Metex Multimeter - Stellrad ausbauen

OP #5291375
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Nabend

Ich habe noch ein altes Multimeter, welches leider etwas nach dem Mond 
misst...
(Bei 10V DC zeigt es 12,4V an...)

Es ist ein Metex M3630,
wie in diesem Beitrag erwähnt:
Beitrag "[V]erschenkt Bastlerkram / Schrott ?"

Auf Youtube gibt es ein Video zur Kallibrierung
und ich wollte es ja schon versuchen, aber:

Ich bekomme das (blöde) Stellrad nicht ab!

Auf dem Bild im anderen Thread ist zu sehen,
dass das Rad nicht durch das Gehäuse durch passt.
Es ist nur ein Loch für die Achse vorhanden.

Kräftig ziehen (mit Zange) und Hebeln (mit Schraubendreher)hat leider 
nicht funktioniert.

Hat jemand ne gute Idee für mich?
Gast #5291603
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Ich habe auch noch ein M4630 in Gebrauch, das sieht fast genau so aus 
wie das M3630.
Wenn ich mich recht erinnere, ist der Drehknopf von innen angeschraubt. 
Also: Multimeter aufschrauben, Abschirmfolie abschrauben, dann die 
kleine Platine mit den 4mm-Buchsen ausbauen. Danach müsste man die Achse 
mit der Schraube sehen.
Bei meinem ist vor vielen Jahren die Drehschalterachse gebrochen, was 
ich damals mit 2K-Klebstoff repariert habe. Das Loch in der Achse, wo 
meiner Meinung nach die Schraube sein müsste, ist jetzt leider mit 
Klebstoff verfüllt. Nachteil: Ich bekomme den Drehschalter nicht mehr 
ab, was ich aber mal machen müsste, da alle meine AC-Messbereiche 6% 
nachgehen.
Gast #5292015
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Doof gefragt: Mal eine frische Batterie eingelegt?

Manche alte Multimeter erkennen keine Versorgungs-Unterspannung. Die 
kann aber dazu führen, dass die Spannungsreferenz im Multimeter absinkt. 
Das führ dazu, dass gemessene Werte als zu groß angezeigt werden.
Gast #5292052
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Liegt die angezeigte Spannung auch in anderen Messbereichen um xx% 
daneben?
Verändert sich der angezeigte Wert, wenn man das Metex mechanisch leicht 
belastet bzw an den Platinen rumdrückt? Ich hatte mal im Ohm-Messbereich 
so ein internens Kontaktproblem.

Bei meinem muss ich den Drehschalter auch abbekommen, ich versuche am 
Wochenende, das ganze mit einem Fön zu erwärmen, vielleicht hilft es.
Gast #5292123
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Mein 4650 hat vor einiger Zeit auch total falsch gemessen.
Ich hab es aufgemacht, die beiden zusammengesteckten platinen getrennt, 
sie wieder zusammengesteckt und seitdem geht es wieder. Ursache war bei 
mir also Kontakprobleme an Steckverbindern. Nach >20Jahren wohl 
akzteptabel.

Olaf
#5292139
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Olaf schrieb:
> Ich hab es aufgemacht, die beiden zusammengesteckten platinen getrennt,
> sie wieder zusammengesteckt und seitdem geht es wieder.

Öööömm, hab das grad mal an meinem 3650B gemacht, nu tut's der 200mV 
Bereich auch wieder. :)



PS: War/ist nich der einzige Grund warum das in der Schublade liegt.

PPS: @TO, wenns doch nix wird, könnt ich die Gehäuseschale brauchen. ;)
Gast #5292171
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So, hab es doch mal gleich probiert.
Drehknopf mit Isopropnanol etwas entfettet, Metex warmgefönt, ein 
Streifen Tesa Gewebeband über die Oberfläche des Drehknopfes entlang 
angeklebt und mit der Zange unter leichtem Hin- und Herbewegen den Knopf 
abgezogen. (Tesa Gewebeband für besseren Grip, und um zu verhindern, 
dass ich mit der Zange die Kunststoffoberfläche beschädige).

Bei mir ist der Knopf wie auf dem Video aufgesteckt, nur mit dem 
Unterschied, dass ich mal die gebrochene Kunststoffachse durch eine 
entsprechend in Form gefeilte Metallwelle ersetzt habe. Ich gehe deshalb 
davon aus, dass bei einer Originalachse der Knopf leichter runtergeht. 
Der saß bei mir schon sehr sehr fest drauf.

So ein Metallstift wie an der Drehachse von Koljas Metex habe ich noch 
nicht gesehen, vielleicht auch eine nachträgliche 
Madifikation/Reparatur?

BTW: Hat jemand einen Schaltplan für ein M4630?
Zu vielen ähnlichen Metex-Modellen findet man Schaltpläne, ausgerechnet 
zu diesem nicht!?

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