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Forum: Offtopic Reparatur B&O BeoLab8000


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von Andy L. (wuffwuff2003)


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Hallo Ich hatte schon in 2 Foren gefragt, bekomme aber keine Antwort, 
obwohl es hier vielleicht nicht so richtig rein passt versuche ich mein 
Glück aber mal, vielleicht kann hier doch jemand weiterhelfen :)

Ich habe 2 Lautsprecher von einer BeoLab bekommen, der eine schaltete 
nicht ein, der andere nicht aus. Beim 1. war es ein defekter OpAmp (Ic1) 
jetzt läuft dieser wieder.
Beim 2. hab ich das Problem dass dieser nicht abschaltet sobald kein 
Signal mehr anliegt. Probeweise habe ich auch hier die OpAmps getauscht 
Ic1+Ic2. Beide Platinen habe ich verglichen, absolut identische Werte 
jetzt. Nun ist mir aufgefallen berühre ich mit dem Finger diverse 
Bauteile im Autostart Bereich fällt er in Standby, Funktion scheint in 
Ordnung, ich denke soweit ich gemessen habe liegt das Problem bei einem 
Pull Down. Ziehe ich nämlich das Eingangssignal über einen Widerstand 
gegen Masse schalte dann Power ein bleibt er in Standby. Sobald ich die 
Brücke zwischen Masse und Signal (ohne Anlegen eines Signals) entferne 
schaltet es komplett ein. Da hier aber kein Poti vorgesehen ist, um die 
Ruheschaltung einzustellen, ist nun meine Frage: Laut Schema welches 
Bauteil ist für den Pulldown verantwortlich. Was kann ich noch 
kontrollieren. Welcher Widerstand kann ich vielleicht gegen einen Poti 
austauschen, damit ich den Shutdown-Punkt identisch mit dem anderen 
Lautsprecher einstellen könnte?
Vielen Dank
Mfg

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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R131 und R130 ist der Eingangsspannungsteiler. Allerdings kann es z.B. 
auch sein, das der Opamp eine leicht verbrummte Betriebsspannung bekommt 
und deswegen ein Signal erkennt.

von Mani W. (e-doc)


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Matthias S. schrieb:
> Allerdings kann es z.B.
> auch sein, das der Opamp eine leicht verbrummte Betriebsspannung bekommt
> und deswegen ein Signal erkennt.

Und möglicherweise ein Elko ist...

von Andy L. (wuffwuff2003)


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Hallo,
Soweit habe ich nicht mal gedacht dass es an der Eingangsspannung liegen 
könnte, ich sieh mir die Spannung mal genau an mit dem Oszi ob ich etwas 
entdecken kann, und tausche probeweise die Eingangselkos mal. Werde 
Feedback geben
Danke

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Andy L. schrieb:
> tausche probeweise die Eingangselkos mal

Das ist unnötig, denn die Aktivbox funktioniert ja. Es kann eben 
höchstens sein, das der hochverstärkende Teil um IC1 sich etwas Brummen 
aus dem Netzteil einfängt.
Aber das ist ja leicht zu messen, wenn du mit dem Voltmeter mal an die 
Diode D18 gehst, das ist ja der Gleichrichter zur Signalerkennung. Ohne 
Signal sollten da nahezu null Volt stehen (an der Kathode).

von Robert P. (robertpein)


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Hallo OP,
hast du das Problem lösen können? Ich habe leider genau das selbe 
Problem, und komm nicht wirklich weiter. Vielen Dank im Voraus.

von Robert P. (robertpein)


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Ich habe den Strom an D18 gemessen und haben 0,7V bekommen, was zu viel 
ist. Wenn der Lautsprecher an ist, brummt er auch. Wie kann ich das 
Problem lösen? Vielleicht findet sich ja jemand, der durch den Virus 
Zeit und Lust hat, mir zu helfen. Vielen Dank schon mal im Voraus!

von Michael B. (laberkopp)


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D18 lädt C83 auf, wie hoch ist die Spannung über ihm ?
Und wie hoch ist die Spannung an der Basis von TR14 ?

Blöder Schaltplan, 2 mal D1 drin, ein mal eine LED.

von Robert P. (robertpein)


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Michael B. schrieb:
> D18 lädt C83 auf, wie hoch ist die Spannung über ihm ?
> Und wie hoch ist die Spannung an der Basis von TR14 ?
>
> Blöder Schaltplan, 2 mal D1 drin, ein mal eine LED.

An C83 habe ich 2,4V. An TR14 habe ich zwischen Basis und Emitter ~0,3V, 
ist aber schwer zu messen, da bei der Messung der Lautsprecher meistens 
aus geht. Schon mal danke für die Hilfe!

von Robert P. (robertpein)


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Durch Überbrückung von C83 lässt sich der Autostart ausstellen, ich 
würde aber die Funktionalität gerne beibehalten.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Warum misst du nicht mal die Spannung direkt hinter der D18? Das haben 
wir oben doch schon vorgeschlagen. IC1 und D18 bilden einen Verstärker 
und Gleichrichter, der mit einer Spannung an der Kathode dann die 
Schaltung dahinter anschubst.

Im Ruhezustand muss also hinter D18 erstmal null Volt zu messen sein. 
Mit einem Signalverfolger kannst du auch mal IC1 abtasten und hören, ob 
da in Ruhe schon irgendwelche NF zu hören ist. Wenn ja, fängt IC1 sich 
irgendwo eine Störung ein.
Als Signalverfolger eignet sich z.B. die andere Box oder ein kleiner 
Aktivlautsprecher, wie man sie vom Computer kennt. Der Tastkopf besteht 
aus einem Koppelkondensator mit z.B. 22nF-100nF.

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