Forum: Offtopic Patente und Marken in China


von Ch16 (Gast)


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Wie alle wissen produzieren die Chinesen massenweise elektrische Geräte.

Nehmen wir mal als Beispiel eine USB Tischlampe. Es gibt diese USB 
Tischlampe gefühlt von 10 Herstellern.
Das heißt es gibt diese Tischlampe in exakt der selben Form mit 10 
verschiedenen Marken die alle aus China sind.

So was ist in China anscheinend völlig normal. Das ein und das selbe 
Produkt unter diversen Markennamen gehandelt wird.
Wieso tun die Chinesen das? Können Unternehmen innerhalb Chinas ihre 
Produkte patentrechtlich nicht schützen? Oder ist es wirklich so das ein 
Entwickler/Hersteller das Produkt entwirft und dann an diverse 
Unternehmen lizenziert?
Und wieso ist das in China dermaßen verbreitet, praktisch der Standard?

Ich meine wenn man hier in Deutschland ein Produkt entwickelt erwartet 
man dass der Hersteller es dann selbst produziert und verkauft und nicht 
gleich an 10-20 andere Hersteller lizenziert.
Und wenn man es nicht selbst herstellt sondern in Auftrag würde man es 
trotzdem unter einer Marke verkaufen.

Ist das so Absicht von den Chinesen oder die Unfähigkeit ein 
funktionierendes Patentrecht umzusetzen?
Handelt es sich wirklich um Lizenzierungen innerhalb Chinas oder 
kopieren die sich da nur gegenseitig unverschämt und ohne juristische 
Folgen fürchten zu müssen?

Ich habe mal von jemandem gehört der in China war, dass es Messen gibt 
wo solche noname Produkte vorgestellt werden. Unternehmen können dort 
sich umschauen und Lizenzen erwerben.


Wieso hat sich ein solches System in China so massenhaft durchgesetzt 
und bei uns nicht?

von Bastler (Gast)


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>Ich meine wenn man hier in Deutschland ein Produkt entwickelt erwartet
>man dass der Hersteller es dann selbst produziert und verkauft...


Informiere dich mal wie das z.B. bei "weißer Ware" abläuft.
Die Bedienteile / Elektronik wird z.B. bei Diehl produziert.
Kunden sind z.B. Miele, Wirlpool, Siemens, Liebherr, ...
D.h. das gleiche Modul steckt in verschiedenen Markenprodukten.

von Ch16 (Gast)


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Bastler schrieb:
> Informiere dich mal wie das z.B. bei "weißer Ware" abläuft.
> Die Bedienteile / Elektronik wird z.B. bei Diehl produziert.
> Kunden sind z.B. Miele, Wirlpool, Siemens, Liebherr, ...
> D.h. das gleiche Modul steckt in verschiedenen Markenprodukten.

Das ist ja normal. Die einzelnen Teile eines Produktes stammen natürlich 
von verschiedenen Herstellern.
Aber Miele baut doch keine Waschmaschine und lizenziert es dann an 
diverse andere Hersteller die exakt selbe Waschmaschine unter anderen 
Markennamen herzustellen.

von Rainer U. (r-u)


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Ch16 schrieb:
> Das heißt es gibt diese Tischlampe in exakt der selben Form mit 10
> verschiedenen Marken die alle aus China sind.
>
> So was ist in China anscheinend völlig normal.

Ersetze Tischlampe durch Joghurt und China durch Deutschland..

von Bastler (Gast)


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Ich habe eine Constructa Spülmaschine gekauft.
Direkt daneben stand das selbe Modell nur stand Siemens drauf und 
kostete mehr. Ich konnte keinen Unterschied feststellen...

von Achim B. (bobdylan)


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Ch16 schrieb:
> Nehmen wir mal als Beispiel eine USB Tischlampe. Es gibt diese USB
> Tischlampe gefühlt von 10 Herstellern.

Nö. Die gibt es nur von EINEM Hersteller, und der pappt dir das 
Firmenlogo deiner Wahl aufs Gehäuse. Vorausgesetzt, du bist Großkunde...

von Bastler (Gast)


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>Ersetze Tischlampe durch Joghurt und China durch Deutschland..

Ja, da kann ich 100% zustimmen.
Ich jobbte mal als Schüler in einer Käserei.
Rolle von Demeter einlegen und 10 Karton für Reformhaus verpacken.
Maschine stoppen.
Rolle von Spar einlegen und 100 Karton für Kaufhaus verpacken.

Was ist drin, der gleiche Käse!
Reformhaus oder Spar macht preislich einen Unterschied.
Seitdem muss ich immer grinsen wenn Leute im Refomhaus einkaufen und auf 
BIO schwören.

von Ch16 (Gast)


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Ich sage ja nicht dass es das Phänomen hier gar nicht gibt. Aber Leute 
es ist hier keineswegs der Normalfall.

In China überwiegt diese Produkt Kultur aber offensichtlich deutlich. 
Und ich frage mich wieso sich das so entwickelt hat.

Wieso kreieren die Chinesen keine nachhaltigen Marken die man überall 
wiederkennen kann.

Für Kunden mag das die Produkte günstiger machen, der Nachteil ist aber 
dass man sich an keiner Marke orientieren kann, weil die eh alle zu 
klein sind und man sie morgen vergessen hat oder sie übermorgen gar 
nicht existieren oder das Produkt weiter produzieren.

Marken sind ja auch dazu da um sich als Kunde zu orientieren. Die 
Erfahrungen mit einem Produkt kann man mit einer bestimmten Marke 
festmachen. So weiß man wo man gute oder schlechte Qualität bekommt.

Nei den noname China Produkten die unter 20 Marken laufen hat man das 
als Kunde nicht. Der eine baut vielleicht minderwertige Komponenten ein 
und der andere achtet vielleicht mehr auf Funktionskontrolle.

von Lutz H. (luhe)


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Markenname, Patente, Marken, Gebrauchsmuster kosten Geld und das kann 
man sich bei 0815 Produkten wie Waschmaschine, Schuko-Stecker oder LED- 
Lampe sparen.

Ist BIO oder Ja als Markenname Geschütz oder wird er nur anhewendet

von Ch16 (Gast)


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Interessant wäre auch zu wissen wer die eigentlichen Entwickler dieser 
China Geräte sind.
Sind das auch unzählige kleine Unternehmen oder stecken hinter den 
hunderten China Marken eine überschaubare Menge an Lizenzverkäufern?

von Pete K. (pete77)


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Die Chinesen lassen auch vermehrt in Vietnam herstellen. Habe dort z.B. 
eine Fabrik von Foxconn gesehen. Seidensticker-Fabrik gab es auch :-)

von Ch16 (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Nö. Die gibt es nur von EINEM Hersteller, und der pappt dir das
> Firmenlogo deiner Wahl aufs Gehäuse. Vorausgesetzt, du bist Großkunde...

Und wieso verkaufen die das nicht unter einem eigenen Namen?
Das Geld was der Endkunde bezahlt könnten sie direkt einnehmen.
Die meisten chinesischen Anbieter verkaufen das sowieso über Internet.
Braucht also keine Verteiler Logistik.

von Lutz H. (luhe)


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Ch16 schrieb:
> Das Geld was der Endkunde bezahlt könnten sie direkt einnehmen.


Bei elektronischen Bauteilen wird auch nicht direkt verkauft. Wenn bei 
WAGO oder Siemens ein Bauteil gefunden wird, geht erst einmal die 
schwierige Suche nach einen Händler los, der 15 Stück verkauft.

von Achim B. (bobdylan)


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Ch16 schrieb:
> Und wieso verkaufen die das nicht unter einem eigenen Namen?

Weil sich Grundig oder Bosch an der Kaffeemaschine besser liest, als 
Shai-Tze-Electronic.

von Purzel H. (hacky)


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Viele Geraete wurden hier eintwickelt, in china produziert und vom 
Entwickler unter verschiedenen Marken verkauft.

Es gibt viele Firmen hier, die haben zuwenig Entwicklungskapazitaet und 
lagern Entwicklung aus. Moeglicherweise koennen/wollen sie nicht genug 
bezahlen und lassen der Entwicklerfirma das Recht zur eigenen 
Vermarktung. Resp sie geben eine Variantenentwiklung zu einem 
existierenden Produkt in Auftrag, und duerfen nur genau diese Variante 
unter den eigenen Logo verkaufen.

Viele Deppenfirmen haben nicht realisiert, dass Auslagern auch Weggeben 
von Knowhow bedeutet. Allenfalls muessen/musste sie Auslagern, weil der 
Laden sonst an die Wand gefahren waere. Allen wurde eine Firma gekauft 
und das Knowhow abgezuegelt.

Was sollte Patente auf trivialen Bullshit ? Was sollen Patente 
ueberhaupt ? Das Meiste ist extrem tivial, die Erfindungshoehe exakt 
Null.

von Jack (Gast)


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Ch16 schrieb:
> Wie alle wissen produzieren die Chinesen massenweise elektrische
> Geräte.
> ...

Da geht so einiges durcheinander im Text
Hersteller != Marke != Patent.
OEM-Produkt != Clone.

Wenn du wissen willst, wie es in China mit Patenten aussieht? So langsam 
werden Patente in China ernst genommen, weil es international einfach zu 
viel Stress macht dauerhaft wegzuschauen.

Wenn du wissen willst, wie es in China mit Marken aussieht, auch in 
China entwickelt sich langsam eine Markenkultur. Noch nicht bei den 
Hinterhof-Fabrikanten, die sind nur an schnellem Umsatz interessiert, 
aber große chinesische Firmen etablieren ihre Firmennamen und Produkte 
als Marken. Mittlerweile auch international. Beispielsweise sind Firmen 
wie Huawei, Xiaomi, DJI oder Alibaba auch bei uns als Marken bekannt.

Von anderen Marken hören wir wenig. Xiaomi war lange Zeit so eine 
Firma/Marke, aber wie ist es mit QQ, WeChat, Sina Weibo oder Dongfeng 
Motor Corporation? Kennt man in China, aber (noch) nicht bei uns.

> Nehmen wir mal als Beispiel eine USB Tischlampe. Es gibt diese USB
> Tischlampe gefühlt von 10 Herstellern.

Das kann vieles sein. Zum Beispiel dreiste Kopien. Oder,

> Das heißt es gibt diese Tischlampe in exakt der selben Form mit 10
> verschiedenen Marken die alle aus China sind.

Gerade bei den Hinterhoffirmen gibt es ein Tauschsystem von 
Informationen, zum Beispiel Konstruktionsplänen, die sie auf Basis 
persönlicher Beziehungen austauschen. Wenn sich eine der Hinterhoffirmen 
dann entschließt etwas zu bauen gehen die nochmal über die Pläne drüber 
um noch ein paar Cent zu sparen. Deine 10 USB-Lampen könnten zum 
Beispiel alle einen Hauch anders sein, je nachdem wer sie herstellt.

Es kann auch die ein oder andere "Geisterschicht" dabei sein. Am Tag 
wird für einen Auftraggeber mit "Marke" produziert, nachts fährt man 
eine Sonderschicht für die eigene Tasche, nicht notwendigerweise mit der 
gleichen Qualität.

Nicht zu vergessen "Floor sweeps" - was man so findet wenn man mal "den 
Boden fegt". Produkte die bei der Qualitätskontrolle durchgefallen sind, 
werden nicht weggeworfen sondern über andere Kanäle verkauft.

> Wieso tun die Chinesen das?

Weil es schnelles Geld bringt.

> Oder ist es wirklich so das ein
> Entwickler/Hersteller das Produkt entwirft und dann an diverse
> Unternehmen lizenziert?

Bei deinen USB-Lampen? Eher nicht lizenziert. Siehe oben.

> Und wieso ist das in China dermaßen verbreitet, praktisch der Standard?

Weil es schnelles Geld bringt.

> Ist das so Absicht von den Chinesen oder die Unfähigkeit ein
> funktionierendes Patentrecht umzusetzen?

Marke != Patent

Aber bei beiden: Eine Marke aufbauen kostet Zeit und Geld, ein Patent zu 
beantragen ebenso. Beides widerspricht der Idee vom schnellen Geld 
JETZT, bei absolut minimierten Kosten.

> Handelt es sich wirklich um Lizenzierungen innerhalb Chinas oder
> kopieren die sich da nur gegenseitig unverschämt und ohne juristische
> Folgen fürchten zu müssen?

Sie kopieren zum Teil kontrolliert, d.h. im gegenseitigen Einvernehmen, 
zum Teil halt auch für China-Verhältnisse illegal.

Aber das Land ist groß, notfalls sind die Behörden bestechlich, gegen 
Ausländer hält man zusammen und wo kein Kläger da kein Richter.

> Ich habe mal von jemandem gehört der in China war, dass es Messen gibt
> wo solche noname Produkte vorgestellt werden. Unternehmen können dort
> sich umschauen und Lizenzen erwerben.

Das klingt schon wieder nach was anderem, nach OEM-Produkten. Wirf doch 
nicht ständige alles durcheinander.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bastler schrieb:
>>Ich meine wenn man hier in Deutschland ein Produkt entwickelt erwartet
>>man dass der Hersteller es dann selbst produziert und verkauft...
>
>
> Informiere dich mal wie das z.B. bei "weißer Ware" abläuft.
> Die Bedienteile / Elektronik wird z.B. bei Diehl produziert.
> Kunden sind z.B. Miele, Wirlpool, Siemens, Liebherr, ...
> D.h. das gleiche Modul steckt in verschiedenen Markenprodukten.

so hab ich das hier grad mit einer Mikrowelle.
Das elektromech. Schaltmodul
steckt scheinbar in diversen Geräten dieses Typs drin.

TMH30MU02E Galanz

So oft, dass man etliche fernöstliche Händler findet, die das anbieten.

von (prx) A. K. (prx)


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Bastler schrieb:
> Rolle von Demeter einlegen und 10 Karton für Reformhaus verpacken.
> Maschine stoppen.
> Rolle von Spar einlegen und 100 Karton für Kaufhaus verpacken.

Ist "Demeter" hier ein Name, der dir grad zufällig einfiel, oder 
wirklich ernst gemeint?

von Michael B. (laberkopp)


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Ch16 schrieb:
> Wieso tun die Chinesen das

Es ist dem traditionallen Chinesen eine Ehre, ein so beliebtes Produkt 
geschaffen zu haben, daß es kopiert wird.

Aber um so mehr Ferengie in China aufwachsen, um so stärker wird 
westlicher Patentschutz und Copyright gefordert, weil man glaubt, dann 
mehr abzocken zu können, und so einfach so reich zu werden wie die 
Deutschen die zwar nichts mehr produzieren können, aber ihre Markennamen 
drauf schreiben für 500% Gewinnsteigerung.

Ch16 schrieb:
> Ich meine wenn man hier in Deutschland ein Produkt entwickelt erwartet
> man dass der Hersteller es dann selbst produziert und verkauft und nicht
> gleich an 10-20 andere Hersteller lizenziert.

Ähm. Natürlich wird das von 10 Herstellern verkauft. Neue Ideen gibt es 
gerade in Deutschland wenige. Zusammenarbeit von Firmen ist häufig, "die 
Deutschland AG". Man erinnere sich an den Niedergang der deutschen 
Elektronikindustrie um 1980 als nur noch Produkte aus Japan unter 
deutschem Markennamen verkauft wurden.

Die chinesische Methode, zwar ohne Patentschutz alles zu kopieren, aber 
den Markennamen (früher typisch chinesischer Stempel) nicht nachmachen 
zu dürfen sondern als Sigel des Herstellers zu sehen, ist praxisgerecht 
und das, was der Kunde wünscht. In China werden Ideen geteilt, nicht 
verhindert.

 http://www.bunniestudios.com/blog/?p=4297

Wenn die chinesische Uhr Xelor und nicht Rolex draufgestempelt hat, 
weiss jeder was er bekommt. Eine echte Rolex oder eben eine so 
aussehende Quartzuhr und jeder kann sich überlegen, was ihm das wert 
ist.

Dumm sind die Betrügereien unter falschem Markennamen aufzutreten. Zumal 
viele Marken nicht mal gut sind, man sich also den schlechten Ruf auch 
gleich noch mit aufhalst. Eine Kopie kann ja auch besser sein als das 
Original, z.B. die Quarzuhr ganggenauer und ohne tägliches aufziehen.

Dumm sind auch die beliebten Spiele, einen Verstärker nit 6400 Watt zu 
bewerben obwohl er nur 16W kann. Das ruiniert jegliches Vertrauen in 
solche Zahlen. Das war früher in Deutschland wesentlich besser. 
Inzwischen haben aber auch wir erfundene Spritverbrauchsangaben.

Ch16 schrieb:
> Ist das so Absicht von den Chinesen oder die Unfähigkeit ein
> funktionierendes Patentrecht umzusetzen?
> Handelt es sich wirklich um Lizenzierungen innerhalb Chinas

Es gibt kein funktionierendes Patentrecht. Nirgends auf der Welt. 
Zumindest aus Sicht der Erfinder. Aus Sicht der Grosskotzerne 
funktioniert das Patentrecht natürlich wunderbar. Ob der Erfinder der 
Schiffsschraube der Erfinder des Walkmans, der Erfinder des 
Wankelmotrors (nein, nicht Herr Wankel), alle wurden von Grosskotzernen 
ausgebootet, denn im Patentrecht siegt der, der sich mehr 
Gerichtsverfahjren leisten kann.

Patente behindern auch weltweit den Fortschritt nur 20 Jahre lang. 
Danach ist sowieso alles frei.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Ch16 schrieb:
> Das heißt es gibt diese Tischlampe in exakt der selben Form mit 10
> verschiedenen Marken die alle aus China sind.

Das müssen nicht zehn unterschiedliche Hersteller sein, das können zehn 
unterschiedliche Zwischenhändler und/oder Importeure sein.

von (prx) A. K. (prx)


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Zudem kopieren Chinesen nicht nur westliche Produkte, sondern auch 
chinesische.

von Paul B. (paul_baumann)


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A. K. schrieb:
> Zudem kopieren Chinesen nicht nur westliche Produkte, sondern auch
> chinesische.

So lange keine Kopierer kopiert werden, ist noch nicht Alles verloren.

MfG Paul

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