(mir) unverständliches Schaltungsdetail

Gast #5294642
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Hallo,

ich habe eine Frage zu einer Schaltung, die ich im Netz gefunden habe. 
Es handelt sich um einen Hüllkurvengenerator für einen (Musik-) 
Syntheziser. Im Anhang befindet der Ausschnitt der Schaltung, zu dem ich 
eine Frage habe. Der Generator kann durch den Taster SW1 manuell 
getriggert werden. Ich kann keinen Sinn in den Kombination der 
Widerstände R3 und R4 erkennen. Warum lassen sich diese nicht auf 
einen Widerstand reduzieren? Sollte es daran liegen dass man an der 
Stelle genau 57k braucht? - was ich nicht glaube, die Schaltung ist über 
einen größeren Eingangsspannungsbereich verwendbar ... Oder macht man 
sowas um zu erkennen, das jemand die Schaltung ohne Sinn und Verstand 
für seine (kommerziellen) Zwecke geklaut hat?

Danke für eine Info dazu!

Viele Grüße
elvis
Angehängte Dateien:
Gast #5294654
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R. M. schrieb:
> R3 schützt die Stromversorgung vor versehentlichem Kurzschluss,
> R4 schützt den Eingang des Triggers, vor zu hoher Eingangsspannung.
> Find ich schon sinnvoll.

Matthias S. schrieb:
> Vermutlich wollten die Designer weder knallharte 15V an der Frontplatte,
> noch direkt die Basis auf eine vom Benutzer zugängliche Buchse legen.
> Das eine, um Kurzschlüsse zu vermeiden, das andere, um den Transistor zu
> schützen.

Sehr gut, danke, das macht 100%ig Sinn. Ich wusste dass der Entwickler 
schlauer ist als ich ... :-)

Danke noch mal!
#5294724
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elvis schrieb:
> Sehr gut, danke, das macht 100%ig Sinn. Ich wusste dass der Entwickler
> schlauer ist als ich ... :-)

Hoffentlich auch schlau genug. ;)
Über SW1 fliesen ja nich mal 1mA, das ist für die meisten Taster o. 
sonstige Kontakte viel zuwenig, um die sauber zu halten!?

Hab hier grad so einen Fall, über den ich mich tierisch aufrege.
Da trotz besseren Wissens, der Konstrukteur nich drauf geachtet hat, ich 
Depp. :)
Gast #5294765
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Dieter schrieb:
> So etwas wird bei Effektgeräten für Gitarre zum
> Schalten mit dem Fuß gemacht. Daher stammt vermutlich die Schaltung auch
> ursprünglich.

Ist eigentlich originär aus der Ecke analoge Modularsyntheziser. Der 
Designer ist glaub ich ein big-shot in der Szene ...

Teo D. schrieb:
> Über SW1 fliesen ja nich mal 1mA, das ist für die meisten Taster o.
> sonstige Kontakte viel zuwenig, um die sauber zu halten!?

Interessant. Könntest Du mir das noch etwas näher erklären? Hätte 
gedacht das offen/geschlossen bei einem Taster eine rein mechanische 
Frage ist ...
#5294797
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elvis schrieb:
> Interessant. Könntest Du mir das noch etwas näher erklären?

Nich wirklich, das geht ins feinstruckturelle, nich so meine Welt. ;)

Hier wenigsten ein Beleg zu.
"Mindeststrom
Der Mindeststrom ist der Strom, der durch den geschlossenen Kontakt 
wenigstens fließen
muß, um dessen Funktion zu gewährleisten. (Ein Kontakt, durch den 
weniger Strom fließt,
muß als unsicher angesehen werden.) Der Mindeststrom wird leider kaum 
angegeben; oft
wird es als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, daß man mit einem 
Schalter "für's Grobe"
keine Ströme im µA-Bereich schaltet. Wer hier beim Auswählen von 
Ersatzteilen nicht
aufpaßt, kann sich später Unzuverlässigkeiten einhandeln.
Praxistip:
Bei hochwertigen Goldkontakten ist der Mindeststrom normalerweise kein 
Problem;
ansonsten sollte etwa 1% des zulässigen Schaltstromes angesetzt werden 
(das sind bei
typischen Kontakten in "Logikschaltungen" etwa 1... 2 mA)"
(ftp://www.inf.fh-dortmund.de/pub/professors/matthes/bauelemente/lh06.PD 
F
)

Nur das, wenn ein Dabla vorhanden, doch recht häufig beisteht.

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