Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MCP7940 RTC Ideen zur Anwendung des SRAM 64 Bytes


von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo allerseits,

das MCP7940 realtimeclock - IC bietet intern 64 Bytes SRAM. Was sollte 
man in diesen 64 Bytes speichern, welches man nicht auch im 
Mikrocontroller, z.B. in seinem EEPROM auch speichern könnte? Mehrere 
Timestamps zu Ereignissen? Oder war es vom Hersteller ursprünglich 
gedacht, um kleinen Mikrocontrollern noch ein wenig Speicher an die 
Seite zu stellen? Immerhin gibt es EEPROM-Typen, die nur 128 Bytes 
beinhalten, das wäre etwa die selbe Größenordnung.

Vorteil ist der mögliche Datenerhalt durch die Stützbatterie.

Es muß nun niemand einen superschlauen Beispielcode liefern, aber 
vielleicht kommen ein paar Ideen zusammen, wie man den SRAM sinnvoll 
nutzen könnte.

Danke schonmal.
mit freundlichen Gruß

von Peter D. (peda)


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Christian S. schrieb:
> Was sollte
> man in diesen 64 Bytes speichern, welches man nicht auch im
> Mikrocontroller, z.B. in seinem EEPROM auch speichern könnte?

Nur weil Dein µC zufällig einen EEPROM hat, muß das noch lange nicht auf 
andere µCs zutreffen.
Es gibt mehr µCs ohne EEPROM als mit EEPROM.

von Hmm (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Hallo allerseits,
>
> das MCP7940 realtimeclock - IC bietet intern 64 Bytes SRAM. Was sollte
> man in diesen 64 Bytes speichern, welches man nicht auch im
> Mikrocontroller, z.B. in seinem EEPROM auch speichern könnte? Mehrere
> Timestamps zu Ereignissen? Oder war es vom Hersteller ursprünglich
> gedacht, um kleinen Mikrocontrollern noch ein wenig Speicher an die
> Seite zu stellen? Immerhin gibt es EEPROM-Typen, die nur 128 Bytes
> beinhalten, das wäre etwa die selbe Größenordnung.
>
> Vorteil ist der mögliche Datenerhalt durch die Stützbatterie.
>
> Es muß nun niemand einen superschlauen Beispielcode liefern, aber
> vielleicht kommen ein paar Ideen zusammen, wie man den SRAM sinnvoll
> nutzen könnte.
>
> Danke schonmal.
> mit freundlichen Gruß

Man kann das für Daten verwenden, die man häufig ändern muss. Die kann 
man in einem EEPROM nicht speichern. Dienge wie Betriebszeitzähler und 
irgendwelche Stati.

Wenn man in einem EEPROM einen Wert jede Sekunde verspeicher will, wird 
das schwierig - pro Tag sind das 86400 Schreibvorgänge.
Das ist natürlich lösbar, aber aufwändig. Das SRAM in der RTCC ist 
ubegrenzt schreibbar.

Wenn eine batteriegepufferte RTCC ohnehin nötig ist, schlägt man zwei 
Fliegen mit einer Klappe. Das kann zum Beispiel ein ansonsten nötiges 
FRAM ersetzen, und damit Geld sparen.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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OK, dann lasse ich mir etwas sinnvolles einfallen zur Anwendung des 
SRAMs.

MFG

von Hmm (Gast)


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Christian S. schrieb:
> OK, dann lasse ich mir etwas sinnvolles einfallen zur Anwendung des
> SRAMs.
>
> MFG

Kommt mir komisch vor.
Das SRAM ist eine Lösung für ein konkretes Problem.
Man sucht sich nicht ein Problem für eine Lösung.

von Joachim B. (jar)


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Hmm schrieb:
> Man sucht sich nicht ein Problem für eine Lösung.

ein alter Spruch lautet doch:

"wir hatten zwar eine Lösung, nur die passte nicht zum Problem"

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

" Das SRAM ist eine Lösung für ein konkretes Problem."

Zum Glück fehlt mir dieses Problem (noch). Das IC hätte ich auch ohne 
das SRAM interessant gefunden.

MfG

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Christian S. schrieb:

> " Das SRAM ist eine Lösung für ein konkretes Problem."
>
> Zum Glück fehlt mir dieses Problem (noch). Das IC hätte ich auch ohne
> das SRAM interessant gefunden.

Und? Verbietet dir jemand, das SRAM brach liegen zu lassen und nur den 
RTC-Teil des IC zu nutzen? Frißt das ungenutzte SRAM Brot?

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