du dich in
einem Konzern mit IGM-Gnadenbrot zur Ruhe setzen kannst.
Leider Absolvent schrieb:> Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu> gelangen, wenn es kaum Stellen gibt für Absolventen / Young> Professionals?
Du hättest die Masterarbeit bei dem Unternehmen machen müssen, für das
du arbeiten willst. Wenn man dann gut ist, wird man oft übernommen.
Jetzt ist es natürlich zu spät dafür.
1. Ein "paar" Bewerbungen sind nicht genug
2. Du solltest auch mal kleinere Firmen in Betracht ziehen. Zu den
Konzernen woillen sie alle.
Und nein, wir haben keinen Fachkräftemangel. Deshalb bin ich schon lange
aus D weg.
immer gleich den fetten Kuchen haben wollen...
Lern doch erstmal zu arbeiten und beweise das Du was drauf hast.
Was genau kannst Du gut? Was genau willst Du machen?
Dann such Dir das Unternehmen nach Deinen Fähigkeiten aus.
Zudem schadet es nicht wenn man hier und da mal das wahre Berufsleben
kennen gelernt hat, da lernt man auch was über sich selbst.
Du bist master absolvent in informatik, deine Logik ist aber echt der
Knaller.
Natürlich bewirbt man sich erstmal nur bei konzernen, wo alle hin
wollen. Mittelstand ist nix, klar man will ja zur elite gehören. Sowas
weiss man aber, wenn man etwas plan von der freien Wirtschaft hat. Ohne
Beziehungen läuft da nix.
Aber Hauptsache rumheulen. Dann heul weiter.
Leider Absolvent schrieb:> Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu> gelangen, wenn es kaum Stellen gibt für Absolventen / Young> Professionals?
Gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder ist dein Onkel zufälligerweise Abteilungsleiter oder du
schaffst es über ein Trainee-Programm, für das sich hunderte bewerben.
Leider Absolvent schrieb:> Ist die Marktsituation wirklich so schlecht in Deutschland oder was ist> los? Bin den ganzen Dax30 abgegangen und alle wollen nur "Experienced"> und oder "Professionals" in ihren Onlineportalen. Es ist zum> Mäusemelken.
Du hättest während deiner Zeit als Bachelor- und Masterstudent als
Werkstudent arbeiten können.
Da du das nicht hast, bist du in direkter Konkurrenz mit deinen
Mitstudenten und kannst dich nicht mit Erfahrung abheben. Ergo geht
alles über deine Noten.
Wie hier schon vorgeschlagen wurde:
- Heuer 2-3 Jahre bei einem Verleiher an und wechsle im Anschluss daran
- Versuche eine Trainee-Stelle zu kriegen
Direkt eine Tarif-Stelle zu kriegen würde ich, schon aus
frustrationstechnischen Aspekten, nicht versuchen.
Ich habe gesagt anstatt sich im Informatikstudium auf die Studieninhalte
zu konzentrieren und gut abzuschließen lieber alle CISCO CERTS
(Professional) machen und diese mit Nebenjobs/Werkstudenten Tätigkeiten
finanzieren. Die Wahrscheinlichkeit einen gut bezahlten Job dann zu
erhalten ist recht hoch. Fertig. Erzähl DU mir nicht was im Informatik
Studium abgeht! Oder willst mit Automatentheorie dir ein Kippenautomaten
basteln?
Firmenliste erstellen
Erstelle eine Liste zu erstellen mit Firmen, bei denen Du Dich eventuell
bewerben wirst. Im optimalen Fall hat die Liste mehr als 300 Einträge,
jeweils mit direktem Link zur Homepage-Unterseite mit den
Stellenangeboten. Wenn Du Dich dann bewerben willst, nimmst Du die Liste
her und schaust nach passenden Angeboten.
Diese Firmenliste ist Dein ganz persönlicher Goldschatz.
So eine Liste zu erstellen dauert mehrere Wochen. Die ersten 20 oder 30
Firmen hast Du in 1 Stunde beieinander. Das sind die bekannten
Unternehmen. Leider bewerben sich bei diesen Firmen auch die meisten
anderen. Also erweitere Deine Liste nach und nach.
Sei nicht zu wählerisch bei der Auswahl der Firmen für Deine Liste.
Schau, dass Du möglichst schnell auf 300 Firmen kommst. (Aus-)sortieren
kannst Du später immer noch.
Warum ist diese Liste so wichtig, und warum sollten auf der Liste so
viele Firmen stehen?
Sobald Du ein Vertragsangebot von einem Unternehmen bekommst, fängt für
Dich die Phase der Verhandlung und Entscheidung an. Vielleicht würdest
Du das Vertragsangebot sofort annehmen, hättest aber gerne 20.000 Euro
mehr pro Jahr an Verdienst. In so einer Situation ist es sehr angenehm,
wenn man weitere Angebote hat, bei welchen auch der Verdienst stimmt.
Damit Du mehrere Angebote vorliegen hast, musst Du Dich vorher bei
einigen Firmen beworben haben und zwar innerhalb eines kurzen Zeitraums.
Zum Beispiel 50 Bewerbungen innerhalb von 4 Wochen. Wenn davon jede
einzelne Bewerbung höchste Qualität haben soll, dann geht das nur, wenn
Du ein regelrechtes Fließband zum Erstellen Deiner Bewerbungen hast.
Die Liste an interessanten Firmen inklusive URL zum Jobportal ist ein
wichtiger Baustein davon.
Sobald Du angestellt bist, hast Du viel weniger Zeit und Energie für
Bewerbungen und Vorstellungsgespräche. Konzentriere Dich also zuerst auf
die Liste, bevor Du Bewerbungen verschickst. Bei Dienstleistern bewirbst
Du Dich zum Schluß, weil die Dir in der Regel ziemlich schnell ein
Angebot machen. Und Du musst Dich dann entscheiden, ohne ein anderes
Angebot zu haben.
Wie finde ich Firmen, welche interessant für mich sein könnten?
Schau nach Firmen und Unternehmen, zu denen Du irgendeine Beziehung
hast.
Zum Beispiel örtliche Nähe:
Schau in Deiner direkten Nachbarschaft (mit Google Maps) bzw. im
Einzugsgebiet des öffentlichen Nahverkehrs
Schau Dich um, wenn Du unterwegs bist: beim Einkaufen oder auf dem Weg
zur Hochschule oder zum Sport nach Hinweisschildern zu Unternehmen zum
Beispiel im Industriegebiet
Zum Beispiel Erfahrung mit einem Produkt:
Notiere Dir die Hersteller von Hardware, Software, Libraries, Utilities,
Tools usw. die Du in der Vergangenheit eingesetzt hast
Suche in Xing und LinkedIn nach Personen mit ähnlichem Profil wie Deinem
und notiere deren Arbeitgeber (um die Ecke denken hilft). Btw: Xing
lohnt sich hauptsächlich dafür! Erwarte nicht, darüber einen Job zu
finden.
Zum Beispiel Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Bekannte,
Vereinskameraden:
- Notiere Arbeitgeber Deines persönlichen Umfelds
Ja weil dir anscheinend die Intelligenz fehlt im Informatik Sektor.
Was daran Schwachsinn? GAR NIX! Das ist die Realität. Entweder hebst
dich mit Certs ab oder mit Low-Level Programmierung. Vor allem möchte
man ja ein sicheren Arbeitsplatz der lange hält oder?
C/C++/Java ist eine Insel, da bleibst auch auf deiner Insel der
Abenteuer...
Alleinstellungsmerkmal? Pustekuchen.
Ohja zittert ruhig, dass man OpenSource Bildung für die Masse betreibt.
Das wird einem in der Uni nämlich nicht beigebracht. Richtig! Mit
Absicht! Sonst gehört man ja plötzlich zur gefürchteten Funktionselite.
https://www.adacore.com/
Hallo,
ich hatte vor ein paar Jahren das gleiche Problem. Bin dann zu einer
kleinen Firma gegangen, 60 Mitarbeiter.
Das erste Jahr war hart, die IT war etwas unterentwickelt.
Gewechselt bin ich bis heute nicht, im zweiten ging es aufwärts, nach
drei Jahren war ich schon Gruppenleiter.
Da ich mit meinem Know-How für die Firma wichtig bin hat sich das Gehalt
sehr erfreulich entwickelt.
Bei 40h liege ich deutlich über Tarif, ich komme und gehe wie es mir
passt und der Job macht Spaß. Diese Freiheiten kann mir kein Konzern
bieten.
Außerdem musste ich nicht umziehen, Standort ist Nähe Köln.
Fazit: KMU schlägt Konzern, man muss nur durchhalten und Initiative
ergreifen.
Allgemein ist eine Black Box ein Objekt, dessen innerer Aufbau und
innere Funktionsweise unbekannt sind oder als nicht von Bedeutung
erachtet werden.
Shall we play a game?
Lieber nicht dieses Forum ist ja ein Unterhaltungsforum zur allgemeinen
Erheiterung des Gemüts.
Bb O. schrieb:> Ich habe gesagt anstatt sich im Informatikstudium auf die Studieninhalte> zu konzentrieren und gut abzuschließen lieber alle CISCO CERTS> (Professional) machen und diese mit Nebenjobs/Werkstudenten Tätigkeiten> finanzieren. Die Wahrscheinlichkeit einen gut bezahlten Job dann zu> erhalten ist recht hoch. Fertig. Erzähl DU mir nicht was im Informatik> Studium abgeht! Oder willst mit Automatentheorie dir ein Kippenautomaten> basteln?
Ohne Erfahrung sind diese Waschzettelzertifikate wertlos, jeder fertige
Fachinformatiker mit entsprechenden Lapen ist da im Vorteil. Wenn du so
geil darauf bis später als CISCO-Konfigurationskasper zu arbeiten macht
man besser eine Ausbildung als Fachinformatiker und schaut dass man
während der Ausbildung schon die Lappen machen kann, finanziert durch
den Ausbildungsbetrieb.
Bb O. schrieb:> Was daran Schwachsinn? GAR NIX! Das ist die Realität. Entweder hebst> dich mit Certs ab oder mit Low-Level Programmierung. Vor allem möchte> man ja ein sicheren Arbeitsplatz der lange hält oder?
Mit Allerweltswaschzetteln abheben? Wie soll das gehen.
Ciscoprodukteeinrichter gibts wie Sand am Meer, mit Erfahrung.
Lowlevelprogrammierung? Hast du schon mal in den Kalender geschaut?
Assemblergefrickel ist out, damit hebt man sich nicht ab, damit stellt
man sich völlig ins Abseits.
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Wusste ich nur vorher, dass
man hier mehr gehatet wird als dass man Hilfe bekommt. Scheinbar seid
ihr eine eingeschworene Truppe?!
Das Forum habe ich übrigens erst gestern entdeckt und bin kein Troll wie
von Jerome behauptet wird.
@Leute die hier argumentieren ich solle erst einmal arbeiten und "du
heulst nur rum"
Ich habe während meines Studiums mehrere Werkstudententätigkeiten
gemacht, darunter:
- WS bei einem weltweit agierenden Kleinständler
- WS als Consultant bei einem großen Beratungsunternehmen
- WS bei einem IG-Metall Konzern
- Dann noch ein paar Sachen an mehreren Hochschule (Lehre)
Ich verfüge also über fachspezifische Erfahrung und habe mein Studium in
der Regelstudienzeit abgeschlossen, bzw. werde ich demnächst.
Und was ist daran so schlimm in den Konzern zu wollen?
Die kleinen Klitschen zahlen halt unterirdisch und ich muss schließlich
mein Rentenloch irgendwie wieder aufholen. Schließlich fehlen mit 5
Jahre in denen ich nichts eingezahlt habe bzw. nur minimal.
Irgendetwas stimmt auch mit eurer Wahrnehmung nicht. Wir haben studiert,
haben einen Masterabschluss mit gute bis sehr guten Noten. Natürlich
heißt es jetzt viel Geld verdienen. Ich bin genau das, was die Firmen
wollen. Jung und sehr gut ausgebildet mit mehrjähriger Berufserfahrung.
Also bitte was wollen Sie sonst? Soll ich etwas noch promovieren oder
ist das denn auch nicht recht?
Die Wirtschaft brummt doch, oder nicht? Also bitte sollten auch genügend
Stellen für uns Absolventen vorhanden sein. Die Konzerne schreiben
massiv schwarze Zahlen und ohne unser Knowhow wird das so nicht lange
bleiben. Meine Meinung.
@"Versuche eine Trainee-Stelle zu kriegen"
Nein, sicherlich nicht. Wieso soll ich mich jetzt noch einmal weitere
zwei Jahre auf ein niedrigeres Gehalt einlassen, obwohl ich doch schon
längst weiß, wie Konzerne und ihre Abteilungen funktionieren. Trainee =
Praktikum 2.0 = Nein Danke.
Andreas B. schrieb:> Und nein, wir haben keinen Fachkräftemangel. Deshalb bin ich schon lange> aus D weg.
Wo bist du denn, wenn man fragen darf?
Geheim schrieb:> Firmenliste erstellen> ...
Danke für deinen wirklich durchdachten und nicht angreifenden Beitrag.
Ich bedanke mich vielmals bei dir!
Nö! Es sind doch nur noch oberflächliche Waschzettel Firmen verfügbar
und diese verlangen auch solche Zertifikate, bevor sie sich die
Bewerbung überhaupt näher anschauen. Die Leute in der HR sind 25-35
Jahre (Wenn nicht jünger. Meistens BWLer, die dann irgendwas an den
Abteilungsleiter weiterreichen.). Alles Newbees. Die denken diese Certs
sind superduper. Tolle Leistung, der kann was! Was er an der Uni
getrieben hat kann ja keiner nachvollziehen. Vielleicht hat er da nur
rumgesessen und Club Mate getrunken.
EDIT: Diese Certs kosten auch eine Stange Geld, dass suggeriert
derjenige ist sich was wert. Der investiert in seine Zukunft! Sehr gut!
Und Low-Level Programmierung wirst du in der
Luft-Raumfahrt/Verkehrswesen/Medizin/Militär d.h. wichtige
Infrastruktur, die unsere Wirtschaft am Leben erhält, benötigen. Frag
doch mal jemand von der Bundeswehr mit welchen Programmiersprachen die
Tornados gefüttert werden. Erzähl diesen Mist jemand anderes, ich habe
mir diesen Untermenschen Quatsch nicht einfallen lassen. Aber so wirst
als normaler Absolvent behandelt.
EDIT: Wer ADA beherrscht wird einen gut bezahlten Job bekommen, da sich
nicht Hinz und Kunz mit Satellitentechnik etc beschäftigen, sondern
ESA/NASA etc. Treiberprogrammierung für Hardware kann auch nicht jeder
und da wird auch Low-Level Programmierung benötigt. In erster Linie
sollst du als Informatiker programmieren oder nicht? Oder willst gleich
Projektmanager werden? Werde eins mit deinen Projekt. Na super! Da
kannst gleich WI oder BWL studieren.
Ansonsten: Promovieren und am besten Richtung KI. Dann in der Uni
bleiben! Lehre! Weit weg von der freien Marktwirtschaft. Es tut mir auch
leid für die Absolventen wenn der Traum der Uni plötzlich auf die
Realität trifft und die Seifenblase platzt. Es ist traurig! Zum heulen!
Geld verdienen: Selbstständigkeit Big Data Analytics und
C/C++/JAVA/Python/Pascal. Irgendwelche Freelancer Jobs wo die Kacke am
Dampfen ist. Da muss man aber auch was können und nicht der
Sphagetticoder von nebenan sein der Deadlines bearbeitet.
Geld gibt es nur noch über VITAMIN "B" für "Behindert" oder wenn man in
einer Sache SEHR SEHR GUT ist. Der Rest kann zusehen wo er bleibt. Und
das ist ein politisches Problem. Um dieses zu lösen, müsste sich der
Staat weiter verschulden und dies ist nicht im Interesse der politischen
Machtelite. Hier in Deutschland sowieso nicht, da wir den halben EU-Raum
mitfinanzieren. Also ist es auch relativ egal welche Partei man hier
wählt.
Mit der Low-Level Programmierung habe ich einen wertvollen Tip gegeben.
Mit diesen Steinzeit Geschichten beschäftigt sich nicht jeder. Werden
aber verwendet, da sie fehlerfrei funktionieren. Was man daraus macht
obliegt dem Leser.
Hier nochmal ein kleiner Link: (Embedded ist eh in aller Munde)
http://www.elektroniknet.de/markt-technik/embedded/ada-fuer-embedded-138674.html
Leider Absolvent schrieb:> @"Versuche eine Trainee-Stelle zu kriegen"> Nein, sicherlich nicht. Wieso soll ich mich jetzt noch einmal weitere> zwei Jahre auf ein niedrigeres Gehalt einlassen, obwohl ich doch schon> längst weiß, wie Konzerne und ihre Abteilungen funktionieren. Trainee => Praktikum 2.0 = Nein Danke.
Ich weiß selbst von mehreren großen Unternehmen (u.a. Daimler,
Schaeffler, BASF) dass ihre Trainee's von Beginn an unbefristete
Verträge bekommen und genauso viel verdienen wie Direkteinsteiger.
Joa, die muss er erstmal bekommen. Bestimmt nicht mit durchschnittlichen
Leistungen. SUMMA CUM LAUDE Herr Ingenieur :-) Die suchen Führungskräfte
von morgen und keine Schnarchnasen.
Leider Absolvent schrieb:> @"Versuche eine Trainee-Stelle zu kriegen"> Nein, sicherlich nicht. Wieso soll ich mich jetzt noch einmal weitere> zwei Jahre auf ein niedrigeres Gehalt einlassen, obwohl ich doch schon> längst weiß, wie Konzerne und ihre Abteilungen funktionieren. Trainee => Praktikum 2.0 = Nein Danke.
Da bist du falsch informiert.
Bei Daimler/Bosch verdienst du ca. 50.000€ mit Übernahmegarantie.
Wenig Ahnung du hast, Padawan. Aber eine große Klappe.
Ich glaube 3-4 Jahre Rosskur bei einem Verleiher tut dir gut.
Leider Absolvent schrieb:> Ist die Marktsituation wirklich so schlecht in Deutschland oder was ist> los? Bin den ganzen Dax30 abgegangen und alle wollen nur "Experienced"> und oder "Professionals" in ihren Onlineportalen. Es ist zum> Mäusemelken.
Dann schau Dir mal Bernd Wiebus an. Der hängt seit seinem Abschluss auf
Hilfsarbeiter. und Facharbeiterstellen herum.
So geht es vielen. Nur groß erzählen wird das natürlich keiner. Wäre ja
schlecht für die Karriere, auf die die Traumtänzer alle noch hoffen.
Wenn denen nichts mehr einfällt wird der Spieß halt umgedreht und man
sitzt in der ZA Firma auf der anderen Seite des Tisches ;-) Die Arge
sucht auch immer qualifizierte ganzheitliche Integrationsfachkräfte. Da
kann man zwar nichts machen d.h. helfen, aber bekommt stattliche 3000
Brutto im Monat.
Leider Absolvent schrieb:> Ich verfüge also über fachspezifische Erfahrung und habe mein Studium in> der Regelstudienzeit abgeschlossen, bzw. werde ich demnächst.
Nach Abschluss eines Studiums hast du gelernt, zu lernen und eventuell
ein paar fachspezifische Grundlagen dazu. Erfahrung würde ich das nur
mit einer ausgeprägten Selbstüberschätzung nennen.
> Und was ist daran so schlimm in den Konzern zu wollen?
Nix, wollen halt alle. Darunter sind auch viele, welche echte 10 Jahre
BE vorweisen können.
> Die kleinen Klitschen zahlen halt unterirdisch und ich muss schließlich> mein Rentenloch irgendwie wieder aufholen. Schließlich fehlen mit 5> Jahre in denen ich nichts eingezahlt habe bzw. nur minimal.
An das Rentenloch hättest du vor dem Abi und Studium denken sollen.
> Irgendetwas stimmt auch mit eurer Wahrnehmung nicht. Wir haben studiert,> haben einen Masterabschluss mit gute bis sehr guten Noten. Natürlich> heißt es jetzt viel Geld verdienen. Ich bin genau das, was die Firmen> wollen. Jung und sehr gut ausgebildet mit mehrjähriger Berufserfahrung.
Also doch massive Selbstüberschätzung. Studiert hatte mein Taxifahrer
(nix gegen den Job) auch. Woher weißt du, was Firmen wollen?, Wie kommst
du darauf, dass du mehrjährige Berufserfahrung hast? Als Werkstudent?
Vergiss es...
> Die Wirtschaft brummt doch, oder nicht? Also bitte sollten auch genügend> Stellen für uns Absolventen vorhanden sein. Die Konzerne schreiben> massiv schwarze Zahlen und ohne unser Knowhow wird das so nicht lange> bleiben. Meine Meinung.
Kopfschüttel
Ja trotzdem kann man diese Leute nicht alle Ihrem Schicksal überlassen.
Das sind typische menschliche Verhaltensweisen und die Schulen bereiten
einen ja nicht auf diese Szenarien vor, sondern sind froh, wenn die
Schüler still sitzen.
Grundsätzlich ist es nicht die Schuld der Ahnungslosen, sondern sie
wurden von Anfang an ja im Dunkeln gelassen, was Ihnen blüht. Das ist
halt hart Asozial.
Problematisch sind dann G20 Ausschreitungen und irgendwelche
bürgerkriegsähnliche Zustände, die wieder nur irgendwelchen
Klein/Geringverdienern schaden.
Ich kotze im Strahl wenn ich die arroganten Kommentare hier durchlese.
In diesem Forum sind wirklich 90% der Beiträge von Untermenschen die
entweder 100k p.a. Verdienen oder aber, wovon ich ausgehe, selbst
hoffnugslos frustriert ihrem Leben nachgehen (natürlich ohne Frau und
Kind).
Hier fragen stink normale Studenten nach Tipps für Ihre Zukunft und das
Pack hier kritisiert oder jammert über die Marktwirtschaft. Ohne den
Threadersteller/Informatiker hier zu kennen, weiss ich dass er mehr
Softskills und Gehirn besitzt als all ihr ungefickten, die meinen ihn
belehren zu müssen welche Zertifikate er benötigt. Schämt euch und
bleibt verbittert bis ans Lebensende.
Gute Nacht
.Leider Absolvent schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Und nein, wir haben keinen Fachkräftemangel. Deshalb bin ich schon lange>> aus D weg.>> Wo bist du denn, wenn man fragen darf?
in J. Und das schon in der 2.Firma hier. Ging beides über Schweizer/US
Firmen.
Tip: Such Dir was in der Schweiz. Dort werden Ingenieure noch gesucht,
weil sie selbst nicht genug haben. Wie es jetzt speziell als
Informatiker aussiehst, weiß ich aber nicht. Man sollte sich als
Deutscher nur nicht im Gehalt runterdrücken lassen.
Norwegen und NL sollen auch noch gut sein.
Das letzte Mal, daß ich in D eine Stelle hatte, war vor 20 Jahren. Ich
habe aber auch schon seit 10 Jahren nicht mehr versucht, in D etwas zu
bekommen.
Klar kann man in D auch Glück haben, aber die Chancen im Ausland sind
weitaus größer.
Und das hat mit Leistung relativ wenig zu tun, ob man bei einem Konzern
unterkommt. Das ist einfach Glücksache (wenn man nicht gerade zu den
Underperformern gehört). Da brauchen sich viele Herren hier nichts
darauf einzubilden, daß sie eine Konzernjob haben.
PS: Wo siehst Du hier eigentlich, daß Du "gehatet" wirst?
Dieser Ausdruck "haten" geht mir, ehrlich gesagt, langsam auf den Geist
weil es jedesmal verwendet wird, wenn jemand anderer Meinung ist und
sich vielleicht mal im Ton vergreift. Also locker bleiben.
Wie alle: Ab zum Dienstleister und hocharbeiten. Auf Tarifvertrag und
Betriebsrat achten, sonst besser aufpassen.
Ignoriere Benefits und "freiwillige" Almosen. Meistens sind das
unseriöse, hohle Versprechen.
Abgebrühte Wurst schrieb:> Wie alle: Ab zum Dienstleister und hocharbeiten. Auf Tarifvertrag und> Betriebsrat achten, sonst besser aufpassen.
Ja, für Masochisten geeignet. Ich habe es vorgezogen, mich niemals unter
Wert zu verkaufen.
> Ignoriere Benefits und "freiwillige" Almosen. Meistens sind das> unseriöse, hohle Versprechen.
Das stimmt allerdings.
Leider Absolvent schrieb:> ich schließe bald meinen Master ab (Informatik) und finde bei den> Konzernen nur Stellen im Status "Professional". Ich habe mich dann auf> ein paar beworben und bekomme nur Absagen.
Schraube Deine Anforderungen erst mal deutlich runter. Nach dem Studium
backt man erst mal kleine Brötchen. Man muß sich halt mit Leistung
hocharbeiten.
Löse Dich als Absolvent von überzogenen Gehaltsvorstellungen. Mehr wie
40k ist am Anfang i.d.R. nicht drin, es gibt Leute die deutlich weniger
verdienen. Wenn Du wirklich gut bist, sollte es kein Problem sein am
Ende der Einarbeitungsphase über eine neue Gehaltseinstufung zu
verhandeln.
Leider Absolvent schrieb:> ich schließe bald meinen Master ab (Informatik) und finde bei den> Konzernen nur Stellen im Status "Professional".
Weil es eben mehr Leute gibt, die das wollen, als die Konzerne brauchen.
Angebot und Nachfrage. Deswegen haben es Konzerne nicht nötig,
Frischlinge einzustellen.
> Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu> gelangen, wenn es kaum Stellen gibt für Absolventen / Young> Professionals?
Entweder Frau sein (geht wegen Quote immer) oder Vitamin B haben. Wenn
Du beides nicht bieten kannst, gibt es keinen Grund, wieso ein Konzern
einen unerfahrenen Frischling würde haben wollen. Das inhaltliche
Problem ist, daß man im Studium zwar sehr viel lernt, aber leider am
Bedarf der Industrie vorbei. Dann hast Du zwar einen Master, aber der
besteht nur begrenzt aus dem, was die Industrie nachfragt und vor allem
bezahlt.
Überhaupt, Konzerne - die entwickeln doch gar nicht mehr selber. Die
Leute da spezifizieren, machen Meetings und monitoren die Lieferanten,
plus Statusberichte. Es geht um System-Architektur, aber die
Implementierung machen die Lieferanten. Bei einem Konzern wirst Du nicht
programmieren.
Dennoch wäre 35k fürs Programmieren zuwenig, auch in Norddeutschland.
Bedenke jedoch, daß die Gehälter zwar im Süden höher sind, aber im
Vergleich München-Hannover bräuchtest Du in Muc schon wenigstens 12k
brutto mehr, um auch nur in etwa auf denselben Schnitt zu kommen, wenn
Du die Lebenshaltungskosten einrechnest. Unter 45k (bei 40h) in
Norddeutschland solltest Du Dich aber nicht verkaufen, auch nicht als
Anfänger. Für 40k und weniger kriegste nur Jobs in nem Kaff, wo Du keine
Alternativen hast, wenn der Job mal weg ist. Das ist nur eine Option,
wenn ansonsten Hartz4 winkt.
Du könntest allerdings Deine Jobsuche auch erweitern, außer
Programmieren käme auch Testing in Frage. Klingt erstmal nicht so dolle,
aber Du lernst die relevanten Systeme dabei aus der Praxis kennen. Wenn
Du nicht gerade Legacy-Systeme testest, dann bist Du nach ein paar
Jahren jemand mit relevanter System-Erfahrung.
Damit kommt man dann auch in Entwickler-Jobs rein, die ein Ausmaß an
Vorkenntnis verlangen, was keine Uni bieten kann. Zudem tun ein paar
Jahre als Tester einem Entwickler auch ganz gut, fachlich gesehen. Man
lernt, seinen Code mit anderen Augen zu sehen.
Das Hauptproblem hierbei ist dann, daß man darlegen kann, daß man auch
entwickeln kann und nicht "nur" testen. Gegebenenfalls könnte ein
Opensource-Projekt hilfreich sein (was dann aber nicht nur aus einer
Github-Codewüste bestehen darf).
Andreas B. schrieb:> Rick M. schrieb:>>>> Wohin?>> Als was?>> JP> Service/Training/Management (etwa diese Reihenfolge)
JP wie Japan?
Aber sicher nicht direkt nach der Hochschule.
Für den TO, als angehender Master, also kein guter Tipp.
Rick M. schrieb:>> Aber sicher nicht direkt nach der Hochschule.>> Für den TO, als angehender Master, also kein guter Tipp.
Ich habe ihn den Tip gegeben, ins Ausland zu gehen. Bevorzugt Schweiz,
NL oder Norwegen, nicht JP.
JP ist für Anfänger tatsächlich nicht geeignet. Es war nur die Antwort
auf Deine Frage.
In der Schweiz findet man immer was und es wird auch gut bezahlt.
Es gibt ja auch diverse Fachmessen, zum Beispiel die Embedded World in
Nürnberg um nur 1 zu nennen. Geh mal da auf die Homepages solcher
Messen: oft kann man da das Ausstellerverzeichnis runterladen.
Schon hast Du weitere Firmen für Deine Liste.
Leider Absolvent schrieb:> die übliche Laier -> andere waren qualifizierter.
Kann ich mir vorstellen: Wem noch Schulkenntnisse in deutscher
Rechtschreibung fehlen, was will man mit dessen angeblichen
Ing-Kenntnissen ?
Niemand stellt Jammerlappen ein.
Andreas B. schrieb:> Ja, für Masochisten geeignet. Ich habe es vorgezogen, mich niemals unter> Wert zu verkaufen
Mag sein. Dein Wert sieht nicht sehr hoch aus.
Jerome H. schrieb im Beitrag #5286903:
> Peter schrieb:> Ich kotze im Strahl wenn ich die arroganten Kommentare hier durchlese.> In diesem Forum sind wirklich 90% der Beiträge von Untermenschen die> entweder 100k p.a. Verdienen oder aber, wovon ich ausgehe, selbst> hoffnugslos frustriert ihrem Leben nachgehen (natürlich ohne Frau und> Kind).> Hier fragen stink normale Studenten nach Tipps für Ihre Zukunft und das> Pack hier kritisiert oder jammert über die Marktwirtschaft. Ohne den> Threadersteller/Informatiker hier zu kennen, weiss ich dass er mehr> Softskills und Gehirn besitzt als all ihr ungefickten, die meinen ihn> belehren zu müssen welche Zertifikate er benötigt. Schämt euch und> bleibt verbittert bis ans Lebensende.> Gute Nacht>> Sehr guter Beitrag, der es auf den Punkt bringt. An den> Thread-Ersteller: wenn du wirklich kein Troll bist, höre nicht auf die> ganzen Misanthropen und Versager hier....pick dir die guten Beiträge> raus und ignoriere die Posts von den Versagern...
Ja, genau. Am einfachsten macht man es sich, wenn man nur das wahrnimmt,
was ins eigene Weltbild passt und mit den eigenen Ansichten weitgehend
übereinstimmt.
Alle abweichenden Meinungen und vor allem kritische Stimmen können nur
unrecht haben und stammen natürlich von Misanthropen und Versagern,
anders kann es gar nicht sein.
Ich hoffe sehr, dass das auch von den Minderbemittelten als Ironie
erkennbar ist.
@Threadersteller: Es gibt offene Stellen und viele Firmen finden keine
Kandidaten dafür, weil sie (die Firmen) zu blöd sind zum Suchen bzw.
sich finden zu lassen. Mein Arbeitgeber gehört auch dazu. Aber ich werde
mich hüten, den Namen hier zu posten. Schließlich sichert es meine
Position, wenn es nicht so leicht ist, Ersatz zu finden.
Habe meinen Text bezüglich den Tipps für die Firmenliste verbessert und
erweitert:
Stellenangebote finden
Firmenliste erstellen
Erstelle eine Liste mit Firmen, bei denen Du Dich eventuell bewerben
wirst. Im optimalen Fall hat die Liste mehr als 300 Einträge, jeweils
mit direktem Link zur Homepage-Unterseite mit den Stellenangeboten. Wenn
Du Dich dann bewerben willst, nimmst Du die Liste her und schaust nach
passenden Angeboten.
Diese Firmenliste ist Dein ganz persönlicher Goldschatz!
So eine Liste zu erstellen dauert mehrere Wochen. Die ersten 20 oder 30
Firmen hast Du in 1 Stunde beieinander. Das sind die bekannten
Unternehmen. Leider bewerben sich bei diesen Firmen auch die meisten
anderen. Also erweitere Deine Liste nach und nach. Sei nicht zu
wählerisch bei der Auswahl der Firmen für Deine Liste. Schau, dass Du
möglichst schnell auf 300 Firmen kommst. (Aus-)sortieren kannst Du
später immer noch.
Warum ist diese Liste so wichtig, und warum sollten auf der Liste so
viele Firmen stehen?
Sobald Du ein Vertragsangebot von einem Unternehmen bekommst, fängt für
Dich die Phase der Verhandlung und Entscheidung an. Vielleicht würdest
Du das Vertragsangebot sofort annehmen, hättest aber gerne 20.000 Euro
mehr pro Jahr an Verdienst. In so einer Situation ist es sehr
wichtig/angenehm, wenn man weitere Angebote hat, bei welchen eventuell
auch der Verdienst stimmt.
Damit Du mehrere Angebote vorliegen hast, musst Du Dich vorher bei
einigen Firmen beworben haben und zwar innerhalb eines kurzen Zeitraums.
Zum Beispiel 50 Bewerbungen innerhalb von 4 Wochen. Wenn davon jede
einzelne Bewerbung höchste Qualität haben soll, dann geht das nur, wenn
Du ein regelrechtes Fließband zum Erstellen Deiner Bewerbungen hast. Die
Liste an interessanten Firmen inklusive URL zum Jobportal ist ein
wichtiger Baustein davon.
Sobald Du angestellt bist, hast Du viel weniger Zeit und Energie für
Bewerbungen und Vorstellungsgespräche. Konzentriere Dich also zuerst auf
die Liste, bevor Du Bewerbungen verschickst. Bei Dienstleistern bewirbst
Du Dich zum Schluß, weil die Dir in der Regel ziemlich schnell ein
Angebot machen. Und Du musst Dich dann entscheiden, ohne ein anderes
Angebot zu haben.
Wie finde ich Firmen, welche interessant für mich sein könnten?
Schau nach Firmen und Unternehmen, zu denen Du irgendeine Beziehung
hast.
- Zum Beispiel örtliche Nähe:
Schau Dich um, wenn Du unterwegs bist: beim Einkaufen oder auf dem Weg
zur Hochschule oder zum Sport nach Hinweisschildern zu Unternehmen zum
Beispiel im Industriegebiet. Gehe mit offenen Augen durch die Welt.
Schau mit Google Maps in Deiner direkten Nachbarschaft bzw. im
Einzugsgebiet des öffentlichen Nahverkehrs, welche Firmen es gibt. Viele
sind überrascht, wie viel sie da entdecken, obwohl sie die Umgebung
eigentlich gut zu kennen glaubten.
- Zum Beispiel Erfahrung mit einem Produkt oder Themenbereich:
Notiere Dir die Hersteller von Hardware, Software, Libraries, Utilities,
Tools usw. die Du in der Vergangenheit eingesetzt hast, zum Beispiel im
Praktikum, als Werkstudent oder auch in der Freizeit
- Suche in Xing und LinkedIn nach Personen mit ähnlichem Profil wie
Deinem und notiere deren Arbeitgeber (um die Ecke denken hilft).
- In fast jeder Branche gibt es regelmässig Messen, zum Beispiel die
Embedded World in Nürnberg. Mach eine Liste von Fachmessen Deines
Gebietes. Schau Dich um auf den entsprechenden Websites von diesen
Messen. Da gibt es oft Ausstellerverzeichnisse zum Download
- Schau in fachspezifischen Jobportalen, also nicht Stepstone oder
Monster, sondern zum Beispiel
https://www.mikrocontroller.net/forum/ausbildung-studium-beruf
- Zum Beispiel Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Bekannte,
Vereinskameraden:
Notiere Arbeitgeber Deines persönlichen Umfelds
Wo haben Deine Kommilitonen Praktika gemacht, oder die
Bachelor-/Masterarbeit, oder als Werkstudent gejobbt?
Jerome H. schrieb im Beitrag #5286903:
> Peter schrieb:>> Ich kotze im Strahl wenn ich die arroganten Kommentare hier durchlese.>> In diesem Forum sind wirklich 90% der Beiträge von Untermenschen die>> entweder 100k p.a. Verdienen oder aber, wovon ich ausgehe, selbst>> hoffnugslos frustriert ihrem Leben nachgehen (natürlich ohne Frau und>> Kind).>>>> Hier fragen stink normale Studenten nach Tipps für Ihre Zukunft und das>> Pack hier kritisiert oder jammert über die Marktwirtschaft. Ohne den>> Threadersteller/Informatiker hier zu kennen, weiss ich dass er mehr>> Softskills und Gehirn besitzt als all ihr ungefickten, die meinen ihn>> belehren zu müssen welche Zertifikate er benötigt. Schämt euch und>> bleibt verbittert bis ans Lebensende.>>>> Gute Nacht>> Sehr guter Beitrag, der es auf den Punkt bringt.
Nö, das ist nur Wortgekotze; gute Beiträge verwenden keine
Vulgärausdrucke wie "Untermenschen", "Pack" und "gefickt". Passt aber
zur tendenziösen Fragestellung des TO.
Und Hobbyisten-foren sind naturgemäß mit schweren Problemfällen
überfordert, da sollte sich der TO besser professionelle Hilfe suchen.
Im Studentenwerk kennt man bestimmt die richtigen Ansprechpartner und
kann sicher dem TO auch Hinweise zum Verbesserung des Leseverständnisses
von Stellenausschreibungen geben. Vielleicht sind die mit "Profesional"
gekennzeichneten Possitionen nicht für WanneBe-Absolventen gedacht und
der TO quält sich und seine Umgebung mit den falschen Suchbegriffen?
100k Untermensch schrieb:> Schon lustig wie hier Gäste und wenige Tage alte User Good cop/Bad> cop spielen. Irgendwer scheint dieses Forum nicht zu mögen.
Es wird für Stimmungsmache und für "neuartige" Methoden der
Personalarbeit benutzt.
Klappt wohl ganz hervorragend.
Geheim schrieb:> Anhang jetzt als .txt
Hmm, wie kommt man auf die Idee, der TO waere so doof, dass er nicht den
Text des Beitrages durch Copy&Paste extrahieren kann?
wendelsberg
Nop schrieb:> Andreas B. schrieb:>>> JP ist für Anfänger tatsächlich nicht geeignet.>> Zumal die dortige Arbeitsmoral wohl nur für Masochisten anziehend wirkt.
Als Gaijin hat man dort einige Freiheiten. ;-)
Außerdem arbeiten sie dort auch nicht mehr. Sie halten sich nur länger
am Arbeitsplatz auf. Hat nichts mit Effektivität zu tun.
Vorab:
Bitte ignoriere die ganzen Hater hier. Es gibt hier leider viele
frustrierte Poster Ü50, also die typisch deutschen Dauernörgler.
Du hast ein gutes Studium und dein Profil kann sich auf jeden Fall sehen
lassen. Außerdem ist Informatik derzeit stark gesucht.
Für Berufseinsteiger ist der Arbeitsmarkt in Deutschland trotz aktuellem
Boom nicht leicht. Meine Tipps:
- Bewirb dich in der Schweiz und gehe mit 70k - 90k CHF ins Rennen
- Bewirb dich bei Dienstleistern, die für große Konzerne arbeiten (z. B.
IAV, EDAG, Ingenics, PSW, etc.). Dort kannst du ordentlich verdienen
(>50k EUR p. a.) und hast eine Chance auf Übernahme beim Konzern.
- Bewirb dich bei allen DAX-Firmen (auch SDAX und MDAX)
- Bewirb dich bei den großen Familienunternehmen
(http://die-deutsche-wirtschaft.de/die-liste-der-1000-groessten-familienunternehmen-in-deutschland/)
- Geh auf Berufsmessen und quatsch einfach mal mit den Leuten da
Zu den Dienstleistern kann ich dir sagen, dass du dir dort nicht deinen
"Lebenslauf versaust", wie es oft behauptet wird. Du sammelst dort
Erfahrung und lernst, wie große internationale Firmen arbeiten. Die
Rahmenbedingungen sind auch oft besser als beim Mittelständler
(Gleitzeit, Freiheiten, etc.).
Wichtig ist nur, sich immer weiter zu bewerben. Die Einstiegsposition
ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, welche Erfahrungen du in den
ersten 5-10 Jahren machst.
Die Augen sollte man in dieser Zeit immer offen halten, flexibel sein
und regelmäßig Bewerbungen raushauen. Durch 2-3 gezielte Wechsel kann
man es mit Anfang 30 dann auch locker auf 65k - 75k EUR bringen.
wendelsberg schrieb:> Geheim schrieb:>> Anhang jetzt als .txt>> Hmm, wie kommt man auf die Idee, der TO waere so doof, dass er nicht den> Text des Beitrages durch Copy&Paste extrahieren kann?>> wendelsberg
Du solltest zurückhaltender sein mit vorschnellen Schlussfolgerungen.
Besser so... schrieb:> Vorab:> Bitte ignoriere die ganzen Hater hier. Es gibt hier leider viele> frustrierte Poster Ü50, also die typisch deutschen Dauernörgler.
Für mich hört sich das eher nach Mentalen Unter18 an; wer die 50
überschritten hat, hat die Frustphase üblicherweise lange hinter sich
gelassen.
Wobei aktueller Frust nicht zwingend die Ursache für schlechtes Benehmen
ist, manchmal ist die Persönlichkeit von Grund auf "schwierig". Die
meisten haben gelernt, mit ihrem Frust umzugehen und lassen ihn nicht an
ihren Mitmenschen aus.
Besser so... schrieb:> Vorab:> Bitte ignoriere die ganzen Hater hier. Es gibt hier leider viele> frustrierte Poster Ü50, also die typisch deutschen Dauernörgler.>> Du hast ein gutes Studium und dein Profil kann sich auf jeden Fall sehen> lassen. Außerdem ist Informatik derzeit stark gesucht.>> Für Berufseinsteiger ist der Arbeitsmarkt in Deutschland trotz aktuellem> Boom nicht leicht. Meine Tipps:>> - Bewirb dich in der Schweiz und gehe mit 70k - 90k CHF ins Rennen> - Bewirb dich bei Dienstleistern, die für große Konzerne arbeiten (z. B.> IAV, EDAG, Ingenics, PSW, etc.). Dort kannst du ordentlich verdienen> (>50k EUR p. a.) und hast eine Chance auf Übernahme beim Konzern.> - Bewirb dich bei allen DAX-Firmen (auch SDAX und MDAX)> - Bewirb dich bei den großen Familienunternehmen>
(http://die-deutsche-wirtschaft.de/die-liste-der-1000-groessten-familienunternehmen-in-deutschland/)
> - Geh auf Berufsmessen und quatsch einfach mal mit den Leuten da>> Zu den Dienstleistern kann ich dir sagen, dass du dir dort nicht deinen> "Lebenslauf versaust", wie es oft behauptet wird. Du sammelst dort> Erfahrung und lernst, wie große internationale Firmen arbeiten. Die> Rahmenbedingungen sind auch oft besser als beim Mittelständler> (Gleitzeit, Freiheiten, etc.).>> Wichtig ist nur, sich immer weiter zu bewerben. Die Einstiegsposition> ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, welche Erfahrungen du in den> ersten 5-10 Jahren machst.> Die Augen sollte man in dieser Zeit immer offen halten, flexibel sein> und regelmäßig Bewerbungen raushauen. Durch 2-3 gezielte Wechsel kann> man es mit Anfang 30 dann auch locker auf 65k - 75k EUR bringen.
Danke dir für deinen Beitrag, ich klappere gerade mal die Dienstleister
ab und werde dort mein Glück versuchen.
Jerome H. schrieb im Beitrag #5287223:
> Mich würde mal ganz gerne interessieren auf welcher Hochschule der> Thred-Opener war? Warst du auf einer FH oder Uni? Und wie sieht deine> Abschlussnote bzw. deine restlichen Noten aus....?
Ich war an einer Uni. Abschluss voraussichtlich 1,5. Werde erst im März
geext.
Geheim schrieb:> @Threadersteller: Es gibt offene Stellen und viele Firmen finden keine> Kandidaten dafür, weil sie (die Firmen) zu blöd sind zum Suchen bzw.> sich finden zu lassen. Mein Arbeitgeber gehört auch dazu. Aber ich werde> mich hüten, den Namen hier zu posten. Schließlich sichert es meine> Position, wenn es nicht so leicht ist, Ersatz zu finden.>> Habe meinen Text bezüglich den Tipps für die Firmenliste verbessert und> erweitert
Das ist super von dir. Vielleicht sollte man das als Anhang hier
generell im Forum verlinken. Es würde sicherlich vielen helfen! Top!
Leider Absolvent schrieb:> ich schließe bald meinen Master ab (Informatik) und finde bei den> Konzernen nur Stellen im Status "Professional". Ich habe mich dann auf> ein paar beworben und bekomme nur Absagen. Habe angerufen und man sagte> mir die übliche Laier -> andere waren qualifizierter.>
Wenn spezielle Erfahrungen gefordert werden, hat man als Absolvent wenig
Chancen. Vorher anrufen!
> Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu> gelangen, wenn es kaum Stellen gibt für Absolventen / Young> Professionals?
1. Kontakte (Praktikum, Abschlußarbeit, Werkstudent, Ferienjob, ...
2. Beziehungen (Verwandte und Bekannte)
3. Initiativbewerbungen
Große, namhafte Unternehmen brauchen nicht nach Absolventen suchen, weil
sie genügend Bewerbungen bekommen. Das solltest du auch machen.
> Ich wohne in einer Großstadt im Norden Deutschlands und würde zur Not> erst einmal irgendwo für 35-40k programmieren gehen. Aber langfristig> ist das nichts.
35-40k --> du willst als Fachinformatiker arbeiten - warum hast du
studiert? ;)
Als Informatiker hast du den großen Vorteil, nicht branchengebunden zu
sein.
Z.B. Hamburg: Handel, Finanzwesen (Banken, FinDienstleister,
Versicherungen), Verlage
SAP&Co.
Flughafen, Fluglinien, ...
IT Beratung und Service:
http://luenendonk-shop.de/out/pictures/0/lue_liste_it-service_2017pi_f170627_fl.pdfhttp://luenendonk-shop.de/out/pictures/0/lue_liste_it-beratung_2017pi_f20170719__fl.pdf
Evtl. mußt du auch über einen Umzug Richtung Süden nachdenken.
Wenn du systematisch vorgehst, wirst du eine gewünschte Stelle finden.
Die Zeit ist gut. Bedenke, daß große Firmen empfehlen, sich schon 3-4
Monate vor dem gewünschten Arbeitsbeginn zu bewerben. Es kann aber auch
sehr schnell gehen.
Viel Erfolg!
Jo S.
Leider Absolvent schrieb:> Danke dir für deinen Beitrag, ich klappere gerade mal die Dienstleister> ab und werde dort mein Glück versuchen.
Och ne, bitte nicht! Hebe Dir die zum Schluß auf! Die reagieren viel
schneller als Konzerne.
Bedenke:
Damit Du mehrere Angebote vorliegen hast, musst Du Dich vorher bei
einigen Firmen beworben haben und zwar innerhalb eines kurzen Zeitraums.
Zum Beispiel 50 Bewerbungen innerhalb von 4 Wochen.
außerdem: Sobald Du irgendwo angestellt bist, ist es viel schwieriger,
sich weiter zu bewerben. Beim Dienstleister bekommst Du 30% weniger
Gehalt als im Konzern.
Die Konzerne brauchen Monate zur Bearbeitung Deiner Bewerbung, dafür
hast Du dort die besten Bedingungen. Fang mit denen an, zumindest mit
einer Handvoll.
Wie kann man denn so einen Quatsch verzapfen???
50 Bewerbungen ist absoluter Unsinn! Wählt lieber eure Stellen sinnvoll
und passend zu eurem Lebenslauf aus.
Man kann die Zeit bei einem Dienstleister auch sinnvoll nutzen, so viel
Know How wie möglich aufbauen und anschließend mit Berufserfahrung in
besser bezahlte Positionen wechseln.
Am wichtigsten ist der Inhalt / die Aufgaben des ersten Jobs... schaut
euch doch einfach an, welche Expertise gerade in den großen Firmen
gefragt/gesucht wird.
B'ler schrieb:> Wie kann man denn so einen Quatsch verzapfen???> 50 Bewerbungen ist absoluter Unsinn! Wählt lieber eure Stellen sinnvoll> und passend zu eurem Lebenslauf aus.
Du hast da was falsch verstanden: es geht darum, 50 sinnvolle und
passende Stellen zu finden und sich darauf zu bewerben. Und zwar mit
jeweils passgenauer, individuell abgestimmter Bewerbung. Und ja, das ist
möglich. Allerdings nicht, wenn man in einer Anstellung ist, weil man
dann keine Zeit dafür hat.
Geheim schrieb:> ... Und zwar mit> jeweils passgenauer, individuell abgestimmter Bewerbung. Und ja, das ist> möglich. Allerdings nicht, wenn man in einer Anstellung ist, weil man> dann keine Zeit dafür hat.
Bitte was? Na klaro hat man die Zeit dafür. Pro Woche kannst du locker
3-4 Bewerbungen raushauen, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. Oder ist
das ein 80h/Woche Angestelltenverhältnis?
Wenn es 50 Bewerbungen in zwei Wochen sein sollen, musste dir halt
Urlaub nehmen oder mal "krank" werden!
Andreas B. schrieb:> In der Schweiz findet man immer was und es wird auch gut bezahlt.
für Schweizer Verhältnisse, wohnen essen?
oder für deutsche Verhältnisse, wohnen essen?
In der Schweiz ist auch nicht alles Gold was glänzt. Der allgemeine
"Deutschhass" hat seine Schattenseiten und dauerhaft Schwizerdütsch mit
unterschiedlichen Dialekten ist auch nicht jedermanns Sache. Wenn hier
noch irgendein Euro-Absturz kommt, hängt die Schweiz auch mitten in der
Krise. Dann hat sich der Traum vom schnellen Geld ausgeträumt. Prognosen
sehen ja recht OK aus. Risky ist es trotzdem. Für die Karriere sollte
man noch Französisch und Italienisch lernen...
Fazit:
Nach meinen Berechnungen lohnt sich das nur, wenn man da lebt wie ein
polnischer Spargelstecher.
Bb O. schrieb:> Der allgemeine> "Deutschhass" hat seine Schattenseiten
Naive Frage: wie werden in der Schweiz Deutsche als solche erkannt? An
der hochdeutschen Aussprache? Hinsichtlich Aussehen und Namen
unterscheiden sich Deutsche nämlich nicht, bzw. kaum von Einheimischen
der deutschsprachigen Schweiz.
Bb O. schrieb:> Fazit:> Nach meinen Berechnungen lohnt sich das nur, wenn man da lebt wie ein> polnischer Spargelstecher.
Würde auch sagen: das Gehalt sieht am Papier gut aus, aber nach Abzug
von hohen Fixkosten wie Miete bleibt da nicht viel übrig, vor allem die
horrenden Lebensmittelkosten (vor allem Fleisch).
Warum fahren soviele, hunderttausende Schwizer und in der Schweiz
lebende Dütsche über die Schweizer Grenze beim Edeka einkaufen? Weil es
wirklich Sinn macht!
Wer da was sparen will kann das machen, muss aber leben wie ein
> polnischer Spargelstecher.
..stimme ich zu.
Das kann man für ein paar Jahre machen, aber dann besser zurück nach
Deutschland.
Die Trink- und vor allem Essensqualität, damit auch Lebensqualität ist
in DE weit besser und auch noch billiger.
In der Schweiz hat man summa summarum etwa dieselbe Kaufkraft, wie als
Tarifangestellter in Bayern oder Baden-Württemberg.
Es würde auch keinen Sinn ergeben, dass sich Nachbarländer mit ähnlicher
Kultur und Entwicklungsgeschichte um den Faktor 2 in ihrer Produktivität
unterscheiden: die Schweizer sind schließlich keine Übermenschen.
Joachim B. schrieb:> für Schweizer Verhältnisse, wohnen essen?> oder für deutsche Verhältnisse, wohnen essen?
für deutsche Verhältnisse natürlich. Deshalb erwähnte ich auch daß man
sich dort nicht herunterhandeln lassen sollte.
lebensauflauf schrieb:> Naive Frage: wie werden in der Schweiz Deutsche als solche erkannt? An> der hochdeutschen Aussprache?
Ja. Die Mentalität ist dort auch anders. Den Deutschen wird auch oft
vorgeworfen, hochnäsig zu sein. Meiner Erfahrung nach (und auch die
anderer ausländischer Kollegen) ist aber genau umgekehrt.
klausi schrieb:> Das kann man für ein paar Jahre machen, aber dann besser zurück nach> Deutschland.> Die Trink- und vor allem Essensqualität, damit auch Lebensqualität ist> in DE weit besser und auch noch billiger.
Tip: Man muß nicht unbedingt in der Schweiz leben, um dort zu arbeiten.
;-)
In der Schweiz leben würde ich auch nicht unbedingt. Das Essen ist dort
teuer und schlecht. Zudem sind Ausländer in CH nicht sonderlich hoch
angesehen. Man wird zwar nicht unfreundlich behandelt, aber private
Kontakte finden so gut wie gar nicht statt.
metaschwein schrieb:> In der Schweiz hat man summa summarum etwa dieselbe Kaufkraft, wie als> Tarifangestellter in Bayern oder Baden-Württemberg.
Das ist richtig, aber das Lohndumping wie in D findet dort (noch) nicht
statt.
Andreas B. schrieb:> Das ist richtig, aber das Lohndumping wie in D findet dort (noch) nicht> statt.
Auch von Schweizern höre ich über gezielt angeworbene Rumänen, Chinesen,
Inder -- zur Bekämpfung eines nicht-existenten Mangels an
Hochqualifizierten.
Einen flächendeckenden Mindestlohn gibt es ebenfalls nicht: Tor und Tür
stehen also weit offen. Als Niedrigqualifizierter würde ich lieber in
Deutschland als in der Schweiz leben.
Was die Schweiz Deutschland voraus hat, ist eine echte, aktive
Demokratie, die ggf. in ungünstige Entwicklungen eingreift, doch linke
Parteien haben zur Zeit wenig Einfluss, eher überbieten sich die
Volksparteien gegenseitig rechts.
metaschwein schrieb:> Einen flächendeckenden Mindestlohn gibt es ebenfalls nicht: Tor und Tür> stehen also weit offen.
Nach oben aber auch. ;-)
> Als Niedrigqualifizierter würde ich lieber in Deutschland als in der Schweiz
leben.
Ich auch, aber wir reden hier von Ingenieuren.
Andreas B. schrieb:>> Als Niedrigqualifizierter würde ich lieber in Deutschland als in der >>
Schweiz leben.
>> Ich auch, aber wir reden hier von Ingenieuren.
Das Eine schließt aber das Andere nicht aus. Stümper und Amateure gibt
es unter den Ingenieuren mehr als Bäume im Wald.
metaschwein schrieb:> Einen flächendeckenden Mindestlohn gibt es ebenfalls nicht: Tor und Tür> stehen also weit offen. Als Niedrigqualifizierter würde ich lieber in> Deutschland als in der Schweiz leben.
Kann mir nicht vorstellen, dass es in der Schweiz schlimmer ist für
Niedriglöhner und Arbeitslose, die nicht am Rande der Gesellschaft und
unkriminell leben wollen als in Deutschland. Seit Schröder hier im
Auftrag des Kapitals gewütet hat, haben wir den größten
Niedriglohngsektor in Europa.
Ob es jetzt flächendeckenden ML gibt, ist nicht so entscheidend,
entscheidend ist das Arbeitslosenhilfensystem, wie hoch ist es, wie
rigide ist es. Und seit Agenda 2010 sind die Zügel mächtig angzogen
worden, um die Bewerber regelrecht zu Lohndrückern und Zeitbuden zu
peitschen. Sonst hätte sich für die Gehälter und Bedingungen keiner
gefunden. Aktuell kann ein Niedriglöhner hier froh sein, wenn er mit
seinem Netto noch die Warmmiete, Strom, sein Supermarktfraß und das
ÖPNV-Ticket bezahlen kann. Das wird immer knapper, weil Steigerungen von
Hartz und ML seit jeher nicht der wahren Inflationsrate angepasst
werden, das heißt von Jahr zu Jahr steigt der Druck und Deutschland wird
immer mächtiger im europäischen Niedriglohnsektor, der sich bis zu
Facharbeitern schon durchgefressen hat.
Die ausländischen Regierung sind darauf neidisch, wollen mitziehen, aber
dortige Völker sind wehrhafter und schlauer als die Deutschen, die
himmelhochschreien die Agenda 2010 begrüßt haben. Aber das Volk hat auch
schon mal den totalen Krieg und den Endsieg begrüßt, ein selten naiv,
untertäniges Volk.
Robin Hood schrieb:> Kann mir nicht vorstellen, dass es in der Schweiz schlimmer ist für> Niedriglöhner und Arbeitslose
Das weiß ich ebenfalls nicht. Wir können beide nur spekulieren. Das
Fehlen eines Mindestlohnes, hohe Ungleichheit und das privatisierte
Gesundheitssystem lassen hier aber vorsichtig werden.
Die Sozialhilfe für ganz ist in der Schweiz in der Tat großzügiger als
in Deutschland, aber in keines der Systeme will man wirklich geraten, da
sie mit Ächtung und staatlicher Beobachtung verbunden sind.
Robin Hood schrieb:> Die ausländischen Regierung sind darauf neidisch, wollen mitziehen, aber> dortige Völker sind wehrhafter und schlauer als die Deutschen, die> himmelhochschreien die Agenda 2010 begrüßt haben.
Jein.
In "Kerneuropa", also Frankreich, Spanien, Großbritannien (kurz nach
2008), Italien sind die Lebensstandards teils viel krasser als in
Deutschland eingestürzt. Durch die hohe Arbeitslosigkeit sind Löhne und
Arbeitsbedingungen teils wesentlich schlechter geworden. Da hat es
keinen Schröder gebraucht.
In Osteuropa waren die Löhne und Arbeitsbedingungen schlicht nie so
komfortabel, als dass man dort hätte mit einer Agenda ansetzen können.
Es ist also fraglich, wer hier ärmer dran ist.
> Autor: Leider Absolvent (Gast)> Datum: 20.01.2018 13:07> "Professional".
Was ist das? Neue Wortschöpfung von der Bildzeitung ?
( Wessi, Ossi, Schummi; .....)
> Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu> gelangen, wenn es kaum Stellen gibt für Absolventen / Young> Professionals?
Überhaupt nicht. Was willst du beim Konzern ?
Geh doch zu Zockerbuden wie Perschau,Frunel oder Europa-Engineering.
Denen ist es egal ob du ein "Professional" sein willst. Da zählt nur
deine Seele !
Zocker_52 schrieb:> Geh doch zu Zockerbuden wie Perschau,Frunel oder Europa-Engineering.
Zocker_52.. da kommt mir immer IBN in den Sinn.
Dann lese ich noch Schweiz...
Wie wäre denn eine Kombi:
IBN in der Schweiz? Wäre das nicht das Nonplusultra?
Ach stimmt.. in der CH gibt's wenig Industrie.. mehr Banken, Chäs und
Schoggi, und teure Skipisten.
metaschwein schrieb:> In "Kerneuropa", also Frankreich, Spanien, Großbritannien (kurz nach> 2008), Italien sind die Lebensstandards teils viel krasser als in> Deutschland eingestürzt. Durch die hohe Arbeitslosigkeit sind Löhne und> Arbeitsbedingungen teils wesentlich schlechter geworden. Da hat es> keinen Schröder gebraucht.>
Natürlich, aber die sind heute selbst noch besser dran als unsere
Niedriglöhner (vielleicht Italien ausgenommen, UK so lala) und
Arbeitslosen. Der Mindestlohn ist in den meisten Ländern höher als bei
uns.
In Belgien, Dänemark, Frankreich, Schweiz, Österreich, Niederlanden geht
es den Menschen definitiv immer noch deutlich besser als hier, beim Rest
kann man streiten. In Polen, Tschechien, Slowakei gehts aufwärts, bei
uns abwärts.
metaschwein schrieb:> In Osteuropa waren die Löhne und Arbeitsbedingungen schlicht nie so> komfortabel, als dass man dort hätte mit einer Agenda ansetzen können.>> Es ist also fraglich, wer hier ärmer dran ist.
Bei uns ist ja auch schon ein Viertel oder gar mehr der Bevölkerung so
verarmt, dass es um staatliche Unterstützung betteln muss und trotzdem
nur überlebenswichtigen Minimalismus kommt. Besser als in Afrika ist es
aber noch.
http://www.bild.de/regional/stuttgart/altersarmut/stuttgart-altersarmut-54500244.bild.html
Das ist kein Modell für die Zukunft, wenn es friedlich bleiben und die
Gesellschaft nicht implodieren soll.
Henry G. schrieb:> Geheim schrieb:>>> ... Und zwar mit>> jeweils passgenauer, individuell abgestimmter Bewerbung. Und ja, das ist>> möglich. Allerdings nicht, wenn man in einer Anstellung ist, weil man>> dann keine Zeit dafür hat.>> Bitte was? Na klaro hat man die Zeit dafür. Pro Woche kannst du locker> 3-4 Bewerbungen raushauen, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. Oder ist> das ein 80h/Woche Angestelltenverhältnis?> Wenn es 50 Bewerbungen in zwei Wochen sein sollen, musste dir halt> Urlaub nehmen oder mal "krank" werden!
Sorry, aber wir reden hier nicht von 0815-Bewerbungen, sondern von
qualitativ hochwertigen, individuellen und passgenauen. Also nicht nur 1
Anschreiben, bei dem nur Anrede und Adresse getauscht wird, sondern
wirklich ein Anschreiben, welches genau auf die ausgeschriebene Stelle
passt. Dazu gehört auch jeweils ein Telefonat vorab, wenn die
Telefonnummer angegeben ist usw.
Ziel ist ja, dass man möglichst viele Einladungen und letztendlich
Vertragsangebote bekommt.
Und natürlich reicht es nicht aus, nur die Bewerbungen zu verschicken:
Es gibt Telefoninterviews, manchmal muss man zum Vorstellungsgespräch
anreisen, manchmal zum 2. Gespräch oder zum 3.
Das kommt nicht gut an, wenn man alle paar Tage krank ist. Und im Urlaub
mache ich lieber was Angenehmes und erhole mich.
Robin Hood schrieb in Beitrag #5288652:
> Bei uns ist ja auch schon ein Viertel oder gar mehr der Bevölkerung so> verarmt, dass es um staatliche Unterstützung betteln muss und trotzdem> nur überlebenswichtigen Minimalismus kommt. Besser als in Afrika ist es> aber noch.
Das Schlimme ist: Erst, wenn es sie selbst in den Arsch kneift, werden
die Leute munter.
:(
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/der-rentenreport-110.html
Das Problem ist doch, dass die Regierung erst tätig wird, wenn es zu
spät ist.
Das Gesundheitssystem in der Schweiz frisst irgendwann dein angespartes
Kapital auf und Sozialhilfe in diesem Sinne reicht auch von vorne bis
hinten nicht. Es ist "noch" ein wenig mehr als in Deutschland. Schaut
euch das genau an! Das Arbeitslosengeld ist schneller aufgebraucht, wie
man einen neuen Job bekommt.
2031 ist der AHV Fonds aufgebraucht. Wer bezahlt dann die Rente?
Geheim hat hier wirklich gute Arbeit abgeliefert die wirklich ALLEN die
diesen Thread lesen hilft sich im heutigen Bewerbungsjungle
zurechtzufinden. Von Trollerei kann hier ja wohl keine Rede sein. Andere
sollten sich von dieser hilfsbereiten Art mal eine grosse Scheibe
abschneiden. Toll das es noch solche Menschen auf der Welt gibt. Bitte
bleibe dem Forum erhalten.
Der Schwenn schrieb im Beitrag #5289066:
> Kann man seine Eltern eigentlich verklagen wenn sie einem solche NAmen> verpassen?
Einfacher ist es zu heiraten und den Namen der Frau anzunehmen. Und
schon heisst man zB Jerome Katzenberger.
Ich wollte mal anmerken, dass auch "Young Professionals"-Stellen nichts
für Absolventen sind, sondern üblicherweise für Leute mit 1-3 Jahren
Berufserfahrung.
Es gibt, gerade in der Informatik, ausreichend Stellen.
Ich kenne keinen MINT Absolventen, der es nicht geschafft hätte etwas zu
finden. Der erste Job, ohne Berufserfahrung, ist natürlich der
schwierigste. Aber einfach weiter bewerben. Auch ruhig auf Stellen, die
Berufserfahrung bis 5 Jahre fordern. So ist man zumindest der Firma mal
bekannt. Innerhalb eines Jahres dürfte das kein Problem sein.
"Zur Not" irgendwo als einfacher Programmierer zu arbeiten ist absolut
iO. Genauso wie übergangsweise zu einem Dienstleister zu gehen.
Paul schrieb:> Genauso wie übergangsweise zu einem Dienstleister zu gehen.
Neeiin..! Das wäre der Anfang vom Ende. Willst du bis auf ewig verdammt
sein?
Mit einem Namen eines Leihers im CV?
Geheim schrieb:> Hier noch ein kleines Bonbon:> Habe auf die schnelle mal eine kurze Liste gemacht mit Fachmessen. Da> ist dann auch gleich ein Link zum Ausstellerverzeichnis dabei. Soll ans> Anregung dienen für Euch, damit Ihr Eure Liste mit 300 Firmen komplett> bekommt!
Hallo Geheim,
ich möchte mich mal bei dir für deine hilfreichen Beiträge bedanken. Bin
ebenfalls Absolventin (anderer Fachbereich) und gerade auf Jobsuche und
finde den Ansatz, den du vorschlägst, richtig gut. Mal sehen, was dabei
rumkommt. :)
Paul schrieb:> Es gibt, gerade in der Informatik, ausreichend Stellen.
lol
> Ich kenne keinen MINT Absolventen, der es nicht geschafft hätte etwas zu> finden.
fragt sich nur wo und zu welchen Konditionen. Wieviele von den tausenden
Absolventen jährlich kennst du denn persönlich und hast deren
Arbeitsstelle gesehen und deren Gehaltsnachweise?
Henry G. schrieb:> Paul schrieb:>> Es gibt, gerade in der Informatik, ausreichend Stellen.>> lol
Es stimmt, das ist sehr erfreulich :-)
>> Ich kenne keinen MINT Absolventen, der es nicht geschafft hätte etwas zu>> finden.>> fragt sich nur wo und zu welchen Konditionen. Wieviele von den tausenden> Absolventen jährlich kennst du denn persönlich und hast deren> Arbeitsstelle gesehen und deren Gehaltsnachweise?
Ich kenne zumindest ein Dutzend kürzlicher Absolventen aus unserem und
dem Bekanntenkreis unserer Tochter, alle MINT-Bereich.
Davon ist keiner ein Überflieger gewesen, trotzdem waren die alle sofort
(teilweise schon vor dem Abschluss) in ordentlichem Lohn und Brot, alle
unbefristet, keiner in Leiharbeit. Und verstreut über die ganze
Republik, also beileibe nicht nur in den üblichen südlichen Regionen.
Offenbar gibt es also doch einige recht gute, offene Stellen.
Leider Absolvent schrieb:> Wie soll man es denn jetzt schaffen [...] wenn es kaum Stellen gibt
Willkommen auf dem Arbeitsmarkt. Hier weht ein rauher Wind und es hat
-40°C an guten Tagen.
Leider Absolvent schrieb:> Wie soll man es denn jetzt schaffen als Absolvent in einen Konzern zu> gelangen,
Kannst du auch was, oder ist deine einzige Qualifikation "Absolvent"?
Also wenn du bezahlt werden willst, solltest du etwas KÖNNEN. Du bist am
Ende deiner Ausbildung angelangt, du bewirbst dich nicht als Azubi. Du
musst was bieten können.
Was bietest du den Firmen? Was schreibst du da in die Bewerbungen rein?
Dein Informatik Master ist eine notwendige, aber sicher keine
hinreichende Bedingung für einen Job.
Hi Fans,
vielen Dank für Euer Feedback. Die 2 Teile (Firmenliste + Messeliste)
sind Teile meines "Bewerbungsfließbands". Soll heißen: da kommen noch
weitere Teile dazu, zum Beispiel zum Thema "Anschreiben",
"Vorstellungsgespräch" usw. bis zu "Kündigung" :-) Aber heute nicht
mehr. Und vielleicht auch erst in ein paar Tagen.
Jetzt gehe ich erst mal "ein Bier trinken"!
Zu meiner Motivation (weshalb ich das hier veröffentliche):
Ich war (leider) auch mal in der Situation, dass ich mich monatelang
überall beworben habe, aber nichts hat sich ergeben. Und mit
irgendjemandem reden brachte auch nichts, weil keiner dafür Verständnis
hatte. "Es gibt doch Fachkräftemangel.", "Alle Ingenieure, die ich
kenne, haben ohne Probleme einen Job bekommen" usw.
Naja, dann habe ich mich halt reingehängt und mich zum Experten zum
Thema Bewerbung gemacht und den Ablauf optimiert... was ein Ingenieur
halt so macht ;-)
Eigentlich ist das doch eine Selbstverständlichkeit Geheim. Mit ein
wenig nachdenken sollte da jeder drauf kommen. Vor allem Leute die sich
mit den unmöglichsten Theorien beschäftigt haben. ABER ES IST SEHR GUT
DAS DIESES WISSEN NUN PER CLICK JEDEM ZUR VERFÜGUNG STEHT ;-) EIN Bier
ist genehmigt! ;P
Cyblord -. schrieb:> Kannst du auch was, oder ist deine einzige Qualifikation "Absolvent"?> Also wenn du bezahlt werden willst, solltest du etwas KÖNNEN. Du bist am> Ende deiner Ausbildung angelangt, du bewirbst dich nicht als Azubi. Du> musst was bieten können.
Im Prinzip hast du da vollkommen recht aus Arbeitgeberperspektive. Genau
deshalb werden aber auch Leute mit etwas Berufserfahrung viel lieber
genommen als frische Absolventen, die wenigsten Absolventen können
nämlich wirklich etwas vorweisen außer Noten plus einem vielleicht eher
dürftigen Praktikum. Da ist man am Anfang des Berufslebens tatsächlich
erst einmal wieder ein wenig Azubi, und es dauert seine Zeit, bis man
dem Unternehmen wirklich produktiv einen Nutzen bringt für sein Gehalt.
Der Arbeitsmarkt für Ingenieure & "MINT" Absolventen ist schon vor
Jahren kollabiert
Besserung ist nicht im Sicht eher das Gegenteil ist der Fall ...
Man kann auf diesen Gebieten mit etwa 50 bis 1000 Konkurrenten rechnen
Man kann es fast vergessen , Handwerker sind aber wirklich gefragt !
Als Elektriker darfst trotzdem Elektrotechnik studieren oder wer gibt
dir die Aufträge später? Willst ewig als Geselle rumdümpeln und sich der
Verantwortung entziehen?
Qwertz schrieb:> die wenigsten Absolventen können> nämlich wirklich etwas vorweisen außer Noten plus einem vielleicht eher> dürftigen Praktikum.
Der Trick ist, zu diesen wenigen zu gehören. Wer vor dem Studium nichts
konnte, nur das Pflichtprogramm durchgezogen hat und dann nach dem
Studium meint, er würde jetzt eine gute Stelle verdienen, dem kann man
nicht mehr helfen.
Und das ist auch nicht der Normalfall.
> Da ist man am Anfang des Berufslebens tatsächlich> erst einmal wieder ein wenig Azubi, und es dauert seine Zeit, bis man> dem Unternehmen wirklich produktiv einen Nutzen bringt für sein Gehalt.
Das ist nicht zwingend so.
hallo ,
hat jemand einen Tipp für KMU in Stuttgart die Embedded
Softwareentwicklung machen aber keine ANÜ sind?
Ich finde fast nichts auf der Jobbörse und ähnliche seiten...
Unglaublich wie viele ANÜ es gibt!
Leider Absolvent schrieb:> Absolventen / Young Professionals
Young ... verstößt gegen das AGG, deshalb werden Unternehmen diese
Bezeichnung vermeiden.
Wir geben Absolventen eine Chance ist da wohl noch vertretbar.
> Autor: Chilli Pepper (chili_pepper)> Datum: 05.02.2018 14:32> hat jemand einen Tipp für KMU in Stuttgart die Embedded> Softwareentwicklung machen aber keine ANÜ sind?
Was ist KMU und ANÜ ?
Kenne nur SPD und CDU !
Chilli P. schrieb:> Politik interesiert mich nicht.
Dann darfst du dich aber auch nicht beschweren, wenn die Politik dafür
sorgt, dass der Arbeitsmarkt ANÜ-überschwemmt ist.
Incheon schrieb:> Chilli P. schrieb:>> Politik interesiert mich nicht.>> Dann darfst du dich aber auch nicht beschweren, wenn die Politik dafür> sorgt, dass der Arbeitsmarkt ANÜ-überschwemmt ist.
Ja klar! Die Politik sorgt dafür, dass der Arbeitsmarkt ANÜ-überschwemmt
ist aber ich denke dass dieser Forum nicht der richtige Ort ist über
Politik zu sprechen.
Ich kämpfe gerade um meine Karriere wie alle anderen und suche einen Rat
damit ich meinen Weg schnell finden kann. Ich hoffe dass hier Ingenieure
und Techniker eine diskussion führen und nicht Politologen.. sonst bin
ich falsch hier.
> Autor: Chilli Pepper (chili_pepper)> Datum: 06.02.2018 16:47> Ich kämpfe gerade um meine Karriere wie alle anderen und suche einen Rat> damit ich meinen Weg schnell finden kann.
Versuch es doch mal mit weltweiter internationaler Inbetriebnahme im
Anlagenbau.