Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Anlaufspannung überwinden Lithium Akku und Elektromotor


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von Luca S. (lucada)


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Folgende Problemstellung: Ich will mit einem Lithium Akku 3.7V 2200mAh 
einen Elektromotor ebenfalls 3.7V betreiben.
Um den Akku zu schützen, hat er eine Platine verbaut, die bei einer 
Spannung von unter 3V die Stromzufuhr unterbricht.
Durch den Anlaufstrom ist die Spannung die ersten 1-2 sek allerdings 
unter 3V, wodurch die Platine direkt wieder die Stromzufuhr kappt.

Hat jemand eine Idee, wie ich den Anlaufstrom überbrücken/verringern 
kann? Ich will nichts umstecken nachdem der Motor läuft.

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe.

: Bearbeitet durch User
von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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Dickeren Akku verwenden.

von Rainer U. (r-u)


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Arduino F. schrieb:
> Dickeren Akku verwenden.

Oder einen mit mehr C

von Analog OPA (Gast)


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Luca S. schrieb:
> Durch die Anlaufspannung ist die Spannung die ersten 1-2 sek allerdings
> unter 3V, wodurch die Platine direkt wieder die Stromzufuhr kappt.
Durch den STROM ist die Spannung zu gering, d.h sie bricht ein.

> Hat jemand eine Idee, wie ich die Anlaufspannung überbrücken/verringern
> kann?
Du wirst das, was Du Anlaufspannung nennst, erhöhen müssen.

Reden wir einfach mal Deutsch:

Dein Akku bricht zusammen. Also entweder einen stärkeren Akku oder einen 
fetten Kondensator oder eine Anlaufstrombegrenzung.

von Luca S. (lucada)


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Der Akku hat 10C.

Wie sieht so eine Anlaufstrombegrenzung aus?
An einen Kondensator habe ich auch schon gedacht.

von Michael B. (laberkopp)


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Luca S. schrieb:
> Durch die Anlaufspannung

Es gibt keine Anlaufspannung.

Sondern nur einen Anlaufstrom.

Wenn der Strom so hoch ist, dass durch den Innenwiderstand des Akkus die 
Spannung unter 3V fällt, hilft wohl nur ein dickere Akku.

Wenn der Strom so hoch ist, daß die Akku-Schutzschaltung wegen Überstrom 
abschaltet weil sie eine Überlastung des Akkus und womöglich sogar einen 
Kurzschluss befürchtet, hilft ggf. ein Akku ohne Schutzschaltung, wie 
ighn die Modellbauer verwenden um ihre hohen Ströme ziehen zu können.

Luca S. schrieb:
> Wie sieht so eine Anlaufstrombegrenzung aus?

Normalerweise ein MOSFET, ein Strommmess-Widerstand und eine Schaltung 
die bei Überschreitung den MOSFET für definierte kurze Zeit abschaltet, 
also so was wie in einer Akkuschutzschaltung. Einzeln IR2121 oder 
MIC5020, beide funktionieren aber nicht an 3V. Der Motor braucht dann 
eine Freilaufiode, damit der Strom weiter fliessne kann.

> An einen Kondensator habe ich auch schon gedacht.

Vergiss ist, nicht mal 0.01% eines Akkus ist da drin.

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