georg schrieb:
> Micso schrieb:
>> Daher meine Frage: Spielt die Mindestbürde eine Rolle oder nicht?
>
> Bei 4..20 mA schon - die 4 mA dienen der Versorgung des Sensors und des
> Umsetzers
Ja.
> aber bei 0 Ohm ist auch die Spannung 0V und damit lässt sich
> schlecht was versorgen
Das ist Unsinn. Die Spannung am Bürdewiderstand versorgt gar nichts. Die
dient nur zur (indirekten) Messung des Stroms.
Die Bürde und der Sensor sind in Reihe geschaltet. Bürde 0 heißt dann,
daß immer die komplette Versorgungsspannung am Sensor anliegt. Aber
natürlich ist das Blödsinn, denn ohne Bürdewiderstand kann man den Strom
nicht messen.
@TE: lerne lieber, die Grundlagen zu verstehen. Bei deinem zweiten
Sensor steht:
>> Maximum Loop Resistance (Supply Voltage-8) x 50 ohms
Von der Versorgungsspannung braucht der Sensor selber mindestens 8V. Bei
Versorgung mit 24V stehen dann bis zu 16V für den Bürdewiderstand zur
Verfügung. Da die maximale Spannung beim maximalen Strom abfällt, darf
der Bürdewiderstand dann nicht größer sein als 16V/20mA = 800 Ohm. Das
sind gerade 50 Ohm pro Volt. Diese 50 Ohm pro Volt sind aber gar nicht
spezifisch für diesen Sensor, sondern resultieren direkt aus den 20mA
Maximalstrom. Die eigentlich wichtige Angabe für einen Sensor mit
Strom-Schnittstelle ist die Spannung, die er minimal benötigt. Die
maximale Bürde ergibt sich dann aus den 20mA und der Differenz zur
Versorgungsspannung.
PS: OK, ich sehe gerade du beziehst dich auf Seite 3 des Datenblatts.
Dort steht verklausuliert auch eine Spannungsangabe: nämlich wieviel
maximal am Sensor abfallen darf. Das sind 24V:
>> Minimum Resistor Value = 50*(+V – 24) for +V > 24V
Bei Versorgung mit bis zu 24V gibt es also kein Minimum. Erst bei
Versorgung mit mehr als 24V mußt du eine Mindestbürde haben, damit der
Spannungsabfall an dieser die Spannung am Sensor entsprechend reduziert.