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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zahlt die Deutsche Bahn IGM?


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Autor: Bachelorand (Gast)
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Zahlt die deutsche Bahn nach den IG Metall Tarifen?

Autor: Frank L. (florenzen)
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Nein.
Bei der Bahn gibt es Tarifverträge mit der Eisenbahn- und 
Verkehrsgewerkschaft, sowie mit der Gewerkschaft Deutscher 
Lokomotivführer.

Gruß,
f

Autor: Der Schwenn (Gast)
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Autor: René F. (therfd)
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Die deutsche Bahn hat aber auch einen Haustarifvertrag, nachdem ich 
damals auf Jobsuche war und mich dort beworben habe ich einige Zeit 
damit verbracht zu recherchieren wie hoch das Gehalt für meine Tätigkeit 
dort wäre. Nachdem ich endlich dahinter kam wie die Eingruppierung 
funktioniert und in welcher Gruppe ich wäre habe ich dann dem mir 
angebotenen Vorstellungsgespräch dankend abgelehnt. (Habe dann in einem 
KMU angefangen ohne Tarifvertrag etc... und höre meine Kollegen ständig 
über das Gehalt jammern, vermute aber eher das sie bei der Anstellung 
schlecht verhandelt haben denn davor habe ich in einem Konzern im 
Automotive Bereich gearbeitet und dort 30% weniger verdient)


Vielleicht ist die „miese“ Bezahlung aber auch der Grund warum DB große 
Werbekampagnen fahren muss um Leute zu rekrutieren ;) Es ist eben nicht 
alles Gold was glänzt.

Autor: oszi40 (Gast)
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Der Schwenn schrieb:
> massiv Personal

NUN suchen sie 1000 Lokführer (#) kam heute im Radio.
#für wenig Geld

Autor: Niemand (Gast)
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oszi40 schrieb:
> NUN suchen sie 1000 Lokführer (#) kam heute im Radio.
> #für wenig Geld

Dort werden nicht nur Lokführer gesucht, praktisch alle technischen 
Berufe sind dort wohl massiv unterbesetzt.
Die Fremdvergabe über Subfirmen ist wohl auf die Dauer auch zu teuer 
geworden.
Sieht dann wohl ähnlich wie bei DHL und der Telekom aus, aus einem 
ehemaligen Staatsbetrieb wird wohl nie wieder was Gescheites .. in den 
unteren Etagen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Autor: Ex-Bahner (Gast)
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Ich habe bei der Bahn gelernt und direkt nach der Ausbildung gekündigt. 
Die Arbeit hat Spaß gemacht und die Kollegen waren super. Jedoch ist die 
Bezahlung eine Beleidigung. Als Ingenieur bekommst du dort schnell 
Bereichs und Personalverantwortung. Jedoch ist dann das Gehalt trotzdem 
deutlich unter den IGM-Gehältern.

Die Bahn wird weiterhin einen Personalmangel im technischen Bereich 
haben, solange die nicht verstehen, dass man Fachkräfte gut bezahlen 
muss, damit die bei der Bahn bleiben und nicht in die freie Wirtschaft 
abwandern.

Beitrag #5297765 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Claus M. (energy)
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Bachelorand schrieb:
> Zahlt die deutsche Bahn nach den IG Metall Tarifen?

Du meinst weil die Schienen aus Metall sind? ^^

Autor: prolet (Gast)
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Offenbar wird sehr aktiv Personal gesucht, wenn selbst so Bodensatz 
(Sarkasmus) wie Ü50 Chancen bekommt:

https://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/haelfte-der-belegschaft-muss-ersetzt-werden-bahn-gibt-ex-soldaten-studienabbrechern-menschen-ueber-50-chance-auf-neuen-job_id_8905949.html

Wirkt sich das irgendwie auf die Gehälter aus?

Beitrag #5417607 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Der Schwenn schrieb:
> Haben die nicht die letzten Jahre massiv Personal rausgeworfen?

Nein denen sind die Instandhalter nach der Lehrzeit bzw. Meisterprüfung 
davongerannt, den sind sehr viele in Rente mit 63 gegangen.
Also die DB braucht garkeinen Rauswerfen, etwaiger "Personalüberhang" 
baut sich von selbst ab!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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prolet schrieb:
> Wirkt sich das irgendwie auf die Gehälter aus?

Nein, und der Bodensatz, der sitzt schon bei der DB!

Autor: A. K. (prx)
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Cha-woma M. schrieb:
> Nein, und der Bodensatz, der sitzt schon bei der DB!

Das wäre dann wohl eher was für die IG BSE, gäbe es sie noch.

Autor: Delayed (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> prolet schrieb:
> Wirkt sich das irgendwie auf die Gehälter aus?
>
> Nein, und der Bodensatz, der sitzt schon bei der DB!

Was will man erwarten, miese Gehälter, Arbeitszeiten und Orte wie auf 
ner Bohrinsel, da sucht die DB fleißig. Wer mit Verstand opfert sein 
Leben für Peanuts?

Autor: Peter (Gast)
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Autor: Trollbeitragsbewerter (Gast)
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Und in welcher Gruppe steigen „Lokführer“, Azubis, Bacheloranden, 
Masteranden etc. ein?

Autor: Qwertz (Gast)
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Delayed schrieb:
> Was will man erwarten, miese Gehälter, Arbeitszeiten und Orte wie auf
> ner Bohrinsel, da sucht die DB fleißig. Wer mit Verstand opfert sein
> Leben für Peanuts?

Vielleicht jemand, den das Thema Bahn fasziniert? Dann ist Geld nicht so 
wichtig, Enthusiasmus und Motivation machen Vieles wett.

Autor: Bushman (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Delayed schrieb:
> Was will man erwarten, miese Gehälter, Arbeitszeiten und Orte wie auf
> ner Bohrinsel, da sucht die DB fleißig. Wer mit Verstand opfert sein
> Leben für Peanuts?
>
> Vielleicht jemand, den das Thema Bahn fasziniert? Dann ist Geld nicht so
> wichtig, Enthusiasmus und Motivation machen Vieles wett.

Ist so, als wenn man Merkel attraktiv finden würde.

Autor: G. L. (glt)
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Bushman schrieb:
> Ist so, als wenn man Merkel attraktiv finden würde.

Frag mal den Sauer - der ist sogar mit ihr verheiratet ;-)

Wenn man sich das mal vorstellt, .... - vlt. ein kleiner Perversling.

Autor: Niemand (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Delayed schrieb:
>> Was will man erwarten, miese Gehälter, Arbeitszeiten und Orte wie auf
>> ner Bohrinsel, da sucht die DB fleißig. Wer mit Verstand opfert sein
>> Leben für Peanuts?
>
> Vielleicht jemand, den das Thema Bahn fasziniert? Dann ist Geld nicht so
> wichtig, Enthusiasmus und Motivation machen Vieles wett.

kommt das echt von dir oder war das der Witz zum heutige Feiertag?

Autor: Qwertz (Gast)
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Niemand schrieb:
> kommt das echt von dir oder war das der Witz zum heutige Feiertag?

Kommt echt von mir. Ich sage, es kommt auf das Gesamtpaket bei der 
Arbeitsstelle an, nicht nur auf das Gehalt. Okay, bei der DB ist auch 
das Gesamtpaket schlecht, aber wahrscheinlich gibt es Leute, die Züge so 
sehr lieben, dass es für sie trotzdem passt.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> Vielleicht jemand, den das Thema Bahn fasziniert? Dann ist Geld nicht so
> wichtig, Enthusiasmus und Motivation machen Vieles wett.

Aber den Kühlschrank nicht voll, und nur das zählt.

Oder glaucht hier einer man bekommt beim ALDI&Co. einen Nachlass, nur 
weil man für DEN Mobilitätskonzern in Europa für lau "anschaffen" geht?

Autor: Cyblord -. (Gast)
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G. L. schrieb:
> Bushman schrieb:
>> Ist so, als wenn man Merkel attraktiv finden würde.
>
> Frag mal den Sauer - der ist sogar mit ihr verheiratet ;-)

Man muss nicht attraktiv sein zum Heiraten.

Tausende Sugar-Daddies mit ihren jungen Hüpfern und westeuropäische 
Mittfünfzigerfregatten mit ihren vornehmlich südländischen Liebhabern 
sollten Beweis genug sein.

Autor: René H. (mumpel)
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Ich arbeite bei DB Netze. 1900,- Euro netto inklusiv Zuschläge 
(Lohngruppe 309 Stufe 6), ohne Zuschläge netto 1600,-. Nicht viel, aber 
auch nicht unbedingt ein Grund zum meckern. Das ist immerhin mehr als 
andere Arbeitnehmer in DE verdienen. Und da ich im Schichtdienst arbeite 
(Drei-Wochen-Plan) habe ich auch Wochentags mal frei, und ich kann mit 
dem Dienstplan weit im Voraus planen. Zudem hat man zumindest als 
EVG-Mitglied noch ein paar Vorzüge. Brillenzuschuß (300,- Euro alle zwei 
Jahre), einmal im Jahr drei Massagen, Selbstverteidigungskurse, 
Gesundheitswochen, Hörgerätezuschuß, Reha-Zuschüsse etc. Die Miete für 
meine Wohnung ist vergleichsweise gering (250,- Euro/Monat plus Strom, 
Gas, Nebenkosten, Parkplatz und Putzwoche). Zur Arbeit komme ich bequem 
mit dem Radl. Ganz so schlecht geht es uns nicht, auch wenn das Gehalt 
gemessen an der Verantwortung zu gering ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Claus M. (energy)
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Netto Angaben sind witzlos. Als was arbeitest du da

Autor: René H. (mumpel)
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Derzeit noch als Schrankenwärter (Mit sehr hoher Belastung. Pro Tag 245 
Zugfahrten). Wenn alles so läuft wie ich es mir vorstelle wechsle ich im 
Januar zum Aufsichtsdienst/3-S-Zentrale (Lohngruppe 509 Stufe 6), da 
bleibt Gehaltsmäßig alles wie es jetzt ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schreiber (Gast)
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Delayed schrieb:
> Was will man erwarten, miese Gehälter, Arbeitszeiten und Orte wie auf
> ner Bohrinsel, da sucht die DB fleißig. Wer mit Verstand opfert sein
> Leben für Peanuts?

Der Vorteil/Nachteil der Bahn ist, dass die Löhne überall gleich hoch 
sind.
In München ist man damit ein Sozialfall, im ländlichen 
Mecklenburg-Vorpommern reicht es für eine Villa mit Pony (fürs 
Töchterchen) vor und gebrauchtem Oberklasse-PKW (mangels Umweltzone ein 
Diesel, für den Familienvorstand) hinterm Haus.

Autor: René H. (mumpel)
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Schreiber schrieb:
> Der Vorteil/Nachteil der Bahn ist, dass die Löhne überall gleich hoch
> sind.

Das geht aber nicht nur den Eisenbahnern so, sondern allen 
"Billigkräften" in DE.

Autor: Incheon (Gast)
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René H. schrieb:
> Das geht aber nicht nur den Eisenbahnern so, sondern allen
> "Billigkräften" in DE.

Auch Niedriglöhner verdienen in München etwas mehr als in M-V.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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René H. schrieb:
> Schreiber schrieb:
>> Der Vorteil/Nachteil der Bahn ist, dass die Löhne überall gleich hoch
>> sind.
>
> Das geht aber nicht nur den Eisenbahnern so, sondern allen
> "Billigkräften" in DE.

Passend zum Thema:


https://www.cicero.de/innenpolitik/integrationspolitik-asylpolitik-abschiebungen-ellwangen-migration-debatte-sozialsystem-missbrauch

"
Ein Paar mit zwei Kindern müsste brutto 2540 Euro im Monat verdienen, um 
über die Regelbedarfssätze von Hartz IV zu kommen. Also 16,71 Euro in 
der Stunde – und damit das Doppelte des Mindestlohnes. Mit drei Kindern 
sind es 3.300 Euro oder 21,70 Euro Stundenlohn bei einer 
38-Stunden-Woche.
"

Was mal wieder deutlich macht wie wenig eigentlich die Medianeinkommen 
über den H-IV-Sätzen liegen.

Autor: Incheon (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Ein Paar mit zwei Kindern müsste brutto 2540 Euro im Monat verdienen, um
> über die Regelbedarfssätze von Hartz IV zu kommen. Also 16,71 Euro in
> der Stunde – und damit das Doppelte des Mindestlohnes.

Die Rechnung verstehe ich nicht. "Ein Paar" impliziert, dass beide 
arbeiten, also würde es auch ausreichen, wenn beide zum Mindestlohn 
arbeiten.

Autor: Jo S. (Gast)
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René H. schrieb:
> Die Miete für meine Wohnung ist vergleichsweise gering

Dienstwohnung?
teure Großstadt?

Autor: Qwertz (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Dienstwohnung?

Glaube ich auch fast, denn wie sollen sonst 250 € Kaltmiete hinkommen, 
wenn es sich nicht gerade um eine 30 qm Kellerwohnung mit Schimmel an 
den Wänden handelt?

Autor: Claus M. (energy)
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Incheon schrieb:
> Die Rechnung verstehe ich nicht. "Ein Paar" impliziert, dass beide
> arbeiten, also würde es auch ausreichen, wenn beide zum Mindestlohn
> arbeiten

Mit 2 Kindern ist es zumindest die ersten Jahre quasi unmöglich, dass 
beide Elternteile Vollzeit arbeiten.

Autor: Qwertz (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Mit 2 Kindern ist es zumindest die ersten Jahre quasi unmöglich, dass
> beide Elternteile Vollzeit arbeiten.

Warum machen das viele Ehepaare dann so? Also von wegen "quasi 
unmöglich".

Autor: Claus M. (energy)
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Qwertz schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Mit 2 Kindern ist es zumindest die ersten Jahre quasi unmöglich, dass
>> beide Elternteile Vollzeit arbeiten.
>
> Warum machen das viele Ehepaare dann so? Also von wegen "quasi
> unmöglich".

Du hast ganz sicher keine Kinder. Und "viele" ist eine glatte Lüge. Ich 
kenne keine. Geht vielleicht bei Lehrern oder so.

Autor: Incheon (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Mit 2 Kindern ist es zumindest die ersten Jahre quasi unmöglich, dass
> beide Elternteile Vollzeit arbeiten.

Dann ist es (leider) Realität, dass ein alleine arbeitender 
Mindestlöhner sich keine Frau und zwei Kinder leisten kann. Aber das ist 
auch nicht die Intention.

Autor: Peter (Gast)
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Laut Internet steigt man mit 603/604 ein.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> Warum machen das viele Ehepaare dann so? Also von wegen "quasi
> unmöglich".

Weil für manche es möglich ist die kleine Quälgeister bei Omi/Opa oder 
einen Betriebs/Behörden Kita unter zu bringen.
Ansonsten gibt`s natürlich die gutsituierten Eltern, die bringen die 
Kleinen in einer exclusiven Kita unter.
Bezahlt wird dann von der GKV das.

Der Rest muß dann die Herdprämie nehmen oder mit den Elterngeld es am 
Anfang schaffen.

Autor: Schreiber (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Mit 2 Kindern ist es zumindest die ersten Jahre quasi unmöglich, dass
> beide Elternteile Vollzeit arbeiten.

Das übliche Modell: Mann arbeitet Vollzeit, Frau auf 450€-Basis.

Autor: Schreiber (Gast)
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René H. schrieb:
> Schreiber schrieb:
> Der Vorteil/Nachteil der Bahn ist, dass die Löhne überall gleich hoch
> sind.
>
> Das geht aber nicht nur den Eisenbahnern so, sondern allen
> "Billigkräften" in DE.

Nein, in vielen anderen Branchen gibt's ortsabhängige zu- oder 
Abschläge.
In MV gibt's keinen Tariflohn, in München mehrwie im Tarifvertrag steht.
Bei der Bahn gibt's das nicht.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Schreiber schrieb:
> Frau auf 450€-Basis.

Was aber viele Arbeitgeber heute nicht mehr machen,
Mini-Job ist denen zu "teuer".

Autor: René H. (mumpel)
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Jo S. schrieb:
> Dienstwohnung?
>
Soetwas gibt es nicht mehr. Ist eine Genossenschaftswohnung (WES). Ist 
in Lindau (B). Da sind die Privatwohnungen sehr teuer. Unsere 
Genossenschaftswohnungen sind da relativ günstig (bei mir rund 5,- 
Euro/qm),  mal davon abgesehen dass sie auch nicht mehr wert sind (bis 
auf die neu renovierten Wohnungen).

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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René H. schrieb:
>> Dienstwohnung?
> Soetwas gibt es nicht mehr.

Auf manchen Bahnhöfen stehen heute noch DB-"Wohnwagen" rum. ;-)

Autor: Kaleun (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Niemand schrieb:
> kommt das echt von dir oder war das der Witz zum heutige Feiertag?
>
> Kommt echt von mir. Ich sage, es kommt auf das Gesamtpaket bei der
> Arbeitsstelle an, nicht nur auf das Gehalt. Okay, bei der DB ist auch
> das Gesamtpaket schlecht, aber wahrscheinlich gibt es Leute, die Züge so
> sehr lieben, dass es für sie trotzdem passt.

Anscheinend nicht, sonst gäbe es ja keinen Mangel oder Überalterung. Das 
sind noch alles Beamte oder mit Altverträgen,  die weit besser sind, als 
was man heute für gleiche Arbeit damit bei der DB bekommt. Sowieso hält 
der Staat die Mittel dort so kurz, dass eh alles nur noch auf Notbetrieb 
läuft,  und wenn er nicht in Zukunft gegensteuert, wird dieses 
leckgeschlagene U-Boot mit mäßig bezahlter und unterbesetzter Mannschaft 
einen Tiefgang hinlegen bis zum Zerbersten.

Autor: Der Andere (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Warum machen das viele Ehepaare dann so? Also von wegen "quasi
> unmöglich".

Warum kriegt man Kinder, wenn man die Erziehung dann Fremden überlässt?
Nur um sie abends ins Bett zu bringen und morgens in den Hort zu fahren?

Autor: Thomas (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Warum kriegt man Kinder, wenn man die Erziehung dann Fremden überlässt?
> Nur um sie abends ins Bett zu bringen und morgens in den Hort zu fahren?

So siehts heutzutage aber leider aus. Dementsprechend verzogen sind die 
Balgen. Haben kein Benehmen, sind lernfaul und potenzielle Anwärter für 
Hartz-IV. Nehmen negative Charakterzüge der Migranten an usw.

Autor: Bb O. (bbox)
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Die DB macht auch komische AC's Tests, die keiner besteht, der jahrelang 
aus der Schule ist. Selber schuld. Hat der schlaue Herr Grube 
eingeführt. Gleichberechtigung. Kein Unterschied, ob jemand Abi oder 
Hauptschulabschluss hat. Alter wird nicht berücksichtigt. Total 
verkorkste Prozesse. Da wundert mich garnix mehr. Sollen Sie ohne 
Personal verrotten. Oh DB-Zeitarbeit nicht vergessen. Lächerlich! Die DB 
ist nicht lernfähig. Einer der unflexibelsten Konzerne der Welt! Das 
Theater geht seit Jahrzehnten!!!

: Bearbeitet durch User
Autor: René H. (mumpel)
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Bb O. schrieb:
> Die DB macht auch komische AC's Tests,

Manche dieser Test sind schon wichtig. Reaktionstests z.B. Mathe ist 
auch wichtig (z.B. zur Bremswegberechnung). Aber wozu ein Lokführer 
einen Deutschtest benötigt weiß ich nicht. Manche Test vedienen wirklich 
das Prädikat "Idiotentest". Bei manchen Test fragt man sich welche Logik 
die haben, weil sie mit Logik nicht zu erklären sind.

Autor: Delayed (Gast)
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Hier gehts wohl weniger um Lokführertests, sondern um das Screening bei 
Einstellung von akademischen Personal. Muss alles linientreu sein, wer 
im SED-Kader Karriere machen konnte, kann dies bei der DB auch.

Autor: prolet (Gast)
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Mir fällt grade auf, dass ziemlich alle Verkehrs- und 
Logistikunternehmen schlechte Arbeitsbedingungen und/oder schlechte 
Bezahlung und/oder schlechte Betriebsabläufe haben.

Die Bahn ist eigentlich nur ein Fall von vielen.

Autor: René H. (mumpel)
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Akademisches Personal? Sind das die die in Theorie hervorragend sind, 
aber in der Praxis nicht einmal wissen wie man einen Nagel einschlägt? 
:zwinker:

Autor: Bb O. (bbox)
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Nee die erfinden eher den Nagel und den Hammer. Wie man den Kram benutzt 
überlässt man den Profis.

Autor: Qwertz (Gast)
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René H. schrieb:
> Akademisches Personal? Sind das die die in Theorie hervorragend
> sind, aber in der Praxis nicht einmal wissen wie man einen Nagel
> einschlägt? :zwinker:

Das sind die Herren Manager, die laufend Fehlentscheidungen treffen und 
alles kaputt sparen wollen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Der Andere schrieb:
> Warum kriegt man Kinder, wenn man die Erziehung dann Fremden überlässt?
> Nur um sie abends ins Bett zu bringen und morgens in den Hort zu fahren?

Könnte u.a eine Begründung sein.

Autor: Delayed (Gast)
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prolet schrieb:
> Mir fällt grade auf, dass ziemlich alle Verkehrs- und
> Logistikunternehmen schlechte Arbeitsbedingungen und/oder schlechte
> Bezahlung und/oder schlechte Betriebsabläufe haben.
> Die Bahn ist eigentlich nur ein Fall von vielen.

Staat will halt Geld sparen, damit er es anderswo verprassen kann und 
natürlich sind billigste Transporte ein imenser Standortvorteil, um 
vorwiegend Konzerne zu halten. Hätte Deutschland diesen Vorteil nicht 
gegenüber den Nachbar-EU-Staaten, sähe es heute übel aus, denn dann wäre 
Deutschland im Komplettpaket ein viel schlechterer Standort als die 
meisten anderen Konkurrenten.

Autor: Bb O. (bbox)
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Ja? Wenn dann seit einem halben Jahrhundert klar ist, dass unser 
Schienennetz diesbezüglich versagt, warum wird dieses Problem nicht 
endlich in Angriff genommen? Wieso eiert die halbe Infrastruktur über 
marode Straßen/Brücken mit Fahrzeugen, die aus dem letzten Loch pfeifen 
und beim kleinsten Schlagloch auseinanderfliegen? Dafür zahlen wir alle 
fleißig Steuern? Sehr nachhaltige Politik. Die Leute hier haben einfach 
ein Ding an der Glocke! Saufen bis der Arzt kommt, nix weiter! Die 
Probleme werden einfach immer weiter vertagt und eingebuddelt. Das ist 
die Realität! Die Kinder werden damit erst gar nicht belastet. Später 
wenn es zu spät ist, dann dürfen Sie sich den Scheiß mal ohne Plan und 
Kompetenzen anschauen. SPITZE!

: Bearbeitet durch User
Autor: Kaleun (Gast)
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Aber wenigstens ist Deutschland stringent, an allen Ecken brennt es 
gleichmäßig lichterloh, es gibt wirklich nix in Deutschland, was im 
aktuellen Zustand inkl. dessen Entwicklung tragfähig wäre, nur Fahren 
auf Sicht, auslaugen, verschleißen und stümpern wie in den faulsten 
Bananenrepubliken. Dem deutschen Michel wird nur anders, reibt sich 
verwundert die Augen, aber wann wird er die Herrschaften in den 
Parlamenten zur Rechenschaft ziehen?

Autor: René H. (mumpel)
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Der hier erwähnte Fachkräftemangel beruht m.E. teilweise auf unsinnigen 
Voraussetzungen. Ich habe in meiner zweijährigen Facharbeiterausbildung 
auch Fahrkartenverkaufsdienst gelernt. Diese Ausbildung ist heute 
wertlos, da meist Reiseverkehrskaufmann vorausgesetzt wird. Zweites 
Beispiel sind Bildfahrpläne. Ich habe noch gelernt Bildfahrpläne von 
Hand zu zeichnen. Heute werden Bildfahrpläne am PC erstellt, und dafür 
wird ein Studium gefordert. Ich musste in zwei Jahren mehr lernen als 
heutzutage in 6 Jahren gelehrt wird. Das lässt sich in fast jedem Beruf 
beliebig fortsetzen. Für Dinge die früher der kleine Mann  problemlos 
erledigen konnte und durfte, ohne das etwas Schlimmes passierte, wird 
heute ein Hochschulstudium gefordert.

Autor: Peter (Gast)
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Bahn erlaubt Bewerbung ohne Bewerbungsschreiben!
....Für Schüler sei das einfach zu schwierig.

Schade, nur für Schüler.

Zahlt die DB Systel besser als ihre Mutter?

Autor: Eisenmann (Gast)
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Peter schrieb:

> Zahlt die DB Systel besser als ihre Mutter?

Geht so, DB Systel beschäftigt vorwiegend aber nur Akademiker. Ohne viel 
Reisetätigkeit oder Teamverantwortung bist du als Akademiker eher in TG 
3/4/5.

https://www.evg-online.org/fileadmin/user_upload/newsimport/tarifpolitik/tarifrunden_2014/aktuelles/15_06_04_aenderungstv_services/tv_systel.pdf

Ist nicht soo schlecht, aber deutlich schlechter als IGM, und die TG 
7/TG 8 sind mit AT vom Workload in der IGM gleichzusetzen. Ist die 
Frage, ob du dir vorstellen kannst, in nicht so dollen Großraumbüros 
etagenweise gestapelt im Silbertower in FFM in Nähe vom Bhf dein Dasein 
zu fristen oder dauernd in ICEs und Bummelzügen durchs Land für 
"Beratertätigkeiten" zu flitzen? DB Systel beschäftigt auch sehr viele 
Inder, warum wohl ;)
Ich würde ÖD bevorzugen. Bahn wird vom Staat zum Sparen gezwungen, zur 
ständigen Neutstrukturierung, wo nix außer Reibungsverluste rauskommt 
und  stetige Produktivitätssteigerungen wie in der Industrie werden 
erwartet. Ruhige Kugel ist also nicht.

Autor: Peter (Gast)
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Danke für deine Meinung.
Die Bezahlung ist ja nicht das Gelbe vom Ei.

Autor: René H. (mumpel)
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Eisenmann schrieb:
> DB Systel beschäftigt vorwiegend aber nur Akademiker.

Stimmt so nicht. Ohne Außendienstmitarbeiter läuft nichts. DB-Systel 
wird sogar von anderen Firmen (z.B. Telekom) beauftragt. Für die 
DB-Systel ist die EVG zuständig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinrich (Gast)
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Peter schrieb:
> Danke für deine Meinung.
> Die Bezahlung ist ja nicht das Gelbe vom Ei.

Ich würde eher sagen: unterirdisch. :-(

Autor: René H. (mumpel)
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Im Übrigen sollte man hier die Tarifverträge nicht ohne Genehmigung 
veröffentlichen, denn die Tarifverträge sind nur für (registierte) 
Mitglieder zugänglich.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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René H. schrieb:
> Im Übrigen sollte man hier die Tarifverträge nicht ohne Genehmigung
> veröffentlichen, denn die Tarifverträge sind nur für (registierte)
> Mitglieder zugänglich.

Ist das so?

Sind Tarifverträge ein Geheimnis?

Bei einer Bewerbung fragt man eh danach, oder?

Autor: René F. (therfd)
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Ist doch eh schon alles öffentlich, wenn man weiß wonach man suchen muss 
findet man über Google diesbezüglich alles.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Re: Zahlt die Deutsche Bahn IGM?

Zu meiner Zeit ja. Das dumme war die zahlten in Trier das gleiche wie in 
München, einzig der Ortszuschlag war anders.

Das Problem war, die fanden z.B. in Stuttgart keine Leute, versetzten 
die Mitarbeiter dann von Trier nach Stuttgart. Ein halbes Jahr später 
waren die Leute weg von der Bahn, z.B. bei Mercedes am Band, wo sie 
genau den doppelten Stundenlohn hatten wie bei der DB.

Nun ja, die Kohle ist einer der Gründe warum die Bahn Probleme hat Leute 
zu finden.

Autor: René H. (mumpel)
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Rick M. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Im Übrigen sollte man hier die Tarifverträge nicht ohne Genehmigung
>> veröffentlichen, denn die Tarifverträge sind nur für (registierte)
>> Mitglieder zugänglich.
>
> Ist das so?
>
> Sind Tarifverträge ein Geheimnis?
>
> Bei einer Bewerbung fragt man eh danach, oder?

Zumindest war das mal so. Da waren die TV in einem geschlossenen 
Bereich.

Beitrag #5511559 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Zocker_54 schrieb:
> Nun ja, die Kohle ist einer der Gründe warum die Bahn Probleme hat Leute
> zu finden.

haben die noch Kohle befeuerte Dampfloks?

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
> Datum: 07.08.2018 20:21

> haben die noch Kohle befeuerte Dampfloks?

Ja, die stille Reserve.

Wartung und Instandhaltung wird von der Nato bezahlt.

Autor: Niemand (Gast)
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Also wenn ich das da so lese >

Flächen-Tarifvertrag für Zeitarbeitsunternehmen im Bereich der 
Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister  (ZeitarbeitTV MoVe)

https://archiv.evg-online.org/Tarifpolitik/.TV/Konzern/13_08_23_ZeitarbeitTV_MoVe.pdf

und das auf der aktuellen Seite von denen, Tarif-Tabellen mit Datum 
gültig ab von 2013 ? Die glauben wohl auch noch an den Weihnachtsmann?

TG1 mit Ausbildung

a)  Tarifgruppe 1 (TG 1)
Tätigkeiten, die zu ihrer weisungsgemäßen Ausführung einer 
abgeschlossenen  Berufsausbildung mit einer Regelausbildungsdauer von 
weniger als 2,5 Jahren  oder einer betrieblichen Ausbildung sowie 
beruflicher Erfahrungen bedürfen.

ergo EG3 im normalen Berufsleben ? und dafür nur Mindestlohn 8,50 Euro 
die Std.?
Heute, ganze 5 Jahre später wahrscheinlich das gleiche Spiel, nur wer 
wird wohl dort für diese Almohsen anfagen?
Da gibt es gerade eine Ausschreibung wo dann drin steht, gezahlt wird 
nach dem TV, aber die Herrschaften möchten gern einen Gehaltswunsch und 
terminliche Verfügbarkeit nach Berlin gemeldet haben?

Noch so ein paar Gimmicks zum Schmunzeln ...

> Du willst nicht irgendeinen Job, sondern eine echte Perspektive? Als
> 100%ige Bahntochter sind wir Dein Sprungbrett in den Konzern hinein.

Vergütung und Zusatzleistungen:
Bei der Besetzung des Stellenangebotes findet ein Tarifvertrag 
Anwendung.
Tarifvertrag: ZeitarbeitTV MoVe, DB Zeitarbeit-ZusatzTV und TV BZ MoVe

> Befristung - Befristetes Arbeitsverhältnis bis 31.12.2019

Die spinnen doch die Bahner!

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Niemand (Gast)
> Datum: 08.09.2018 23:07

> > Befristung - Befristetes Arbeitsverhältnis bis 31.12.2019

> Die spinnen doch die Bahner!

Die waren schon immer etwas seltsam. Deshalb bin ich vor fast 40 Jahren 
nach dem Studium nicht mehr zu denen zurück, obwohl ich die Möglichkeit 
gehabt hätte.

Hatte bei deren Strukturen keine Möglichkeit für eine sinnvolle 
berufliche Perspektive gesehen.

Autor: Niemand (Gast)
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Was mich noch aktuell wundert, wieso sucht eine Abteilung der DB, also 
die ZA-Truppe, Leute für den privaten Bereich eines Sub-Unternehmers der 
für die Reisezugwagen überholt?

Das Spiel gab es vor Jahren auch schon mal bei der Telekom, die Vivento 
suchte Leute zur Vermittlung für ein Projekt der Telekom, aber nicht für 
diese und auch nicht für eine Tochter-Abtlng., sondern für eine externe 
Sub-Firma.

Wenn das so weiter geht, wird mehr Kohle durch Vermittlung und 
Verwaltung verdient oder aufgewendet, als durch die eigentliche Arbeit.

Da kann man sich dann ausmalen, welche Hanseln dann die ursprüngliche 
Wertschöpfung zustande bringen, geleitet von lauter Stümpern und 
Ganoven.

@ René H. , mit der DB Zeitarbeit GmbH hast du keine Erfahrungen oder 
Links?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Autor: Lolly (Gast)
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Niemand schrieb:
>
> Die spinnen doch die Bahner!

Eher der deutsche Staat, der den öffentlichen Sektor ausbluten lässt und 
noch der Korruption bei Verteilung der spärlichen Investitionsgeldern 
freien Lauf lässt. Dann wohl auch der Wähler, der dieses Treiben seit 25 
Jahren duldet. In all unseren Nachbarländern läuft es om ÖD und auch bei 
der Bahn jeweils für Kunden und Mitarbeiter wesentlich besser trotz 
gleicher oder sogar weniger Steuern. In Berlin sitzt demnach ein 
schwarzes Loch für Steuergelder.

Autor: Niemand (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Was Neues, die Bahn muß SPAREN!
>
> 
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/deutsche-bahn-hohe-schulden-sinkender-gewinn-bahn-chef-richard-lutz-verhaengt-ausgabenstopp-/23014864.html
>
> Gewinne mies, Schulden hoch!
Mit unfähigen Führungskräften, die nun wieder sauteure externe Berater 
brauchen, als Staats-Konzern wird as sowieso auf ganz lange Sicht gar 
Nichts.
Und nun steht eine Tochter zum Verkauf, die sollten sich vllt. mal bei 
Siemens was abschauen, aber dort ist es ja nicht anders, Bereiche 
abbauen und schließen und damit versuchen sich schlank zu sparen.

Wie war noch mal die Frage hier ganz oben .. zahlt die DB 
IG-Metall-Tarif?
Bei den Fahrpreisen die dort verlangt werden dürfte da keine rote Null 
stehen, es stehen aber mehr als 19 Mrd. in den Soll.

Lolly schrieb:
> Eher der deutsche Staat, der den öffentlichen Sektor ausbluten lässt und
> noch der Korruption bei Verteilung der spärlichen Investitionsgeldern
> freien Lauf lässt.
Ein Beamter ist unkündbar, sind as bei der Bahn dort solche Typen .. 
Beamte? Das ist wie im ÖD, keiner wird für seine Fehler bestraft, denn 
dann müssten dort viele Leute noch Geld zum "Dienst" mitbringen.
> Dann wohl auch der Wähler, der dieses Treiben seit 25 Jahren duldet.
was soll´n der Quark andeuten, wen kann man denn heute wählen zwischen 
Pest und Colera, Frau Merkel oder wen sonst?
> In all unseren Nachbarländern läuft es om ÖD und auch bei der Bahn
> jeweils für Kunden und Mitarbeiter wesentlich besser trotz gleicher oder > sogar 
weniger Steuern.
wovon du den vollen Durchblick hast? Dann melde dich dort beim DB-Chef 
oder beim Bund der Steuerzahler oder der Steueraufsicht ..... die haben 
dort ein Systemproblem, ganz ähnlich wie damals die POST, und nur die 
Telekom hat sw Zahlen gebracht, bei dem wie die uns damals alle 
abkassiert haben vor der Marktöffnung
> In Berlin sitzt demnach ein schwarzes Loch für Steuergelder.
das sitzt nicht nur ein sw Loch, da sitzt ein ganzer Haufen solcher 
Löcher

Autor: René H. (mumpel)
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Niemand schrieb:
> Die spinnen doch die Bahner!

Damit meinst Du doch nicht etwa mich? Ich bin auch Eisenbahner, aber ich 
kann nichts für die Bezahlung (sonst hätte ich mindestens das Doppelte). 
Also bitte keine Verallgemeinerung. ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Marx W. (Gast)
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René H. schrieb:
> Damit meinst Du doch nicht etwa mich? Ich bin auch Eisenbahner, aber ich
> kann nichts für die Bezahlung (sonst hätte ich mindestens das Doppelte).
War mal wieder am Bahnsteig, und was sah ich dort?
Drei "Waschbären" beim wechseln einer Leuchtstoffröhre.
Der Waschbär mit dem dicksten Bauch kommandiert den Waschbären mit den 
kleinsten Bauch auf der Stehleiter (wechselt die Leuchte) während der 
Waschbär mit den mittleren Bauch den Sicherungsposten macht.
Drei Mann für eine 60-Watt-Röhre!
Denke mit Arbeitsfreigabe und sind da min. 1h x 3 Mann verbraten worden.



> Also bitte keine Verallgemeinerung. ;)

Wer Bahn fährt jeden Tag hat die "Realität" jeden Tag zu erleiden!

Autor: Auto (Gast)
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Wenn wir erstmal autonom sind, werden viele Leute schneller und leichter 
zur Arbeit kommen.

Ein autonomes Straßenetz über viele "Hirne" vernetzt, da wird Stau und 
Verspätung bald etwas für eingestaubte Bücher sein.
Unfälle werden unmöglich werden.
Dafür wird es viele Arbeitsplätze nicht mehr geben.
Der Mensch wird weniger ausgebeutet und kann sich besser selbst 
verwirklichen.

All dies führt zur Industrie 5.1

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Auto (Gast)
> Datum: 11.11.2018 22:31

Schwätzer !

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Marx W. (Gast)
> Datum: 11.11.2018 21:14

> Drei Mann für eine 60-Watt-Röhre!

Das war schon vor 40 Jahren so, da hat sich nichts geändert.

Autor: moin (Gast)
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Arbeitet dort jemand als Ingenieur?
Würde mich mal interessieren, wie es gehaltsmäßig bei der DB Bahn für 
Ingenieure aussieht.

Autor: Danke Schröder, danke Merkel! (Gast)
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Sehr gut, du schreibst deine Bewerbung besser jetzt als morgen hin!

Autor: Marx W. (Gast)
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Danke Schröder, danke Merkel! schrieb:
> Sehr gut, du schreibst deine Bewerbung besser jetzt als morgen hin!

Und in 14 Tagen kommt die Absage!

Einstellen macht Arbeit, und das ist dort so angesagt wie abgestandenes 
Bier im Sommer!

Autor: René H. (mumpel)
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> Drei Mann für eine 60-Watt-Röhre!
> Denke mit Arbeitsfreigabe und sind da min. 1h x 3 Mann verbraten worden.
>

Das hat aber mit den Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften zu 
tun. Ohne SiPo läuft nichts im Gleisbereich. Einer muss die Leiter 
festhalten (oder sollte es zumindest) und einer wechselt die 
Leuchtmittel aus.


> Wer Bahn fährt jeden Tag hat die "Realität" jeden Tag zu erleiden!
>

Das heisst aber nicht dass alles schlecht ist.

Autor: René H. (mumpel)
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moin schrieb:
> Arbeitet dort jemand als Ingenieur?
> Würde mich mal interessieren, wie es gehaltsmäßig bei der DB Bahn für
> Ingenieure aussieht.

Kommt darauf an ob er Tarifkraft ist oder nicht. Allzuviel sollte man 
aber nicht erwarten (leider. Vielleicht ein Grund für 
Arbeitskräftemangel, wie in vielen anderen Firmen auch).

Autor: Bahner94 (Gast)
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Also mal als aktuelles Beispiel:
Ich habe nach meinem Elektrotechnik Master bei der DB in der 
Planung/Projektmanagement (Trainee mit unbefristetem Arbeitsvertrag) LST 
angefangen und verdiene 45k. Nach der Trainee-Zeit werden es wohl um die 
52k-55k. Ich kann mich nicht beklagen.

Autor: oio (Gast)
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Bahner94 schrieb:
> Also mal als aktuelles Beispiel:
> Ich habe nach meinem Elektrotechnik Master bei der DB in der
> Planung/Projektmanagement (Trainee mit unbefristetem Arbeitsvertrag) LST
> angefangen und verdiene 45k. Nach der Trainee-Zeit werden es wohl um die
> 52k-55k. Ich kann mich nicht beklagen.

Ich will dir nichts schlecht reden, denn das ist kein schlechtes Gehalt, 
aber für einen ET Master wirklich nicht besonders gut, aktuell wohl 
sogar unterdurchschnittlich.

Bei einem Unternehmen mit IGM-Tarifbindung hättest du definitiv 60k+ 
bekommen können. Auch die Steigerung in den ersten Jahren wäre deutlich 
höher, als bei der DB, wo man schnell an gewisse Grenzen stößt.

Trotzdem, bei der DB kann man es mit einer guten WLB schon ertragen. Ich 
weiß das, denn ich hab da auch mal ein paar Jahre verbracht.

Autor: Mark (Gast)
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Habe einen bekannten, der als Bauingenieur bei der DB arbeitet, der 
meinte, die hätten jetzt 42 Tage Urlaub, schon nicht schlecht.

Autor: Mehdorngeschädigter (Gast)
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Mark schrieb:
> Habe einen bekannten, der als Bauingenieur bei der DB arbeitet,
> der meinte, die hätten jetzt 42 Tage Urlaub, schon nicht schlecht.

Also was der EVG- Tarifvertrag hergibt, sind es nur 28 Tage 
Erholungsurlaub, der nach 10 Jahren auf 30 Tage steigt. Und 6 Tage mehr 
Urlaub, wenn man 2018 den Urlaub statt die Gehaltserhöhung genommen hat. 
2020 können es dann wieder 6 Tage mehr sein, wenn man erneut auf das 
Geld verzichtet. Im Endeffekt dann ne 37h-Woche bei 30 Tagen Urlaub von 
ehemals 39h durch 5,2% Gehaltsverzicht. Nicht wirklich was Besonderes.

Autor: kik (Gast)
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Mehdorngeschädigter schrieb:
> Mark schrieb:
>> Habe einen bekannten, der als Bauingenieur bei der DB arbeitet,
>> der meinte, die hätten jetzt 42 Tage Urlaub, schon nicht schlecht.
>
> Also was der EVG- Tarifvertrag hergibt, sind es nur 28 Tage
> Erholungsurlaub, der nach 10 Jahren auf 30 Tage steigt. Und 6 Tage mehr
> Urlaub, wenn man 2018 den Urlaub statt die Gehaltserhöhung genommen hat.
> 2020 können es dann wieder 6 Tage mehr sein, wenn man erneut auf das
> Geld verzichtet. Im Endeffekt dann ne 37h-Woche bei 30 Tagen Urlaub von
> ehemals 39h durch 5,2% Gehaltsverzicht. Nicht wirklich was Besonderes.

Eben das ist die harte Realität.

Die DB ist einfach nur ein Arbeitgeber 3. Klasse.

Für manche vielleicht attraktiv, aber sicher nicht für die guten Leute, 
die für den Laden echt mal wohltuend wären.

Autor: Ingenieur (Gast)
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kik schrieb:
> Die DB ist einfach nur ein Arbeitgeber 3. Klasse.
>
> Für manche vielleicht attraktiv, aber sicher nicht für die guten Leute,
> die für den Laden echt mal wohltuend wären.

Ja, das sehe ich auch so. Rein thematisch wäre die Deutsche Bahn schon 
ein interessanter Arbeitgeber für Ingenieure, aber so wie der Laden 
geführt wird in Verbindung mit den niedrigen Gehältern, werden die 
meisten Leute inklusive mir abwinken. So muss die Bahn eben die Leute 
nehmen, die sehr niedrige Ansprüche haben, und das sind vorsichtig 
formuliert nicht gerade die Fähigsten.

Autor: Iro (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Rein thematisch wäre die Deutsche Bahn schon
> ein interessanter Arbeitgeber für Ingenieure

Ich weiß ja nicht. Technologisch hinken die dem State-of-the-Art der 
Zugherstellung fast ein Jahrzehnt hinterher. Die interessanten Sachen 
machen hier Siemens, Alstom und vor allem die asiatischen 
Staatskonzerne.

Autor: Arno (Gast)
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Die Deutsche Bahn soll ja auch - politisch gewollt - keine Züge 
herstellen.

Das konnten die mal ziemlich gut, zusammen mit der europäischen Bahn- 
und Zulieferindustrie, nur kostete so eine E103 in den 1970ern 20 
Millionen DM, ihre Nachfolgerin E101 in den 1990ern nur noch 5,6 
Millionen.

Nur war das alles zu teuer: 
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41002053.html deswegen wurde 
gespart, gespart und gespart. Und heute übernachten bei einem kleinen 
Herbststurm wie gestern 200 Menschen am Bahnhof in Hannover, weil ihre 
Züge ausfallen.

MfG, Arno

Autor: Iro (Gast)
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Ja, die DB schafft es, die schlechtesten Seiten von Planwirtschaft 
(abfällige Behandlung von Kunden, die nicht zu einem Wettbewerber 
wechseln können) mit den schlechtesten Seiten des Kapitalismus 
(Kaputtsparen zwecks kurzfristigem Profit) zu vereinen. Muss man erst 
einmal hinbekommen.

Autor: Florian S. (sevenacids)
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Das Hauptproblem der Bahn ist, dass sie sich nicht mehr auf ihre 
eigentliche Kernkompetenz - das Befördern von Personen und Gütern auf 
der Schiene in Deutschland - konzentriert. Da wurden über die Jahre so 
viele andere Baustellen aufgemacht und spekuliert, dass einem der 
desolate Zustand dieses Unternehmens nicht zu wundern braucht. Hinzu 
kommt noch das Festhalten an überflüssigen Mammutprojekten wie Stuttgart 
21, die unnötig Gelder für wichtigere Infrastrukturprojekte auffressen. 
Da haben die z.B. die Schweizer vieles besser gemacht.

Autor: Arno (Gast)
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Die Schweizer geben pro Kopf auch rund 6x so viel für die Bahn aus wie 
die Deutschen - staatliche Investitionen von 378€ pro Kopf und Jahr in 
der Schweiz gegenüber 64€ in Deutschland:

https://www.deutschlandfunk.de/schienen-deutschland-investiert-nur-64-euro-pro-kopf.766.de.html?dram:article_id=390887

Das und die geringeren Entfernungen zwischen den Ballungsräumen machen 
es der Schweizer Bahn einfach, besser zu sein als die Deutsche Bahn. 
Trotz durchschnittlich sehr viel schwierigerer Topografie.

Abgesehen davon: Wahrscheinlich meckern in schweizer Foren auch 
schweizer Bahnfahrer über die schweizer Bahn ;)

MfG, Arno

Autor: Mehdorngeschädigter (Gast)
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Arno schrieb:
> Die Schweizer geben pro Kopf auch rund 6x so viel für die Bahn aus wie
> die Deutschen - staatliche Investitionen von 378€ pro Kopf und Jahr in
> der Schweiz gegenüber 64€ in Deutschland:

Deutschland saniert lieber den Staatshaushalt und lässt alles verkommen.
Strecken fast alle sanierungsbedürftig und Brücken abrissreif.

https://www.badische-zeitung.de/betonbrocken-loest-sich-von-b31-bruecke-und-zerschellt-auf-dem-radweg--177241028.html


Da braucht es geschätzt locker über 150 Milliarden bis 2030 alleine fürs 
Netz, um die Offenbarung zu verhindern. Vom Aus- und Neubau mal ganz zu 
schweigen.
Auf der Straße wohl ebenso. Von der nötigen Expertise zur Planung und 
Ausführung im ausreichenden Tempo ganz zu schweigen.
Deutschland muss aufpassen, dass es nicht im Gesamten wie S21 oder der 
berühmte Flughafen endet. Aber solche Entwicklungen passieren nicht von 
heute auf morgen, das war schon seit Jahrzehnten abzusehen und das Elend 
fing schon unter der dicken Birne an. Man hat halt dicke Karossen mit 
noch dickeren Motoren für den Export gebaut und glaubte, man sei der 
König der Welt bis in alle Ewigkeit.

Autor: Marx W. (Gast)
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Florian S. schrieb:
> Das Hauptproblem der Bahn ist, dass sie sich nicht mehr auf ihre
> eigentliche Kernkompetenz - das Befördern von Personen und Gütern auf
> der Schiene in Deutschland - konzentriert.

??????
Ähh, was macht die Bahn denn nach deiner Meinung jetzt als 
"Kernkompetenz"?

Autor: René H. (mumpel)
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Mehdorngeschädigter schrieb:
> Mark schrieb:
>> Habe einen bekannten, der als Bauingenieur bei der DB arbeitet,
>> der meinte, die hätten jetzt 42 Tage Urlaub, schon nicht schlecht.
>
> Also was der EVG- Tarifvertrag hergibt, sind es nur 28 Tage
> Erholungsurlaub, der nach 10 Jahren auf 30 Tage steigt. Und 6 Tage mehr
> Urlaub, wenn man 2018 den Urlaub statt die Gehaltserhöhung genommen hat.
> 2020 können es dann wieder 6 Tage mehr sein, wenn man erneut auf das
> Geld verzichtet. Im Endeffekt dann ne 37h-Woche bei 30 Tagen Urlaub von
> ehemals 39h durch 5,2% Gehaltsverzicht. Nicht wirklich was Besonderes.

Ich möchte garnicht soviel Urlaub. Mit Schichturlaub habe ich 34 Tage im 
Jahr. Das ist für mich genug. Unser aktueller Dienstplan sieht nur 17 
Arbeitstage im Monat vor (Arbeitsplatzerhalt bis September 2020) bei 
vollem Gehalt. Also genug Freizeit. Da nehme ich doch lieber die 
Gehaltserhöhung, auch wenn es nur netto 50,- Euro im Monat sind. Für 
Arbeitnehmer die "weit von außerhalb" zur Arbeit fahren müssen können 
sich 6 Tage mehr Urlaub lohnen, bei den heutigen Spritpreisen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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René H. schrieb:
> Da nehme ich doch lieber die Gehaltserhöhung, auch wenn es nur netto
> 50,- Euro im Monat sind.

Wegen lächerlichen 50 €? Das ist doch gar nichts, was willst du mit 50 € 
Tolles anfangen? In den Urlaub fahren? ;-)

> Für Arbeitnehmer die "weit von außerhalb" zur
> Arbeit fahren müssen können sich 6 Tage mehr Urlaub lohnen, bei den
> heutigen Spritpreisen.

Was ist denn mit den heutigen Spritpreisen? Die sind doch günstig.
Kannst du dir vorstellen, dass man bei zusätzlichen Urlaubstagen auch 
einfach die Freizeit genießen kann, ohne das gegen ein paar Kröten 
abzuwägen, die im Endeffekt überhaupt keinen Unterschied im Portemonnaie 
machen?

Autor: René H. (mumpel)
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Ingenieur schrieb:
> Wegen lächerlichen 50 €? Das ist doch gar nichts, was willst du mit 50 €
> Tolles anfangen? In den Urlaub fahren? ;-)

Aufs Jahr gerechnet sind das 600,- Euro, mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld 
sogar zwischen 700,- und 800,- mehr, ich kann also mehr Geld sparen oder 
ausgeben. ;) Würde ich 6 Tage mehr Urlaub behmen hätte ich zwar mehr 
Urlaub, aber auch weniger Zuschläge (es sei denn ich lege den Urlaub in 
die Woche mit den Frühschichten).

Ingenieur schrieb:
> die im Endeffekt überhaupt keinen Unterschied im Portemonnaie
> machen?

Wenn der AN 100 Kilometer einfache Strecke fahren muss, sowas gibt es 
häufig, sind das bei 5 Arbeitstagen 1000 Kilometer. Das ist nicht nur 
eine Tankfüllung.

Autor: Ingenieur (Gast)
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René H. schrieb:
> Wenn der AN 100 Kilometer einfache Strecke fahren muss, sowas gibt es
> häufig,

Häufig? Wohl eher die absolute Ausnahme. 100 km einfache Entfernung sind 
krass, das macht doch niemand freiwillig über längere Zeit.

Autor: René H. (mumpel)
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Das gab und gibt es bei uns viel. Wohnen im Allgäu und arbeiten am 
Bodensee. Wenn Du ein eigenes Haus hast und alte Technik durch Digitales 
ersetzt wird musst Du woanders arbeiten und willst aber Dein Haus nicht 
aufgeben. Wir hatten auch einen der von Mindelheim bis Hergatz fahren 
musste.

Autor: Masterabsolvent (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Häufig? Wohl eher die absolute Ausnahme. 100 km einfache Entfernung sind
> krass, das macht doch niemand freiwillig über längere Zeit.

Das ist noch moderat. Viele aus meinem Jahrgang sind noch beim Verleiher 
gelandet, der Rest arbeitslos. Teilsweise in Nothobs im Fachbereich.
Für die beim Verleiher sieht es übel aus. Montag morgen in Rüdesheim um 
8 Uhr anwesend sein. Anderer für beschissene 40k€/a @ 40h in München 
antanzen von NRW aus.

Autor: kik (Gast)
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Masterabsolvent schrieb:
> Anderer für beschissene 40k€/a @ 40h in München
> antanzen von NRW aus.

Sicher, diese Strecke kann man sehr gut pendeln ...

Autor: Ingenieur (Gast)
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Masterabsolvent schrieb:
> Anderer für beschissene 40k€/a @ 40h in München antanzen von NRW aus.

Das würde ich mir nicht antun. Wahnsinn, da sieht man mal wieder, wie 
gut man es doch hat.

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