Gast
#5288222
Ich habe noch einen alten Röhrenfernseher (Baujahr 2002) als Zweitgerät in Betrieb. Seit einiger Zeit fällt mir folgendes auf: 1. Nach dem Einschalten ist das Bild für einige Minuten in der Vertikalen etwas wellenförmig. Die einzelnen Bildzeilen sind gegeneinander verschoben und wackeln ganz leicht hin und her. Sobald sich das Gerät aufgewärmt hat, verschwindet das und das Bild ist wieder ganz normal. (Bemerkung: Die Farben sind dabei stets einwandfrei, auch an der Bildschärfe kann ich nichts aussetzen. Ich musste daran auch noch nie die Einstellungen "hochdrehen".) 2. Bei sehr hellen Bildern wird das Bild geringfügig aber auffällig größer. 3. Trotz ordentlicher Scart-Kabel ist besonders bei hellen Bildern ein leichtes aber deutliches Brummen aus den Lautsprechern zu hören. Das ist unabhängig vom angeschlossenen Gerät (getestet mit neuem Sat-Receiver und noch nicht sehr altem DVD-Player). Punkt 1 und 3 deuten auf Netzbrummen hin, das sich im Gerät ausbreiten kann. Da das Problem erst im Alter aufgetreten ist, wohl ausgetrocknete Elkos? Punkt 2 kenne ich in extremerer Ausführung, als ich es derzeit beobachte, wenn es Probleme in der Regelschaltung gibt. Ist das ein ausgetrockneter Kondensator im Bereich der Regelschaltung, oder welche Komponenten sollte ich noch prüfen? Wie wahrscheinlich ist es, dass eine "Kondensatorkur" das Gerät noch ein paar Jahre am Leben hält? Alles, was ich nach Entladung von Chassis und Röhre am ausgeschalteten Gerät machen kann, wäre mir den Versuch wert. Reparaturen am eingeschalteten Gerät möchte ich aber auch mit Trenntrafo eher nicht machen. Ich bin deshalb für Hinweise sehr dankbar.